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DE2600642A1 - Verfahren und vorrichtung zur aeusseren pneumokardialen wiederbelebung - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur aeusseren pneumokardialen wiederbelebung

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Publication number
DE2600642A1
DE2600642A1 DE19762600642 DE2600642A DE2600642A1 DE 2600642 A1 DE2600642 A1 DE 2600642A1 DE 19762600642 DE19762600642 DE 19762600642 DE 2600642 A DE2600642 A DE 2600642A DE 2600642 A1 DE2600642 A1 DE 2600642A1
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DE
Germany
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pressure
patient
chest
cushion
resuscitation
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DE19762600642
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Roy Major Harrigan
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Individual
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Description

HENKEL, KERN, FEILER&HÄNZEL BAYERISCHE HYPOTHEKEN- UND TELEX: 05 29 802 HNKL D EDUARD-SCHMID-STRASSE 2 WECHSELBANK MÜNCHEN Nr. 318-85111 TELEFON: (089) 663197, 663091 - 92 _ o... „ηνηττΓν,Ι DRESDNER BANK MÜNCHEN 3 914 TELEGRAMME: ELLIPSOID MÜNCHEN 0^000 MÜNCHEN 90 POSTSCHECK: MÜNCHEN 1621 47 -
Roy Ma,jor Harrigan ^.
Manche st er, Vt., V. St. A. ' " ÄÜ£
Verfahren und Vorrichtung zur äußeren pneumokardialen Wiederbelebung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur äußeren pneumokardialen Wiederbelebung, insbesondere durch Herzmassage von außen her.
Wirksamkeit und Sicherheit der äußerlich erfolgenden Wiederbelebung durch Herzmassage werden bei der Erfindung durch Verwendung eines kleinen, aufblasbaren "Kissens" verbessert, an dem ein Manometer angebracht ist, welches zur Anzeige der auf den Brustkorb des Patienten ausgeübten Abwärtskraft geeicht ist. Die Vorrichtung wird auf den Brustkorb des Patienten aufgsetzt, und bei Ausübung einer Kraft auf die Vorrichtung kann der Benutzer die auf den Patienten ausgeübte Kraft beobachten bzw. ablesen und damit entsprechend kontrollieren.
Die Erfindung besteht also in der Anordnung eines kleinen,■aufblasbaren "Kissens" mit einem ange-
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schlossenen Druckmesser bzw. Manometer, mit dessen Hilfe ein Retter die bei der äußeren Herzmassage-Wiederbelebung auf den Brustkorb des Patienten ausgeübte Kraft genau kontrollieren kann.
Bei Herzstillstand infolge Von Verletzung, Vergiftung, elektrischem Schock, Herzanfall oder anderen Ursachen kann durch anytrhmisshe Druckausübung mit der richtigen Kraft auf den Brustkorb die für die Lebenserhaltung ausreichende Blutzirkulation aufrechterhalten werden.
Bei erwachsenen männlichen Patienten beträgt der richtige Druck etwa 4o,8 kg. Wenn ein zu geringer Druck ausgeübt wird, ist die dabei erzeugte Blutzirkulation, falls überhaupt vorhanden, nicht ausreichend, um Hirnschäden oder sogar den Tod zu verhindern. Ist der ausgeübte Druck dagegen zu groß, so kann dies zu gebrochenen Rippen, punktierten Lungen und anderen Schäden führen. Weiterhin kann eine Druckausübung auf eine zu kleine Fläche des Brustkorbs z.B. leicht zu Rippenbrüchen und anderen Schäden führen, wenn der Retter mit den Knöcheln seiner Hand gegen die Rippen des Patienten preßt. Wenn zudem der Druck nicht gleichmäßig, sondern in schnellen Stößen ausgeübt wird, vergrößert sich die Wahrscheinlichkeit für Verletzungen, und es werden möglicherweise keine zufriedenstellenden Ergebnisse erzielt, wenn der Druck nicht rhythmisch und im richtigen Takt ausgeübt wird.
Aufgabe der Erfindung ist damit die Schaffung eines Verfahrens und einer Vorrichtung, mit deren Hilfe
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der bei der äußeren Herzmassage-Wiederbelebung ausgeübte Druck von der die Wiederbelebung vornehmenden Person beobachtet werden kann.
Mit der Erfindung soll eine billige und kompakte Vorrichtung geschaffen werden, welche die bei dieser Wiederbelebung ausgeübte Druckkraft anzeigt.
Dies soll mit einer kostensparenden, kompakten Druckverteilungsvorrichtung ermöglicht v/erden, die ggf. nicht mit der Druckmeß- und -anzeigeeinrichtung versehen ist.
Diese Vorrichtung soll dabei ggf. mit einer Taktanz'eigeeinrichtung versehen sein, welche gewährleistet, daß der Retter bei der Wiederbelebung durch äußere Herzmassage den Druck im richtigen Rhythmus bzw. Takt ausübt.
Diese Vorrichtung soll dabei mit einer klebfähigen Unterlage bzw. Rückseite versehen sein, so daß die Vorrichtung nur einmal in der richtigen Lage am Patienten angebracht zu werden braucht.
Die genannte Aufgabe wird bei einer Vorrichtung zur Durchführung der pneumokardialen Wiederbelebung erfindungsgemäß gelöst durch ein vom Benutzer auf den Brustkorb eines Patienten auflegbares Kissen zur Dämpfung und Verteilung der durch den Benutzer während der pneumokardialen Wiederbelebung auf den Brustkorb des Patienten ausgeübten Druckkräfte, eine dem
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Kissen wirkungsmäßig zugeordnete Einrichtung zur Messung des durch den Benutzer auf das Kissen ausgeübten Drucks und eine der Druckmeßeinriclitung betrieblich zugeordnete Einrichtung zur Anzeige des durch den Benutzer auf das Kissen ausgeübten Drucks.
Mit der Erfindung wird also ein aufblasbares Gebilde aus starkem Vinyl.oder einem anderen geeigneten Material geschaffen, das im aufgeblasenen Zustand eine Größe von z.B. etwa 76 χ 76 mm und eine Höhe von etwa 51 mm besitzt und dem eine Druckanzeigevorrichtung, etwa ein Manometer, zugeordnet ist. Die Konstruktion wird mit dem Mund mittels eines passenden Aufblasventils, wie es bei Luftmatratzen verwendet wird, aufgeblasen. Das Manometer kann zur Anzeige des auf einen Patienten ausgeübten Drucks dadurch geeicht werden, daß das aufblasbare Gebilde auf eine Federwaage aufgelegt wird und verschiedene Drücke (insbesondere in dem für die äußere kardiale Wiederbelebung erforderlichen Bereich) auf das Gebilde ausgeübt werden, wobei diese von der Federwaage abgeieenen Werte auf der Fläche der Anzeigeskale des Manometers aufgetragen werden. Bei Versuchen hat es
sich gezeigt, daß ein Druck von etwa o,56 kg/cm am Manometer einer auf das aufblasbare Gebilde ausgeübten Abwärtskraft von etwa 4o,8 kg entspricht.
Im Gebrauch wird die beschriebene Wiederbelebungsvorrichtung mit dem Mund aufgeblasen und über dem unteren Brustbein auf den Brustkorb des Patienten aufgelegt. Hierauf wird über die Vorrichtung Druck
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auf den Brustkorb des Patienten ausgeübt. Der Benutzer beobachtet dabei das Manometer bei jedesmaliger Druckausübung (etwa einmal pro Sekunde), um sicherzustellen, daß der richtige L>ruck ausgeübt wird.
In abgewandelter Ausführungsform kann eine Zeitgeber- oder Taktvorrichtung, wie eine leicht ablesbare Stoppuhr, an der Vorrichtung angebracht sein, um dem Retter die Einhaltung des richtigen Takts zu ermöglichen. Es kann aber auch eine beliebige geeignete andere Taktvorrichtung verwendet werden, die beispielsweise hörbare und/oder sichtbare Signale abgibt. Hierzu können elektronische und andere Taktoder Zeitgebereinrichtungen und sogar ein kompakt gebautes Metronom verwendet werden. Im Fall von zwei Rettern sollte -der Rhythmus oder Takt beispielsweise eine Druck- und Entspannungsphase pro Sekunde betragen (Druck und Entspannung ,jeweils eine halbe Sekunde lang).
In weiter abgewandelter Ausführungsfoxm kann die Takt- oder Zeitgebereinrichtung einen einheitlichen Teil des Manometers darstellen. Beispielsweise kann das Manometer so ausgelegt sein, daß es eine zweckmäßige Zeitspanne, z.B. eine halbe Sekunde, für den Abfall seines Zeigers auf Null erfordert. Vorzugsweise ist diese Taktp;ebereinrichtung dabei zur Anpassung an unterschiedliche Umstände einstellbar.
Die Elastizität bzw. Nachgiebigkeit des aufblasbaren "Kissens" o.dgl. Druckübertragungsmittel stellt
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ein vorteilhaftes Merkmal der Erfindung dar. Durch diese Elastizität v/erden die Möglichkeiten für Schäden oder Verletzungen des Patienten bei der äußeren pneumokardialen Wiederbelebung dadurch vermindert, daß infolge der Elastizität eine gleichmäßige Druckverteilung erreicht wird. Außerdem werden dadurch schädliche Auswirkungen von falsch durchgeführter Wiederbelebung, z.B. in ü'orm harter Stöße anstatt gleichmäßiger, regelmäßiger Kompressionen, gemildert. In einfacher Ausführungsform besteht die Erfindung also lediglich in einem aufblasbaren "Kissen" oder einem ähnlich geformten Gebilde aus einem geeigneten Material, wie Schaumgummi, für die Durchführung der genannten Wiederbelebung. Eine solche Vorrichtung ist bereits von Vorteil, auch wenn sie die genannten Druckmeß- und -anzeigeeinrichtungen sowie die anderen vorgenannten Merkmale nicht aufweist. Diese zusätzlichen Merkmale können jedoch in jeder beliebigen Kombination, einschließlich der Verv/endung der Zeitgebereinrichtung, vorgesehen v/erden.
Eine weitere Verbesserung der vorstehend erwähnten Ausführungsformen besteht in der Anordnung einer auf Druck ansprechenden Klebfläche, beispielsweise aus medizinischem Klebband, an der Unterseite des elastischen Kissens. Diese Klebfläche ist dabei mit·einer abziehbaren Deckschicht versehen. Der Retter braucht daher nur die richtige Position für die Vorrichtung auszuwählen, die Deckschicht abzuziehen und die Vorrichtung am Brustkorb des Patienten anzubringen. Palis dann
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der Retter die Wiederbelebung für eine gewisse Zeit unterbrechen muß, weil der Patient beispielsweise bewegt oder transportiert oder aber eine Mund-zu-Mund-Beatmung durchgeführt wird (Einmannrettung) , verliert er bei der Wiedervornahme der pneumokardialen Wiederbelebung keine Zeit, weil die Vorrichtung in der richtigen Position auf dem Brustkorb des Patienten bleibt. Außerdem wird hierdurch die Möglichkeit für Schaden infolge versehentlicher Druckausübung an einer felschen Stelle weitgehend ausgeschaltet.
!Für die Verwirklichung der Erfindung kann jede beliebige Druckmeßeinrichtung in Verbindung mit einer Druckanzeigeeinrichtung verwendet werden. Beispielsweise kann ein elektrischer Wandler benutzt werden, welcher den Druck im aufblasbaren Kissen oder unmittelbar den über das elastische Kissen auf den Patienten ausgeübten Druck mißt. Die Druckanzeigeeinrichtung kann dabei ein sichtbares und/oder .hörbares Signal abgeben.
Im folgenden sind bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer Vorrichtung mit Merkmalen nach der Erfindung,
Pig. 2 einen Schnitt durch eine abgewandelte Ausführungsform der Erfindung,
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weiter
Pig. 3 einen Schnitt durch eine abgewandelte Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 4- eine Schnittansicht einer noch weiter abgewandelten Ausführungsform der Erfindung und
Pig. 5 eine bildliche Darstellung der Durchführung der pneumokardialen Wiederbelebung unter Verwendung des erfindungsgemäßen Kissens.
In Fig. 1 ist ein aufblasbares Kissen 1 aus Vinyl oder einem anderen geeigneten Werkstoff dargestellt, das ein Aufblasventil 2 der Art aufweist, wie es bei Luftmatratzen und aufblasbaren Spielzeugen verwendet wird. Das aufblasbare Kissen 1 ist weiterhin mit einem Manometer 3 zur Messung des im Inneren des Kissens 1 herrschenden Drucks versehen. Das Manometer 3 zeigt die auf das Kissen 1 ausgeübte Abwärtskraft an, welche mit dem im Inneren des Kissens 1 herrschenden Druck in Beziehung, steht, diesem aber nicht notwendigerweise gleich ist. Ggf. können auf die Oberseite des aufblasbaren !Teils der pneumokardialen Wiederbelebungsvorrichtung Anweisungen 4- aufgedruckt sein. Darüber hinaus kann eine nicht dargestellte Takt- oder Zeitgebereinrichtung in Verbindung mit dem Manometer 3 vorgesehen sein, um die richtige rhythmische Betätigung der Vorrichtung bei der Wiederbelebung zu gewährleisten.
Fig. 2 ist ein Querschnitt durch eine abgewandelte Ausführungsform mit wahlweise möglichen Verbesserungen. Das aufblasbare Vinylkissen 11 ist dabei mit einem
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Einweg-Aufblasventil I3 mit Schlauch versehen. Die Verwendung des Aufblasventils 13 ist v/ahlfrei, wenn die Vorrichtung mit ihrem eigenen, in das Innere eingedichteten Luft- o.dgl. ELuidumvorrat versehen ist. Wahlweise kann im Inneren des aufblasbaren oder aufgeblasenen Vinyl-Kissens 11 ein elastisches, poröses Schaumgummi- oder Kunstschaumstoffpolster 12 angeordnet sein, um die Weiterverwendung des Kissens zu ermöglichen, auch wenn dieses durchlöchert wird und die Luft nicht mehr zu halten vermag. An der Unterseite des Kissens kann ggf. eine durch eine abziehbare Schicht 15 abgedeckte Klebschicht 14 vorgesehen sein. Ein flexibles Anweisungsblatt 16, auf dem genaue Anweisungen für die Wiederbelebung angegeben sind, ist sowohl am Kissen als auch am Manometer 17 befestigt. Das Anweisungsblatt 16 und das Skalenblatt des Manometers 17 können mit Leuchtziffern bzw. -buchstaben versehen sein, so daß sie auch im Dunkeln ablesbar sind. Das Manometer 17 kann dabei so ausgelegt sein, daß seine Anzeigenadel etwa eine halbe Sekunde oder ein anderes vorbestimmtes Intervall benötigt, um auf Null zurückzugehen, so daß dem Retter hierdurch eine Taktangabe gegeben wird. Gemäß einem anderen wahlfreien Merkmal kann dieses Entspannungs- oder Rückstellintervall einstellbar sein. Diese Takt- oder Zeitgebervorrichtung ist in Fig. 2 bei 17" angedeutet, doch kann dabei auch eine andere, nicht näher dargestellte Zeitgebervorrichtunp; verwendet werden. Ein hohles Rohr 18 überträgt den Pluidumdruck aus dem Innenraum 11' des Kissens 11 auf das Manometer 17» so daß die vom Retter auf das Kissen ausgeübte Kraft bzw. der Druck am Manometer 17 angezeigt wird.
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- 1ο -
Das Kissen 19 gemäß 51Ig. 3 besteht aus einem geeigneten Schaumgummi oder Kunstschaumstoff o.dgl Material 12, so daß es eine gleichmäßige Druckverteilung bei der Wiederbelebung gewährleistet und die schädlichen Auswirkungen einer falsch geführten V/iederbelebung vermindert. Wahlweise kann am Kissen 19 auch ein Anweisungsblatt 16 angebracht sein. Obgleich nicht dargestellt, können an der Unterseite des Kissens 19 die Klebschicht 14 und die Abziehschicht 15 gemäß Fig. 2 vorgesehen sein.
Fig. 4 zeigt ein aufblasbares Kissen 2o mit einem Aufblasschlauch mit Ventil 15. Am Kissen 2o ist ebenfalls ein Anweisungsblatt 16 angebracht, und das Kissen kann aus Vinyl oder einem anderen geeigneten Werkstoff bestehen. Diese Ausführungsform bietet den Vorteil, daß die Luft aus ihr abgelassen werden kann, so daß sie sich leicht am Körper tragen oder in einem kleinen Raum verstauen läßt. Obgleich nicht dargestellt, können wiederum die Klebschicht 14 und die Abziehschicht 15 gemäß Fig. 2 vorgesehen sein.
Mit der Erfindung werden somit eine kostensparende, tragbare und kompakt gebaute Vorrichtung sowie ein Verfahren geschaffen, welche einen Lebensretter bei der pneumokardialen Wiederbelebung durch Anzeige des ausgeübten Drucks unterstützen. Bei der Vorrichtung kann auch eine vorbestimmte Zeitspanne für das Abfallen des Manometers auf Null vorgesehen sein,
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wodurch dem Retter auch eine Zeit- oder Taktan-* gäbe zur Einhaltung eines richtigen Rhythmus bei der Wiederbelebung geboten wird. Untersuchungen haben gezeigt, daß bis zu 4-o# der in der pneumokardialen Wiederbelebung ausgebildeten Personen drei Monate nach ihrer Ausbildung die richtigen Wiederbelebungstechniken vergessen haben. Die Erfindung versetzt jede Person in die Lage, die Wiederbelebung einwandfrei durchzuführen, und zwar sogar nicht ausgebildete Personen oder solche, die ihr bei der Ausbildung vermitteltes Wissen verlernt haben.
Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die dargestellten und beschriebenen Einzelheiten beschränkt, da innerhalb des Rahmens der Erfindung zahlreiche Änderungen und Abwandlungen möglich sind.
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Claims (1)

  1. -42 -
    Patentansprüche
    Vorrichtung zur Verwena.unr bei der pneumokerdialeri Wiederbelebung, gekennzeichnet durch ein vom Benutzer suf den Brustkorb eines Patienten auilesbares Kissen zur Dämpfung und Verteilung der durch den Benutzer während der pneumokardialen Wiederbelebung auf den Brustkorb des Patienten ausgeübten Druckkräfte, eine dem Kissen wirkungsmäßig zugeordnete Einrichtung zur Messung des durch den Benutzer auf das Kissen ausgeübten Drucks und eine der Druckmeßeinrichtunf:- betrieblich zugeordnete Einrichtung zur Anzeige des durch den Benutzer auf das Kissen ausgeübten Drucks.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckanzeicheinrichtung eine Takt- oder Zeitgebereinrichtung. zugeordnet ist, welche die Druckanzeigeeinrichtung innerhalb eines vorbestimmten Intervalls von einer beliebigen Druckanzeige auf Ijull abfallen läßt.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitgebereinrichtung zur selektiven Einstellung: des Intervalls einstellbar ist.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Kissen ein Klebmateris.l angebracht ist, so daß das Kissen sicher am Brustkorb des Patienten festlegbar ist.
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    -Ai-
    5. Vorrichtung nach Anspruch M-, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Klebmaterial eine abziehbare Schicht angeordnet ist.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kissen aufblasbar ist und daß am Kissen Mittel zur Ermöglichung einen Au±- blasens desselben vorgesehen sind.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß im Inneren des Lissens ein poröses Schaumstoffpolster vorgesehen ist, welches die VIeiterverwendung der Vorrichtung auch im !'all eines Durchlöcherns des Kissens ermöglicht.
    8. Verfahren zur Durchführung- der äußeren pneumokardialen Wiederbelebung- an einem Patienten unter Verwendung- eines Kissens, insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Patient auf den Rücken gelegt wird, daß das kissen auf den Brustkorb des Patienten und über sein unterer. Brustbein gelegt wird, daß während eines ersten vorbestimmten Intervalls eine Abwärtskraft auf das Kissen ausgeübt wird, daß die Kraftausübunr: auf das Kissen während eines zweiten vorbestimmten Intervalls unterbrochen wird und daß die Kraftausübung und Entlastung des Kissens in erforderlicher Weise wiederholt v/erden.
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    9· Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß auf das Kissen eine vorbestimmte, durch ein mit dem Kissen verbundenes Manometer gemessene Kraft ausgeübt wird.
    1ο. Vorrichtung zur Verwendung bei der äußeren pneumokardialen Wiederbelebung, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 7* gekennzeichnet durch eine vom Benutzer auf den Brustkorb eines Patienten auflegbare Druckmeßeinrichtung und durch eine letzterer betrieblich zugeordnete Einrichtung· zur Anzeige des durch den Benutzer auf den Brustkorb des Patienten ausgeübten Drucks.
    11. Vorrichtung nach Anspruch 1o, gekennzeichnet durch eine der Druckanzeip-eeinrichtunp; betrieblich zugeordnete Takt- oder Zeitgebereinrichtung, v/elche die Druckanzeigeeinrichtuna- während eines vorbestimmten Intervalls nach Druckentlastung der Druckmeßeinrichtunp; durch den Benutzer von einer ersten vorbestimmten Druckanzeige auf eine zweite vorbestimmte Druckanzeige abfallen läßt.
    12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitgebereinrichtung· zur selektiven Einstellung des Intervals einstellbar ist.
    15. Verfahren zum Kontrollieren der Durchführung der pneumokardialen Wiederbelebung durch einen Retter an einem Patienten, dadurch gekennzeichnet, daß eine Druckmeß- und -anzeigevorrichtung auf
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    den Brustkorb des Patienten aufgelegt wird, daß eine Kraft auf den Brustkorb des Patienten und die Vorrichtung susgeübt wird, da£ sodann die Druckausübung auf den Brustkorb des Patienten und die Vorrichtung unterbrochen wird und daß die Druckbe- und -entlastung des Brustkorbs des Patienten und der Vorrichtung in der für die Wiederbelebung des Patienten erforderlichen Weise wiederholt werden.
    Verfahren nach Anspruch 1J, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraft während eines ersten vorbestimmten Intervalls ausgeübt wird.
    15· Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckausübung während eines zweiten vorbestimmten Intervalls unterbrochen wird.
    16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite vorbestimmte Intervall durch die Druckmeß- und -anzeigevorrichtung gemessen und angezeigt wird.
    17. Verfahren nach Anspruch 15» dadurch gekennzeichnet, daß eine durch die Druckmeß- und -anzeigevorrichtung gemessene und ang-ezeigte vorbestimmte Kraft ausgeübt wird.
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DE19762600642 1975-01-17 1976-01-09 Verfahren und vorrichtung zur aeusseren pneumokardialen wiederbelebung Withdrawn DE2600642A1 (de)

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