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DE2606921B2 - Filtermatte für den Wasserbau und die Ummantelung von Dränrohren - Google Patents

Filtermatte für den Wasserbau und die Ummantelung von Dränrohren

Info

Publication number
DE2606921B2
DE2606921B2 DE19762606921 DE2606921A DE2606921B2 DE 2606921 B2 DE2606921 B2 DE 2606921B2 DE 19762606921 DE19762606921 DE 19762606921 DE 2606921 A DE2606921 A DE 2606921A DE 2606921 B2 DE2606921 B2 DE 2606921B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
filter mat
fibers
cross
fiber
filter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19762606921
Other languages
English (en)
Other versions
DE2606921A1 (de
Inventor
Friedrich 2903 Bad Zwischenahn Ripken
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19762606921 priority Critical patent/DE2606921B2/de
Priority to NL7606687A priority patent/NL7606687A/xx
Priority to FR7620657A priority patent/FR2341349A1/fr
Publication of DE2606921A1 publication Critical patent/DE2606921A1/de
Publication of DE2606921B2 publication Critical patent/DE2606921B2/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B11/00Drainage of soil, e.g. for agricultural purposes
    • E02B11/005Drainage conduits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Agronomy & Crop Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Investigation Of Foundation Soil And Reinforcement Of Foundation Soil By Compacting Or Drainage (AREA)
  • Nonwoven Fabrics (AREA)
  • Filtering Materials (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Filtermatte für den Wasserbau und die Ummantelung von Dränrohren, welche aus einem Vlies aus stark gekräuselten Kunststoffasern mit von einer Kreisform abweichendem Querschnitt besteht.
Eine solche Fasermatte ist durch das deutsche Gebrauchsmuster 70 29 284 bekanntgeworden.
Bei Filtermatten ist stes ein Kompromiß zwischen der Wasserdurchlässigkeit und der Filterwirkung zu schließen. Je höher die Filterwirkung ist, desto kleiner sind die Poren und desto geringer ist folglich die Wasserdurchlässigkeit. Um die Wasserdurchlässigkeit bei angestrebter hoher Filterwirkung, jedoch so groß wie möglich zu halten, sind die Gewebe für die Filtermatten verhältnismäßig locker auszuführen und die filternde Oberfläche dabei gleichzeitig zu vergrößern. Die lockere Anhäufung der Fäden innerhalb der Filtermatte hat jedoch den Nachteil, daß ihre Eigenfestigkeit den diesbezüglichen Anforderungen nicht mehr genügt.
Bei der bekannten Filtermatte wird die notwendige Festigkeit der Matte dadurch erreicht, daß die einzelnen Fasern durch ein tragendes Gittergewebe genadelt werden oder mit einem chemisch resistenten Binder benutzt oder die Fasern in ihren Berührungspunkten zusammengeschmolzen oder zusammengeklebt sind.
Die Filterwirkung wird bei der bekannten Filtermatte dadurch verbessert, daß verschieden starke Fasern benutzt werden, wobei dünnere Fasern die Hohlräume zwischen dickeren Fasern ausfüllen können. Die dadurch verkleinerten Durchgangswege für das Wasser zwischen den Fasern haben wohl den Vorteil, daß die Filterwirkung erhöht wird, gleichzeitig muß jedoch eine Verschlechterung der Wasserdurchlässigkeit in Kauf genommen werden. Dies ergibt sich allein schon daraus, daß, bezogen auf ein festes Mattenvolumen, das Verhältnis zwischen Faservolumen und Porenvolumen verändert wird. Durch die Beimischung von feinsten Fasern wird das Faservolumen vergrößert; folglich verringert sich das die Wasserdurchlässigkeit beeinflussende Porenvolumen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Fütereigenschaften einer Matte zu verbessern, ohne die Wasserdurchlässigkeit zu beeinträchtigen, sowie ein Verhaken der Fasern der Matte untereinander zu begünstigen.
Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung dadurch gelöst worden, daß jede Faser kreuzförmigen Querschnitt hat
Der kreuzförmige Querschnitt der Fasern hat den Vorteil, daß die filternde Oberfläche ohne Porenverengung vergrößert wird. Dadurch werden die Filtereigenschaften verbessert, ohne daß dabei gleichzeitig eine Herabsetzung der Wasserdurchlässigkeit in Kauf zu nehmen ist Der kreuzförmige Querschnitt der Fasern
ίο hat auch noch den Vorteil, daß sich die gekräuselten Fäden intensiv miteinander verhaken, so daß die Eigenfestigkeit des lockeren Fadengewirrs verbessert ist Bei der Herstellung der Matten kann deshalb auf ein Verkleben der Fäden an den Berührungspunkten verzichtet werden.
Nach einer zweiten Lösung der zugrunde liegenden Aufgabe, für die auch selbstständiger Schutz beansprucht wird, hat jede Faser kleeblattähnlichen Querschnitt. Bei solchen Fasern ist ein Verhakungseffekt besonders stark, so daß die daraus gebildeten Vliese eine noch höhere Eigenfestigkeit aufweisen.
Da die filternden Eigenschaften von der Vergrößerung der tilternden Oberfläche positiv beeinflußt werden, kann eine Filtermatte auch durch Vergrößerung ihrer Schichtdicke in den Fütereigenschaften verbessert werden, ohne daß der Wasserdurchlässigkeitswert abnimmt. Damit ist jedoch in nachteiliger Weise erhöhter Materialaufwand verbunden, welcher sich auf die Herstellung kostenungünstig auswirkt.
Außerdem nimmt durch den erhöhten Materialaufwand das Eigengewicht der Matte zu, was sich unter Umständen ebenfalls nachteilig auswirken kann.
Nach einer Weiterbildung ist jede Faser bezüglich ihres Volumens durch ein zugesetztes Treibmittel aufgebläht. Durch die aufgeblähten Fasern ist das spezifische Gewicht der Filtermatte verringert worden, so daß bei gleichem Gewicht bisher bekannter Filtermatten aus Kunststoffasern eine wesentlich stärkere Matte mit dadurch verbesserten Filtereigenschäften hergestellt werden kann. Bei Herstellung von Matten gleicher Stärke und gleichen Volumens ist gegenüber den bekannten Matten durch die aufgeblähten Fasern eine Materialersparnis erzielbar.
Neben der vorteilhaften Vergrößerung der filternden Oberfläche bei dickeren Matten haben die aufgeblähten Fasern auch noch den Vorteil, daß gegenüber normalen Fasern eine rauhere unregelmäßige Oberfläche gegeben ist, welche ebenfalls die filternde Oberfläche noch zusätzlich vergrößert.
Ausführungsbeispiele der Erfindung, aus denen sich weitere erfinderische Merkmale ergeben, sind in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 ein Dränrohr mit Ummantelung,
F i g. 2a den Querschnitt einer kreuzförmigen Faser,
Fig. 2b den Querschnitt einer kleeblattförmigen Faser.
Fig. 1 zeigt in perspektivischer Darstellung ein Dränrohr 1 mit Wasserdurchtrittsschlitzen 2, welches mit einer Filtermatte 3 ummantelt ist, die aus einem
f>o Vlies besteht, das aus stark gekräuselten Fasern gebildet ist.
Fig. 2a zeigt einen Querschnitt durch eine kreuzförmige Faser und Fig. 2b einen Schnitt durch eine kleeblattförmige Faser. Bei diesen Fasern ist ein
f>5 Verhakungseffekt besonders stark, so daß die daraus gebildeten Vliese bzw. Filtermatten eine höhere Eigenfestigkeit aufweisen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Filtermatte für den Wasserbau und die Ummantelung von Dränrohren, welche aus einem Vlies aus stark gekräuselten Kunststoffasern mit von einer Kreisform abweichendem Querschnitt besteht, dadurch gekennzeichnet, daß jede Faser kreuzförmigen Querschnitt hat
2. Filtermatte für den Wasserbau und die Ummantelung von Dränrohren, welche aus einem Vlies aus stark gekräuselten Kunststoffasern mit von einer Kreisform abweichendem Querschnitt besteht, dadurch gekennzeichnet, daß jede Faser kleeblattähnlichen Querschnitt hat
3. Filtermatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jede Faser bezüglich ihres Volumens durch ein zugesetztes Treibmittel aufgebläht ist
DE19762606921 1976-02-20 1976-02-20 Filtermatte für den Wasserbau und die Ummantelung von Dränrohren Ceased DE2606921B2 (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19762606921 DE2606921B2 (de) 1976-02-20 1976-02-20 Filtermatte für den Wasserbau und die Ummantelung von Dränrohren
NL7606687A NL7606687A (nl) 1976-02-20 1976-06-21 Filtermat.
FR7620657A FR2341349A1 (fr) 1976-02-20 1976-07-06 Mat filtrant, notamment pour l'enrobage de tuyaux de drainage

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19762606921 DE2606921B2 (de) 1976-02-20 1976-02-20 Filtermatte für den Wasserbau und die Ummantelung von Dränrohren

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2606921A1 DE2606921A1 (de) 1977-08-25
DE2606921B2 true DE2606921B2 (de) 1979-04-26

Family

ID=5970459

Family Applications (1)

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DE19762606921 Ceased DE2606921B2 (de) 1976-02-20 1976-02-20 Filtermatte für den Wasserbau und die Ummantelung von Dränrohren

Country Status (3)

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DE (1) DE2606921B2 (de)
FR (1) FR2341349A1 (de)
NL (1) NL7606687A (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
FR2341349A1 (fr) 1977-09-16
DE2606921A1 (de) 1977-08-25
NL7606687A (nl) 1977-08-23

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