DE2611199A1 - Hohlwanddose - Google Patents
HohlwanddoseInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G3/00—Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
- H02G3/02—Details
- H02G3/08—Distribution boxes; Connection or junction boxes
- H02G3/12—Distribution boxes; Connection or junction boxes for flush mounting
- H02G3/123—Distribution boxes; Connection or junction boxes for flush mounting in thin walls
Landscapes
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Description
- Baverische Elektrozubehör H. Schlutius KG
- 8560 Lauf/PeSnitz "Hohlwanddose" Die Erfindung betrifft eine Hohlwanddose mit jeweils aus einem die Wandfläche übergreifenden Anschlag und einem auf einer drehbaren Spindel axial verschiebbar gelagerten hinteren Klemmfinger bestehenden Wandbefestigungsgliedern.
- Die wegen der Hohlräume der Wände notwendigen vorderen Anschläge, die es ermöglichen, eine Wandscheibe zwischen ihnen und den zugeordneten hinteren Klemmfingern einzuklemmen, bedingen ein Einsetzen der Hohlwanddose von vorne, d.h. von der inneren Sichtfläche der Wand aus.
- Diese notwendige Montage von der Innenseite der Wand ist besonders für Fertigwände, die sehr häufig als Hohlwände aufgebaut sind, von Nachteil, da derartige Fertigwände im allgemeinen mit der inneren Sichtfläche nach unten gefertigt werden.
- Es ist daher erforderlich, die Fertigwände zum Einsetzen der Hohlwanddosen umzudrehen. Anschließend müssen sie wieder in ihre ursprüngliche, mit der Innenfläche nach unten gerichtete Stellung gebracht werden, um die weiteren Verdrahtungs- und Installationsarbeiten durchführen zu können. Dieses Verfahren ist ersichtlich außerordentlich umständlich, kompliziert und kostspielig.
- Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Hohlwanddose zu schaffen, deren Wandbefestigungsglieder so ausgestaltet sind, daß die Dose sowohl von vorne, als auch von hinten in eine entsprechende Wandausnehmung einsetzbar ist.
- Zur Lösung dieser Aufgabe ist bei einer Hohlwanddose der eingangs genannten Art gemäß der Erfindung vorgesehen, daß der Anschlag als schwenkbar gelagerter vorderer Klemmfinger ausgebildet ist, der über eine Rutschkupplung derart mit der Verstellspindel gekuppelt ist, daß er durch deren Betätigung automatisch zwischen einer eingeschwenkin Ruhestellung und der nach außen überstehenden Betriebsstellung verschwenkbar ist.
- Um sicher zu stellen, daß der vordere Klemmfinger bei der Betätigung der Verstellspindel in Klemmrichtung tatsächlich vollständig radial nach außen über die Dose übersteht und bei der Betätigung in umgekehrter Richtung auch vollständig nach innen eingeschwenkt ist, so daß er an keiner Stelle mehr über die Hohlwanddose übersteht und damit deren Einsetzen von rückwärts in eine eng tolerierte Öffnung nicht stören kann, sind Begrenzungsanschläge vorgesehen, an denen der vordere Klemmfinger beim Aus- und Einschwenken angehalten wird, was ersichtlich wegen der Verbindung mit der Verstellspindel über eine Rutschkupplung ohne weiteres möglich ist.
- Während der hintere Klemmfinger in bekannter Weise mit einer Gewindebohrung auf der an der Dose drehbar gelagerten Verstellspindel geführt ist, soll der vordere Klemmfinger frei drehbar um die Verstellspindel gelagert sein, wobei die Verkupplung mit deren Drehbewegung besonders einfach dadurch erfolgen kann, daß der vordere Klemmfinger durch eine Feder an ein Querstück, insbesondere einen Schlitzschraubenkopf am vorderen Ende der Verstellspindel angedrückt wird.
- Dieser Aufbau läßt sich besonders einfach dadurch bewirken, daß die Feder ein, sich an einem Lageransatz der Dose für die Verstellspindel abstützende Wedelfeder ist.
- Durch die erfindungsgemäße Ausbildung des vorderen Anschlags als schwenkbarer Klemmfinger, der durch die Verstellspindel über eine Rutschkupplung in beiden Drehrichtungen mitgenommen wird, ist es möglich, die Hohlwanddose bei nach innen eingeschwenktem Klemmfinger von rückwärts in eine Wandausnehmung einzusetzen und erst nach dem vollständigen Einsetzen den Klemmfinger mit der Betätigung der Verstellschraube zur axialen Verschiebung des hinteren Klemmfingers in seine radial nach außen über den Dosenrand überstehende Betriebsstellung zu verschwenken. Dabei ist es lediglich notwendig, den Begrenzungsanschlag auf der Seite des Klemmfingers anzuordnen, daß in der Drehrichtung der Spindel in der sich der Abstand der beiden Klemmfinger verringert, der vordere Klemmfinger in seiner ausgeschwenkten Stellung angehalten wird. Automatisch wird er dann bei Betätigung der Verstellspindel in umgekehrter Drehrichtung nach innen verschwenkt und am Begrenzungsanschlag angehalten.
- In beiden Fällen kann die Verstellspindel ungehindert weiterbewegt werden, da der vordere Klemmfinger ja lediglich über eine Rutschkupplung mit ihr verbunden ist, so daß seine Blockierung die Verstellspindel selbst nicht beeinträchtigt.
- Durch Vorsehen von Betätigungsflächen, insbesondere Schlitzschraubenköpfen an beiden Enden der Verstellspindel kann das Verklemmen der Finger von der Rückseite und von der Vorderseite der Wnd aus erfolgen, so daß eine erfindungsgemäße Hohlwanddose für beide Einbauarten, nämlich sowohl von der Wandrilckseite aus, als auch von der Wandvorderseite aus geeignet ist.
- Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines AusfUhrungsbeispiels sowie anhand der Zeichnung. Dabei zeigen: Fig. 1 eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Hohlwanddose und Fig. 2 einen Längsschnitt entlang der Linie II-II in Fig. 1.
- Die im dargestellten Ausführungsbeispiel als Runddose mit einem zylindrischen Außenmantel 1 dargestellte Hohlwanddose, deren Bodenwand 2 durch eine überstehende quadratische Abdeckplatte 3 gebildet ist, ist mit zwei einander diametral gegenüberliegenden Wandbefestigungsgliedern 4 versehen, die jeweils einen auf einer Verstellspindel 5 axial verschiebbaren hinteren, als Klaue ausgebildeten Klemmfinger 6 und einen um die Achse der Verstellspindel 5 schwenkbaren vorderen Klemmfinger 7 umfassen. Die Verstellspindel, die beidseits mit Schlitzschraubenköpfen 8 bzw.
- 9 versehen ist, ist mit Hilfe von mit Bohrungen 10 versehenen Lageransätzen 11 bzw. 12 in einer Nut 13 der Außenwand 1 der Hohlwanddose gelagert. Durch die Seitenwände 14 der Nut 13 wird der hintere Klemmfinger 6 geführt und an einer Drehung gehindert, so daß er sich bei Verdrehen der Verstellapindel 5 längs dieser in der einen oder anderen Richtung bewegen muß. Zu disem Zweck ist er in bekannter Weise mit einer dem Gewinde der Verstellspindel entsprechenden Innengewinde versehen. Zwischen dem vorderen Lageransatz 12 und dem vorderen Klemmfinger 7 ist eine Wendeldruckfeder 15 angeordnet. Durch sie wird der vordere Klemmfinger 7ai den Schlitzschraubenkopf 9 der Gewindespindel angedrückt. Die dadurch entstehende Haftreibung ergibt die angesprochene Rutschkupplung zwischen den beiden Teilen, die zwar beim Verdrehen der Verstellspindel 5 in beiden Drehrichtungen eine Mitnahme des vorderen Klemmfingers 7 bewirken, jedoch nur so lange, bis dieser an einem Begrenzungsanschlag 16 angehalten wird. Dieser ist auf der Seite angeordnet, daß beim Verdrehen der Verstellspindel in der Richtung, in der der hintere Klemmfinger 6 auf den vorderen Klemmfinger 7 zubewegt wird, dieser nach außen verschwenkt ist, während in der umgekehrten Drehrichtung, die dem Lösen des hinteren Klemmfingers entspricht, der Klemmfinger nach innen in eine in Figur 1 gestrichelt dargestellte Lage eingeschwenkt ist, so daß in dieser Stellung die Hohlwanddose ohne Schwierigkeiten von rückwärts in eine Ausnehmung der jeweiligen Wand einsetzbar ist. Mit der Verdrehung der Verstellspindel 5 in Klemmrichtung schwenkt der Klemmfinger automatisch aus und bleibt infolge des Anschlags 16 in der radial nach außen verschwenkten Betriebs-Stellung. Am hinteren Ende der Nut 13 ist im Boden 2 ein Durchbruch 17 zum Eingreifen eines Betätigungswerkzeugs, beispielsweise eines in den Schlitz des Schraubkopfes 8 einsetzbaren Schraubenziehers.
Claims (5)
- PPTrNTM RUCfL PATSMTAN4iPRÜCES 1.Hohlwanddose mit jeweils aus einem die Wandfläche ilbergreifenden Anschlag und einem auf einer drehbaren Verstellspindel axial verschiebbar gelagerten hinteren Klemmfinger bestehenden Wandbefestigungsgliedern, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag als schwenkbar gelagerter vorderer Klemmfinger (7) ausgebildet ist, der über eine Rutschkupplung derart mit der Verstellspindel (5) gekuppelt ist, daß er durch deren Betätigung automatisch zwischen einer eingeschwenkten Ruhestellung und der nach außen überstehenden Betriebsstellung verschwenkbar ist.
- 2. Hohlwanddose nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine den vorderen Klemmfinger (7) bei Betätigung der Verstellspindel (5) in der Betriebsstellung bzw. der eingeschwenkten Ruhestellung haltenden Begrenzungsanschlag (16).
- 3. Hohlwanddose nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere Klemmfinger (7) frei drehbar um die Verstellspindel gelagert ist und zur Bildung der Rutschkupplung durch eine Feder an ein Querstück, insbesondere einen Schlitzschraubenkopf (9) der Verstellspindel angedrückt ist.
- 4. Hohlwanddose nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder eim sich an einem Lageransatz zur Lagerung der Verstellspindel (5) abstützende Wendeldruckfeder (15) ist.
- 5. Hohlwanddose nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellspindel (5) in einer axialen Nut (13) der Wand der Hohlwanddose gelagert ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19762611199 DE2611199C3 (de) | 1976-03-17 | 1976-03-17 | Hohlwanddose |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19762611199 DE2611199C3 (de) | 1976-03-17 | 1976-03-17 | Hohlwanddose |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2611199A1 true DE2611199A1 (de) | 1977-09-29 |
| DE2611199B2 DE2611199B2 (de) | 1980-07-17 |
| DE2611199C3 DE2611199C3 (de) | 1981-03-19 |
Family
ID=5972681
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19762611199 Expired DE2611199C3 (de) | 1976-03-17 | 1976-03-17 | Hohlwanddose |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2611199C3 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH704266A1 (de) * | 2010-12-23 | 2012-06-29 | Amacher Ag | Elektroinstallationsapparat. |
| CN108695084A (zh) * | 2018-06-02 | 2018-10-23 | 湖北神州建材有限责任公司 | 一种新型开关底盒及其安装施工方法 |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT401698B (de) * | 1986-11-20 | 1996-11-25 | Kaiser Gmbh & Co Kg | Einbaudose, insbesondere unterputzdose |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2355826A1 (de) * | 1973-11-08 | 1975-05-22 | Spelsberg Guenther Kg | Wanddose fuer elektroinstallationszwecke |
| DE2427973A1 (de) * | 1974-06-10 | 1976-01-02 | Kaiser Kg | Dose, insbesondere installationsdose |
-
1976
- 1976-03-17 DE DE19762611199 patent/DE2611199C3/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE2355826A1 (de) * | 1973-11-08 | 1975-05-22 | Spelsberg Guenther Kg | Wanddose fuer elektroinstallationszwecke |
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| CN108695084A (zh) * | 2018-06-02 | 2018-10-23 | 湖北神州建材有限责任公司 | 一种新型开关底盒及其安装施工方法 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2611199C3 (de) | 1981-03-19 |
| DE2611199B2 (de) | 1980-07-17 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OI | Miscellaneous see part 1 | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: ABL SURSUM BAYERISCHE ELEKTROZUBEHOER GMBH & CO KG |
|
| 8320 | Willingness to grant licences declared (paragraph 23) |