DE2603355C3 - Zweipoliger Niederspannungs-Schutzschalter - Google Patents
Zweipoliger Niederspannungs-SchutzschalterInfo
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- 230000000712 assembly Effects 0.000 description 2
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-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H83/00—Protective switches, e.g. circuit-breaking switches, or protective relays operated by abnormal electrical conditions otherwise than solely by excess current
- H01H83/02—Protective switches, e.g. circuit-breaking switches, or protective relays operated by abnormal electrical conditions otherwise than solely by excess current operated by earth fault currents
- H01H83/04—Protective switches, e.g. circuit-breaking switches, or protective relays operated by abnormal electrical conditions otherwise than solely by excess current operated by earth fault currents with testing means for indicating the ability of the switch or relay to function properly
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- Emergency Protection Circuit Devices (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen zweipoligen Schutzschalter gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches.
Ein derartiger Schutzschalter ist aus der US-PS 36 36 482 bekannt. Der bekannte Schutzschalter besteht
aus einer ersten Einheit, in welcher ein Stromunterbrecher untergebracht ist, und einer zweiten Einheit,
welche die auf Erdschluß ansprechende Vorrichtung und eine Einrichtung enthält, die bei einem entsprechenden
Erdfehler die Kontaktstücke in der ersten Einheit irennt. Elektrisch sind die beiden Einheiten durch
Steckkontakte verbunden. Da die Einheiten jedoch nebeneinander mittels jeweiliger Schraub- und Klemmvorrichtungen
fest montiert sind, kann bei einem Wechsel des gewünschten Nennstroms de, bt:-effende
Teil nur mit einiger Mühe ab- bzw. anmontiert werden.
Aus dem DE-GM 18 87 374 ist ferner ein Leistungsschalter bekannt, der aus drei übereinander angeordneten
Einzelgehäusen besteht, von denen das unterste Gehäuse, in dem sich ein Überstromauslöser befindet,
mittels einer Schraube fest an einer Montageplatte montiert wird. Das zweite Gehäuse enthält die
Schaltungsanordnung und Ausschaltkontakte und ist mit dem ersten Gehäuse elektrisch mit Steckkontakten
verbunden. Das dritte Gehäuse schließlich ist als Deckel ausgebildet, in welchem sich eine Lichtbogenkammer
sowie ggf. weitere Baugruppen befinden. Die Teile werden von zwei von der Vorderseite her zugänglichen
Schrauben zusammengehalten. Im Falle einer Störung können die wesentlichen Baugruppen nach Entfernung
der beiden Schrauben ausgebaut und ersetzt werden, ohne daß Stromleiter gelöst werden müssen. Der Zweck
des bekannten Leistungsschalter besteht darin, eine Demontage ohne Lösen einer Leitung zu ermöglichen,
damit bei einer Störung nicht der ganze Schalter ausgewechselt werden muß. Die Nennleistungswahl
erfolgt mittels einer Einstellschraube, was bedeutet, daß eine Änderung nur in einem relativ kleinen Leistungsbereich
möglich ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schutzschalter zu schaffen, dessen mit einem Überstromauslöser
versehener Schaltteil vom Erdschlußstromauslöserteil einfach und schnell getrennt werden
kann, so daß die Möglichkeit besteht, an den Erdschlußstromauslöserteil Schaltteile mit verschiedenen
Überstromauslösern unterschiedlicher Leistung anzubringen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruches
gelöst
Die Erfindung hat den Vorteil, daß der Überstromaus-S
löser des Schutzschalters mit minimalem Aufwand an Arbeit und Zeit ausgewechselt werden kann, wenn der
Benutzer z. B. einen höheren Nennstrom verlangt Dies kann erfolgen, ohne daß zunächst die gesamte
elektrische Anlage spannungslos gemacht werden muß.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Zeichnungen erläutert in welchen
F i g. 1 eine perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels
eines erfindungsgemäßen, zweipoligen N iederspannungsschutzschalters und
Fig.2 eine Ansicht der Rückseite des in den fest montierten Erdschlußstromauslösers einsteckbaren mit
Überstromauslöser und Kontaktstücken versehenen Teils zeigt
Der als Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellte Schutzschalter besteht aus einem von einem
isolierenden Gehäuse umgebenden Erdschlußstromauslöser 1 und einem an dieses ansteckbaren Teil 2. Der
Erdschlußstromauslöser 1 wird in einer elektrischen Anlage fest montiert, z. B. in einer zweipoligen
abgehenden, aus einem Phasenleiter und einem Nulleiter bestehenden Leitung, und zum Anschluß der
Leiter dieser Leitung ist der Erdschlußstromauslöser 1 mit Schraubklemmen 3 versehen. Der Erdschlußstromauslöser
1 weist elektrische Kontakthülsen 4 und mechanische Halterungszapfen 5 und 9 auf.
Der ebenfalls von einem isolierenden Gehäuse umgebende Teil 2, in welchem sich ein zweipoliger
Schalter und eine Schaltvorrichtung mit Überstromauslöser befinden, ist, wie die Ansicht der Rückseite in
F i g. 2 zeigt, mit messerförmigen Kontaktstiften 10 und öffnungen 11 und 12 versehen. Wenn der Teil 2 auf den
Erdschlußstromauslöser 1 gesteckt wird, greifen die messerförmigen Kontaktstifte 10 in die Kontakthülsen 4
ein und die mechanischen Halterungszapfen 5 bzw. 9
gelangen in die öffnungen 11 bzw. 12 im Teil 2.
Der Teil 2 ist an der Vorderseite mit einem Bedienungshebel »Ein/Aus«, mittels welchem der
zweipolige Schalter ein- und ausschaltbar ist, sowie mit einer Prüftaste 7 für den Erdschlußstromauslöser und
einer Rückstelltaste 8 für denselben versehen.
Wenn der Schutzschalter in einer elektrischen Anlage angeordnet ist, wird der Schalter bei Überlast oder
Kurzschluß von dem thermisch bzw. magnetisch wirkenden Überstromauslöser, der sich im Teil 2
befindet, abgeschaltet.
Bei Erdschluß wird der sich im Isoliergehäuse befindende Erdschlußstromauslöser wirksam und läßt
einen Stift aus dem Halterungszapfen 9 austreten, welcher im Teil 2 eine mechanische Verriegelung
aufhebt, durch welche die Kontaktstücke im Teil 2 geöffnet werden.
Zur Rückstellung des Erdschlußstromauslösers 1 wird dann die Rückstelltaste 8 eingedrückt, durch die der
erwähnte Stift wieder in den hülsenförmigen Halterungszapfen 9 zurückgedrückt wird.
Zur Prüfung des Erdschlußstromauslösers dient die Prüftaste 7, und wenn diese eingedrückt wird, wird ein
Stift von dem Teil 2 her in den Halterungszapfen 5 hineingedrückt, durch den im ErdschluDstromauslöser 1
ein Erdschlußstrom nachgebildet wird. Wenn alles in Ordnung ist, soll nun der Schalter im Teil 2 ebenfalls
öffnen.
Hicizu 1 Blatt Zeichnunpen
Claims (1)
- Patentanspruch:Zweipoliger Niederspannungs-Schutzschalter mit einem Überstromauslöser sowie einem fest montierbaren Erdschlußstromauslöser, bei dem der Erdschlußstromauslöser und der Überstromauslöser mit der Schaltanordnung und den Kontaktstücken in gesonderten Gehäusen angeordnet und durch eine Steckverbindung elektrisch verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß der den Überstromauslöser, die Schaltanordnung und die Kontaktstücke enthaltende Teil (2) auf dem als Unterteil dienenden Erdschlußstromauslöser (1) allein durch die die elektrische und mechanische Verbindung herstellende Steckverbindung (4, 5, 9, 10, 11) gehalten ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL7501127A NL157742B (nl) | 1975-01-30 | 1975-01-30 | Overstroomrelais met aardfoutrelais. |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2603355A1 DE2603355A1 (de) | 1976-08-05 |
| DE2603355B2 DE2603355B2 (de) | 1977-10-13 |
| DE2603355C3 true DE2603355C3 (de) | 1978-06-08 |
Family
ID=19823079
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19762603355 Expired DE2603355C3 (de) | 1975-01-30 | 1976-01-29 | Zweipoliger Niederspannungs-Schutzschalter |
Country Status (4)
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| FR (1) | FR2299719A1 (de) |
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Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| JP4088511B2 (ja) * | 2002-11-13 | 2008-05-21 | 三菱電機株式会社 | 回路遮断器の端子装置 |
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1975
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- 1976-01-30 BE BE163944A patent/BE838091A/xx unknown
Also Published As
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|---|---|
| FR2299719A1 (fr) | 1976-08-27 |
| FR2299719B1 (de) | 1978-05-19 |
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