DE2614530A1 - Verpackungsmittel fuer einen blattstapel - Google Patents
Verpackungsmittel fuer einen blattstapelInfo
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Description
26U530
• DR.- ING. H. H. Wl LHELM - D I P L. - I N G. H. D A U ST E R
Stuttgart, den 2. April 1976
D 5055 Da/Ei
Anm.: Firma
Develop KG
Dr. Eisbein & Co,
Dieselstrasse 8
7016 Gerlingen
Verpackungsmittel für einen Blattstapel
Die Erfindung betrifft ein Verpackungsmittel für einen Stapel aus Blättern, insbesondere aus beschichteten Papierblättern,
das den Stapel allseitig umschließt.
Derartige Verpackungsmittel werden beispielsweise gebraucht, um Kopiermaterial für Kopiergeräte zur Lagerhaltung und zum Transport
zu verpacken. Dabei ist es üblich, Stapel mit einer be- . stimmten Anzahl von Blättern durch ein Einpackpapier zu umhüllen.
Wenn der Stapel benutzt werden soll, so wird das Einpackpapier vollständig entfernt. Der Stapel wird dann in eine für
ihn vorgesehene Speichereinrichtung eingelegt, die den Stapel so umgibt, daß die Blätter in ihrer Lage gehalten werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Verpackungsmittel besser als bisher auszunutzen und ihm eine weitere Funktion zu
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erteilen. Die Erfindung "besteht darin, daß ein der Kontur des
Stapels angepasster allseitig geschlosrener Behälter vorgesehen 'ist, der vorbereitete Trennstellen aufweist, durch deren Zerstören
ein Teil des Behälters entfernbar und der Stapel teilweise freilegbar ist.
Durch diese Ausbildung ist es möglich, das Verpackungsmittel des Stapels als eine Art Kassette auszunutzen, die in das den
Stapel zum Verarbeiten aufnehmende Gerät eingesetzt werden kann und die einzelnen Blätter zur Weiterverwendung darbietet.
Dadurch ergibt sich ein Vorteil bezüglich der Konstruktion des Gerätes, da die Aufnahmeeinrichtung für den Stapel wesentlich
einfacher gehalten werden "kann, da es keine Mühe bereitet, den relativ steifen Behälter mit einfachen Mitteln so zu halten,
daß die Blätter sich in einer geeigneten Position befinden. In diesem Behälter werden die Blätter noch so gehalten, daß der
Stapel erhalten bleibt, während sie andererseits für eine Ab- zTigs-
oder Vereinzelungseinrichtung ohne weiteres zugänglich-v
sind.
In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung wird vorgesehen, daß der Behälter aus einem Kartonzuschnitt gebildet ist, der
mit vorbereiteten Trennlinien versehen ist. Aus einem derartigen Kartonzuschnitt läßt sich ein geeigneter Behälter einfach
und preiswert erstellen. Die Trennlinien können als Perforationen ausgebildet werden, so daß es keine Mühe bereitet, die
Trennlinien ohne ein Werkzeug-.zu zerstören und den Behälter zu öffnen. Um ein einfaches Abziehen mit Hilfe von Vereinzelungsoder Abzugswalzen zu ermöglichen, ist es vorteilhaft,- wenn-die
Trennlinien eine Stirnwand und einen daran anschließenden Streifen der Oberseite des Behälters von dem übrigen Teil des
Behälters abtrennen-,
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Um zu erreichen, daß durch zu dem Verarbeitungsgerät, beispielsweise
einem Kopiergerät, gehörende Elemente ein Halten und Aus-'richten des Stapels direkt durchgeführt werden kann, ist es
zweckmäßig, wenn der entfernbare Teil des Behälters den an die
entfernbare Stirnwand anschließenden Kndbereich der Seitenwände
und auf beiden Seiten in diesem Bereich Randstreifen des Bodens des Behälters mit umfaßt. Dadurch wii'd der vordere Randbereich
des Papierstapels freigelegt, so daß er von maschinenfesten Einrichtungen
zum Ausrichten und/oder Separieren erfaßt werden kann. In ähnlicher V/eise ist es vorteilhaft, wenn zu dem entfernbaren
Teil des Behälters in den Boden reichende Zungen gehören. Beim Öffnen des Behälters werden dann die Zungen entfernt, so daß
Einschnitte in dem Boden des Behälters geschaffen werden. Damit werden die Blätter des Stapels für eine Halteeinrichtung o.dgl.
auch von der Unterseite her zugänglich.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung wird vorgesehen,
daß von einer Seitenwand und/oder von der nicht zu entfernenden Stirnwand des Behälters Laschen in das Behälterinnere
ragen, die federnd auf dem Stapel aufliegen. Dadurch wird erreicht, daß auch bei weitgehend entleertem Behälter die einzelnen
Blätter des Stapels sich nicht aufwerfen können, sondern die
gewünschte Lage beibehalten. Des weiteren haben die Laschen den Vorteil, daß es nicht möglich ist, ein Blatt aus dem Behälter
herauszunehmen und wieder zurückzustecken, da die Laschen eine Sperre bilden. Ein unkorrektes Wiedereinführen der Blätter könnte
zu Schwierigkeiten führen, beispielsweise wenn die Schichtseite des Blattes vertauscht würde.
V/eitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsform.
Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf einen erfindungsgemäßen Behälter
in geöffnetem Zustand und ohne Behälteroberseite,
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Fig. 2 einen Längsschnitt durch den Behälter entlang der Linie 1I-II der Fig. 1 in geschlossenem Zustand und
Fig. 3 einen Längsschnitt entsprechend Fig. 2 durch einen
geöffneten und ei v/a zur Hälfte entleerten Behälter.
Um einen Papieistapel 1 Tür einen Transport oder zur Lagerung zu
verpacken, ist ein allseitig geschlossener Behälter 2 vorgesehen, der aus einem Kartonzuschnitt gebildet ist. Es handelt sich hierbei
beispielsweise um mit Zinkoxyd (ZnO) beschichtete Blätter, die als Kopiermaterial einem Kopiergerät zugeführt werden sollen.
Eine bestimmte Anzahl dieser Blätter wird zu dem Stapel 1 zusammengefasst, der in dem Behälter untergebracht wird, der anschließend
geschlossen wird. Der Papierzuschnitt besitzt einen Boden J1 an den zwei Stirnwände 4, zwei Seitenwände 5 und eine
Oberseite 6 anschließen. Zwischen dem Boden 3 und den Wänden bzw.
zwischen den Wänden und der Oberseite 6 sind Rillinien angebracht,
die die Stellen bestimmen, an welchen die Kantungen erfolgen. Zweckmäßxgerweise wird der Zuschnitt so ausgebildet, daß er maschinell
aufgerichtet und geschlossen werden kann, nachdem er den Stapel aufgenommen hat. Die an den Boden 3 anschließenden
Stirnwände 4 und die eine Seitenwand 5 sind mit ihren Bändern und 8 nach innen zum Behälterinnern abgewinkelt, um AuflagefTäc};m
für die Behälteroberseite 6 zu bilden, wobei zwischen der Eehälteroberseite 6 und diesen Bändern 7 und 8 Klebepunkte
vorgesehen werden können.
Der Behälter 2 ist so" ausgebildet, daß er nur nach Zerstören geöffnet werden kann. Danach besitzt er noch, eine taschenartige
Gestalt, so daß er in der Art einer Kassette in eine ihm angepaßte
Führung eines Gerätes, insbesondere in eines Kopiergerätes eingesetzt werden kann,, in welchem er dafür sorgt, daß der
Stapel 1 die ihm vorher erteilte Gestalt behält. Das Zerstören des Behälters 1 erfolgt an vorgegebenen Trennlinien, die als
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Perforationen ο.dgl. ausgebildet sein können. Eine derartige
Trennlinie 9 befindet sich im Bereich der Behälteroberjjeite 6,
■wie in Pig. 2 angedeutet ist. Der abtrennbare Teil des Behälters 2 umfaßt eine Stirnwand 4, einen Randstreifen der Behälteroberseite
6, der sich von dieser Stirnwand 4 bis zu der Trennlinie 9 erstreckt, zwei von der Stirnwand 4 in den Boden 3
laufende Zungen 10 und den bis zur Trennlinie 9 verlaufenden Bereich der Seitenwände 5 sowie in diesem Bereich liegende
Randstreifen 11 des Bodens 3· Durch das Entfernen der vorerwähnten Teile, was durch ein einfaches Abreißen geschehen kann,
wird der Stapel 1 soweit freigelegt, daß die Blätter von einer ■Vereinzelungseinrichtung oder einer Abzugseinrichtung ergriffen
werden können. Der seitliche Rand des Stapels 1 liegt in dem offenen Bereich vollständig frei, so daß er mit Eckenseparatoren
o.dgl. erfaßt und gehalten werden kann. Die Einschnitte 10 sorgen dafür, daß eine gewisse Klemmkraft unmittelbar auf den
Stapel 1 ausgeübt werden kann, so daß ggf. die Vereinzelung erleichtert wird.
Der Behälter 2, der in der Art einer Kassette benutzt und mit der geöffneten Seite in ein Gerät eingeschoben wird, besitzt
eine solche Steifigkeit, daß es genügt, ihn beispielsweise nur in etwa bis zu seiner Mitte zu unterstützen, so daß die notwendigen
Pührungs- und Haltemittel des Gerätes relativ einfach ausgebildet
sein können.
Von dem Rand 7 der nicht entfernbaren Stirnwand und von dem Rand 8 der einen Seitenwand 5 ragen Laschen 12 und 13 nach innen
in das Sehälterinnere. Zwischen den Rändern 7 und 8 und den zugehörigen
Laschen 12 und 13 sind Rillinien oder ähnliche Einkerbungen derart angebracht, daß die Laschen 12 und 13 sich mit
einer elastischen Kraft von oben auf den Papierstapel 1 auflegen. Die in der Draufsicht eine trapezförmige Fläche besitzenden
Leschen 12 und 13, die mit ihren Schmalseiten an die Ränder 7 bzw. 8 anschließen, sorgen dann dafür, wie Fig. 3 zeigt, daß
auch bei weitgehend entleertem Behälter die Blätter des Stapels
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mit einer gewissen Kraft yusinniiiüiigehalten werden, go daß sich
diese nicht unkontrolliert verformen und insbesondere wölben
■können. Bi e dienen außerdem als Sicherung dagegen, daß einmal
uns dem Behälter 2 heran r.genoifjmene Blätter wieder zuinickgeijchoben
v/erden können. Dies hat den Vorteil, daß dadurch mögliche
Fehler vermieden werden, die bei .spielsweise darin bestehen
könnten, daß das oder die her.\nj;;genoiiimenen Blätter unvorsf'hi'i
f tr;mäßig zurückgeschoben v/ürden. Insbesondere die
Lasche 13? die sich im wesentlichen quer z-u der geöffneten
Stirnwand 4 erstreckt, v< i-hindert das Wi odei-einschdeben eines
Blattes. Bei der dargestellten Ausführu.igsform des Eehältex'S,
der für die Aufnahme von Kopiermaterial dient, wird "beispielsweise
vorgesehen, daß die Blätter des Gtapels 1 so liegen, daß
ihre beschichtete Seite in der Zeichnung oben liegt.
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Claims (6)
- AnsprücheVerpackungsmittel für einen Stapel aus Blättern, insbesondere aus beschichteten Kopierblätter, das den Stapel allseitig umschließt, dadurch gekennzeichnet, daß ein der Kontur des Stapels (1) angepasster allseitig geschlossener Behälter (2) vorgesehen ist, der vorbereitete Trennstellen aufweist, durch deren Zerstören ein Teil des Behälters entfernbar und der Stapel teilweise freilegbar ist.
- 2. Verpackungsmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (2) aus einem Kartonzuschnitt gebildet ist, der mit vorbereiteten Trennlinien (9) versehen ist.
- 3· Verpackungsmittel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennlinien (9) eine Stirnwand (4) und einen daran anschließenden Streifen der Oberseite (6) des Behälters von dem übrigen Teil des Behälters abtrennen.
- 4. Verpackungsmittel nach Anspruch J, dadurch gekennzeichnet, daß der entfernbare Teil des Behälters (2) den an die entfernbare Stirnwand (4) anschließenden Endbereich der Seitenwende (5) und auf beiden Seiten in diesem Bereich Bandstreifen (11) des Bodens (J) des Behälters umfaßt.
- 5« Verpackungsmittel nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß zu dem entfernbaren Teil des Behälters (2) in de» Boden reichende Zungen (10) gehören.ORIGINAL INSPECTED709841/03S7SL 26U530
- 6. Verpackungsmittel nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß von einer Seitenwand (5) und/oder von der nicht zu entfernenden Stirnwand (4) des Behälters (2) Laschen (12, 13) in das Behälterinnere ragen, die federnd auf dem Stapel aufliegen.7- Verpackungsmittel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Xaschen (12, 13) in der Draufsicht eine trapezförmige Fläche aufweisen und mit ihren Schmalseiten an die Seitenwand (5) oder die Stirnwand (4) anschließen.709841/0357
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