DE260829C - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64C—AEROPLANES; HELICOPTERS
- B64C11/00—Propellers, e.g. of ducted type; Features common to propellers and rotors for rotorcraft
- B64C11/16—Blades
- B64C11/20—Constructional features
- B64C11/22—Solid blades
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
- Wire Processing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
ή 260829 KLASSE ΨΨ&. GRUPPE
HELLMUTH HIRTH in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. November 1912 ab.
Aus verschiedenen nicht näher zu erörternden Gründen ist man davon abgekommen,
die einer hohen Zentrifugalbeanspruchung unterworfenen Propeller für Luftfahrzeuge aus
den die größte Festigkeit besitzenden Metallen (z. B. Stahl) herzustellen, und verwendet
vorzugsweise Propeller aus Holz. Bei diesen nun besteht die Gefahr des Splitterns, besonders
wenn das Holz nicht homogen genug
ίο ist. Ganz besondere Schwierigkeiten treten
auf, wenn es sich um Propeller mit verstellbarer Flügelneigung handelt, bei welchen der
Propeller aus mindestens drei Teilen, zwei Flügeln und einer Nabe, bestehen muß, und
wobei eine genügend sichere und den Flügel möglichst wenig schwächende oder ungünstig
beeinflussende Befestigung (ohne scharfe Einschnitte) an der Propellernabe erreicht werden
sollte.
Diesen Forderungen ist nun gemäß der Erfindung durch eine neuartige Armierung der
Propellerfiügel genügt. In die aus Holz bestehenden Propellerflügel, welche bekanntlich
aus einzelnen Brettchen zusammengeleimt werden, sollen nämlich Drähte, Seile, Bänder
o. dgl. von hoher Festigkeit eingebettet werden, und zwar sollen diese vor dem Verleimen
in seitlich in die Brettchen eingearbeitete Nuten gelegt werden, so daß sie dann nach
dem Zusammenfügen der Brettchen nicht nur vollständig eingeschlossen und geschützt sind
und die Flügeloberfläche glatt und homogen lassen, sondern auch zur Verankerung der
Flügel in ihren Fassungen zur Verfügung stehen und nach dem Einlegen straff gezogen
werden können, wie unten näher erläutert ist. .
Hierdurch unterscheidet sich der Gegenstand der Erfindung von den bereits bekannten Flügelkonstruktionen,
bei welchen die Propellerflügel entweder aus einem stoffüberzogenen Drahtgerippe oder aus Holz mit einer nachträglichen
und natürlich eine rauhe, auch bei nachträglichem Verkleben unhomogene Oberfläche
ergebenden Drahtumwicklung bestehen.
Ein Ausführungsbeispiel zeigt die beiliegende Zeichnung, und zwar stellt Fig. 1 einen Propellerflügel
in Richtung der Propellerwelle gesehen, Fig. 2 denselben in radialer Richtung gesehen dar. Fig. 3 ist ein schematischer
Querschnitt (in teilweise übertriebener Darstellung) durch einen noch nicht fertig modellierten
Flügel.
Es ist angenommen, der Propeller α werde in der üblichen Weise aus mehreren Holzbrettchen
b lamellenartig zusammengefügt bzw. verleimt. In jedes der Brettchen ist nun vor
dem Verleimen seitlich mindestens je eine seinen Umrissen ungefähr folgende Nut eingearbeitet,
und in diese schleifenförmige Nut ist je eine Schleife aus Stahldraht c gelegt.
Durch das Aufeinander! eimen der Lamellen b
werden die Nuten verschlossen, so daß die Lage der Drähte gesichert ist. An seiner
Wurzel ist der Flügel in eine Hülse d aus geeignetem Metall gesteckt und durch dieselbe
irgendwie mit der Propellerwelle verbunden, etwa über eine Vorrichtung, welche es gestattet,
die Flügel in der Nabe zu drehen. Dabei dienen die Enden der Draht schleifen zum
Festhalten des Flügels in der Hülse. Sie sind z. B. durch den Boden der Hülse hindurchgeführt
und mittels auf sie aufgeschraubter Muttern f o. dgl. straff gezogen und befestigt.
ίο Es genügt im allgemeinen, daß in jeder
Lamelle nur auf einer Seite eine Nut vorgesehen wird, man kann jedoch auch gemä!3
Fig. 3 in jeder Lamelle von beiden Breitseiten aus Nuten einarbeiten und endlich die
einander zugekehrten Nuten aufeinanderlegen. In diesem Fall ist es möglich, ein und dasselbe
Band in zwei benachbarte Lamellen eingreifen zu lassen, wodurch eine Art Verdübelung
der Lamellen erreicht wird.
Claims (2)
1. Aus einzelnen Flügeln bestehender Propeller, insbesondere für Flugzeuge, bei
welchem Drähte o. dgl. zur Erhöhung der Festigkeit verwendet sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Flügel aus Lamellen zusammengebaut sind, um welche vor dem Zusammenbau die Drähte 0. dgl. in Schleifen
derart gelegt sind, daß sie mittels der Schleifenenden nachträglich straff gezogen
werden können.
2. Propeller nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drähte o. dgl. derart
zwischen den Lamellen angeordnet sind, daß sie nach dem Zusammenfügen der Lamellen zwischen diesen vollständig
bis zur Spannvorrichtung eingeschlossen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE260829C true DE260829C (de) |
Family
ID=518436
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT260829D Active DE260829C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE260829C (de) |
-
0
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