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DE268945C - - Google Patents

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Publication number
DE268945C
DE268945C DENDAT268945D DE268945DA DE268945C DE 268945 C DE268945 C DE 268945C DE NDAT268945 D DENDAT268945 D DE NDAT268945D DE 268945D A DE268945D A DE 268945DA DE 268945 C DE268945 C DE 268945C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
seat
auxiliary seat
chair
support
backrest
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT268945D
Other languages
English (en)
Publication of DE268945C publication Critical patent/DE268945C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C15/00Other seating furniture
    • A47C15/004Seating furniture for specified purposes not covered by main groups A47C1/00 or A47C9/00

Landscapes

  • Special Chairs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 268945 KLASSE 34g. GRUPPElO.
SIMON REITH jr. in SAARBRÜCKEN.
Stuhl für Zeichner o. dgl. Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Juni 1913 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Stuhl, welcher namentlich für den Gebrauch beim Zeichnen bestimmt ist.
Das Neue der Erfindung wird darin gesehen, daß der Sitz eine nach vorn sich verjüngende Form hat und das Lehnbrett auf der Rückseite einen in der Höhe verstellbaren Hilfssitz aufweist, unter dem eine den Stuhl gegen Umkippen schützende Stütze angeordnet
ίο ist.
Er ist an allen Orten von Wert, wo Zeichenarbeiten gefertigt werden. Zunächst kommen die Schulen in Frage, namentlich Gewerbeschulen u. dgl., welche das höhere Zeichnen pflegen. Weiter ist der neue Stuhl ein Bedürfnis für alle technischen Bureaus, für Bauzeichner usw. Nicht unerwähnt soll bleiben, daß ihn auch Maler, Bildhauer und ähnliche Gewerbetreibende mit Vorteil benutzen kön-
In der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform der Erfindung veranschaulicht, und zwar in einer schaubildlichen Ansicht.
Es fällt zunächst auf, daß der Stuhl einerseits sehr einfach gebaut ist und anderseits sehr fest und dauerhaft ist. Dadurch läßt er sich billig herstellen und geht im Gebrauch nicht so leicht entzwei.
Das Gestell ist aus zwei Rahmen zusammengesetzt. Der eine besteht aus zwei senkrechten Wangen α mit zwei Stegen b und c sowie einem Lehnbrett d. Der andere Rahmen steht aus der Mitte des ersteren rechtwinklig heraus und wird durch den vorderen Fuß e des Stuhles und den diesen Fuß mit dem Hintergestell verbindenden Steg m gebildet! Der Fuß e dient zusammen mit dem Steg c als Träger der Sitzplatte f, welche sich der Dreieckform nähert, d. h. sich nach vorn verjungt.
An der Außenseite der Stege b und c ist ein rechtwinklig herausstehender, durch Scharniere h angeschlossener Stützfuß g angesetzt, der seitwärts umgeklappt werden kann. Durch ein am oberen Innenrand vom Steg b angelenktes Brett i kann die Stütze g festgestellt werden.
An der Rückseite des Lehnbrettes d ist eine Führung ausgebildet, worin ein in der Höhe verschiebbarer Hilfssitz k lagert. Eine Flügelschraube I dient zum Feststellen, dieses Sitzes.
Wenn sich der Zeichner, wie bisher üblich ist, eines Hockers, Drehschemels oder vierbeinigen Stuhles bedient, so muß er diesen beim Aufstehen jedesmal zurückschieben und ihn beim Setzen wieder heranrücken. Oft fällt dieser sogar um, und es gibt jedenfalls stets etwas Aufenthalt. Bei dem neuen Stuhl fallen zufolge der Dreibeinform und des sich nach vorn verjüngenden Sitzes diese Mängel weg. Hier kann man aufstehen und sich wieder niedersetzen, ohne den Stuhl zu verrücken. -
Wichtig ist die Beschränkung der Lehnenhöhe, wodurch der Zeichner Bewegungsfreiheit für die Arme behält.
Was aber nun besonders noch hervorzu-

Claims (1)

  1. heben ist, das ist der Hilfssitz. Wenn die Arbeit nicht gestattet, daß der Zeichner sitzt, so mußte er sich bisher mit sehr unbequemen Stellungen behelfen. Gemäß der vorliegenden Erfindung kann er den Hilfssitz benutzen, wobei ihm die Lehne noch einen gewissen Rückhalt bietet. Die Verstellbarkeit des Hilfssitzes gibt die Möglichkeit, den Sitz jeder Größe bzw. Beinlänge anzupassen. Der Stützfuß g verhindert das Kippen.
    Für den Nichtgebrauch kann der gedachte Fuß umgeklappt werden, wodurch Raum gespart wird. Den Hilfssitz kann man abnehmen und im Innern des Gestelles aufbewahren. ,15
    Pa τ ε ν τ - A ν s ρ r υ c η :
    Stuhl für Zeichner o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß der Sitz (f) eine nach vorn sich verjüngende Form hat und das Lehnbrett (d) auf der Rückseite einen in der Höhe verstellbaren Hilfssitz (k) aufweist, unter dem eine den Stuhl gegen Umkippen schützende, umklappbare Stütze (g) angeordnet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT268945D Active DE268945C (de)

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