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DE266226C - - Google Patents

Info

Publication number
DE266226C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grate
bottom part
container
centrifugal
vibrated
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT266226D
Other languages
English (en)
Publication of DE266226C publication Critical patent/DE266226C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C7/00Sowing
    • A01C7/02Hand sowing implements

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Fertilizing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVr 266226 KLASSE 45 b. GRUPPE
CARL MENCHEN in MÜNCHEN.
Düngerstreu- und Sämaschine, Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Oktober 1911 ab.
Bei tragbaren Sävorrichtungen mit durch Handantrieb gedrehter Schleuderscheibe besteht der Mangel, daß das Nachfallen des Samens aus dem Vorratsbehälter" zur Schleuderscheibe nicht der, auf etwa 4 m berechneten Wurfbreite solcher Vorrichtungen in der Menge angemessen ist, weshalb die Aussaat nur eine sehr dünne wurde. Machte man die Ausfallöffnung des Vorrätsbehälters entsprechend groß, so fiel unter der Einwirkung des nötigen Rührhebels der Samen viel zu plötzlich und in schwerer, unverteilter Masse auf die Scheibe.
Nach vorliegender Erfindung wird dies nun dadurch beseitigt, daß die sehr groß gehaltene Ausfallöffnung durch einen Rost oder ein Sieb abgeschlossen ist, an dessen Rippen und Maschen das Saatgut so viel Reibung erfährt, daß es nicht ohne weiteres ausfällt, aber doch in größerer Menge zum Ausfallen bereitliegt. Durch mehr oder weniger kräftiges Rütteln dieses Rostes, z. B. vermittels eines verstellbaren Exzenters der Schleuderscheibenwelle, ist dann ein gleichmäßiges, auf eine größere Ausfallfläche verteiltes Nachrieseln des Saatguts zu erreichen. Die Rostfläche kann dabei durch einen Schieber in ihrer Größe regelbar gemacht sein. Auch könnte sie in ihrer Maschen weite auswechselbar sein.
Durch diese Anordnung ist· aber auch der wichtige Vorteil erreicht, daß mit solchen Handsävorrichtungen auch jeder Kunstdünger gestreut werden kann, was bisher infolge der schlechten Nachfälligkeit mancher Kunstdünger (besonders von feuchtem Chilisalpeter, Superphosphat u. dgl.) unmöglich war; besonders war eine Beständigkeit und Gleichmäßigkeit im Nachrieseln in einer, solchen Handsäapparaten angemessenen Menge nicht zu erreichen. Mit obiger Einrichtung aber kann dies leicht und bestens erreicht werden. Durch das Schütteln des Rostes wird auch der feuchteste Dünger zum gleichmäßigen, beständigen und umfangreichen Ausrieseln gebracht, wobei Ballen durch die hin- und herschwingenden Roststäbe zerrieben werden, besonders wenn die letzteren ungleiche Höhenlagen haben, so daß sie gleichsam als Schlagleisten dienen. Entsprechend groß ausgeführt, bildet die schwingende Rostfläche in Verbindung mit der Schleuderscheibe ein äußerst wirksames, der Wirkung einer fahrbaren, breiten Maschine nahezu gleichkommendes Gerät, das nicht nur für alle Aussaaten, sondern auch für alle Düngungen gleich gut benutzt werden kann. Es wäre für die einzelnen Fälle nur ein Sperrschieber oder ein Exzenter zu verstellen.
Die Zeichnung zeigt eine Ausführung bei einem Höhenschnitt der tragbaren Handstreumaschine.
α ist der Vorratsbehälter, welcher stehend (nicht wagrecht liegend) angeordnet ist, um ein sicheres Nachrutschen auch des letzten Restes herbeizuführen und um das Gewicht des gefüllten Apparats besser auf den Körper zu verteilen, b ist die Schleuderscheibe, welche etwa durch die bekannte Schnur- oder Riemenstange c, deren Riemen um die Achse der Scheibe b geschlungen ist, angetrieben wird (Fig 2). i ist der beschriebene Rost, der hinten bei η drehbar ist und vorn durch Drähte m frei getragen wird, d ist das Ex-
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zenter zum Schwingen des Rostes durch die angetriebene Scheibe b, so daß das Rütteln des Rostes gleichzeitig und zwangläufig durch die Schleuderscheibe, also nur während der Arbeit derselben, erfolgt, h ist ein an der Rüttelung teilnehmender Gleittrichter des Rostes, e ein Absperr- und Regelungsschieber des letzteren.
Der Rost i bildet zufolge seiner hohen Wandungen gleichzeitig einen kleinen Behälter, so daß stets eine größere Menge Vorratsgut mitgeschüttelt wird, sonst würde bei feuchtem Dünger (besonders bei Chilisalpeter) der Rost nur eine unwirksame, streichende Wirkung auf die unterste Schicht ausüben.
Das Exzenter d könnte Nocken besitzen, durch welche der Rost gleichzeitig auch etwas in der Höhe gerüttelt würde, um die Rüttelwirkung zu vergrößern.
Um beim Einfüllen des Streugutes größere Brocken abzufangen, könnte oben ein Rost oder Sieb r vorgesehen sein.
Das gute Nachrutschen, besonders von feuchtem Dünger, kann durch zeitweises Anklopfen mit der Faust gegen den Behälter unterstützt werden, auch könnten hierzu die Stöße der Antriebsstange c ausgenutzt sein. Die Lager und Führungen der letzteren sind nach der Zeichnung sowohl in wagerechter wie senkrechter Richtung drehbar gedacht, so daß die Stange sowohl beliebig vom Körper weg als auch aufwärts in eine geschützte Ruhelage gedreht werden kann.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Düngerstreu- und Sämaschine mit Schleuderscheibe, dadurch gekennzeichnet, daß der Inhalt des Behälters (a) auf einem mit Ausfall öffnung versehenen Bodenteil (i). aufsitzt, der zum Rütteln eingerichtet ist, 40' in der Weise, daß beim Drehen der Schleuderscheibe (b) der Bodenteil gerüttelt und hierdurch der Inhalt des Behälters aus dem Auslauf befördert und auf die Schleuderscheibe gestreut wird.
2. Streumaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der rüttelbare Bodenteil (i) mit einem an der Rüttelung teilnehmenden Rost versehen ist.
3. Streumaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der rüttelbare Bodenteil einen Behälter bildet, in welchen sich eine größere Menge Streugut einsetzt, um mitgeschüttelt zu werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT266226D Active DE266226C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE266226C true DE266226C (de)

Family

ID=523379

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT266226D Active DE266226C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE266226C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2992008A (en) * 1959-10-27 1961-07-11 Cyclone Seeder Co Broadcast spreader

Cited By (1)

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