[go: up one dir, main page]

DE2610747A1 - Sperrzahnschraubelement - Google Patents

Sperrzahnschraubelement

Info

Publication number
DE2610747A1
DE2610747A1 DE19762610747 DE2610747A DE2610747A1 DE 2610747 A1 DE2610747 A1 DE 2610747A1 DE 19762610747 DE19762610747 DE 19762610747 DE 2610747 A DE2610747 A DE 2610747A DE 2610747 A1 DE2610747 A1 DE 2610747A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sawtooth
component
screw element
shaped projections
screw
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19762610747
Other languages
English (en)
Other versions
DE2610747C3 (de
DE2610747B2 (de
Inventor
Carl-Otto Bauer
Ernst Bode
Karl Diehl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bauer & Co Carl GmbH
Original Assignee
Bauer & Co Carl GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bauer & Co Carl GmbH filed Critical Bauer & Co Carl GmbH
Priority to DE19762610747 priority Critical patent/DE2610747C3/de
Publication of DE2610747A1 publication Critical patent/DE2610747A1/de
Publication of DE2610747B2 publication Critical patent/DE2610747B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2610747C3 publication Critical patent/DE2610747C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B39/00Locking of screws, bolts or nuts
    • F16B39/22Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place during screwing down or tightening
    • F16B39/28Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place during screwing down or tightening by special members on, or shape of, the nut or bolt
    • F16B39/282Locking by means of special shape of work-engaging surfaces, e.g. notched or toothed nuts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bolts, Nuts, And Washers (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

  • Kennwort:"Sperrzahnschraubelement"
  • Sperrzahnschraubelement Die Erfindung betrifft ein Sperrzahnschraubelement, wie Kopfschraube bzw. Mutter, das an der gegen das zu verspannende Bauteil gerichteten Ringschulter einen Kranz sich im wesentlichen quer zur Drehrichtung erstreckender sägezahnförmiger Vorsprünge aufweist, die beim Anziehen des Schraubelementes sich in Abhängigkeit von dessen axialer Spannung, der wirksam werdenden Anlageflächen und der Festigkeitsdifferenz zwischen Schraubelement und Bauteil in die Oberfläche des zu verspannenden Bauteiles eindrücken, bis die beim Eindrücken größer werdenden Anlageflächen die Belastung ohne weitere Verformung aufnehmen, wobei Teilbereiche der in Anzugsdrehrichtung schwach ansteigend verlaufenden sägezahnförmigen Vorsprünge, die in Achsrichtung wirksame Anlagefläche des Schraubelementes bilden, während die rückwärtigen Seitenflächen der sägezahnförmigen Vorsprünge im wesentlichen senkrecht zur Ringschulter verlaufen und mit ihren in die Oberfläche des zu verspannenden Bauteiles eingedrückten Teilen Sperrflächen für die Aufnahme des Losdrehmomentes bilden.
  • Bei bekannten Sperrzahnschraubelementen dieser Art sind die -gegen das Losdrehmoment wirkenden rückwärtigen Seitenflachen der sägezahnförmigen Vorsprünge -Sperrflächen- , wie nunmehr erkannt,unnötig groß ausgebildet. Bei einem durch Norm oder durch Erfahrung der Praxis vorgegebenen Auflagedurchmesser ist die Größe der wirksamen Ringschulter des Schraubelementes vorbestimmt. Die auf ihr durch sägezahnförmige Vorsprünge zu verwirklichenden Sperrflächengrößen sind somit durch die Anzahl der Zähne und die Zahntiefe bestimmt. Eine über das Erforderliche hinausgehende Zähnezahl oder zu große Zahntiefe führt selbständig, krasser noch in Verbindung, zu unnötig steilen Zahnwinkeln, d.h. zu einem zu spitzen Zahnprofil. Die nach dem Anziehen, zusätzlich zur Vorspannkraft zur Wirkung kommende Betriebskraft, ändert das sich vorher eingestellte Gleichgewicht zwischen Vorspannkraft und Flächenpressung der verspannten Teile. Die unter Betriebslast sich einstellende Schraubenkraft bildet eine neue, größere Auflagefläche durch sogenanntes Setzen. Die Größe der Setzbeträge, eine konstante Differenz zwischen Vorspann- und Schraubenkraft vorausgesetzt, wird durch die pro Setzeinheit erreichbare Auflagenvergrößerung bestimmt, d.h. bei spitzem Zahnprofil großer Setzbetrag, bei flachem Zahnprofil geringer Setzbetrag mit der Größe der Setzbeträge entsprechendem Klemmkraftverlust. Dieser bei bekannten Sperrzahnschraubelementen verhältnismäßig große Setzbetrag ist bei schwingender Belastung als Amplitude anzusehen, so daß in verhältnismäßig kurzer Zeit der Dauerbruch eintritt.
  • Um dieses zu verhindern, sind daher schon an den Ringschultern der Sperrzahnschraubelemente zusätzliche glatte Anlageflächen vorgesehen worden, die nach dem Eindringen der sägezahnförmigen Vorsprünge in das Bauteil gegen die Oberfläche des Bauteiles zur Anlage kommen. Bei diesen Sperrzahnschraubelementen müssen jedoch die sägezahnförmigen Vorsprünge und die Lage und Gestalt der glatten Anlagefläche der Festigkeitsdifferenz zwischen Schraubelement und Bauteil angepaßt werden, da sonst bei einer zu großen £stigkeitsdifferenz zwischen Schraubelement ur.d Bauteil die gegen die rückwärtigen Flächen der rippenförmigen Vorsprünge zur Anlage kommenden Teile des Bauteiles nicht mehr groß genug sind, um das innere Losdrehmoment ohne Verformung aufzunehmen, während bei einer zu kleinen Festigkeitsdifferenz zwischen dem Schraubelement und dem Bauteil die glatte Anlagefläche überhaupt nicht zur Anlage kommt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Sperrzahnschraubelement der eingangs erläuterten Art zu schaffen, bei dem die axiale Schraubenkraft und das Losdrehmoment allein von den sägezahnförmigen Vorsprüngen übertragen wird, wobei die Größe des Setzbetrages so gering wie möglich ist und das innere Losdrehmoment des Schraubelementes von den mit den rückwärtigen Seitenflächen der sägezahnförmigen Vorsprünge zusammenwirkenden Teilen des Bauteiles ohne Verformung aufgenommen wird.
  • Dieses Ziel wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der zur Aufnahme der axialen Schraubenkraft erforderlichen als Zahnkranz ausgebildeten Auflagefläche eine, an den rückwärtigen, der Losdrehrichtung zugewandten, Seitenflächen der sägezahnförmigen Vorsprünge angeordnete Sperrfläche angeformt ist, deren Gesamtgröße, aus Zahnkranzbreite mal Zahntiefe mal Zähnezahl, unter Berücksichtigung des Wirkabstandes von der Schraubelementachse dem der höchstmöglichen Schraubenkraft proportionalen inneren Losdrehmoment angepaßt ist.Es wird dabei ausgegangen von der Erkenntnis, daß gleich große Schraubenkräfte bei gleicher Schraubelementgeometrie ein der Schraubenkraft proportionales, berechenbares Losdrehmoment erzeugen und sowohl die Auflageflächen als auch die Sperrflächen einer dem Tragvermögen der verspannten Teile (Grenzflächenpressung) angepaßte Größe benötigen. Nach der Erfindung ausgelegte Schraubelemente haben in ihrer bevorzugten Ausführungsform eine Auflagengröße vom 2,3-fachen des Spannungsquerschnitts und eine entsprechend große, dem inneren Losdrehmoment angepaßte Sperrfläche. Die Mindestfestigkeit der verspannten Teile kann somit bis zum 1 : 2,3-fachen unter der Festigkeit des Schraubelementes liegen, ohne daß die Grenzflächenpressung überschritten wird. Bei im Rahmen dieser Grenzen liegenden Festigkeitsdifferenzen senkt sich die sägenzahnförmige Auflage unterschiedlich tief in die verspannten Teile ein, wobei sich selbständig in der Verzahnungsebene des Last-Widerstandsgleichgewichtes die der Grenzflächenpressung entsprechende Auflage- und Sperrflächengröße einstellt.
  • Die in dieser Weise hergestellten Sperrzahnschraubelemente benötigen für die gleiche Verspannkraft ein geringeres Anziehdrehmoment, weisen einen geringeren Setzbetrag auf, so daß der Vorspannkraftverlust geringer wird und die Dauerhaltbarkeit sich erhöht. Weiterhin wird eine stabilere Zahnform erzielt, da die sägezahnförmigen Vorsprünge einen flacheren Rückenwinkel aufweisen.
  • Diese Erkenntnisse verbinden erstmalig Anforderungen an die Größe der Auflageflächen unter Ausnutzung der bewährten Relationen von genormten Sechskantschrauben mit der bisher unabhängig davon behandelten Gestaltung der Zahnform, um die sichere Aufnahme des nur durch das Gewinde bestimmten inneren Losdrehmomentes sicher zu verwirklichen. Durch diese bisher unbekannte wechselseitige Bestimmung und Optimierung auf die unterschiedlichen Aufgaben der Sperrzahnschrauben gerichtete Gewährleistung der erforderlichen Vorspannkraft, der ausreichenden Auflagefläche auf den verspannten Teilen, der geringsten Setzbeträge und der sicheren Aufnahme des inneren Losdrehmomentes wird in Auswertung der genormten Abmessungen die kleinstmögliche trotzdem höher als bisher wirksame Sperrzahnschraube entwickelt.
  • Die Flächengröße des Kranzes mit den sägezahnförmigen Vorsprüngen und damit die Anlageflächengröße des Bauteiles für die axiale Spannkraft des Schraubelementes beträgt mindestens das 1,4 fache und vorzugsweise das 2,3 fache des Spannungsquerschnittes des Schraubelementes. Sperrzahnschraubelemente müssen aus einem Material gefertigt sein, dessen Oberflächenfestigkeit um mindestens 30% größer ist als die Oberflächenfestigkeit des Bauteiles, damit die sägezahnförmigen Vorsprünge sich in das Bauteil einarbeiten und nicht von dem Bauteil eingeebnet werden. Daraus ergibt sich, daß die Flächengröße des Kranzes mit den sägezahnförmigen Vorsprüngen und damit die Anlageflächengröße des Bauteiles für die axiale Spannkraft des Schraubelementes mindestens das 1,4-fache des Spannungsquerschnittes des Schraubelementes betragen muß. Dies bedingt jedoch, daß für jedes Bauteil besondere Schraubelemente entsprechend der 30%-igen Festigkeitsdifferenz erforderlich wären. Zur Anpassung an die üblichen Gewinde- und Schraubennormen ist es daher vorteilhaft, die Flächengröße des Kranzes mit den sägezahnförmigen Vorsprüngen und damit die Anlageflächengröße des Bauteiles für die axiale Spannkraft des Schraubelementes um das 2,3-fache größer auszubilden als der Spannungsquerschnitt des Schraubelementes. Die Festigkeit des Schraubelementes kann somit um mehr als 30% größer sein als die Festigkeit des Bauteiles.
  • Der Auflagekranz mit den sägezahnförmigen Vorsprüngen weist einen sich aus dem maximalen genormten Lochdurchmesser und der Differenz zwischen dem Nenndurchmesser des Gewindes sich ergebenden Innendurchmesser auf. Dadurch wird in einfacher Weise erreicht, daß der Kranz mit den sägezahnförmigen Vorsprüngen auch bei unzentrischer Anordnung im Durchgangsloch des größten zulässigen und zu erwartenden Durchmessers zimmer mit der gesamten Fläche gegen das Bauteil zur Anlage kommt und nicht in das Durchgangsloch hineinragt.
  • Die Gesamtgröße der rückwärtigen Seitenflächen der sägezahnförmigen Vorsprünge entspricht im wesentlichen dem Produkt aus dem 2,3-fachen des Spannungsquerschnittes, dem Tangens des Steigungswinkels des Gewindes und dem Quotient von Flankendurchmesser des Bolzengewindes und der doppelten Breite des Kranzes.
  • Die erforderlichen Sperrflächen sind gegenüber den erforderlichen Auflageflächen relativ klein. Um die bei dünnen Blechen wie auch bei weichen Werkstoffen bei Spitz zähnen erforderlichen und sich selbständig einstellenden großen Setzbeträge ohne Veränderung der Gesamtwirkung zu verringern, ist es deshalb vorteilhaft, den oberen Teil des Spitz zahnes abzuflachen,so daß der Zahnrücken direkt mit einer ebenen Fläche zur Anlage kommt und der über dieser ebenen Fläche liegende Zahn und damit der entsprechende Setzbetrag entfallen. Die Größe einer solchen Abflachung ergibt sich aus dem mindesterforderlichen Setzbetrag zum Erzeugen einer ausreichend großen Sperrfläche.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt und zwar zeigen: Fig.1 eine erfindungsgemäße Sperrzahnschraube in Seitenansicht, teilweise weggebrochen und vergrößertem Maßstab, Fig.2 eine Ansicht gegen die Unterseite des Kopfes gesehen, Fig.3 das Profil der sägezahnförmigen Vorsprünge am äußeren Rand des Bundes.und Fig.4 ein anderes Profil der sägezahnförmigen Vorsprünge am äußeren Rand des Bundes.
  • Auf der Zeichnung ist eine Kopfschraube M 10 im vergrößertem Maßstab dargestellt. Der Gewindebolzen 10 weist dabei einen Nenndurchmesser von d = 10mm auf. Der Gewindebolzen 10 weist an seinem einen Ende einen Sechskant-Kopf 11 auf. Die dem nicht näher dargestellten Bauteil zugekehrte Seite des Kopfes 11 ist dabei mit einem Bund 12 verbreitert. An der gegen das zu verspannende Bauteil gerichteten Ringschulter 13 ist ein Kranz 14 mit im wesentlichen quer zur Drehrichtung verlaufender säge zahnförmiger Vorsprünge 15 vorgesehen. Beim Anziehen der Kopfschraube drücken sich in Abhängigkeit von dessen axialer Schraubenkraft, der wirksam werdenden Anlageflächen und der Festigkeitsdifferenz zwischen der Kopfschraube und dem Bauteil in die Oberfläche des zu verspannenden Bauteiles ein, bis die beim Eindrücken größer werdenden Anlageflächen die Belastung ohne weitere Verformung aufnehmen, wobei Teile der schwach geneigt zur Ringschulter 13 und in Anzugsdrehrichtung ansteigend verlaufenden Seitenflächen 16 der sägezahnförmigen Vorsprünge 15 die in Spannrichtung wirksame Anlagefläche der Kopfschraube bilden. Die rückwärtigen Seitenflächen 17 der sägezahnförmigen Vorsprünge 15 verlaufen im wesentlichen senkrecht zur Ringschulter 13 und bilden mit ihren in die Oberfläche des zu verspannenden Bauteiles eingedrückten Teilen Sperrflächen für die Aufnahme des Losdrehmomentes.
  • Wie insbesondere aus der Fig.2 ersichtlich, verlaufen die sägezahnförmigen Vorsprünge 15 beim dargestellten Ausführungsbeispiel schwach bogenförmig und unter einen Winkel von 250 zur radialen Ebene. Natürlich können die sägezahnförmigen Vorsprünge 15 auch geradlinig und genau radial verlaufen. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Zahnrückenwinkel 70 und zwar annähernd über die gesamte Länge eines jeden sägezahnförmigen Vorsprunges 15, so daß die Zahntiefe am äußeren Rand größer ist als am Innendurchmesser des Zahnkranzes 14.
  • Sperrzahnschraubelemente müssen eine um 30% größere Festigkeit aufweisen als das zu verspannende Bauteil. Dadurch ist gewährleistet, daß beim Anziehen des Sperrzahnschraubelementes die sägezahnförmigen Vorsprünge 15 sich in das Bauteil eindrücken und nicht das Bauteil die sägezahnförmigen Vorsprünge 15 einebnet. Die Flächengröße des Kranzes 14 mit den sägezahnförmigen Vorsprüngen 15 und damit die Anlageflächengröße des Bauteiles für die axiale Spannkraft des Schraubelementes muß somit mindestens das 1,4-fache des Spannungsquerschnittes des Schraubelementes betragen. Bei Muttern und Kopfschrauben mit glatter Auflagefläche beträgt die Anlagefläche das 1,65-fache des Spannungsquerschnittes As. Dies ist erforderlich, damit die Schraubelemente einen größeren Bereich Festigkeitsdifferenzen zwischen Schraubelement und Bauteil erfassen können. Damit die erfindungsgemäßen Sperrzahnschraubelemente in etwa einen gleichen Bereich erfassen können, wird der Faktor 1,65 ebenfalls benutzt. Die Flächengröße des Kranzes 14 mit den sägezahnförmigen Vorsprüngen 15 und damit die Anlageflächengröße des Bauteiles für die axiale Spannkraft des Schraubelementes beträgt somit vorzugsweise das 2,3-fache des Spannungsquerschnittes des Schraubelementes. Bei der dargestellten Kopfschraube M 10 beträgt der Spannungsquerschnitt As, entsprechend den Normblättern, 58 mm2. Entsprechend dem Faktor 2,3 beträgt die Flächengröße des Kranzes 14 mit den sägezahnförmigen Vorsprüngen 15 Ak = 132 mm.
  • Damit der Kranz 14 mit den sägezahnförmigen Vorsprüngen 15 immer vollständig gegen die Oberfläche des Bauteiles zur Anlage kommt, weist der Kranz 14 mit den sägezahnförmigen Vorsprüngen 15 einen sich aus dem maximalen genormten Lochdurchmesser und der Differenz zwischen dem maximalen genormten Lochdurchmesser und dem Nenndurchmesser des Gewindes sich ergebenden Innendurchmesser D1 auf. Bei der dargestellten M 10 Schraube beträgt der Durchmesser des maximalen genormten Durchgangsloches 11 mm.
  • Der Zahnkranzinnendurchmesser D1 beträgt somit 12 mm. Aus der Fläche des Zahnkranzes 14 und dem Innendurchmesser des Zahnkranzes ergibt sich der Außendurchmesser des Zahnkranzes 14 mit der Größe von 19 mm.
  • Die Flächengröße des Kranzes 14 mit den sägezahnförmigen Vorsprüngen 15 ist dabei derart ausgebildet, daß die sägezahnförmigen Vorsprünge 15 sich bis zum Zahngrund in das Bauteil einarbeiten, sofern die Festigkeit des Schraubelementes um das 2,3-fache größer ist, als die Festigkeit des Bauteiles. Falls die Festigkeitsdifferenz geringer ist, arbeiten sich die sägezahnförmigen Vorsprünge 15 entsprechend der vorgegebenen Schraubenkraft weniger tief in das Bauteil ein, so daß von den Seitenflächen 16 der sägezahnförmigen Vorsprünge 15 nur Teile zur Anlage kommen. Sofern die Festigkeit des Schraubelementes gegenüber der Festigkeit des Bauteiles größer ist als das 2,3-fache, dann ist ein Schraubelement geringerer Güte zu nehmen.
  • 'Beim Eindringen der sägezahnförmigen Vorsprünge 15 in die Oberfläche des Bauteiles werden, wie bereits erwähnt, unterschiedlich große Teile der Seitenflächen 16 der sägezahnförmigen Vorsprünge 15 als Anlageflächen wirksam. Das Eindringen ist dabei abhängig von der axialen Schraubenkraft, der wirksam werdenden Anlageflächen und der Festigkeitsdifferenz zwischen Schraubelement und Bauteil. Das Einarbeiten erfolgt dabei solange, bis die beim Eindrücken größer werdenden Anlage flächen die Belastung ohne weitere Verformung aufnehmen.
  • Je größer die Teile der Seitenflächen 16 der sägezahnförmigen Vorsprünge 15 als Anlagefläche werden, umso größer werden auch die Teile der rückwärtigen Seitenflächen 17 der sgezahnförmigen Vorsprünge 15, die zur Aufnahme des inneren Losdrehmomentes vorgesehen sind. Erfindungsgemäß weisen die rAckwärtigen Seitenflachen 17 der sägezahnförmigen Vorsprünge 15 lediglich eine solche Gesamtgröße auf, daß die beim Eindringen der sagezahnförmigen Vorsprünge 15 in das Bauteil als Sperrflächen wirksam werdenden Teile der rückwärtigen Seitenflächen 17 der sägezahnförmigen Vorsprünge 15 auf die entsprechenden Gegenflachen des Bauteiles durch das innere Losdrehmoment eine solche Flachenpressung ausüben, die die Festigkeit des Bauteiles so weit wie möglich ausnutzend von den Gegenflächen ohne Verformung auSgenommen werden.
  • Nach Paland lassen sich die "Inneren-Losdrehmomente" berechnen.
  • Seine Veröffentlichung tSicherheit der Schrauben-Muttern-Verbindung bei dynamischer Axialbeanspruchung" mündet für das große "Innere-Losdrehmoment" in der Formel d2 ML = - FS # # tan phi 2 für das Sicherungsmoment in der Formel d2 MSi = FS # # tan phi N = F 2 Die das Innere Iosdrehmoinent bzw. Sicherungsmoment bestimmende Schraubenkraft F5 ist eine vom Spannungsquerschnitt des Gewindes AS und von der Schraubenstreckgrenze (Schraubengüte) abhängige GrdBesder nach den vorangestellten Erläuterungen eine - die mögliche Festigkeitsdifferenz zwischen Schraubelement und verspannten Bauteil berücksichtigende - Auflagefläche von AK = 2,3 AS zugeordnet ist. Ersetzt man F5 durch die ihr adequate Flächengröße 2,3 AS führt die bisherige Sicherungsmomentenformel zu dem - gegen das Losdrehmoment zu richtenden -Widerstandsmoment.
  • d2 MW = 2,3 AS ' tan phi 2 Nach dem Einsetzen der Hebellänge über die dieses Widerstandsmoment wirken kann, kommt man zu der Formel für die erforderliche Sperrflächengröße.
  • d2 ASP = 2,3 AS ' ' tan phi D-d1 D ist dabei der Zahnkranzaußendurchmesser, D1 der Zahnkranzinnendurchmesser, d2 der Gewinde-Flankendurchmesser und Phi der Gewindesteigungswinkel.
  • Bei der dargestellten M 10-Schraube beträgt die Größe der maximal erforderlichen Sperrfläche 12,8 mm2. Da die Länge der sägezahnförmigen Vorsprünge 15 durch den Innendurchmesser und den Außendurchmesser des Zahnkranzes 14 festliegt und bei der dargestellten M 10-Schraube 2,5 mm beträgt, ergibt sich für sämtliche sägezahnförmigen Vorsprünge 15 eine Gesamthöhe von 5,12 mm. Die Anzahl der sägezahnförmigen Vorsprünge 15 kann nun frei gewählt werden. Die Anzahl der Zähne sollte jedoch möglichst groß sein, da durch die Vergrößerung der Anzahl der Zähne der Setzbetrag und damit der Vorspannkraftverlust verringert wird. Wie bereits erläutert, bildet der Setzbetrag die Amplitude für schwingende Belastungen. Diese Amplitude sollte so klein wie möglich gehalten werden, um die Dauerfestigkeit zu erhöhen.
  • Bei der dargestellten M 10-Schraube wurde die Anzahl der sägezahnförmigen Vorsprünge 15 mit zweiundfünfzig gewählt. Die Höhe des einzelnen Zahnes beträgt dabei 0,1 mm. Solche Zähne können mit den üblichen Fertigungsmethoden noch wirtschaftlich gefertigt werden. Der Zahnrückenwinkel beträgt am Außendurchmesser des Zahnkranzes 70. Diese geringe Zahnrückenneigung gewährleistet für die Spitze der sägezahnförmigen Vorsprünge 15 die erforderliche Festigkeit. Durch die geringe Zahnrückenneigung ist zur Erzielung der vorgegebenen Schraubenkraft des Schraubelementes ein geringeres Anziehdrehmoment erforderlich, da das Anziehdrehmoment mit dem Größerwerden des Winkels der Zahnrückenneigung ansteigt.
  • Die erforderlichen Sperrflächen sind gegenüber den erforderlichen Auflageflächen relativ klein. Um die bei dünnen Blechen wie auch bei weichen Werkstoffen bei Spitz zähnen erforderlichen und sich selbständig einstellenden großen Setzbeträge ohne Veränderung der Gesamtwirkung zu verringern, kann der obere Teil des Spitzzahnes 15, wie aus der Fig. 4 ersichtlich, abgeflacht werden, so daß der Zahnrücken 16 direkt mit einer ebenen Fläche 18 zur Anlage kommt und der über dieser ebenen Fläche liegende Zahnteil und damit der entsprechende Setzbetrag entfallen. Die Größe einer solchen Abflachung ergibt sich aus dem mindest erforderlichen Setzbetrag zum Erzeugen einer ausreichend großen Sperrfläche.
  • Wie bereits erwähnt, ist die dargestellte Ausführung lediglich eine beispielsweise Verwirklichung der Erfindung und diese nicht darauf beschränkt. Vielmehr sind noch mancherlei andere Ausführungen und Anwendungen möglich. So könnte der erfindungsgemäße Zahnkranz auch an Muttern oder dergleichen vorgesehen werden. Ebenso ist auch die Erfindung an allen anderen Schraubengrößen zu verwirklichen.

Claims (5)

  1. A n 5 p r ü c h e: Sperrzahnschraubelement, wie Kopfschraube bzw. Mutter, das an der gegen das zu verspannende Bauteil gerichteten Ringschulter einen Kranz sich im wesentlichen quer zur Drehrichtung erstreckender sägezahnförmiger Vorsprünge aufweist, die beim Anziehen des Schraubenelementes sich in Abhängigkeit von dessen axialer Spannung, der wirksam werdenden Anlageflächen und der Festigkeitsdifferenz zwischen Schraubelement und Bauteil in die Oberfläche des zu verspannenden Bauteiles eindrücken, bis die beim Eindrücken größer werdenden Anlageflächen die Belastung ohne weitere Verformung aufnehmen, wobei Teilbereiche der in Anzugsdrehrichtung schwach ansteigend verlaufenden sägezahnförmigen Vorsprünge, die in Achsrichtung wirksame Anlagefläche des Schraubelementes bilden, während die rückwärtigen Seitenflächen der sägezahnförmigen Vorsprünge im wesentlichen senkrecht zur Ringschulter verlaufen und mit ihren in die Oberfläche des zu verspannenden Bauteiles eingedrückten Teilen Sperrflächen für die Aufnahme des Losdrehmomentes bilden, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Aufnahme der axialen Schraubenkraft erforderlichen als Zahnkranz ausgebildeten Auflagefläche, eine an den rückwärtigen, der Losdrehrichtung zugewandten, Seitenflächen (17) der sägezahnförmigen Vorsprünge (15) angeordnete Sperrfläche angeformt ist, deren Gesamtgröße, aus Zahnkranzbreite mal Zahntiefe mal Zähnezahl, unter Berücksichtigung des Wirkabstandes von der Schraubelementachse dem der höchstmöglichen Schraubkraft proportionalen inneren Losdrehmoment angepaßt ist.
  2. 2. Sperrzahnschraubelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Flächengröße des Kranzes (14) mit den sägezahnförmigen Vorsprüngen (15) und damit die Anlageflächengröße des Bauteiles für die axiale Spannkraft des Schraubelementes mindestens das 1 4-fache und vorzugsweise das 2,3-fache des Spannungsquerschnittes des Schraubelementes beträgt.
  3. 3. Sperrzahnschraubelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Auflagekranz (14) mit den sägezahnförmigen Vorsprüngen (15) einen sich aus dem maximalen genormten Lochdurchmesser und der Differenz zwischen ihm und dem Nenndurchmesser des Gewindes sich ergebenden Innendurchmesser aufweist.
  4. 4. Sperrzahnschraubelement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gesamtgröße der rückwärtigen Seitenflächen (17) der sägezahnförmigen Vorsprünge (15) im wesentlichen dem Produkt aus dem 2,3-fachen des Spannungsquerschnittes, dem Tangens des Steigungswinkels des Gewindes und dem Quotient von Flankendurchmesser des Bolzengewindes und der doppelten Breite des Zahnkranzes (14) entspricht.
  5. 5. Sperrzahnschraubelement nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die sägezahnförmigen Vorsprünge (15) abgeflacht sind.
DE19762610747 1976-03-13 1976-03-13 Sperrzahnschraubelement Expired DE2610747C3 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19762610747 DE2610747C3 (de) 1976-03-13 1976-03-13 Sperrzahnschraubelement

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19762610747 DE2610747C3 (de) 1976-03-13 1976-03-13 Sperrzahnschraubelement

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2610747A1 true DE2610747A1 (de) 1977-09-15
DE2610747B2 DE2610747B2 (de) 1978-09-14
DE2610747C3 DE2610747C3 (de) 1979-05-17

Family

ID=5972443

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19762610747 Expired DE2610747C3 (de) 1976-03-13 1976-03-13 Sperrzahnschraubelement

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2610747C3 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2426825A2 (fr) * 1977-09-01 1979-12-21 Bauer Gmbh & Co Carl Element filete a dents de blocage
US4223711A (en) * 1978-07-03 1980-09-23 Russell, Burdsall & Ward Corporation Self-locking fastener
DE4019157C1 (de) * 1990-06-15 1992-01-30 Sfs Stadler Holding Ag, Heerbrugg, Ch

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4310272A (en) * 1980-01-18 1982-01-12 Textron Inc. Threaded fastener and structural joint attained therewith

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2426825A2 (fr) * 1977-09-01 1979-12-21 Bauer Gmbh & Co Carl Element filete a dents de blocage
US4223711A (en) * 1978-07-03 1980-09-23 Russell, Burdsall & Ward Corporation Self-locking fastener
DE4019157C1 (de) * 1990-06-15 1992-01-30 Sfs Stadler Holding Ag, Heerbrugg, Ch

Also Published As

Publication number Publication date
DE2610747C3 (de) 1979-05-17
DE2610747B2 (de) 1978-09-14

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE29705916U1 (de) Selbstlochendes und gewindeformendes Verbindungselement
DE2649077A1 (de) Konische federnde unterlagscheibe
EP0237716B1 (de) Verbindungselement nach Art einer Schrauben/Muttern-Verbindung
DE2901137A1 (de) Selbstsicherndes befestigungselement sowie presswerkzeug zu dessen herstellung
DE2457143A1 (de) Befestigungseinrichtung und werkstueckverbindung
DE3309884C2 (de)
DE2521684A1 (de) Erschuetterungssicheres befestigungselement
DE1575287A1 (de) Befestigungsvorrichtung
DE2822928C3 (de) Sperrzahnschraubelement
DE69105433T2 (de) Selbsthaltendes Befestigungselement.
DE69420538T2 (de) Sperrmutter und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE2020782A1 (de) Sicherungsmutter
DE60115300T2 (de) Befestigungsvorrichtung und spezialwerkzeug dafür
EP0062271B1 (de) Befestigungselement
DE3015078C2 (de) Befestigungselement zur Verwendung in einer Gewindeverbindung
DE2610747A1 (de) Sperrzahnschraubelement
EP3705740B1 (de) Schraubverbindung und verfahren zur losdrehsicherung der schraubverbindung
DE2811108A1 (de) Sperrzahnscheibe
DE2613192C2 (de) Schraubensicherung
EP1201946B1 (de) Mutter mit einer Klemmsicherung
DE20116901U1 (de) Fügeverbindung für Metallelemente und Paßschrauben für eine solche Fügeverbindung
DE1912996C3 (de) Preßsitzverbindung von Bauteilen, insbesondere für Konstruktionen der Luftfahrtindustrie
AT379874B (de) Verdrehungsschutz fuer schraubelemente
DE102011100246A1 (de) Sicherungsschraube für eine Schraubverbindung
DE2460201A1 (de) Erschuetterungsfestes befestigungsteil

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
8339 Ceased/non-payment of the annual fee