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DE266555C - - Google Patents

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Publication number
DE266555C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spring
firing pin
needle
ignition
firing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT266555D
Other languages
English (en)
Publication of DE266555C publication Critical patent/DE266555C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C9/00Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition
    • F42C9/02Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition the timing being caused by mechanical means
    • F42C9/04Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition the timing being caused by mechanical means by spring motor
    • F42C9/041Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition the timing being caused by mechanical means by spring motor the clockwork activating a security device, e.g. for unlocking the firing-pin
    • F42C9/045Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition the timing being caused by mechanical means by spring motor the clockwork activating a security device, e.g. for unlocking the firing-pin and the firing-pin being activated by a spring
    • F42C9/046Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition the timing being caused by mechanical means by spring motor the clockwork activating a security device, e.g. for unlocking the firing-pin and the firing-pin being activated by a spring and the activating spring being the spring of the clock-work mechanism

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Security & Cryptography (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air Bags (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
266555-KLASSE 72«. GRUPPE
CARL PUFF in SPANDAU.
Mechanischer Zeit- oder Doppelzünder.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Januar 1912 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf mechanische Zeitzünder mit Lauf- oder Uhrwerk und Federantrieb.
Das hauptsächlich Neue der Erfindung besteht darin, daß die gleichzeitig zum Antrieb des Lauf- oder Uhrwerks und zur Zündung dienende Feder unmittelbar vor dem Schuß, ζ. B. beim Einstellen der Zündzeit, gespannt wird.
ίο Es sind schon mechanische Zeitzünder mit einer Feder zum Antrieb des Uhrwerks und zur Zündung bekannt geworden. Diese unterscheiden sich jedoch dadurch vom Erfindungsgegenstande, daß die Feder erst beim Abfeuern des Schusses durch die Trägheit eines Gewichts gegenüber der Geschoßdrehung gespannt wird.
Ferner sind schon mechanische Zeitzünder bekannt geworden, bei denen ein exzentrisch zur Geschoßachse gelagertes Gewicht sich infolge der bei der Geschoßdrehung auftretenden Fliehkraft nach außen dreht und dabei das Uhrwerk antreibt und zündet und bei denen zur Unterstützung dieser beiden Arbeiten auch eine Feder angeordnet sein kann.
Diese beiden bekannten Zeitzünderarten wirken also im Gegensatz zum Erfindungsgegenstande durch die unregelmäßig beim Schuß oder während des Geschoßfluges auftretenden Kräfte.
In der Zeichnung ist die Erfindung in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt.
Die Fig. 1 bis 5 zeigen Ausführungsbeispiele der Erfindung, bei denen eine Schraubenfeder als Trieb- und Zündfeder vorgesehen ist, und zwar zeigen Fig. 1 und 2 zwei senkrecht zueinander stehende Längsschnitte eines Ausführungsbeispiels dieses Zünders vor dem Schuß, Fig. 3 und 4 den Längs- und Querschnitt nach A-B der Fig. 3 eines weiteren Ausführungsbeispiels des Zünders nach dem Schuß, Fig. 5 ein Ausführungsbeispiel des Zünders mit besonderer Anordnung der Zündnadel, Fig. 6 und 7 Längsund Querschnitt eines anderen Ausführungsbeispiels des Zünders, bei dem eine Spiralfeder als Trieb- und Zündfeder vorgesehen ist.
Nach Fig. 1, 2, 3 und 5 sitzt die Feder a im Zünder, ist mit dem unteren Ende ax im Schlagbolzen b und mit dem oberen Ende a2 in der Zahnscheibe c befestigt. Die Feder a kann beliebigen Querschnitt und beliebige Form besitzen oder auch aus mehreren Teilen bestehen. Der Schlagbolzen b sitzt drehbar im Zünderteller d. Er hat oben einen Ansatz O1, mit dem er an einer an der Stellkappe e angebrachten Nase ex anliegt. Mit dem Tragerande 52 hängt der Schlagbolzen b auf dem Sperrad f, welches drehbar an der Zahnscheibe c befestigt ist und mit Zähnen mit der Nase ex der Stellkappe e in Eingriff steht.
Damit sich das Sperrad f infolge seiner Reibung an dem Tragerande b2 des Schlagbolzens b oder anderer Einflüsse nicht selbsttätig und beliebig drehen oder verstellen und dadurch eine vorzeitige oder unregelmäßige Zündung herbeiführen kann, indem der Ausschnitt im Sperrade f, welcher den Schlagbolzen b freizugeben hat, vorzeitig oder unregelmäßig dem Tragerande δ2 des Schlagbolzens gegenüber zu stehen kommt, ist eine Sperrklinke fx zwischen dem Sperrad f und der Zahnscheibe c angeordnet, die in Fig. ia in doppelter Größe be-
sonders dargestellt ist. Der Zapfen f2 der Sperrklinke fx greift in besondere Vertiefungen oder in die Zahnlücken des Sperrades f ein und hält dieses vollkommen fest. Die besonderen Vertiefungen stimmen überein mit der Zahnung des Sperrades f und dessen Stellung bei Freigabe des Schlagbolzens b. Die Zahl der Vertiefungen richtet sich danach, wie oft das Sperrad f durch die Stellkappe e verstellt
ίο wird. An der Sperrklinke fx ist ein Ansatz fs vorgesehen, unter welchem beim Drehen der Stellkappe e zwei an ihr befestigte Rampen e2 (Fig. ib) derart gleiten, daß sie den Ansatz f3 anheben und den Zapfen f2 aus der Vertiefung des Sperrades f herausheben, wenn dieses durch Eingriff mit der Nase ex der Stellkappe e gedreht werden soll.
Am Schlagbolzen b ist unten die an einem Stege bs sitzende Nadel bA drehbar eingesetzt; der Steg b3 wird durch die Schraube b6 ge-■ halten.
Der Steg b3 wird mit der Nadel bi durch einen Längsschlitz g1 des Stieles g geschoben, in dem er sich in der Längsrichtung des Stieles mit dem Schlagbolzen b so weit bewegen kann, daß die Nadel bA bei der Zündung genügend tief in die Zündpille ix eindringt.
In den Zünderteller d ist der Stiel g geschoben und mittels der Mutter g2 darin befestigt. Im unteren Teile nimmt der Stiel g den Zündbolzen i mit Zündpille ix, die Sperrfeder k, den Sperring / und den Sperring in auf. Oben ist auf dem Stiel g das Lagergehäuse η für das Laufwerk mit einem Zapfen nx und dem Niet M2 befestigt.
Zwischen dem Stiel g und dem Lagergehäuse η sitzt drehbar auf einem Kugellager nz die Zahnscheibe c, welche durch den auf dem Sperrring m sitzenden Riegel mx bis zum Schuß festgehalten wird, indem er in eine Bohrung der Zahnscheibe c greift (Fig. 1 und 3). Beim Schuß schießen sich die Sperringe I, m und der Riegel mx zurück und letzterer gibt die Zahnscheibe c und somit die Zeitzündung frei (Fig. 3).
Die Zahnscheibe c steht mit dem Zahntriebe 0 in Eingriff, welcher das auf der gleichen Welle Ox befestigte Zahnrad f mitdreht. Das Zahnrad p steht mit dem Zahntrieb q in Eingriff. Auf der Welle qx dieses Zahntriebs q ist auch das Schneckenrad r befestigt, welches in die Schnecke s eingreift, auf der der Windfang t angebracht ist. Wird nun die Zahnscheibe c durch die Feder α gedreht, so werden das ganze Laufwerk und der Windfang t in Drehung versetzt, welche zur Regelung der Umlaufgeschwindigkeit der Zahnscheibe c dienen.
Vor dem Schuß wird die Stellkappe e gedreht, deren Nase ex gegen den Ansatz bx des Schlagbolzens b stößt, diesen daher mitdreht und die Feder α dreht und spannt. Ein Drehen der Zahnscheibe c wird zunächst durch den in einer Längsnut des Stiels g gelagerten Riegel nix verhindert, der vorn in die Zahnscheibe c eingreift und hinten auf dem Sperring m aufsitzt. Beim Schuß fliegt der Sperring mit dem Riegel ntx zurück, die Zahnscheibe c wird frei und kann sich drehen.
Hat sich die Zahnscheibe c der vorangegangenen Einstellung entsprechend so weit gedreht, daß der Schlagbolzen b einem Ausschnitte ft (Fig. ι a) des Sperrades f gegenüberkommt, so fliegt der Schlagbolzen b mit der Nadel bi unter dem Druck der Feder a in die Zündpille ix und die Zeitzündung erfolgt.
Soll der Zünder mit Aufschlagzündung benutzt werden, so fliegt der Zündbolzen i in bekannter Weise nach vorn in die Nadel δ4. Die Zeitzündung ist in diesem Falle ausgeschaltet, indem Laufwerk oder Schlagbolzen b durch beliebige Vorrichtungen, z. B. den Sicherungsbolzen w (Fig. 2), festgehalten werden, die vor dem Schuß ein- oder ausgeschaltet werden können.
Die Fig. 3 und 4 zeigen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem der Schlagbolzen b nicht mit einem Tragerand auf einem besonderen Sperrad, sondern mittels einer Nase ν unmittelbar an der Zahnscheibe c hängt. Die Zahnscheibe c besitzt zu diesem Zwecke eine Rille Cx, in welcher eine Nase, ν des Schlagbolzens b gleitet. An einer Stelle hat der untere Rand der Zahnscheibe c, der die Rille bildet, einen Ausschnitt c2 (Fig. 4). Dreht sich nun bei der Zeitzündung die Zahnscheibe c so weit, daß der Ausschnitt c2 der Nase ν gegenüberkommt (Fig. 4), so schnappt diese unter dem Druck der Feder α auf den Schlagbolzen b heraus, der Schlagbolzen fliegt mit seiner Nadel δ4 nach hinten gegen das Zündhütchen ix und zündet.
Nach Fig. 5 sitzen Zündnadel δ4 und Zündpille ix exzentrisch bzw. außerhalb des Stiels g am Schlagbolzen b, wodurch der Steg bz überflüssig wird. Damit der Schlagbolzen b und die Nadel δ4, die beim Einstellen der Zeitzündung gedreht werden, der Zündpille ix stets gegenüber bleiben, wird der ringförmige Zündbolzen i mitgedreht, indem eine Nase I2 in eine Nut des Schlagbolzens b greift, wie dargestellt.
. Nach Fig. 6 und 7 ist die Feder α mit einem Ende an dem Schaft C2 der Zahnscheibe. e und mit dem andern Ende an dem Federgehäuse μ befestigt, welches durch die Scheibe U1 mit der Stellkappe e in Eingriff steht. In einem Ansatz der Zahnscheibe c ist die Zündpille ix und ihr gegenüber mit einem bestimmten Abstand die Zündnadel bA an dem Federgehäuse u (in einer Kreislinie) angeordnet. Die Zahnscheibe c besitzt auf diesem bestimmten Abstande keine
Zähne, so daß sie an dieser Stelle außer Eingriff mit dem kleinen Zahnrade ο und dem Lauf-. werk kommt, welches die Federwirkung bisher bremste. Die von der Bremswirkung des Laufwerks befreite Zahnscheibe c wird durch die Feder α in schnelle Drehung versetzt, so daß die mit ihr verbundene Zündpille ix gegen die stillstehende Zündnadel bi geschleudert j wird und zündet. Dreht man nun beim Einstellen der Zeitzündung die Stellkappe e, so drehen sich Federgehäuse u und Zündnadel bi mit. Letztere entfernt sich von der' Zündpille iv Beim Schuß wird die Zahnscheibe c in bekannter Weise frei und dreht sich in bestimmter eingestellter Zeit mit der Zündpille I1 auf die Zündnadel δ2 zu, bis die Zahnscheibe c infolge der zahnlosen Stelle außer Eingriff mit dem Laufwerk kommt und die Zündung erfolgt.

Claims (5)

  1. Patent-Ansprüche:
    , i. Mechanischer Zeit- oder Doppelzünder mit nur einer gleichzeitig zum Antrieb des Lauf- oder Uhrwerks und zur Zündung dienenden Feder, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (α) unmittelbar oder mittelbar mit einem Ende an dem Hemm- oder Laufwerk bzw. der Zahnscheibe (c) und mit dem andern Ende an dem Schlagbolzen (b) bzw. der Zündnadel (bj derart befestigt ist, daß sie (die Feder d) beim Einstellen des Zünders, z. B. durch Verstellen des Schlagbolzens (b), aufgezogen oder ge-, spannt werden kann. .
  2. 2. Zünder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zündnadel (bj bzw. der Nadelsteg (bs) durch den feststehenden und eine Verlängerung des Lagergehäüses (n) bildenden Stiel (g) hindurchgeschoben und mit seinen Enden drehbar in einer Nut des Schlagbolzens (b) angeordnet ist, so daß sich der Schlagbolzen (b) um die Nadelstegenden verstellen bzw. drehen läßt.
  3. 3. Zünder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nadel fbj am Schlagbolzen (b) außerhalb des Stiels (g) angeordnet ist und mit dem Zündbolzen (i) um den Stiel (g) gedreht werden kann.
  4. 4. Zünder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Sperrklinke (fj vorgesehen ist, die das Sperrad (f) oder ein anderes Sperrorgan in verschiedenen durch den Zahneingriff mit dem Stellorgan bedingten Lagen festhält und es erst freigibt, sobald beim Drehen der Stellkappe (e) die an ihr befindlichen Rampen (e2) den Zapfen (f2) der Sperrklinke (f-J aus den Ausschnitten im Sperrad (f) gehoben haben.
  5. 5. Zünder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Zahnscheibe (c) und somit das Laufwerk feststellende Riegel (1M1) bis zum Schuß durch den Sperrring (m) und die Sperrfeder (k) der Aufschlagzündung in der Sicherstellung gehalten wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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