DE267573C - - Google Patents
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- DE267573C DE267573C DENDAT267573D DE267573DA DE267573C DE 267573 C DE267573 C DE 267573C DE NDAT267573 D DENDAT267573 D DE NDAT267573D DE 267573D A DE267573D A DE 267573DA DE 267573 C DE267573 C DE 267573C
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- capsule
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- cylindrical piece
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D41/00—Caps, e.g. crown caps or crown seals, i.e. members having parts arranged for engagement with the external periphery of a neck or wall defining a pouring opening or discharge aperture; Protective cap-like covers for closure members, e.g. decorative covers of metal foil or paper
- B65D41/02—Caps or cap-like covers without lines of weakness, tearing strips, tags, or like opening or removal devices
- B65D41/10—Caps or cap-like covers adapted to be secured in position by permanent deformation of the wall-engaging parts
- B65D41/12—Caps or cap-like covers adapted to be secured in position by permanent deformation of the wall-engaging parts made of relatively stiff metallic materials, e.g. crown caps
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Containers Having Bodies Formed In One Piece (AREA)
- Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 267573 KLASSE 64«. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31.JuIi 1912 ab.
Längste Dauer: 21. Januar 1924.
Das durch das Stammpatent geschützte Verfahren zum Verschließen von Flaschen mittels
einer Kapsel besteht darin, daß das zur Her-. Stellung der Kapsel dienende Material in Form
von Platten oder Streifen über den Flaschenkopf geführt, hier das zur Bildung des Verschlusses
notwendige Stück ausgeschnitten, ι dieses hierauf um den dabei als Dorn dienenden
j Flaschenkopf gelegt und schließlich der um-.gelegte Mantel an den Flaschenhals gepreßt wird.
Es war schon lange bekannt, fertig bezogene Kapseln durch Stauchen eines aufgebrachten
Kautschukringes anzupressen. In der Praxis
hat sich jedoch gezeigt, daß die Übertragung dieser Maßnahme auf das Anpressen von solchen
Kapseln, welche erst unmittelbar vor der Verwendung erzeugt worden sind, zu einer Schwierigkeit
führt, deren Behebung den Gegenstand der vorliegenden Verbesserung bildet. Die
Schwierigkeit rührt daher, daß der untere Rand des zur Herstellung des Verschlusses dienenden
elastischen Stauchringes bei jedem Anpressen bis unter den Rand der hergestellten Kapsel
gelangt; infolgedessen streift, wenn nach dem Anpressen das den elastischen Ring umfassende
Stempelsystem wieder in die Höhe geht, der Kautschukring an der Unterkante der Kapsel
an, und diese Kante wirkt wie ein Schabwerk-
. zeug auf den Kautschukring, so daß dieser auch bei Anwendung besten Materials nach verhältnismäßig
kurzer Gebrauchsdauer schadhaft wird und ersetzt werden muß.
Diese Schwierigkeit wird gemäß der Verbesserung dadurch behoben, daß an der Stelle
des Flaschenhalses, wo sich der untere Kapselrand anlegt, eine der Wändstärke der Kapsel
gerade gleichkommende oder sie kaum merklich übertreffende Schulter vorgesehen ist.
Auf der Zeichnung ist mit starken Linien die Außenform des Flaschenhalses und der Querschnitt
der Kapsel, ferner mit schwachen Linien der Querschnitt des aus dem Stammpatent bekannten
Stempelsystems in dessen tiefster Lage dargestellt.
Der Flaschenhals α besitzt oben eine ebene oder schwach gewölbte ringförmige Auflage
fläche b für den Kapselboden. Daran schließt, sich mit einer Abrundung c ein kurzes, zweckmäßig
zylindrisches Stück d, welches in die Rille e übergeht. · Diese Rille besitzt mit Bezug auf
die eingezeichnete wagerechte Vergleichsebene A-A unsymmetrischen Querschnitt, d. h. der
oberhalb der Ebene A-A befindliche Begrenzungskegel e1 der Rille setzt sich unter einem
steilen, nämlich nahezu rechten Winkel mit kleiner Abrundung e2 an ' die zylindrische
Fläche d an, während der unterhalb der Ebene A-A befindliche Begrenzungskegel e3·unter einem
sehr stumpfen Winkel und mit einer Abrundung e4 von großem Halbmesser in die darunter
*) Frühere Zusatzpatente: 246856, 261164, 261165, 266245 u. 267429.,
befindliche zylindrische Fläche f übergeht. Untereinander sind die Begrenzungskegel durch
eine kleine Abrundung e5 verbunden.
Der Halbmesser der Zylinderfläche f ist um die Kapselstärke oder etwas mehr kleiner als
der der Zylinderfläche d. Unterhalb des zylindrischen Stückes f befindet sich ein zylindrisches
Stück g} dessen Halbmesser dem des zylindrischen Stückes d gerade gleichkommt.
ίο Diese Gleichheit der Durchmesser ist die Ursache,
daß die oben erwähnte Abnutzung des Ringes nicht mehr eintreten kann, denn wenn
der aus dem Stammpatent bekannte Kautschukring io nach dem Anpressen der Kapsel wieder
in die Höhe geht, so findet der Kautschukring innen eine glatte Fläche vor, an der er sich nicht
aufreiben kann. Außerdem aber erhöht diese Gleichheit der Durchmesser die Bruchsicherheit
der Flasche, denn indem weder die eine noch die andere Fläche übersteht, stoßen beide
Flächen meistens gleichzeitig an harte Gegenflächen, z. B. den Kopf einer entgegengelagerten
zweiten Flasche, an, so daß sich die Beanspruchung verteilt.
Der Übergang zwischen dem Stück f und dem Stück g wird durch die Schulter h vermittelt.
Die Kapsel schmiegt sich — wie Versuche gezeigt haben, faltenfrei — an die beschriebene
Außenform des Flaschenhalses an, und die Abmessungen sind so gewählt, daß der untere
Rand der aufgebrachten Kapsel gerade unmittelbar oder in einigem Abstand über die
Schulter h zu liegen kommt. Die Außenfläche des am Stück f anliegenden zylindrischen
Stückes der Kapsel schneidet also entweder mit dem zylindrischen Stück g des Kapselhalses
gerade ab oder steht gegenüber diesem Stück nach innen hin ein wenig zurück. Weiter oben,
nämlich bei d, ist der Flaschenhals etwas stärker
als die lichte Weite des unteren Stückes der Kapsel, so daß zum Abziehen der Kapsel das
gesamte unterhalb e befindliche Stück der Kapsel gedehnt werden müßte. Dies wird aber
nicht eintreten, denn die Kapsel selbst sitzt, da sie um die scharfe Abrundung e2 herum
verhältnismäßig tief nach innen gezogen ist, und da ferner die Steilheit der Kegelfläche e1
das Aufsprengen der Kapsel durch Keilwirkung ausgeschlossen erscheinen läßt, so fest auf dem
Flaschenhals, daß sie, wie Proben gezeigt haben, einem Innendruck von bis zu 15 Atm. zu widerstehen
vermag.
Claims (2)
1. Gemäß dem Verfahren nach Patent 220525 als Dorn bei der Herstellung von
Verschlußkapseln dienende, mit einer Eindrückrille versehene Flasche, dadurch gekennzeichnet,
daß an der Stelle des Flaschenhalses, wo sich der untere Rand der Kapsel
anlegt, eine der Wandstärke der Kapsel gerade gleichkommende oder sie kaum merklich
übertreffende Schulter (h) derart vorgesehen ist, daß die zylindrische Außenfläche des
unteren Kapselrandes entweder mit dem unter der Schulter befindlichen zylindrischen
Stück (g) des Flaschenrandes in der gleichen Mantelebene liegt oder nach innen kaum
merklich dahinter zurücksteht, wodurch eine Abschabung des die Kapsel anpressenden
elastischen Ringes (10) verhütet wird.
2. Flasche nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet,
daß das Flaschenmundstück (d) oberhalb der Eindrückrille (e) etwas
größeren Durchmesser besitzt als das zylindrische Stück ff) des Flaschenhalses oberhalb
der Schulter (Ji)1 zum Zwecke, ein Abziehen
der Kapsel durch inneren Überdruck dadurch zu verhüten, daß nicht nur das in die Rille gedrückte Stück, sondern auch das.
darunter befindliche ' zylindrische Stück der Kapsel aufgeweitet werden müßte.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE267573C true DE267573C (de) |
Family
ID=524615
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT267573D Active DE267573C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE267573C (de) |
-
0
- DE DENDAT267573D patent/DE267573C/de active Active
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