DE2612940A1 - Drehzahlregler fuer eine kraftstoffeinspritzpumpe - Google Patents
Drehzahlregler fuer eine kraftstoffeinspritzpumpeInfo
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- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
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- F02M41/10—Fuel-injection apparatus with two or more injectors fed from a common pressure-source sequentially by means of a distributor the distributor and pumping elements being combined pump pistons acting as the distributor
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- F02M41/125—Variably-timed valves controlling fuel passages
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- F02D1/02—Controlling fuel-injection pumps, e.g. of high pressure injection type not restricted to adjustment of injection timing, e.g. varying amount of fuel delivered
- F02D1/04—Controlling fuel-injection pumps, e.g. of high pressure injection type not restricted to adjustment of injection timing, e.g. varying amount of fuel delivered by mechanical means dependent on engine speed, e.g. using centrifugal governors
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Description
R. 3 1 ά S«
2Η. 3· 1976 Su/Do
Anlage zur
Patent- und
Gebrauchsmusterhilfsanmeldung
Die Erfindung betrifft einen Leerlaufenddrehzahlregler einer Kraftstoffeinspritzpumpe für Brennkraftmaschinen mit einem um
eine Achse schwenkbaren und ein Fördermengenverstellglied der
Einspritzpumpe betätigenden Regelhebel, an dem entgegen einer drehzahlabhängigen Kraft in Zugrichtung eine mit einer vorgespannten
Regelfeder arbeitende zwischen einem Verstellhebel und dem Regelhebel angeordnete Federanordnung angreift, die mindestens
eine Druckfeder sowie zwei relativ zueinander bewegliche an den den Hebeln abgewandten Enden der Feder angreifende
Verbindungsteile aufweist, wobei Druckfeder und Regelfeder in Reihe geschaltet zwischen den Hebeln angeordnet sind.
Derartige Leerlaufendregler werden für Fahrzeugmotoren verwendet, um einen starken Laststoß beim Gasgeben zu vermeiden. Mit
diesen Reglern wird nur der Leerlauf und die maximale Vollastdrehzahl geregelt. Der dazwischenliegende Drehzahl- und Last-
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bereich wird direkt übers Gaspedal und die Reglermechanik gesteuert.
Die Regelfeder ist vorgespannt und regelt bei Überschreiten der maximalen Vollastdrehzahl a.b.
Je nach der durch die Einlaß- und Absteuerquerschnitte bestimmte
Einspritzmengencharakteristik ist bei manchen Pumpen eine sogenannte Angleichung erwünscht. Eine derartige Än^leichung ist
dann erwünscht, wenn im Teillastbereich, d.h. zwischen Leerlauf und Vollast, die Einspritzmenge mit der Drehzahl stärker ansteigt
als der eigentliche Bedarf, wodurch sich unstabile Regelbereiche mit Rucken beim Fahren und Weglaufen des Motors ergeben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen eingangs genannten
Drehzahlregler zu entwickeln, mit der1 bei Vollast die Einspritzmenge
mit der Drehzahl leicht zunimmt, hingegen im Teillastbereich die Einspritzmenge bei gleichbleibender Gaspedalstellung
über der Drehzahl konstant bleibt bzw. mit zunehmender Drehzahl leicht abnimmt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß bei dem eingangs genannten Regler die Druckfeder als An^leichfeder dient,
deren Weg durch einen Anschlag begrenzt ist und die Regelfeder entsprechend der Vorspannung für die Abregelung verformt wird,
nachdem die Angleichfeder durch den Anschlag ihren möglichen Hub beendet hat.
Zwei Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben.
Es zeigen:
Pig. 1 einen Teilschnitt durch eine Verteilerpumpe, deren Regler eine erfindungsgemäße Federanordnung aufweist,
Fig. 2 ein Wirkdiagramm des erfindunfsgemäßen Reglers,
Fig. 3 die in Fig. 1 dargestellte Federanordnung als erstes
Ausführungsbeispiel in vergrößertem Maßstab und
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Fig. 4 eine andere Federanordnung gleichen Maßstabes als
zweites Ausführungsbeispiel.
In Fig. 1 ist der erfindungsgemäße Regler an eine Verteilereinspritzpumpe
bekannter Bauart angebaut. In einem Gehäuse 1 einer Kraftstoffeinspritzpumpe für mehrzylindrige Brennkraftmaschinen
ist eine Antriebswelle 2 gelagert. Diese ist mit einer Stirnnockenscheibe 3 gekuppelt, die entsprechend der zu
versorgenden Zahl von nicht dargestellten Einspritzdüsen mit Nocken 4 versehen ist, die über ortsfeste Rollen 5 durch die
Drehung der Antriebswelle 2 bewegt werdon. Dadurch wird ein
mit der Stirnnockenscheibe 3 gekuppelter und auf diese durch eine nicht dargestellte Feder gepreßter Pumpenkolben 8 in eine
hin- und hergehende und gleichzeitig rotierende Bewegung versetzt.
Dieser Pumpenkolben arbeitet in einer in das Gehäuse 1 eingesetzten,
oben verschlossenen Zylinderbüchse 9 mit einer Zylinderbohrung 10 und schließt dort einen Arbeitsraum 11 ein. Vom
Arbeitsraum 11 führt eine axiale Bohrung 12 in einen Raum 135
der über eine Leitung 14 eine Verbindung zur Bohrung 10 der Zylinderbüchse 9 besitzt. Die Axialbohrung 12 ist durch ein in
Richtung Arbeitsraum 11 belastetes Ventilglied 15 verschließbar. Die Verbindungsleitung 14 ist über eine Ringnut 17 am Umfang
des Pumpenkolbens und einer mit dieser verbundenen Längsnut
entsprechend der Drehbewegung des Pumpenkolbens nacheinander mit einzelnen in die Bohrung 10 mündende Druckleitungen 20 verbindbar.
Die Druckleitungen 2C sind entsprechend der Zahl der zu versorgenden Zylinder der Brennkraftmaschine gleichmäßig
um die Zylinderbohrung 10 verteilt und führen zu den nicht dargestellten Einspritzventilen der Brennkraftmaschine. Bei jedem
Druckhub des Pumpenkolbens 8 wird der Kraftstoff über die Axialbohrung 12 j den Raum 13, die Verbindungleitung 14 und die Ver-
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teilernut l8 einer der Druckleitungen 20 zugeführt. Beim Saughub
gelangt der Kraftstoff aus dem Saugraum 2'4 über eine Versorgungsleitung
23 j die in die Bohrung 10 mündet und einer von
in gleicher Zahl und Anordnung an der Mantelfläche des Pumpenkolbens vorhandenen Längsnuten 22 in den Arbeitsraum 11. Beim
Druckhub des Pumpenkolbens wird durch dessen Drehung die Verbindung zwischen der Versorgungsleitung 23 und den Längsnuten
22 unterbrochen, so daß die vom Pumpenkolben geförderte Kraftstoff
menge den Druckleitungen zugeführt werden kann.
Zur Regelung der geförderten Kraftstoffmenge ist der Arbeitsraum
11 über eine axiale Sackbohrung 2G im Pumpenkolben 8 und eine die Sackbohrung schneidende Querbohrung 27 mit den Ρυτιρεη-saugraum
verbindbar. Mit der Querbohrung 27 arbeitet ein Kraftstoffmengenstellglied 28 in Form einer auf den Pumpenkolben
verschiebbaren Muffe zusammen, die; durch dhre Stellung den
Zeitpunkt bestimmt, zu dem bei der Aufwärtsbewegung des Pumpenkolbens 8 die Querbohr-ung 27 geöffnet und eine Verbindung zwischen
Arbeitsraum 11 und dem Purnpensaugraum 24 hergestellt wird. Ab
diesem Zeitpunkt wird die Pumpenförderung unterbrochen. Durch die Verstellung der Muffe 28 kann somit die zur Einspritzung
gelangende Kraftstoffmenge bestimmt werden.
Die Versorgung des Pumpensaugraumes 24 mit Kraftstoff erfolgt
durch eine Kraftstoffpumpe 32, die Kraftstoff aus einem Vorratsbehälter
ansaugt und über einen Förderkanal 33 in den Saugraum 24 fördert. Um einen drehzahlabhängigen Druck zu erhalten,
ist in einem Bypass 34 der Kraftstoffpumpe 32 eine gesteuerte
Drosselstelle 35 angeordnet. Die Größe der Drosselstelle ist durch einen Kolben 36 änderbar, der auf seiner Rückseite von
einer Feder 37 und den saugseitigen Kraftstoffdruck der Pumpe
32 und auf seiner Vorderseite durch den im Förderkanal herrschenden Kraftstoffdruck beaufschlagt ist.
Zur Änderung der Kraftstoffeinspritzmenge wird die Muffe 28
durch einen Reglerhebel Al3 der mit einem Kugelkopf 42 in eine
Ausnehmung 43 der Muffe 28 greift, verstellt. Der Reglerhebel
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ist dabei auf einer Achse 45 als festen Drehpunkt gelagert. ^ ^ ^
Die Position dieser Achse kann durch nicht weiter dargestellte Mittel, z.B. durch einen Exzenter zur Erzielung einer Grundelnstellung,
verändert werden. Am äußersten gegenüber]legenden Ende des Reglerhebels 4l ist eine Regelfederanordnung 47 befestigt,
deren Funktion und Aufbau in den Figuren 2, 3 und 4 dargestellt ist·. Am anderen Ende ist die Regelfederanordnung über einen Verbindungsbolzen
49 mit einem Verstellhebel 50 verbunden, dar
fest auf enner Betätigungswelle 53 sitzt, die dicht durch das
Gehäuse nach außen geführt ist und dort durch einen kraftschlüssig auf ihr sitzenden Verstellhebel 52 verdreht werden
kann.
Zwischen den Befestigungspunkt der Regelfederanordnung 47 und
der Achse 45 befindet sich der Ansatzpunkt einer Fliehkraftreglermuffe
563 die auf einer Reglerachse 5δ durch Fliehgewichte
59 axial verschiebbar ist. Die Fliehge./ichte 59 sitzen
in Taschen 60, die fest mit einem Zahnrad 6l, das auf der
Reglerachse sitzt, befestigt sind. Das Zahnr3.d 61 wird durch
ein fest mit der Antriebswelle 2 verbundenen Antriebs zahnrad 63 angetrieben und die von dem Zahnrad 61 über die Taschen
60 mitgenommenen Fliehgewichte 59 werden dabei entsprechend der Drehzahl radial nach außen bewegt und heben mit nasenförmig
ausgebildeten Teilen 64 die Fliehkraftreglermuffe 56 an.
Bei Anlage der Fliehkraftreglermuffe 56 an den Reglerhebel 41
wird somit die drehzahlabhängige Fliehkraft durch Hebelübersetzung auf den Reglerhebel entgegen der Kraft der Regelfederanordnung
47 übertragen. Damit der Abstand des Ansatzpunktes der von der Reglermuffe übertragenen Fliehkraft vom Drehpunkt
45 stets gleich bleibt, ist an dieser Stelle eine Kugel 65 in den Reglerhebel 4l eingepreßt bzw. ein kugeliges Muffenende
drückt gegen eine ebene Fläche des Regelhebels.
Sobald das durch die Fliehkraft bewirkte rechtsdrehende Moment am Reglerhebal 41 größer ist als das durch die Regelfederanordnung
47 erzielte linksdrehende Moment, wird die Muffe 28 nach
unten bewegt in Richtung einer Minderung der Krafstoffeinspritzmenge.
Dies geschieht solange, bis wieder am Reglerhebel 4l
ein Gleichgewicht der Kräfte herrseht.
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In Fig. 2 ist ein Funktionsdiagramm des erfindungsgemäßen
Reglers dargestellt, bei dem über der Ordinate die zum Motor geförderte Einspritzmenge und über der Abszisse die Drehzahl
aufgetragen ist. Wie eingangs beschrieben handelt es sich bei dem Regler um einen Leerlauf- und Endregler, d.h., daß bei
Überschreiten der Leerlaufdrehzahl bzw. der Enddrjhzahl die Kraftstoffeinspritzmenge abgeregeit wird. Im dazwischenliegenden
Drehzahlbereich wird die Kraftstoffeinspritzmenge
über das Gaspedal und den Verstellhebel 52 willkürlich verändert mit einen Regler gegebenen Einfluß über der Drehzahl r. Während
die Kennlinie I der Abregelung im Leerlauf entspricht, entspricht die Kennlinie II der Abregelung bei höchstdrehzahl
bei einer vorgegebenen Kraftstoffeinspritzmenge. So beginrt
die Kraftstoffmenge bei eingestellten Leerlauf, d.h. Leerlaufstellung des Verstellhebels 52 bei Überschreiten der Drehzahl
n. abzunehmen, wodurch auch die Drehzahl wieder abnimmt, bis
eine konstante Leerlaufdrehzahl erreicht ist.
Die Kennlinie III zeigt den Verlauf der Abregelung aer Kraftstoff menge Q bei Enddrehz.ahlj wobei die Abregelung bei kleineren
zugemessenen Kraftstoffmengen bei einer höheren Drehzahl η erfolgt als bei größeren zugemessenen Kraftstoffmengen. Die
zugemessene Kraftstoffmenge hängt wie oben ausgeführt von der jeweiligen Belastung des Motors ab. Fährt ein Fahrzeug beispielsweise
bergauf, wird stärker Gas gegeben, d.h. nehr Kraftstoff zugemessen als bei konstanter Talfahrt. Das Gleiche gilt
für Beschleunigungen, bei denen ebenfalls mehr Kraftstoff zugemessen wird als bei Normal fahrt. Durch die Kennlinie III ist
der Kraftstoffmeng^nverlauf über der Drehzahl dargestellt, wenn
der Verstellhebel 52 auf volle Kraftstoffmonge eingestellt ist. Wie ersichtlich nimmt die Kraftstoffmenge mit der Drehzahl zu.
Bei der Drehzahl n., erfolgt dann als Maximaldrehzahl für diesen Lastzustand die Abrege]ung. Ein derartiger Verlauf der Vollastmenge
ist bei vielen Brennkraftmaschinen erwünscht- Nicht hingegen erwünscht ist dieser Verlauf bei geringeren zugemessenen
Kraftstoffmengen, also im Teillastbereich. Da die Einspritzmenge stärker ansteigt als die eigentliche Mengenbedarfslinie
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ergeben sich unstabile Regelbereiche, die zu Rucken des Fahrzeug;
und Weglaufen des Motors führen. Deshalb ist im Tei]lc.stbereich
nicht die gestrichelt dargestellte Kennlinie IV.· die parallel zur Kennlinie III verläuft erwünscht, sondern eine
Kraftstoffänderung über der Drehzahl gemäß der Kennlinie V5
bei der mit steigender Drehzahl die Kraftstoffmenge konstant
bleibt bzw. leicht abnimnit. Dadurch liegt die Menge mit zunehmender
Drehzahl unter dem eigentlichen Mengonbedarf. Bei jeder Stellung des Verstcllhebels 52 zwischen Leerlauf und
Eriddrehzahl entstehen dann Kraftstoffdrehsahlkennlinien, die
parallel zu der Kennlinie V verlaufen, bei größerer- eingestellter
Menge oberhalb von Kennlinie Vi bei kl^irorer unterhalb.
Ein derartiges Abnehmen der Kraftstoffmenge >"ber der
Drehzahl wird dadurch erreicht, daß sich die Länge der Federanordnung 47 rait zunehmender Drehzahl im Teillastbersich vergrößert,
wodurch die Muffe 28 in Richtung Nockenring geschoben und damit die Einspritzmenge verkleinert wird. Diese
Änderung erfolgt durch eine sogenannte Angleichfeder3 die in
dem Zwischendrehsahlbereich eine gleichmäßige Wegänderuny pro
Drehsa.hleinheit erfährt. Eei Vollast jedoch muß diese Angleichfeder
ausgeschaltet sein, um vom Verlauf der Kennlinie V zu dem der Kennlinie III zu gelangen.
In Fig. 3 und 4 sind entsprechende Federanordnungen mit einer
Angleichfeder dargestellt, welche bei Erreichen der Vollast ausgeschaltet wird.
Bei dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel der Federanordnung
47 sind zwischen zwei Verbindungteilen, welche mit
dem Reglerhebel 41 bzw. über die Welle 53 mit dem Verstellhebel
52 verbunden sind, zwei Federn eingespannt. Die Verbindungsteile
bestehen aus einer Verbindungsstange 67 und einem
Bügel 68. Der Bügel 68 ist über den Verbindungsbolzen 49 an eine Lasche 69 gekoppelt« die fest mit der Welle 53 des Verstellhebels
52 verbunden ist. Die Arme 70 des Bügels 68 verlaufen weitgehend achsparallel und besitzen hakenförmige, nach
innen ragende Enden 71· An diesen Enden liegt ein erster Federteller 73 an, dessen Innenteil 74 nabenförmig ausgebildet ist
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-Si-
-j 1. / f
und von der Betätigungsstange 67 durchdrungen wiru. In der Nähe des Grundes der Schenkel 70 ist ein weiterer Feder kell ei"
75 angeordnet, mit einem ebenfalls nabenförmig ausgebildeten Innenteil 76. Die Betätigungsstange 67 wird durch die Federteller
73» 75 geführt und sitzt mit der Stirnseite 77 ihres
dem Federteller 75 zugewandten Endes auf den Grund 78 des Bügels 68 auf. Kurz vor dem Ende 77 ist an der Betätigungsstange
67 eine Ringnut 79 angeordnet, in die ein Sicherungsring 80 eingesetzt ist. An dem Sicherungsring 80 liegt der
zweite Federteller 75 an, der dafür eine Abdrehung 8l aufweist .
Zwischen den Federtellern 73 und 75>ebenfalls von der Stanje
67 durchdrungen, ist ein dritter Fcderteller 83 angeordnet, der, wie die anderen Federteller, einen no.benförmigen Innenteil
8'-J aufweist. Zwischen dem Fcderteller 73 und dem Federteller
83 ist eine Angleichfeder 85 angeordnet, zwischen dem Federteller 83 und dem Federteller 75 eine Regelfeder 86. Um
für die Regelfeder 86 eine ausreichende Vorspannung zu ermöglichen, ist der Federteller 83 an einem Sicherungsring 87
abgestützt, der in einer Ringnut 88 der Betätigungsstange 67
angeordnet ist. Der Federteller'83 hat somit avf der Betätigungsstange
67 nur einen Freiheitsgrad in Richtung Federteller 75. Um ein entsprechendes Auflager am Federteller 83 zu erhalten,
ist eine entsprechende Abdrehung 89 in der Innenbohrung des Federtellers vorgesehen. Das nabenförmige Innenteil
84 des Federtellers 83 ist in Richtung ersten Federteller 73
verlängert, wodurch der mögliche Weg -der Angleichfeder 85 begrenzt
ist. Außerdem ist die Angleichfeder 85 steifer als die Regelfeder 86 ausgebildet. Während der Drehzahlsteigerung
im Teillastbereich wird die Angleichfeder 85 zusammengeschoben, so daß gegen Ende der maximalen Drehzahl, d.h. kurz vor Abregelbeginn,
die Federteller 73 und 83 zusammenstoßen. Erst danach kann bei weiterer Drehzahlzunähme die Regelfeder 86
zusammengeschoben v/erden. Bei Volllast hingegen, d.h. Durchtreten des Gaspedals, wird der Federteller 8*1 von vorn herein zum
Federteller 73 geschoben, d.h. Co e Angleichfeder wird ausgeschaltet
und der Fliehkraftvefsteiler des Reglers beginnt bei der Drehzahl n„ die Fedor 86 zusammenzuschieben und damit die
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O -
- of
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Muffe 28 zur Verminderung der Krafts toff ein^pritzmenge zu
verschieben.
Wie aus Pig. 1 ersichtlich,, ist bei diesem ersten Aunführungsbeispiel
die Betätigungsstange 67 über einen Kopf 91 mit dem Regelhebel kl gekoppelt. Zwischen Kopf 91 und Regelnebel h\
ist eine Feder 92 eingeordnet. In Fig.l nimmt der Regler
Startstellung ein, d.h. die Feder 92 schiebt das Ende des Rfigelhebelß 4l vom Kopf 9I weg. Dies führt dazu, daß die Muffe
28 weitest möglich nach oben geschoben wird, so daß de^ Weg
der Bohrung 27 bis zum Aufsteuern verhältnismäßig lang ist.,
d.h. daß eine überkraftsto.ffmenge oder Startmengj ^um Motor
gefördert wird. Sobald dann nach Starten die Leerlaufdrehzahl
erreicht ist, ist auch die Feder 92 zusammengeschoben. Das
Ende des Regelhebels kl .liegt jedoch noch nicht am Kopf 91
an. Dies geschieht erst beim Überschreiten der Leerlanfdrehzahl.
Bei dem in Fig. k dargestellten Ausführungsbeispiel sind zwei
Federsysterne hintereinander angeordnet, die durch die Betätigungsstange
67' miteinander gekoppelt sind. Das eine Federsystem
nimmt die Regelfeder 86' aber für sich alleine auf, während dss zweite Federsystein Leerlauffeder 92' und Angleichfeder
85' aufnimmt. Hierdurch ist es möglich, eine von der
Regelfeder 86 unabhängige und einfachere Federeinstellung zu
erreichen.
Das die Regelfeder 86' aufnehmende System ist im Prinzip so aufgebaut, wie das in Fig. 3 dargestellte System lediglich
unter Wegfall des Federtellers 83 und der Angleichfeder 85. Federteller 73' und 75' spannen zwischen sich die Regelfeder
86' ein. Bei dem zweiten Federsystem wird die Leerlauffeder 92'
durch einen Topf 93 aufgenommen, dessen Boden von der Betätigungsstange 67'. verschiebbar durchdrungen ist. Auf der
den Topfboden gegenüberliegenden Seite der Leerlauffeder 92'
stützt sich diese an einem nabenförmig ausgebildeteten Federteller
94 ab, dessen axiale in Richtung Topfboden gehende Verlängerung
95 als Wegbegrenzung der Leerlauffeder 92' diente
Spiegelsymmetrisch sum Federteller 9'! ist ebenfalls auf der Betätigungsstange
67' verschiebbar angeordnet ein Federteller 96-,
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- Io -
an dem sich die Angleichfeder 85' abstützt imd dessen nabenf
or mi ge axiale Verlängerung 97 zur Wegbegrenzung diont und
dafür mit dem zweiten FedertelLer 98 der Angleichfeder 85'
zusammenwirkt. Der zweite Federleller 98 stützt sich an einen
Sicherungsring 99 ab, der in einer kurz vor dem Ende der Verbindungsstange 67'' angeordneten Ringnut 100 einliegt. Der Topf
93 ist in einer Bohrung des Regeihebels ^1' angeordnet. Wie
beim anderen AusfUhrungsbeispiel wird nach Starten zuerst die
Leerlauffeder 92' zusammengeschoben, bis der Anschlag 95 am Topf·
boden anliegt. Danach wird im Bereich der Teillast je nach Drehzahl die Angleichfeder 85' zusammengeschoben, bis dann
bei Vollast der Anschlag 97 am Feder-teller 98 arixicgt. Zum
Abregein kommt dann die Regelfeder 86' zur Wirkung, frühestens bei der Drehzahl n_ bei Vollast.
Statt Druckfedern können auch Zugfedern verwendet verein. Maßgebend
ist, daß die Angleichfeder- gegen Ende des •Teillastbereiches
ausgeschaltet wird.
709840/0223 - 11 -
Claims (8)
- Ansprüche!·■ Leerlaufenddrehzahlregler einer Kraftstoffeinspritapumpe für Brennkraftmaschinen mit einem um eine Achse schwenkbaren und ein Fördermengenverstellglied der Einspritzpumpe betätigenden Regelhebel, an dem entgegen einer drebzPhlabhärigigen Kraft, in Zugrichtung eine mit einer vorgesjannten Regelfeder arbeitende zwischen einem Vorstellhebel und dem Regelhebel angeordnete Federanordnung angreift, die Mindestens eine Druckfeder sowie zwei relativ zueinander· bewegliche an den den Hebeln abgewandten Enden der Feuer'angreifende Verbindungsteile aufweist, wobei Druckfeder und Regelfehler in Reihe geschaltet zwischen den Hebeln angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckfeder als Angleichfeder (85,85*) c'.ient, deren Weg durch einen Anschlag (89, 97) begrenzt ist und die Regelfeder (86.86') entsprechend der Vorspannung für die Abregelung verformt wird, nachdem die Ansieichfeder (85,85*) durch den Anschlag (89, 97) ihren möglichen Hub beendet hat.
- 2. Drehzahlregler nach Anspruch 1,' dadurch gekennzeichnet, daß durch die Verbindungsteile (67, 68, 92) mindestens zwei Federn unterschiedliche1' Kennlinie hintereinander einspannbar sind, zwischen denen ein gemeinsamer Federteller (83, 95, 96) angeordnet :lst und daS der Freiheitsgrad des Federtellers mindestens auf der der Angleichfeder (85,85') zugewandten Seite durch dan Anschlag (89,97) begrenzt ist.709840/0223 .. 12 _- Ir*
- 3- Drehzahlregler ric'.ch Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet j daß die Verbindungsteile (67,68) Angleichfeder (85) und Rege!feder (86) einspannen und daß sich der gemeinsame Federteller (83) zur Wahrung der Vorspannung der Regelfeder (36) an einem die Ausgangslage bestimmenden «weiten Anschlag (P?) abstützt (Fig. 1).k. Drehzahlregler nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelfeder (86f) außerhalb der die Abgleichfeder (851) aufnehmenden Verbindungsteile (67', 93) angeordnet an einem (671) derselben angreift (Pig.
- 4).
- 5. Drehzahlregler nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsteile (6T), 93) Angleichfeder (85T) und Leerlauf- bzw. Startfeder (92') einspannen.
- 6. Drehzahlregler nach Anspruch 53 dadurch gekennzeichnet, daß der Weg der Leerlauf- bsw. Startfeder (92') durch einen Anschlag (95) des Zwisehenfedertellers (9^, 96) begrenzt ist.
- 7- Drehzahlregler nach einem der vorhergehenden Ansprüche. dadurch gekennzeichnet, daß als Anschlag eine axiale Verlängerung (95, 97) des nabenförmig ausgebildeten Federtellers (83> 9'1Ij 96) dient, die mit dem jeweils anderen Federteller (73, 93, 98) dar Feder (85, 35% 928) zusammenwirkt.- 13 -709840/0223
- 8. Drehzahlregler nach einem der Ansprüche '4 bis 7.. dadurch gekennzeichnet, daß die Regelfeder (86') als Druckfeder ausgebildet ebenfalls zwischen zwei relativ zueinander beweglichen an den Enden der Feder angreifenden Verbirniungsteilen (67', 68') eingespannt ist (Fig. 1O.9· Drehzahlregler nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsteile von Regelfedor(86') und Angleichfeder (85') ein Yerbindungsteil (671) gemeinsam vorzugsweise in Form einer Betätigungsstange haben, an der über Feder teller (75'« 98) die einander abgevandten Enden der Federn (86'j 851) angreifen, während an den einander zugewandten Enden, ggf. unter Zwischenschaltung einer weiteren Feder (921), die Verbindungsteile (68T, 93) angreifen, die mil dem Verstellhebel (52) bzv/. dem Regelhebel (1Ii) verbunden sind.709840/0223
Priority Applications (9)
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