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DE2608012C2 - Vorrichtung zum Aufbringen von Abdichtungsmasse auf Sohlen und Böschungen von Gewässern - Google Patents

Vorrichtung zum Aufbringen von Abdichtungsmasse auf Sohlen und Böschungen von Gewässern

Info

Publication number
DE2608012C2
DE2608012C2 DE19762608012 DE2608012A DE2608012C2 DE 2608012 C2 DE2608012 C2 DE 2608012C2 DE 19762608012 DE19762608012 DE 19762608012 DE 2608012 A DE2608012 A DE 2608012A DE 2608012 C2 DE2608012 C2 DE 2608012C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
embankments
boom
adjustable
sealing compound
water
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19762608012
Other languages
English (en)
Other versions
DE2608012B1 (de
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Asphalt GmbH
Original Assignee
Deutsche Asphalt GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Asphalt GmbH filed Critical Deutsche Asphalt GmbH
Priority to DE19762608012 priority Critical patent/DE2608012C2/de
Publication of DE2608012B1 publication Critical patent/DE2608012B1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2608012C2 publication Critical patent/DE2608012C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B3/00Engineering works in connection with control or use of streams, rivers, coasts, or other marine sites; Sealings or joints for engineering works in general
    • E02B3/04Structures or apparatus for, or methods of, protecting banks, coasts, or harbours
    • E02B3/12Revetment of banks, dams, watercourses, or the like, e.g. the sea-floor
    • E02B3/128Coherent linings made on the spot, e.g. cast in situ, extruded on the spot

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Revetment (AREA)
  • On-Site Construction Work That Accompanies The Preparation And Application Of Concrete (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufbringen von Abdichtungsmasse sowohl auf die Sohle eines Gewässers als auch auf dessen Böschungen über den normalen Wasserspiegel hinaus, bestehend aus einer auf der Sohle des Gewässers abstützbaren Schwimmeinheit mit der mindestens ein höhenverstellbarer Ausleger verbunden ist, wobei auf der Schwimmeinheit und auf dem Ausleger die Einrichtungen zum Belegen der Sohle und der Böschungen in deren Längs- und Querrichtung verfahrbar sind.
Steindeckwerke an Kanal- oder Flußufern müssen in der Regel gegen Beschädigungen durch Wellenschlag wirksam geschützt werden. Hierzu wird das Steindeckwerk mit einer geeigneten Abdichtungsmasse, wie Mastix od. dgl. Übergossen, das die Aufgabe hat, nach dem Erhärten die einzelnen Steine in ihrer Lage festzuhalten und somit das gesamte Steindeckwerk zu verklammern.
In der. Trockenzone, d. h. im Uferbereich außerhalb des Wassers, werden diese Arbeiten in der Regel manuell und damit lohnintensiv mit einfachen Gießgeräten ausgeführt. Im Unterwasserbereich wird das Vergußmaterial über Fallrohre auf das Deckwerk gebracht, und zwar beispielsweise mit Geräten der eingangs genannten Art, die jedoch ebenfalls noch lohnintensiv und mit begrenzter Leistungsfähigkeit arbeiten, und zwar aus folgenden Gründen:
Die Trockenbereiche sind mit diesem bekannten Gerät nicht erfaßbar, so daß dort der Verguß manuell durchgeführt werden muß. Aber auch für den Wasserbereich arbeiten derartige Geräte hinsichtlich der Lohnkosten und der Funktion nicht befriedigend, obgleich in der Regel diese Geräte mit mehreren Vergußrohren ausgestattet sind. Die durch Schneckenförderer in den Vorratsbehälter geförderte Vergußmasse läuft nämlich über Förderrinnen zu den offenen Vergußrohren und gelangt durch diese vermittels eigener Schwere an die zu vergießenden Bodenbereiche. Bei dieser Arbeitsweise, bei der also die Masse druckfrei gefördert und insoweit nicht zwangsgeführt wird, muß nämlich an jeder Rohröffnung ein Beobachter postiert werden, der immer wieder auftretende Verstopfungen beseitigt. Außerdem müssen besondere Maßnahmen für den Anfahrvorgang getroffen werden, da die anfängliche Berührung der heißen Vergußmasse mit dem Wasser zu explosionsartiger Dampfbildung führen kann.
Zur Abhilfe dieser Nachteile ist schon eine Vorrichtung zum Verlegen von Abdichtungsmassen auf Fluß-, Kanalsohlen und zugeordneten Böschungen vorgeschlagen worden, die aus einer das Fluß- oder Kanalbett überbrückenden und in Fluß- oder Kanallängsrichtung
ίο verfahrbaren Brückenkonstruktion besteht, die über höhenverstellbare Stützen im Bereich ihrer uferseitigen Enden auf einem Fahrgestell höhenverstellbar ist, mit quer zum Fluß- oder Kanalbett angeordneten Laufschienen für einen verfahrbaren Abdichtungsmasseaufnahmebehälter und einem Auflegeschacht, wobei die Brückenkonstruktion aus einer Sohlenbrücke mit zumindest im Bereich der Ecken angeordneten, auf die Sohle aufsetztbaren Stützen besteht und zumindest einseitig an diese eine im Bereich des Ufers über die Stützen auf den Fahrgestellen abgestützte Böschungsbrücke höhenverstellbar angeschlossen ist und an den verfahrbaren Abdichtungsmasseaufnahmebehälter eine Austragseinrichtung und der Auflegeschacht angeschlossen sind.
Diese nach der DE-AS 12 68 069 vorbekannte Vorrichtung verlangt jedoch eine uferseitige Schienenführung, kann nicht insgesamt schwimmend transportiert werden und die ständig hin- und herfahrenden eigentlichen Abdichtungsmasseaufnahmebehälter mit ihren nach unten gerichteten Auflegeflächen müssen zum Nachfüllen immer wieder in den Bereich von auf Pontons angeordneten Greifern gefahren werden.
Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Vergießen von Steindeckwerken der eingangs genannten Art dahingehend zu verbessern, daß die gesamte Vorrichtung einschließlich ihrer die Uferbrücke bildenden Tragbalken schwimmend transportiert werden kann, unabhängig von am Ufer zu verlegenden Schienenführungen ist und daß die Beschickung der Vorrichtung mit Vergießmasse unabhängig von der Stellung der eigentlichen Vergießeinrichtung ist und über einen zentralen Vorratsbehälter erfolgt.
Diese Aufgabe ist mit einer Vorrichtung der eingangs genannten Art nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die Tragbalken, welche die Anleger bilden in der Horizontalen schwenkbar bzw. umsetzbar mit der Schwimmeinheit verbunden und die auf den Anlegern angeordneten, geneigten Führungsschienen hinsichtlich ihrer Neigung dem Böschungsverlauf entsprechend einstellbar gelagert sind und daß die Vorrichtung zum Belegen der Böschungen und der Sohle aus einem höhenverstellbaren Gießrohr besteht, das über eine biegsame Beschickungsleitung mit einer auf der Schwimmeinheit angeordneten Förderpumpe in Verbindung steht.
Die Schwimmeinheit des Gerätes bildet also mit den Tragbalken eine mit der offenen Seite gegen das Ufer
gerichteten an sich bekannte U-Form, wobei die neigungseinstellbaren Führungsschienen bis über den Trockenbereich des Ufers reichen, und der Gießbereich der inneren freien Fläche der U-Form entspricht. Ist dieser ganze Bereich vergossen, wird das Gerät einfach schwimmend weitergerückt.
Da das Gießrohr an der über dem verschieblichen Querträger verfahrbaren Laufkatze sitzt, kann es automatisch und systematisch über den ganzen Gießbereich geführt werden, wobei die Massezufuhr durch die biegsame Beschickungsleitung mit einer an sich bekannten Schlauchförderpumpe (DT-OS 15 28 953) unter Druck erfolgt. Vorteilhaft wird die biegsame Beschickungsleitung über Gelenkausleger geführt.
Im Betrieb bilden die Tragbalken bzw. Ausleger mit der Schwimmeinheit selbstverständlich eine starre Einheit, für einen Transport über längere Strecken können die Tragbalken natürlich in Längsrichtung der Schwimmeinheit umgesetzt oder umgeschwenkt werden, wobei die die Ausleger bildenden Tragbalken selbst schwimmfähig ausgebildet sein können.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung wird nachfolgend anhand der zeichnerischen Darstellung eines Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigt schematisch
F i g. 1 eine Frontansicht der Vorrichtung, F i g. 2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung.
In den Figuren sind bezeichnet mit 1 die pontonartige Schwimmeinheit, mit 2 die ggf. ebenfalls schwimmfähig ausgebildeten Tragbalken, mit 3 der Trockenuferbereich, mit 4 die geneigt und ggf. neigungsverstellbaren, auf den Tragbalken angeordneten Führungsschienen, mit 5 der auf den Schienen 4 verschiebliche Querträger und mit 6 die auf dem Querbalken verfahrbare Laufkatze mit höhenverstellbarem Gießrohr 7, von dem aus die biegsame Beschickungsleitung zur an sich bekannten Förderpumpe 9, wie Schlauchförderpumpe od. dgl., geführt ist, neben der der mittels nicht dargestellter Förderschnecke beschickbare Vorratsbehälter 11 angeordnet ist. Für die Halterung der Beschickungsleitung 8 sind vorzugsweise gelenkig verstellbare Gelenkausleger 10 vorgesehen, die so bemessen sind, daß mit der Laufkatze 6 bzw. dem Gießrohr 7 jede Stelle im Gießbereich zwischen den Tragbalken 2 bzw. den Führungsschienen 4 und der Schwimmeinheit 1 erreicht werden kann, wie dies für zwei unterschiedliche Stellungen in F i g. 2 verdeutlicht ist. Die Schwimmeinheit 1 und die Tragbalken 2 sind mit ausfahrbaren Stempeln 12 versehen mit denen die ganze Vorrichtung für den Gießvorgang fixiert werden kann, bei dem, wie in F i g. 2 angedeutet, das Gießrohr 7 mit der Laufkatze 6 und dem Querträger 5 in Verlaufsrichtung der gestrichelten Linie 13 über das zu vergießende Steindeckwerk 14 geführt wird, was natürlich auch für den Trockenbereich 3 gilt. Je nach Breite des Wasserlaufes steht natürlich nichts entgegen, falls erwünscht, die ganze Fluß- oder Kanalsohle zu vergießen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Aufbringen von Abdichtungsmasse sowohl auf die Sohle eines Gewässers als auch auf dessen Böschungen über den normalen Wasserspiegel hinaus, bestehend aus einer auf der Sohle des Gewässers abstützbaren Schwimmeinheit mit der mindestens ein höhenverstellbarer Ausleger verbunden ist, wobei auf der Schwimmeinheit und auf dem Ausleger die Einrichtungen zum Belegen der Sohle und der Böschungen in dessen Längs- und Querrichtung verfahrbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragbalken (2), welche die Ausleger bilden, in der Horizontalen schwenkbar bzw. umsetzbar mit der Schwimmeinheit verbunden und die auf den Auslegern angeordneten, geneigten Führungsschienen (4) hinsichtlich ihrer Neigung dem Böschungsverlauf entsprechend einstellbar gelagert sind und daß die Vorrichtung zum Belegen der Böschungen und der Sohle aus einem höhenverstellbaren Gießrohr (7) besteht, das über eine biegsame Beschickungsleitung (8) mit einer auf der Schwimmeinheit (1) angeordneten Förderpumpe (9) in Verbindung steht.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschickungsleitung (8) über Gelenkausleger (10) zur Förderpumpe (9) geführt ist.
3. Gerät nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Ausleger bildenden Tragbalken (2) ebenfalls schwimmfähig ausgebildet sind.
DE19762608012 1976-02-27 1976-02-27 Vorrichtung zum Aufbringen von Abdichtungsmasse auf Sohlen und Böschungen von Gewässern Expired DE2608012C2 (de)

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DE2608012B1 DE2608012B1 (de) 1977-09-01
DE2608012C2 true DE2608012C2 (de) 1978-05-03

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