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DE267450C - - Google Patents

Info

Publication number
DE267450C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sleeve
folds
cord
edge
pulled out
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT267450D
Other languages
English (en)
Publication of DE267450C publication Critical patent/DE267450C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G25/00Household implements used in connection with wearing apparel; Dress, hat or umbrella holders
    • A47G25/90Devices for domestic use for assisting in putting-on or pulling-off clothing, e.g. stockings or trousers

Landscapes

  • Outer Garments And Coats (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 34/. GRUPPE
ROBERT BAUER .in BRESLAU.
von Kleidungsstücken.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Mai 1912 ab.
Beim Tragen von Damenkleidern mit Halbärmeln macht sich stets der Übelstand bemerkbar, daß dieselben beim Überziehen anderer Kleidungsstücke hinauf rutschen, sich zusammenschieben und dadurch zerdrückt werden, wobei von der Wulst ein unangenehmer Druck auf den Arm hervorgerufen wird. Um dies zu verhindern, sind bereits einige Vorrichtungen bekannt geworden, welche den Ärmel
ίο heranterhalten, indem eine im Ärmel eingenähte Gummischnur . hervorgezogen und festgehalten werden kann oder welche Vorrichtungen durch äußere Schnürung der Ärmel zusammengepreßte Falten erzeugen, welche
durch den darübergezogenen Ärmel in ihrer zusammengepreßten Lage verharren, wobei der Ärmel später vollständig zerdrückt aussieht und bei dauerndem Gebrauch der/Vorrichtung Schaden nehmen muß. Es kommt noch hinzu, daß die bisherigen Vorrichtungen bei Plüsch-, Samt-, Seiden- und Atlasblusen gar nicht verwendet . werden können, weil bei häufiger Schnürung bei Plüsch und Samt sich Druckstellen und bei Seide und Atlas abgeschabte und zum Teil ' auch schadhafte Stellen zeigen. Außerdem findet ein nicht ganz ungefährliches Reiben (Scheuern) des Stoffes statt, und besonders die Schnürvorrichtungen, welche außen um den Ärmel gelegt werden und die nach vollendeter Arbeit aus dem Ärmel herausgezogen werden, müssen mit der Zeit auch den festesten Stoff sehr nachteilig beeinflussen. Bei vorliegendem Erfindungsgegenstand ist dies vollständig ausgeschlossen; denn es wird selbst der breiteste Ärmel selbsttätig in gleichmäßigen Falten um den Arm sanft zusammengezogen, und zwar bilden sich lockere Faltenbäusche, wobei .das dar übergezogene Kleidungsstück, nachdem die Zugspannung nachgelassen hat, das Bestreben hat, die Falten und somit den Ärmel zu glätten.
Die Vorrichtung selbst besteht darin, daß im Ärmelinnern in der Nähe der Schulter ein Stück Gummikordel eingenäht wird, welche sich bis zum Ärmelrand ausdehnen läßt. An die Gummikordel werden zwei nicht dehnbare Schnüre mittels eines metallenen Kapselknopfes o. dgl. befestigt, welche durch eine Reihe im inneren Ärmelrand befestigter ösen derart hindurchgeführt werden, daß die Schnüre sich in der Mitte treffen, wo sie miteinander verknotet werden. Soll nun der Ärmel zum Zwecke des Uberziehens von Kleidungsstücken festgehalten werden, so wird die Zugschnur an der geknoteten Stelle so weit nach unten herausgezogen, als dies mit Rücksicht auf die sich an der Gummikordel wieder vereinigenden Schnüre möglich ist. Die bis zur Hand herausgezogene Zugschnur kann beim Überziehen anderer Kleidungsstücke in beliebiger Weise, wie bei ähnlichen Vorrichtungen üblich, -■entweder um den Daumen gelegt oder mit dem Mittel- und Goldfinger (Fig. 3) festgehalten werden. Bei dieser Maßnahme wird der Ärmel selbsttätig in Falten gelegt, von innen ganz sanft um den Arm gepreßt und,
wie schon oben gesagt, mit der Hand festgehalten.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι die Vorrichtung angeordnet in einem aufgetrennten Ärmel,
Fig. 2 den Schnurzug nach unten herausgezogen, und
Fig. 3 zeigt die Gebrauchsanwendung,
ίο Es ist ι der aufgetrennte Ärmel von innen gesehen, 2 der Befestigungsring für die Gummikordel 3, 4 ist ein metallener Kapselknopf, welcher die Gummi kordel mit den beiden Zugschnüren 5 verbindet. 6 sind ösen, durch welche die Schnüre geführt und bei 7 zusammengeknotet sind und 8 ist das Leinenband, auf welchem die ösen befestigt sind.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zur Verhinderung des Heraufrutschens von Ärmeln beim Darüberziehen von Kleidungsstücken, 'dadurch gekennzeichnet, daß ein in bekannter Weise im Ärmelinneren befestigtes und durch eine elastische Schnur zurückgehaltenes Band (5) mit ösen (6) versehen ist, die am unteren Ärmelrandinneren verteilt angebracht werden, so daß beim Herausziehen des Bandes der Ärmelrand zusammengezogen wird und Faltenbäuschchen bildet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT267450D Active DE267450C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE267450C true DE267450C (de)

Family

ID=524506

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT267450D Active DE267450C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE267450C (de)

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