[go: up one dir, main page]

DE2612695B2 - Schaltungsanordnung - Google Patents

Schaltungsanordnung

Info

Publication number
DE2612695B2
DE2612695B2 DE2612695A DE2612695A DE2612695B2 DE 2612695 B2 DE2612695 B2 DE 2612695B2 DE 2612695 A DE2612695 A DE 2612695A DE 2612695 A DE2612695 A DE 2612695A DE 2612695 B2 DE2612695 B2 DE 2612695B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switching transistor
transistor
base
switching
resistance
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE2612695A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2612695C3 (de
DE2612695A1 (de
Inventor
Robert Ing.(Grad.) 7129 Talheim Schach
Peter 7102 Weinsberg Scholl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Electronic GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DE2612695A priority Critical patent/DE2612695C3/de
Priority to US05/780,362 priority patent/US4119868A/en
Priority to GB12546/77A priority patent/GB1565747A/en
Publication of DE2612695A1 publication Critical patent/DE2612695A1/de
Publication of DE2612695B2 publication Critical patent/DE2612695B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2612695C3 publication Critical patent/DE2612695C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K17/00Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
    • H03K17/51Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used
    • H03K17/56Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used by the use, as active elements, of semiconductor devices
    • H03K17/60Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used by the use, as active elements, of semiconductor devices the devices being bipolar transistors
    • H03K17/64Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used by the use, as active elements, of semiconductor devices the devices being bipolar transistors having inductive loads
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02PIGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
    • F02P3/00Other installations
    • F02P3/02Other installations having inductive energy storage, e.g. arrangements of induction coils
    • F02P3/04Layout of circuits
    • F02P3/0407Opening or closing the primary coil circuit with electronic switching means
    • F02P3/0435Opening or closing the primary coil circuit with electronic switching means with semiconductor devices
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B1/00Engines characterised by fuel-air mixture compression
    • F02B1/02Engines characterised by fuel-air mixture compression with positive ignition
    • F02B1/04Engines characterised by fuel-air mixture compression with positive ignition with fuel-air mixture admission into cylinder

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Schaltungsenordnung, bei der ein Schalttransistor den Auf- und Entladevorgang einer Spule steuert Eine solche Schaltungsanordnung findet beispielsweise als Transistor-Zündschaltung bei Otto-Motoren Anwendung.
Bei den bekannten Transistoren-Zündschaltungen werden hochsperrende' Leistungstransistoren oder Darlington-Transistoren als Schalter zum Steuern der Zündspule eingesetzt Das Schalten der Schalttransistoren erfolgt beispielsweise durch Unterbrecherkontakte, Reedkontakte, Feldplatten, induktive Geber oder durch optoelektronische Anordnungen. Um den Schalttransistor vor hohen Rückschlagspannungen beim öffnen des Unterbrecherkontaktes zu schützen, wird der Anstieg der Primärspannung der Zündspule durch einen Schutzkondensator verzögert der parallel zur Emitter-Kollektorstrecke des Schalttransistors geschaltet ist. Darüber hinaus sind Avalanche-Dioden als Schutzdioden parallel zur Emitter-Kollektorstrecke oder besser parallel zur Basis-Kollektorstrecke des Schalttransistors geschaltet, um zu verhindern, daß der Schalttransistor bei gestörten Betriebsfällen im Avalanchebereich betrieben wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung aufzuzeigen, die weniger Bauteile erfordert als die bekannten Transistor-Zündschaltungen und die somit einfacher aufgebaut ist. Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Schaltungsanordnung der eingangs erwähnten Art nach der Erfindung derart ausgebildet, daß ein Avalanchebetrieb des Schalttransistors möglich ist, und außerdem ist parallel zur Basis-Emitterstrecke des Schalttransistors ein so hoher Widerstand wirksam, daß der Schalttransistor trotz Avalanchebetrieb nicht überbeansprucht wird.
Während also bei den bekannten Transistor-Zündschaltungen der Avalanchebetrieb tunlichst vermieden wird und besondere Schutzelemente zur Vermeidung des Avalanchebetriebs vorgesehen sind, wird bei der
to Schaltungsanordnung nach der Erfindung bewußt auf den Schutzkondensator und die Schutzdioden verzichtet und der Schalttransistor bewußt in den ohne Schutzelemente im allgemeinen nicht zu vermeidenden Avalanche-Durchbruch gefahren. Um trotz Avalanche-Betrieb den Schalttransistor nicht überzubelasten bzw. zu schädigen, wird die Basis-Emitterstrecke des Schalttransistors nach der Erfindung so hochohmig abgeschlossen, daß der bei der Abschaltung unvermeidbare Avalanche-Betrieb dem Schalttransistor nichts ausmacht
Den hochohmigen Abschluß und damit den Optimalfall hinsichtlich der Erhöhung der Avalanche-Festigkeit würde natürlich eine offene Basis des Schalttransistors darstellen, wobei die Basis des Schalttransistors weder direkt noch über einen Widerstand mit dem Bezugspotential verbunden ist Der Begriff »offene Basis« ist bei einem solchen Betrieb allerdings nicht ganz angebracht da ja die basis des Schalttransistors in Wirklichkeit zwar nicht mit dem Bezugspotential, aber mit einem Schalter verbunden ist der das zum Durchschalten des Schalttransistors erforderliche Potential an die Basis des Schalttransistors schaltet
In der Praxis wird man jedoch die Basis des Schalttransistors in dem oben genannten Sinn nicht offen lassen, da außer der Bedingung eines hochohmigen Abschlusses der Basis-Emitterstrecke des Schalttransistors noch die Bedingung erfüllt werden muß, daß der Emitter-Kollektor-Sperrstrom des Schalttransistors Iceo auf Icer reduziert wird. Diese Bedingung kann man nur durch einen Widerstand erfüllen, der entgegen der
Bedingung eines möglichst hochohmigen Abschlusses
parallel zur Emitter-Basisstrecke des Schalttransistors liegt und mit dem Bezugspotential verbunden ist
Legt man die Basis des Schalttransistors über einen
Widerstand an das Bezugspotential, so ist natürlich der hochohmige Abschluß der Basis-Emitterstrecke des Schalttransistors geringer als im Fall der offenen Basis. Der zwischen der Basis des Schalttransistors und dem Bezugspotential gemäß einer Ausführungsform der Erfindung vorgesehene Widerstand ist also nach zwei Gesichtspunkten zu wählen, und zwar muß dieser Widerstand so hochohmig sein, daß der Avalanche-Betrieb dem Schalttransistor nicht schadet andererseits muß dieser Widerstand aber so niederohmig bemessen sein, daß er den Emitter-Kollektor-Sperrstrom des Schalttransistors reduziert
Bei einer Transistor-Zündschaltung ist wie bereits erwähnt vor dem Schalttransistor für die Zündspule ein Schalter vorgesehen, der das zum Durchschalten des Schalttransistors erforderliche Potential an die Basis des Schalttransistors schaltet. Dieser Schalter ist vorzugsweise ein Schalttransistor, der auch als Treibertransistor bezeichnet wird. Wird ein Trreibertransistor als Schalter verwendet so ist darauf zu achten, daß dieser Transistor beim Durchschalten des Schalttransistors für die Zündspule nicht zu heiß wird. Dies kann man dadurch verhindern, daß zwischen dem Kollektor des Treibertransistors und der Basis des Schalttransistors
ein Widerstand vorgesehen ist, der so bemessen ist, daß der Treibertransistor beim Durchschalten des Schalttransistors in der Sättigung betrieben wird.
Um auch dieser Bedingung zu genüger, sind parallel zur Basis-Emitterstrecke des der Zündspule vorgeschalteten Schalttransistors vorzugsweise zwei zueinander in Reihe liegende Widerstände vorgesehen, von denen der mit der Basis des der Zündspule vorgeschalteten Schalttransistors verbundene Widerstand so bemessen ist, daß der Treibertransistor beim Durchschalten des Schalttransistors für die Zündspule in der Sättigung betrieben wird, während der mit dem Bezugspotential verbundene Widerstand zwei gegenläufige Bedingungen erfüllen muE, nämlich einerseits eine Reduzierung des der Zündspule vorgeschalteten Schalttransistors und andererseits eine möglichst hochohmige Belastung der Emitter-Basisstrecke des Schalttransistors für die Zündspule. Den erforderlichen hochohmigen Abschluß für die Emitter-Basisstrecke des Sch^Ittransistors bewirkt hauptsächlich der mit dem Bezugspotential verbundene Widerstand, da der zwischen dem Kollektor des Treibertransistors und der Basis des Schalttransistors für die Zündspule angeordnete Widerstand relativ niederohmig gemacht werden muß, um bei gesättigtem Treibertransistor den Basisstrom des Schalttransistors zu liefern. Die Bedingung des hochohmigen Abschlusses der Basis-Emitterstrecke des Schalttransistors fällt also praktisch ausschließlich nur dem mit dem Bezugspotential verbundenen Widerstand zu.
Der ohmsche Widerstand des mit dem Bezugspotential verbundenen Widerstandes liegt beispielsweise im Bereich von 2 kOhm. Der mit der Basis des Schalttransistors verbundene Widerstand hat beispielsweise einen ohmschen Widerstand, der zwischen 20 Ohm und 100 Ohm liegt.
Die Schaltungsanordnung nach der Erfindung spart nicht nur Bauteile ein, sondern hat bei Verwendung als Transistor-Zündschaltung auch noch den Vorteil, daß die primärseitige Rückschlagspannung der Zündspule und damit die Zündspannung an der Zündkerze steil ansteigt. Dadurch wird die Zündspannung sehr schnell erreicht und außerdem sind die Nebenschlußverluste der Zündkerze vor Erreichen der Zündspannung sehr gering. Dies hat zur Folge, daß die gesamte Energie nach Erreichen der Brennspannung für eine lange Brennstromdauer zur Verfügung steht. Eine nach der Erfindung ausgebildete Transistor-Spulenzündung mit Avalanche-Betriiib des Schalttransistors weist sowohl die Vorteile einer Kondensatorzündung (hohe Ansteiggeschwindigkeit der Zündspannung) als auch die Vorteile einer Transistor-Spulenzündung (lange Funkenbrenndauer und somit gute Verbrennung des Benzin-Luftgemisches) auf.
Die Erfindung wird im folgenden an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
Die F i g. 1 zeigt eine Transistor-Zündschaltung nach der Erfindung. Die Batteriespannung, die zwischen 6 V und 16,5 V betragen kann, steht erst dann zur Verfügung, wenn das Zündschloß eingeschaltet ist und dadurch der Schalter Si geschlossen ist. Wird bei geschlossenem Schalter Si auch der Unterbrecherkontakt S2 geschlossen, so fließt der Kontaktstrom Ik über die Widerstände R, und R2. Der Widerstand R\ hat im Ausführungsbeispiel einen ohmschen Widerstand von 18 Ohm und der Widerstand R2 einen ohmschen Widerstand von 82 Ohm. Der durch die Widerstände R{ und R2 fließende Strom Ik hat eine maximale Stromstärke von 165 mA.
Die Widerstände R\ und R3 bestimmen den Basis- und den Kollektorstrom des Niedervolttreibertransistors Ti. Der Kollektorstrom dieses Treibertransistors, der das zum Durchschalten des Schalttransistors T2 erforderliehe Potential an die Basis des Transistors T2 liefert, fließt vorwiegend über den Widerstand Ra in die Basis des Schalttransistors T2 und steuert diesen durch. Der Widerstand Ra sorgt dafür, daß der Transistor Ti gesättigt und damit mit geringer Verlustleistung
ίο betrieben wird. Der Kollektorstrom des Schalttransistors T2 steigt beim Durchschalten exponentiell mit der Zeitkonstante L/R der Primärspule der Zündspule Z an und wird durch den Innenwiderstand der Pnmärspule begrenzt Während der Einschaltzeit Ihn des Transistors T2 wird die Energie £"«'/2LI2 in der Zündspule magnetisch gespeichert
öffnet der Unterbrecherkontakt S2, so schaltet der Treibertransistor Ti ab. Dadurch wird auch der Schalttransistor T2 abgeschaltet Der wirksame Basis-Emitterwiderstand, der parallel zur Basis-Emitterstrekke des Schalttransistors T2 liegt ergibt sich aus der Summe der Widerstände von Ra und Rs. Der relativ hohe Widerstand Äs, der zwischen dem Kollektor des Transistors Ti und dem Bezugspotential liegt sorgt dafür, daß der Schalttransistor T2 die erforderliche Avalanche-Festigkeit erhält Andererseits darf der Widerstand Rs aber auch nicht zu hochohmig gemacht werden (für die Avalanche-Festigkeit des Transistors T2 wäre allerdings ein Verzicht auf den Widerstand R$ und dadurch offene Basis am optimalsten), da der Widerstand Rs außerdem dafür sorgen muß, daß der Emitter-Kollektorsperrstrom des Transistors T2 nicht zu groß wird. Im Ausführungsbeispiel der F i g. 1 wurde für den ohmschen Widerstand Rs ein Kompromißwert von 2kOhm gewählt Der ohmsche Widerstand Ra hat lediglich die Aufgabe, dafür zu sorgen, daß der Transistor Ti beim Durchschalten des Transistors T2 in der Sättigung arbeitet
Im Ausführungsbeispiel der F i g. 1 hat der Wider-
stand Ra einen ohmschen Widerstand von 56 Ohm. Der wirksame Abschlußwiderstand von der Basis des abgeschalteten Schalttransistors T2 zum Bezugspotential beträgt damit im Ausführungsbeispiel 2,056 kOhm und wird also hauptsächlich durch Rs bestimmt.
Die Rückschlagspannung steigt am Schalttransistor 7*2 sehr schnell an und treibt ihn so lange in den Avalanche-Betrieb, bis die durch Nebenschlüsse verzögerte Zündspannung erreicht ist. Von diesem Zeitpunkt an kann die gesamte, in der Zündspule gespeicherte
so magnetische Energie über die Zündkerzenstrecke abgebaut werden.
Als Treibertransistor Ti wurde im Ausführungsbeispiel ein Niedervolt-Transistor und als Transistor T2 ein Schalttransistor verwendet Der Widerstand R3 hat im Ausführungsbeispiel einen ohmschen Widerstand von 11 Ohm. Durch den Widerstand A3 fließt ein Strom von ungefähr 0,2 A. Der Zündspulenstrom beträgt ungefähr 5 A. Die Sekundärspule der Zündspule Z ist außer mit dem Schalter Si mit dem Zündverteiler verbunden.
Die Dioden D\ und D2 verhindern, daß der Schalttransistor T2 bei gestörten Betriebsfällen negatives Basis-Emitterpotential und damit schlechte Avalanchefestigkeii erhält. Dies gilt für den im Ausführungsbeispiel gewählten npn-Transistor T2; für einen pnp-Transistor gilt das Umgekehrte.
Die F i g. 2 zeigt den Kollektorstrom des Schalttransistors T2 über einen Zyklus in Abhängigkeit von der Zeit Wie die F i g. 2 zeigt steigt der Kollektorstrom zunächst
exponentiell entsprechend der Zeitkonstante L/R der Primärwicklung der Zündspule an und fällt beim Abschalten des Schalttransistors T2 abrupt ab.
Die F i g. 3 zeigt den zeitlichen Verlauf des Brennstromes der Zündkerze im gleichen Zyklus. Aus dieser Figur erkennt man deutlich die lange Funkenbrenndauer als wesentlichen Vorteil der Erfindung.
Die Fig.4 zeigt das Spannungsverhalten an der Funkenstrecke der Zündkerze während des gleichen Zyklus. Man erkennt die hohe Zündspannungsspitze an der Zündkerze und die darauf folgende niedrige Brennspannung.
Die Fi g. 5 entspricht der F i g. 2 und zeigt speziell das Abschaltverhalten des Kollektorstromes des Schalttransistors Ti in einem vergrößertem Maßstab. Das Abschalten wird dadurch verzögert, daß beim Abschalten die Zündspannung der Zündkerze noch nicht erreicht ist und während der Abfallzeit des Kollektorstromes die Zündspule Energie an den im Avalanche-Durchbruch befindlichen Schalttransistor abgibt
Die Fig.6 zeigt die Spannung zwischen dem Kollektor und Emitter des Schalttransistors T2 in Abhängigkeit von der Zeit Wie diese Figur zeigt, geht die Spannung beim Abschalten des Schalttransistors steil in die Höhe und wird auf die Avalanche-Spannung des Schalttransistors begrenzt Die Spannung fällt jedoch abrupt ab, wenn sich an der Zündkerze die
niedrige Brennspannung einstellt.
Die Fig. 7 entspricht der Fig.4, zeigt jedoch nur einen Ausschnitt der F i g. 4 im vergrößerten Maßstab. Wie die F i g. 7 erkennen läßt, erfolgt ein verzögerter Spannungsanstieg an der Zündkerze und ein abruptes Abfallen der Zündspannung auf die Brennspannung der Zündkerze.
Die F i g. 8 entspricht der F i g. 3, zeigt jedoch ebenfalls nur einen Ausschnitt der Fig.3 in vergrößertem Maßstab. Die Fig.8 zeigt den zeitlichen Verlauf des Brennstromes der Zündkerze nach Erreichen der Brennspannung der Zündkerze. Mit Erreichen der Brennspannung und dem Anstieg des Brennstromes wird keine Energie mehr an den Schalttransistor abgegeben. Damit ist der Avalanche-Betrieb des Schalttransistors in Übereinstimmung mit den F i g. 5 und 6 beendet.
Die Fig. 9 bis 12 zeigen die entsprechenden bekannten Verhältnisse bei einem Schalttransistor mit Schutzkondensator und Schutzdioden ohne Avalanche-Betrieb. Die Fig.9 entspricht der Fig.5, die Fig. 10 entspricht der F i g. 6, die F i g. 11 entspricht der F i g. 7 und die F i g. 12 entspricht der F i g. 8. Nach den F i g. 9 bis 12 besteht der Nachteil der bekannten Schaltung darin, daß ein langsamerer Anstieg der Spannung an der Zündkerze sowie ein verzögerter Einsatz der Brennspannung bzw. des Brennstromes zu verzeichnen sind.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung, bei der ein Schalttransistor den Auf- und Entladevorgang einer Spule steuert, dadurch gekennzeichnet, daß sie derart ausgebildet ist, daß ein Avalanchebetrieb des Schalttransistors möglich ist, und daß parallel zur Basis-Emitterstrecke des Schalttransistors (T2) ein so hoher Widerstand (Ri, Ä») wirksam ist, daß der Schalttransistor (T2) trotz Avalanchebetrieb nicht überbeansprucht wird.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Basis des Schalttransistors (T2) weder direkt noch über einen Widerstand mit dem Bezugspotential verbunden ist
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Schalter, der das zum Durchschalten des Schalttransistors (T2) erforderliche Potential an die Basis des Schalttransistors (T2) schaltet, ein Treibertransistor (T)) vorgesehen ist, daß zwischen dem Kollektor des Treibertransistors (Ti) und der Basis des Schalttransistors (T2) ein Widerstand (Ra) vorhanden ist, der so bemessen ist, daß der Treibertransistor (Ti) beim Durchschalten des Schalttransistors (T2) in der Sättigung betrieben wird, und daß zwischen dem Kollektor des Treibertransistors (Tt) und dem Bezugspotential ein Widerstand (R3) zur Reduzierung des Emitter-Kollektor-Sperrstromes des Schalttransistors (T2) vorgesehen ist
4. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß dem Koliektor des Treibertransistors (T\) eine in Flußrichtung geschaltete Diode (D2) vorgeschaltet ist
DE2612695A 1976-03-25 1976-03-25 Schaltungsanordnung, bei der ein Schalttransistor den Auf- und Entladevorgang einer Spule steuert Expired DE2612695C3 (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2612695A DE2612695C3 (de) 1976-03-25 1976-03-25 Schaltungsanordnung, bei der ein Schalttransistor den Auf- und Entladevorgang einer Spule steuert
US05/780,362 US4119868A (en) 1976-03-25 1977-03-23 Circuit arrangement
GB12546/77A GB1565747A (en) 1976-03-25 1977-03-24 Circuit arrangement for controlling the energisation and deenergisation of a coil

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2612695A DE2612695C3 (de) 1976-03-25 1976-03-25 Schaltungsanordnung, bei der ein Schalttransistor den Auf- und Entladevorgang einer Spule steuert

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2612695A1 DE2612695A1 (de) 1977-09-29
DE2612695B2 true DE2612695B2 (de) 1979-02-15
DE2612695C3 DE2612695C3 (de) 1982-07-22

Family

ID=5973414

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2612695A Expired DE2612695C3 (de) 1976-03-25 1976-03-25 Schaltungsanordnung, bei der ein Schalttransistor den Auf- und Entladevorgang einer Spule steuert

Country Status (3)

Country Link
US (1) US4119868A (de)
DE (1) DE2612695C3 (de)
GB (1) GB1565747A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3015831A1 (de) * 1980-04-24 1981-10-29 Werner Messmer Gmbh & Co Kg, 7760 Radolfzell Schaltung fuer einen elektronischen schalter fuer hohe laststroeme, insbesondere fuer den lampenkreis von kraftfahrzeugen

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2712695A1 (de) * 1977-03-23 1978-09-28 Bosch Gmbh Robert Zuendanlage fuer brennkraftmaschinen mit einem magnetgenerator
JP3176295B2 (ja) * 1996-09-03 2001-06-11 トヨタ自動車株式会社 内燃機関の点火装置
KR100461948B1 (ko) * 1997-06-11 2005-04-06 위아 주식회사 공작기계의트랜지스터를이용한스위칭회로

Family Cites Families (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2966615A (en) * 1958-01-02 1960-12-27 Electric Auto Lite Co Ignition system
US3072824A (en) * 1960-06-23 1963-01-08 Gen Motors Corp Internal combustion engine ignition system
US3218513A (en) * 1960-06-23 1965-11-16 Gen Motors Corp Transistorized ignition system
US3105160A (en) * 1961-08-29 1963-09-24 Raytheon Co Circuit providing a second parallel path for fast capacitor recharge
US3421025A (en) * 1966-03-18 1969-01-07 Nat Semiconductor Corp High-speed avalanche switching circuit

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3015831A1 (de) * 1980-04-24 1981-10-29 Werner Messmer Gmbh & Co Kg, 7760 Radolfzell Schaltung fuer einen elektronischen schalter fuer hohe laststroeme, insbesondere fuer den lampenkreis von kraftfahrzeugen

Also Published As

Publication number Publication date
DE2612695C3 (de) 1982-07-22
DE2612695A1 (de) 1977-09-29
GB1565747A (en) 1980-04-23
US4119868A (en) 1978-10-10

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2927058C2 (de) Steuereinrichtung für eine Zündspule
DE2137204C3 (de) Zündeinrichtung für Brennkraftmaschinen
DE2258288C2 (de) Zündanlage für Brennkraftmaschinen
DE2829828C2 (de) Für eine Brennkraftmaschine bestimmte Zündanlage
DE2542677C3 (de) Zündeinrichtung für eine Brennkraftmaschine
DE2531337C3 (de) Zündeinrichtung für eine Brennkraftmaschine
DE1539222B1 (de) Funkenzuendschaltung fuer brennkraftmaschinen
DE2709653A1 (de) Drehzahlbegrenzer fuer brennkraftmaschinen
DE2533046C3 (de) Zündeinrichtung für Brennkraftmaschinen
DE1539223C3 (de) Funkenzündschaltung für Fahrzeug-Brennkraftmaschinen
DE1539221C3 (de) Zundeinnchtung fur Brennkraft maschinen
DE1956813A1 (de) Zuendanlage mit Zuendkondensator
DE2057520C3 (de) Elektronische Zündschaltung für Brennkraftmaschinen
DE2612695C3 (de) Schaltungsanordnung, bei der ein Schalttransistor den Auf- und Entladevorgang einer Spule steuert
DE1576289B2 (de) Steuereinrichtung zum betrieb der einspritzanlage einer brennkraftmaschine
DE2825830C3 (de) Zündeinrichtung für Brennkraftmaschinen
DE1464045B2 (de) Zuendanlage fuer brennkraftmaschinen
DE2354192C2 (de) Zündeinrichtung für Brennkraftmaschinen
DE1539225A1 (de) Funkenzuendschaltung fuer Brennkraftmaschinen
DE2040793C3 (de) Steuerschaltungsanordnung für einen Schalttransistor
DE2449610A1 (de) Zuendanlage fuer brennkraftmaschinen
DE2804872C2 (de) Zündeinrichtung für Brennkraftmaschinen
DE1102812B (de) Zeitsteuerschaltung
DE1464050C3 (de) Transistorisierte Zündeinrichtung für Brennkraftmaschinen
DE1539222C (de) Funkenzundschaltung fur Brennkraft maschinen

Legal Events

Date Code Title Description
BF Willingness to grant licences
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: TELEFUNKEN ELECTRONIC GMBH, 7100 HEILBRONN, DE

8339 Ceased/non-payment of the annual fee