DE2611C - Sicherheits-Verschlufs an Wagenschiebethüren - Google Patents
Sicherheits-Verschlufs an WagenschiebethürenInfo
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- DE2611C DE2611C DENDAT2611D DE2611DA DE2611C DE 2611 C DE2611 C DE 2611C DE NDAT2611 D DENDAT2611 D DE NDAT2611D DE 2611D A DE2611D A DE 2611DA DE 2611 C DE2611 C DE 2611C
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- Germany
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- door
- car doors
- bolt
- sliding car
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- Expired
Links
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B83/00—Vehicle locks specially adapted for particular types of wing or vehicle
- E05B83/02—Locks for railway freight-cars, freight containers or the like; Locks for the cargo compartments of commercial lorries, trucks or vans
Landscapes
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
1878.
Klasse 20.
OSCAR BIHET und ALPHONSE MATTHEI in LÖWEN (Belgien). Sicherheits-VerschluTs an Wagenschiebethüren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. März 1878 ab.
Der neue Verschlufs von AVagenschiebethüren
verhindert ein unzeitiges Rollen der Thüren bei Stöfsen; derselbe greift nicht an dem Th ürpfosten
ein, sondern an der Schwelle der Thüröffnung.
Die Rollbahn der Schwelle wird zu dem Zweck mit Einschnitten oder Nuthen versehen,
in welche der Riegel des Verschlusses selbstthätig eingreift und so ein Weiterrollen der
Thür verhindert.
Der Verschlufsriegel, der Haupttheil der Vorrichtung, arbeitet durch sein Eigengewicht und
unter -dem Druck einer kräftigen Feder derart, dafs er beständig mit der Rollbahn in Berührung
ist und selbstthätig die Thür festhält, indem er in jeden Einschnitt eindringt.
Um die Thür weiter schieben zu können, mufs der Riegel erst gehoben und dabei der
Druck der Feder überwunden werden, was sowohl durch einen aufsen- als durch einen innenliegenden
Handgriff geschehen kann.
Es gilt dies jedoch nur für die Bewegung der Thür zum Zweck des Schliefsens; beim Oeffnen
der Thür gleitet der Riegel über die Einschnitte, ohne der Bewegung der Thür ein Hindernifs
entgegenzusetzen.
Vermittelst einer Vierteldrehung des äufseren Griffes hebt man den Riegel aus und hat dann
so einen Hebel, der in dieser Stellung ein höchst bequemes Verschieben der Thür gestattet.
Der innere Handgriff, welcher den Riegel direct angreift, erlaubt gleichfalls eine leichte
Bewegung der Thür.
Die beiliegende Zeichnung zeigt drei Ansichten der Vorrichtung und eine Gesammtdarstellung
der bis' zum zweiten Einschnitt geöffneten Thür.
Die Platte A1 Fig. 1, ist ein Blechstück, auf
dem der Riegel B angebracht ist. Sie ist auf der Innenseite der Thür auf ein Holzstück C
befestigt. Der Riegel wird von den zwei Bügeln D geführt. Der Griff E dient zur Handhabung
des Verschlusses von innen und der Ausschnitt b b beschränkt den Hub des Riegels.
Der Handgriff E dient zur Handhabung des Schlosses von aufsen. Er ist auf der Stirnseite
der Thür angebracht und sitzt auf einem Zapfen G, an dessen Ende eine Kurbel H befestigt
ist, deren Warze J auf den Arm K einwirkt.
Die Zeichnung stellt den Verschlufs geschlossen dar und den Handgriff dabei senkrecht
stehend.
Durch Herunterziehen dieses letzteren in der Pfeilrichtung, Fig. 2, hebt man den Riegel aus
'und sobald man ihn losläfst, bringt die Spiralfeder L den Verschlufs in seine Normalstellung
zurück.
Die Zahl der Einschnitte in der Rollbahn kann nach Gutdünken vermehrt werden.
Die Fig. 4 giebt deren drei an: MM' M". Der erste M dient zum eigentlichen Zuschliefsen,
die anderen halten die Thür mehr oder weniger geöffnet. M' erlaubt einem Mann den Kopf
herauszustecken und M" läfst den ganzen Körper durch.
Ein starker Bügel R nimmt die Stöfse auf, die beim Anprallen der Thür entstehen und
schützt auf diese Weise den Mechanismus.
Der Handgriff wird in der Hülse O durch eine mit starkem Splint befestigte Scheibe N
gehalten.
Eine Krampe P, Fig. 3, welche an der Kante der Thür sitzt, pafst mit einer anderen am
Handgriff befindlichen zusammen und erlaubt dem Verschlufs ein Vorhängeschlofs anzulegen
oder ihn zu plombiren. Auf diese Weise ist weder ein Verbindungsstück noch sonst ein
Vorsprung auf der Aufsenfläche vorhanden.
Es ist noch zu bemerken, dafs vorliegendes Sicherheitsriegelsystem angewendet werden kann
mit Beibehaltung des gewöhnlichen Verschlusses. Man würde alsdann nur die Bewegung desselben
mit der des Riegels durch eine kleine Stange in Verbindung zu setzen und die Feder des
alten Schlosses herauszunehmen haben.
Claims (2)
1. Die gesammte Anordnung und Zusammensetzung des Verschlusses.
2. Die Einrichtung des Eingriffes einer Verschlufsfalle der Schiebethür in Oeffnungen
oder Einschnitte der Rollbahn, und zwar durch das Eigengewicht der Falle und eine
Feder, so dafs wohl ein zufälliges weiteres Oeffnen der Thür noch möglich ist, ein unzeitiges
Schliefsen derselben aber nicht eintreten kann.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2611C true DE2611C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=281851
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT2611D Expired DE2611C (de) | Sicherheits-Verschlufs an Wagenschiebethüren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2611C (de) |
-
0
- DE DENDAT2611D patent/DE2611C/de not_active Expired
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