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DE268428C - - Google Patents

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Publication number
DE268428C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plate
sound
sonic
pen
arm
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT268428D
Other languages
English (en)
Publication of DE268428C publication Critical patent/DE268428C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B17/00Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor

Landscapes

  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 268428 KLASSE 42g. GRUPPE
CHARLES PASTEUR in PARIS.
Sprechmaschine mit mehreren Phonogrammträgern.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Juni 1913 ab.
. Die Erfindung bezieht sich auf Sprechmaschinen mit mehreren Phonogrammträgern und mehreren zwangläufig miteinander verbundenen und in derselben Richtung schwingenden Schallarmen und besteht darin, daß zur Führung der Schallarme zwangläufig miteinander verbundene Kronräder mit einer Reihe von Lagern (Aussparungen) dienen, in die die Schallarme gelegt werden können. Diese Einrichtung ermöglicht die Abspielung beliebig langer Stücke schon mit zwei Schallarmen und mit zwei Phonogrammen in der Weise, daß man, während der eine Schallarm spielt, den anderen aus der Aussparung seines Kronrades aushebt, den Phonogrammträger wechselt, und dann den Schallarm in die folgende Aussparung des Kronrades einlegt, wodurch er von selbst wieder auf den Anfang des neuen Phonogramms eingestellt ist.
In den Zeichnungen ist in der
Fig. ι eine Draufsicht auf den Apparat mit zwei Platten,
Fig. 2 und 3 teilweise Seitenansichten,
Fig. 4 eine Konstruktionseinzelheit
dargestellt.
Auf einer Spielplatte wandert der Schallstift den Spiralen entsprechend, von einem Punkte α nach einem Punkte b zwischen dem möglichen Anfangspunkt und Endpunkt der Spirale. Während dieser Zeitspanne bewegt sich die Achse, welche den Schalltrichter und die Schalldose trägt, um einen Winkel α. Wenn man zwei Plattenteller, die die Spielplatten tragen, derart kuppelt, daß sie mit einer gleichmäßigen Geschwindigkeit sich drehen, kann man das Wandern der einen Schalldose dazu ausnutzen, um nach einem Winkel a' die Schalldose der zweiten Platte in eine solche Lage zu bringen, daß ihr Schallstift gerade auf den Punkt a', der den Anfang der Aufzeichnung der zweiten Platte darstellt, fällt und auf diese Weise die Aufzeichnung der ersten Platte gewissermaßen fortgesetzt wird. Durch denselben Antrieb wird der zweite Schallarm den ersten rückwärts um einen Winkel af = λ zurückführen, und zwar zu einem Punkte, wo die erste Nadel auf einen Punkt a" fallen kann, sobald die zweite Platte bei V angelangt ist. Der Punkt a" tritt an Stelle des Punktes a. Auf "diese Weise wird gewissermaßen die Aufzeichnung der ersten Platte durch eine dritte Platte ersetzt und die der zweiten Platte fortgesetzt. Fährt man auf diese Weise weiter fort, so kann man abwechselnd die Platten ändern, wobei jedesmal der wirksame Schallstift den andern derart mitnehmen wird, daß er ihn an den Anfangspunkt der neuen Platte heranführt. Es ist begreiflich, daß diese Wirkung ins Unendliche fortgesetzt werden kann. Es sind nun gewisse Einzelheiten zu beobachten, um praktisch diese Grundidee verwerten zu können.
Es ist bereits erwähnt worden, daß die Plattenteller 1,1' Spielplatten tragen, die in demselben Sinne mit einer vollständig gleichen Geschwindigkeit sich bewegen. Die Platten
2, 2' werden unter Zuhilfenahme von Stiften
3, 3' mitgenommen, welche sie innerhalb von

Claims (1)

  1. Nuten 4, 4' durchgreifen. Die Lage des Endes der Nuten 4, 4' ist derart gewählt, daß, wenn der linke Schallstift sich bei b befindet, der rechte gerade bei a' sich befindet und umgekehrt.
    Auf dem Trägerknie 5 des Schalltrichters sind zwei vollständig gleiche kronenartige Räder 6, 6' mit Einkerbungen 7, 7' vorgesehen, welche untereinander durch ein Zahnrad 8 gekuppelt sind, damit sie sich gleichmäßig drehen und einander beeinflussen können.
    In den Zeichnungen sind zehn Einkerbungen an jedem Rade vorgesehen. Sie sind dazu bestimmt, die Schallarme 9, 9' aufzunehmen.
    Wenn der Schallarm 9 seinen Arbeitsweg vollendet hat (Fig. 1), ist er vorher in Richtung des Pfeiles y mitgenommen worden. Hierbei hat das Rad 6 das Rad 6' in Richtung des Pfeiles y' mitgenommen. Dieser Bewegung ist der Schallarm 0/ gefolgt. Während er anfangs in der Lage c' sich befand, ist er allmählich in die Lage a' gebracht worden, wobei der Winkel a! = α ist. Er wird während dieser Verstellung von einem Daumen 10', welcher auf einer Führung 11' gleitet, getragen. Hierdurch ist sein Schallstift direkt auf den Punkt a' gesenkt worden, und zwar, in dem Augenblick, in dem der erste Schallstift bei b angelangt war. In diesem Moment (Fig. 1) ist die erste Spielplatte abgespielt und die zweite kommt ohne Unterbrechung zur Wirkung.
    Nunmehr hebt man den Arm 9 an und setzt ihn in die Einkerbung 7 ein, welche sich auf der Linie c befindet. Der zweite Arm 9' beeinflußt die Bewegung des ersten in vollständig gleicher Weise.
    Während die zweite Spielplatte abgespielt wird, wird die erste abgehoben. Zu diesem Zwecke befreit eine Klinke 12 (Fig. 4) einen Hebel 13, so daß man die Achse 14 des Plattentellers ι anheben kann. Man setzt an Stelle • der Platte 2 eine Platte ein, bringt die Klinke 12 in die ursprüngliche Lage zurück und läßt unter Zuhilfenahme einer Bremse 15 den Stift 3 in die Einkerbung 4 hineinfallen. Man läßt die Platte laufen, und. gerade in dem Moment, in dem der zweite Schallstift sich in V (Ende der zweiten Platte) befindet, fällt die erste Spitze stoßfrei in α ein (Anfang der dritten Platte) usw.
    Läßt man diesen Phonographen mit einem Kinematographen synchron laufen, so kann man einen sprechenden Film von unbegrenzter Länge herstellen. Werden beispielsweise während einer Drehung der ersten Platte η Bilder durch den Kinematographen projiziert, wird man, wenn man die Oberfläche der Platte
    in η Sektoren -- teilt und der Punkt a mit
    dem Erscheinen des ersten Bildes zusammenfällt, ein absolut sicheres Zusammenfallen des Erscheinens der η Bilder mit den η Punkten der ersten Spirale erhalten. Da die Geschwindigkeit der Platte konstant ist, werden die η folgenden Bilder von der zweiten Spirale begleitet usw. Bei jedem Sektor werden ungefähr die ersten beiden Drittel mit dem Erscheinen und das letzte Drittel mit der Verdunkelung zusammenfallen, welche durch die Trägheit des Auges nicht wahrgenommen wird. Es wird daher möglich sein, jedes Bild auf der Platte und auf allen folgenden Platten zu wiederholen. Hierbei wird ein Begleiten des projiziert en Bildes mit einer großen Genauigkeit und während seiner ganzen Dauer, mag dieselbe noch so lang sein, erzielt. Wenn ein Bild verdorben ist, kann man den Film zerschneiden, und beispielsweise η Bilder auslassen. Man wird eine Rille vorsehen, indem man den Schallstift um eine Spirale weiterführt, wodurch der Sprechapparat das Band wieder einholen wird. Einzelne Sicherheitsmaßregeln können noch getroffen werden.
    Die ersten zwei oder drei Windungen der Schallkurve können beispielsweise in bekannter Art breiter gehalten sein, um dem Schallstift eine bessere Führung zu sichern. Die ersten und letzten Windungen können auch leer sein, und man könnte eine automatische Vorrichtung vorsehen, durch welche der Schallstift am Ende einer jeden Platte automatisch angehoben werden würde.
    95 Pate ν τ-Anspruch:
    Sprechmaschine mit mehreren Phonogrammträgern und mehreren zwangläufig miteinander verbundenen, in derselben Richtung schwingenden Schallarmen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Führung derSchallarme zwangläufig miteinander verbundene Kronräder (6, 6') mit einer Reihe von Lagern (7, 7') für die Schallarme dienen.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE268428C (de)

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