DE2613579A1 - Verfahren zum herstellen eines ebenen oder raeumlichen bewehrungsgebildes bzw. tragwerkes und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens - Google Patents
Verfahren zum herstellen eines ebenen oder raeumlichen bewehrungsgebildes bzw. tragwerkes und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrensInfo
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Description
Patentanwalt Dr. I-τei. !-irrns Loyh
8 iVl ü η c h ο η 8 0 Lucilo-Grahn-Str. 33
Unser Zeichen: A 13
Lh/fi
Franz Bucher in Innsbruck (Österreich)
Verfahren zum Herstellen eines ebenen oder räumlichen Bewehrungsgebildes bzw. Tragwerkes und
Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zum Herstellen eines
ebenen oder räumlichen Bewehrungsgebildes für Stahlbetonbauteile bzw. ebenen oder räumlichen Tragwerkes, bestehend aus längsverlaufenden
Hauptgurten, deren im wesentlichen parallel zueinander verlaufende Stäbe durch quer dazu angeordnete Querstäbe
vorzugsweise mittels Verschweißung verbunden sind, wobei mindestens ein Zusatzstab die Stäbe der Hauptgurten entsprechend
den statischen Erfordernissen verstärkt, und eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
-19948 609843/0345 2/hd23
ORIGINAL INSPECTED
Zur Herstellung von Gitterträgern wurde bereits vorgeschlagen»
die Drähte für die Grundgurte laufend von Haspeln abzuziehen, wobei je nach dem Festigkeitsbedarf für die Grundgurte Einzeloder
Doppelgurte verwendet werden.
Bekannt ist auch ein Verfahren zur Erzeugung von Gitter- oder Stahlträgern, die nach den erforderlichen Gegebenheiten an der
Baustelle auf ihrer gesamten Länge in ihren charakteristischen Eigenheiten (Obergurt, Untergurt, Diagonalen, Stege und Höhe)
einheitlich dimensioniert sind. Die Anpassung an die echten statischen Verhältnisse des Bauwerkes wird dadurch erzielt,
daß diese Träger entsprechend abgelängt und durch zusätzliche Maßnahmen, beispielsweise durch Einsetzen von Zusatzbewehrungen
u. dgl. an Ort und Stelle oder im Zwischenverarbeitungswerk ergänzt werden.
Verbesserte Verfahren verwenden, um den unwirtschaftlichen Verarbeitungsaufwand zu vermindern, für die üblichen Gegebenheiten
entsprechend abgelängte Träger, deren Tragbewehrung jedoch für einen mehr oder weniger breiten Anwendungsbereich
in der vollen Länge des Trägers bereits enthalten ist.
Der wirtschaftliche Aspekt der· bekannten Verfahren, sei es in
arbeitstechnischer Hinsicht (Anbringung der Zusatzbewehrung) als auch im Materialaufwand (keine Anpassungsmöglichkeit an die
Momentenlinie und somit keine Abminderung bzw. Schubkraftdeckung wegen immer gleicher Bügel) stellt nicht das Optimum der technischen
Möglichkeiten dar.
Es besteht daher die Aufgabe, ein Verfahren bzw. eine Vorrichrtung
zu dessen Durchführung zu entwickeln, gemäß denen diese Nachteile vermieden werden, wobei in einem einzigen Arbeitsvorgang
im Herstellwerk ein Bewehrungsgebilde bzw. Tragwerk fertigbar ist, das alle an der jeweiligen. Verwendungsstelle erforderlichen
Bedingungen weitmöglichst erfüllt»
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Dies wird, mit dem erfindungsgemäßen Verfahren dadurch erreicht,
daß der bzw. die Zusatzstäbe von einer Vorratseinrichtung im wesentlichen parallel zu den Hauptgurten einer automatischen
Fertigungseinheit zugeführt und bei gesteuertem Abschneiden in vorbestimmten Längen in Abhängigkeit von der Momentenlinie
zumindest mit den Querstäben vorzugsweise mittels Verschweißung verbunden und. die Querstäbe gegebenenfalls im Verhältnis
zu den abgelängten Zusatzstäben entlang den Hauptgurten verteilt werden.
Mit diesem Vorschlag wird nicht nur die volle Längsbewehrung gefertigt, sondern auch das Höchstmaß an Abminderungsmöglichkeiten
und damit eine wesentliche Ersparnis an teuerem Bewehrungsmaterial erzielt. Jedem Hauptgurt kann dabei mindestens
ein Zusatzstab zugeordnet werden, doch ist es auch möglich, einen oder mehrere Hauptgurte-ohne jede Verstärkung zu belassen.
Eine vorteilhafte Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, daß alle Schweißvorgänge an unterschiedlichen
Stellen der Fertigungsstraße bei Stillstand der Fertigungseinrichtung gleichzeitig durchgeführt werden. Hiedurch
ist eine einfache Steuerung aller Bewegungsabläufe und
Arbeitsvorgänge zu erzielen.
Die vorzugsweise bügelartig, gegebenenfalls asymmetrisch ausgebildeten Querstäbe, die sich auch aus zwei oder mehr miteinander verbundenen, kongruent aneinanderliegenden Drähten,
gegebenenfalls von unterschiedlichem Querschnitt und unterschiedlicher
Querschnittsfläche herstellen lassen, können senkrecht,
schräg oder quer zum Verlauf der Hauptgurte bzw. der Zusatzstäbe angeordnet werden oder diese Lagen in wahlweiser
Folge im Verlauf des Bewehrungsgebildes bzw. Tragwerkes aufweisen.
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Vorzugsweise werden die Querstäbe in einer Geraden, senkrecht zum Verlauf der Hauptgurte liegenden Linie angeordnet,
wobei diese Unterbrechungen auf v/eisen könnte. Dabei ist es möglich, an den Unterbrechungsstellen einen Querstab
einzusetzen, der aus einzelnen bzw. mehreren Stäben zusammengesetzt ist, die gegebenenfalls unterschiedliche Durchmesser
aufweisen. Die Querstäbe könnten aber auch in einer gebrochenen Linie im Bewehrungsgebilde oder Tragwerk angeordnet sein.
Vorteilhaft ist es dabei, wenn Verzögerungs- bzw. Beschleunigungseinrichtungen vorgesehen werden, um den
Vorschub der Zusatzstäbe zu steuern, um sie stets an der gewünschten, den statischen Erfordernissen entsprechenden
Stelle im Bewehrungsgebilde bzw. Tragwerk einzusetzen. Durch solche Einrichtungen wird der Vorschub der Zusatzstäbe
dem Bewegungsablauf der Hauptgurte angeglichen und eine Vergeudung des teuren Bewehrungsmaterial der Zusatzstäbe vermieden.
Die Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht in an sich bekannter Weise aus einer Vorratseinrichtung
für die Stäbe der Hauptgurten, einer Vorratseinrichtung für die Querstäbe, einer Einrichtung zum Zuführen
der Querstäbe zu dai Stäben der Hauptgurten, und gegebenenfalls einer Rieht- und/oder Formeinrichtung für die Stäbe der
Hauptgurten und/oder die Querstäbe, ferner einer Einrichtung zum Verbinden, vorzugsweise Verschweißen der Stäbe der Hauptgurten
mit den Querstäben, einer taktweise arbeitenden Vorschubeinrichtung und einer Schneideinrichtung für die Stäbe
der Hauptgurten, wobei erfindungsgemäß eine Vorratseinrichtung und gegebenenfalls Richteinrichtung für die Zusatzstäbe,
ferner eine Einrichtung zum Zuführen der Zusatzstäbe zu den Stäben der Hauptgurten und Querstäben, sowie eine Einrichtung
zum Verbinden, vorzugsweise Verschweißen der Zusatzstäbe zumindest mit den Querstäben vorgesehen sind.
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Vorteilhaft ist es dabei, wenn für jeden Zusatzstab eine gesondert
steuerbare Vorschub- und Schneideinrichtung vorgesehen ist.
Eine Weiterbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht darin, daß die Einrichtung zum Verbinden, vorzugsweise
Verschweißen der Zusatzstäbe mit den Querstäben und die Einrichtung zum Verbinden der Stäbe der Hauptgurten mit den
Querstäben eine baulich-funktionelle Arbeitseinheit bilden,
wobei vorzugsweise diese baulich-funktionelle Arbeitseinheit aus mehreren im Abstand voneinander angeordneten
Stationen, z.B. Schweißelektrodenpaare aufweisenden Schweißstationen besteht. Dabei ist es vorteilhaft, wenn die Vorratseinrichtung
für die Zusatzstäbe und die Vorratsvorrichtung für die Stäbe der Hauptgurten eine bauliche Einheit
bilden, beispielsweise aus einem gemeinsamen Haspelmagazin bestehen.
Die vorgefertigten Stäbe können in Magazinen ein- oder beidseitig
der Fertigungsstrasse gelagert sein und automatisch auf die Hauptgurte bzw. die Zusatzstäbe aufsetzbar sein.
Eine Weiterbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht darin, daß zur Fertigung der Querstäbe ein oder beidseitig
der Fertigungsstrasse Magazine vorgesehen sind, in denen auf Haspeln aufgespulte Drähte lagern, die von einer Vorschubeinrichtung
abgezogen und von der Schneideinrichtung abgelängt in der über der Fertigungsstrasse liegenden
Formeinrichtung geformt auf die Hauptgurte bzw. Zusatzstäbe aufgesetzt und mit diesen zur Schweißeinrichtung
gefördert werden.
Vorteilhaft ist dabei eine Ausbildung, gemäß der Steuerein-,
richtungen für die Vorschubeinrichtungen der Zusatzstäbe und
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der Stabe der Hauptgurten, für die Zufuhreinrichtung der
Querstäbe, für die Einrichtung zum Verbinden der Zusatzstäbe und der Stäbe der Hauptgurten mit den Querstäben und
für die Schneideinrichtungen vorgesehen sind.
Im nachfolgenden wird die Erfindung an Hand der Figuren
der Zeichnung eingehend beschrieben, doch soll sie nicht auf diese Möglichkeiten ihrer Verwirklichung beschränkt sein.
Fig. 1 zeigt in schematischer Darstellung eine Fertigungsstrasse eines erfindungsgemäßen Bewehrungsgebildes,
Fig. 2 zeigt im Schnitt nach der Linie II-1I von Fig. 3 die Stirnansicht eines solchen Gebildes,
Fig. 3 zeigt eine Draufsicht auf das Bewehrungsgebilde,
Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführungsmöglichkeit eines Bewehrungsgebildes, bei dem vier Längsgurte vorgesehen sind.
In einem Magazin 1 sind eine Anzahl von Haspeln 2 angeordnet, auf denen Drähte 3 für die Bildung der Längsgurte bzw. der
Zusatzstäbe aufgespult sind (Fig. 1). Die Enden dieser Drähte 3 werden einer Richtsatzanlage 4 zugeführt, von wo sie in
eine Schweißstrasse 8 einlaufen, in der auch Ablängeinrichtungen enthalten sind, die sowohl die entsprechenden Längen der
Längsgurte als auch die einzelnen an den Querstäben und/oder Gurten anzuschweißenden Zusatzstäbe abschneiden.
Oberhalb der ausgerichteten Drähte 3 für die Gurte und die Querstäbe sind beidseitig Magazine 6 vorgesehen, die Haspeln
mit Draht 10 für die Fertigung der Querstäbe enthalten. Der Draht 10 dieser Haspeln läuft in eine Richtsatz- und
Schneidanlage 5 ein, wird von dort zur Querstabformmaschine 7 verbracht und auf die bereits fertig gebildeten . Gurte und
die Zusatzstäbe aufgesetzt, worauf sie nach Weiterförderung in die Schweißstraße S mit den Längsgurten und/oder den Zusatzstäben
verschweißt werden.
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Zur Steuerung all dieser Vorgänge finden an sich bekannte elektronische Einrichtungen Verwendung, die in rhythmischem
Ablauf fließbandmäßig die Bewehrungsgebilde bzw. Tragwerke anfertigen, die in Pfeilrichtung 9 ausgestoßen
werden. Mit diesen elektronischen Einrichtungen wird auch die jeweilige Lage der Querstäbe (senkrecht, schräg oder wechselnd
in bezug auf die Längsbewehrung) sowie der Abstand der zusätzlichen Bewehrungsbündel voneinander und deren jeweilige Länge
bestimmt. Dabei ist es auch möglich, durch diese Steuerung die Anfertigung von Doppel-, oder Mehrfachstäben, deren Drähte ,
bevorzugt kongruent aneinanderliegen und aus mehreren Drähten bestehende Gurte vorzusehen, wobei all diese Längsgurte,
Zusatz- und Querstäbe unterschiedlichen Querschnitt und unterschiedliche Querschnittsflächen aufweisen können.
Je nach Notwendigkeit (z.B. gegen die Auflager) können die Z satzstäbe in ihrer Stärke abgemindert sein, d.h., daß
einzelne Drähte des Bündels nacheinander in vorbestimmten Abständen abgeschnitten werden.
Fig. 2 zeigt im Schnitt gemäß der Linie H-II von Fig. in Stirnansicht den Ausschnitt eines erfindungsgemä-ßen
Bewehrungsgebildes und Fig. 3 eine Draufsicht auf dieses. Darin bilden die in Fig. 2 geschnitten dargestellten Stäbe
die Längsgurten 11 und die ungeschnittenen die Zusatzstäbe Wie ersichtlich, ist es möglich, Zusatzstäbe 12 für sich allein
anzuordnen, wie bei A oder in Verbindung mit Längsgurten, wie beispielsweise bei B, wobei verschiedene Kombinationsmöglichkeiten bezüglich der Anordnung der Zahl und Stärke
von Längsgurten 11 und Zusatzstäben 12 gegeben sind. Wie bei C ersichtlich, könnten Längsgurte 11 auch ohne jegliche
Zusatzstäbe verbleiben.
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Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführungsmöglichkeit eines erfindungsgemäßen Bewehrungsgebildes, bzw. Tragwerkes
mit vier räumlich angeordneten Längsgurten 11. Kombinationen mit Zusatzstäben 12 wie in den Fig. 2
und 3 wären auch hier in jeder Art möglich.
Im Rahmen der Erfindung sind mancherlei Abwandlungen gegeben. Alle diese Möglichkeiten sollen im Schutzumfang
inbegriffen sein.
Claims (14)
- Patentansprüche :( 1.J Verfahren zum Herstellen eines ebenen oder räumlichen Bewehrungsgebildes für Stahlbetonbauteile bzw. ebenen oder räumlichen Tragwerkes, bestehend aus längsver-. ■ - laufenden Hauptgurten, deren im wesentlichen parallel zueinander verlaufende Stäbe durch quer dazu angeordnete Querstäbe vorzugsweise mittels Verschweißung -verbunden sind, wobei mindestens ein Zusatzstab die Stäbe der Hauptgurten entsprechend den statischen Erfordernissen verstärkt, dadurch gekennzeichnet, daß der bzw. die Zusatzstäbe von einer Vorratseinrichtung im wesentlichen parallel zu den Hauptgurten einer automatischen Fertigungseinheit zugeführt und bei gesteuertem Abschneiden in vorbestimmten Längen in Abhängigkeit von der Momentenlinie zumindest mit den Querstäben vorzugsweise mittels Verschweißung verbunden und die Querstäbe gegebenenfalls im Verhältnis zu den abgelängten Zusatzstäben entlang den Hauptgurten verteilt werden.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Hauptgurt mindestens je ein Zusatzstab zugeordnet wird.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß alle Schweißvorgänge an unterschiedlichen Stellen der Fertigungsstraße bei Stillstand der Fertigungseinrichtung gleichzeitig durchgeführt werden.
- 4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vorzugsweise bügelartig ausgebildeten Querstäbe senkrecht, schräg oder quer zum Verlauf der Hauptgurte bzw. der Zusatzstäbe angeordnet werden.609843/0345
- 5'. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vorzugsweise bügelartig ausgebildeten Querstäbe in wahlweiser Folge senkrecht, schräg oder quer zum Verlauf der Hauptgurte bzw. der Zusatzstäbe angeordnet werden.
- 6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzstäbe mit bügelartig ausgebildeten Querstäben in •asymmetrischer Form verbunden werden.
- 7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzstäbe mit Querstäben aus zwei oder mehr miteinander verbundenen kongruent aneinanderliegenden Drähten, gegebenenfalls von unterschiedlichem Querschnitt und unterschiedlicher Querschnittsfläche verbunden'werden.
- 8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorschub der Zusatzstäbe durch Verzögerungs- bzw. Beschleunigungseinrichtungen gesteuert wird.
- 9. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, bestehend aus einer Vorratseinrichtung für die Stäbe der Hauptgurten, einer Vorratseinrichtung für die Querstäbe, einer Einrichtung zum Zuführen der Querstäbe zu den Stäben der Hauptgurten, und gegebenenfalls einer Rieht- und/oder Formeinrichtung für die Stäbe der Hauptgurten und/oder die Querstäbe, ferner einer Einrichtung zum Verbinden, vorzugsweise Verschweißen der Stäbe der Hauptgurten mit den Querstäben, einer taktweise arbeitenden Vorschubeinrichtung und einer Schneideinrichtung für die Stäbe der Hauptgurten, gekennzeichnet durch eine Vorratseinrichtung und gegebenenfalls Richteinrichtung für die Zusatzstäbe, ferner einer Einrichtung zum Zuführen der Zusatzstäbe zu den Stäben der Hauptgurten und Querstäben, sowie einer Einrichtung zum Verbinden, vorzugsweise Verschweißen der Zusatzstäbe zumindest mit den Querstäben.609843/0345
- 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß für jeden Zusatzstab eine gesondert steuerbare Vorschub- und Schneideinrichtung vorgesehen ist.
- 11. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Verbinden, vorzugsweise Verschweißen der Zusatzstäbe mit den Querstäben und die Einrichtung zum Verbinden der Stäbe der Hauptgurten mit den Querstäben eine baulich-funktioneile Arbeitseinheit bilden, wobei vorzugsweise diese baulichfunktionelle Arbeitseinheit aus' mehreren im Abstand voneinander angeordneten Stationen, z.B. Schweißelektrodenpaare aufweisenden Schweißstationen besteht.
- 12. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorratseinrichtung für die Zusatzstäbe und die Vorratsvorrichtung für die Stäbe der Hauptgurten eine bauliche Einheit bilden, beispielsweise aus einem gemeinsamen Haspelmagazin bestehen.
- 13. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die vorgefertigten Querstäbe in Magazinen ein-oder beidseitig der Fertigungsstrasse gelagert sind und automatisch auf die Hauptgurte bzw. die Zusatzstäbe aufsetzbar sind.
- 14. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß zur Fertigung der Querstäbe ein oder beiseitig der Fertigungsstrasse Magazine vorgesehen sind, in denen auf Haspeln aufgespulte Drähte lagern, die von einer Vorschubeinrichtung abgezogen und von der Schneideinrichtung abgelängt in der über der Fertigungsstrasse liegenden Formeinrichtung geformt auf die Hauptgurte bzw. Zusatzstäbe aufgesetzt und mit diesen zur Schweißeinrichtung gefördert werden.6 0 9 B ι·.3 / Π 3 A 515· Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß Steuereinrichtungen für die Vorschubeinrichtungen der Zusatzstäbe und der Stäbe der Hauptgurten, für die Zuführeinrichtung der Querstäbe, für die Einrichtung zum Verbinden der Zusatzstäbe und der Stäbe der Hauptgurten mit den Querstäben und für die Schneideinrichtungen vorgesehen sind.Leerse ite
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