DE266795C - - Google Patents
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- DE266795C DE266795C DENDAT266795D DE266795DA DE266795C DE 266795 C DE266795 C DE 266795C DE NDAT266795 D DENDAT266795 D DE NDAT266795D DE 266795D A DE266795D A DE 266795DA DE 266795 C DE266795 C DE 266795C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
- H04N1/00—Scanning, transmission or reproduction of documents or the like, e.g. facsimile transmission; Details thereof
- H04N1/40—Picture signal circuits
- H04N1/407—Control or modification of tonal gradation or of extreme levels, e.g. background level
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- Multimedia (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Printers Or Recording Devices Using Electromagnetic And Radiation Means (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JKi 266795 -KLASSE-21
α. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Januar 1913 ab.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Wiedergabe von Bildern, die nach der sogenannten „statistischen Methode« telegraphisch übertragen
worden sind. Es sind verschiedene Verfahren bekannt, mn auf dem Wege der statistischen
Methode, das heißt also durch telegraphische Mitteilung der Helligkeitswerte einzelner
Bildfelder nach einer vereinbarten Reihenfolge, eine größere Anzahl von Abstufungen der
ίο Helligkeitswerte anzugeben, und das Verfahren
nach der Erfindung ist von der Zahl der verwendeten Helligkeitswerte grundsätzlich unabhängig.
Die Erfindung besteht darin, daß nach der empfangenen Liste von Helligkeitswerten Kontakte
eines nach Art des Kommutators einer Dynamomaschine gebauten Schalters derart von Hand eingestellt werden, daß, ein durch
den Kommutator geschlossener Stromkreis je nach der Einstellung oder Beschaffenheit des
jeweilig von einer Kontaktbürste bestrichenen Kontakts durch entsprechend abgestufte Widerstände
zu einer von dem Strom gespeisten Lichtquelle, beispielsweise einer Geißlerschen
Röhre, geleitet werden. Die Lichtquelle ändert alsdann ihre Helligkeit entsprechend der telegraphierten
Reihenfolge von Werten, und wenn sie in bekannter Weise durch eine umlaufende
Lochscheibe betrachtet wird, erhält der Beschauer den Eindruck des übertragenen Bildes.
Die Lochscheibe muß natürlich derjenigen der Geberstelle entsprechen, welche das Originalbild
in einzelne Bildfelder zerlegt hat.
Die Zeichnung veranschaulicht eine Vorrichtung zur Verwirklichung des gekennzeichneten
Verfahrens.
Fig. ι ist eine halbschematische Seitenansicht des Wiedergabeapparates, und
Fig. 2 ein Schaltungsschema, nach welchem ~ die Verwendung einer größeren Anzahl von
Helligkeitswerten ermöglicht wird.
Fig. 3 ist eine entsprechende Seitenansicht einer abgeänderten Ausführungsform der Vorrichtung.
In Lagerböcken B, B eines Gestelles A läuft
die Welle eines Kommutators C. Unmittelbar auf derselben Welle sitzt eine hohle Trommel
D.
Der Kommutator C besteht aus einer Trommel E aus Isoliermaterial, in deren Umfang
Kontaktsegmente F, F eingebettet sind. Durch zwei isolierte Ringe G, G können die Segmente
in ihrer Lage festgehalten werden. Sie ragen abwechselnd ein wenig über die Stirnflächen
der isolierenden Trommel E vor. Gegenüber _55
den beiden Stirnflächen der Trommel E sitzt auf der Welle je eine metallene Scheibe H, H1, in
deren Rändern Kontaktschrauben /, J1 angebracht sind, die den vorragenden . Enden
der Segmente F gegenüberstehen. An einer Stange K ist isoliert ein Bürstenträger L mit
einer Bürste M festgespännt.
Die Stange K trägt auch eine Geißlersche Röhre TV, die sich im Innern der hohlen Trommel
D quer über eine schräg angeordnete Reihe von Löchern O .erstreckt.
Der eine Pol einer Stromquelle P ist mit dem Körper A, der andere mit der einen Klemme der
Primärwicklung eines Induktors Q verbunden. Die andere Klemme der Primärwicklung ist
mit der Bürste M verbunden. Die Klemmen
ίο der Geißlerschen Röhre sind mit den Klemmen
der Sekundärwicklung verbunden.
An der Stange K ist ein Beobachtungsfenster K festgespannt, dessen Abmessungen der Anordnung
der Lochreihe O1 O entsprechend gewählt
sind. Diese Lochreihe entspricht natürlich genau ' derjenigen der Trommel des Geberapparates,
durch den das Originalbild in einzelne Bildpunkte zerlegt worden ist.
Mit Hilfe einer Handkurbel S und eines Schnurlaufs kann die Trommel D und der
Kommutator C in schnelle Umdrehung versetzt werden.
Die Anzahl der Segmente E des Kommutators und der zugehörigen Kontaktschrauben I ist
gleich der Anzahl der Felder, in die das übertragene Bild eingeteilt ist. _
In der beschriebenen einfachsten Form ist der Apparat nur befähigt, zwei verschiedene
Helligkeitswerte wiederzugeben.
Das Verfahren wird folgendermaßen ausgeführt :
Nach der telegraphisch übertragenen Liste, auf der jede Helligkeitsangabe der vereinbarten
Reihenfolge gemäß einer bestimmten Kontaktschraube / entspricht, stellt man der Reihe
nach von Hand die Schrauben I1 I1 auf Kontakt
oder Unterbrechung. Dadurch werden alle diejenigen Kontaktsegmente F in den Stromkreis
eingeschaltet, welche hellen Feldern im übertragenen Bilde entsprechen.
Man schließt nun den Schalter T und dreht die Kurbel S. Jedesmal, wenn ein Kontaktsegment
F unter der Bürste M durchläuft, geht ein Stromstoß P, T, A1 B1 H1 I1 F1 M,
Q, P durch die Primärwicklung des Induktors Q1
und die Geißlersche Röhre iV blitzt auf. In demselben Zeitpunkt befindet sich das entsprechende
Loch O der Trommel D an der richtigen Stelle des Beobachtungsfensters R.
In den Zeitpunkten, in denen Kontaktsegmente F unter der Bürste M vorbeistreichen,
die nicht angeschlossen sind, bleibt die Röhre dunkel. Wenn daher die Umdrehungsgeschwindigkeit
genügend groß ist, erblickt ein vor dem Fenster R befindliches Auge eine Wiedergabe
des übertragenen Bildes.
Sollen mehr als zwei Helligkeitswerte zur Wiedergabe des Bildes verwendet werden, so
werden entsprechend mehr Kommutatoren C verwendet, welche gemäß Fig. 2 geschaltet
sein können. Entsprechende Kontaktsegmente F, F1, F2 und Kommutatoren C1 C1, C2 sind in
gleichen Stellungen zu den Bürsten M1 M11 M2 "
angeordnet, und die Winkelabstände aller Kontaktsegmente sind einander gleichgemacht.
Zwischen die Bürsten M11 M2 und die betreffende Klemme der Primärwicklung des Induktors
Q sind den verlangten Helligkeitswerten entsprechend abgestufte Widerstände W1, PF2
eingeschaltet, und wenn also diese Segmente angeschlossen sind, entstehen in der Röhre N
entsprechend schwächere Lichtblitze.
Fig. 3 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform des Kommutators. Er besteht hier aus
einer glatten Metalltrommel C von so großer Länge, daß eine der verlangten Anzahl von
Helligkeitswerten gleiche Zahl von Bürsten M, M1, M2, nebeneinander daran schleifend angeordnet
werden können.
Der telegraphisch übertragenen Liste der Helligkeitswerte entsprechend werden von Hand
oder mit einer Teilmaschine Risse F', F1 , F2'
in die Oberfläche der Trommel C an denjenigen Stellen eingeschnitten, wo Stromunterbrechungen
stattfinden sollen, und die Risse werden dann mit einer isolierenden Masse, beispielsweise
Schellack o. dgl. so ausgefüllt, daß die glatte zylindrische Oberfläche wiederhergestellt ist.
Wenn bei dieser Ausführungsform derselbe Helligkeitswert, zum Beispiel der Helligkeitswert
2 mehrere Male nacheinander wiederkehrt, so muß die betreffende Stelle der Trommel unverändert
gelassen werden, und es würde dann beim Eintritt dieser Stelle unter die Bürste eine Stromschließung und bei ihrem Austritt
eine Unterbrechung stattfinden. Dazwischen würde ein konstanter Strom durch den Induktor
fließen, und die Röhre TV würde demnach auch nur zwei Lichtblitze zeigen am Anfang und am
Ende dieser Schließungsperiode, während die Bildwiedergabe eine dauernde Helligkeit verlangt.
.
Für solche Fälle wird in den Stromkreis ein Selbstunterbrecher eingeschaltet, welcher eine
genügend hohe Zahl von Unterbrechungen in der Zeiteinheit liefert, also beispielsweise ein
Wehnelt-Unterbrecher.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Verfahren zur Wiedergabe von Bildern durch telegraphische Mitteilung der Helligkeitswerte einzelner Bildfelder nach einer vereinbarten Reihenfolge, dadurch gekennzeichnet, daß gemäß der mitgeteilten Liste der Helligkeitswerte die Kontakte (F) eines Kommutators (C) derart eingestellt werden, daß sie je nach dem verlangten Helligkeitswert verschieden starke Ströme schließen, durch welche eine Lichtquelle (GeißlerscheRöhre N) entsprechend heller oder weniger hell leuchtend gemacht und in bekannter Weise durch eine umlaufende Lochscheibe oder eine den Abmessungen des Kommutators (C) entsprechende, auf dessen Achse gelagerte, gelochte Trommel (D) betrachtet werden kann.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Metallsegmente (F), die in die Oberfläche einer aus Isolationsmasse bestehenden Trommel (E) eingebettet sind, den Angaben der Helligkeitsliste--entsprechend in den Stromkreis (P, T, A, B, H, I, F, M1 Q, P) eingeschaltet werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE266795C true DE266795C (de) |
Family
ID=523905
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT266795D Active DE266795C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE266795C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1455523A1 (de) * | 2003-02-28 | 2004-09-08 | Hewlett-Packard Development Company, L.P. | Verfahren und System zum Kalibrieren einer Abtastvorrichtung |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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