DE2604029A1 - Mit fluegeln ausgestatteter kreiskolbenmotor - Google Patents
Mit fluegeln ausgestatteter kreiskolbenmotorInfo
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Description
PATENTANWÄLTE BERLIN . MÖNCHEN - AUGSBURG
Λ Pfenning, Ofpl.-Ing.-Bertte
* Fat(ntanwSH«HMnfne'Maas.S«!fer.Mern!fe.Umfc·.Spott * ^!^J^^"^!**™*™
" « *"■ H.Seiler, Dtpt-Ing.-BecHn
K. R. VUkäe, OFpt-Phjs. · BertTn
J. M. Lemke, Dlpt-tn» · Augsbtng
Dr.G. Spott, DlpT.-Chem.- München
Λ£>η/ Π 7 Q BORO BERLIM:
ZßUHUig DtOOO Berlin 19
Tetefon: 030/3045521/3045522
Telegrammadresse: Seilwefcrpatent
Pf/schu 3O« Januar 1976
TONY RALPH SARICH
9 Halse Place, Karrinyup, Western Australia, Australien
Mit Flügeln ausgestatteter Kreiskolbenmotor
Die Erfindung bezieht sich auf einen mit Flügeln ausgestatteten Kreiskolbenmotor, der aus einem Gehäuse, einem
in dem Gehäuse bewegbaren Kolben und aus einer Mehrzahl von Flügeln besteht, die zwischen dem Gehäuse und dem Kolben
Kammern bilden,, die sich in Abhängigkeit von der relativen
Drehung zwischen dem Kolben und dem Gehäuse in ihrem Volumen verändern. Der Motor kann als Motor mit internaler oder
externaler Verbrennung, als Hydraulikmotor oder pneumatischer Motor oder als Dampfmaschine ausgebildet sein.
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Es sind zahlreiche Konstruktionen derartiger Motoren vorgeschlagen
worden, bei denen die relative Bewegung zwischen dem Kolben und dem Gehäuse entweder eine Drehbewegung oder
eine kreisförmige Orbitalbewegung ist; bei derartigen Motoren besteht ein wesentliches Problem in einer geeigneten
Abstützung der Flügel. In machen vorgeschlagenen Ausführungs
formen sind die Flügel gleitend entweder im GEhäuse oder im Kolben zur Durchführung hin- und hergehender Bewegungen
angeordnet und können an den gegenüberliegenden axialen Enden in Schlitzen aufgenommen sein, die parallel zur
Richtung der hin- und hergehenden Bewegung liegen und außerdem in einem Schlitz, der quer zu dieser Bewegungsrichtung
liegt. Eine derartige Konstruktion findet sich in der US-PS 3 787 15O.
Bei dieser Ausführungsform ist der Flügel über seine gesamte Länge in Richtung der Bewegungen abgestützt, was
zu Nachteilen führt. Einmal ist die Reibung zwischen dem Flügel und den ihn abstützenden Teilen sehr hoch aufgrund
der großen Kontaktfläche. Da zum anderen aus herstellungstechnischen Gründen der den Flügel abstützende Teil nicht
aus einem STück bestehen kann, ergeben sich zwangsweise bei den Elementen dieses Teiles beim Zusammenbau Abweichungsfehler.
Wenn geringe Herstellungstolaranzen angewendet werden
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sind die Herstellungskosten hoch; wenn gröbere Toleranzen
zugelassen werden, ergeben sich erhebliche Abweichungsfehler, die zu einem übermäßigen Spiel bei hoher Reibung
führen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen Nachteilen abzuhelfen und einen Kreiskolbenmotor zu schaffen, bei dem
die Flügel in optimaler Weise abgestützt sind, ohne daß der Betrieb des Motors und seine Herstellung nachteilig
beeinflußt werden.
Die Erfindung geht aus von einem Kreiskolbenmotor, der aus einem Gehäuse, aus einem auf einer drehbar im GEhäuse angeordneten
HElIe aufgenommenen Kolben und aus einer Mehrzahl
von Flügeln besteht, die bei relativer Bewegung des Kolbens in dem Gehäuse in ihrem Volumen sich verändernde Kammern
bilden, und ist dadurch gekennzeichnet, daß jeder Flügel zürn Zwecke seiner hin- und hergehenden Bewegung in dem
Kolben oder dem Gehäuse an drei Stellen abgestützt ist, die ein in der Ebene des Flügels liegendes Dreieck bilden.
Vorzugsweise ist die Dreieckbildung derart, daß zwei der Abstützstellen in axialer Richtung des MOtor im Abstand voneinander
und die dritte Stützstelle in radialem Abstand
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_ 4 —
von jeder der beiden ersten Stützstellen angeordnet sind.
von jeder der beiden ersten Stützstellen angeordnet sind.
Das Gehäuse besteht aus einem eine Umfangswand bildenden
Teil und aus beiderseitigen SEitenwänden, und jeder Flügel ist in entsprechenden Schlitzen in der IMfangswand und
in den Seitenwandungen zum Zwecke seiner hin- und hergehenden Bewegung abgestützt. Eine dieser AbstützStellungen
ist in dem Schlitz der ümfangswand und in dem Schlitz jeder Gehäuseseitenwand ist eine weitere Abstützstelle
angeordnet. Die Abstützstellen in dem Schlitz der Ümfangswand
des Gehäuses bestehen aus zwei Lagerpolstern, wobei in jeder Seitenwand des Schlitzes ein La gerpolster angeordnet
ist, so daß die beiden Lagerpolster an den gegenüberliegenden Flächen des Flügels anliegen. Der Flügel
besitzt einen Hauptteil, der sich von der Oberfläche des Kolbens in den Schlitz der Gehäuseumfangswand erstreckt,
und an jedem axialen Ende des Hauptteiles ist ein Schenkelteil befestigt. Die an jedem Flügel befindlichen beiderseitigen
schenkelteile liegen in den schlitzen der GEhäuseseitenwandungen und erstrecken sich nach innen zur ümfangsflache
des Kolbens. Die beiden anderen Abstützstellen bestehen
aus Lagerpolstern, die auf den Schenkeln, und vorzugsweise
auf ihren innerhalb der ümfangswand des Kolbens liegenden Teilen aufliegen. Jeder Flügelteil besitzt einen
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mit ihm aus einem Teil bestehenden Bolzen oder Zapfen zur Aufnahme eines Ansatzes, der gleitend in einen Schlitz
in der Seitenwand des Kolbens eingreift, um die Bewegung des Flügels während des kreisförmigen Umlaufes des Kolbens
zu steuern.
Dadurch, daß der Flügel mit drei AbstütζStellungen in Form
eines Dreieckes ausgestattet ist, nimmt er eine STellung ein, in der die Belastung zwischen den drei Abstüt ζ stellungejn
verteilt wird. Durch die dreieckförmige Anordnung der
Abstütζstellen werden Abweichungsfehler zwischen den
Lagerpolstern in der Gehäuseumfangswand und in den Seiten der Schlitze der Gehäuseseitenwände, mit denen die Flügelschenkel
in Eingriff stehen, ausgeglichen. Dieser Ausgleich wird weiter unterstützt durch die Biegsamkeit der Flügelschenkel.
Auf diese Weise liegt die Herstellungsgenauigkeit des Umfangsgehäuses und der Seitenwandungen auf einer
Ebene, die dem üblichen Maschinenbau entspricht.
Da außerdem die drei Abstützstellen in Dreieckform angeordnet sind, kann sich der Flügel mit den Abstützstellen
im Gehäuse ausrichten zum Zwecke eines guten Oberflächenkontaktes mit den ihn aufnehmenden Kontaktflächen, was
zu einer Reduzierung des Verschleißes und der Reibung führt.
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Wenn der Flügel in dem Schlitz der Umfangswand des Gehäuses
über seine gesamte Breite aufgenommen ist, ist seine Tendenz, sich in der Achsrichtung zu biegen, aufgrund des
Gasdruckes minimal. Diese Reduzierung der Flügelverformung
führt zu einer Verringerung der Materialermüdung und ermöglicht eine leichtere Flügelkonstruktion.
Die Lagerpolster können als Teil des Gehäuses oder des Flügels ausgebildet sein, wobei sie mit einer Oberflächenbeschichtung
aus einem Lagermaterial bestehen können; sie können auch als Einsatz des Flügels oder Gehäuses ausgebildet
sein. Der Einsatz besteht zweckmäßigerweise vollständig aus einem geeigneten Lagermaterial, beispielsweise
Phosphorbronze; er kann auch aus anderem Material mit geeigneten mechanischen oder thermischen Eigenschaften bestehen,
das mit einer Schicht aus Lagermaterial versehen ist. Auf der Lagerfläche ist entweder geeignetes Lagermaterial
aufgebracht oder vorzugsweise ein Einsatz auf der Seitenwand des Gehäuses befestigt, da die letztere
eine geringere thermische Verformung während des Bet riebes erfährt und daher eine beständigere Aufnahmestelle für
den Einsatz bildet.
Die Erfindung ist vorzugsweise anwendbar bei Maschinen mit innerer Verbrennung, wie sie in der US-PS 3 787 150 be-
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schrieben sind. Bei einer derartigen Maschine sind die Flügel im Gehäuse hin- und hergehend aufgenommen in einer
Richtung senkrecht zur axialen Ebene, und die Flügel sind
mit dem Kolben derart verbunden, daß jeder Flügel relativ
zu dem Kolben in einer Richtung senkrecht zur hin- und hergehenden Flügelbewegung bewegbar ist. Der Kolben besitzt
ebene Oberflächenteile auf seinem Umfang, und das radial innere Ende eines jeden Flügels liegt auf einem ebenen
Oberflächenbereich derart auf, daß die Relativbewegung zwischen Kolben und Flügel möglich ist. Jeder Flügel besitzt
an jedem axialen Ende einen schenkel, der sich radial nach innen über die Umfangsflache des Kolbens erstreckt, und die
Schenkel tragen Ansätze, die gleitend in entsprechende Schlitze in dem Kolbeneingreifen, die parallel zu den
ebenen Oberflächenbereichen gerichtet sind. Zwei der Abstützstellen für den Flügel sind an den Flügelschenkein
benachbart zu den Ansätzen angeordnet.
Die beiliegenden Zeichnungen ζ eigen eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung, und es bedeutet:
Fig. 1 Ansicht des Motors in Achsrichtung in teilweisem Schnitt bei teilweise
abgenommener Seitenwand;
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Fig. 2 Schnitt gemäß Linie 2-2 der Fig. 1;
Fig. 3 teilweise perspektivische Darstellung
eines Flügels und des benachbarten Teiles des Gehäuses und des Kolbens.
Der MOtor besteht aus einem eine ümfangswand bildenden
Außengehäuse und gegenüberliegenden Seitenwandungen 11, llAf
die mit dem Außehgehäuse 10 durch Bolzen verschraubt sind. Ein Kolben 13 mit der Kolbenbüchse und dem Lager 14 ist auf
dem exzentrischen Zapfen 17 einer Kurbelwelle 16 aufgenommen. Der Zwischenraum zwischen dem Kolben 13 und dem Gehäuse
ist in eine Zahl von Verbrennungskammern unterteilt,durch
Anordnung von Flügeln 18, die mit ihrem inneren Ende an entpsrechenden ebenen Bereichen 19 der Kolbenoberfläche
anliegen und gleitend in Schlitzen 18A des Außengehäuses aufgenommen sind.
Die Flügel besitzen Schenkel 20, die sich in Achsrichtung außerhalb des Kolbens erstrecken und radial nach innen
die ümfangsflache des Kolbens übergreifen. Die Flügelschenkel
20 sind gleitend in radialen schlitzen der Seitenwandungen 11 und HA aufgenommen. Die Flügelschenkel 20
besitzen mit ihnen verbundene Ansätze 21, die in Schlitzen
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der KOlbenstirnflachen gleiten, um eine radiale Bewegung
der Flügel gegenüber dem Kolben zu verhindern und eine Bewegung in ümfangsrichtung zwischen dem Kolben und den
Flügeln auf den ebenen Flächenbereichen 19 zu gestatten.
Jede Verbrennungskammer ist abgedichtet durch Kolbendichtungen 30 zwischen dem Kolben 13 und den Seitenwänden 11, 11A,
durch Flügeldichtungen 31 zwischen dem Flügel 18 und den
j ebenen Oberflächenbereich 19 des Kolbens und durch Gehäuse-
j dichtungen zwischen dem Flügel 18 und dem Außengehäuse Jede Verbrennungskammer besitzt eine Zündkerze 34. Durch
einen Eingang 35 in der Seitenwand HA ist jede Kammer mit einem Scheibenventil 36 verbunden, das drehbar um die
Mittelachse des Außengehäuses 10 angeordnet ist. Die Zahl und Lage der Durchgänge des Scheibenventils 36 ist derart,
daß jede Kammer mit einer Ansaugleitung 38 verbunden und während der Kompression und des Arbeitshubes geschlossen
ist, und dann mit dem Auspuff 39 verbunden wird.
Der erfindungsgemäße MOtxr kann auch mit TEllerventilen oder
als Zweitaktmotor betrieben werden, wobei die Anpassung für jeden Durchschnittsfachmann ohne weiteres möglich ist.
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Eine Stabilisierungspia tte 41, die als STeuerorgan dient, ist drehbar auf einem Zapfen 42 der Kurbelwelle 16 aufgenommen/
der koaxial mit dem exzentrischen Zapfen 17 des Kolbens 13 liegt. Die Stabilisierungsplatte 41 hat eine von ihrem Umfang
nach außen gerichtete Zunge, die in einem radialen Schlitz des Kolbens aufgenommen wird. Die Konstruktion und die
Wirkungsweise der Stabilisierungsplatte ist in der australischen Patentanmeldung No. 454/75 dargestellt.
Wie Figur 3 zeigt, ist jeder Flügel 18 hin- und hergehend
50 in dem Gehäuse durch ein Paar Lagerstreifen, die in den
Wänden des Schlitzes 18A des Außengehäuses befestigt sind, und durch Lagerpolster 52 abgestützt auf dem radial innen
liegenden Teil der Schenkel 20 des Flügels. Die Lagerstreifen 50 bestehen vorzugsweise aus Phosphorbronze oder anderem
geeigneten Lagermaterial und sind in engem Sitz in der Nut in dem Gehäuse gehalten oder durch geeignete Befestigungsmittel,
beispielsweise schrauben, befestigt. Die Flächen des Flügels 18, die mit der Lagerstreifen in Eingriff stehen,
sind glatte Flächen ohne besondere Oberflächenbehandlung. Die Lagerstreifen 50 sind in den Schlitzen 18A nach außen
versetzt zu den Dichtungen 32 angeordnet, so daß die Lagerstreifen nicht in direktem Kontakt mit den Verbrennungsgasen
stehen und daher eine geringere Arbeitstem peratur besitzen.
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Die Lagerpolster 52 auf dem innen liegenden Teil der Schenkel 20 des Flügels sind breiter als der schenkel,
so daß allein die Polster mit den beiden Seitenwandungen des radialen Schlitzes 2OA der Seitenwandungen des Gehäuses
in Eingriff stehen. Da es schwierig ist, für die Lagerpolste:
52 ein anderes Masterial zu verwenden als für den übrigen
Teil des Flügelschenkeis, werden die Seiten des Flügelschenkels
und/oder die gegenüberliegende Wand des Schlitzes 2OA, in dem die Lagerpolster 52 gleiten, durch Einsätze
53 gebildet, und die Lagerpolster 52 oder die Einsätze 53 oder beide bestehen zweckmäßigerweise aus einem geeigneten
Lagermaterial, beispielsweise Phosphorbronze.
Ein Teil des Flügelschenkels, der zwischen den Lagerpolstern 52 und dem äußeren Umfang des Kolbens 13 liegt, trägt ein
Kontrollpolster 54, das mit den Dichtungen 30 in der Seitenfläche des Kolbens zusammenarbeitet.
Die axialen Endflächen der Flügel und die zugeordneten Flächen an den Flügelschenkein sind mittels einer sich
längs des Flügelschenkeis erstreckenden Nut und einer Feder
miteinander verbunden, wobei diese Verbindung die BElastung zwischen den Flügeln und den Flügelschenkeln in Umfangsrichtung
aufnehmen, die die Hauptrichtung der Belastung ist.
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Eine relative Bewegung zwischen dem Flügel und den Flügelschenkeln
in radialer Richtung wird durch einen einzelnen Bolzen 56 verhindert, den Flügelschenkel durchdringt und
in den Flügel eingeschraubt ist. Der Flügelansatz ZL, der gleitend in dem Schlitz 22 der Stirnseite des Kolbens
aufgenommen ist, ist auf einem Bolzen 57 befestigt, der mit dem Flügelschenkel 2O einen gemeinsamen Teil bildet.
Der Ansatz 21 wird auf dem Bolzen 57 durch einen Sprengring oder ein ähnliches Befestigungsmittel gehalten.
Das Äusführungsbeispiel beschreibt einen Motor mit innerer
Verbrennung? die Erfindu-ng kann auch auf andere Formen von Motoren, beispielsweise hydraulische Motoren, Dampfmaschinen
mit einem Kreiskolben Anwendung finden.
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Claims (4)
1.) Mit Flügeln ausgestatteter Kreiskolbenmotor,
bestehend aus einem Gehäuse, einem auf einer drehbar im Gehäuse angeordneten Welle aufgenommenen
Kolben und aus einer Mehrzahl von Flügeln, die zwischen dem Gehäuse und dem Kolben Kammern bilden,
deren Volumen sich in Abhängigkeit von der relativen Bewegung zwischen dem Kolben und dem Gehäuse ändert,
dadurch gekennzeichnet , daß jeder Flügel für seine hin- und hergehende
Bewegung in dem Kolben oder dem Gehäuse an drei Stellen abgestützt ist, die ein in der Ebene des
Flügels liegendes Dreieck bilden.
2. Kreiskolbenmotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei der Abstützstellen in axialer
Richtung im Abstand und die dritte Abstützstelle in radialer Richtung im Abstand von den beiden
ersten Abstützstellen angeordnet sind.
3. Kreiskolbenmotor nach Anspruch 1, bei dem das Gehäuse aus einer Umfangswandung und gegenüberliegenden
Seitenwandungen besteht, und jeder Flügel zum Zwecke
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seiner hin- und hergehenden Bewegung in Schlitzen
j in der Umfangswand und den Seitenwandungen aufgenommen
ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Äbstützstellen
in dem Schlitz der ümfangswand und die beiden anderen
Abstützstellen in den Schlitzen je einer Seitenwand
liegen.
Abstützstellen in den Schlitzen je einer Seitenwand
liegen.
j
4. Kreiskolbenmotor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet
daß die in dem Schlitz der Gehäusewand liegende Abstutz-STELLE
aus zwei Lagerpolstern besteht, von denen je
einer in den beiden Seitenwänden des Schlitzes derart
angeordnet ist, daß die Polster an den beiden gegenüberliegenden Flächen des Flügels anliegen.
5. Kreiskolbenmotor nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet daß die Lagerpolster nach außen versetzt zu den zwischen
den Schlitzwandungen in der ümfangswand befindlichen
Dichtungen angeordnet sind.
Dichtungen angeordnet sind.
6. Kreiskolbenmotor nach Anspruch 4 oder 5, dadurch
ι gekennzeichnet, daß die in den Schlitzwandungen der
Ümfangswand angeordneten Lagerpolster an den gegenüberliegenden
Flügelflächen über die gesamte Flügellänge
anliegen.
anliegen.
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7. Kreiskolbenmotor nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lagerpolster aus in der Umfangswand des Gehäuses befestigten Einsätzen bestehen.
8. Kreiskolbenmotor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die in dem Schlitz jeder Seitenwand
angeordnete Abstützstelle aus zwei Lagerpolstern besteht, von denen einer auf jeder Seite der gegenüberliegenden
Flügelflächen angeordnet ist, und daß die Lagerpolster an den gegenüberliegenden Seiten
des Schlitzes in der Seitenwand des Gehäuses anliegen
9. Kreiskolbenmotor nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Flügel an jedem axialen Ende
einen sich in die ümfangsfläche des Kolbens erstreckenden
Teil besitzt, und daß die zwei Lagerpolster vorstehende, an den beiden gegenüberliegenden Seiten
des Flügelteiles anliegende Oberflächen bilden.
. Kreiskolbenmotor nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Flügel einen sich von der Umfangs fläche des Kolbens in den Schlitz der Umfangswand
des GEhäuses erstreckenden Hittelteil und an jedem axialen Ende des Mittelteiles einen in die Schlitze
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j der Gehäuseseitenwandungen eingreifenden SChenkelteil besitzt, der sich nach innen in die Umfangsflache des
Kolbengliedes erstreckt, und daß die beiden Lagerpolster aus vorstehenden Flächen bestehen, die auf den gegenüberliegenden
Seiten des innerhalb des Kolbens befindlichen Schenkelteiles bestehen.
11. Kreiskolbenmotor nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß jede Seite eines jeden Schlitzes jeder GehäuseHeitenwand aus einem Einsatz aus Lagermaterial besteht, der sich
wenigstens über demjenigen Teil des Schlitzes erstreckt, der mit den Lagerpolstern des Flügels in Eingriff tritt.
12. Kreiskolbenmotor nach Anspruch IO, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Schenkelteil des Flügels und das axiale Ende des Flügelmittelteiles,an dem die Schenkelteile angeordnet
sind, mit einer sich über die Länge des Schenkelteiles erstreckenden Nut- und Feder-Anordnung miteinander verbunden
sind.
13. Kreiskolbenmotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben in dem Gehäuse bei Drehung der Welle einen
kreisförmigen Umlauf durchführt und die Flügel an dem Kolben derart aufgenommen sind, daß jeder Flügel zu dem
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Kolben eine relative senkrecht zur hin- und hergehenden
FJ.ügelbewegung im Gehäuse gerichtete Bewegung durchführt,
und daß die inneren Enden jedes Flügels mit entsprechenden, die Relativbewegung gestattenden ebenen
Bereichen der Umfangsflache des Kolbens in Eingriff
stehen.
14. Kreiskolbenmotor nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Flügel an jedem axialen Ende einen sich in die umfangsflache des Kolbens erstreckenden
Stegteil besitzt, der einen an ihn angeformten Vorsprung aufweist, der einen Ansatz trägt, der gleitend
in einen im Kolben angeordneten, parallel zu dem zugehörigen Oberflächenbereich des Kolbens liegenden
Schlitz eingreift und den Flügel mit dem Kolben verbindet.
15. Kreiskolbenmotor nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse aus einem eine innere ömfangswand
bildenden Außenteil und gegenüberliegenden
* Seitenwandungen besteht und jeder Flügel für seine hin- und hergehende Bewegung in in der Umfangswand
und den Seitenwandungen angeordnete Schlitze eingreift,
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und daß die eine Abstützstelle in dem Schlitz der ümfangswand und je eine der beiden anderen Abstützstellen
in dem Schlitz jeder Seitenwand angeordnet ist.
16. Kreiskolbenmotor nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lagerpolster oder die Flügel aus einem Einsatz oder einer auf den Flügel aufgebrachten Schicht aus
geeignetem Lagermaterial bestehen.
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ieerseite
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| GB1520971A (en) | 1978-08-09 |
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