DE2606921B2 - Filtermatte für den Wasserbau und die Ummantelung von Dränrohren - Google Patents
Filtermatte für den Wasserbau und die Ummantelung von DränrohrenInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02B—HYDRAULIC ENGINEERING
- E02B11/00—Drainage of soil, e.g. for agricultural purposes
- E02B11/005—Drainage conduits
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Description
Die Erfindung betrifft eine Filtermatte für den Wasserbau und die Ummantelung von Dränrohren,
welche aus einem Vlies aus stark gekräuselten Kunststoffasern mit von einer Kreisform abweichendem
Querschnitt besteht.
Eine solche Fasermatte ist durch das deutsche Gebrauchsmuster 70 29 284 bekanntgeworden.
Bei Filtermatten ist stes ein Kompromiß zwischen der Wasserdurchlässigkeit und der Filterwirkung zu schließen.
Je höher die Filterwirkung ist, desto kleiner sind die Poren und desto geringer ist folglich die Wasserdurchlässigkeit.
Um die Wasserdurchlässigkeit bei angestrebter hoher Filterwirkung, jedoch so groß wie möglich zu
halten, sind die Gewebe für die Filtermatten verhältnismäßig locker auszuführen und die filternde Oberfläche
dabei gleichzeitig zu vergrößern. Die lockere Anhäufung der Fäden innerhalb der Filtermatte hat jedoch den
Nachteil, daß ihre Eigenfestigkeit den diesbezüglichen Anforderungen nicht mehr genügt.
Bei der bekannten Filtermatte wird die notwendige Festigkeit der Matte dadurch erreicht, daß die einzelnen
Fasern durch ein tragendes Gittergewebe genadelt werden oder mit einem chemisch resistenten Binder
benutzt oder die Fasern in ihren Berührungspunkten zusammengeschmolzen oder zusammengeklebt sind.
Die Filterwirkung wird bei der bekannten Filtermatte dadurch verbessert, daß verschieden starke Fasern
benutzt werden, wobei dünnere Fasern die Hohlräume zwischen dickeren Fasern ausfüllen können. Die
dadurch verkleinerten Durchgangswege für das Wasser zwischen den Fasern haben wohl den Vorteil, daß die
Filterwirkung erhöht wird, gleichzeitig muß jedoch eine Verschlechterung der Wasserdurchlässigkeit in Kauf
genommen werden. Dies ergibt sich allein schon daraus, daß, bezogen auf ein festes Mattenvolumen, das
Verhältnis zwischen Faservolumen und Porenvolumen verändert wird. Durch die Beimischung von feinsten
Fasern wird das Faservolumen vergrößert; folglich verringert sich das die Wasserdurchlässigkeit beeinflussende
Porenvolumen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Fütereigenschaften einer Matte zu verbessern, ohne die
Wasserdurchlässigkeit zu beeinträchtigen, sowie ein Verhaken der Fasern der Matte untereinander zu
begünstigen.
Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung dadurch gelöst worden, daß jede Faser kreuzförmigen Querschnitt
hat
Der kreuzförmige Querschnitt der Fasern hat den Vorteil, daß die filternde Oberfläche ohne Porenverengung
vergrößert wird. Dadurch werden die Filtereigenschaften verbessert, ohne daß dabei gleichzeitig eine
Herabsetzung der Wasserdurchlässigkeit in Kauf zu nehmen ist Der kreuzförmige Querschnitt der Fasern
ίο hat auch noch den Vorteil, daß sich die gekräuselten
Fäden intensiv miteinander verhaken, so daß die Eigenfestigkeit des lockeren Fadengewirrs verbessert
ist Bei der Herstellung der Matten kann deshalb auf ein Verkleben der Fäden an den Berührungspunkten
verzichtet werden.
Nach einer zweiten Lösung der zugrunde liegenden Aufgabe, für die auch selbstständiger Schutz beansprucht
wird, hat jede Faser kleeblattähnlichen Querschnitt. Bei solchen Fasern ist ein Verhakungseffekt
besonders stark, so daß die daraus gebildeten Vliese eine noch höhere Eigenfestigkeit aufweisen.
Da die filternden Eigenschaften von der Vergrößerung der tilternden Oberfläche positiv beeinflußt
werden, kann eine Filtermatte auch durch Vergrößerung ihrer Schichtdicke in den Fütereigenschaften
verbessert werden, ohne daß der Wasserdurchlässigkeitswert abnimmt. Damit ist jedoch in nachteiliger
Weise erhöhter Materialaufwand verbunden, welcher sich auf die Herstellung kostenungünstig auswirkt.
Außerdem nimmt durch den erhöhten Materialaufwand das Eigengewicht der Matte zu, was sich unter
Umständen ebenfalls nachteilig auswirken kann.
Nach einer Weiterbildung ist jede Faser bezüglich ihres Volumens durch ein zugesetztes Treibmittel
aufgebläht. Durch die aufgeblähten Fasern ist das spezifische Gewicht der Filtermatte verringert worden,
so daß bei gleichem Gewicht bisher bekannter Filtermatten aus Kunststoffasern eine wesentlich
stärkere Matte mit dadurch verbesserten Filtereigenschäften hergestellt werden kann. Bei Herstellung von
Matten gleicher Stärke und gleichen Volumens ist gegenüber den bekannten Matten durch die aufgeblähten
Fasern eine Materialersparnis erzielbar.
Neben der vorteilhaften Vergrößerung der filternden Oberfläche bei dickeren Matten haben die aufgeblähten Fasern auch noch den Vorteil, daß gegenüber normalen Fasern eine rauhere unregelmäßige Oberfläche gegeben ist, welche ebenfalls die filternde Oberfläche noch zusätzlich vergrößert.
Neben der vorteilhaften Vergrößerung der filternden Oberfläche bei dickeren Matten haben die aufgeblähten Fasern auch noch den Vorteil, daß gegenüber normalen Fasern eine rauhere unregelmäßige Oberfläche gegeben ist, welche ebenfalls die filternde Oberfläche noch zusätzlich vergrößert.
Ausführungsbeispiele der Erfindung, aus denen sich weitere erfinderische Merkmale ergeben, sind in den
Zeichnungen dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 ein Dränrohr mit Ummantelung,
F i g. 2a den Querschnitt einer kreuzförmigen Faser,
F i g. 1 ein Dränrohr mit Ummantelung,
F i g. 2a den Querschnitt einer kreuzförmigen Faser,
Fig. 2b den Querschnitt einer kleeblattförmigen Faser.
Fig. 1 zeigt in perspektivischer Darstellung ein Dränrohr 1 mit Wasserdurchtrittsschlitzen 2, welches
mit einer Filtermatte 3 ummantelt ist, die aus einem
f>o Vlies besteht, das aus stark gekräuselten Fasern gebildet
ist.
Fig. 2a zeigt einen Querschnitt durch eine kreuzförmige
Faser und Fig. 2b einen Schnitt durch eine kleeblattförmige Faser. Bei diesen Fasern ist ein
f>5 Verhakungseffekt besonders stark, so daß die daraus
gebildeten Vliese bzw. Filtermatten eine höhere Eigenfestigkeit aufweisen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Filtermatte für den Wasserbau und die Ummantelung von Dränrohren, welche aus einem
Vlies aus stark gekräuselten Kunststoffasern mit von einer Kreisform abweichendem Querschnitt besteht,
dadurch gekennzeichnet, daß jede Faser kreuzförmigen Querschnitt hat
2. Filtermatte für den Wasserbau und die Ummantelung von Dränrohren, welche aus einem
Vlies aus stark gekräuselten Kunststoffasern mit von einer Kreisform abweichendem Querschnitt besteht,
dadurch gekennzeichnet, daß jede Faser kleeblattähnlichen Querschnitt hat
3. Filtermatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jede Faser
bezüglich ihres Volumens durch ein zugesetztes Treibmittel aufgebläht ist
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19762606921 DE2606921B2 (de) | 1976-02-20 | 1976-02-20 | Filtermatte für den Wasserbau und die Ummantelung von Dränrohren |
| NL7606687A NL7606687A (nl) | 1976-02-20 | 1976-06-21 | Filtermat. |
| FR7620657A FR2341349A1 (fr) | 1976-02-20 | 1976-07-06 | Mat filtrant, notamment pour l'enrobage de tuyaux de drainage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19762606921 DE2606921B2 (de) | 1976-02-20 | 1976-02-20 | Filtermatte für den Wasserbau und die Ummantelung von Dränrohren |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2606921A1 DE2606921A1 (de) | 1977-08-25 |
| DE2606921B2 true DE2606921B2 (de) | 1979-04-26 |
Family
ID=5970459
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19762606921 Ceased DE2606921B2 (de) | 1976-02-20 | 1976-02-20 | Filtermatte für den Wasserbau und die Ummantelung von Dränrohren |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
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| FR (1) | FR2341349A1 (de) |
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1976
- 1976-02-20 DE DE19762606921 patent/DE2606921B2/de not_active Ceased
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Also Published As
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| FR2341349A1 (fr) | 1977-09-16 |
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