DE2612695B2 - Schaltungsanordnung - Google Patents
SchaltungsanordnungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsenordnung, bei
der ein Schalttransistor den Auf- und Entladevorgang einer Spule steuert Eine solche Schaltungsanordnung
findet beispielsweise als Transistor-Zündschaltung bei Otto-Motoren Anwendung.
Bei den bekannten Transistoren-Zündschaltungen werden hochsperrende' Leistungstransistoren oder
Darlington-Transistoren als Schalter zum Steuern der Zündspule eingesetzt Das Schalten der Schalttransistoren
erfolgt beispielsweise durch Unterbrecherkontakte, Reedkontakte, Feldplatten, induktive Geber oder durch
optoelektronische Anordnungen. Um den Schalttransistor vor hohen Rückschlagspannungen beim öffnen des
Unterbrecherkontaktes zu schützen, wird der Anstieg der Primärspannung der Zündspule durch einen
Schutzkondensator verzögert der parallel zur Emitter-Kollektorstrecke des Schalttransistors geschaltet ist.
Darüber hinaus sind Avalanche-Dioden als Schutzdioden parallel zur Emitter-Kollektorstrecke oder besser
parallel zur Basis-Kollektorstrecke des Schalttransistors geschaltet, um zu verhindern, daß der Schalttransistor
bei gestörten Betriebsfällen im Avalanchebereich betrieben wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung aufzuzeigen, die weniger Bauteile
erfordert als die bekannten Transistor-Zündschaltungen und die somit einfacher aufgebaut ist. Zur Lösung dieser
Aufgabe ist die Schaltungsanordnung der eingangs erwähnten Art nach der Erfindung derart ausgebildet,
daß ein Avalanchebetrieb des Schalttransistors möglich ist, und außerdem ist parallel zur Basis-Emitterstrecke
des Schalttransistors ein so hoher Widerstand wirksam, daß der Schalttransistor trotz Avalanchebetrieb nicht
überbeansprucht wird.
Während also bei den bekannten Transistor-Zündschaltungen der Avalanchebetrieb tunlichst vermieden
wird und besondere Schutzelemente zur Vermeidung des Avalanchebetriebs vorgesehen sind, wird bei der
to Schaltungsanordnung nach der Erfindung bewußt auf den Schutzkondensator und die Schutzdioden verzichtet
und der Schalttransistor bewußt in den ohne Schutzelemente im allgemeinen nicht zu vermeidenden
Avalanche-Durchbruch gefahren. Um trotz Avalanche-Betrieb
den Schalttransistor nicht überzubelasten bzw. zu schädigen, wird die Basis-Emitterstrecke des
Schalttransistors nach der Erfindung so hochohmig abgeschlossen, daß der bei der Abschaltung unvermeidbare
Avalanche-Betrieb dem Schalttransistor nichts ausmacht
Den hochohmigen Abschluß und damit den Optimalfall hinsichtlich der Erhöhung der Avalanche-Festigkeit
würde natürlich eine offene Basis des Schalttransistors darstellen, wobei die Basis des Schalttransistors weder
direkt noch über einen Widerstand mit dem Bezugspotential verbunden ist Der Begriff »offene Basis« ist bei
einem solchen Betrieb allerdings nicht ganz angebracht da ja die basis des Schalttransistors in Wirklichkeit zwar
nicht mit dem Bezugspotential, aber mit einem Schalter verbunden ist der das zum Durchschalten des
Schalttransistors erforderliche Potential an die Basis des Schalttransistors schaltet
In der Praxis wird man jedoch die Basis des Schalttransistors in dem oben genannten Sinn nicht
offen lassen, da außer der Bedingung eines hochohmigen Abschlusses der Basis-Emitterstrecke des Schalttransistors
noch die Bedingung erfüllt werden muß, daß der Emitter-Kollektor-Sperrstrom des Schalttransistors
Iceo auf Icer reduziert wird. Diese Bedingung kann man
nur durch einen Widerstand erfüllen, der entgegen der
parallel zur Emitter-Basisstrecke des Schalttransistors liegt und mit dem Bezugspotential verbunden ist
Widerstand an das Bezugspotential, so ist natürlich der
hochohmige Abschluß der Basis-Emitterstrecke des Schalttransistors geringer als im Fall der offenen Basis.
Der zwischen der Basis des Schalttransistors und dem Bezugspotential gemäß einer Ausführungsform der
Erfindung vorgesehene Widerstand ist also nach zwei Gesichtspunkten zu wählen, und zwar muß dieser
Widerstand so hochohmig sein, daß der Avalanche-Betrieb dem Schalttransistor nicht schadet andererseits
muß dieser Widerstand aber so niederohmig bemessen sein, daß er den Emitter-Kollektor-Sperrstrom des
Schalttransistors reduziert
Bei einer Transistor-Zündschaltung ist wie bereits erwähnt vor dem Schalttransistor für die Zündspule ein
Schalter vorgesehen, der das zum Durchschalten des Schalttransistors erforderliche Potential an die Basis des
Schalttransistors schaltet. Dieser Schalter ist vorzugsweise ein Schalttransistor, der auch als Treibertransistor
bezeichnet wird. Wird ein Trreibertransistor als Schalter verwendet so ist darauf zu achten, daß dieser
Transistor beim Durchschalten des Schalttransistors für die Zündspule nicht zu heiß wird. Dies kann man
dadurch verhindern, daß zwischen dem Kollektor des Treibertransistors und der Basis des Schalttransistors
ein Widerstand vorgesehen ist, der so bemessen ist, daß
der Treibertransistor beim Durchschalten des Schalttransistors in der Sättigung betrieben wird.
Um auch dieser Bedingung zu genüger, sind parallel zur Basis-Emitterstrecke des der Zündspule vorgeschalteten
Schalttransistors vorzugsweise zwei zueinander in Reihe liegende Widerstände vorgesehen, von denen der
mit der Basis des der Zündspule vorgeschalteten Schalttransistors verbundene Widerstand so bemessen
ist, daß der Treibertransistor beim Durchschalten des
Schalttransistors für die Zündspule in der Sättigung betrieben wird, während der mit dem Bezugspotential
verbundene Widerstand zwei gegenläufige Bedingungen erfüllen muE, nämlich einerseits eine Reduzierung
des der Zündspule vorgeschalteten Schalttransistors und andererseits eine möglichst hochohmige Belastung
der Emitter-Basisstrecke des Schalttransistors für die Zündspule. Den erforderlichen hochohmigen Abschluß
für die Emitter-Basisstrecke des Sch^Ittransistors bewirkt hauptsächlich der mit dem Bezugspotential
verbundene Widerstand, da der zwischen dem Kollektor
des Treibertransistors und der Basis des Schalttransistors für die Zündspule angeordnete Widerstand
relativ niederohmig gemacht werden muß, um bei gesättigtem Treibertransistor den Basisstrom des
Schalttransistors zu liefern. Die Bedingung des hochohmigen Abschlusses der Basis-Emitterstrecke des Schalttransistors
fällt also praktisch ausschließlich nur dem mit dem Bezugspotential verbundenen Widerstand zu.
Der ohmsche Widerstand des mit dem Bezugspotential verbundenen Widerstandes liegt beispielsweise im
Bereich von 2 kOhm. Der mit der Basis des Schalttransistors verbundene Widerstand hat beispielsweise einen
ohmschen Widerstand, der zwischen 20 Ohm und 100 Ohm liegt.
Die Schaltungsanordnung nach der Erfindung spart nicht nur Bauteile ein, sondern hat bei Verwendung als
Transistor-Zündschaltung auch noch den Vorteil, daß die primärseitige Rückschlagspannung der Zündspule
und damit die Zündspannung an der Zündkerze steil ansteigt. Dadurch wird die Zündspannung sehr schnell
erreicht und außerdem sind die Nebenschlußverluste der Zündkerze vor Erreichen der Zündspannung sehr
gering. Dies hat zur Folge, daß die gesamte Energie nach Erreichen der Brennspannung für eine lange
Brennstromdauer zur Verfügung steht. Eine nach der Erfindung ausgebildete Transistor-Spulenzündung mit
Avalanche-Betriiib des Schalttransistors weist sowohl die Vorteile einer Kondensatorzündung (hohe Ansteiggeschwindigkeit
der Zündspannung) als auch die Vorteile einer Transistor-Spulenzündung (lange Funkenbrenndauer
und somit gute Verbrennung des Benzin-Luftgemisches) auf.
Die Erfindung wird im folgenden an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
Die F i g. 1 zeigt eine Transistor-Zündschaltung nach der Erfindung. Die Batteriespannung, die zwischen 6 V
und 16,5 V betragen kann, steht erst dann zur Verfügung, wenn das Zündschloß eingeschaltet ist und
dadurch der Schalter Si geschlossen ist. Wird bei geschlossenem Schalter Si auch der Unterbrecherkontakt
S2 geschlossen, so fließt der Kontaktstrom Ik über
die Widerstände R, und R2. Der Widerstand R\ hat im
Ausführungsbeispiel einen ohmschen Widerstand von 18 Ohm und der Widerstand R2 einen ohmschen
Widerstand von 82 Ohm. Der durch die Widerstände R{
und R2 fließende Strom Ik hat eine maximale Stromstärke
von 165 mA.
Die Widerstände R\ und R3 bestimmen den Basis- und
den Kollektorstrom des Niedervolttreibertransistors Ti. Der Kollektorstrom dieses Treibertransistors, der das
zum Durchschalten des Schalttransistors T2 erforderliehe
Potential an die Basis des Transistors T2 liefert, fließt
vorwiegend über den Widerstand Ra in die Basis des Schalttransistors T2 und steuert diesen durch. Der
Widerstand Ra sorgt dafür, daß der Transistor Ti
gesättigt und damit mit geringer Verlustleistung
ίο betrieben wird. Der Kollektorstrom des Schalttransistors
T2 steigt beim Durchschalten exponentiell mit der
Zeitkonstante L/R der Primärspule der Zündspule Z an
und wird durch den Innenwiderstand der Pnmärspule begrenzt Während der Einschaltzeit Ihn des Transistors
T2 wird die Energie £"«'/2LI2 in der Zündspule
magnetisch gespeichert
öffnet der Unterbrecherkontakt S2, so schaltet der
Treibertransistor Ti ab. Dadurch wird auch der Schalttransistor T2 abgeschaltet Der wirksame Basis-Emitterwiderstand,
der parallel zur Basis-Emitterstrekke des Schalttransistors T2 liegt ergibt sich aus der
Summe der Widerstände von Ra und Rs. Der relativ
hohe Widerstand Äs, der zwischen dem Kollektor des Transistors Ti und dem Bezugspotential liegt sorgt
dafür, daß der Schalttransistor T2 die erforderliche
Avalanche-Festigkeit erhält Andererseits darf der Widerstand Rs aber auch nicht zu hochohmig gemacht
werden (für die Avalanche-Festigkeit des Transistors T2
wäre allerdings ein Verzicht auf den Widerstand R$ und dadurch offene Basis am optimalsten), da der Widerstand
Rs außerdem dafür sorgen muß, daß der Emitter-Kollektorsperrstrom des Transistors T2 nicht zu
groß wird. Im Ausführungsbeispiel der F i g. 1 wurde für den ohmschen Widerstand Rs ein Kompromißwert von
2kOhm gewählt Der ohmsche Widerstand Ra hat
lediglich die Aufgabe, dafür zu sorgen, daß der Transistor Ti beim Durchschalten des Transistors T2 in
der Sättigung arbeitet
stand Ra einen ohmschen Widerstand von 56 Ohm. Der wirksame Abschlußwiderstand von der Basis des
abgeschalteten Schalttransistors T2 zum Bezugspotential
beträgt damit im Ausführungsbeispiel 2,056 kOhm und wird also hauptsächlich durch Rs bestimmt.
Die Rückschlagspannung steigt am Schalttransistor 7*2 sehr schnell an und treibt ihn so lange in den
Avalanche-Betrieb, bis die durch Nebenschlüsse verzögerte Zündspannung erreicht ist. Von diesem Zeitpunkt
an kann die gesamte, in der Zündspule gespeicherte
so magnetische Energie über die Zündkerzenstrecke
abgebaut werden.
Als Treibertransistor Ti wurde im Ausführungsbeispiel
ein Niedervolt-Transistor und als Transistor T2 ein
Schalttransistor verwendet Der Widerstand R3 hat im
Ausführungsbeispiel einen ohmschen Widerstand von 11 Ohm. Durch den Widerstand A3 fließt ein Strom von
ungefähr 0,2 A. Der Zündspulenstrom beträgt ungefähr 5 A. Die Sekundärspule der Zündspule Z ist außer mit
dem Schalter Si mit dem Zündverteiler verbunden.
Die Dioden D\ und D2 verhindern, daß der Schalttransistor
T2 bei gestörten Betriebsfällen negatives Basis-Emitterpotential
und damit schlechte Avalanchefestigkeii
erhält. Dies gilt für den im Ausführungsbeispiel gewählten npn-Transistor T2; für einen pnp-Transistor
gilt das Umgekehrte.
Die F i g. 2 zeigt den Kollektorstrom des Schalttransistors T2 über einen Zyklus in Abhängigkeit von der Zeit
Wie die F i g. 2 zeigt steigt der Kollektorstrom zunächst
exponentiell entsprechend der Zeitkonstante L/R der
Primärwicklung der Zündspule an und fällt beim Abschalten des Schalttransistors T2 abrupt ab.
Die F i g. 3 zeigt den zeitlichen Verlauf des Brennstromes der Zündkerze im gleichen Zyklus. Aus dieser Figur
erkennt man deutlich die lange Funkenbrenndauer als wesentlichen Vorteil der Erfindung.
Die Fig.4 zeigt das Spannungsverhalten an der
Funkenstrecke der Zündkerze während des gleichen Zyklus. Man erkennt die hohe Zündspannungsspitze an
der Zündkerze und die darauf folgende niedrige Brennspannung.
Die Fi g. 5 entspricht der F i g. 2 und zeigt speziell das Abschaltverhalten des Kollektorstromes des Schalttransistors
Ti in einem vergrößertem Maßstab. Das Abschalten wird dadurch verzögert, daß beim Abschalten
die Zündspannung der Zündkerze noch nicht erreicht ist und während der Abfallzeit des Kollektorstromes
die Zündspule Energie an den im Avalanche-Durchbruch befindlichen Schalttransistor abgibt
Die Fig.6 zeigt die Spannung zwischen dem Kollektor und Emitter des Schalttransistors T2 in
Abhängigkeit von der Zeit Wie diese Figur zeigt, geht die Spannung beim Abschalten des Schalttransistors
steil in die Höhe und wird auf die Avalanche-Spannung des Schalttransistors begrenzt Die Spannung fällt
jedoch abrupt ab, wenn sich an der Zündkerze die
niedrige Brennspannung einstellt.
Die Fig. 7 entspricht der Fig.4, zeigt jedoch nur
einen Ausschnitt der F i g. 4 im vergrößerten Maßstab. Wie die F i g. 7 erkennen läßt, erfolgt ein verzögerter
Spannungsanstieg an der Zündkerze und ein abruptes Abfallen der Zündspannung auf die Brennspannung der
Zündkerze.
Die F i g. 8 entspricht der F i g. 3, zeigt jedoch ebenfalls nur einen Ausschnitt der Fig.3 in vergrößertem
Maßstab. Die Fig.8 zeigt den zeitlichen Verlauf des Brennstromes der Zündkerze nach Erreichen der
Brennspannung der Zündkerze. Mit Erreichen der Brennspannung und dem Anstieg des Brennstromes
wird keine Energie mehr an den Schalttransistor abgegeben. Damit ist der Avalanche-Betrieb des
Schalttransistors in Übereinstimmung mit den F i g. 5 und 6 beendet.
Die Fig. 9 bis 12 zeigen die entsprechenden bekannten Verhältnisse bei einem Schalttransistor mit
Schutzkondensator und Schutzdioden ohne Avalanche-Betrieb. Die Fig.9 entspricht der Fig.5, die Fig. 10
entspricht der F i g. 6, die F i g. 11 entspricht der F i g. 7
und die F i g. 12 entspricht der F i g. 8. Nach den F i g. 9 bis 12 besteht der Nachteil der bekannten Schaltung
darin, daß ein langsamerer Anstieg der Spannung an der Zündkerze sowie ein verzögerter Einsatz der Brennspannung
bzw. des Brennstromes zu verzeichnen sind.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Schaltungsanordnung, bei der ein Schalttransistor
den Auf- und Entladevorgang einer Spule steuert, dadurch gekennzeichnet, daß sie
derart ausgebildet ist, daß ein Avalanchebetrieb des Schalttransistors möglich ist, und daß parallel zur
Basis-Emitterstrecke des Schalttransistors (T2) ein so
hoher Widerstand (Ri, Ä») wirksam ist, daß der
Schalttransistor (T2) trotz Avalanchebetrieb nicht
überbeansprucht wird.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Basis des Schalttransistors
(T2) weder direkt noch über einen Widerstand mit
dem Bezugspotential verbunden ist
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Schalter, der das
zum Durchschalten des Schalttransistors (T2) erforderliche
Potential an die Basis des Schalttransistors (T2) schaltet, ein Treibertransistor (T)) vorgesehen
ist, daß zwischen dem Kollektor des Treibertransistors (Ti) und der Basis des Schalttransistors (T2) ein
Widerstand (Ra) vorhanden ist, der so bemessen ist,
daß der Treibertransistor (Ti) beim Durchschalten des Schalttransistors (T2) in der Sättigung betrieben
wird, und daß zwischen dem Kollektor des Treibertransistors (Tt) und dem Bezugspotential ein
Widerstand (R3) zur Reduzierung des Emitter-Kollektor-Sperrstromes
des Schalttransistors (T2) vorgesehen ist
4. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß dem
Koliektor des Treibertransistors (T\) eine in
Flußrichtung geschaltete Diode (D2) vorgeschaltet
ist
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE2612695A DE2612695C3 (de) | 1976-03-25 | 1976-03-25 | Schaltungsanordnung, bei der ein Schalttransistor den Auf- und Entladevorgang einer Spule steuert |
Publications (3)
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| DE2612695C3 DE2612695C3 (de) | 1982-07-22 |
Family
ID=5973414
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2612695A Expired DE2612695C3 (de) | 1976-03-25 | 1976-03-25 | Schaltungsanordnung, bei der ein Schalttransistor den Auf- und Entladevorgang einer Spule steuert |
Country Status (3)
| Country | Link |
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| US (1) | US4119868A (de) |
| DE (1) | DE2612695C3 (de) |
| GB (1) | GB1565747A (de) |
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| DE3015831A1 (de) * | 1980-04-24 | 1981-10-29 | Werner Messmer Gmbh & Co Kg, 7760 Radolfzell | Schaltung fuer einen elektronischen schalter fuer hohe laststroeme, insbesondere fuer den lampenkreis von kraftfahrzeugen |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| BF | Willingness to grant licences | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: TELEFUNKEN ELECTRONIC GMBH, 7100 HEILBRONN, DE |
|
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |