DE2609201B2 - Verfahren zum Verhüten von Endkraterrissen beim Lichtbogenschweißen von Stumpfnähten durch Vorschweißbleche - Google Patents
Verfahren zum Verhüten von Endkraterrissen beim Lichtbogenschweißen von Stumpfnähten durch VorschweißblecheInfo
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Description
15
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verhüten von Endkraterrissen beim Lichtbogenschweißen von
Stumpfnähten durch Vorschweißbleche.
Besonders bei Lichtbogen-Schweißverfahren, die eine verhältnismäßig große Wärmemenge der Schweißzone
zuführen — z. B. das Unterpulver-Verbindungsschweißen dicker Bleche im Stumpfstoß mit einer
einzigen Lage von einer Seite her —,besteht die Gefahr
von Rissen an Anfang und Ende der Naht. Dieser Gefahr begegnet man bisher gewöhnlich dadurch, daß
man die Schweißnaht auf einem Abfallstück an- bzw. auslaufen läßt, das dem Werkstück lose anliegt' oder
vorgeschweißt ist Das Abfallstück legt — wenn es vorgeschweißt ist — zugleich die Werkstückteile
gegeneinander fest und ersetzt eine Heftschweißung der Schweißnaht, behindert andererseits aber die
Wärmedehnung und -schrumpfung an den Nahtenden und stellt damit eine neue Quelle für unerwünschte
mechanische Spannungen im Grundwerkstoff und in der Schweißnaht dar, die zu Verwerfungen oder Rissen
führen können.
• Aus der JP-AS 48-15 146 (1974) ist bereits die
Verwendung eines den Werkstücken lose anliegenden Auslaufbleches bekannt, das frei beweglich in einem
Ausschnitt eines ebenfalls in der Schweißebene angeordneten U-förmigen Spannbleches liegt, dessen
beide Schenkel oder Flügel außerhalb der Wärmeeinflußzone des Lichtbogens mit den Stirnseiten der
Werkstücke durch Heftnähte verbunden sind.
F i g. 1 der Zeichnung zeigt diesen Stand der Technik. Dabei ist das Naht-Auslaufblech 4 zweckmäßigerweise
durch Brennschnitt aus dem Spannblech 3 herausgearbeitet. Durch die dabei entstehenden Fugen ergibt sich
ein ausreichender Spielraum für die Wärmedehnung des Auslaufbleches. Wenn z. B. das Nahtende der Werkstükke
sich beim Durchgang des Lichtbogens entsprechend der gestrichelten Linie 5 ausdehnt, kann das Auslaufblech
entsprechend der gestrichelten Linie 6 ausweichen, während andererseits das Spannblech durch
diesen örtlichen Wärmeeinfluß kaum beansprucht wird. Nachteilig ist jedoch die Herstellung und Handhabung
zweier einzelner Teile. t>o
Die Erfindung hat daher zur Aufgabe, ein Verfahren anzugeben, durch das sowohl Schweißnaht-Endrisse wie
Verwerfungen der Werkstücke bei Verwendung eines einteiligen Vorschweißbleches vermieden werden.
Die Erfindung besteht darin, daß jedes Vorschweißblech beiderseits des Nahtauslaufes Einschnitte etwa in
Nahtrichtung und von größerer Länge als dem Nahtauslauf aufweist und daß nur die äußeren Zungen
des Vorschweißbleches durch Lichtbogen-Stumpfschweißnähte mit den Werkstütkteilen verbunden
werden.
Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigt
Fig. 1 ebene Draufsichten auf den Aufbau eines Endstückes gemäß dem Stand der Technik und einer Art
seiner Verwendung,
Fig.2 ebene Draufsichten auf den Aufbau eines
Endstückes gemäß der vorliegenden Erfindung und einer Art seiner Verwendung und
F i g. 3 ebene Draufsichten auf abgewandelte Formen eines Endstückes, das in dem erfindungsgemäßen
Verfahren verwendet werden kann.
Die Fi g. 2 zeigt ein Verfahren zur Verhinderung der
Rißbildung in dem Ende eines Grundmetalls und ein dafür geeignetes Vorschweißblech. Wie in den Zeichnungen
dargestellt, ist das Vorschweißblech 9 bei 7 und 8 an das Grundmetall angeschweißt, wobei der
Nahtauslauf-Abschnitt 15 des Vorschweißbleches nahe an der Kante des Grundmetalls festgehalten wird. Die
Spannung in Querrichtung, die in den Bereichen 12 und 13 hervorgerufen wird, wenn die Schweißelektrode das
Abschließende des Grundmetalls passiert, wird durch das Vorschweißblech 9 über die Heftnähte 7 und 8
aufgenommen.
Die Breite der Schlitze 14 kann nicht genau angegeben werden, weil das Maß der seitlichen
Ausdehnung des Nahtauslauf-Abschnittes 15 des Vorschweißbleches 9 in Abhängigkeit von der zugeführten
Schweißwärme, der Plattendicke und anderen Faktoren variiert; im allgemeinen sollte diese Breite jedoch nicht
weniger als 1 mm betragen, weil dann, wenn sie weniger als 1 mm beträgt, der Nahtauslauf-Abschnitt 15 des
Endstückes 9 sich bei Ankunft der Schweißelektrode ausdehnt, die Abschnitte 10 und 11 des Vorschweißbleches
9 berühren und diese unter Druck setzen kana
Bezüglich der Länge jedes dieser Schlitze 14 sei darauf hingewiesen, daß sie sich über den Punkt B, an
dem die Schweißelektrode auf dem Vorschweißblech 9 entlangläuft, hinaus erstrecken sollte. Wenn die
Schlitzlänge geringer ist als der Abstand von der Werkstückkante bis zu dem Punkt B. kann die
Wärmespannung in Querrichtung sich stärker über die Schweißnähte 7 und 8 auf das Vorschweißblech 9
auswirken. Wenn sich jedoch jeder Schlitz 14 über den Punkt B hinaus erstreckt, wird die Wärmeüpannung in
Querrichtung durch den Schlitzzwischenraum abgefangen.
Da der Nahtauslauf-Abschnitt des Vorschweißbleches 9 in der Nähe der Abschlußkante des Grundmetalls
festgehalten wird, wird eine Ausdehnung der Abschnitte 12 und 13 in Nahtrichtung durch den Nahtauslauf-Abschnitt
15 gehemmt, so daß die sich aufbauende Druckkraft zur Verhinderung der Rißbildung in dem
Endabschnitt stark beiträgt.
Obgleich die Schlitze 14 in dem in F i g. 2 dargestellten Vorschweißblech parallel zueinander angeordnet
sind, können sie auch in anderen geeigneten Richtungen angeordnet sein, wie in den F i g. 3a und b dargestellt,
wobei die gleichen Wirkungen wie oben erzielt werden.
Versuche zeigten, daß mit dem Endstück gemäß Stand der Technik nur dann die Rißbildung in dem
Nahtende verhindert werden kann, wenn die Plattendikke und die Wärmezufuhr gering sind, daß Endrisse mit
diesem Endstück jedoch unvermeidbar sind, wenn die Plattendicke groß und die Wärmezufuhr hoch ist.
Das erfindungsgemäße Verfahren wies eine ausge-
zeichnete Wirkung in bezug auf die Verhinderung von Endrissen sowohl an Platten mit geringer Dicke als auch
an Platten mit großer Dkke auf. Ein Beispiel zeigte die besonders gute Wirkung des erfindungsgemäßen
Verfahrens auf eine 6 m lange Stahlplatte.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zum Verhüten von Endkraterrissen beim Lichtbogenschweißen von Stumpfnähten > durch Vorschweißbleche, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Vorschweißblech (9) beiderseits des Nahtauslaufes Einschnitte (14) etwa in Nahtrichtung und von größerer Länge als dem Nahtauslauf aufweist und daß nur die äußeren Zungen (10, 11) des Vorschweißbleches durch Lichtbogen-Stumpfschweißnähte (7, 8) mit den Werkstückteilen (12,13) verbunden werden.
Priority Applications (1)
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| DE19762609201 DE2609201C3 (de) | 1976-03-05 | 1976-03-05 | Verfahren zum Verhüten von Endkraterrissen beim Lichtbogenschweißen von Stumpfnähten durch Vorschweißbleche |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19762609201 DE2609201C3 (de) | 1976-03-05 | 1976-03-05 | Verfahren zum Verhüten von Endkraterrissen beim Lichtbogenschweißen von Stumpfnähten durch Vorschweißbleche |
Publications (3)
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|---|---|
| DE2609201A1 DE2609201A1 (de) | 1977-09-15 |
| DE2609201B2 true DE2609201B2 (de) | 1978-11-09 |
| DE2609201C3 DE2609201C3 (de) | 1979-07-19 |
Family
ID=5971636
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|---|---|---|---|
| DE19762609201 Expired DE2609201C3 (de) | 1976-03-05 | 1976-03-05 | Verfahren zum Verhüten von Endkraterrissen beim Lichtbogenschweißen von Stumpfnähten durch Vorschweißbleche |
Country Status (1)
| Country | Link |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE10125830A1 (de) * | 2001-05-26 | 2002-11-28 | Nexans France S A | Verfahren zur Herstellung einer Schweißverbindung |
Families Citing this family (3)
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|---|---|---|---|---|
| DE2708364C3 (de) * | 1977-02-23 | 1981-07-09 | Mannesmann AG, 4000 Düsseldorf | Verfahren zur Vermeidung von Endfehlern |
| DE2710713C3 (de) * | 1977-03-09 | 1980-12-04 | Mannesmann Ag, 4000 Duesseldorf | Verfahren zur Vermeidung von Anfangsfehlern beim Mehrdraht-Längsnahtschweißen von Rohren |
| DE102006016096B3 (de) * | 2006-04-04 | 2007-12-13 | J. Eberspächer GmbH & Co. KG | Bauteilanordnung und zugehöriges Herstellungsverfahren |
-
1976
- 1976-03-05 DE DE19762609201 patent/DE2609201C3/de not_active Expired
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| DE10125830A1 (de) * | 2001-05-26 | 2002-11-28 | Nexans France S A | Verfahren zur Herstellung einer Schweißverbindung |
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| DE2609201A1 (de) | 1977-09-15 |
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