DE2600449C2 - Einschwenkbares Fahrwerk für Hubschrauber und dergleichen - Google Patents
Einschwenkbares Fahrwerk für Hubschrauber und dergleichenInfo
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Description
26 OO 449
derbein 12, das sich bei ausgefahrenem Fahrwerk vom Rumpf 11 nach außen und unten erstreckt Das ölfederbein
12 hat einen Zylinder 14, in dem ein Kolben (nicht dargestellt) hin- und herverschiebbar ist Am Kolben ist
eine Kolbenstange 15 angebracht die 4as freie äußere
Ende des ölfederbeins 12 bildet und sich nach unten und
außen erstreckt Am unteren Ende der Kolbenstange 15 ist eine Radstütze 17 angebracht die eine Achse 18 aufweist
Ein Reifen 20 ist auf einem im einzelnen nicht dargestellten Rad befestigt, das drehbar auf der Achse
18 angebracht ist
Das obere oder innere Ende des ölfederbeins 12 ist mit einem Gabelkopf 21 versehen, der Ansätze eines
Universal bzw. Doppelgelenkblocks 22 aufnimmt Ein Bolzen 23 greift durch ausgerichtete Löcher im Gabelkopf
21 und den Ansätzen des Doppelgelenkblocks 22, um den Doppelgelenkblock 22 schwenkbar mit dem ölfederbein
12 zu verbinden. Der Doppelgelenkblock 22 ist seinerseits durch einen Bolzen 25 schwenkbar mit
dem Hubschrauberrumpf 11 verbunden, wobei die Achsen
30,45 der Bolzen 23 und 25 im wesentlichen rechtwinklig zueinander verlaufen.
Es ist eine Gestängeeinrichtung vorgesehen, um den Reifen 20 während aller Betriebsvorgänge des Fahrwerks
unter einem im wesentlichen festen Seitenabstand vom Rumpf 11 zu halten. Diese Gestängeeinrichtung
enthält eine Verbindungsstange 28 fester Länge, deren inneres Ende durch ein Kugelgelenk 29 mit dem
Rumpf 11 verbunden ist wobei die Kugelgelenkverbbvdung
mit dem Bolzen 25 die Rückschwenkachse 30 des Fahrwerks 10 bildet Die Verbindungsstange 28 ist vertikal
unter dem ölfederbein 12 angeordnet Das äußere Ende der Verbindungsstange 28 ist schwenkbar mit dem
Glied 31 verbunden, das bei 32 schwenkbar am Zylinder
14 des ölfederbeins 12 angebracht ist Das andere Ende
des Gliedes 31 ist schwenkbar mit einem Steuerglied 33 verbunden, das seinerseits bei 34 schwenkbar an der
Radstütze 17 angebracht ist. Das Glied 31 und das Steuerglied 33 bilden ein den Zylinder 14 mit der Kolbenstange
15 verbindendes Kniegelenk. Dieses arbeitet nicht nur mit der Verbindungsstange 28 zum gesteuerten
Ausfahren der Kolbenstange 15 zusammen, sondern verhindert Drehbewegungen der teleskopartig bewegbaren
Kolbenstange 15 gegenüber dem Zylinder 14. Die Gestängeeinrichtung bildet daher zwei miteinander in
Beziehung stehende Gelenkvierecke. Das erste Gelenkviereck ist das aus dem Zylinder 14, der Kolbenstange
15 und den Gliedern 31 und 33 bestehende ölfederbeinsystem.
Das zweite Gelenkviereck ist das aus der Strebe 28, dem Glied 31, dem Zylinder 14 und dem Rumpf 11
bestehende Steuersystem.
Beim Landen und Abstützen des Hubschraubers wird das Kopfende des Kolbens mit Druckmittel beaufschlagt
um die Kolbenstange 15 nach außen und unten vorzuspannen. Wenn der Hubschraube fliegt und das
Fahrwerk 10 ausgefahren ist, befindet sich die Kolbenstange 15 in der in F i g. 2 gestrichelt dargestellten Position.
Die Hauptbelastungen des Fahrwerks 10 ergeben sich während des anfänglichen Kontakts mit dem Boden,
wobei das ölfederbein 12 maximal unter Druck steht. Beim anfänglichen Kontakt mit dem Boden wird
das Ölfederbein 12 gegenüber dem Rumpf 11 nach oben und außen verschwenkt, wobei die Verbindungsstange
28 und der Zylinder 14 sich auf Bögen unterschiedlicher Radien um verschiedene feste Drehpunkte nämlich um
das Kugelgelenk 29 sowie den Bolzen 23 bewegen. Wegen der unterschiedlichen Längen des Zylinders 14 und
der Verbindungsstange 28 und der von ihnen beschriebenen Bögen schwenkt das Glied 31 im Gegenuhrzeigersinn
gemäß F i g. 2 um den Punkt 32, wodurch die Position des Gliedes 33 und daher das Ausfahren der
Kolbenstange 15 gesteuert werden. Eine solche Steuerung führt dazu, daß der nach außen gerichtete Vektor
der Schwenkbewegung des ölfederbeins 12 direkt dnrch den einwärts gerichteten horizontalen Vektor der
sich zurückziehenden Kolbenstange 15 ausgeglichen wird. Dieses Ausgleichen horizontal ausgerichteter
Vektoren führt dazu, daß sich der Reifen 20 längs einer vertikalen Linie 26 bewegt die einen festen seitlichen
Abstand vom Rumpf 11 hat was sowohl für die ausgefahrene, unbelastete Position 20' des Reifens 20 als auch
für dessen anfänglich belastete Position 20" gilt
Während des statischen bzw. ruhenden Abstützens des Hubschraubers sind die auf das Fahrgestell 10 einwirkenden
Kräfte geringer, so daß die Kolbenstange 15 vom auf den Kolben einwirkenden Druckmittel nach
außen gedrückt und das ölfederbein 12 leicht nach unten und in bezug auf den Rumpf 11 nach innen geschwenkt
wird. Die Auswärtsbewegung der Kolbenstange 15 wird von der Gestängeeinrichtung entsprechend
der abwärt? gerichteten Schwenkbewegung des ölfederbeins 12 gesteuert, um den festen seitlichen Abstand
zwischen dem Reifen 20 und dem Hubschrauberrumpf 11 aufrechtzuerhalten. Mit anderen Worten wird
der durch die nach innen und unten gerichtete Schwenkbewegung des ölfederbeins 12 erzeugte nach innen gerichtete
horizontale Vektor durch das gesteuerte Ausfahren der Kolbenstange 15 entstandenen horizontalen
Vektor kompensiert
Das Fahrwerk 10 hat einen dreigliedrigen Knickbzw. Zugstrebenaufbau 35, der sich in der ausgefahrenen
Position des Fahrwerks 10 vom Rumpf 11 in Längsrichtung nach unten und vorne zum Zylinder 14 des
ölfederbeins 12 erstreckt. Dieser Aufbau 35 umfaßt ein
erstes Glied 36, das bei 37 am Rumpf 11 angebracht ist,
wobei diese Anlenkung um die zwei senkrecht zur Schwenkachse 38 der Anlenkung verlaufenden Achsen
fest ist. Die Schwenkachse 38 der Anlenkung des ersten Gliedes 36 am Rumpf 11 verläuft nicht parallel zur
Rückschwenkachse 30 des Fahrwerks 10.
Ein Gabelkopf 39 am äußeren Ende des ersten Gliedes 36 steht in Eingriff mit einem Gabelkopf 40 am
inneren Ende eines zweiten Gliedes 41. Ein Bolzen 43 ragt durch ausgerichtete öffnungen in den ineinandergreifenden
Gabelköpfen 39 und 40, um zwischen dem ersten 36 und zweiten Glied 41 eine Gelenkverbindung
zu bilden. Der Bolzen 43 ist axial mit dem Bolzen 23 ausgerichtet, der das Ölfederbein 12 und den Universalgelenkblock
22 miteinander verbindet, um mit ihm eine Gelenkachse 45 für das Fahrwerk 10 in der ausgefahrenen
oder unteren Position desselben zu bilden. Mit anderen Worten bilden die ineinandergreifenden Gabelköpfe
39 und 40 und der Bolzen 43 die Gelenkverbindung des Knick- bzw. Zugstrebenaufbaus (35).
Das äußere Ende des zweiten Gliedes 41 ist bei 46 gelenkig am inneren Ende eines dritten Gliedes 47 angebracht.
Diese Verbindung bildet das Spitzengelenk des Knick- bzw. Zugstrebenaufbaus 35. Das Spitzengelenk
liegt auf einer zur Längsachse des ausgefahrenen Knickstrebenaufbaus
35 senkrecht verlaufenden Achse 48, so daß das zweite und dritte Glied 41 und 47 als gemeinsame
Teile des linken oder rechten Fahrwerks 10 benutzt werden können. Die Achse 48 des Spitzengelenks zwischen
dem zweiten und dritten Glied 41, 47 verläuft rechtwinklig zur Gelenkachse 45 und kreuzt diese im
ausgefahrenen Zustand. Das äußere Ende des dritten
26 OO
Gliedes 47 ist durch ein Universalgelenk 50 am Zylinder 14 des ölfederbeins 12 angebracht.
In der ausgefahrenen Position des Fahrwerks 10 bilden de>~ Zylinder 14 des ölfederbeins 12, die Gelenkachse
45 und die Glieder 41 und 47 ein dreieckiges Fachwerk. Ein solches Fachwerk verhindert sowohl während
des Landens als auch bei normaler Abstützfunktion des Fahrwerks 10 ein Bewegen des Reifens 20 nach vorwärts
und rückwärts. Zusätzlich ergibt sich durch die Überkreuzimgsbeziehung der Achse 48 des Spitzengelenks
und der Gelenkachse 45 sowie durch die Momenttragfähigkeiten der Gelenke der Knick- bzw. Zugstreben
eine Festigkeit für diese während des Landens. Speziell beim Landen und auch beim normalen Abstützen
verhindert die Momenttragfähigkeit der Gelenke und ihre relative Abstandsbeziehung zum Spitzengelenk eine
Schwenkbewegung oder ein Knicken bzw. Zusammenfallen des Spitzeiigelenks. In ähnlicher Weise verhindern
die Momenttragfähigkeit des Spitzengelenkes und ihre relative Abstandsbeziehung zur Gelenkverbindung
eine Schwenkbewegung oder ein Zusammenfallen bzw. Knicken der Knick- bzw. Zugstrebe an der Gelenkverbindung
während des Landens und dem Abstützen. Daher sind keine speziellen Verriegelungen für das
Spitzengelenk erforderlich, um die Längsausrichtung der ausgefahrenen dreigliedrigen Zugstrebe während
des Landens und Abstützens aufrechtzuerhalten.
Während des Fluges kann das Fahrwerk 10 durch einen Betätigungsmechanismus in einen Fahrwerkschacht
im Rumpf 11 zurückgezogen werden. Der Betatigungsmechanismus
umfaßt sich seitlich erstreckende Ansätze 54 am ersten Glied 36, an die eine Kolbenstange
56 eines Verriegelungsorgans 57 durch einen Bolzen 58 angelenkt ist Das Verriegelungsorgan 57 ist seinerseits
bei 59 an den Hubschrauberrumpf 11 angelenkt Gemäß F i g. 3 ist die Kolbenstange 56 vollständig ausgefahren
und das Fahrwerk 10 befindet sich in seiner unteren Position.
Der Kolben und die Kolbenstange 56 sind hierbei durch das Verriegelungsorgan 57 blockiert
Wenn ein Zurückschwenken des Fahrwerks 10 erwünscht ist wird der Kolben des Verriegelungsorgans
57 entriegelt indem der Druck am Kopfende des Kolbens abgebaut und die andere Seite des Kolbens mit
Druckmittel beaufschlagt wird. Dadurch wird dieser nach innen bewegt so daß er die Kolbenstange 56 zurückzieht
Das durch die sich zurückbewegende Kolbenstange 56 auf das erste Glied 36 ausgeübte Moment
wird über die Gelenkverbindung übertragen, was zu einer Scher- bzw. Querbelastung an der Spitzenverbindung
führt Eine solche Querbelastung erzeugt ihrerseits eine Axialbelastung am dritten Glied 47, so daß das
ölfederbein 12 und die Verbindungsstange 28 in Richtung
des Pfeils 60 um die Rückschwenkachse 30 geschwenkt werden. Wenn das Zurückschwenken bzw.
Einfahren beendet ist blockiert das Verriegelungsorgan automatisch den Kolben, um das Fahrwerk 10 in
seiner zurückgeschwenkten Position zu halten. In der vollständig zurückgeschwenkten bzw. eingefahrenen
und verriegelten Position des Verriegelungsorgans 57 nehmen der Reifen 20, das ölfederbein 12 und der
Knick- bzw. Zugstrebenaufbau 35 die in strichpunktierten Linien in F i g. 2 dargestellten Positionen ein, wobei
die in der zurückgezogenen Position befindlichen Teile in den Zeichnungen durch gleiche Hinweiszahlen, je- es
doch zusätzlich mit dem Buchstaben A versehen, bezeichnet sind.
Beim Bewegen von der ausgefahrenen zur eingefahrenen Position beschreibt das Fahrwerk 10 aus zwei Gründen einen relativ flachen Bogen. Zum einen verläuft die Schwenkachse 38 des ersten Gliedes 36 nicht parallel zur Rückschwenkachse 30, sondern etwas mehr in vertikaler Richtung, und zum anderen hat das Fahrwerk 10 einen durch die Gelenkachse 45 gebildeten zusätzlichen Freiheitsgrad. Ein solcher flacher Bogen ermöglicht es, daß das Fahrwerk 10 in einem Fahrwerkschacht kleiner vertikaler Abmessung aufgenommen werden kann.
Beim Bewegen von der ausgefahrenen zur eingefahrenen Position beschreibt das Fahrwerk 10 aus zwei Gründen einen relativ flachen Bogen. Zum einen verläuft die Schwenkachse 38 des ersten Gliedes 36 nicht parallel zur Rückschwenkachse 30, sondern etwas mehr in vertikaler Richtung, und zum anderen hat das Fahrwerk 10 einen durch die Gelenkachse 45 gebildeten zusätzlichen Freiheitsgrad. Ein solcher flacher Bogen ermöglicht es, daß das Fahrwerk 10 in einem Fahrwerkschacht kleiner vertikaler Abmessung aufgenommen werden kann.
■ίνί t*
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Einschwenkbar am Rumpf angelenktes Fahr- anspruches 1.
werk für Hubschrauber und dergleichen, mit einem 5 Bei einem bekannten einschwenkbaren Fahrwerk
stoßdämpfenden Ölfederbein, an dessen äußeren dieser Gattung (US-PS 31 21 547) ist die Knick- und
Enden sich ein Rad befindet, mit Mitteln zum Ver- Zugstrebe zweigliedrig aufgebaut, so daß eine Stoßbinden
des inneren Endes des ölfederbeins mit dem dämpfung in vertikaler Ebene nicht möglich ist, sondern
Rumpf für eine Schwenkbewegung um eine Rück- seitliche Schwenkbewegungen des betreffenden Rades
schwenkachse, mit einer Verbindungsstange, die an io erfordert
einem Ende auf der Rückschwenkachse gelenkig mit Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem
dem Rumpf und am anderen Ende mit dem ölfeder- einschwenkbaren Fahrwerk für Hubschrauber und derbein
verbunden ist, und mit einem sich zwischen dem gleichen der eingangs genannten Gattung die mehr-Rumpf
und dem ölfederbein erstreckenden mehr- gliedrige Knick- und Zugstrebe, welche während der
gliedrigen Knick-bzw. Zugstrebenaufbau, dessen er- 15 Lande-, Ruhe- und Startphasen das Fahrwerksbein gestes
Glied an seinem inneren Ende gelenkig mit dem gen Schwenkbewegung um die Einschwenkachse verRumpf
und an seinem äußeren Ende mit einem zwei- riegelt, so auszugestalten, daß eine stoßgedämpfte
ten Glied verbunden ist, dadurch gekenn- Schwenkbewegung des Fahrwerksbeins in vertikaler
zeichnet, daß eine Gelenkachse (45) für eine wei- Ebene möglich ist
tere Schwenkbewegung des ölfederbeins (12) an der 20 Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einem einVerbindung
seines inneren Endes mit dem Rumpf schwenkbaren Fahrwerk der eingangs genannten Art
(11) und ein drittes Glied (47) im Knick- bzw. Zug- mit den Merkmalen des kennzeichnenden Teiles des
Strebenaufbau (35) vorgesehen sind, wobei die Ach- Hauptanspruches gelöst Vorteilhafte Ausgestaltungen
se der Schwenkverbindung (39, 40) zwischen dem der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche,
ersten und zweiten Glied (36, 41) in Richtung der 25 Die mehrgliedrige Knick- und Zugstrebe des erfin-Gelenkachse (45) angeordnet ist, das zweite Glied dungsgemäßen Fahrwerkes bildet im ausgefahrenen (41) an seinem äußeren Ende gelenkig mit dem drit- Zustand des Fahrwerkes eine stabile, insgesamt jedoch ten Glied (47) verbunden ist, welches seinerseits an nachgiebig angelenkte Fachwerkkonstruktion, wobei seinem äußeren Ende durch eine Universal- bzw. die Knick- und Zugstrebe während der Lande- und Ab-Kugelgelenkverbindung (50) an dem ölfederbein 30 Stützphasen vorwärts und rückwärts gerichtete Bewe-
ersten und zweiten Glied (36, 41) in Richtung der 25 Die mehrgliedrige Knick- und Zugstrebe des erfin-Gelenkachse (45) angeordnet ist, das zweite Glied dungsgemäßen Fahrwerkes bildet im ausgefahrenen (41) an seinem äußeren Ende gelenkig mit dem drit- Zustand des Fahrwerkes eine stabile, insgesamt jedoch ten Glied (47) verbunden ist, welches seinerseits an nachgiebig angelenkte Fachwerkkonstruktion, wobei seinem äußeren Ende durch eine Universal- bzw. die Knick- und Zugstrebe während der Lande- und Ab-Kugelgelenkverbindung (50) an dem ölfederbein 30 Stützphasen vorwärts und rückwärts gerichtete Bewe-
(12) angelenkt ist, und die Achse (48) der Schwenk- gungen des Federbeins verhindert
verbindung (46) zwischen dem zweiten und dritten Dabei kann die mehrgliedrige Knick- bzw. Zugstrebe
Glied (41, 47) im ausgefahrenen Zustand des Fahr- so ausgestaltet sein, daß ein Zurückziehen des Fahrwerks
(10) rechtwinklig zur Gelenkachse (45) für die werks in einen Fahrwerkschacht geringerer vertikaler
weitere Schwenkbewegung des ölfederbeins (12) 35 Abmessung als bisher notwendig möglich ist, weil das
verläuft Fahrwerk in einem sehr flachen Bogen einziehbar aus-
2. Fahrwerk nach Anspruch 1, dadurch gekenn- gestaltet ist. Dies wird dadurch erreicht, daß das innere
zeichnet, daß zwischen dem Rumpf (11) und dem Glied der Knick-bzw. Zugstrebe um eine Achse gegenersten
Glied (36) des Knick- bzw. Zugstrebenauf- über dem Rumpf schwenkbar ist, die vertikaler als die
baus (35) Betätigungsmittel (57) zum wahlweisen 40 Rückschwenkachse des Fahrwerks verläuft, und daß ein
Hin- und Herbewegen des ölfederbeins (12) zwi- gesonderter Freiheitsgrad mit der Gelenkachse für das
sehen ausgefahrenen und eingefahrenen bzw. einge- Fahrwerk vorgesehen ist
schwenkten Positionen in bezug auf den Rumpf vor- Die drei Glieder des erfindungsgemäßen Fahrwerks
gesehen sind. sind in der ausgefahrenen Position des Fahrwerks ohne
3. Fahrwerk nach Anspruch 1, dadurch gekenn- 45 spezielle Verriegelungsmechanismen fest in Längsrichzeichnet,
daß die drei Glieder (36,41,47) des Knick- tung gehalten.
bzw. Zugstrebenaufbaus (35) in der ausgefahrenen Das erfindungsgemäße Fahrwerk hat den Vorzug,
Position des ölfederbeins (12) axial ausgerichtet sind daß die Spurweite zweier Fahrwerke dieser Art beim
und daß die Achse (48) der Schwenkverbindung (46) Ein- bzw. Ausfedern der ölfederbeine konstant bleibt,
zwischen dem zweiten und dem dritten Glied (41,47) 50 Zur weiteren Erläuterung der Erfindung ist in der
zwischen dem zweiten und dem dritten Glied (41,47) 50 Zur weiteren Erläuterung der Erfindung ist in der
rechtwinklig zur Mittellinie der drei axial ausgerich- Zeichnung ein Ausführungsbeispiel eines am Rumpf ei-
teten Glieder verläuft. nes Hubschraubers angelenkten einschwenkbaren
4. Fahrwerk nach Anspruch 3, dadurch gekenn- Fahrwerks dargestellt, und zwar zeigt
zeichnet, daß für dieses in seiner ausgefahrenen Po- Fig. 1 eine schaubildliche Ansicht des Fahrwerks,
sition ein Dreieckfachwerk gebildet wird, und zwar 55 das in vollen Linien in ausgefahrener Position und in
längs eines Schenkels des Dreiecks durch die zwei- strichpunktierten Linien in eingefahrener Position dar-
ten sowie dritten Glieder (41, 47) des Knick- bzw. gestellt ist,
Zugstrebenaufbaus (35), längs des zweiten Schenkels F i g. 2 eine Ansicht des Fahrwerks aus F i g. 1 in
des Dreiecks durch die Gelenkachse (45) des Fahr- Blickrichtung auf das vordere Ende des Hubschrauberwerks
und längs des dritten Schenkels des Dreiecks 60 Rumpfes und
durch das ölfederbein (12). F i g. 3 eine Draufsicht des Fahrwerks nach Linie 3-3
durch das ölfederbein (12). F i g. 3 eine Draufsicht des Fahrwerks nach Linie 3-3
5. Fahrwerk nach Anspruch 1, dadurch gekenn- ausFig.2.
zeichnet, daß die Achse (38) für die Schwenkverbin- Das Fahrwerk 10 ist an einem Hubschrauberrumpf 11
dung des ersten Gliedes (36) mit dem Rumpf (11) angelenkt. Es bildet mit einem spiegelbildlichen gleichen
einen kleineren Winkel mit der Vertikalen ein- 65 Fahrwerk an der entgegengesetzten Seite des Rumpfes
schließt als die Rückschwenkachse (30) des Fahr- 11 die Hauptstütze des Hubschraubers, dessen vorderer
werks (10). Teil auf zwei schwenkbaren Bugrädern abgestützt ist.
Das Fahrwerk 10 enthält ein stoßdämDfendes ölfe-
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