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DE2610499A1 - Raeumvorrichtung fuer rechteckige absetzbecken - Google Patents

Raeumvorrichtung fuer rechteckige absetzbecken

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Publication number
DE2610499A1
DE2610499A1 DE19762610499 DE2610499A DE2610499A1 DE 2610499 A1 DE2610499 A1 DE 2610499A1 DE 19762610499 DE19762610499 DE 19762610499 DE 2610499 A DE2610499 A DE 2610499A DE 2610499 A1 DE2610499 A1 DE 2610499A1
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DE
Germany
Prior art keywords
clearing
shield
clearing device
support arms
arms
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19762610499
Other languages
English (en)
Inventor
Ulrich Dr Ing Stahl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19762610499 priority Critical patent/DE2610499A1/de
Publication of DE2610499A1 publication Critical patent/DE2610499A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D21/00Separation of suspended solid particles from liquids by sedimentation
    • B01D21/10Settling tanks with multiple outlets for the separated liquids
    • B01D21/12Settling tanks with multiple outlets for the separated liquids with moving scrapers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D21/00Separation of suspended solid particles from liquids by sedimentation
    • B01D21/18Construction of the scrapers or the driving mechanisms for settling tanks
    • B01D21/183Construction of the scrapers or the driving mechanisms for settling tanks with multiple scraping mechanisms
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D21/00Separation of suspended solid particles from liquids by sedimentation
    • B01D21/24Feed or discharge mechanisms for settling tanks
    • B01D21/2433Discharge mechanisms for floating particles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D21/00Separation of suspended solid particles from liquids by sedimentation
    • B01D21/24Feed or discharge mechanisms for settling tanks
    • B01D21/245Discharge mechanisms for the sediments

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Removal Of Floating Material (AREA)

Description

  • Räumvorrichtung für rechteckige Absetzbecken
  • Die Erfindung betrifft eine Räumvorrichtung für rechteckige Absetzbecken.
  • In den Absetzbecken von Klär#llagen entmischt sich die eingebrachte Trübe, wobei sich auf der Beckensohle Bodenschlamm absetzt und gegebenenfalls auf der Wasseroberfläche Schwimmschlamm auftreten kann. Sowohl der Bodenschlamm wie der Schwimmschlamm müssen regelmäßig aus dem Becken entfernt werden, wozu der Bodenschlamm mit einem Bodenräumschild von der Beckensohle abgekratzt und in einen Abzugtrichter in der Beckensohle gefördert wird; der Schwinnschlamm wird von einem, die Wasseroberfläche durchdringenden Schwimmschlammschild gesammelt und in eine Ablaßrinne am Beckenrand gefördert. Zweckmäßigerweise befinden sich der Abzugtrichter der Beckensohle und die Ablaßrinne an einer Stirnfront des rechteckigen Absetzbeckens, an der auch die Trübe zugeführt wird. Bodenräumschild und Schummschlammschild werden gleichzeitig in Längsrichtung durch das Becken bewegt, wobei der Räumvorgang (Räumrichtung) von der Tauchwand auf die mit den Abzugseinrichtungen für die Schlämme ausgestattete Stirnfront hin erfolgt.
  • Zur gleichzeitigen Bewegung von Bodenräumschild und Schwimmschlammschild sind beide Schilde mittelbar oder unmittelbar an einer Räunbrücke befestigt, welche das Becken überspannt und Jeweils auf Rollen entlang den beiden Längswänden der Beckenkrone bewegt wird. Nach Beendigung eines Räumvorganges muß die Räumbrücke wieder in ihre Ausgangsstellung zurückgefahren werden; um hierbei eine erneute Aufwirbelung des bereits abgesetzten Bodenschlammes zu vermeiden, wird der Bodenräumschild bei der Rückführung zweckmäßigerweise von der Bekkensohle abgehoben; in gleicher Weise wird der Schwimmschlammschild über die Wasseroberfläche angehoben, um bei der Rückführung eine unerwünschte Verteilung des Schwimmschlammes zu vermeiden.
  • Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art ohne zusätzliche Einrichtungen zur Beseitigung des Schwimmschlammes (vgl. die deutsche Patentschrift 500 429) ist das Tragegestell für den Bodenräumschild oberhalb der Wasserobafläche gelenkig an der Räumerbrücke angeordnet und kann mittels Zugorganen unterschiedlich gehoben oder abgesenkt werden; insbesondere für die Rückfahrt kann das Tragegestell mit dem anhängenden Bodenräumschild vollständig über die Wasseroberfläche angehoben werden.
  • In der Praxis hat sich gezeigt, daß es zur störungsfreien Rückführung der Räumvorrichtung ausreicht, den Bodenräumschild lediglich jferingfiigig über die abgesetzte Senkschicht anzuheben und gegebenenfalls durch eine Schwenkung des Räumschildes dessen Strömungswiderstand zu vermindern. Ein solches geringfügiges Anheben und Schwenken des Bodenräumschildes kann auch durch Wechselwirkung des bewegten Räumschildes oder seiner Halterung mit ortsfesten Einrichtungen am Becken infolge der Längsbewegwrrg der Räumvorrichtung erfolgen, so daß gegebenenfalls auf aufwendige Hubeinrichtungen auf der Räumbrücke verzichtet werden kann.
  • Eine solche Räumvorrichtung, bei der die Längsbewegung der Vorrichtung auch das Anheben bzw. Absenken der Räumschilde bewirkt, ist mit der deutschen Auslegeschrift 1 658 104 offenbart.
  • Diese bekannte Räumvorrichtung für Absetzbecken, insbesondere für Längsbecken, weist eine über dem Absetzbecken in Räum-und Rückfahrtrichtung verfahrbare Räumerbrücke auf, mit einem Bodenräumschild und einem Schwimmschlammschild, welche beide zwischen einer oberen Ruhe- und einer unteren Arbeitsstellung heb- und senkbar angeordnet sind. Beide Räumschilde sind starr mit Tragarmen verbunden, die ihrerseits an einer Stütze angelenkt sind, welche starr mit der Räumerbrücke verbunden ist und von deren Unterseite ausgehend unter die Wasseroberfläche ragt. Das Anheben bzw. Absenken der beiden Räumschilde wird durch die Wechselwirkung mit ortsfesten Anschlägen am Becken an den Umkehrpunkten der Räumerbewegung eingeleitet oder bewirkt. Beide Räumschilde sind durch ein stets straffes Zugorgan miteinander verkoppelt, so daß stets die der Räumerbewegung entsprechende Arbeits- bzw. Ruhestellung beider Schilde gewährleistet ist.
  • Bei der bekannten Räumvorrichtung muß zur Inspektion des unter die Wasseroberfläche ragenden Gestänges und des Bodenräumschildes das Wasser aus dem Absetzbecken abgelassen werden, was naturgemäß zu einer Unterbrechung des laufenden Betriebs und zu erheblichen Standzeiten der Räumvorrichtung führt. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß eine Anpassung an unterschiedliche Beckentiefen wegen der Kopplung der beiden Räumschilde nur beschränkt möglich ist.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Räumvorrichtung für rechteckige Absetzbecken mit einem Bodenräumschild und gegebenenfalls mit einem Schwimmschlammschild, welche beide infolge der Längsbewegung der Räumvorrichtung durch Wechselwirkung mit ortsfesten Anschlägen am Becken angehoben oder abgesenkt werden, derart auszubilden, daß eine Inspektion und Wartung des Bodenräumschildes ohne Entleerung des Beckens möglich wird.
  • Für den Fall, daß ein Bodenräumschild und ein Schwimmschlammschild vorgesehen sind, wird es weiterhin angestrebt, die Ho"henbewegung der beiden Räumschilde unabhängig voneinander auszuführen.
  • Ausgehend von einer Räumvorrichtung für rechteckige Absetzbecken, mit einer über dem Absetzbecken in Räum- und Rückfahrtrichtung verfahrbaren Räumerbrücke, wenigstens zwei unter die Wasseroberfläche ragenden Tragarmen, an deren unteren Enden je-ein Haltearm für einen Bodenräumschild angelenkt ist, gegebenenfalls mit einem zusätzlichen Schwimmschlammschild und mit ortsfesten Anschlägen am Becken, die an den Umkehrpunkten der Räumerbewegung ein Anheben oder Absenken des Bodenräumschildes und gegebenenfalls des Schwimmschlammschildes bewirken, ist die erfindungsgemäße Vorrichtung in ihrer allgemeinsten Form dadurch gekennzeichnet, daß die Tragarme Jeweils aus zwei, starr miteinander verbundenen Abschnitten bestehen, wovon der oberhalb der Wasseroberfläche gelegene Abschnitt an einem Ende um eine horizontal angeordnete, mit der Vorrichtung fest verbundene Achse schwenkbar gelagert ist, und am anderen Ende in einer zum Herausschwenken der Tragarme aus dem Wasser lösbaren Arretierung festgelegt ist, welche beim Betrieb der Räumvorrichtung eine steife Anordnung der Tragarme gegen die Räumrichtung gewährleistet.
  • Mit dieser Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist es möglich, unabhängig von dem bekannten Anheben des Bodenräumschildes während der Rückführung der Räumerbrücke diesen Schild und seine Halterung bei Bedarf auch vollständig über die Wasseroberfläche herauszuschwenken. Dieses Anheben des Bodenräumschildes kann mit einer Hubeinrichtung auf der Räumvorrichtung, beispielsweise einer handgetriebenen Winde, erfolgen. Vorteilhafterweise wird zum Anheben des Bodenräumschildes jedoch ebenfalls die Längsbewegung der Räumerbrücke ausgenutzt. Hierzu wird ein ortsfest am Beckenrand befestigtes Seil oder eine entsprechende Kette mit einem Ende der oberen Abschnitte der Tragarme verbunden und durch entsprechende Bewegung der Räumvorrichtung die gesamten Tragarme um ihren Anlenkpunkt geschwenkt, wodurch die unteren (unter die Wasseroberfläche ragenden) Abschnitte der Tragarme mit dem anhängenden Gestänge und dem Bodenräumschild bis über die Wasseroberfläche angehoben und dort entsprechend arretiert werden. Nachdem das Bodenräumschild über die Wasseroberfläche angehoben worden ist, kann es nicht nur leicht inspiziert, gewartet und gegebenenfalls ausgebessert werden, sondern die gesamte Räumvorrichtung läßt sich in diesem Zustand vielfach an der Tauchwand des Absetzbeckens vorbeifahren, so daß die Vorrichtung bei Bedarf in anderen Becken eingesetzt werden kann.
  • Nach einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung treffen die beiden, starr miteinander verbundenen Abschnitte der Tragarme unter einem Winkel aufeinander; d.h., diese beiden Abschnitte bilden die Schenkel eines Winkels.
  • Vorzugsweise schließen die beiden Abschnitte einen Winkel von 90 bis 1200, insbesondere von1100 ein.
  • Diese winkelförmige Ausgestaltung der Tragarme erlaubt eine bessere Integrierung der Tragarme in die Räumvorrichtung und gewährleistet eine günstige lage der Angriffspunkte fiir die Zugeinrichtung. Dank der winkelförmigen Ausgestaltung der Tragarme kann das Herausschwenken des Bodenräumschildes aus dem Wasser mit geringen Zugkräften bewirkt werden.
  • Bei einer weiteren Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Räumvorrichtung sind die abgewinkelten Tragarme im Scheitel des Winkels schwenkbar gelagert und am freien Ende der oberen Abschnitte arretiert.
  • Werden bei dieser Ausgestaltung zusätzlich die den Bodenräumschild tragenden Haltearme in Richtung der oberen Abschnitte am anderen Ende der Tragarme angelenkt, so wird bei einer solchen lagerung der Tragarme der Bodenräumschild bereits mit einsetzender Schwenkbewegung von der Beckensohle abgehoben, so daß übermäßige Belastungen der Halterung oder gar eine Beschädigung des Bodenräumschildes sicher vermieden werden.
  • Bei dieser Lagerung der Tragarme sind zum Herausschwenken des Bodenräumschildes über die Wasseroberfläche Schwenkwinkel grösser als 900 nicht erforderlich.
  • Bei einer alternativen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung werden die abgewinkelten Tragarme im Scheitel des Winkels arretiert und sind jeweils um die freien Enden der oberen Abschnitte schwenkbar gelagert.
  • Diese Ausführungsform erlaubt das Herausschwenken des Räumschildes in unmittelbarer Nähe der Tauchwand.
  • Nach einer weiteren Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung endet der unter die Wasseroberfläche ragende Abschnitt der Tragarme nahe am Beckenboden, so daß die dort angelenkten Haltearme für den Bodenräumschild während des Räumvorganges einen kleinen Winkel zur Horizontalen bilden.
  • Der Abstand zwischen dem unteren Ende der Tragarme und der Beckensohle beträgt vorzugsweise 30 bis 80 cm, insbesondere 50 cm. Bei einem solchen Abstand bilden die Haltearme des Bodenräumschildes während des Räumvorganges mit der Horizontalen einen Winkel kleiner als 400, vorzuFYeise einen Winkel zwischen 20 und 300.
  • Dank dem flachen Winkel der Tragarme für den Bodenräumschlld zur Horizontalen kann das Schildgewicht äußerst klein gehalten werden, ohne daß dadurch die Räukkraft vermindert wird; das gellnge Schildgewicht ermöglicht wiederum kurze Hubzeiten und kleine Stellkräfte. Besonders Wm Hinblick auf den vorgesehenen Antrieb des Bodenräumschildes nährend der üblichen Räumarbeit, nämlich durch Wechselwirkung mit ortsfesten Anschlägen am Bekken, ist dieser Vorteil bedeutsam, da relativ kleine Anschläge für eine sichere Schildbeegung ausreichen und diese Anschläge dank der geringen otellkräfto nur geringem Verschleiß ausgesetzt sind. Der geringe Abstand zwischen dem Beckenboden und dem Anlenkpunkt der Haltearme an den Tragarmen erlaubt zusätzlich, die Haltearme realtiv kurz auszuführen, wodurch mit der Anhebung des Bodenräumschildes gleichzeitig eine spürbare Verkippung dieses Schildes erfolgt, welche die horizontale Projektion der Schildflächen vermindert und damit die Gefahr einer Verwirbelung des abgesetzten Schlammes noch weiter vermindert.
  • Die Halterung und Ausrichtung der Haltearme für den Bodenräumschild erfolgt zweckmäßigerweise mittels je einer federnden Stange, welche mit einem Ende am Haltearm befestigt ist und mit dem anderen Ende in eine Verriegelung am Tragarm eingreift.
  • Während des Räumvorganges sind diese Stangen in der Verriegelung nicht festgelegt, so daß der Bodenräumschild sich während des Räumvorganges, seinem eigenen Gewicht folgend, an mögliche Unebenheiten und Vertiefungen im Beckenboden anpassen kann. Am Ubergang des Beckenbodens in den Abzugstrichter für den geräumten Bodenschlamm wird zweckmäßigerweise eine leicht ansteigende Kulisse als ortsfester Anschlag vorgesehen; im Verlauf der Räumerbewegung gleitet der Bodenräumschild auf dieser Kulisse leicht nach oben, der vorher schwach nach unten geneigte Haltearm wird nunmehr schräg nach oben gerichtet, wodurch die Stange mit ihrem freien Ende in ein Schloß der Verriegelung einrastet. In dieser eingerasteten Stellung werden die Haltearme für den Bodenräumschild leicht nach oben gerichtet festgehalten, wodurch der Bodenräumschild während der Rückbewegung der Räumvorrichtung oberhalb des abgesetzten Bodenschlammes zurückgeführt wird. An der rückwärtigen Stirnfront des Beckens trifft der Bodenräumschild nach Beendigung der Rückfahrt auf einen steiler ansteigenden Bodenabschnitt, wodurch das freie Ende der Stange wieder aus dem Schloß herausgeschoben und die Arretierung der Verriegelung gelöst wird; mit Aufnahme der Räumbewegung folgt der Bodenräumschild dank seinem eigenen Gewicht wiederum dem Beckenboden und fördert den abgesetzten Schlamm zum Abzugstrichter.
  • Nach einer besonderen Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist die Verriegelung Je am unteren Abschnitt der Tragarme oberhalb der Wasseroberfläche angeordnet und besteht aus einem Sperrhebel, der an einem Ende um eine horizontale Achse schwenkbar ist und am anderen Ende mit einem Vorsprung in eh Langloch im Endabschnitt der Stange eingreift.
  • Diese Anordnung und Ausgestaltung der Verriegelung erlaubt auch eine optische Überprüfung der Stellung der Stangen und damit auch des Bodenräumschildes.
  • Die erfindungsgemäße Räumvorrichtung kann zusätzlich zu dem Bodenräumschild einen Schwimmschlammschild enthalten. Vorteilhafterweise ist dieser Schwimmschlammschild unabhängig von den Tragarmen und dem Bodenräumschild mittels Haltearmen schwenkbar an je einer Halterung direkt an der Räumvorrichtung befestigt und kann mittels einem Klinkenmechanismus in verschiedenen Stellungen gehalten werden.
  • Während des Räumvorganges ist der Schwimmschlammschild im wesentlichen senkrecht nach unten gerichtet und durchdringt die Wasseroberfläche. Die fest mit dem Schwimmschlammschild verbundenen Tragarme weisen bei dieser Stellung in Räumrichtung auf die Wasseroberfläche und sind mittels dem Klinkenmechanismus in dieser Stellung arretiert. Im Bereich der Ablaßrinne für den Schwimmschlamm gleitet der Schwimmschlammschild auf der vor der Ablaßrinne vorgesehenen Anlaufnase nach oben und befördert dabei den gesammelten Schwimmschlamm in die Ablaßrinne. Das Auflaufen des Schwimmschlammschildes auf der Anlaufnase kann durch Rollen am unteren Ende des Schwimmschlammschildes gefördert werden. Mit dem Hinaufschieben auf die Anlaufnase führen der Schwimmschlammschild und seine Haltearme eine Schwenkbewegung durch, was zur Entriegelung des Klinkenmechanismusführt. Mit Aufnahme der Rückfahrt führt der Schwimmschlammschild infolge seines Eigengewichts eine Schwenkbewegung in umgekehrter Richtung aus, durchdringt die Wasseroberfläche und wird infolge der Wechselwirkung der Tragarme mit ortsfesten Ansch]ägen am Becken wiederum aus der Wasseroberfläche angehoben und bei im wesentlichen waagrechter Ausrichtung arretiert. Diese Arretierung des Klinkenmechanismus wird später vor Aufnahme der Räumfahrt durch die Wechselwirkung mit entsprechenden Anschlägen an der Ablaufseite des Beckens wieder gelöst und der Schwimmschlammschild soweit abgesenkt, bis er die Wasseroberfläche durchdringt; bei erneutem Beginn der Räumfahrt wird der Schwimmschlammschild infolge Wechselwirkung mit den ortsfesten Anschlägen vollends in seine Räumstellung geschenkt, und die Haltearme werden in dieser Stellung erneut arretiert.
  • Die vom Bodenräumschild und dessen Halterung unabhängige Befestigung des Schwimmschlammschildes direkt an der Räumvorrichtung erlaubt eine einfache Konstruktion für die vollständig über die Wasseroberfläche herausschwenkbare Halterung für den Bodenräumschild. Die unabhängige Bewegung von Bodenräumschild und Schwimmschlammschild nach der vorliegenden Erfindung macht störanfällige mechanische Kopplungen zwischen diesen beiden Räumschilden entbehrlich und gewährleistet trotzdem eine zuverlässige Räumung des Beckens, d.h. die Beseitigung von Bodenschlamm und Schwimmschlamm. Mit der erfindungsgemäß vorgesehenen Ausgestaltung des Bodenräumschildes und des Schwimmschlammschildes lassen sich der Boden- und Schwirnmschlamiii sowohl im Bereich der Tauchwand als auch im Bereich der Ablaßrinne zufriedenstellend entfernen, ohne da hierfür eine mehrmalige Hin- und Herbewegung der Räumvorrichtung, die sog. Unterfahrschaltung erforderlich wird.
  • Neben der Beschreibung undden Ansprüchen dienen auch 5 Blatt Abbildungen mit den Fig.1 bis 9 zur Erläuterung der Erfindung; im einzelnen zeigen: Fig. 1 im Schnitt und in schematischer Darstellung eine erfindungsgemäße Räumvorrichtung in Verbindung mit einem üblichen Absetzbecken; Fig. 2 die Räumvorrichtung nach Fig. 1 mit über die Wasseroberfläche angehobenem Bodenräumschild; Fig. 3 eine alternative Ausführungsform der erfindungsgemäßen Räumvorrichtung; Fig. 4 in vergrößerter Darstellung einen Ausschnitt aus Fig. 3 mit der Verriegelung des Bodenräumschildes; Fig. 5 und 6 verschiedene Stellungen des Schwimmschlammschildes mit dem Klinkenmechanismus zur Arretierung der Haltearme für den Schwimmschlammschild; Fig. 7 und 8 Ausführungsformen der ortsfesten Anschläge am Becken zur Bewegung des Schwimmschlammschildes; und Fig. 9 eine alternative Ausgestaltung für die Aufhängung des Schwimmschlammschildes.
  • Zu der mit Fig. 1 dargestellten Räumvorrichtung 10 gehören der Kopfträger 12, die Brückenträger 11 und 13 und der Tragarm 22. Die gesamte Räumvorrichtung 10 kann auf Laufrädern 15 in längsrichtung entlang der Beckenkrone 41 bewegt werden, wobei Leitrollen 16 die Bewegung der Räumvorrichtung 10 parallel su den Iängswänden des Beckens 40 gewährleisten. Nahe am Kopfträger 12 befindet sich an dem Brückenträger 11 die Konsole 14, welche die Achse 17 trägt, um welche der abgewinkelte Tragarm 22 geschwenkt werden kann. Auf dem hinteren Brückenträger 13 befindet sich die Arretierung 19, mit welcher der Tragarm 22 flfr die übliche Räumarbeit festgelegt wird.
  • Der Tragarm 22 für die Halterung des Bodenräumschildes 20 besteht aus dem oberen Abschnitt 23 (zwischen Achse 17 und Arretierung 19) und dem unter die Wasseroberfläche tauchenden unteren Abschnitt 24, welche einen Winkel von etwailO0 einschliessen. Bei der bevorzugten Ausfiihrungsform der erfindungsgemäßen Räumvorrichtung 10 ist der Tragarm 22 im Scheitel dieses Winkels um die Achse 17 schwenkbar gelagert und wirdim Bereich des freien Endes des Abschnitts 23 mittels der Arretierung 19 an dem Brückenträger 13 festgelegt. Am freien Ende des unteren Abschnittes 24 des Tragarms 22 ist der Haltearm 21 angelenkt, welcher seinerseits fest mit dem Bodenräumschild 20 verbunden ist. Zur Halterung des Haltearms 21 und damit des Bodenräumschildes 20 bei der Rückfahrt dient die Stange 25, die an einem Ende am Haltearm 21 befestigt ist und am anderen Ende federnd in eine Verriegelung 26 am Abschnitt 24 des Tragarms 22 eingreift.
  • Die Verriegelung 26 kann unterhalb der Wasseroberfläche 49 am Abschnitt 24 des Tragarms 22 angebracht sein und im wesentlichen aus einem gestellfesten Schloß 27 bestehen, in das eine Klinke 28 am Ende der Stange 25 eingreifen kann.
  • Ist die Klinke 28 im Schloß 27 eingerastet, so befindet sich der Bodenräumschild 20 oberhalb der am Beckenboden 50 abgesetzten Schlammschicht, so daß die Räumvorrichtung in dieser Stellung von der zulaufseitigen Stirnwand 42 zu der ablaufseitigen Stirnwand 47 des Beckens 40 zurückgefahren werden kann, ohne daß eine nennenswerte Aufwirbelung des abgesetzten Schlammes stattfindet. Beim Auflaufen des Bodenräumschildes auf der Anschrägung 48 im Bereich der Stirnwand 47 wird die Klinke 28 nach oben aus dem Schloß 27 herausgedrückt. Nach Änderung der Bewegungsrichtung der Räumvorrichtung 10 gleitet die Klinke 28 mit dem von der Abschrägung 48 herabrutschenden Bodenräumschild 20 am Schloß 27 vorbei, so daß sich nun die Klinke 28 frei bewegen und der Bodenräumschild 20 während des Räumvorganges dem Beckenboden 50 folgen kann. Beim Auflaufen des Bodenräumschildes auf die schräg ansteigende Kulisse 46 im Bereich des Abzugtrichters 45 für den Bodenschlamm wird der Bodenräumschild 20 wiederum angehoben und drückt die Klinke 28 an der Stange 25 in das Schloß 27.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist die Verriegelung 26 nicht unterhalb sondern oberhalb des Wasserspiegels 49 am Abschnitt 24 des Tragarms 22 angebracht. Auch in diesem Falle kann die Verriegelung 26 im wesentlichen aus dem Schloß 27 bestehen, in welche eine Klinke 28 an der Stange 25 eingreift.
  • Obwohl dies nicht immer erforderlich ist, kann die erfindungsgemäße Räumvorrichtung 10 zusätzlich zu dem Bodenräumschild 20 einen Schwimmschlammräumschild 30 aufweisen. Dieser Schwimmschlammschild 30 ist fest mit einem Haltearm 31 verbunden, der seinerseits schwenkbar an der Konsole 14 befestigt ist. Zur Arretierung des Haltearms 31 in verschiedenen Stellungen ist ein Klinkenmechanismus 33 vorgesehen, der im wesentlichen aus einem Schloß 34 am Haltearm 31 und einer beweglichen Klinke 35 an der Konsole 14 besteht (Fig. 7).
  • Mit Fig. 1 ist weiterhin ein Schnitt in S-ngsrichtung durch die Zulaufseite eines üblichen Absetzbeckens dargestellt. Auf der Beckenkrone 41 des Beckens kann die erfindungsgemäße Räumvorrichtung 10 mit Hilfe der Laufräder 15 verfahren werden, wobei der Antrieb der Vorrichtung von ortsfesten Seil- oder Kettenzügen am Beckenrand ausgehen kann oder von einem zur Räumvorrichtung 10 gehörenden Antrieb einzelner Laufräder 15. Die schlammhaltige Trübe wird im Bereich der zulaufseitigen Stirnwand 42 zugeführt, und das gereinigte Wasser im Bereich der ablaufseitigen Stirnwand 47 abgeführt. Zur Entfernung des Schwimmschlammes ist im Bereich der Wasseroberfläche 49 eine Ablaßrinne 43 vorgesehen, während der Bodenschlamm im Abzugstrichter 45 gesammelt und von dort abgezogen wird. Um die von Jeglichem Antrieb auf einer Räumerbrücke unabhängige Bewegung des Bodenräumschildes 20 und des Schwimmschlammschildes 30 zu gewährleisten, sind innerhalb des Beckens verschiedene ortsfeste Anschläge und/oder Einbauten vorgesehen. Hierzu gehören eine schräg nach oben ansteigende Kulisse 46 beim Ubergang des Beckenbodens 50 in den Absugstrichter 45 und eine Abschrägung 48 im Bereich der Stirnwand 47. Die Kulisse 46 und die Anschrägung 48 gewährleisten eine befriedigende Bewegung des Bodenräumschildes 20, ohne daß zusätzliche Führungsteile oder dergleichen erforderlich wären.
  • Zur Regelung der Bewegung und Ausrichtung des Schwimmschlammschildes 30 sind oberhalb der Wasseroberfläche 49 an den beiden Längswanden des Beckens im Bereich der Stirnwand 42 die ortsfesten Anschläge 51 und im Bereich der Stirnwand 47 die Anschläge 52 vorgesehen. Diese mit Fig. 7 dargestellten Anschläge 51 und 52 bestehen im wesentlichen aus Konsolen 53 und daran befestigten Rollen 54. Für den Fall, daß bereits an den Haltearmen 31 entsprechende Rollen angebracht sind, dienen als ortsfeste Anschläge die mit Fig. 8 dargestellten Bleche 55 mit dem abgewinkelten, vorderen Abschnitt 56. Die Abwinkelung des Abschnitts 56 von der ebenen Beckenwand 41 beträgt vorzugsweise 5 bis 450, inscsondere 20°. Bei einer alternativen Ausführungsform kann die Abwinkelung auch durch eine entsprechende Rundung ersetzt sein, so daß eine Anlaufkurve erhalten wird. Diese Anschläge wirken auf die mit dem Schwimmschlammschild 30 fest verbundenen Haltearme 31 ein und schwenken diese soweit wie notwendig.
  • Zum Herausschwenken des Bodenräumschildes 20 über die Wasseroberfläche 49 kann auf der Beckenkrone 41 ein ortsfestes Seil oder eine entsprechende Kette 58 vorgesehen sein, die mit ihrem freien Ende am freien Ende des Abschnitts 23 befestigt werden kann, und nach Lösung der Arretierung 19 allein infolge der Fortbewegung der Räumvorrichtung 10 zum Herausschwenken des Tragarms 22 mit dem anhängenden Bodenräumschild 20 über die Wasseroberfläche 49 führt.
  • Mit Fig. 2 ist nochmals die erfindungsgemäße Räumvorrichtung 10 nach Fig. 1 dargestellt, jedoch mit der Abweichung, daß nunmehr der beim üblichen Gebrauch der Räumvorrichtung 10 unter die Wasseroberfläche 49 reichende Abschnitt 24 des Tragarms 22 mit dem anhängenden Haltearm 21 der Stange 25 und m Bodenräumschild 20 über die Wasseroberfläche 49 herausgeschwenkt ist.
  • Für diese Schwenkbewegung wird der abgewinkelte Tragarm 22 nach Lösung der Arretierung 19 um die Achse 17 gedreht. Die erforderliche Krafteinwirkung zum Hochschwenken des Bodenräumschildes 20 kann mittels einer handbetriebenen Winde 59 gem. Fig. 3 auf der Räumvorrichtung 10 aufgebracht werden.
  • Zweckmäßigerweise wird zum Hochschwenken jedoch das ortsfest am Beckenrand, beispielsweise an der Stirnwand 42, angebrachte Seil 58 mit seinem freien Ende mit dem freien Abschnitt 23 des Tragarms 22 verbunden und nach Lösung der Arretierung 19 die Räumvorrichtung 10 auf die Stirnwand 47 des Beckens 40 subewegt.
  • Mit Fig. 3 ist eine alternative Ausführungsforn der erfindungsgemäßen Räumvorrichtung dargestellt. Abweichend zur Räumvorrichtung 10 nach Fig. 1 treffen bei dieser Ausführungsform der obere Abschnitt 23 und der unter die Wasseroberfläche 49 tauchende Abschnitt 24 des Tragarms 22 rechtwinkelig aufeinander; der wesent2Inhe Unterschied besteht jedoch darin, daß hierbei der Tragarm 22 um einen Drehpunkt 18 am freien Ende des Abschnitts 23 geschwenkt und im Bereich des Winkels arretiert wird.
  • Mit Fig. 4 wird im Detail eine bevorzugte Ausführungsform der Verriegelung der den Bodenräumschild 20 führenden Stange 24 dargestellt. Diese bevorzugte Verriegelung 60 wie auch die Verriegelung 26 kann oberhalb der Wasseroberfläche 49 am Tragarm 22 angebracht sein und besteht im wesentlichen aus einem um die Achse 61 schwenkbaren Sperrhebel 62; ein Bolzen 67 ist durch ein Langloch 64 im freien Endabschnitt der Stange 25 hindurchgeführt und fest mit dem Sperrhebel 62 im Abstand zur Achse 61 verbunden. Befindet sich der Sperrhebel 62 während des Räumvorganges etwa in waagrechter oder nach unten geneigter Stellung (A), so wird der Sperrhebel 62 beim Auflaufen des Bodenräumschildes 20 auf die Kulisse 46 angehoben, durch einen Anschlag an der Stirnwand 42 über den Totpunkt oberhalb der Achse 61 hinweg verschoben, und fällt anschliessend auf einen Anschlag 65 am Tragarm 22, der eine Auflage für den Sperrhebel 62 bildet. In dieser Stellung (B) des Sperrhebels hält die Stange 25 den Haltearm 21 leicht nach oben geneigt, so daß die Räumvorrichtung 10 ohne Aufwirbelung des abgesetzten Bodenschlammes zurückgeführt werden kann. Vor Beginn des anschließenden Räumvorganges muß der Sperrhebel 62 aus der Stellung (B) nach Entlastung der Stange 25 durch Auflaufen des Bodenräumschildes 20 auf der Anschrägung 48 über den oberen Totpunkt oberhalb der Achse 61 hinweg wieder in die Stellung (A) bewegt werden; dies erfolgt zweckmäßigerweise durch einen entsprechenden Anschlag an der Tauchwand 57 des Beckens.
  • Mit den Fig. 5 und 6 sind verschiedene Stellungen des Schwimmschlammschildes 30 dargestellt. Die Fig. 5 zeigt die Stellung des Schwimmschlammschildes 30 während des Räumvorganges. Der Schwimmschlammschild 30 durchdringt die Wasseroberfläche 49 im wesentlichen senkrecht, wobei der Haltearm 31 in Räumrichtung auf die Wasseroberfläche 49 zu geneigt ist. In dieser Stellung wird der Haltearm 31 durch den Klinkenmechanismus 33 fest fixiert.
  • Die Fig. 6 zeigt die Stellung des Schwimmschlammschildes 30 während der Rückfahrt der Räumvorrichtung 10. Der Schwimmschlammschild 30 befindet sich oberhalb der Wasseroberfläche 49 und zeigt auf die Stirnwand 47 des Beckens 40. Auch in dieser Stellung wird der Haltearm 31 vom Klinkenmechanismus fest fixiert.
  • Der Haltearm 31 ist fest mit dem Schwimmschlammschild 30 verbunden und um die Achse 37 drehbar an der Konsole 14 aufgehängt. Das Schloß 34 ist fest mit dem Haltearm 31 verbunden.
  • Die Längsausrichtung des Schloßes 34 ist gegen die längsachse des Haltearms 31 geneigt. Das Schloß 34 besitzt zwei Raststellen 38a und 38b, in welche die Klinke 35 einfallen kann.
  • Um die Fixierung des Haltearms 31, beispielsweise in der Räumstellung entsprechend Fig. 5 zu lösen, wird der Schwimmschlammschild 30 auf der Anlaufnase 44 vor der Ablaßrinne 43 mindestens so hoch angehoben, bis die Klinke 35 aus der Raststelle 38b fällt; anschließend kann der Haltearm 31, dem Gewicht des Schwimmschlammschildes 30 folgend, frei nach unten pendeln.
  • Mit Fig. 9 ist eine alternative Ausgestaltung der Aufhängung des Scharimmschlammschildes 30 dargestellt. Hier ist der mit dem Schwimmschlammschild 30 fest verbundene Haltearm 31 über einen beweglichen Tragarm 32 mit dem Kopfträger 12 der Räumrorrichtung 10 verbunden. Während des Räumvorganges wird der Schwimmschlammschild 30 vom Haltearm 31 und dem Tragarm 32 in der mit unterbrochenen Linien dargestellten Stellung gehalten. Bei Annäherung an die Anlaufnase 44 wird ein am freien Ende des Tragarms 32 befestigter Mitnehmer 39 von einem ortsfesten Anschlag 66 nach rückwärts um die Achse 36 geschwenkt. Gleichzeitig damit wird der Haltearm 31 in Räumrichtung nach vorne geschoben, so daß der Schwimmschlammschild 30 der Räumvorrichtung 10 vorauseilt. Der Schwimmschlammschild 30 gleitet auf der Anlaufnase 44 nach oben und befördert den gesammelten Schwimmschlamm in die Ablaßrinne 43.
  • Während der Rückfahrt wird der Schwimmschlammschild 30 wieder mittels einer nicht dargestellten Klinke oberhalb der Wasseroberfläche 49 gehalten und im Bereich der Tauchwand 57 erneut entklnkt und auf die Anschläge 29 an der Räumvorrichtung 10 abgesenkt.
  • Mit den Fig. 1 bis 9 ist die erfindungsgemäße Räumvorrichtung Jeweils anhand von Schnittdarstellungen erläutert worden. Diese Darstellungen lassen jeweils nur einen Tragarm 22, einen Haltearm 21 oder 31, eine Stange 25 und dgl. erkennen, obwohl bei der tatsächlichen Räumvorrichtung wenigstens zwei Tragarme 22, zwei Haltearme 21 und 31, zwei Stangen 25 usw. vorgesehen sind.
  • Eine Besonderheit der erfindungsgemäßen Räumvorrichtung besteht darin, daß der unter die Waaaeroberfläche hinabreichende Abschnitt des Tragarms für den Bodenräumschild bis in die Nähe des Beckenbodens hinabreicht. In der Regel endet dieser Tragarm etwa 30 bis 80 cm über dem Beckenboden. Hierdurch kann das Gewicht des Bodenräumschildes äußerst klein gehalten werden, ohne die Räumkraft zu beeinträchtigen; das geringe Schildgewicht ermöglicht wiederum kurze Hubzeiten und erfordert geringe Stellkräfte, wodurch die erfindungsgemäße Vorrichtung in vorteilhafter Weise an die Anforderungen bei der selbsttätigen Steuerung und Bewegung der Räumschilde infolge der Wechselwirkung mit ortsfesten Anschlägen am Becken angepaßt ist.
  • Weist die erfindungsgemäße Räumvorrichtung sowohl einen Bodenräumschild wie einen Schwimmschlammschild auf, so können beide Schilde unabhängig voneinander bewegt werden, und die Räumvorrichtung leicht an unterschiedliche Beckentiefen angepaßt werden.
  • Leerseite

Claims (10)

  1. Patentansprüche: 1. Räumvorrichtung für rechteckige Absetzbecken, mit einer über dem Absetzbecken in Räum- und Beerfahrtrichtung verfalirbaren Räumerbrücke, wenigstens zwei unter die Wasseroberfläche ragenden Tragarmen, an deren unterem Endabschnitt je ein Haltearm für einen Bodenräumschild angelenkt ist, gegebenenfalls einem Schwimmschlammschild, und mit ortsfesten Anschlägen am Becken, die an den Umkehrpunkten der Räumerbewegung ein Anheben oder Absenken des Bodenräumschildes und gegebenenfalls des Schwimmschlammschildes bewirken, dadurch #ekennzeichnet' daß die ragarme (22) jeweils aus zwei, starr miteinander verbundenen Abschnitten (25)und (24) bestehen, wovon der oberhalb der Wasseroberfläche (49) gelegene Abschnitt (23) an einem Ende um eine horizontal angeordnete, mit der Vorrichtung (10) fest verbundenen Achse (17) schwenkbar gelagert und am anderen indefeiner zum Herausschwenken der Tragarme (22) aus dem Wasser lösbaren Arretierung (19) festgelegt ist, welche beim Betrieb der Vorrichtung (10) eine steife Anordnung der Tragarme (22) gegen die Räumrichtung gewährleistet.
  2. 2. Räumvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet.
    daß die Abschnitte (23) und (24) winkelförmig miteinander verbunden sind.
  3. 3. Räumvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragarme (22) im Scheitel des Winkels gelagert und am freien Ende des oberen Abschnittes (23) arretiert sind.
  4. 4. Räumvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet.
    daß die Tragarme (22) am freien Ende des oberen Abschnittes (23) gelagert und im Scheitel des Winkels arretiert sind.
  5. 5. Räumvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die unter die Wasseroberfläche ragenden Abschnitte (24) der Tragarme (225 nahe am Beckenboden (50) enden, so daß die dort angelenkten Haltearme (21) während des Räumvorganges einen flachen Winkel zur Horizontale bilden.
  6. 6. Räumvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung der Haltearme (21) mittels je einer federnden Stange (25) erfolgt, welche mit Je einem Ende am Haltearm (21) befestigt ist und mit dem anderen Ende in je eine Verriegelung (26,60) an den Tragarmen (22) eingreift.
  7. 7. Räumvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelung (60) oberhalb der Wasseroberfläche (49) an jedem Tragarm (22) angebracht ist und aus einem Sperrhebel (62) bestent, der an einem Ende um eine horizontale Achse (61) schwenkbar ist und am anderen Ende mit einem Bolzen (63) in ein langloch (64) im Endabschnitt der Stange (25) eingreift.
  8. 8. Räumvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß unabhängig von den Tragarmen (22) und dem Bodenräumschild (20) ein Schwimmschlammschild (30) vorgesehen ist, das mittels Haltearmen (31) schwenkbar an Konsolen (14) an der Räumvorrichtung (10) befestigt ist und mittels einem Klinkenmechanismus (33) in verschiedenen Stellungen fixiert werden kann.
  9. 9. Räumvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dak der Schwimmschlammschild (30) während des Räumvorganges im wesentlichen senkrecht nach unten zeigt und die Wasseroberfläche (49) durchdringt, und vor oder zu Beginn der Rückfahrt der Räumvorrichtung (10) der Schwimmschlammschild (30) und seine Haltearme (31) in eine im wesentlichen waagrechten Lage auf die Stirnwand (47) des Beckens (40) zugeschwenkt werden und in jeder dieser Stellungen mittels dem Klinkenmechanismus (33) gehalten werden.
  10. 10. Räumvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwimmschlammschild (30) über starr mit dem Schwimmschlammschild (30) verbundene Haltearme (31) und bewegliche Tragarme (22) am Kopfträger (12) der Räumvorrichtung (10) aufgehängt ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US5423987A (en) * 1992-04-14 1995-06-13 Fujiwara; Michihiro Scum removal apparatus

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US5423987A (en) * 1992-04-14 1995-06-13 Fujiwara; Michihiro Scum removal apparatus

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