DE267450C - - Google Patents
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- DE267450C DE267450C DENDAT267450D DE267450DA DE267450C DE 267450 C DE267450 C DE 267450C DE NDAT267450 D DENDAT267450 D DE NDAT267450D DE 267450D A DE267450D A DE 267450DA DE 267450 C DE267450 C DE 267450C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47G—HOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
- A47G25/00—Household implements used in connection with wearing apparel; Dress, hat or umbrella holders
- A47G25/90—Devices for domestic use for assisting in putting-on or pulling-off clothing, e.g. stockings or trousers
Landscapes
- Outer Garments And Coats (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 34/. GRUPPE
ROBERT BAUER .in BRESLAU.
von Kleidungsstücken.
Beim Tragen von Damenkleidern mit Halbärmeln macht sich stets der Übelstand bemerkbar,
daß dieselben beim Überziehen anderer Kleidungsstücke hinauf rutschen, sich zusammenschieben
und dadurch zerdrückt werden, wobei von der Wulst ein unangenehmer Druck auf den Arm hervorgerufen wird. Um dies
zu verhindern, sind bereits einige Vorrichtungen bekannt geworden, welche den Ärmel
ίο heranterhalten, indem eine im Ärmel eingenähte
Gummischnur . hervorgezogen und festgehalten werden kann oder welche Vorrichtungen
durch äußere Schnürung der Ärmel zusammengepreßte Falten erzeugen, welche
durch den darübergezogenen Ärmel in ihrer zusammengepreßten Lage verharren, wobei der
Ärmel später vollständig zerdrückt aussieht und bei dauerndem Gebrauch der/Vorrichtung
Schaden nehmen muß. Es kommt noch hinzu, daß die bisherigen Vorrichtungen bei Plüsch-,
Samt-, Seiden- und Atlasblusen gar nicht verwendet . werden können, weil bei häufiger
Schnürung bei Plüsch und Samt sich Druckstellen und bei Seide und Atlas abgeschabte
und zum Teil ' auch schadhafte Stellen zeigen. Außerdem findet ein nicht ganz ungefährliches
Reiben (Scheuern) des Stoffes statt, und besonders die Schnürvorrichtungen, welche
außen um den Ärmel gelegt werden und die nach vollendeter Arbeit aus dem Ärmel herausgezogen
werden, müssen mit der Zeit auch den festesten Stoff sehr nachteilig beeinflussen.
Bei vorliegendem Erfindungsgegenstand ist dies vollständig ausgeschlossen; denn es wird
selbst der breiteste Ärmel selbsttätig in gleichmäßigen Falten um den Arm sanft zusammengezogen,
und zwar bilden sich lockere Faltenbäusche, wobei .das dar übergezogene Kleidungsstück,
nachdem die Zugspannung nachgelassen hat, das Bestreben hat, die Falten und somit den Ärmel zu glätten.
Die Vorrichtung selbst besteht darin, daß im Ärmelinnern in der Nähe der Schulter ein
Stück Gummikordel eingenäht wird, welche sich bis zum Ärmelrand ausdehnen läßt. An
die Gummikordel werden zwei nicht dehnbare Schnüre mittels eines metallenen Kapselknopfes
o. dgl. befestigt, welche durch eine Reihe im inneren Ärmelrand befestigter ösen
derart hindurchgeführt werden, daß die Schnüre sich in der Mitte treffen, wo sie miteinander
verknotet werden. Soll nun der Ärmel zum Zwecke des Uberziehens von Kleidungsstücken
festgehalten werden, so wird die Zugschnur an der geknoteten Stelle so weit nach unten
herausgezogen, als dies mit Rücksicht auf die sich an der Gummikordel wieder vereinigenden
Schnüre möglich ist. Die bis zur Hand herausgezogene Zugschnur kann beim Überziehen
anderer Kleidungsstücke in beliebiger Weise, wie bei ähnlichen Vorrichtungen üblich,
-■entweder um den Daumen gelegt oder mit dem Mittel- und Goldfinger (Fig. 3) festgehalten
werden. Bei dieser Maßnahme wird der Ärmel selbsttätig in Falten gelegt, von
innen ganz sanft um den Arm gepreßt und,
wie schon oben gesagt, mit der Hand festgehalten.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι die Vorrichtung angeordnet in einem aufgetrennten Ärmel,
Fig. ι die Vorrichtung angeordnet in einem aufgetrennten Ärmel,
Fig. 2 den Schnurzug nach unten herausgezogen, und
Fig. 3 zeigt die Gebrauchsanwendung,
ίο Es ist ι der aufgetrennte Ärmel von innen gesehen, 2 der Befestigungsring für die Gummikordel 3, 4 ist ein metallener Kapselknopf, welcher die Gummi kordel mit den beiden Zugschnüren 5 verbindet. 6 sind ösen, durch welche die Schnüre geführt und bei 7 zusammengeknotet sind und 8 ist das Leinenband, auf welchem die ösen befestigt sind.
ίο Es ist ι der aufgetrennte Ärmel von innen gesehen, 2 der Befestigungsring für die Gummikordel 3, 4 ist ein metallener Kapselknopf, welcher die Gummi kordel mit den beiden Zugschnüren 5 verbindet. 6 sind ösen, durch welche die Schnüre geführt und bei 7 zusammengeknotet sind und 8 ist das Leinenband, auf welchem die ösen befestigt sind.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Vorrichtung zur Verhinderung des Heraufrutschens von Ärmeln beim Darüberziehen von Kleidungsstücken, 'dadurch gekennzeichnet, daß ein in bekannter Weise im Ärmelinneren befestigtes und durch eine elastische Schnur zurückgehaltenes Band (5) mit ösen (6) versehen ist, die am unteren Ärmelrandinneren verteilt angebracht werden, so daß beim Herausziehen des Bandes der Ärmelrand zusammengezogen wird und Faltenbäuschchen bildet.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE267450C true DE267450C (de) |
Family
ID=524506
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT267450D Active DE267450C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE267450C (de) |
-
0
- DE DENDAT267450D patent/DE267450C/de active Active
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