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DE261565C - - Google Patents

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Publication number
DE261565C
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DE
Germany
Prior art keywords
die
rollers
card
cards
frame
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT261565D
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English (en)
Publication of DE261565C publication Critical patent/DE261565C/de
Active legal-status Critical Current

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  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)

Description

KAISERLICHES
K PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 43«. GRUPPE
für statistische Zwecke.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Mai 1911 ab.
Die Erfindung betrifft Maschinen zum Lochen der Karten von Sortier- und Summiermaschinen für statistische Zwecke mit automatischer Zuführung und Ablegung der Karten. Diese werden aus einem Vorratsbehälter durch die Maschine selbsttätig in die eigentliche Lochvorrichtung eingeführt und aus dieser wieder herausbefördert. Die hierzu verwandten Mittel sind im wesentlichen bekannt.
Nach der Erfindung wird durch ein geeignetes Kurvenschubgetriebe die Matrize der Lochvorrichtung in dem Moment angehoben, in dem die Karte in die Arbeitsstellung gekommen ist. Der Kartentransport geschieht in bekannter Weise durch paarweise angeordnete Transportwalzen, zwischen denen die Karte hindurchläuft. Dabei wird der Transport in der Arbeitsstellung dadurch unterbrochen, daß die oberen Transportwalzen derjenigen Walzenpaare, die die Karte durch die eigentliche Lochvorrichtung hindurchführen, in der heb- und senkbaren Matrize der Lochvorrichtung gelagert sind, so daß beim Emporgehen der Matrize selbsttätig der zum Transport der Karte zwischen den Walzen nötige Druck aufhört und die Karte von den unteren, mit Kraftantrieb versehenen Transportwalzen abgehoben wird.
Der Maschinenrahmen besteht aus dem Grundrahmen 1 und dem oberen korbartigen Rahmen 2 (Fig. 1). An letzterem ist eine Platte 5 zum Tragen der Stempel 50 angeordnet. Diese Platte ist mit Löchern 6 versehen, durch die die Stempel hindurchgesteckt
werden. Sie kann mit den Stempeln zugleich herausgezogen und wieder eingesetzt werden. Über der Platte 5 ist eine ähnliche Platte 8 zur Führung der unteren Tastenenden vorgesehen.
Der Rahmen 2 ist bei 9 abgedeckt. In der Abdeckung sind Öffnungen 10 (Fig. 1) vorhanden, durch die die Tasten 11 hindurchgehen. Die Decke wird von Stangen 12 gebildet, die an ihrer einen Seite Aussparungen aufweisen, welche nach dem Zusammenlegen der einzelnen Stäbe die Öffnungen für die Tasten bilden.
Auf dem Grundrahmen sind Lagerböcke 13 (Fig. 3 und 4) befestigt, die die Antriebswelle 15 aufnehmen. Lose auf der Welle ist die Scheibe 16 gelagert, die von einer Kraftquelle dauernd angetrieben wird. Auf der Zeichnung dient zum Antrieb ein Schneckenrad, das von dem mit seinem Fuß 19 auf dem Tisch o. dgl. befestigten Gehäuse 18 umgeben ist. Die Schnecke liegt ebenfalls im Gehäuse und sitzt auf der Motorwelle.
Unter der Platte 5 befindet sich der Matrizenrahmen 21, der die Matrize 22 trägt (Fig. 2 und 4). Am Rahmen sind Führungsleisten 25 vorgesehen, die zwischen Leisten 26 an den Seitenwänden 27 des Grundrahmens gleiten. Durch Schlitze 28 im Grundrahmen ragen am Matrizenrahmen befestigte Zapfen 29 hindurch. Sie tragen an ihren äußeren Enden Rollen 30 (Fig. 2).
Kurvenscheiben 31 zum Heben und Senken des Matrizenrahmens sitzen fest auf der Antriebswelle 16. Sie arbeiten mit Rollen 32 zu-
sammen, die von im Grundrahmen horizontal beweglichen Gleitstücken 33 getragen werden. Federn 34 (Fig. 2) halten die Rollen 32 in Berührung mit den Kurvenscheiben 31. Am freien Ende werden die Gleitstücke 33 von Kurven 35 begrenzt, die mit den Rollen 30 des Matrizenrahmens zusammen arbeiten. Beim Vorwärtsgange der Gleitstücke wird der Matrizenrahmen 21 angehoben, beim Rückwärtsgange gesenkt.
Zum Einrücken der Maschine dient eine Kupplung. Diese besteht aus dem achsial beweglichen Stift 36 (Fig. 4), der in dem auf der Antriebswelle 15 fest aufgekeilten Arme 37 angeordnet ist. Eine Feder sucht den Stift in die Bahn eines Ansatzes der Scheibe 16 zu bringen. Zum Ein- und Ausrücken des Stiftes dient eine Stange 42, die zum Hebel 43 führt (Fig. 3 und 4). Der Hebel 43 ist an einer Säule 44 gelagert. Das freie Ende ist so gekrümmt, daß es den Stift 36 mittels seines Kopfes 45 ausrückt und in der Ruhelage erhält.
Die Tasten 11 tragen an ihrem oberen Ende auswechselbare Platten 51 zur Aufnahme der Bezeichnungen. An den Tasten ist ein Absatz 52 vorhanden; Federn 53 erhalten die Tasten in der Ruhelage. Die Absätze 52 verhindern, daß die Tasten nach dem Herunterdrücken von der Feder in ihre Ruhelage zurückgeführt werden. Die gedrückten Tasten verhindern die entsprechenden Stempel 50, beim Aufwärtsgang der Matrize dieser zu folgen, so daß die Stempel die Karten lochen, welche durch Tasten verriegelt sind. Der Benutzer kann, bevor er die Maschine mittels der Tasten 39 in Gang setzt, sich überzeugen, ob er die richtigen Tasten gedrückt hat.
Die Matrize setzt sich zusammen aus einer Führungsplatte 23 für die Stempel und der eigentlichen Matrize 22 (Fig. 1 und 4), die beide mit so viel Löchern versehen sind, als Stempel vorhanden sind. Zwischen den Platten 23 und 22 befindet sich ein Zwischenraum 86 zur Aufnahme der Karten. Die Platten sind am Matrizenrahmen 21 befestigt.
Zur Aufnahme der Karten dient der Behälter 90 an der Rückseite der Maschine (Fig. 1 und 5). Am Boden des Behälters ist die bewegliche Platte 91 vorgesehen, über deren Oberseite ein Blech 92 um Kartenstärke hervorsteht. An der Platte ist die Koppel 93 angelenkt, die am anderen Ende mit dem schwingenden Hebel 94 verbunden ist. Der Hebel 94 ist am Maschinenrahmen gelagert und umfaßt bügelartig die Antriebswelle 15. Auf letzterer sitzt eine Scheibe 95, die mittels der Rollen 96 auf die inneren Kanten der öffnung des Hebels 94, durch die die Welle hindurchgesteckt ist, treibend wirkt. Bei jeder Hin- und Herschwingung des Hebels 94 befördert die Platte 91 eine Karte zwischen die geriffelten Vorschubrollen 97 (Fig. 1 und 4). Sechs solcher Rollen sind auf den Wellen 98 und 99 befestigt. Die Welle 98 wird von der Antriebswelle mittels der Zahnräder 100, 101, 102, 103 angetrieben. Die obere Welle 99 ist in senkrechten Schlitzen im Maschinengestell beweglich gelagert und wird von Federn gegen die untere gepreßt, so daß zwischen der Karte und den Rollen genügende Reibung zum Vorschieben entsteht.
Damit die Karte vollständig zwischen die Stempel und die Matrize befördert wird, sind an der Matrize Rollen 105 angeordnet, die mit Rollen 106, die auf Wellen 107 und 108 im Maschinengestell gelagert sind, zusammen arbeiten. Die Rollen 106 werden von der Antriebswelle mittels Zahnräder angetrieben. Die Matrize ist mit Schlitzen 109 versehen, so daß sie unabhängig von den Wellen 107 und 108 gehoben und gesenkt werden kann. Befindet sich die Matrize in ihrer untersten Lage, so ragt ein Teil des Umfanges 110 der Rollen 106 durch Aussparungen in der Platte 24 über das Niveau dieser Platte hervor. Die oberen Rollen 105 sind durch einen Balken 112 verbunden, den Federn 113 abwärts drücken.
Zum Antrieb der Rollen 106 sind Zahnräder 114 auf ihren Wellen befestigt. Diese kämmen mit den Rädern 102 und 180, von denen das Rad 102 seinen Antrieb von der Hauptwelle empfängt. Auf den Wellen der Räder 102 und 180 sind Kettenräder 181 (Fig. 3) befestigt, die durch eine Kette 182 in Verbindung stehen, so daß auch die vordere der beiden Rollen 106 von der Antriebswelle her in Umdrehung versetzt wird. Während also die Rolle 97 die Karten völlig aus dem Behält er herauszieht, bringen die Rollen 105 und 106 sie an die Arbeitsstelle. Der Vorschub dieser letzten Rollen hört auf, sobald die Matrize emporgeht, da die Karte dann von den. Treibrollen 106 abgehoben wird.
Um zu verhüten, das die Karte vorzeitig die Matrize verläßt, sind Stifte 115 an der Vorderseite der Matrize vorgesehen (Fig. 1 und 6). Die Stifte sitzen auf einem gemeinsamen Tragbalken 116. Auf der Antriebswelle sitzt eine Kurvenscheibe 117, die mittels der Rollen 116 des Hebels 119, der am unteren Ende in der horizontalen Welle 120 befestigt ist, in Schwingung versetzt wird. Am Tragbalken 116 ist ein senkrechter Stab 121 angeordnet, auf den die schwingende Bewegung der Welle 120 durch den Finger 122 übertragen wird. Die Kurvenscheibe 117 ist so geformt, daß die Stifte 115 zur Begrenzung des Vorschubes der Karten gehoben werden, wenn die Karten in die Matrize eintreten, nach dem Lochen der Karten aber zurückge-
zogen werden, so daß der Weg für die Karten zum Ablegebehälter 130 frei ist. Beim Verlassen der Matrize werden die Karten von Vorschubrollen 183 (Fig. 1 und 4) erfaßt. Die Welle 184 der unteren Rollen wird mittels des Zahnrades 185 angetrieben. Die Welle 186 der oberen Rollen ist in senkrechten Schlitzen im Maschinengestell geführt und wird von Federn abwärts gezogen. Die Rollen 183 führen die gelochten Karten dem Ablegebehälter 130 zu.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Kraftantrieb für Maschinen zum Lochen der Karten von Sortier- und Summiermaschinen für statistische Zwecke, bei denen die Lochung durch Anheben der Matrize erfolgt und die Karten selbsttätig zugeführt und abgelegt werden, gekennzeichnet durch auf der Hauptantriebswelle (15) befestigte Kurvenscheiben (31), die mit Hilfe von an Gleitstücken (33) angebrachten Hubkurven (35) die Matrize (22) anheben, sobald die Karte in die Matrize gelangt ist.
  2. 2. Antrieb für eine Lochmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch das Anheben der Matrize die Karte von den im Maschinengestell gelagerten Transportrollen (106), gegen die sie von den im Matrizenrahmen gelagerten Rollen (105) gedrückt wird, abgehoben wird, so daß der Kartenvorschub während des Lochens unterbrochen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT261565D Active DE261565C (de)

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