DE2616873A1 - Spleisselement fuer lichtwellenleiter mit zentrierenden fuehrungssegmenten - Google Patents
Spleisselement fuer lichtwellenleiter mit zentrierenden fuehrungssegmentenInfo
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Description
- Spleißelement für Lichtwellenleiter mit zentrierenden
- FUhruns 5 e menten Die Erfindung betrifft eine Verbindungsanordnung für Lichtwellenleiter in Form von Körpern mit dreieckförmigen Nuten zur Führung der Lichtwellenleiter.
- Für die Verbindung von Binsellichtwellenleitern, mit denen die Übeftragung von Nachrichten im optischen Bereich möglich ist, werden entsprechende Verbindungselemente mit möglichst geringer Ubegangsdampfung an der Stoßsielle benötigt. Solche Anordnungen und Verfahren sind bereits bekannt. So wird in der DOS 2 233 916 eine Anordnung zum Verbinden von Einzellicz Yellenleitern beschrieben, bei welcher die Führung der Einzellichtwellenleiter allerdings in einem zylindrischen Kapillarrohr erfolgt. Die Einzellichtwellenleiter werden von beiden Seiten her in das Kapillarrohr bis zur gegenseitigen Berührung eingeschoben und an beiden Enden verklemmt.
- Andere Ausführungsbeispiele benützen zur Zentrierung und Führung von zylindrischen Körpern V-förmige Rillen, in die diese eingelegt und verklemmt werden. Eine solche Anordnung wird für Hochfrequenzleiter in der DOS 2 308 350 beschrieben. Für Lichtwellenleiter wird ein solches Verfahren in der DOS 2 345 273 beschrieben. Infolge der geringen Abmessungen von Lichtwellenleitern ist eine hohe C-enauigkeit in der Fertigung solcher Führungselemente nötig, die sich auch ir der Montage durch hohen Zeitaufwand und entsprechende Hilfsgeräte niederschlägt. Da die Verluste beim Ubergang der Lichtwellenleiter weitgehend von den Maßtoleranzen der verwendeten Verbindungsanordnungen abhängig ist, wird eine Verbindungstechnik angestrebt, bei der die Maßtoleranzen weitgehend elementiert sind.
- Die Aufgabe der Erfindung besteht nun darin, ein Spleißelement für Lichtwellenleiter zu schaffen, durch das in einfacher Weise die Toleranzen im Stoßstellenbereich eliminiert werden und mit dem die gegenseitige Ausrichtung, Zentrierung und Arretierung der Lichtwellenleiter in einem Vorgang erfolgt. Die Aufgabe der Erfindung wird dadurch gelöst, daß der Führungskörper zylindrische Form aufweist, zumindest im StoBbereich der Lichtwellenleiter bis zur Mittelachse dreifach längsgeschlitzt ist, daß die auf diese Weise gebildeten Führungselemente auffederungsfähig und mittels eines über sie schiebbaren Ringes gleichmäßig gegeneinander verpreßbar sind, daß die zur Mittelachse weisenden Enden der Führungssegmente so ausgebildet sind, daß im unbestückten, jedoch mittels des Ringes gegenseitig verpreßten Zustand eine in Achsrichtung verlaufende Kanüle mit dem Querschnitt eines gleichschenkeligen Dreiecks gebildet ist.
- Bei Ausführungsbeispielen gemäß der Erfindung ist besonders von Vorteil, daß die Bohrung zur Aufnahme der Lichtwellenleiter keine fertigungstechnischen Probleme aufweist, da die Maßtoleranzen von Bohrung und Durchmesser der Lichtwellenleiter ausgeglichen werden.
- Bei Ausführungsbeispielen mit zylindrischen Bohrungen ist ein solcher Ausgleich im allgemeinen nicht möglich, so daß unter Umständen große Ubergangsdämpfungen auftreten können.
- Außerdem haben Durchmesserunterschiede zwischen den zu verbindendenden Lichtwellenleitern wegen der elastisch-plastischen Verformung der Füurungssegmente keinen Achsversatz der Lichtwellenleiter zur Folge, wie dies bei Verbindern mit einseitiger prismatischer Klemmung der Fall sein kann. Das Spleißelement ist in einfachster Weise von Hand oder mnt einer Zarge montierbar, so daß besondere SpleiB- oder Justiereinrl-htungen entfallen. Ein weiterer Vorteil ist auch darin zu sehen, daß nach Benetzung der Stoß stellen mit Kleber die Aushä.rtezet nicht abgewartet werden muß, da durch die kraftschlüssige Arretierung der Lichtwellenleiterenden infolge der Federungsfähigkeit und des übergeschobenen Ringes bereits eine brauchbare Fixierung gegeben ist. Weiterhin wird durch die Ausbildung von Fangtrichtern an beiden Enden die Einführung der Lichtwellenleiter wesentlich erleichtert. Eine entsprechende Spieißzange, die einerseits das Spleißelement mit einem Lichtwellenleiterende hält und mit der andererseits der Ring über die Führungssegmente geschoben werden kann, ergibt eine zusätzliche Hilfe für die Montage der Spleißverbindung.
- Im folgenden wird nun die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.
- Die Fig. 1 und 2 zeigen entsprechende Schnittbilder des Spleißelementes und in Fig. 3 wird eine Spleißzange dargestellt, mit deren Hilfe der Ring über die Führungssegmente geschoben werden kann.
- Das Spleißelement beste aus einem zylindrischen Fühuungskörper 1, der zumindest im Stoßstellenbereich in drei gleiche Segmente 4 geteilt ist. Diese Segmente 4 werden mittels federnder Ringe 2, die an beiden Enden übergeschoben werden, zusammengehalten. Die zur Mittelachse weisenden Enden dieser Segmente 4 sind so gestaltet, daß diese. im zusammengepreßten Zustand eine Kanüle 7 mit dem Querschnitt eines gleichschenkeligen Dreiecks bilden. Die Segmente 4 sind aus einem Material, z.B. Kunststoff, das federungsfähig ist, so daß die Kanüle 7 beim Auseinanderfedern der Segmente 4 erweitert wird. Auf diese Weise ist es möglich, in die Kanüle 7 die Enden von Lichtwellenleitern 6 einzuführen bis sie sich berühren. Durch die Federungsfähigkeit der Segmente 4 werden die eingeführten Lichtwellenleiter 6 sogleich in ihrer Lage zentriert und fixiert, da die Seitenwände der Kanüle 7 aufgrund des dreieckförmigen Querschnitts auf die zylindrischen Lichtwellenleiter 6 zentrierende Wirkung ausüben. Beim Einfuhren der zu verbindenden Lichtwellenleiter 6 wird also in einem Vorgang zentrie< und fixiert. Uber die im Stoßstellenbereich als Fuhrungssegmente 4' ausgebildeten Segmente 4 wird nach Einführung der Lichtwellenleiter 6 ein Ring 3 geschoben, der die Führungssegmente 4' gleichmäßig zentrierend aneinanderpreßt. Hierdurch wird die zentrierte Lage der Lichtwellenleiter 6 gesichert. Besonders vorteilhaft ist es, die Segmente 4 so zu gestalten, daß die Stoßstelle zugänglich ist, um diese mit Kleber benetzen zu können. Dies wird, wie die Fig. 1 und 2 zeigen, dadurch erreicht, daß die Segmente 4 bzw. die Führungssegmente 4' in ihren Querschnitten verringert werden. Hierdurch werden, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, zwischen den Führungssegmenten 4' Bereiche frei, die einen Zugang zur Stoßstelle ermöglichen. Weiterhin ist zu erkennen, wie die nach innen weisenden Enden der Durchführungssegmente 4' die Lichtwellenleiter 6 tangential berühren und dadurch zentriert halten.
- Durch die Einfachheit des Spleißelementes kann die Montage auch ohne besondere Hilfsmittel vorgenommen werden. Eine weitere Vereinfachung kann jedoch erreicht werden, wenn man sich einer Spleißzange 9, wie sie in Fig. 3 gezeigt wird, bedient. Durch den Arm 12, der eine Aussparung enthält, wird der Ring 3 des Spleißelementes über die Segmente 4 bzw. Führungssegmente 4' geschoben. Dabei ist es vorteilhaft, den zweiten Arm der Spleißzange 9 mit einer Klemmvorrichtung 10 zu versehen, mit der das eine Ende des Lichtwellenleiters 5 oder das Spleißelement selbst oder beides gehalten werden kann. Nach Einsetzen und Verklemmen des ersten Lichtwellenleiterendes 5 und des Spleißelementes 1 in einer Aussparung 11 des zweiten Armes der Spleißzange 9 kann das zweite Lichtwellenleiterende 5' mit leichtem axial wirkenden Druck in die Kanüle 7 des Spleißelementes eingeführt werden. Durch Betätigung der Spleißzange 9 wird der Ring 3 über die Segmente 4 des Spleißelementes geschoben, wodurch die Zentrierung und Arretierung der Lichtwellenleiter erfolgt. Die beiden Enden der Spleißzangenarme sind zweckmäßigerweise in den Aussparungen in der gleichen Ebene geschlitzt, so daß die montierte Spleißverbindung durch diese Schlitze entnommen werden kann. Weitere Arbeitsvorgänge sind nicht nötig.
- Anfallende Toleranzen, wie beispielsweise Durchmesserunterschiede beider Lichtwellenleiter, welche zu einem Achsversatz führen könnten, werden durch die Federungsfähigkeit der Führungssegmente ausgeglichen. Bei anschließendem Verkleben der Lichtwellenleiterenden innerhalb des Spleißelementes kann die Verbindung sofort abgelegt werden, da durch die Führungssegmente bereits eine genügende Arretierung gegeben ist.
- 3 Patentansprüche 3 Figuren
Claims (3)
- Patent a n s p r ü c h e 1. Verbindungsanordnung für Lichtwellenleiter in Form von Körpern mit dreieckförmigen Nuten zur Führung der Lichtwellenleiter, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Führungskörper (1) zylindrische Form aufweist, zumindest im Stoßbereich der Lichtwellenleiter (6) bis zur Mittelachse dreifach längsgeschlitzt ist, daß die auf diese Weise gebildeten Führungssegmente (4') auffederungsfakig und mittels eines über sie schiebbaren Ringes (3) gleichförmig gegeneinander verpreßbar sind, daß die zur Mittelachse weisenden Enden der Führungssegmente (4') so ausgebildet sind, daß im unbestückten, jedoch mittels des Ringes (3) gegenseitig verpreßten Zustand eine in Achsrichtung verlaufende Kanüle (7) mit dem Querschnitt eines gleichschenkeligen Dreiecks gebildet ist.
- 2. Verbindungsanordnung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Kanüle (7) im Führungskörper (1) an beiden Enden als Fangtrichter (8) und Aufnahmeteil für die Schutzhülle des Lichtwellenleiters ausgebildet ist.
- 3. Verbindungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Fuhrungssegmente (4') im Stoßbereich der Lichtwellenleiter (6) kleineren Querschnitt aufweisen als in den Außenbereichen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19762616873 DE2616873A1 (de) | 1976-04-15 | 1976-04-15 | Spleisselement fuer lichtwellenleiter mit zentrierenden fuehrungssegmenten |
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| DE19762616873 DE2616873A1 (de) | 1976-04-15 | 1976-04-15 | Spleisselement fuer lichtwellenleiter mit zentrierenden fuehrungssegmenten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE2616873A1 true DE2616873A1 (de) | 1977-11-03 |
Family
ID=5975573
Family Applications (1)
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| DE19762616873 Withdrawn DE2616873A1 (de) | 1976-04-15 | 1976-04-15 | Spleisselement fuer lichtwellenleiter mit zentrierenden fuehrungssegmenten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2616873A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2510269A1 (fr) * | 1981-07-23 | 1983-01-28 | Souriau & Cie | Procede et dispositif pour realiser un embout de fibre optique et produit ainsi obtenu |
| EP0275087A3 (en) * | 1987-01-15 | 1988-09-07 | Siemens Aktiengesellschaft Berlin Und Munchen | Connector with sleeve part which surrounds optical fibres |
| FR2623295A1 (fr) * | 1987-11-13 | 1989-05-19 | Cordons Equipements Sa | Application aux fibres optiques des raccords rapides utilises dans les liaisons fluidiques |
-
1976
- 1976-04-15 DE DE19762616873 patent/DE2616873A1/de not_active Withdrawn
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2510269A1 (fr) * | 1981-07-23 | 1983-01-28 | Souriau & Cie | Procede et dispositif pour realiser un embout de fibre optique et produit ainsi obtenu |
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| US4824203A (en) * | 1987-01-15 | 1989-04-25 | Siemens Aktiengesellschaft | Connector device comprising a receptacle part surrounding the light waveguide |
| FR2623295A1 (fr) * | 1987-11-13 | 1989-05-19 | Cordons Equipements Sa | Application aux fibres optiques des raccords rapides utilises dans les liaisons fluidiques |
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