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DE26605C - Maschine zur Herstellung von Ketten ohne Schweifsung nach dem durch das Patent Nr. 16652 geschützten Verfahren - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Ketten ohne Schweifsung nach dem durch das Patent Nr. 16652 geschützten Verfahren

Info

Publication number
DE26605C
DE26605C DENDAT26605D DE26605DA DE26605C DE 26605 C DE26605 C DE 26605C DE NDAT26605 D DENDAT26605 D DE NDAT26605D DE 26605D A DE26605D A DE 26605DA DE 26605 C DE26605 C DE 26605C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
machine
chains
welding
production
punch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT26605D
Other languages
English (en)
Original Assignee
E. OURY in Cherbourg
Publication of DE26605C publication Critical patent/DE26605C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21LMAKING METAL CHAINS
    • B21L5/00Making chains or chain links by working the starting material in such a way that integral, i.e. jointless, chains links are formed

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Meat, Egg Or Seafood Products (AREA)

Description

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PATENTAMT
No. 16652 geschützten Verfahren.
Die Maschine besteht zunächst aus dem Hauptgestell A, Fig. 1 und 2, in Form eines vierkantigen Rohres, mit den drei FüfsenX Ji1 X1, von denen die beiden letzteren mit einer Plattform Y versehen sind, auf welcher der bezw. Motor für die Maschine seinen Platz findet.
In diesem Gestell A sind auf passenden Führungen sämmtliche Arbeitsorgane der Maschine angeordnet, und um diese Organe in Bewegung zu setzen, hat man rings um das Gestell die vier Wellen BB B'B längslaufend angeordnet, auf denen die für diese Bewegung nöthigen Daumen fest aufgekeilt sind. Der Antrieb er-. folgt direct durch einen Motor, dessen Anordnung in der Fig. 10 klar zu erkennen ist, in der Weise, dafs von der Maschinenwelle aus das Vorgelege C in Umdrehung gesetzt wird, dessen ■ kleines Trieb E mit dem Rade D im Eingriff steht, welches letztere vermittelst seiner inneren Verzahnung den Antrieb der Räder E und somit der Wellen BB bewirkt. Die Zuführung des Barrens, welcher unter entsprechender Hitze aus dem Ofen kommt, geschieht mittelst der beiden Zugrollen /J1 mit variabler Ge-' schwindigkeit; bewirkt wird dieselbe durch zwei konische Räder, von denen das eine, O, auf dem Ende der einen Welle B befestigt ist, während das andere, P, auf derselben Achse mit der Kurbelscheibe G sitzt; eine Stange H verbindet die Scheibe G mit dem Hebel / und überträgt die Bewegung von G mittelst des Hebelarmes K und L auf die cannelirte Rolle J. Die Rolle J wird mittelst der Federn M, deren Spannung durch die Stellschrauben N regulirt werden kann, kräftig gegen den Barren gedrückt. Die Rolle y1 dient hierbei als Tisch.
In Fig. 3 ist der Reihenfolge nach gezeigt, welchen Arbeitsprocefs der Barren durchzumachen hat, um als fertige Kette die Maschine zu verlassen. Diese Operationen lassen sich nach Fig. 3 folgendermafsen zerlegen:
ι. Einschneiden der Augen mittelst Stempels a, Fig. 2; .
2. schräge Durchlochung mittelst Stempels b, Fig. 2 und 5;
3. ins Gesenk schlagen mittelst Stempels c, Fig· 2; ■■ .
4. Durchstofsen und erste Abrundung mittelst Spempels d, Fig. 2 und 6;
5. erster Doppelschlag in das Rundgesenk mittelst Stempels f, P^g. 2;
6. zweiter Doppelschlag in das Rundgesenk mittelst Stempels g, Fig. 2;
7. Zuführung und Vertheilung der Stege mittelst der Werkzeuge h und i in Höhe der Ovalisirungsvorrichtung / und Befestigung der Stege mittelst Stempels /;
8. dieselben Bewegungen normal zu den vorherbeschriebenen.
Hiermit ist die Kette fertig, sie wird nunmehr durch passende Zugvorrichtungen aus der Maschine herausgezogen, Fig. 1 und 4. Diese
Zugvorrichtung ist sowohl hinsichtlich ihrer Schnelligkeit als auch ihrer' Stellung an der Maschine verstellbar; sie besteht im wesentlichen aus einer Kettenrolle n\ die in ähnlicher Weise wie die Zuführungsrolle J mittelst Hebel und Sperrklinken von dem kleinen Trieb m aus bewegt wird.
Um die Stege richtig zu placiren, bringt man dieselben in einen Kanals, Fig. 14; ein passend angeordneter Druckhebel η läfst nie mehr als einen Steg bei jeder Tour der Maschine heraustreten und hält die anderen bis zur nächstfolgenden Tour zurück. Derjenige Steg, welcher bei jeder Tour herausfällt, legt sich vor den Kolben q und stützt sich mit seinem unteren Ende gegen die Führung r, der Kolben geht mit dem Steg in die Höhe und bringt denselben in die richtige Mittellage in dem Kettenglied; hierauf pressen die beiden Stempel/ die Seiten des Kettengliedes zusammen und somit den Steg fest, worauf der Kolben q unter dem Einflufs der Feder R zurückgeht.
Da die Länge der fertigen Kette gröfser ist als diejenige des zugeführten Barrens, so müssen die Abzugsorgane für das fertige Product eine gröfsere Geschwindigkeit erhalten als die Zuführungsorgane für den Barren.
Es ist klar, dafs für die Herstellung verschiedener Muster die bezw. Organe innerhalb der Maschine entsprechnd variirt werden müssen, ebenso wie die Antriebsdaumen Q und Rollen K, Fig. 8, zu diesem Zweck auf den Wellen B verschoben werden müssen.
Aus der Zeichnung ist klar zu ersehen, in welcher Weise die verschiedenen Stempel etc. durch die Daumen Q bewegt werden und wie die ersteren unter dem Einflufs von Federn R immer wieder in ihre Anfangsstellung zurückgehen.
Es erübrigt nur noch, darauf hinzuweisen, dafs das Maschinengestell in passender Weise (durch hohle Wandungen etc.) zwecks der Abkühlung von Wasser umspült wird, welches man nachher vortheilhaft als Kesselspeisewasser verwerthen kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Um das durch Patent No 16652 geschützte Verfahren zur Herstellung von Ketten ohne Schweifsung mittelst einer einzigen Maschine automatisch ausführen zu können, die in Fig. 1 bis 14 dargestellte Maschine, bestehend aus dem Gestell A, den Antriebswellen B. . ., den Stangen bezw. Stempeln abc dfgj, den Daumen Q und den in der Beschreibung aufgeführten Zwischenmechanismen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT26605D Maschine zur Herstellung von Ketten ohne Schweifsung nach dem durch das Patent Nr. 16652 geschützten Verfahren Active DE26605C (de)

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