DE2659399C3 - Skischuh - Google Patents
SkischuhInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
- A43B5/00—Footwear for sporting purposes
- A43B5/04—Ski or like boots
- A43B5/0415—Accessories
- A43B5/0417—Accessories for soles or associated with soles of ski boots; for ski bindings
- A43B5/0419—Accessories for soles or associated with soles of ski boots; for ski bindings for walking aids
Landscapes
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- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Physical Education & Sports Medicine (AREA)
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
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Die Erfindung betrifft einen Skischuh mit steifem Schaft und steifer Sohle, welche im rückwärtigen
Bereich in ein mit dem Schaft festes Oberteil und ein abnehmbar befestigtes Unterteil geteilt ist, wobei die
Trennungsebene zum Fersenbereich hin aufwärts geneigt verläuft. Diese bekannte Konstruktionsweise
eines Skischuhes dient dazu, bei abgenommenem Unterteil der Sohle das Gehen und Stehen mit dem
Schuh ohne angeschnallte Skier zu erleichtern bzw. bequemer zu gestalten. Zu diesem Zweck kann das
Sohlenunterteil vom Sohlenoberteil abgenommen werden, so daß man ohne Skier auf der zum Fersenbereich
hin aufwärts geneigt verlaufenden Trennungsebene des oberen Sohlenteils stehen kann, wodurch die bei
angesetztem Unterteil gegebene Vorneigung des Schuhschaftes aufgehoben ist. Außerdem ist das Gehen
ohne Skier dadurch erleichtert, daß man dabei über den an der Unterseite des Sohlenoberteils bei abgenommenem
Sohlenunterteil befindlichen Knick abrollen kann.
Der bekannte Skischuh besitzt jedoch den Mangel, daß der keilförmige Unterteil vom Schuh völlig lösbar
ist und daher verlorengehen kann, wenn er vom Schuh abgenommen ist. Außerdem erscheint ein genaues
Wieder-Ansetzen dieses Sohlenunterteils an den Sohlenoberteil für den praktischen Gebrauch nicht einfach
genug.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Skischuh der eingangs genannten Gattung derart
auszugestalten, daß ein Umbau des Schuhes von einer gewünschten Funktionsweise in die andere leicht und
rasch möglich ist, ohne daß dazu ein Teil des Schuhes oder der Schuhsohle vom Schuh völlig abgenommen
werden muß und dabei verloren werden kann, und ohne daß entweder in der einen oder anderen Funktion des
Skischuhes von diesem störend abstehende Teile vorhanden sind.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Sohle zwischen Absatz- und Ballenbereich einen in an sich
bekannter Weise hochgezogenen Gelenkbereich aufweist, daß nur der Absatz in Ober- und Unterteil geteilt
ist und daß das Absatzunterteil um eine an der Absatzvorderseite angeordnete Querachse in den
hochgezogenen Gelenkbereich der Sohle so hineinschwenkbar und dort fixierbar ist, daß es oberhalb der
durch seine Verschwenkung entstandenen Sohlenlauffläche liegt
Diese erfindungsgemäße Ausbildung ermöglicht es, daß dem Skischuh eine Standfläche mit vorgeneigter
Srhaftachse für den Skilauf einerseits und eine zweite Standfläche mit etwa senkrechter Schaftachse für das
Gehen und Stehen ohne Skier durch Umsetzen des Absatzunterteils gegeben werden kann, wobei der
Absatzunterteil untrennbar am Skischuh verbleibt und an diesem für die Herstellung der zweiten Standfläche
zum Gehen und Stehen ohne Skier in eine Lage gebracht werden kann, in der er nicht störend am
Skischuh vorsteht und daher diesem weder ein unschönes Äußeres gibt, noch das durch die zweite
Standfläche erhaltene bequeme Gehen und Stehen ohne Skier beeinträchtigt
Damit sich die Schaftachse beim Aufliegen des Skischuhes auf seiner durch Hineinschwenken des
Absatzunterteils in den hochgezogenen Gelenkbereich entstehenden Sohlenlauffläche etwa senkrecht nach
oben erstreckt, beträgt bei einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Skischuhes der
Winkel zwischen der Trennungsebene und der Schaftachse in der Schuhlängsrichtung gemessen fersenseitig
etwa 90°. Außerdem kann es zur weiteren Erleichterung des Gehens ohne Skier zweckmäßig sein, wenn die
Unterseite des Absatzoberteiles fersenseitig nach oben gewölbt ist. Als Befestigungseinrichtung für das
Absatzunterteil in beiden Lagen kann eine Rast-, Steckoder Magnetvorrichtung vorgesehen sein.
Eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Skischuhes ist in der Zeichnung dargestellt. Sie wird im
folgenden näher beschrieben:
F i g. 1 zeigt einen Skischuh dieser Ausführungsform in einer für das Skifahren geeigneten Standlage von der
Seite gesehen.
F i g. 2 zeigt den Skischuh dieser Ausführungsform in einer anderen für das Gehen und Stehen ohne Ski
günstigen Standlage, ebenfalls von der Seite gesehen.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Schuhsohle in ihrem zwischen dem Ballenbereich 1 und
dem Absatz 2 befindlichen Gelenkbereich hochgezogen, so daß sich an der Unterseite des Skischuhes über der
Standfläche 9 ein Hohlraum 3 ergibt. Der Schuhabsatz ist in ein oberes mit dem Schuh festes Oberteil 4 und in
ein Unterteil 5 unterteilt. Das Absatzunterteil ist an der Absatzvorderseite gelenkig mit dem Absatzoberteil 4
verbunden, so daß es einerseits in eine unter dem Absatzoberteil 4 befindliche Funktionsstellnung geschwenkt
werden kann, in der die beiden Absatzteile 4,5 unmittelbar aufeinanderliegen, oder in den Hohlraum 3
unter der hochgezogenen Sohle hineingeschwenkt werden kann. In F i g. 1 befindet sich der Absatzunterteil
i in seiner Funktionsstellung unterhalb des Absatzoberteiles 4 und in F i g. 2 in ein- bzw. hochgeklappter
Stellung im Hohlraum 3.
In Funktionsstellung des Absatzunterteiles 5 zum Skifahren hat der Skischuh eine Standfläche 9. die von
der Unterseite 7 des Absatzunterteiles 5 und der Unterseite 8 des Ballenbereiches 1 der Schuhsohle
gebildet wird, so daß er mit einer nach vorne geneigten Schaftachse 13 auf dem Ski 16 aufruhen kann. Bei in den
Hohlraum 3 hineingeschwenktem Absatzunterteil 5 besitzt der Skischuh eine zweite Stand- oder Lauffläche
10, die von der Unterseite 11 des Absatzoberteiles 4 u;;d
dem hinteren, etwas hochgezogenen Rand 12 der Unterseite 8 des Ballenbereiches 1 der Schuhsohle
gebildet wird. Die beiden Stand- bzw. Laufflächen 9, 10
bilden zueinander einen Winkel <x, der etwa dem Winkel zwischen der Schaftachse 13 bei in Funktionsstellung
befindlichem Absatzunterteil 5 und der Schaftachse 14 bei in Ruhestellung befindlichem Absatzunterteil entspricht.
Bei dem dargestellten Ausfuhrungsbeispiel kann es zweckmäßig sein, daß die einen Teil der Standfläche 9
des Skischuhes bildende Unterseite des Absatzunterteiles 5 relativ glatt und mit geringer Gleitreibung
ausgebildet ist, um ein Abgleiten des Skischuhes vom Ski beim Auslösen der Sicherheitsbindung zu erleichtern.
Andererseits kann die einen Teil der Stand- bzw. Lauffläche 10 des Skischuhes bildende Unterseite 11 des
Absatzoberteiles 4 rauh und mit hoher Gleitreibung ausgebildet sein, um beim Gehen ohne Ski einen
möglichst rutschfesten Halt des Skischuhes auf Schnee- und Eisflächen zu gewährleisten. Zum gleichen Zweck
kann auch die in ausgeklappter Stellung nach unten gerichtete Oberfläche 15 des Absatzunterteiles 5 und
des Absatzoberteiles 4 rauh und mit hoher Gleitreibung ausgebildet sein, welche Oberfläche in Funktionsstellung
des Absatzunterteiles an der Unterseite 11 des Absatzoberteiles anliegt.
hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Skischuh mit steifem Schaft und steifer Sohle, welche im rückwärtigen Bereich in ein mit dem
Schaft festes Oberteil und ein abnehmbar befestigtes Unterteil geteilt ist, wobei die Trennungsebene zum
Fersenbereich hin aufwärts geneigt verläuft, dadurch gekennzeichnet, daß die Sohle
zwischen Absatz- und Ballenbereich einen in an sich bekannter Weise hochgezogenen Gelenkbereich (3)
aufweist, daß nur der Absatz in Ober- und Unterteil (2, 5) geteilt ist und daß das Absatzunteneil (5) um
eine an der Absatzvorderseite angeordnete Querachse (6) in den hochgezogenen Gelenkbereich der
Sohle so iiineinschwenkbar und dort fixierbar ist, daß es oberhalb der durch seine Verschwenkung
entstandenen Sohlenlauffläche (?0) liegt.
2. Skischuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel zwischen der Trennungsebene
und der Schaftachse (13) in der Schuhlängsebene gemessen fersenseitig etwa 90° beträgt
3. Skischuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterseite (11) des Absatzoberteiles
(4) fersenseitig nach oben gewölbt ist
4. Skischuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Unterseite (11) des Absatzoberteiles (4) rauh und mit hoher Gleitreibung ausgebildet
ist
5. Skischuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Befestigungseinrichtung für das
Absatzunterteil (5) in beiden Lagen eine Rast-, Steck- oder Magnetvorrichtung vorgesehen ist.
10
Priority Applications (3)
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| DE19762659399 DE2659399C3 (de) | 1976-12-29 | 1976-12-29 | Skischuh |
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| DE19762659399 DE2659399C3 (de) | 1976-12-29 | 1976-12-29 | Skischuh |
Publications (3)
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Country Status (3)
| Country | Link |
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Families Citing this family (2)
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|---|---|---|---|---|
| CH461988A (de) * | 1967-02-01 | 1968-08-31 | Kaufmann Willy | Schuh, insbesondere Skischuh |
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| DE7405972U (de) * | 1973-12-19 | 1974-09-05 | Wandler, Eugen; Hertweck, Werner; 7571 Haueneberstein | Vorrichtung zum leichteren und sicheren Gehen an Schuhen mit vorzugsweise starren Sohlen, wie z. B. Skistiefel |
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-
1977
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Also Published As
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