DE2602300A1 - Vorschubkopf fuer die stangenzufuehrung eines drehautomaten - Google Patents
Vorschubkopf fuer die stangenzufuehrung eines drehautomatenInfo
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Description
TH0 ^602300
Patentanwalt
W.B. THOMPSON ENGINEERING COMPANY REDDITOH, WORCESTERSHIRE, ENGLAND
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Torschubkopf für
die Zuführung des metallischen Stangenmaterials oder anderer langgestreckter Ausgangsstücke in einem Mehrspindeloder
Einspindel-Drehautomaten.
Stangenzuführungen für Drehautomaten umfassen im allgemeinen
eine Stangenvorschubeinrichtung und eine btangenführung, wobei die Stangenvorschubeinrichtung aus einem drehbar gelagerten
Vorschubrohr und einer am vorderen Ende dieses Vorschubrohres befindlichen Vorschubzange bzw«, einem Vorschubkopf
bestehtο
Herkömmliche Vorschubköpfe, Z0 Be für Mehrspindel-Schraubendr
ehaut oma ten, sind aus einem Stahlrohr gefertigt, welches mit einer Anzahl in Richtung der Rohrachse verlaufender,
paralleler Schlitze versehen iste Dasjenige Ende des Rohres,
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von dem diese Schlitze ausgehen, ist auf einen etwas kleineren Durchmesser zusammengedrückt, so daß die Schlitze
an dieser Stelle wieder geschlossen sind, und ist in diesem Zustand einer Wärmebehandlung unterworfen wordene Beim
Betrieb des Automaten wird eine Stange des metallischen Werkstoffes, deren Durchmesser so bemessen ist, daß sie sich
in dem erweiterten Ende des Kopfes gerade noch gleitend bewegen läßt, in dieses erweiterte Ende eingeführt und sodann
unter Druck bis zu einem Materialanschlag durch das verjüngte Ende des Kopfes hindurchgeschoben, welches nunmehr
die Stange festhalte Das jenseits des verjüngten Endes aus dem Vorschubkopf bis zu dem Materialanschlag herausstehende
Ende der Stange stellt das zu bearbeitende Werkstück dar, welches von einem Spannfutter oder einer Spannzange erfaßt
und nacheinander den verschiedenen Werkzeugen zur Ausbildung der gewünschten Schraube zugeführt wird. Wenn die Schraube
fertig ist, wird sie von der Stange abgestochen, worauf sich die Spannzange öffnet und die Stange durch den Vorschubkopf
um ein weiteres Stück erneut bis zum Materialanschlag vorgeschoben wird, welcher die für die Herstellung der nächsten
Schraube erforderliche Materiallänge begrenzt«, Eine der Aufgaben des Vorschubkopfes ist es, eine Rückwärtsbewegung
der Stange zu verhindern, solange die Spannzange geöffnet ist·
Diese herkömmlichen Vorschubköpfe besitzen jedoch verschiedene Kachteileo Erstens ist es sehr schwierig, die erforderliche
Klemmwirkung der Stange in dem verjüngten Ende des Kopfes zu erreichen«. Wenn die Passung zu locker ist, wird sie
nicht den Zweck erfüllen, die Stange an einer Rückwärtsbewegung zu hindern; ist sie dagegen zu stramm, ergeben sich
Schwierigkeiten beim Durchführen der Stange, welche sich infolge der für das Durchdrücken der Stange durch den Kopf
erforderlichen erhöhten Kraft in Verletzungen der Stangen-
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Oberfläche und in vielen Fällen auch in Beschädigungen des Vorschubkopfes selbst auswirken,.
Sofern eine Rückwärtsbewegung der Stange nicht ausgeschlossen ist, hat sie einen weiteren Nachteil zur Folgeo Die
beträchtliche Kraft, die aufgewandt werden muß, um die Stange durch den Kopf vorzuschieben, bewirkt, daß die Stange
mit einer.nicht unerheblichen Geschwindigkeit auf den Materialanschlag- auftrifft, wodurch ein Rückstoß auf die
Stange erzeugt wird, welcher von einem herkömmlichen Vorschubkopf nicht verhindert werden kann«
Ziel der vorliegenden Erfindung ist daher ein Vorschubkopf für eine Stangenzuführung, mit dem die erwähnten Nachteile
umgangen oder doch zumindest weitgehend beseitigt werden könnene
Dieses Ziel wird durch einen Vorschubkopf für die Stangenzuführung
eines Drehautomaten erreicht, der dadurch gekennzeichnet ist, daß er aus einer inneren elastischen Klemmhülse
mit konischem Mantel und zylindrischer Bohrung zur im wesentlichen spielfreien Durchführung des zu verarbeitenden
Stangenmaterials sowie aus einer äußeren Führungshülse mit konischer Bohrung besteht, deren Konus dem Außenkonus
der Klemmhülse entspricht, und in der die Klemmhülse im wesentlichen frei beweglich angeordnet ist, sich aber
bei einer bestimmten Verschiebung in Richtung der Konusverjüngung
mit der Führungshülse verkeilt, wobei sich der Innendurchmesser der Klemmhülse infolge von deren Elastizität
im Zustand dieser Verkeilung soweit verringert, daß das Stangenmaterial in der Klemmhülse festgeklemmt wird, während
die Klemmhülse andererseits jederzeit wieder ungehindert in Richtung der Konuserweiterung bis zu einem Anschlag,
der das Austreten der Klemmhülse aus der Führungshülse verhindert,
wieder aus der Verkeilung gelöst und zurückbewegt
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werden kann, wobei die Haltewirkung der Klemmhülse auf das Stangenmaterial durch elastische Entspannung der Klemmhülse
wieder aufgehoben wird»
Die erforderliche Elastizität der inneren Klemmhülse wird vorzugsweise durch Schlitze erreicht, die von beiden Enden
aus in die Klemmhülse eingeschnitten sind, wobei jeder der Schlitze, die von einem Ende ausgehen, sich bis zwischen
zwei benachbarte Schlitze, die vom anderen Ende ausgehen, erstreckte Die Schlitze verlaufen zweckmäßigerweise parallel
zueinander in Richtung der Hülsenachseo
Die Bohrung der inneren Klemmhülse kann einen kreisförmigen Querschnitt zur Durchführung von runden Stangen, aber
auch jede beliebige andere Gestalt besitzen, um beispielsweise Stangen von .quadratischem, hexagonalem oder noch
anderem Querschnitt aufzunehmen.
Anpassung an Stangenmaterial unterschiedlichen Durchmessers kann bei der Verwendung eines erfindungsgemäßen
Vorschubkopfes mit entsprechend unterschiedlichen Klemmhülsen, jedoch unter Beibehaltung der gleichen 3?ührungshülse
erfolgen,, So läßt sich rundes Stangenmaterial im Durchmesserbereich
von 9j6 bis 28,6 mm mit einem Satz von nur
drei erfindungsgemäßen Vorschubköpfen bewältigen, von denen
jeder mit Klemmhülsen unterschiedlicher Bohrung, aber jeweils gleichen Außendurchmessers versehen werden kann0 So
kann der erste Vorschubkopf Stangen mit Durchmessern von 9,6 bis 16 mm, der zweite Stangen mit Durchmessern von 16
bis 22,4 mm und der dritte Stangen mit Durchmessern von ^2,4 bis 28,6 mm aufnehmen,, Zu jedem der Vorschubköpfe gehört
ein Satz von Klemmhülsen, deren Bohrungen der Iiurchmesvserabstufung
der zu verarbeitenden Stangen entsprechen, deren Außendurchmesser jedoch gleich ist»
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Dementsprechend hängt natürlich die Wanddicke der Klemmhülsen von der für den jeweiligen Stangendurchmesser erforderlichen
Bohrung ab, wobei die kleinstmöglichen und größtmöglichen Bohrungen bei einem bestimmten Klemmhülsen-Außendurchmesser
vom Fachmann leicht zu ermitteln sindo Es hat sich jedoch herausgestellt, daß die Wanddicke am dünneren
Ende der Klemmhülse zweckmäßigerweise maximal 4,8 mm und minimal 1,6 mm beträgt«.
Der Außenkonus der Klemmhülse beträgt vorzugsweise etwa 2 oder 1,5 ο Der Innenkonus der Führung
!erweise in gleicher Neigung ausgeführt.
2 oder 1,5 ο Der Innenkonus der Führungshülse ist norma-
Im folgenden werden Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Vorschubkopfes unter Hinweis auf die beigefügten Zeichnungen
im einzelnen näher beschriebene
Es stellen dar:
Figo 1 einen Längsschnitt durch eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Vorschubkopfes;
Figo 2 einen Längsschnitt durch die innere Klemmhülse
des Vorschubkopfes nach Figo 1 ;
Figo 3 eine Stirnansicht der inneren Klemmhülse nach Figo 2;
Fig. 4 einen Längsschnitt durch eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Vorschubkopfes
j
Figno5> 6, 7 drei verschiedene Betriebszustände im Arbeitszyklus
des erfindungsgemäßen Vorschubkopfes innerhalb
eines Drehautomaten in schematischer Wiedergabe«
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Zuerst sei die in den Fign. 1 - 3 wiedergegebene Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Vorschubkopfes beschriebene Eine aus gehärtetem Stahl gefertigte und geschliffene
innere Klemmhülse 10 von 31,8 mm (1 1/4 Zoll) Länge enthält
eine zylindrische Bohrung von 25,4 mm (1 Zoll) Weite und besitzt an ihrem einen Ende 11 einen maximalen Außendurchmesser
von 33,4 mm (15/16 Zoll), der sich zum anderen
Ende 12 hin konisch auf 31,8 mm (1 1/4 Zoll) verjüngte Am dünneren Ende der Klemmhülse 10 ist die Bohrung entlang
ihrem Umfang mit einer Abschrägung 15 versehen, welche das Einführen der Materialstange erleichtern soll,, Am dickeren
Ende der Klemmhülse ist die Bohrung mit einer weiteren Schräge 16 versehen, durch welche eine Beschädigung der
Bohrung durch austretende Stangenenden vermieden werden sollo Auf die Oberfläche der Bohrungswand ist eine Molybdänbeschichtung
aufgespritzt, um die Verschleißfestigkeit zu erhöhen,, Von jedem der beiden Enden der Klemmhülse aus sind
vier Schlitze 13 von jeweils 1,6 mm (1 1/16 Zoll) Breite in die Wandung eingeschnitten, die parallel zueinander und
in Richtung der Bohrungsachse verlaufen,. Die Schlitze erstrecken
sich etwa über 3/4 der Hülsenlänge und sind in solcher Weise gleichmäßig über aen Umfang verteilt, daß die
Schlitze der einen Seite jeweils mit den Schlitzen der anderen Seite auf lücke stehen,, An seinem der Hülsenkante abgewandten
Ende mündet jeder Schlitz vorzugsweise in ein Loch 14, um ein eventuelles .Bersten der Klemmhülse zu verhindern»
Die acht Schlitze verleihen der Klemmhülse 10 die erforderliche Elastizität, deren Bedeutung weiter unten noch erläutert
wirdo
Die äußere Führungshülse 20 ist Teil eines geschliffenen und
gehärteten Stahlrohres 21 von etwa 76,2 mm (3 Zoll) Länge und etwa 50,8 mm (2 Zoll) Außendurchmessero Etwa die Hälfte
der Länge dieses Rohres 21 wird von der Führungshülse 20
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gebildet, während die restliche Länge einen Portsatz 22 darstellt, der an seinem Ende mit einem u-ewinde 17 zur
Befestigung an dem Automaten versehen iste Die Bohrung der
äußeren Führungshülse 20 ist konisch und verjüngt sich von einem Durchmesser von 33,3 mm (1,310 Zoll) am äußeren
Ende 23 auf einen Durchmesser von 31,5 mm (1,240 Zoll) am anderen, zur Eohrmitte hin gerichteten Ende 24<
> Das Ende 24 der leonischen Bohrung wird durch einen Bund.25
abgeschlossen, an dem der Innendurchmesser des Rohres 21 sich auf 28,7 mm (1,130 Zoll) verringerte Der Innenkonus
der Führungshülse 20 entspricht dem Außenkonus der Klemmhülse
1Oo
Das Ende größeren Innendurchmessers der Führungshülse 20 ist durch einen Gewindering 30 aus Stahl im Durchmesser
reduziert, der in den Endabschnitt 26 der Bohrung der Führungshülse 20 eingeschraubt ist0 Der Innendurchmesser
des Gewinderinges 30 ist so bemessen, daß er den Durchtritt einer Werkstoff-Stange gestattet, aber den Durchtritt der
Klemmhülse. 10 verhinderte Die Gewinde, mit denen der Gewindering 30 und die Führungshülse 20 einerseits sowie die
Führungshülse 20 und der Fortsatz 22 andererseits miteinander verbunden sind, sind Linksgewinde, da die entsprechenden
Gewinde in Mehrspindel-Automaten üblicherweise als Linksgewinde ausgeführt werden0
Der in der Figo 4 gezeigte Vorschubkopf stellt eine weitere Ausführungsform·der vorliegenden Erfindung dar, welche sich
in mehrfacher Hinsicht von der in den Figno 1 - 3 dargestellten
Ausführung unterscheidet,, Abweichend von der ersten
Ausführung ist die Führungshülse bei der zweiten Ausführungsform nicht gleichzeitig'Teil des Mantels des Vorschubkopfes,
welcher gemäß Figo 4 als getrenntes Bauteil ohne Ansatzstück ausgebildet ist«, Die Bohrung,durch welche die Material-
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stange in die Bohrung der Klemmhülse eingeführt wird, befindet sich in einem mit Preßsitz in den Mantel eingesetzten
!Führungsring und nicht im Mantel selbst wie bei der Ausführung nach fign„ 1-3« Der Zweck dieser abweichenden Ausführung
wird im folgenden erläutert0
Der Mantel 40 des Vorschubkopfes ist an einem Ende mit einem Gewinde 41 zum Einschrauben in den Drehautomaten versehen,
in dem der Vorschubkopf verwendet werden soll« Die zylindrische Bohrung 42 des Mantels 40 enthält einen Absatz
43» von dem aus eine Bohrung 42 a mit erweitertem Durchmesser bis zum anderen Ende des Mantels 40 verläuft,
wo sie mit einem Innengewinde 44 zum Einschrauben eines Verschlußringes 45 versehen ist, welcher die gleiche funktion
wie der Gewindering 30 in J1Ig0 1 erfüllte In die Bohrung
42 a ist mit Preßsitz ein führungsring 46 eingesetzt,
der mit seiner einen Seite an dem Absatz 43 anliegt und der auf seiner anderen Seite unter Bildung eines Absatzes 46b
einen zylindrischen Fortsatz 46a erweiterten Innendurchmessers
besitzto
Zwischen dem führungsring 46 und dem Verschlußring 45 befindet sich in der Bohrung 42a eine ebenfalls mit Preßsitz
eingesetzte führungshülse 47 mit einer konischen Bohrung,
deren größter Durchmesser sich an der Seite des Verschlußringes 45 und deren kleinster Durchmesser sich an der Seite
des führungsringes 46 befindete
Innerhalb der führungshülse 47 ist eine Klemmhülse 48 angeordnet,
welche die gleiche Gestalt besitzt wie die Klemmhülse 10 der fign0 1-3 (einschließlich der in figo 4 nicht
gezeigten Schlitze für die Elastizität)0 Die Klemmhülse 48
besitzt eine zylindrische Bohrung 48a und eine konische Mantelfläche, welche dem Innenkonus der führungshülse 47
entspricht«, führungshülse und Klemmhülse sind so dimensio-
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niert, daß sich die Klemmhülse in der Führungshülse verkeilt, wenn erstere gemäß der Darstellung in !Figo 4 nach
rechts bewegt wird, wobei die Verkeilung bereits erfolgt, bevor sich die rechte Kante der Klemmhülse wesentlich über
die rechte Kante der !Führungshülse hinausbewegto Der Absatz
46b stellt einen Sicherheitsansohlag für die Klemmhülse dar, falls diese infolge von Gewalt oder infolge von erhöhtem
Verschleiß der Konusflächen zu weit durch die Führungshülse hindurchgeschoben werden solltee
Durch Verwendung von Klemmhülsen verschiedenen Durchmessers und von Führungsringen entsprechenden Durchmessers kann
der Vorschubkopf gemäß Figo 4 an den Einsatz von Metallstangen
verschiedenen Durchmessers angepaßt werden. Beispielsweise ist durch die gestrichelte Linie 49 in Figo 4
die Innenabmessung eines Austauschführungsringes für die
Verwendung von Stangenmaterial mit geringerem Durchmesser angedeutet als dasjenige, für das der mit ausgezogenen
Linien dargestellte Führungsring vorgesehen ist„ Innerhalb von für jeden Fachmann erkennbaren Grenzen lassen sich
auch Stangen von geringerem Durchmesser verarbeiten als diejenigen, für die die Anordnung nach Figo 4 vorgesehen
ist, wenn man Klemmhülsen von entsprechend größerer Wanddicke einsetzt» Falls bei zunehmender Wanddicke eine Grenze
dadurch erreicht wird, daß die Klemmhülsen keine ausreichende Elastizität mehr besitzen, kann diese Schwierigkeit beseitigt
werden, indem man die Führungshülse gegen eine entsprechende mit größerer Wanddicke austauschte Da jeweils
ein Satz von Klemmhülsen unterschiedlicher Wanddicke in Verbindung mit jeder Führungshülse konstanter Wanddicke verwendet
werden kann, besitzt der Vorschubkopf gemäß Figo 4 eine ausgesprochen große Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche
Werkstoffdurchmessero
Es folgt nun eine Beschreibung der Arbeitsweise eines Vorschubkopfes
gemäß Figno 1 - 3 in Verbindung mit einem Mehr-
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spindel-Schraubenautomaten. Der Vorschubkopf wird zusammengesetzt,
indem man das Ansatzstück 22 an die Führungshülse
20 anschraubt, den Gewindering 50 aus der Führungshülse
ausschraubt, eine dem zu verarbeitenden Stangenmaterial angepaßte Klemmhülse 10 in die· Führungshülse 20 einsetzt und
darauf den Gewindering 30 wieder einschraubt0 In diesem Zustand
wird der Vorschubkopf an das Vorschubrohr des Automaten angeschraubte
Nun wird Stangenrundstahl von beispielsweise 25,4 mm
(1 Zoll) Außendurchmesser in die Maschine eingeführt„ Beim
Vorschieben der Stange tritt deren Vorderende durch das Ansatzstück 22 in den Vorschubkopf ein und trifft auf die
Klemmhülse 10, die es innerhalb der Bohrung der Führungshülse 20 bis zum Anschlag mit dem Gewindering 30 vorschiebt,
durch den eine weitere Vorwärtsbewegung der Klemmhülse 10 verhindert wird« Die Klemmhülse ist ausreichend elastisch,
so daß sich die Schlitze unter der Wirkung des Druckes des btangenkopfes leicht öffnen, wodurch sich der Innendurchmesser
der Klemmhülse geringfügig erweiterte Diese Erweiterung ermöglicht die Durchführung der Stange durch die
Klemmhülse und den Gewindering 30, bis sie auf den Anschlag für den Materialvorschub der iviaschine auftrifft» Hierauf
wird die Spannzange um die Stange geschlossen, der Materialanschlag
entfernt und das erste Werkzeug mit dem vorstehenden Bearbeitungsabschnitt der Stange in Eingriff gebracht.
Wenn die vorgesehenen Bearbeitungsgänge am Werkstück abgeschlossen sind, wird die somit entstandene Schraube von der
Stange abgestochen, der Vorschubkopf zurückbewegt und die Spannzange geöffnet»
Bei diesem Vorgang wird jedes Bestreben der Stange, sich rückwärts zu bewegen, durch die Klemmhülse, die die Stange
nach wie vor anliegend umschließt, verhindert, da letztere sich mit der :Führungshülse mittels der sich aneinanderle-
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genden Konusflachen verkeilte Eine erneut auf die Stange
ausgeübte Vorschubbewegung führt dazu, daß sie wiederum
durch die Spannzange hindurch bis an den Materialanschlag gebracht wird und der beschriebene Arbeitsablauf sich
wiederholte
Im folgenden wird der Arbeitsablauf in einem Drehautomaten, beispielsweise für die Herstellung von Schrauben, in
Verbindung mit den schematischen Darstellungen der Fign» 5-6 beschriebene Figo 5 zeigt den ersten Zustand, unmittelbar
nachdem eine fertige Schraube von der Werkstoffstange abgestochen wurdeo Die Stange 50 erstreckt sich durch
den Vorschubkopf 51 und die Spannzange 52, die sich in offenem Zustand (do ho, die Stange nicht umschließend) befindete
Das Vorderende der Stange befindet sich in einem gewissen Abstand vom Materialanschlag 53ο
Figo 6 stellt den nächstfolgenden Zustand dar, in dem der
Vorschubkopf 51 mit der Stange 50 bis zum Materialanschlag 53 vorgeschoben ist«, Beim Vorschieben verursacht die Reibung
zwischen der Klemmhülse 54 und der Stange eine kurze Relativ bewegung zwischen der Klemmhülse 54 und der Führungshülse,
wodurch der Abstand 55 entsteht und die Klemmhülse 54 mit der Führungshülse verkeilt wird0 In diesem Zustand wird die
auf die Führungshülse ausgeübte Vorschubkraft über die Klemmhülse
kraftschlüssig auf die Stange übertragen, wodurch die
Klemmhülse die Stange bis zum Anschlag 53 vorschiebt, in welcher
Stellung der Vorschubkopf dann verharrte
Die nächste Stufe ist in FIg0 7 dargestellte Hier ist die
Spannzange um die Stange geschlossen und der Vorschubkppf ist entlang der Stange zurückgezogene Bei der beginnenden
Rückwärtsbewegung des Vorschubkopfes führt die Führungshülse eine gewisse Relativbewegung zur Klemmhülse aus, wodurch der
Spalt 55 wieder verschwindet,. Hierdurch wird die Klemmwir-
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kung zwischen der Klemmhülse und der Stange aufgehoben, so daß die Klemmhülse durch den Vorschubkopf auf der Stange
zurückbewegt werden kann. Sodann wird der -Materialanschlag entfernt und das oder die erforderlichen Werkzeuge werden
mit dem zu bearbeitenden, aus der Spannzange herausragenden Stangenende in Eingriff gebracht. Wenn die Bearbeitungsvorgänge beendet sind, werden die Werkzeuge zurückbewegt
und die hergestellte Schraube oder der eventuelle sonstige Gegenstand von der Stange entfernt oder abgestochen,, Darauf
wird die Spannzange wieder geöffnet, der Materialanschlag wieder in den Vorschubweg der Stange gebracht und der Vorgang
läuft von neuem ab0
Obwohl die Erfindung insbesondere in Anwendung auf Mehrspindel-Drehautomaten
beschrieben wurde, kann sie auch in Verbindung mit anderen Werkzeugautomaten, wie Z0 B0 Einspindel-Drehautomaten,
eingesetzt werdeno
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Claims (1)
- Patentansprüche( 1 ο J Vorschubkopf für die Stangenzuführung eines Drehautomaten, dadurch gekennzeichnet, daß er aus einer inneren, elastischen Klemmhülse (10,48) mit konischem Mantel und zylindrischer Bohrung zur im wesentlichen spielfreien Durchführung des zu verarbeitenden Starigenmaterials sowie aus einer äußeren Führungshülse (20,47) mit konischer Bohrung besteht, deren Konus dem Außenkonus der Klemmhülse (10,48) entspricht, und in der die Klemmhülse im wesentlichen frei "beweglich angeordnet ist, sich aber bei einer bestimmten Verschiebung in Richtung der Konusverjüngung mit der JTührungshülse (20,47) verkeilt, wobei sich der Innendurchmesser der Klemmhülse (10,48) infolge von deren Elastizität im Zustand dieser Verkeilung so weit verringert, daß das Stangenmaterial in der Klemmhülse (10,48) festgeklemmt wird, während die Klemmhülse (10,48) andererseits jederzeit wieder ungehindert in Richtung der Konuserweiterung bis zu einem Anschlag (30,45), der das Austreten der Klemmhülse (10,48) aus der Führungshülse (20,47) verhindert, wieder aus der Ver~ 1Ti]-U-J ti■·? .jV. uitd -^ui· .U-.—-^r- .^rlöii ^atiii, Λουώχ die Haltewirkung der Klemmhülse (10,48) auf das Stangenmaterial durch elastische Entspannung der Klemmhülse (10,48) wieder aufgehoben wird.Vorschubkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Führungshülse (47) in einem rohrartigen Mantel (40) des Vorschubkopfes angeordnet istoVorschubkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Führungshülse (20) ieil aes rohrartigen Mantels (21) des Vorschubkopfes ist0609831/0312Vorschubkopf nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß axe äußere Führungshülse (47) mit Preßsitz in den mantel (40) eingesetzt ist.5ο Vorschubkopf nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Mantels (40) ein bundartiger Anschlag (46a) vorgesehen ist, welcher verhindert, daß die äußere Führungshülse (47) bei Verkeilung mit der Klemmhülse (48) mit Gewalt aus ihrer lage im Mantel (40) verschoben werden kanno6„ Vorschubkopf nach einem der Ansprüche 2-5, dadurch gekennzeichnet, daß im Mantel (40) eine ringförmige Führung (46) vorgesehen ist, die koaxial zur Klemmhülse (48) angeordnet ist und das Einführen des Stangenmaterials in die Bohrung der Klemmhülse (48) erleichtern sollo7ο Vorschubkopf nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß diese ringförmige Führung (46) gleichzeitig denLUliJ._»j." uJ-tJfcill L->JCxIj-o,^ ^4Ci) XUX" -L_Lc. x''Uj.i.; UllgjfcSj.iwi.loi. \'t1 jdarstellt.,Vorschubkopf nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß diese Führung (46) auch eine Begrenzung für die Klemmhülse (48) darstellt„9ο Vorschubkopf nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß die Elastizität der Klemmhülse (10,48) durch eine Anzahl im Hülsenmantel angeordneter paralleler Schlitze (13) erzeugt ist, welche eine Verringerung des inneren Durchmessers der Klemmhülse (10,48) im Zustand der Verkeilung mit der Führungshülse (20,47) gestatten»609831/0312Yorsöhubkopf nach einem der Ansprüche 1-9» dadurch gekennzeichnet, daß dieser Anschlag zum Verhindern des Austretens der Klemmhülse (10,47) aus der Führungshülse (20,48) ein Gewindering (30) ist, der in den Mantel (21,40) eingeschraubt ist, und dessen Bohrung groß genug ist, um den Durchtritt des Stangenmaterials zu gestatten, andererseits aber eng genug ist, um den Durchtritt der Klemmhülse (10,48) zu verhindern609831/0312
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6533290B2 (en) * | 2000-04-10 | 2003-03-18 | E.C.S.-Engineering Carbide Systems | Machine tool feeder chuck |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3526555A1 (de) * | 1985-07-25 | 1987-02-05 | Rebmann Gmbh | Vorschubzange |
| GB2213746A (en) * | 1987-12-21 | 1989-08-23 | Peter Leslie Windley | Barstock gripper collet |
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1975
- 1975-01-25 GB GB3348/75A patent/GB1529571A/en not_active Expired
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- 1976-01-23 FR FR7601803A patent/FR2298411A1/fr active Granted
- 1976-01-23 ZA ZA386A patent/ZA76386B/xx unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6533290B2 (en) * | 2000-04-10 | 2003-03-18 | E.C.S.-Engineering Carbide Systems | Machine tool feeder chuck |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2298411A1 (fr) | 1976-08-20 |
| FR2298411B3 (de) | 1978-10-13 |
| ZA76386B (en) | 1977-01-26 |
| SE7600195L (sv) | 1976-07-26 |
| GB1529571A (en) | 1978-10-25 |
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