DE2601545B2 - Verbindungsmuffe für den Übergang von Papiermassekabeln auf kunststoffisolierte Kabel - Google Patents
Verbindungsmuffe für den Übergang von Papiermassekabeln auf kunststoffisolierte KabelInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbindungsmuffe für den Übergang von Papiermassekabeln auf kunststoffisolierte
Kabel, mit einem nach außen abgeschlossenen Hohlkörper, wenigstens einer die zu verbindenden
Kabelenden umgebenden Verbindungshülse, einer aus Band und Papier bestehenden Isolierwicklung, und
einer die beiden Bereiche der Kabelenden trennenden Einrichtung.
In den Energieversorgungsnetzen werden in zunehmendem
Maße kunstfoffisolierte Kabel verlegt die im Laufe der Zeit die bisher eingesetzten Papiermassekabel
ersetzen sollen. Außer den Verbindungsstellen von Kabelsystemen gleicher Art kommt es hierbei auch zu
Verbindungsstellen von unterschiedlichen Kabelsystemen. Die hierfür erforderlichen Übergangsverbindungsmuffen
können im wesentlichen in zwei Ausführungsformen unterteilt werden. Hierbei unterscheidet man eine
nasse (ölgetränkte) und eine trockene Ausführung.
Die Übergangsverbindungsmuffe in der nassen Ausführung entspricht weitgehend einer Muffe für
Massekabel. Die Isolationswicklung besteht aus ölgetränktem Papier und befindet sich direkt auf der
Aderisolation. Um das Abwandern des Öls in das kunststoffisolierte Kabel zu verhindern, befindet sich
auf der Aderisolation unmittelbar am Kabelmantel ein Verschlußwickel. Da diese Wickelanordnung in einer
von einer Schutzmuffe umgebenen Innenmuffe aus Metall untergebracht ist, kann das Ölpapier im Kabel
und in der Wicklung nachgetränkt werden.
Die Übergangsverbindungsmuffe in Trockenausführung ist weitgehend wie eine Kunststoffverbindungsmuffe
aufgebaut Um zu verhindern, daß das Kabelöl an die Kunststoffteile des Kabels bzw. der Isolierwicklung
gelangt wird eine Sperrbewicklung direkt auf das Papier über die gesamte Länge der abgesetzten
Isolierung aufgebracht. Das isolierende Teil innerhalb der Muffe besteht aus gewickelten, zumeist selbstverschweißenden
Kunststoffbändern.
Die Wicklungsanordnungen für beide Ausführungsarten befinden sich in einer äußeren Schutzmuffe bzw.
einem rohrförmigen Körper, wo sie in Vergußmasse eingebettet sind.
Die beiden bekannten Ausführungsarten von Übergangsverbindungsmufffen
werden jedoch kaum den Anforderungen beider Kabelsysteme gerecht, da sie je nach Ausführungsart entweder vorwiegend für den
Kunststoffbereich oder überwiegend für den Massebereich ausgelegt sind.
So ist bei der nassen Ausführungsart das kunstsioffisolierte
Kabel lediglich am Mangel gegen das Eindringen von öl geschützt. Die abisolierte Kunststoffader
ist von einem ölgetränkten Papierwickel umgeben. Nun hat das Polyäthylen bzw. vernetzte Polyäthylen
jedoch die Eigenschaft, im öl aufzuquellen.
Bei Inbetriebnahme einer Muffe der nassen Ausführungsart erwärmt sich die Kunststoffisolation und
versucht sich auszudehnen. Diese Bewegung versucht der gewickelte Papierkcnus zu verhindern, da er einen
anderen Wärmeausdehungskoeffizienten als die Kunststoffisolation
aufweist. Da das Konusende keine Bandage mehr gestattet, kann es vorkommen, daß die
Aderisolation an dieser Stelle bei der Ausdehnung platzt, was die Zerstörung der Muffenverbindung zur
Folge hat.
Für eine Muffe der nassen Ausführungsart ist ferner der Dichtwickel am Kabelmantel problematisch, da an
den Abschirmdrähten des Kabels eine Abdichtung nur sehr schwer zu erzielen ist. Das öl der Innenmuffe kann
an dieser Stelle in den Mantel abwandern.
Die bekannten Übergangsverbindungsmuffen in der trockenen Ausführungsform sind vorzugsweise für den
Einsatz in flachem Gelände geeignet. In hügeligem Gelände scheidet ein Einsatz dieser Übergangsverbindungsmuffe
dann aus, wenn ein Endverschluß unterhalb dieser Muffe zu montieren ist. Hierbei trocknet die
Papierisolation des Kabels bis zur Höhe des Massestandes im Endverschluß aus. Die Trockenbauweise der
Übergangsverbindungsmuffe gestattet demnach keine ölzufuhr. Das ausgetrocknete Papier verliert somit sein
Isolationsverhalten und an diesen Stellen erhöht sich für das Kabel die Gefahr eines Durchschlages vom
Leiterpotential zur Abschirmung beträchtlich. Man könnte hieraus den Schluß ziehen, eine Übergangsverbindungsmuffe
unterhalb des Endverschlusses einzubauen, doch läßt sich dies in der Praxis nicht immer
durchführen.
Darüber hinaus ist eine Verbindungsmuffe zur Verbindung eines ölgetränkten Papierkabels mit einem
Kunststoffkabel bekannt, bei welcher der Masse- und der Kunststoffbereich innerhalb einer Innenmuffe
getrennt sind (»Electrical World, March 1,1973, Seite 47, New transition joint extends cable systems«). Hierbei
erfolgt die Trennung der beiden Bereiche durch eine Wicklung aus Silikon-Kautschukband, das einmal die
Verbindungshülse und einen Teil der Leiterisolation des Kunststoffkabels derart umschließt, daß der gesamte
Bereich des Kunststoffkabels innerhalb der Innenmuffe abgedichtet ist. Ferner ist die Innenmuffe an der
Kunststoffseite mit einem Kautschukband und Kabelkitt abgedichtet. Bis auf den Konus für die Feldsteuerung
des Kunststoffkabels ist der gesamte Konus aus Wickelpapier, entsprechend für Massekabel, ausgeführt,
während die Leiterglättung durch Leitbandwickel erfolgt. Nahezu sämtliche Teile der Muffe sind somit aus
Bändern unterschiedlichen Materials gewickelt, womit nicht nur der Montagefaktor ins Gewicht fällt, sondern
auch die damit möglichen Fehlerquellen vermehrt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verbindungsmuffe der zuvor geschilderten Art weiter
zu entwickeln, die mit einfachen Mitteln und ohne großen Aufwand außerhalb der Verbindungshülse eine
einwandfreie und dauerhafte Trennung des Kunststoff- und Massebereichs in nasser und trockener Ausführungsform
gestattet und sich unabhängig von der jeweiligen Geländeform einsetzen läßt
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
lu daß die trennende Einrichtung aus einem im Abstand
über der Verbindungshülse angeordneten, rotationssymmetrischen Isolierkörper besteht, dessen Außenwand
und eine der Wicklungen von ölbeständigem Material umgeben sind, daß die Innenwand des
i'' Isolierkörpers mit einem Rohr ausgekleidet und der
verbleibende Raum zwischen Rohr und Verbindungshülse mit einem mittig durch eine Dichtung unterbrochenen
Kontaktelement ausgefüllt ist.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen darin, daß Isolierkörper und ölbeständiges Material
einerseits und Verbindungshülse, Dichtung und Rohr andererseits eine zuverlässige und sichere Ölsperre
bilden, wobei sämtliche hierfür erforderlichen Teile vorgefertigt sind und daher die Montage erheblich
2Ί vereinfachen. Ferner wird die Übergangsverbindungsmufffe
den Gegebenheiten des Kunststoff- und des Massebereichs gleichermaßen gerecht und ermöglicht
eine variable Verwendung in nasser oder trockener Ausführungsform. Der Einsatz einer derartigen Verbin-
Ju dungsmuffe ist zudem im wesentlichen von der Lage
unabhängig.
Des weiteren ist eine Verbindungsmuffe für Starkstromkabel bekannt, die in Kabelstrecken eingesetzt
wird, in denen Kabel mit Kunststoffisolierung und Kabel
Jr> mit Papier/Masse-Isolierung verbunden werden sollen
(DT-GM 73 45 444). Diese Verbindung wird in einem Gehäuse vorgenommen, das in der Mitte durch eine
isolierende Sperrwand in Kammern geteilt ist, wobei in der Sperrwand eine oder mehrere elektrisch leitende
'" Durchführungen zum Anschluß der zu verbindenden elektrischen Leiter eingelassen sind. Ferner sind die
Kammern auf beiden Seiten nochmals durch Kammer-Innenwände unterteilt. Hierbei sind die Kammern
zwischen der Sperrwand und den Innenwänden mit
'"> unterschiedlichen Isoliermassen gefüllt und die Kammern
zwischen den Kabeleinführungen und den Innenwänden mit Dichtmassen. Jede der Kammern
weist einen besonderen Einfüllstutzen auf, um die verschiedenen Vergußmassen einfüllen zu können. Die
"ι" gesamte Verbindungsmuffe weist somit ein Vierkammernsystem
auf, für das drei verschiedene Vergußmassen erforderlich sind. Die Verbindung der Ader
erfolgt wie bei den Anschlüssen für Endverschlüsse über Kabelschuhe, welche an eine Leiterschiene angeschlos-
j'i sen werden. Der Verschluß zwischen der Kammer im
Konusbereich auf der Kunststoffseite erfolgt durch Schrumpfschläuche. Die Sperrwand, die die beiden
Bereiche trennt, reicht bis zur Außenwand der Innenmuffe und ist mit dieser fest verbunden.
hli Vorteilhafte Ausgestaltungen des Anspruchs 1 sind
den Unteransprüchen zu entnehmen.
Eine wirkungsvolle Trennung des Massebereichs von Kur^tstoffbereich wird nach einer Ausführungsform der
Erfindung dadurch erreicht, daß der Isolierkörper aus
"' einem zylindrischen Mittelteil besteht, das zu beiden
Seiten in einen Konus übergeht, der gegebenenfalls mit Stufen versehen ist.
Während das zylindrische Mittelteil der Dichmnp mit
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dem ölbeständigen Material dient, wird durch die konischen Flanken des Isolierkörpers ein Radialspalt
vermieden und damit die Durchschlagsgefahr im Bereich der Trennfuge zwischen den jeweiligen
Aderisolationen und den jeweiligen Wickeln im wesentlichen beseitigt. Die Stufenform dient hierbei der
Auflage der Wickelbänder.
Es hat sich nun als zweckmäßig herausgestellt, wenn das Rohr nach einer weiteren Ausführungsform der
Erfindung aus einem leitenden, nichtmagnetischen Werkstoff, z. B. Kupfer oder leitfähigem Kunststoff,
besteht und fugenlos in die Bohrung des Isolierkörpers eingelassen ist, wobei die Länge des Rohres mit der
Länge des Isolierkörpers übereinstimmend gehalten ist.
Hierbei hat sich als Vorteil herausgestellt, daß das Rohr nicht nur zur Feldglättung des Leiterpotentials
beiträgt, sondern durch Erweiterung der Oberfläche eine Verringerung der Feldstärke zur Folge hat.
Außerdem vermeidet die fugenlose Einfügung des Rohres in den Isolierkörper den Einschluß von Luft.
Auch ist die Erfindung dadurch weitergebildet, daß das Kontaktelement zwischen dem Rohr und der
Verbindungshülse aus einem Kontaktwickel oder aus Kontaktfedern besteht.
Damit wird vorteilhafterweise das gleiche Potential zwischen der Verbindungshülse und dem Rohr hergestellt.
Um diese Muffe auch für höhere Spannungsreichen einsetzen zu können, ist es zweckmäßig, wenn nach
einer anderen Ausführungsform der Erfindung der Kontaktwickel zu beiden Seiten des Rohres konisch
ausläuft und mindestens eine Lage des Kontaktwickels das Rohr an seinen Endem umschließt.
Durch die Form der Kontaktwickel wird somit vorteilhafterweise eine technische Obereinstimmung
mit der herkömmlichen Ausführung der Verbindungshülse erreicht.
Nun kann man einerseits eine derartige Muffe in nasser Ausführungsform betreiben, indem der Hohlkörper
nach einer Ausführungsform der Erfindung als eine metallene, mit öl zu füllende Innenmuffe mit einer der
Leiterzah! entsprechenden Anzahl von abdichtbaren Ausgängen ausgebildet ist, die zusätzlich von einer
äußeren Schutzmuffe umgeben ist.
Mit dieser Nachtränkungsmöglichkeit kann die Muffe vorteilhafterweise unabhängig von der Gelände- und
Bodenstruktur verlegt werden.
Zum Schutz des Kunststoffbereichs hat es sich als zweckmäßig herausgestellt, daß das den Isolierkörper
tangierende ölbeständige Material nach einer Seite der Innenmuffe über ein Stützrohr herausziehbar angeordnet
ist und zur anderen Seite der Innenmuffe den Isolierkörper überlappt und einen Teil der Papierwicklung
abdeckt.
Damit ist in jedem Fall sichergestellt, daß der Kunststoffbereich der Muffe vor dem öl geschützt ist
Ferner bewirkt das Oberlappen des ölbeständigen Schrumpfschlauches über den Isolierkörper hinaus, daß
sich der Weg zwischen beiden Potentialen vergrößert Damit wird vorteilhafterweise an dieser Stelle ein
Durchschlag vermieden. Das Stützrohr wirkt hierbei als Stabilisationsfaktor.
Andererseits kann diese Muffe aber auch in trockener Ausführungsfomi eingesetzt werden, wenn nach einer
anderen Ausführungsform der Erfindung der Hohlkörper ein die Verbindungsstelle abdeckender Schrumpfschlauch
ist, innerhalb dessen im Abstand hierzu das ölbeständige Material angeordnet ist, welches den
Isolierkörper abdichtend tangiert und diesen überlappt und andererseits den im Massebereich liegenden Wickel
vollkommen umschließt, wobei der auslaufende Schrumpfschlauch das Ende des ölbeständigen Materials
übergreift und die Enden des ölbeständigen Materials und des Schrumpfschlauches jeweils mit
einem plastischen Dichtwickel unterlegt sind.
Das wiederum bietet den Vorteil, daß diese Muffe in trockener Ausführungsform für ein beschränktes
Einsatzgebiet bis maximal 10 kV Betriebsspannung betrieben werden kann. Das als ölsperre wirkende
ölbeständige Material verhindert vorteilhafterweise das Auslaufen der ölmasse aus dem Kabel im Massebereich
und dichtet somit in Zusammenarbeit mit dem Isolierkörper den Kunststoffbereich vollkommen ab.
Die plastische Masse unterhalb der Enden des ölbeständigen Materials und des Schrumpfschlauches
bewirkt dabei vorteilhafterweise einen Ausgleich der bei Lastwechsel auftretenden Ausdehnungen und
Schrumpfungen. Der Schrumpfschlauch verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit in die Muffe, womit ein
wirksamer Abschluß nach außen erreicht wird. Damit kann auf jede äubere Schutzmuffe verzichtet werden.
Aus Sicherheitsgründen hat es sich als zweckmäßig erwiesen, daß nach einer weiteren Ausbildung der
Erfindung an der Innenseite des Schrumpfschlauches ein Band oder ein Schlauch aus Metall, vorzugsweise
Kupfer, angeordnet ist.
Damit ist die Muffe weitgehend vor Beschädigungen von außen geschützt.
Es dien, auch dem Schutz dieser Muffe, wenn in weiterer Ausgestaltung der Erfindung das dem Massebereich
zugeordnete Ende des Schrumpfschlauches mit einem kurzen Schrumpfschlauch überzogen ist
Nach einer Weitergestaltung der Erfindung hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn das dem
Kunststoffbereich zugeordnete Ende der Muffe mit einer Schrumpfaufteilungskappe abgeschlossen wird,
die mit einer der Leiteranzahl entsprechenden Anzahl von öffnungen versehen ist und an deren Innenseite ein
Stützrohr eingeschoben ist, wobei ein einziger Schrumpfschlauch alle Verbindungsstellen einschließt
und mit der über dem Stützrohr liegenden Fläche der Schrumpfaufteilungskappe eine überlappende Verbindung
bildet
Damit erhält man nicht nur einen sicheren Abschluß auf der Kunststoffseite, sondern zusätzlich mit Hilfe des
Stützrohres einen Stabilisator für die einzuführenden Einleiterkabel.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insgesamt darin, daß sich der Isolierkörper sowohl in
der nassen als auch in der trockenen Ausführungsform für eine Übergangsverbindungsmuffe einsetzen läßt und
in beiden Fällen für eine klare Trennung der unterschiedlichen Bereiche gesorgt ist Dies bewirkt,
daß eine Zerstörung des Kunststoffbereiches dieser Muffe sowohl durch das öl in der Blechinnenmuffe als
auch durch das Kabelöl des Massekabels weitgehend ausgeschlossen ist Auch im Fall des Nachtränkens ist
ein gleichbleibender Massestand im Papiermassekabel gewährleistet Somit bleiben auch dem Papiermassekabel
die mechanischen und elektrotechnischen Eigenschaften voll erhalten.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher
beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine Übergangsverbindungsmuffe für den Obergang von einem Dreileiter-Papiermassekabel auf
drei Einleiter-Kunststoffkabel in nasser Ausführungsform, teilweise im Schnitt,
Fig. 2 eine Verbindungsstelle dieser Übergangsverbindungsmuffe
für eine höhere Spannungsreihe, im Schnitt,
F i g. 3 eine Übergangsverbindungsmuffe für den Übergang von einem Dreileiter-Papiermassekabel auf
drei Einleiter-Kunststoffkabel in trockener Ausführungsform, teilweise im Schnitt,
F i g. 4 die Ausgänge dieser Muffe auf der Kunststoff- ι ο
Seite, im Schnitt.
Wie F i g. 1 zeigt, besteht die Übergangsverbindungsmuffe aus je einer Verbindungsstelle für die zu
verbindenden Leiter und einer diese Verbindungsstellen umschließenden Innenmuffe 9, die von einer zusätzlichen,
hier nicht dargestellten, äußeren Schutzmuffe umgeben ist. Die Verbindungsstellen sind hierbei für alle
Leiterverbindungen gleich, so daß sich die Beschreibung im wesentlichen auf eine Verbindung beschränken kann.
Die Leiter 22a, b (c nicht dargestellt) eines im Aufbau bekannten Papiermassekabels 22 sind einzeln in
die Innenmuffe 9 eingeführt, deren Ausgänge 11 abgedichtet sind. In der Innenmuffe 9 sind die
Leiterenden am Ende bis zur Ader abgesetzt, im Bereich bis zur Leiterisolation bis auf die Papieraderisolation 23
bzw. bis aus die Feldbegrenzungsschicht 24 aus Rußpapier.
Die einzelnen gleichfalls im Aufbau bekannten kunststoffisolierten Einleiterkabel 25a, b (c nicht
dargestellt) sind mit Stopfbuchsverschraubungen 26a, b (c nicht dargestellt) in die Innenmuffe 9 eingeführt. Die
einzelnen Leiter sind hierbei an den Enden bis zur Ader abgesetzt, im nachfolgenden Bereich bis zur Aderisolation
27 und für den restlichen Bereich zur Leiterisolation hin bis zur Felbegrenzungsschicht 28 aus Graphitierung 3r>
und Rußpapier.
Über beide Aderenden ist eine Verbindungshülse 3 geschoben, die von einem Kontaktelement 8 umgeben
ist. Dieses Kontaktelement 8 ist lediglich durch eine etwa in der Mitte befindliche ölfeste Dichtung 7 4n
unterbrochen. Über dem Kontaktelement 8 und der Dichtung 7 befindet sich ein Isolierkörper 4, in dessen
Bohrung ein Rohr 6 aus einem nichtmagnetischen Metall, z. B. Kupfer, oder einem leitfähigen Kunststoff
untergebracht ist Der Isolierkörper 4 besitzt ein zylindrisches Mittelteil, das mit einem über den
Isolierkörper 4 gezogenen ölbeständigen Material 5 eine Dichtfläche bildet Der Isolierkörper 4 läuft zu
beiden Seiten konisch aus und endet mit dem eingeschobenen Rohr 6 auf der Oberfläche der
jeweiligen Aderisolation 23 bzw. 27. Auf der Masseseite ist auf den einen Konus des Isolierkörpers 4 und auf die
Papierisolierung 23 eine konusförmige Papierwicklung 2 aus ölgetränktem Papier direkt aufgetragen. Auf der
Kunststoffseite ist auf den anderen Konus des Isolierkörpers 4 und auf die Aderisolation 27 eine
Bandwicklung 1 aus selbstverschweißenden Bändern aufgetragen.
Das ölbeständige Material 5 überlappt den Isolierkörper 4 zur Masseseite in einem gewissen Bereich. Zur
anderen Seite ist es jeweils über ein Stützrohr 10 innerhalb der Stopfbuchsverschraubung 26a, b, caus der
Innenmuffe 9 herausgeführt Dieses Stützrohr 10 wird über den jeweiligen Mantel der Einleiterkabel 25a, b, c
und die dazugehörigen Schirmdrähte 29 geschoben. Darüber hinaus sind die Stopfbuchsverschraubungen
26a, b, c mit Kabelkitt 30 gegen das Eindringen von Vergußmasse auch von außen her geschützt Zur
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen äußeren Feibegrenzung sind auf der Masseseite eine
Schicht 31 aus Rußpapier auf die Papierwicklung 2 und auf der Kunststoffseite ein Leitband 32 auf die
Bandwicklung 1 aufgebracht.
Wie F i g. 2 zeigt, sind bei dieser Ausführungsform der Übergangsverbindungsmuffe die Kontaktelemente 8 so
ausgelegt, daß sie hinter den Enden des Rohres 6 konisch auslaufen und dabei jeweils die Leiterglättungen
33 beider Kabel kontaktieren. Die Kontaktelemente 8 sind dabei im Bereich der Rohrenden 34 als Wickel mit
einer Lage über das Rohr 6 gewickelt. Im übrigen stimmt die Verbindung mit der in Fig. 1 gezeigten
Darstellung überein. So ist die Verbindungshülse 3 von der Dichtung 7 und den Kontaktelementen 8 umgeben.
Hierüber befindet sich der Isolierkörper 4 mit dem in seiner Bohrung eingelassenen Rohr 6.
Bei der in F i g. 3 gezeigten Ausführungsform stimmt der innere Aufbau der Verbindungsstelle mit der
Ausführungsform nach F i g. 1 überein. Dies betrifft die Verbindungshülse 3, die die Adern der Enden der
jeweiligen Leiter 22a und 25a, 226 und 256, (22c und 25c nicht dargestellt) einfaßt, die darüber befindlichen
Kontaktelemente 8 aus Leitband und Rußpapier, die durch die Dichtung 7 getrennt sind, und den
Isolierkörper 4 mit dem eingelassenen Rohr 6 und schließlich die Band 1- und Papierwicklung 2, die auf den
konischen Teil des Isolierkörpers 4 und auf die Aderisolationen 23 und 27 direkt aufgebracht sind.
Zwischen den Bereichen der Aderisolationen 23 und 27 und den Mänteln des Papiermassekabels 22 bzw. der
kunststoffisolierten Einleiterkabel 25 befinden sich Feldbegrenzungsschichten aus Rußpapier 24 bzw.
Graphitierung und Rußpapier 28.
Das ölbeständige Material 5 tangiert den Isolierkörper 4 abdichtend, überlappt diesen zum Kunststoffbereich
18 hin und ist zum Massebereich 14 hin bis zur Leiterisolierung geführt, wo er unter Einfügung eines
plastischen Dichtwickels 15 auf dem Mantel des Papiermassekabels 22 eng umschließend aufliegt.
Die gesamte Verbindungsstelle einer Ader ist nach außen durch einen Schrumpfschlauch 13a abgedeckt
und zusätzlich durch ein innerhalb des Schrumpfschlauches 13a befindliches Band oder einen Schlauch 16 aus
Metall vor äußeren Beschädigungen geschützt. Hierbei kontaktiert der Schlauch oder das Band 16 den Mantel
des Papiermassekabels 22 und die Schirmdrähte 29 des kunststoffisolierten Einleiterkabels 25. Der Schrumpfschlauch
13a überlappt auf der Masseseite 14 das ölbeständige Material 5 und endet gleichfalls unter
Einfügung eines plastischen Dichtwickels 15 auf dem Mantel des Papiermassekabels 22. Dabei ist ein freies
Teilstück zwischen einer Stahlbewehrung 35, einem Kontaktwickel 36 und den einzelnen Mänteln des
Papiermassekabels 22 mit einem kurzen Schrumpfschlauchende 17 geschützt
F i g. 4 zeigt die Ausgangsseite der Übergangsverbindungsmuffe im Kunststoffbereich. Der Abschluß wird
durch eine Schrumpfaufteilungskappe 19 gebildet, die entsprechende öffnungen 20 für die kunststoffisolierten
Kabel 25a, b (c nicht dargestellt) aufweist Unter der Schrumpfaufteilungskappe 19 befindet sich ein Stützrohr
21, das für alle eingeführten Kabel 25a, b, c gemeinsam ist Gemeinsam ist auch ein Schrumpfschlauch
136, der die gesamte Verbindungsstelle nach außen hin abschließt, und dabei die Schrumpfaufteilungskappe
19 in einem gewissen Bereich überlappt, womit auch an dieser Stelle ein dichter Abschluß
erreicht wird.
809543/341
Claims (11)
1. Verbindungsmufffe für den Übergang von Papiermassekabeln auf kunststoffisolierte Kabel, mit
einem nach außen abgeschlossenen Hohlkörper, wenigstens einer die zu verbindenden Kabelenden
umgebenden Verbindungshülse, einer aus Band und Papier bestehenden Isolierwicklung, und einer die
beiden Bereiche der Kabelenden trennenden Einrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß
die trennende Einrichtung aus einem im Abstand über der Verbindungshülse (3) angeordneten, rotationssymmetrischen
Isolierkörper (4) besteht, dessen Außenwand und eine der Wicklungen (1 bzw. 2) von
ölbeständigem Material umgeben sind, daß die Innenwand des Isolierkörpers (4) mit einem Rohr (6)
ausgekleidet und der verbleibende Raum zwischen Rohr (6) und Verbindungshülse (3) mit einem mittig
durch eine Dichtung (7) unterbrochenen Kontaktelement (8) ausgefüllt ist
2. Verbindungsmuffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierkörper (4) aus einem
zylindrischen Mittelteil besteht, das zu beiden Seiten in einen Konus übergeht, der gegebenenfalls mit
Stufen versehen ist
3. Verbindungsmuffe nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (6) aus einem
leitenden, nichtmagnetischen Werkstoff, z. B. Kupfer oder leitfähigem Kunststoff, besteht und fugenlos in
die Bohrung des Isolierkörpers (4) eingelassen ist, wobei die Länge des Rohres (6) mit der Länge des
Isolierkörpers (4) übereinstimmend gehalten ist.
4. Verbindungsmuffe nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Kontaktelement
(8) zwischen dem Rohr (6) und der Verbindungshülse (3) aus einem Kontaktwickel oder aus Kontaktfedern
besteht
5. Verbindungsmuffe nach Anspruch 1 bis 4, insbesondere für höhere Spannungsreihen, dadurch
gekennzeichnet, daß der Kontaktwickei zu beiden Seiten des Rohres (6) konisch ausläuft und
mindestens eine Lage des Kontaktwickels das Rohr (6) an seinen Enden umschließt.
6. Verbindungsmuffe nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkörper als
eine metallene, mit öl zu füllende Innenmuffe (9) mit
einer der Leiterzahl entsprechenden Anzahl von abdichtbaren Ausgängen (11) ausgebilddet ist, die
zusätzlich von einer äußeren Schutzmuffe (12) umgeben ist.
7. Verbindungsmuffe nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das den Isolierkörper (4)
tangierende ölbeständige Material (5) nach einer Seite der Innenmuffe (9) über ein Stützrohr (10)
herausziehbar angeordnet ist und zur anderen Seite der Innenmuffe (9) den Isolierkörper (4) überlappt
und einen Teil der Papierwicklung (2) abdeckt.
8. Verbindungsmuffe nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkörper ein die wi
Verbindungsstelle abdeckender Schrumpfschlauch (13a) ist, innerhalb dessen im Abstand hierzu das
ölbeständige Material (5) angeordnet ist, welches den Isolierkörper (4) abdichtend tangiert und diesen
einerseits überlappt und andererseits den im tr> Massebereich (14) liegenden Wickel vollkommen
umschließt wobei der auslaufende Schrumpfschlauch (13a) das Ende des ölbeständigen Materials (5)
übergreift und die Enden des ölbeständigen Materials (5) und des Schrumpfschlauches (13a) jeweils
mit einem plastischen Dichtwickel (15) unterlegt sind.
9. Verbindungsmuffe nach Anspruch I bis 4 und Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß an der
Innenseite des Schrumpfschlauches (13a) ein Band (16) oder ein Schlauch (16) aus Metall, vorzugsweise
Kupfer, angeordnet ist
JO. Verbindungsmuffe nach Anspruch 1 bis 4, 8 und 9, dadurch gekennzeichnet daß das dem
Massebereich (14) zugeordnete Ende des Schrumpfschlauches (13a) mit einem kurzen Schrumpfschlauch
(17) überzogen ist
11. Verbindungsmuffe nach Anspruch 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet daß ihr dem Kunststoffbereich (18) zugeordnetes Ende mit einer Schrumpfaufteilungskappe
(19) abgeschlossen ist die mit einer der Leiteranzahl entsprechenden Anzahl von öffnungen
(20) versehen ist und an deren Innenseite ein Stützrohr (21) eingeschoben ist, wobei ein einziger
Schrumpfschlauch (136) alle Verbindungsstellen einschließt und mit der über dem Stützrohr (21)
liegenden Fläche der Schrumpfaufteilungskappe (19) eine überlappende Verbindung bildet
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19762601545 DE2601545C3 (de) | 1976-01-16 | 1976-01-16 | Verbindungsmuffe für den Übergang von Papiermassekabeln auf kunststoffisolierte Kabel |
| NL7614460A NL7614460A (nl) | 1976-01-16 | 1976-12-28 | Overgangsverbindingsmof voor de verbinding van kabels behorende tot verschillende sterkstroom- kabelsystemen. |
| BE174070A BE850373A (fr) | 1976-01-16 | 1977-01-14 | Manchon de raccordement pour differents systemes de cables pour courants forts |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19762601545 DE2601545C3 (de) | 1976-01-16 | 1976-01-16 | Verbindungsmuffe für den Übergang von Papiermassekabeln auf kunststoffisolierte Kabel |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2601545A1 DE2601545A1 (de) | 1977-07-28 |
| DE2601545B2 true DE2601545B2 (de) | 1978-12-07 |
| DE2601545C3 DE2601545C3 (de) | 1979-08-09 |
Family
ID=5967610
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19762601545 Expired DE2601545C3 (de) | 1976-01-16 | 1976-01-16 | Verbindungsmuffe für den Übergang von Papiermassekabeln auf kunststoffisolierte Kabel |
Country Status (3)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE2601545C3 (de) |
| NL (1) | NL7614460A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT383442B (de) * | 1981-01-07 | 1987-07-10 | Felten & Guilleaume Carlswerk | Uebergangsmuffe zur verbindung von oelgetraenkten, papierisolierten kabeln mit kunststoffisolierten kabeln |
| DE4209831A1 (de) * | 1992-03-26 | 1993-09-30 | Rheydt Kabelwerk Ag | Übergangsmuffe für Hochspannungskabel |
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| IT1177429B (it) * | 1984-12-17 | 1987-08-26 | Pirelli Cavi Spa | Giunto tra cavo ad isolante estruso e cavo con isolante assistito da un dielettrico fluido |
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| EP0780949B1 (de) | 1995-12-23 | 2000-09-20 | Minnesota Mining And Manufacturing Company | Universeller Kabeladapter, mit Hilfe des Adapters hergestellte Kabelverbindung sowie Verfahren zur Herstellung derselben |
-
1976
- 1976-01-16 DE DE19762601545 patent/DE2601545C3/de not_active Expired
- 1976-12-28 NL NL7614460A patent/NL7614460A/xx not_active Application Discontinuation
-
1977
- 1977-01-14 BE BE174070A patent/BE850373A/xx not_active IP Right Cessation
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| DE4209831A1 (de) * | 1992-03-26 | 1993-09-30 | Rheydt Kabelwerk Ag | Übergangsmuffe für Hochspannungskabel |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2601545C3 (de) | 1979-08-09 |
| DE2601545A1 (de) | 1977-07-28 |
| NL7614460A (nl) | 1977-07-19 |
| BE850373A (fr) | 1977-05-02 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: FELTEN & GUILLEAUME ENERGIETECHNIK GMBH, 5000 KOEL |
|
| 8320 | Willingness to grant licences declared (paragraph 23) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |