DE2610031C3 - Stofftrennung mittels auf das betreffende Medium einwirkender Fliehkräfte - Google Patents
Stofftrennung mittels auf das betreffende Medium einwirkender FliehkräfteInfo
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Description
Die Erfindung betrifft sine Stofftrennung mitiels auf
ίο das betreffende Medium einwirkender Fliehkräfte,
wobei das Medium eine Drallerzeugungsstufe und eine Abtrennstufe durchläuft und wobei das Medium nach
der Drallerzeugung einer Mündung zugeführt wird, nach deren Verlassen die Strömung des Mediums eine
Wirbelquelle bildet, die die schwereren Bestandteile des Mediums verlassen, so daß stirnseitig vor der Mündung
gereinigtes Medium abgesaugt werden kann.
Zur Stofftrennung mittels Fliehkraft sind viele Lösungen bekannt geworden. Insbesondere wird in der
DE-OS 21 60 415 ein Verfahren zum Trennen und Abscheiden von in einem Medium suspendierten
Stoffen mittels Fliehkraft aufgezeigt, bei dem das zu reinigende oder zu bearbeitende Medium in eine
gekrümmte Hauptströmung geleitet wird und an deren konkaver Seite an einer Abströmkante vorbeiströmend
einen über die gesamte Breite des strömenden Mediums reichenden stehende?. Wirbel erzeugt, der mit einem
Teil seines äußeren Bereiches an der Hauptströmung anliegt bzw. in diese übergeht. Auf diese Weise wird ein
selbststabilisierendes, aerodynamisch sauberes und geordnetes Strömungsfeld mit hoher Fliehkraftwirkung
geschaffen. Der von den zu trennenden oder abzuscheidenden Stoffen befreite Teil des strömenden Mediums
sammelt sich im Zentrum der Wirbelkammer und verläßt die Wirbelzone durch axiale Austrittsleitungen.
Die abgetrennten Partikel verlassen die Wirbelzone unter dem Einfluß der Fliehkraft, gelangen zurück in die
Hauptstromung und werden mit dieser an der Wirbelkammer vorbeigeleitet. Ungeachtet der sehr
wirksamen Abscheidung auch feinster Partikel weist dieses Verfahren jedoch den Nachteil auf. daß das
Verhältnis des abgezweigten Reinvolumenstroms /um Rohvolumenstrom relativ niedrig ist.
Durch die DEOS 23 41 789 ist eine Vorrichtung zur
Stofftrennung mil1 Is auf das beireffende Medium
einwirkender Fliehkräfte bekannt geworden, wobei das Medium im wesentlichen eine Drallerzeugungsstufe und
eine Abtrennstufe durchläuft. Fa tritt in eine Draller/eugungsstufe
ein und verläßt dds Gehäuse in axialer
Richtung zur Abtrennstufe hin. Hiermit wird eine
Anordnung /ur Energierückgewinnung im Reingasauslaß
eines Drehstromwirbels geschaffen, der aus einer zylinderförmigen Wirbelkammer mit einem koaxialen
Einströmrohr für das Rohgas besteht.
Die axialen .Strömungskomponenten des Rotationsund Potentialwirbels haben hierbei entgegengesetzte
Richtungen und die abzuscheidenden Teilchen werden durch einen das axiale Einströmrohr umgebenden
Auslaßspalt abgeführt. Infolge der axial umströmten Leitschaufeln ist ein hoher Umlenkgrad erforderlich.
Wodurch sich Verluste durch Strömüngsablösung an den Schaufeln nicht vermeiden lassen, Außerdem ist die
erzielbare Umfangsgeschwindigkeit der Strömung nicht sehr groß, da sie bei der hier benutzten Ausführung der
Umlenkschaufeln nicht wesentlich von der axialen Eintrittsgeschwindigkeit abweicht.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die eingangs aufgezeigte Stofftrennung
derart auszugestalten, daß aufgrund eines optimalen Zusammenwirkens von Elementarströmungen auch
feinste Partikel energiearm aus einem Trägermedium abgetrennt werden können.
Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des Hauptanspruchs angegebenen Maßnahmen gelöst,
wobei die Unteransprüche weitere vorteilhafte Merkmale zur Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Stofftrennung
aufzeigen. Die Erfindung ist an Ausführungsbeispielen beschrieben und in der Zeichnung dargestellt.
Es zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Einrichtung zur
Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens;
F i g. 2 den Schnitt A -A aus A b b. 1;
Fig. 3 den Schnitt B-B aus Abb. 1;
F i g. 4 einen Zyklon mit aufgesetztem Abtrenngehäuse;
F i g. 5 den Schnitt C-Caus A b b. 4;
Fi g. 6 einen Längsschnitt durch eine Einrichtung zur
Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens mit Abzweigung eines Teilstromes aus dem Draüerzeugungsgehäuse;
F i g. 7 den Schnitt D-Daus A b b. 6;
Fi g. 8 den Schnitt £"-£aus A b b. 6;
A b b. 9 eine Einrichtung nach A b b. 6 mit Darstellung
der Zusammenführung der Rest-Rohvolumenströme;
A b b. 10 eine erfindungsgemäße Einrichtung mit zwei
integrierten Gebläsen;
Abb. 11 ein Schaltungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Einrichtung mit einem Direktabscheider;
Abb. 12 ein Schaltungsbeispiel mit zwei erfindungsgemäßen
Einrichtungen und einem Direktabscheider und
Abb. 13 eine Beispielausführung der erfindungsgemäßen
Einrichtung mit hintereinander geschalteten Abtrenngehäusen.
Die Abb. 1 und 3 zeigen eine Beispielsausführung einer Einrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen
Verfahrens mit einem Drallerzeugungshäuse 1, mit Drallweiurleitrohren 10,11 und mit Abtrenngehäusen
2, 3 mit je einem Absaugrohr 10a und einem jeweiligen Strömungszwischenraum 12. Der Strom des
zu reinigenden oder zu behandelnden Mediums triti durch einen tangentialen Strömungseintriu 7 in das
Drallerzeugungsgehäuse 1 ein. Durch den tangentialen Eintritt 7 und die beispielsweise spiralige Form
entsprechend Abb. 2 des Gehäuses 1 mit den axialen Begrenzungswänden 5, 6 und den Drallweiterleitrohren
10,11 entsteht hier eine Drehströmung, wie sie sich aus
der Überlagerung einer »'einen Wirbelströmung mit einer Senkenströmung ergibt. Beim Durchtritt des
Mediums du, ch die Drallweiterleitrohre 10,11 bleibt der
im Gehäuse 1 aufgebaute Drall des Mediums erhalten, so daß innerhalb der Rohre 10, 11 infolge des hier stark
verringerten Durchmessers eine beachtliche Zunahme der Drehgeschwindigkeit eintritt. Hierdurch werden die
schwereren Bestandteile des Mediums in einer sehr dünnen Schicht 16 auf schraubenförmigen Bahnen an
den Innenwänden der Rohre 10, 11 entlang in den jeweiligen .Strömungszwischenraum 12 geführt. Die in eo
diesen Gehäusen vorhandene Strömung wird be*
herrscht vom Einströmen des drehenden Mediums aus der jeweiligen Mündung 14, Von einer tangentialen
Absaugung — entsprechend Abb,3 — durch die
Kanäle 8, 9 und von einer Absaugung durch die 6i jeweilige Mündung 15. Unter dem Einfluß dieser
Teilströmungen entsteht Im jeweiligen Zentrum der Gehäuse 2, 3 eine Wirbelquelle als Überlagerung einer
Quellsirömung mit einer starken Drehbewegung. Die Zufuhr von Drallenergie in dieses Strömungsfeld erfolgt
erstens durch die aus der jeweiligen Mündung 14 austretende drehende Quellströmung und zweitens
durch die über die Absaugung an den Austrittsöffnungen 8, 9 vorgegebene Tangentialgeschwindigkeit
entlang der Gehäusewand 13. Nach dem Austritt aus der jeweiligen Mündung 14 werden die schwereren
Bestandteile des Mediums, z. B. Staubpartikel durch die hohe Fliehkraftwirkung der Drehströmung und durch
die überlagerte Schleppwirkung der Quellströmung bis in die Nähe der gekrümmten Wand des jeweiligen
Gehäuses 2, 3 verschoben und verlassen das Gehäuse durch die öffnungen 8, 9. Durch die gekrümmte
Strömung entlang der Gehäusewand wird eine Sekundärströmung induziert, die sich der vorbeschriebenen
Strömung zusätzlich überlagert Partikel, die von der Sekundärströmung erfaßt werden, bewegen sich entlang
der gekrümmten Gehäusewand 13 beidseitig in axialer Richtung bis zu den axialen Be^renzungswänden
5, !8 des jeweiligen Gehäuses 2, 3, von hier zu den Wurzeln der Rohre 10,10a und von hier aus mit jeweils
zur Mitte des Gehäuses gerichteter axialer Komponente auf schraubenförmigen, sich spiralig erweiternden
Bahnen ?ur gekrümmten Gehäusewand, so daß sie das Gehäuse 2, 3 ebenfalls durch die Öffnung 8,9 verlassen.
Die Schleppwirkung der Sekundärströmung ist in der Nähe der jeweiligen axialen Begrenzungswände 5, 18
radial nach innen gerichtet, wohingegen sie sich mit
zunehmender axialer Verschiebung zur Mittelebene des Gehäuses 2,3 hin allmählich in die Richtung radial nach
außen hin umkehrt. Darüber hinaus haben die Schleppwirkung der Quellströmung wie auch die
Fliehkraft hier im Bereich der Mittelebene des Gehäuses 2, 3 ihre stärkste Wirkung. Die Überlagerung
aller dieser Effekt bewirkt, daß die an den Wurzeln der Rohre 10, 10a im jeweiligen Gehäuse 2, 3 beginnende
axiale Verschiebung dieser durch die Sekundä-strömung
zurückgeschleppten Partikel sich mit zunehmender Verschiebung zur radialen Mittelebene des Gehäuses
?, 3 hin immer mehr in eine radiale Verschiebung nach außen umwandelt. Daher werden diese zurückgeschleppten
Partikel wieder nach außen zur Peripherie des Gehäuses und zu dessen Austritt hin verschoben.
Aus obigem geht hervor, daß die schwereren Bestandteile des Mediums nach lern Eintritt in den Strömungszwischenraum
12 zwischen den jeweili en Mündungen 14 und 15 auf spiraligen Bahnen 17 mit hoher
Radialgeschwindigkeitskomponente nach außen wandern. Hierdurch kann an der jeweiligen Mündung 15 der
spezifisch leichtere Teil des Mediums axial abgesaugt werden. Die durch die Mündung 15 aus dem jeweiligen
Gehäu'c 2, 3 austretende Strömung ist stark drallbehaftet.
Es ist daher zweckmäßig, daß jeweils eine Einrichtung zur Rückgewinnung der Drallenergie
bekannter Art. beispielsweise bestehend aus einem Entdrallapparat 19 und einem Diffusor 20, nachgeschaltet
wird. Die Geometrie der vorbeschriebenen Einrichtung ist nicht auf Jie in den Abb. 1—3 dargestellten
ProportioneT beschränkt. So ist ein sehr flaches, also in
axialer Richtung stark verkürztes Abtrennge.häuse denkban Hierdurch ist es möglich, den radial' nach außen
gerichteten Mitschleppeffekt der Quellströmung derart zu verstärken, daß der in der Nähe der axialen
Begrenzungswände nach innen gerichtete Mitschlcppeffekt der Sekundärströmung nach außen umgekehrt
wird. Hierbei können auch Abtrenngehäuse-Formen möglich sein, bei denen die Mündungen der DfallweUer-
leitrohre bzw. der Absaugrohre in die Ebenen der ihnen
jeweils benachbarten axialen Begrerizungswände fallen, oder daß nur eine Mündung z. B. die Eintritlsmündung
mit der ihr benachbarten axialen Begrenzungswand zusammenfällt.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß nur ein AbtrenngehällSC einseitig am Dfallerzeugungsgehäuse
angeordnet wird. Dadurch verdoppelt sich der Volumenstrom durch den Strömungszwischenraum
gegenüber der in Abb. 1 dargestellten Anordnung.
Die Abb.4 und 5 zeigen eine Beispielsausführung
einer Einrichtung die sich aus der Kombination eines erfindungsgemäßen Abtrenngehäuses mit einem Zyklonabscheider
bekannter Bauart ergibt. Hier dient das Zyklongehäuse Ia als erfindungsgemäßes Drallerzeugungsgehäuse,
wobei innerhalb dieses Gehäuses bereits eine erste Abtrennung in bekannter Weise stattfindet.
Die stark drallbehaftete Strömung gelangt durch das Tauchrohr Ila in das Abtrenngehäuse 2a, wo eine
zweite Abtrennung mittels der erfindungsgemäßen Wirbelquelle stattfindet. Die hier abgetrennten Bestandteile
des Mediums verlassen das Gehäuse 2a auf tangentialen Wegen entsprechend A b b. 5. Die spezifisch
leichteren Bestandteile des Mediums verlassen das Gehäuse 2a durch das Absaugrohr 10i. Bei der
Anwendung dieser Kombination auf den Anwendungsfall der Staubabtrennung wirkt der Zyklon als
Vorabscheider und das nachgeschaltete erfindungsgemäße Abtrenngehäuse 2a als Feinabscheider.
Abb.6 zeigt eine weitere Ausgestaltung der Erfindung,
bei der das Drallerzeugungsgehäuse 1 aus A b b. 1 durch eine Wirbelkammer 21 ersetzt ist. Diese an sich
z. B. durch die DE-OS 21 60 415 bekannte Wirbelkammer wirkt hier als Vor- oder Grobabscheider.
Entsprechend Abb. 7 tritt der zu behandelnde Volumenstrom tangential in die Wirbelkammer 21 ein, wo er
sich in den tangential austretendem Teilstrom 22 und die beiden durch die Tauchrohre austretenden Teilströme
22a verzweigt. Infolge des starken Wirbels innerhalb der Wirbelkammer sind die Teilströme 22a stark
draiibenattet, so aaü nachlolgena eine ertinoungsgemaße
Abscheidung durch eine Wirbelquellenströmung in vorbeschriebener Weise innerhalb der Abtrenngehäuse
2, 3 durchgeführt werden kann. Abb.8 zeigt die strichlierten Bahnen der hier abgetrennten Partikel.
Eine konstruktive Gestaltung der Zusammenführung der Teilströme 22 und 226 der Einrichtung nach A b b. 6
zeigt A b b. 9.
In Abb. 10 ist eine weitere Ausgestaltung der
erfindungsgemäßen Einrichtung, bestehend aus dem Drallerzeugungsgehäuse 1 und den beiden Abtrenngehäusen
2, 3 dargestellt. In dieser Einrichtung sind zwei Radialgebläse 23, 24 integriert, die das gereinigte
Medium aus den Abirenngehäusen absaugen. Beide Gebläse sind durch eine gemeinsame Welle 25
verbunden, so daß ein gemeinsamer Motor zum Antrieb der Gebläse verwendet werden kann. Die Radialgebläse
dienen erstens zum Antrieb der Gesamtströmung mit Ausnahme der Quellströmung in den beiden Abtrennge*
hausen 2, 3. Zweitens können die Gebläse bei günstiger Auslegung als Entdralleinrichtung wirken. Die gemeinsame
Welle 25, die koaxial mit der Hauptachse der Einrichtung durch die Drallweiterleitrohre, die Abtrenn-
und das Drallerzeugungsgehäuse läuft, kann so ausgebildet werden, daß sie als rotierender Zylinder die
Drallströmung insgesamt zusätzlich antreibt. Der antreibende rotierende Zylinder kann nurh hei allen
übrigen Bauformen angewendet werden.
Die Abb. 11 und 12 zeigen sinnbildlich dargestellte Schaltungsbeispiele für mögliche Zusammenschaltungen
von erfindungsgemäßen Einrichtungen 29 entsprechend A b b. 1 bzw. A b b. 10. In A b b. 11 tritt der zu
reinigende Volumenstrom 27 in die Einrichtung 29 ein.
Die beiden Teilströme 28 die das jeweilige Abtrenngehäuse tangential verlassen, werden gemeinsam einem
DirektaHcheider 31 zugeführt. Die gereinigte Strömung, die den Direktabscheider 31 verläßt, ist als Pfeil
32 dargestellt. Die Pfeile 30 stellen die aus den Abtrenngehäusen entnommenen gereinigten Teilströmungen
dar. In Abb. 12 sind zwei hintereinander geschaltete Einrichtung 29 gezeigt, wobei die Teilströme
28 der ersten Einrichtung dem Drallerzeugungsgehäuse der zweiten Einrichtung zugeführt werden.
Eine andere schaltungsgemäße Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Einrichtung zeigt Abb. 13. Hier
sind jeweils symmetrisch zum Drallerzeugungsgehäuse zwei hintereinandergeschaltete Abtrenngehäuse angeordnet,
so daß sich hier die erfindungsgemäße
•to Stofftrennung in drei Stufen vollzieht. Die drallbehaftete
Strömung gelangt durch die Drallweiterleitrohre 36 in das Abtrenngenause 37, wo eine Abtrennung mitteis
Wirbelquelle stattfindet. Die abgetrennten Partikel 41 verlassen das Abtrenngehäuse auf tangentialem Wege.
Da die Strömung durch die Rohre 38 genügend Drallenergie aufweist, kann der Abtrennvorgang
innerhalb der Gehäuse 39 wiederholt werden. Hier werden die Partikel 42 abgetrennt und das gereinigte
Medium 43 verläßt die Gehäuse 39 durch die Absaugrohre 40.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Claims (12)
1. Stofftrennung mittels auf das betreffende Medium einwirkender Fliehkräfte, wobei das Medium
eine Drallerzeugungsstufe und tine Abtrennstufe durchläuft, und wobei das Medium nach der
Drallerzeugung einer Mündung zugeführt wird, nach deren Verlassen die Strömung des Mediums eine
Wirbelquelle bildet, die die schwereren Bestandteile des Mediums verlassen, so daß stirnseitig vor der
Mündung gereinigtes Medium abgesaugt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß das
Medium nach der Drallerzeugung in drallbehafteter Rohrsirömung der Mündung (14) zugeführt wird,
nach deren Verlassen die Strömung in ein Spiralgehäuse eintritt, in v/elchem durch tangentiales
Absaugen der Wirbel stabilisiert und zusätzlich angetrieben wird.
2. Stofftrennung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Absaugen aus der (den)
Abirenneinrichtung(en) durch jeweils ein auf das
betreffende Gehäuse aufgesetztes Gebläse erfolgt.
3. Stofftrennung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei symmetrisch zu
dem (den) Drallerzeugungsgehäuse(n) angeordneten Abtrenngehäusen das axiale Absaugen durch symmetrisch
zueinander angeordnete Gebläse (23, 24) erfolgt.
4. Stofftrennung nach den Ansprüchen 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß ein zusätzlicher
Antrieb der Drallströmung durch einen rotierenden Zylinder erfolgt.
5. Stofftrennung nac.i den ,Ansprüchen 1 bis 4.
dadurch gekennzeichnet, daß die Drallerzeugung durch Einrichtungen beliebiger B. uart erfolgt.
6. Einrichtung zur Stofftrennung nach den Ansprüchen 1 bis 5. mit einem Drallerzeugungsgehause,
einem Abtrenngehäuse und einer Öffnung zum Antrag des Gutes, dadurch gekennzeichnel. daß
an dem Drallerzeugungsgehäuse (1) Drallweiterleii· rohre (10, 11) angeordnet sind, die in ein oder
mehrere Abtrenngehäuse (2, 3) derart hineinragen, daß in Bezug auf ein Absaugrohr (1OaJ ein
Strömungs/wischenraum (12) entsteht, wobei je
Abtrenngehäuse (2, 3) mindestens eine tangentialc
Austrittsöffnung zur Absaugung vorgesehen ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 6. dadurch gekennzeichnet,
daß das Absaugrohr {iOa) in je eine
Einrichtung zur Rückgewinnung der Drallenergie einmündet.
8. Einrichtung nach den Ansprüchen 6 und 7. dadurch gekennzeichnet, daß ein Fliehkraftabscheider
als Drallerzeuger dient.
9. Einrichtung nach den Ansprüchen 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Abtrenneinrichtung
(2, Ϊ, 2a, 37, 39) ein Radialgebläse derart aufgesetzt ist. daß das Absaugrohr (10a. iOb, 40, 45)
in die Ansaugöffnung des Gebläses (23, 24) einmündet.
10. Einrichtung nach Anspruch 9. dadurch gekennzeichnet, daß bei spiegelbildlicher Anordnung zweier Gebläse (23,24) das zweite Gebläse (24)
von einer durchgehenden Welle (25) angetrieben Wird.
11. Einrichtung nach den Ansprüchen 6 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Drallströmung durch einen rotierenden Zylinder angetrieben· wird.
12. Einrichtung nach den Ansprüchen 6 bis II,
dadurch gekennzeichnet, daß die Mündungen der Rohre (10, 10s, 106, 11a, 36, 38, 40, 45, 46) in die
jeweils benachbarte Wand der Abtrenneinrichtung (2,3,2a,37,39) fallen können.
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