[go: up one dir, main page]

DE2660046C2 - Anordnung für die Befestigung von zur Abstützung von Hanggut dienenden Stützwangen an Pfählen oder Injektionslanzen mittels Halteklammern - Google Patents

Anordnung für die Befestigung von zur Abstützung von Hanggut dienenden Stützwangen an Pfählen oder Injektionslanzen mittels Halteklammern

Info

Publication number
DE2660046C2
DE2660046C2 DE19762660046 DE2660046A DE2660046C2 DE 2660046 C2 DE2660046 C2 DE 2660046C2 DE 19762660046 DE19762660046 DE 19762660046 DE 2660046 A DE2660046 A DE 2660046A DE 2660046 C2 DE2660046 C2 DE 2660046C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
support
cheeks
retaining clips
retaining
legs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19762660046
Other languages
English (en)
Other versions
DE2660046B1 (de
Inventor
Hans 8202 Bad Aibling Ribbert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19762660046 priority Critical patent/DE2660046C2/de
Publication of DE2660046B1 publication Critical patent/DE2660046B1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2660046C2 publication Critical patent/DE2660046C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D17/00Excavations; Bordering of excavations; Making embankments
    • E02D17/20Securing of slopes or inclines
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D17/00Excavations; Bordering of excavations; Making embankments
    • E02D17/20Securing of slopes or inclines
    • E02D17/207Securing of slopes or inclines with means incorporating sheet piles or piles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Paleontology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Pit Excavations, Shoring, Fill Or Stabilisation Of Slopes (AREA)
  • Retaining Walls (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Anordnung für die Befestigung von zur Abstützung von Hanggut dienenden Stützwangen an Pfählen oder Injektionslanzen, die in einen schrägen Hang, insbesondere in die Böschung eines Dammes getrieben sind, mittels Halteklammern.
Eine derartige Befestigungsanordnung ist bereits in dem älteren Patent 26 11 091 vorgeschlagen worden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Befestigungsanordnung nach dem älteren Vorschlag so EU gestalten, daß sie leicht montierbar ist und si:her iitzt
Die Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Halteklammern U-förmig gebogen sind und ihre U'Schenkel sowohl an ihrem freien Ende als auch an ihremι mit dem lU-yerbindurjgssteg Verbundenen Ende in der gleichen Richtung aus derÜ-Ebene Herausgebogen sind, derart, daß der Berührungsbereich des U-Verbindungssteges zwischen den U-Schenkeln mit dem Pfahl oder der Injektionslanze einerseits Und dei Berührungsbereich der freien Schenkelenden mit der Stützwange andererseits unterhalb des die Oberkante der Stützwange übergreifenden mittleren Teiles der U-Schenkel etwa in der gleichen Höhe liegen.
Die erfindungsgemäße Halteklammer gewährleistet insofern eine einfache Montage, als sie lediglich von oben auf die Pfähle oder Injektionslanzen sowie die daran zu befestigenden Stützwangen aufgeschoben werden müssen. Die Halteklammern übergreifen die Oberkante der Stützwangen und drücken in einem tiefer liegenden Bereich einerseits gegen die Pfähte bzw. Injektionslanzen und andererseits gegen die Stützwangen. Die Andruckbereiche liegen einander in einer Ebene gegenüber, die die Stützwangen-Ebene etwa rechtwinklig schneidet Dadurch ist gewährleistet, daß die Druckkräfte keine Komponente parallel zur Stützwangen-Ebene entwickeln können, wodurch ein Verschieben der Halteklammern durch die Wirkung der Druckkräfte ausgeschlossen ist Man kann auch sagen, daß zwischen den auf beiden Seiten der Stüuwangen gelegenen Andruckbereiche der Halteklammern der kürzest mögliche Abstand besteht, so daß Verschiebungen der Halteklammern durch weitere Abstandsverkürzungen ausgeschlossen sind.
Es wird darauf hingewiesen, daß Haheklammern zum Befestigen von Drähten an Schienenstücken bekannt sind, die die raumformmäßigen Merkmale der beanspruchten Halteklammern aufweisen (US-PS 14 54 254). Bei diesen hekanrcen Halteklammern dienen der umgebogene U-Verbindungssteg und die U-Schenkel zum Hintergreifen des Querstegesdes T-Schienenprofils. Der dazwischenliegende Bereich der beiden U-Schenkel dient zum Festklammern des Drahtes an der Schiene.
Trotz dieser raumformmäßigen Übereinstimmung der Merkmale liegt der entscheidende Unterschied zwischen der erfindungsgemäßen Halteklammer und
3S der bekannten Halteklammer in deren Verwendung. Außerdem kann mit diesen bekannten Halteklammern eine Befestigungswirkung für Stützwangen an Pfählen oder Injektionslanzen in oben betriebenem Sinne nicht erreicht werden.
Bekannt sind U-förmige Ha'tsklammerr. DE-PS 2 95 854 ferner zum Befestigen von Bohlen an rohrförmigen Pfählen. Die Bohlen dienen zur Abstützung von Hanggut an einer Baugrube. Die Bohlen sind an ihren Enden g'schlitzt. Durch die Schlitze sind die U-Schenkel der Halteklammern durchgeführt. An den Enden der U-Schenkel sind Löcher vorgesehen, durch die zwecks Verankerung der Halteklammern Splinte hindurchgeführt sind. Bei dieser bekannten Befestigungsanordnung ist die Montage aufwendig. Außerdem müssen die Halteklammern mit Löchern versehen und für die Befestigung Splinte verwendet werden. Dadurch sind die Halteklammern relativ aufwendig und teuer.
Schließlich sind noch U-förmige Halteklammern zum Verbinden von Pfosten für Weidezäune bekannt (US-PS 16 56 127). Die Enden der U-Schenkel dieser bekannten Halteklammern sind mit Gewinde \ers:hen. Auf das Gewinde ist ein Querbügel aufgesteckt, der mit Muttern gesichert wird. Auch diese bekannte Halteklammer ist in der Montage und der Herstellung aufwendig und teuer.
,:H Eine, zweckmäßige Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Befestigungsanordnung kann darin bestehen, daß jeweils zwei Stützwangen an einem Pfahl ader einer Injektionslanze aneinanderstoßen, und daß jedes freie
ei Schenkeieride einer Klammer gegen den Endabschnitt einer Stützwange drückt. Die Stützwangen können dabei in dem Bereich, in dem sie durch eine Klammer an einem Pfahl oder einer Injektionslanze befestigt sind,
einander überlappen.
Wenn die Stützwangen — wie bekannt — von Betonplatten gebildet sind, so kann das Oberlappen dadurch erreicht werden, daß die an ihren von einer Halteklammer übergriffenen Endabschnitte auf die halbe Dicke abgesetzt sind, und daß jeweils zwei komplementär ausgebildete und angeordnete Absätze benachbarter Stützwangen ineinandergreifen oder übergreifen.
Am einfachsten ist es, die Halteklammern aus Rundeisen zu biegen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 einen Schnitt durch einen Bahndamm, bei dem die erfindungsgemäße Anordnung zur Abstützung des eine neu erstellte Berme bildenden Schüttgutes dient und
Fig.2 eine vergrößerte perspektivische Darstellung der Halteidammern für die Stützwange.
Fig. f zeigt einen Bahndamm 1 mit einer Böschung2. Auf dem Bahndamm 1 befindet sich ein Schccierbett 3 mit Bahnschwellen 5. Die Gleise sind nicht dargestellt
In den Bahndamm 1 sind Injektionslanzen 10 eingetrieben, in die durch seitliche Öffnungen 11 ein den Dammgrund verfestigendes Material eingepreßt worden ist, welches nach dem Erhärten eine feste Wurzel 12 bildet An den aus dem Bahndamm 1 herausschauenden Enden der Injektionslanzen 10 sind Stützwangen 13 aus Beton mittels Klammern 14 befestigt. Der Raum zwischen den Stützwangen 13 und dem Schotterbett 3 ist mit Schüttgut 15 ausgefüllt, weiches eine Berme bildet
In F i g. 2 ist gezeigt, daß die aneinanderstoßenden Stirnkanten der Stützwangen 13 mit auf die halbe Dicke abgesetzten Vorsprüngen 24 versehen sind. Dabei sind die Stützwangen 13 so aneinandergesetzt, daß komplementäre Vorsprünge 24 einander überlappen. Die Trennfugen verlaufen dabei direkt an den Injektionslanzen 10. Auf diese Weise ist es möglich, mit einer Halteklammer 14 gleichzeitig zwei aneinanderstoßende Stützwangen 13 an der betreffenden Injektionslanze 10 zu befestigen. Die Halteklammer 14 besteht aus Rundstahl und ist U-förmig gebogen. Die freiem Enden der Halteklammer 14 sind aus der U-Ebene seitlich weggebogen. Auch der mit dem Verbindungssteg verbundene Teil der U-Schenkel ist aus der U-Ebene ausgebogen. Damit wird erreicht daß der Berührungsbereich der Halteklammer 14 mit der *;,jektionslanze 10 einerseits und die Berührungsbereicht uc Kiamrnercnden mit den Stützwangen 13 andererseits etwa in der gleichen Höhe liegen. Zwischen diesen Berührungsbereichen liegt der geringstmögliche Durchmesser, gemessen zwischen der von den Stützwangen 13 abgewandten Seite der Injektionslanze 10 und der entgegengesetzten Seite der Stützwangen 13. Diese Maßnahme gewährleistet einen festen Sitz der Halteklammer 14. Sie kann ohne fremde Einwirkung nicht nach oben rutschen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Anordnung für die Befestigung von zur Abstützung von Hanggut dienenden Stützwangen an Pfählen oder Injektionslanzen, die in einen schrägen Hang, insbesondere in die Böschung eines Dammes getrieben sind, mittels Halteklammeni, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteklammern (14) U-förmig gebogen sind und ihre U-Schenkel sowohl an ihrem freien Ende als auch an ihrem mit dem U-Verbindungssteg verbundenen Ende in der gleichen Richtung aus der U-Ebene herausgebogen sind, derart, daß der Berührungsbereich des U-Verbindungssteges zwischen den U-Schenkeln mit dem Pfahl oder der Injektionslanze (10) einerseits und der Berührungsbereich der freien Schenkelenden mit der Stützwange (13) andererseits unterhalb des die Oberkante der Stützwange (13) übergreifenden mittleren Teiles der U-Schenkel etwa in der gleichen Höhe liegen.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwei Stützwangen an einem Pfahl oder einer Injektionslanze (10) aneinanderstoßen, und daß jedes freie Schenkelende einer Halteklammer (14) gegen den Endabschnitt einer der Stützwangen (13) drückt
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützwangen (13) in dem Bereich, in dem sie durch eine Halteklammer (14) an einem Pfahl oder einer Injektionslanze (10) befestigt sind, einander übei lappen.
4. Anordnung nacl Ansp jch 3, bei der die Stützwangen von Betoi.platten gebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die .' «itzwangen (13) an ihren von einer Halteklammer (14) übergriffenen Endabschnitten auf die halbe Dicke abgesetzt sind, und daß jeweils zwei komplementär ausgebildete oder angeordnete Absätze (24) benachbarter Stützwangen (13) ineinandergreifen oder übergreifen.
5. Anordnung nach einem der vorherstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteklammern (14) aus Rundstahl gebogen sind.
DE19762660046 1976-09-07 1976-09-07 Anordnung für die Befestigung von zur Abstützung von Hanggut dienenden Stützwangen an Pfählen oder Injektionslanzen mittels Halteklammern Expired DE2660046C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19762660046 DE2660046C2 (de) 1976-09-07 1976-09-07 Anordnung für die Befestigung von zur Abstützung von Hanggut dienenden Stützwangen an Pfählen oder Injektionslanzen mittels Halteklammern

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19762660046 DE2660046C2 (de) 1976-09-07 1976-09-07 Anordnung für die Befestigung von zur Abstützung von Hanggut dienenden Stützwangen an Pfählen oder Injektionslanzen mittels Halteklammern

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2660046B1 DE2660046B1 (de) 1980-05-14
DE2660046C2 true DE2660046C2 (de) 1981-01-15

Family

ID=5997259

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19762660046 Expired DE2660046C2 (de) 1976-09-07 1976-09-07 Anordnung für die Befestigung von zur Abstützung von Hanggut dienenden Stützwangen an Pfählen oder Injektionslanzen mittels Halteklammern

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2660046C2 (de)

Also Published As

Publication number Publication date
DE2660046B1 (de) 1980-05-14

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19815047B4 (de) Anordnung zur schraubenlosen Verbindung von Gitterkabelbahnen
CH658285A5 (de) Stegrost und verfahren zu dessen herstellung.
EP0744508B1 (de) Vorrichtung zur Bildung einer Schubbewehrung für Flachdecken
DE2344178C2 (de) Senkstück mit festem Ballast
DE2948230C2 (de) Schnurgerüststütze mit Verankerungsvorrichtung
DE2229093A1 (de) Montage bzw Befestigungsglied fur eine Bewehrung oder ein Bewehrungselement im Stahlbetonbau
DE3927251C2 (de) Verfahren und Abstandhalter zum Legen von Eisenbahnschienen
EP1130162A2 (de) Betonlose Schwelle
DE1534354B1 (de) Fahrbahnbelag aus Metallplatten
CH630683A5 (en) Support of slope material with supporting plates bearing against piles or injection rods
DE2455775B2 (de) Dehnfugenleiste für Estrichböden
LU81759A1 (fr) Laermschutzwand
DE2660046C2 (de) Anordnung für die Befestigung von zur Abstützung von Hanggut dienenden Stützwangen an Pfählen oder Injektionslanzen mittels Halteklammern
DE2633153A1 (de) Vorrichtung zur ueberbrueckung der dehnungsfugen in fahrbahnen und dergleichen, insbesondere in brueckenfahrbahnen
AT391504B (de) Fussausbildung von leitschienenanlagen
EP0410335A2 (de) Bewehrungselement zur Bildung von Ausbaurahmen im Tunnelbau
DE3820476A1 (de) Verfahren zur montage einer mit ortbeton vergiessbaren deckenschalung
DE2425780C2 (de) Grabenverbauvorrichtung
DE1609660C3 (de) Wandbauplatte
DE2923153C2 (de) Haltevorrichtung für Stützwangen zum Abstützen von Hanggut an einer Böschung
CH641861A5 (en) Arrangement for re-constructing a boundary path next to the ballast bed of a railway embankment
DE2329943A1 (de) Gittertraeger
DE2360277B2 (de) Vorgefertigter bewehrungskoerper zum einbau in das ende einer fahrbahndeckschicht
AT526859B1 (de) Schallschutzelement
DE3403745C2 (de)

Legal Events

Date Code Title Description
OI Miscellaneous see part 1
OD Request for examination
OD Request for examination
8339 Ceased/non-payment of the annual fee