DE261218C - - Google Patents
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- DE261218C DE261218C DENDAT261218D DE261218DA DE261218C DE 261218 C DE261218 C DE 261218C DE NDAT261218 D DENDAT261218 D DE NDAT261218D DE 261218D A DE261218D A DE 261218DA DE 261218 C DE261218 C DE 261218C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F03—MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F03B—MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS
- F03B15/00—Controlling
- F03B15/02—Controlling by varying liquid flow
- F03B15/20—Controlling by varying liquid flow specially adapted for turbines with jets of high-velocity liquid impinging on bladed or like rotors
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02E—REDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
- Y02E10/00—Energy generation through renewable energy sources
- Y02E10/20—Hydro energy
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Hydraulic Turbines (AREA)
- Control Of Water Turbines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JYt 261218 — KLASSE 88«. GRUPPE
in WINTERTHUR, Schweiz.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Geschwindigkeitsregler für Freistrahlturbinen mit
zwei Regelungsvorrichtungen, die jede für sich durch einen besonderen Servomotor betätigt
werden, welch letztere beide unter dem mittelbaren Einfluß desselben Reglers stehen, bei
welchem die eine der Regelungsvorrichtungen mit einer langsamen Geschwindigkeit die Aufschlagwassermenge
verringert, während die
ίο zweite der Regelungsvorrichtungen die Aufschlagwassermenge
mit großer Geschwindigkeit verringert.
Auf beiliegender Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung
schematisch zur Darstellung gebracht.
Dem Turbinenrad T einer Freistrahlturbine wird das Aufschlagwasser in bekannter Weise
durch eine Auslaufdüse D zugeführt. Die Regelung der Aufschlagwassermenge erfolgt
durch zwei Regelungsvorrichtungen:
1. durch langsame Verschiebung einer in der Düse achsial verschiebbaren Nadel N mittels
eines Servomotors S1 ;
2. durch rasches Abschneiden eines Teiles des aus der Düse bereits ausgetretenen Wasserstrahles
durch einen Wasserstrahlablenker A, welcher durch einen Servomotor S2 betätigt
wird.
Die Bewegungen dieser Organe werden ein-. geleitet durch einen Regler, z. B. ein Zentrifugalpendel
P1 welches ein Steuerventil beeinflußt. Dieses Steuerventil ist ein Doppelventil,
welches aus einem Ventil F1 und aus einem einseitig gesteuerten Ventil F2 aufgebaut
ist. Die Ventile F1 und F2 haben die
gleiche Achse und sind im vorliegenden Falle so bemessen, daß bei einer Aufwärtsbewegung
des Steuerventils zuerst F1 in Wirksamkeit tritt.
Die Bewegung des Servomotors S1 wird vom Ventil F1 geregelt, indem letzteres durch Aufwärtsbewegen
aus seiner Mittellage Druckflüssigkeit von der Druckleitung O aus in den
Raum hinter dem großen Kolben des Servomotors S1 gelangen läßt oder durch Abwärtsbewegen
aus seiner Mittellage den Raum hinter dem großen Kolben des Servomotors S1 mit
der Abflußleitung E1 verbindet. Die Bewegung des Servomotors S2 wird vom Ventil F2
geregelt.
Die Rückführungen der beiden Regelungsvorrichtungen stehen mittels eines gemeinsamen
Hebels H2 miteinander in Verbindung. Zwischen den beiden Angriffspunkten der Rückführungen
an den Hebel H2 greift das Gestange
H1 an, welches mit dem Regler P und den Steuerventilen F1, F2 in Verbindung steht.
Bei kleineren Schwankungen tritt nur das Ventil· F1 in Funktion und mit ihm der Servomotor
S1, d. h. also, diese Schwankungen wer- 60 '
den durch entsprechende Bewegung der Nadel N in allgemein bekannter Weise ausreguliert.
Treten jedoch größere Schwankungen auf, so kommen nacheinander die Ventile F1 und F2
zur Wirkung. Das erstere leitet mittels des Servomotors S1 die normale langsame Bewegung
der Nadel N ein, während durch öffnen
des Ventils F2 Druckflüssigkeit durch ein
Rückschlagventil R in den Zylinder des Servomotors S2 gelangt. Dadurch wird der Kolben
des letzteren rasch — in der Zeichnung nach unten — bewegt, wodurch anderseits der
Wasserstrahlablenker A nach oben in den Strahl eingeschwenkt wird. Der Wasserstrahl
wird dadurch ganz oder teilweise je nach Größe der Geschwindigkeitsänderung vom Turbinenrad
T ab- und z. B. in den Turbinenschacht hinuntergeleitet. Die Bewegung des
Servomotors S2 zieht das rechte Ende des Hebels H2 abwärts, währenddem das linke
Ende desselben als Drehpunkt dient. Die Bewegung des mittleren Drehpunktes dieses Hebels
H2 wird durch den Hebel H1 auf das
Steuerventil F2, F1 so übertragen, daß F2
ganz geschlossen wird und damit der Zufluß von Druckflüssigkeit zum Servomotor S2 gänzlieh
aufhört. Die Abwärtsbewegung des Kolbens vom Servomotor S2 kommt sodann zu
Ende.
Das Rückschlagventil R verhindert nun ein Rückfließen der Druckflüssigkeit nach dem
Ventil F2; dagegen ist der Servomotorzylinder S2 mit einer kleinen, von Hand einstellbaren
Ausströmdüse B versehen. Sobald also der Zufluß vom Ventil F2 aufgehört hat, wird
die Druckflüssigkeit aus dem Raum hinter dem großen Kolben des Servomotors S2 unter Einfluß
des konstanten Gegendruckes vom kleineren Kolben des Servomotors S2 durch die
Düse B auszuströmen beginnen. Dieses Ausströmen bedingt ein langsames Bewegen des
Kolbens des Servomotors S2 nach oben, wodurch der Ablenker A sich aus dem Strahlbereich
ausschwenkt.
Während dieser Bewegung stellt die Nadel N langsam die Aufschlagwassermenge entsprechend
der Belastung ein. Durch Kombination der beiden Bewegungen auf den Hebel H2 und
infolge richtiger Wahl der Angriffspunkte der Rückführungen am Hebel H2 wird dabei keine
Bewegung auf das Steuerventil übertragen.
Erst wenn der Kolben des Servomotors S2 am Ende seines Hubes angelangt ist, erfolgt
durch die Bewegung des Servomotors S1 noch eine kleine Verschiebung des Ventils F1 in
seine Mittelläge.
Claims (3)
1. Regelung für Freistrahlturbinen mit zwei Regelungsvorrichtungen, die jede für
sich durch einen besonderen Servomotor betätigt werden, welche beide Servomotoren
unter dem mittelbaren Einfluß desselben Reglers stehen, und bei welchen die eine
der Regelungsvorrichtungen mit langsamer Geschwindigkeit, die andere Regelungsvorrichtung dagegen mit großer Geschwin-
digkeit die Aufschlagwassermenge verringert, dadurch gekennzeichnet, daß der Regler
ein Steuerventil beeinflußt, welches einerseits beide Servomotoren bei großer Geschwindigkeitsänderung
in Wirkung setzt, anderseits aber durch die Rückführungen der Reguliervorrichtungen gesteuert ist,
zum Zweck, schädliche Wasserstöße in der Druckleitung bei großen Geschwindigkeitsänderungen zu vermeiden und doch eine
rasche Regulierung der Turbine zu ermöglichen.
2. Regelung für Freistrahlturbinen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das vom Regler beeinflußte Steuerventil ein Doppelventil ist, wovon der den Servomotor
in Tätigkeit setzende Teil einseitig gesteuert ist, während die Rückwärtsbewegung
der durch diesen Servomotor betätigten Regelungsvorrichtung, welche mit großer Geschwindigkeit die Aufschlagwassermenge
verringert, durch eine regelbare Ausströmdüse bedingt ist.
3. Regelung für Freistrahlturbinen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die beiden Rückführungen der Regelungsvorrichtungen mittels eines gemeinsamen Hebels miteinander in Verbindung stehen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE261218C true DE261218C (de) |
Family
ID=518793
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT261218D Active DE261218C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE261218C (de) |
-
0
- DE DENDAT261218D patent/DE261218C/de active Active
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