DE268193C - - Google Patents
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- DE268193C DE268193C DE1913268193D DE268193DD DE268193C DE 268193 C DE268193 C DE 268193C DE 1913268193 D DE1913268193 D DE 1913268193D DE 268193D D DE268193D D DE 268193DD DE 268193 C DE268193 C DE 268193C
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- mirror
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- 241000238633 Odonata Species 0.000 claims description 4
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 description 2
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
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-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01P—MEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
- G01P3/00—Measuring linear or angular speed; Measuring differences of linear or angular speeds
- G01P3/36—Devices characterised by the use of optical means, e.g. using infrared, visible, or ultraviolet light
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- General Physics & Mathematics (AREA)
- Investigating Or Analysing Biological Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVr 268193 KLASSE 42 o. GRUPPE
in MÜNCHEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Januar 1913 ab. Längste Dauer: 30. Dezember 1927.
Gegenstand des Hauptpatents 262746 bildet eine Vorrichtung zum Messen der Geschwindigkeit
von Flugzeugen, welche auf der bekannten Methode beruht,.daß ein unter einem
bestimmten Winkel anvisiertes Objekt ein zweites Mal bei dessen senkrechtem Überfliegen
in das Gesichtsfeld des Beobachters gebracht und aus der zwischen den beiden Sichten verstrichenen
Zeit und der an einem Höhenmesser gleichzeitig abgelesenen Flugzeughöhe die Geschwindigkeit des Flugzeuges als Quotient
zwischen Flughöhe und Flugzeit berechnet werden kann.
Gegenstand des vorliegenden Zusatzpatents bildet eine Vorrichtung, welche eine Vereinfachung
der in dem Hauptpatent 262746 beschriebenen Vorrichtung darstellt.
Diese besteht darin, daß statt der bei der Vorrichtung des Hauptpatents verwendeten
beiden Spiegel im Innern des Schaugehäuses und der auf der Oberseite desselben angeordneten
Libelle nur ein Spiegel und dagegen zwei Libellen angeordnet werden.
Die Folge davon ist, daß die zweite Sicht beim senkrechten Überfliegen des anvisierten
Objekts direkt mit bloßem Auge wahrgenommen werden kann. Das Objekt kann dabei
vor allem in seiner wirklichen Lage, daher deutlicher und auch etwas länger wahrgenommen werden, als wenn dessen Beobach-
tung wie früher durch den Spiegel erfolgt, in welchem Falle das Bild umgekehrt in das
Gesichtsfeld rückt, und das nur für sehr kurze Zeit, was eine erhöhte Aufmerksamkeit
erfordert.
Auch wird bei der neuen Vorrichtung die Sichtstärke bei der ersten Objektssicht zufolge
günstigerer Anordnung von Libelle und Spiegel zueinander eine bessere.
Auf der Zeichnung ist die verbesserte Vorrichtung in Fig. 1 in einem Längsschnitt dargestellt.
Fig. 2 zeigt einen Schnitt nach der Linie A-B von Fig. 1,
Fig. 3 eine Draufsicht auf Fig. 1. .
Hierbei ist das unten offene oder mit durchsichtigem Boden versehene Schaugehäuse
mit a, dessen kardanisch am Flugzeug aufgehängter Rohrträger mit b bezeichnet.
Die Libelle d, deren Belichtungsspiegel in dem Schutzdeckel c untergebracht sein kann,
ist in einem Stutzen e des Gehäuses α befestigt.
Senkrecht unterhalb der Libelle d ist im Gehäuseinnern ein Spiegelprisma f,
dessen Spiegelfläche der Libelle zugekehrt ist, in solcher Schräglage vorgesehen, daß bei
wagerechter Libelle die Libellenblase in der Spiegelmitte von dem mit Gummischutzring
versehenen Schauloch g aus beobachtet werden kann, das in dem nach oben sich verjüngenden
Gehäuse α angebracht ist.
Der Winkel zwischen der Libellennormalen und der Sichtrichtung durch das Schauloch g
beträgt wiederum 45 °, so daß der Ein- und Ausfallwinkel in bezug auf das Spiegelprisma f
221Z2 0 ausmacht.
In einer senkrechten Ebene unterhalb des Schaulochs g ist unter entsprechender seitlicher
Versetzung die zweite Libelle h angeordnet, so daß die Blasenstellung und gleichzeitig
das anvisierte Objekt bei der zweiten Sicht störungsfrei beobachtet werden kann.
Mit i und k sind wiederum zwei Fadenkreuze
bezeichnet, von denen das erste in der ersten Sichtlinie des Objekts, das zweite
in der zweiten Sichtlinie desselben liegt.
Die Handhabung der Vorrichtung ist die gleiche wie jene des Hauptpatents 262746, so
daß hierauf Bezug genommen werden kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zum Messen der Geschwindigkeit von Flugzeugen nach Patent 262746, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Schaugehäuse (a) nur ein.Spiegelprisma (f) senkrecht unterhalb einer Libelle (d) und eine zweite Libelle (h) in einer senkrechten Ebene, aber unter seitlicher Versetzung zu dem Schauloch (g) so angeordnet ist, daß die durch das Schauloch und die Spiegelmitte gehende Sichtlinie in einem Winkel von 45 ° zu der Sichtlinie steht, welche bei einem Blick durch das Schauloch die zweite Libelle mit einbeziehf.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE262746T | 1912-12-31 | ||
| DE268193T | 1913-01-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE268193C true DE268193C (de) | 1913-12-10 |
Family
ID=34888348
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1913268193D Expired DE268193C (de) | 1912-12-31 | 1913-01-24 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE268193C (de) |
-
1913
- 1913-01-24 DE DE1913268193D patent/DE268193C/de not_active Expired
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