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DE2658929A1 - Druckmittelbetaetigtes spannzangenfutter - Google Patents

Druckmittelbetaetigtes spannzangenfutter

Info

Publication number
DE2658929A1
DE2658929A1 DE19762658929 DE2658929A DE2658929A1 DE 2658929 A1 DE2658929 A1 DE 2658929A1 DE 19762658929 DE19762658929 DE 19762658929 DE 2658929 A DE2658929 A DE 2658929A DE 2658929 A1 DE2658929 A1 DE 2658929A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
base body
pressure medium
clamping
collet chuck
chuck according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19762658929
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Rall
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hainbuch Wilh Co GmbH
Original Assignee
Hainbuch Wilh Co GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hainbuch Wilh Co GmbH filed Critical Hainbuch Wilh Co GmbH
Priority to DE19762658929 priority Critical patent/DE2658929A1/de
Publication of DE2658929A1 publication Critical patent/DE2658929A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B31/00Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
    • B23B31/02Chucks
    • B23B31/10Chucks characterised by the retaining or gripping devices or their immediate operating means
    • B23B31/12Chucks with simultaneously-acting jaws, whether or not also individually adjustable
    • B23B31/20Longitudinally-split sleeves, e.g. collet chucks
    • B23B31/201Characterized by features relating primarily to remote control of the gripping means
    • B23B31/204Characterized by features relating primarily to remote control of the gripping means using fluid-pressure means to actuate the gripping means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping On Spindles (AREA)

Description

  • Druckmittelbetätigtes Spannzangenfutter
  • Kraftbetätigte Spannzangenfutter dienen dazu, Mehrzweckdrehbänke und Mehrzweckdrehmaschinen etwa für das Bearbeiten von Stangenmaterial umzurüsten. Diese Spannzangenfutter werden als sogenannte Vorderendspannfutter bei Bedarf mit dem vorderen Ende der Maschinenspindel verbunden, wo sonst das Dreibackenfutter sitzt.
  • Gegenüber der normalen Spannzangeneinrichtung mit einem Zugrohr, das vom hinteren Ende der Maschinenspindel her durch diese hindurch auf die Spannzange aufgeschraubt wird und stets an dem von der Spannzange entfernten Ende betätigt werden muß, haben die Vorderendspannfutter den Vorteil, daß die Durchlaßweite der Maschinenspindel voll ausgenutzt werden kann, daß das Betätigen des Spannfutters von vorne, also von der Bearbeitungsstelle aus erfolgen kann und daß das Spannen und Lösen im allgemeinen schneller und sicherer ausgeführt werden kann.
  • Die durch Muskelkraft mechanisch mittels einer kniehebelanordnung betätigten Spannzangenfutter haben zwar einen sehr einfachen Aufbau und entsprechend geringe Herstellungskosten. Ihre Spannkraft ist aber trotz der Kniehebelübersetzung beschränkt.
  • Wegen der notwendigen Übersetzung ist ihr Spannweg nur sehr klein. Sie eignen sich daher nur für eng toleriertes, z.B. gezogenes oder geschältes Stangenmaterial oder sonstwie vorbearbeitete Werkstücke geringen Durchmessers. Außerdem erfordern sie bei jedem Spannvorgang einen nicht unbeträchtlichen Kraftaufwand durch die Bedienungsperson.
  • Bei den druckmittelbetätigten Spannzangenfuttern ist der Bedienungsaufwand auf das Betätigen von Schaltelementen verringert. Bei ihnen kann der Werkstückwechsel schneller und vor allem sicherer ausgeführt werden und sie haben eine vielfach höhere Spannkraft. Die bekannten druckmittelbetätigten Spannzangenfutter kann man in zwei Gruppen einteilen. Die erste Gruppe umfaßt diejenigen Spannzangenfutter, die an oder in ihrem umlaufenden Grundkörper einen Kraftspeicher aufweisen, der meist durch mehrere Tellerfedersätze gebildet wird und der im Ruhezustand des Spannfutters die Spannzange gespannt hält. Die Spannzange wird mittels eines druckmittelbetätigten Kolbenantriebes gelöst, der in einem stillstehenden Arbeitsraum einen durch das Druckmittel axial verschiebbaren Arbeitskolben aufweist, dessen Betätigungskraft über Wälzlager auf die umlaufenden Teile des Spannfutters übertragen wird und dort unter Überwindung der Spannkraft des Federkraftspeichers die die Spannzange einspannenden Spannteile in axialer Richtung auseinanderbewegt und dadurch die Spannzange löst. Die zweite Gruppe umfaßt diejenigen Spannzangenfutter, bei denen in oder an ihrem umlaufenden Grundkörper ein Federkraftspeicher zum Spannen der Spannzangen nicht vorhanden ist. Bei diesen Spannfuttern wird die Spannkraft zum Spannen der Spannzangen von außen her, von einem stillstehenden Arbeitskolben über Wälzlager auf die umlaufenden Spannteile übertragen. Bei diesem Kolbenantrieb,der, wie bei der ersten Gruppe der druckmittelbetätigten Spannfutter, einen Arbeitsraum und einen darin durch das Druckmittel axial verschiebbaren Arbeitskolben aufweist, wird demnach während des Spannbetriebes das Druckmittel ständig zugeführt und zum Lösen der Spannzange die Druckmittelzufuhr unterbrochen.
  • Meist ist noch eine Rückholfeder für die Spannteile vorhanden, die nach der Unterbrechung der Spannkraft ein sicheres Lösen der Spannteile gewährleisten soll.
  • Bei den druckmittelbetätigten Spannzangenfuttern der ersten Gruppe (z.B. nach DAS 16 02 716) sind der Kolbenantrieb zum Lösen der Spannzange und die seine Lösekraft auf die umlaufenden Spannteile übertragenden Wälzlager nur während der Zeitspanne belastet, während der die Spannzange für den Werkstückwechsel gelöst ist. Bei diesen Spannzangenfuttern ist es aber sehr schwierig, die einzelnen Tellerfedersätze des Federkraftspeichers auf eine untereinander gleiche Federkraft einzustellen, um ein Verziehen oder Verkanten der gegeneinander gespannten Teile zu vermeiden. Genau genommen ist das nur für einen ganz bestimmten Einstellzustand mit Hilfe einer Einstellehre möglich. Da die Spannkraft des Federkraftspeichers wegabhängig ist, wird die eingestellte Spannkraft nur bei einem ganz bestimmten Werkstückdurchmesser erreicht. Bei Werkstücken mit Untermaß ist die Spannkraft kleiner und bei Werkstücken mit übermaß ist sie größer als der Sollwert. Im erstgenannten Fall kann die sichere Einspannung des Werkstückes gefährdet sein.
  • Im letztgenannten Fall kann das Werkstück überbeansprucht werden, wenn es aus einem Werkstoff geringer Festigkeit besteht oder wenn es sich um ein dünnwandiges Hohlteil handelt. Bei diesen Spannzangenfuttern- läßt sich der Sollwert der Spannkraft entweder überhaupt nicht oder nur mit großem Aufwand und unter großen Schwierigkeiten und allenfalls in sehr groben Stufen verändern und an unterschiedliche Spannkraftanforderungen der Werkstücke anpassen. Die Einsatzmöglichkeiten dieser Spannzangenfutter sind daher sehr beschränkt.
  • Bei den Spannzangenfuttern der zweiten Gruppe läßt sich die Spannkraft in weiten Grenzen verändern und an unterschiedliche Spannkraftanforderungen der W rkstücke dadurch anpassen, daß der Druck des Druckmittels für die Betätigung des Kolbenantriebes verändert wird. Diese Spannzangenfuttern haben aber den großen Nachteil, daß die Wälzlager, die die Spannkraft von dem stillstehenden Kolbenantrieb auf die umlaufenden Spannteile übertragen während des Spannbetriebes ständig voll belastet sind. Dadurch sind sowohl die übertragbare Spannkraft wie auch die Betriebsdrehzahl auf einen bestimmten Höchstwert begrenzt.
  • Dadurch sind die Einsatzmöglichkeiten auch dieser Spannzangenfutter begrenzt.
  • Der im Anspruch 1 genannten Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein druckmittelbetätigtes Spannzangenfutter zu schaffen, dessen Einsatzmöglichkeiten weiter reichen, als bei den bekannten Spannzangenfuttern.
  • Durch die Anordnung des Arbeitsraumes am Grundkörp.er des Spannzangenfutters und durch die Übertragung des Druckmittels von einem stillstehenden Zuführteil über das Druckmittelübertragungsorgan zum umlaufenden Grundkörper kann der im Arbeitsraum durch das Druckmittel axial verschiebbare Arbeitskolben unmittelbar, insbesondere ohne Zwischenschaltung von Wälzlagern, auf das verschiebbare Spannteil einwirken und somit auf denkbar unmittelbare Weise die Spannzange spannen. Durch Ändern des Druckmitteldruckes kann die Spannkraft beliebig geändert und allen Spannkraftanforderungen angepaßt werden. Durch das Fehlen von durch die Spannkraft belasteten Wälzlagern kann dieses Spannzangenfutter bei allen vorkommenden Maschinendrehzahlen eingesetzt werden.
  • Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
  • Bei einem nach Anspruch 2 ausgestalteten Spannzangenfutter wird die zylindris-che Führungs- und Gleitfläche zwischen dem Grundkörper und dem darin verschiebbaren Spannteil durch das Druck-Allein mittel beaufschlagt. / schon dadurch, noch mehr aber bei einem nach Anspruch 3 und 4 ausgestalteten Spannzangenfutter, wird insbesondere beim Spannvorgang eine Druckschmierung für den verschiebbaren Spannteil geschaffen. Infolge der schwimmenden Lagerung" des verschiebbaren Spannteils sind die Reibungskräfte verschwindend gering und die vom Arbeitskolben erzeugte Schubkraft kann voll in Spannkraft umgesetzt werden. Gleichzeitig kann infolge der besonderen Wirkung dieser Druckschmierung die Passung zwischen der zylindrischen Führungsfläche des Grundkörpers und dem verschiebbaren Spannteil sehr eng gehalten werden, wodurch eine außergewöhnlich hohe Spanngenauigkeit erreicht wird. Infolge der die ganze Führungsfläche des verschiebbaren Spannteils erfassenden Druckschmierung wird ein Verschlein der aneinander entlanggleitenden Zylinderflächen vermied-en5 wodurch zumindest insoweit die Lebensdauer des Spannzangenfutters erheblich verlängert wird und die Spanngenauigkeit während der gesamten Lebensdauer unverändert erhalten bleibt.
  • Durch die Druckmittelleitung innerhalb der Wandung des verschiebbaren Spannteils werden gesonderte Leitungen eingespart und der Aufbau des Spannzangenfutters vereinfacht. Bei einem nach Anspruch 7 ausgesta-lteten Spannzangenfutter haben die gemeinsam miteinander verschiebbaren Teile, nämlich der Arbeitskolben und die Spannhülse, untereinander eine hohe Rundlaufgenauigkeit, wodurch ihre zylindrischen Führungs- und Gleitflächen sehr genau miteinander fluchten Die Ausgestaltung des Spannzangenfutters nach Anspruch 8 vereinfacht die Bearbeitung seines Grundkörpers. Bei Ausgestaltung der Spannzangenfutters nach Anspruch 9 werden gesonderte Teile für die Bildung des Arbeitsraumes eingespart und dadurch die Herstellungskosten für das Spannzangenfutter erniedrigt Bei Ausgestaltu-ng des Spannzangenfutters nach Anspruch 10 wird die Bearbeitung der zylindrischen Gleit- und Dichtungsfläche des Arbeitsraumes erheblich erleichtert. Dadurch kann außerdem eine höhere Rundlaufgenauiqkeit und Formgenauigkeit sowie eine bessere Oberflächenqualität erreicht werden. Die Ausgestaltung des Spannzangenfutters nach Anspruch 11 vereinfacht die montage des Spannzangen futters ganz erheblich. Bei Ausgestaltung des Spannzangenfutters nach Anaspruch 12 wird eine erhöhte Sicherheit gegen unbeabsichtigtes Lssen des Sicherungsringes des Arbeitsraumdeckels und damit dieses selbst erreicht.
  • Durch eine Ausgestaltung des Spannzangenfutters nach hrispructì 13 uIrd das Druckmittelübertragungsorgan vor äußeren Einflüssen beuahrt, die seine Wirkungsweise beeinträchtigen könnten. ei Ausgestaltung des Spannzangenfutters nach Anspruch 14 wird sichergestellt, daß auch die geringen Leckmengen des Druckmittels wieder dem Druckmittelumlauf zugeführt werden können.
  • Bni folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Ze ichnunq im Längsschnitt dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert.
  • Das Spannzangenfutter weist einen im wesentlichen als raotationskörper ausgebildeten Grundkörper 1 mit einer axial durchgehenden Durchlaßoffnung 2 für die Durchführung und Aufnahme der Werkstücke auf. Das in der Zeichnung links gelegene Ende des Grundkörper 1 ist als Flanschteil 3 ausgebildet. Daran sind zuei gruppen von in Umfangsrichtung einander abwechselnde Befes ti gungslöcher vorhanden, und zwar einmal in Form von Gewindesacklönu 4 und einmal in Form von Durchgangslöchern 5. Mittels des Flanschteiles 3 und der einen oder der anderen Gruppe der Befestigungslöer und dazu passender Schrauben kann das Spannzemgenfotter mit dem vorderen Ende der Maschinenspindel einer Werkzeugmaschine verbunden werden.
  • An den Flanechteil 3 schließt ein hohlzylindrischer Fühzangsteil 6 an deE eine innere Zylinderfläche 7 und eine äaßere Z-linderfläche 8 aufweist, die miteinander fluchten. An der inneren Zylinderfläche 7 ist eine zylindrische Spannhülse 9 axial verschiebbar geführt. Diese weist einen Innenkonus 11 zum Spannen der Spannzange 12 auf, die ihrerseits mit einem Außenkonus 13 versehen ist. Die Spannhülse 9 dient als das verschiebbare Spannteil zum Spannen der Spannzange 12. An dem vom Flanschteil 3 abgekehrten Ende des Führungsteils 6 ist ein Spannring 14 mit dem Führungsteil 6 fest verbunden. Der Spannring 14 ist mit einem Außengewinde versehen, mit dem er in ein entsprechendes Innengewinde am vorderen Ende des Führungsteils 6 eingeschraubt ist. Der Spannring 14 bildet ein stirnseitiges Widerlager für die Spannzangen und stellt damit das ortsfeste Spannteil für diese dar.
  • Innerhalb des Flanschteils 3 weist der Grundkörper 1 eine zylindrische Ausnehmung 15 auf, die als Erweiterung der Durchlaßöffnung 2 an die innere Zylinderfläche des Führungsteils 6 anschließt und mit dieser fluchtet. Die diese Ausnehmung 15 am Umfang abgrenzende Wand 16 des Grundkörpers 1 läuft nach der der Maschinenspindel zugekehrten Seite hin frei aus. In einem gewissen axialen Abstand zur ebenen Übergangsfläche zwischen der inneren Zylinderfläche 7 und der Ausnehmung 15 ist ein kreisringförmiger Deckel 17 eingesetzt. In der zur Maschinenspindel. hinweisenden Axialrichtung wird er mittels eines Sicherungsringes 18 gegenüber dem Grundkörper 1 abgestützt und festgehalten. An seiner Umfangsfläche weist er eine Umfangsnut auf, in die eine als Gleitdichtung wirkende Dichtungsmanschette 19 eingesetzt ist.
  • Die Wand 16 der Ausnehmung 15, deren ebene Übergangsfläche zur inneren Zylinderfläche 7 des Führungsteils 6 und der Deckel 17 grenzen im Grundkörper 1 auf drei Seiten einen Arbeitsraum 21 ab, in dem ein scheibenförmiger Arbeitskolben 22 mit kreisringförmiger Kolbenfläche axial verschiebbar angeordnet ist. Der Arbeitskolben 22 hat einen in Richtung zur Maschinenspindel hin sich bis zur Außenseite des Deckels 17 erstreckenden Ansatz 23, an dessen zylindrischer Außenseite die innere Umfangsfläche des Deckels 17 gleitend anliegt und mittels einer als Gleitdichtung wirkenden Dichtungsmanschette 24 abgedichtet ist.
  • Der Arbeitskolben 22 ist mit der Spannhülse 9 einstückig ausgebildet, so daß ihre Zylinderflächen besonders genau miteinander fluchten und außerdem die vom Arbeitsraum 21 her auf den Arbeitskolben 22 einwirkenden axialen Druckkräfte unmittelbar auf die Spannhülse übertragen werden.
  • Die innere Zylinderfläche 7 des Führungsteils 6 dient der Spannhülse 9 als Führungsfläche. Nahe an den Enden der gemeinsamen zylindrischen Berührungsfläche des Führungsteils 6 und der Spannhülse 9 weist der Führungsteil 6 in seiner inneren Zylinderfläche 7 je eine Umfangsnut 25 auf, in die je ein Rundschnurring 26 eingelegt ist. Diese Rundschnurringe 26 wirken in axialer Richtung als Dichtelemente für die gemeinsame ßerührungsfläche des Führungsteils 6 und der Spannhülse 9.
  • Etwa in der Mitte der axialen Erstreckung des Führungsteils 6 ist in dessen Wand eine radiale Durchgangsöffnung 27 vorhanden. In der Radialebenedieser Durchgangsöffnung 27 weist die innere Zylinderfläche 7 des Führungsteils 6 eine flache Umfangsnut 28 auf. Etwa in der gleichen Radialebeneweist die äußere Umfangsfläche der Spannhülse 9 ebenfalls eine Umfangsnut 29 auf, so daß die beiden Umfangsnuten 28 und 29 in axialer Richtung sich zumindest teilweise überdecken.
  • Von der Umfangsnut 29 der Spannhülse 9 geht eine radiale Bohrung 31 aus, die sich einwärts bis in die Wandung der Spannhülse 9 hinein erstreckt. Daran schließt sich eine axiale Bohrung 32 an, die sich in Richtung zum Arbeitskolben 22 hin und durch diesen hindurch erstreckt, so daß sie auf der dem Arbeitsraum 21 zugekehrten Stirnseite des Kolbens 22 in dem Arbeitsraum 21 mündet.
  • In der Radialebene der radialen Durchgangsöffnung 27 im Führungsteil 6 ist auf dessen äußerer Zylinderfläche 8 ein Druckmittelübertragungsorgan 33 angeordnet. Dieses weist vier ringförmige Teile 34, 35, 36 und 37 auf, die ganz bestimmte tluerschnittsformen tiaben. Die innengelegenen beiden ringförmillen leile 34 und 35 sind in axialer Richtung miteinander verschraub Ebenso sind der außen gelegene ringförmige Teil 36 und der voti den übrigen drei Teilen umgebene ring fö rin ige Teil 37 miteinander verschraubt. Die beiden innen gelegenen rinqförmigen Teile 34 und 35 haben je eine miteinander fluchtende innere Zylinderfläche, mit der sie an der äußeren Zylinderfläche des Führungsteils 6 am Grundkörper 1 mit Gleitpassung anliegen. Die inneren Zylinderflächen der ringförmigen Teile 54- und 35 weisen je eine Umfangsnut auf, in die ein Rundschnurring als Dichtelement eingelegt ist. In dem zwischen diesen beiden Dicitelementen gelegenen Axialbereich weist der ringförmige Teil 34 eine Umfangsnut 38 auf. Sie ist in etwa der gleichen Radialebene wie die radiale Durchgangsöffnung 27 im Führungsteil 6 gelegen. In die Umfangsnut 38 des ringförmigen Teils 34 münden mehrere in Umfangsrichtung verteilte Leitungswege des Druckmi ttelüber tragungsorgans, die an der zylindrischen Außenseite des äußeren ring förmigen Teils 36 von einer Umfangsnut 39 ausgehen. In axialer Richtung beiderseits dieser Umfangsnut 39- sind zwei weitere Umfangsnuten vorhanden, in die Rundschnurringe als Dichtelemente eingelegt sind. An der äusseren Umfangsfläche des ringförmigen Teil 36 liegt eine innere Zylinderfläche 41 eines gegenüber dem Grundkörper 1 stillstehenden Zuführteils 42 mit Gleitpassung an. In der gleichen Radialebene,in der die Umfangsnut 39 liegt, weist das Zufiihrteil 42 in seiner inneren Zylinderfläche 41 ebenfalls eine Umfangsnut 43 auf. Das Zuführteil 42 weist einen in der Zeichnung oben gelegenen Anschlußstutzen 44 für eine Druckmittelzuleitung und einen unten gelegenen Anschlußstutzen 45 für eine Druckmittelableitung auf.
  • Das Zuführteil 42 hat einen näherungsweise U-förmigen Querschnitt, dessen U-Profil zum Führungsteil 6 des Grundkörpers 1 hin offen ist. An dem dem Führungsteil 6 zugekehrten Ende der beiden stirnseitigen llanschteile ist das Zuführteil 42 mittels je eines Kugellagers 46 und 47 auf der äußeren Zylinderfläche 8 des Führungsteils 6 gelagert. je eine Dichtungsmanschette 48 und 49 dichten das Zufübrteil 42 gegenüber dem Grundkörper l ab.
  • In der ebenen Übergangsfläche zwischen der Wand 16 der Ausnehmung 15 und der inneren Zylinderfläche 7 des Führungsleils 6 sind im Grundkörper l mehrere axiale Ausnehmungen 51 vorhanden, in die einzelne Schraubendruckfedern 52 als Rückholfedern für der Arvbeitskolben 22 eingesetzt sind. In dieser ebenen tibe rgangsfläche ist auDe rdem mindestens eine weitere axiale Ausnehmunq 53 vorhanden, in die mit Spiel ein e axial ja 1 ausgerichteter Bolzen 54 eingreift, der an Arbeitskolben 22 Pest angeordnet ist, Dieser Bolzen die Ausnehmung 53 wirken als Verdrehsicherung für den Arbeitskolben 22 und die Spannbülse 9 zusammen.
  • Fiir derl Einsatz an einer Werkzeugmaschine wie z.B einer Rlehrzweckdrehmaschine, wird der Grundkörper mittels seines Planschteiles 3 am vorderen Ende der Maschinenspindel befestigt. Der Spannring 14 wird gelöst, eine Spannzange 12 mit dem gewünschten Spanndurchmesser wird in die Spannhiilse 9 axial eingeschoben und der Spannring 14 wieder befestigt. Im Ruhezustand des Spannzangenfutters ist der Arbeitskolben 22 durch die Rückholfedern 52 in der Zeichnung nach links verschoben, so daß der Innenkonus 11 der Spannhülse 9 und der Außenkonus 13 der Spannzange 12 allenfalls lose ane inarider an 1 legen, so daß die S'iririzange 12 ungespann t ist. Nach dem Ein führen eines Werkstücke entweder von vorn, d.h. in der Zeichnung von rechts oder durch die hohle Haschinenspindel hindurch von hinten bis in die Spannzange 12 hinein, wird über den Anschlußstutzen 44 ein Druckmittel unter Druck zugeleitet. Das Druckmittel wird von dem stets stillstehenden Zuführteil 42 aus mittels des auch als "hydraulischer Schleifring" (Konstruktien, Heft 7/74) bezeichneten Druckmittelübertragungsorgans 33 zum vorübergehend durchgeleitet stillstehenden oder dauernd umlaufenden Grundkörper 11. Von der Übergangsstelle zwischen dem Druckmittelübertragungsorgan 33 und dem Führungsteil 6 des Grundkörpers 1 aus gelangt das Druckmittel durch die radiale Durchgangsöffnung bis zur Umfangsnut 28 der inneren Zylinderfläche 7 des Führungsteils 6.
  • Von da tritt es in die Umfangsnut 29 der Spannhülse 9 über.
  • Das Druckmittel dringt dabei auch entlang der gemeinsamen Berührungsfläche zwischen dem Führungsteil 6 und der Spannhülse 9 bis zu den diese Fläche abdichtenden Rundschnurringen 26 vor und sorgt dadurch für eine schwimmende Lagerung der Spannhülse 9 im Führungsteil 6 des Grundkörpers 1. Von der Umfangsnut 29 aus gelangt das Druckmittel über die radiale Bohrung 31 und die anschließende axiale Bohrung 32 bis in den Arbeitsraum 21 hinein. Dort übt das Druckmittel durch seine Druckkraft eine axiale Schubkraft auf den Kolben 22 aus, aufgrund derer der Kolben 22 die Spannhülse 9 gegen den.Spannring 14 hin verschiebt. Dabei wird die Spannzange 12 mit ihrem, den Außenkonus 13 aufweisenden Abschnitt zwischen den durch die Spannhülse 9 und den Spannring 14 gebildeten beiden Spannteilen eingespannt, wodurch sie sich um das Werkstück schließt und dieses für die Bearbeitung festhält. Die Spannkraft,mit der das Werkstück festgehalten wird, kann durch Andern des hydrostatischen Druckes des Druckmittels nach Belieben eingestellt werden.
  • Zum Lösen der Spannzange 12 wird der Überdruck des Druckmittels auf einen geringen Wert von etwa 2 bis 3 bar verringert.
  • Dadurch vermögen die als Rückholfedern auf den Arbeitskolben 22 einwirkenden Schraubendruckfedern 52 den Arbeitskolben 22 zurückzudrücken und dadurch die Spannhülse 9 mit ihrem Innenkonus 11 von der Spannzange 12 mit dem Außenkonus 13 zurückzuziehen. Dadurch federn die Spannbacken der Spannzange 12 auseinander, so daß das Werkstück wieder freigegeben wird.
  • L e e r s e i t e

Claims (14)

  1. Ansprüche 1. Druckmittelbetätigtes Spannzangenfutter, mit ainem mit der Maschinenspindel drehfest verbindbaren Grundkörper, der zumindest eine innere Zylinderfläche aufweist, mit zwei Spannteilen einmal in Form einer Spannhülse, die einen Innenkonus zum Spannen der Spannzangen aufweist, und einmal in Form eines an dem von der Maschinenspindel abgekehrten freien Ende des Gruridkörpers angeordneten stirnseitigen Widerlagers für die Spannzangen, wobei das eine dieser Spannteile an der inneren Zylinderfläche des Grundkörpers axial verschiebbar geführt ist, mit einem zylindrischen Arbeitsraum für das Druckmittel mit kreisringförmiger Querschnittsfläche, mit einem im Arbeitsraum axial verschiebbaren Arbeitskolben, der mit dem verschiebbaren Spannteil zur Übertragung der axialen Spannkräfte gekoppelt ist, und mit einer zumindest auf das verschiebbre Spannteil einwirkenden Rückholfeder, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitsraum (21) am Grundkörper (1) angeordnet ist, daß das verschiebbare Spannteil (9) selbst oder ein damit verbundenes Teil zumindest in der ßewegungsrichtung zum Spannen der Spannzangen (12) in der Bewegungsbahn des Arbeitskolbens (22) angeordnet ist und daß ein Druckmittelübertragungsorgan (33) vorhanden ist, mittels dessen das Druckmittel von einem stillstehenden Zuführteil (42) zum -umlaufenden Grundkörper (1) übertragbar ist, von dem aus das Druckmittel dem Arbeitsraum zugeleitet wird.
  2. 2. Spannzangenfutter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckmittelleitung von der Übergangsstelle (28, 29) zwischen dem Druckmittelübertragungsorgan (33) und dem -Grundkörper (1) aus zur inneren Zylinderfläche (7) des Grundkörpers (1) hin, von dieser aus zu dem in ihr verschiebbar geführten Spannteil (9) hinüber und entlang diesem, vorzugsweise innerhalb dessen Wandung, zum Arbeitsraum (21) hin führt.
  3. 3. Spannzangenfutter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Übergangsstelle (28, 29) des Druckmittels zwischen dem Grundkörper (1) und dem verschiebbaren Spannteil (9) in beiden axialen Richtungen durch Dichtelemente, vorzugsweise in Form von Gleitdichtungen (26), abgedichtet ist.
  4. 4. Spannzangenfutter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtelemente (26) von der Übergangsstelle (28, 29) des Druckmittels in axialer Richtung entfernt, vorzugsweise nahe an den Enden der gemeinsamen zylindrischen Beführungsflächen (7) zwischen dem Grundkörper (1) und dem verschiebbaren Spannteil (9) angeordnet sind.
  5. 5. Spannzangenfutter nach Anspruch 3 oder 4, da durch gekennzeichnet, daß die Dichtelemente in Form von Rundschnurringen (26) oder von Dichtungsmanschetten in Absätzen oder in Umfangsnuten (25) der die innere Zylinderfläche (7) abgrenzenden Wandung (6) des Grundkörpers (1) angeordnet sind.
  6. 6. Spannzangenfutter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an der übergangsstelle (28, 29) des Druckmittels zwischen dem Druckübertragungsorgan (33) und dem Grundkörper (1) und/oder zwischen dem Grundkörper (1) und dem verschiebbaren Spannteil (9) zumindest an je einem der die Übergangsstelle bildenden Teile eine Umfangsnut (28 bzw. 29) vorhanden ist.
  7. 7. Spannzangenfutter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der verschiebbare Spannteil, vorzugsweise die Spannhülse (9), und der Arbeitskolben (22) einstückig ausgebildet sind.
  8. 8 Spannzangenfutter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß die innere Zylinderfläche (7) des Grundkörpers (1) nach der von der Maschinenspindel abgekehrten Seite hin frei ausläuft und daß das stirnseitige Widerlager für die Spannzangen durch einen mit dem Grundkörper (1) verbundenen, vorzugsweise verschraubten, Spannring (14) gebildet wird
  9. 9 Spannzangenfutter nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitsraum (21) durch eine mit der inneren Zylinderfläche (7) fluchtende zylindrische Ausnehmung (15) des Grundkörpers (1) gebildet wird, die auf der Innenseite durch einen zylindrischen Fortsatz (23) des Arbeitskolbens (22) abgeschlossen wird.
  10. 10. Spannzangenfutter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die den Arbeitsraum (21) am Umfang abgrenzende Wand (16) des Grundkörpers (1) nach der der Maschinenspindel zugekehrten Seite hin frei ausläuft und der den Arbeitsraum nach dieser Seite hin axial abgrenzende Wandteil durch einen in die äußere Zylinderfläche des Arbeitsraums eingesetzten Deckel (17) gebildet wird, der einerseits gegenüber der äußeren Zylinderfläche des Arbeitsraumes und andererseits gegenüber einem hohlzylindrischen Ansatz (23) des Arbeitskolbens (22), vorzugsweise mittels Gleitdichtungen (19; 24) abgedichtet ist.
  11. 11. Spannzangenfutter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (17) des Arbeitsraumes (22) mittels eines Sicherungsringes (18) gegenüber dem Grundkörper (1) gestützt ist.
  12. 12. Spannzangenfutter nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (17) einen auf die Abmessungen des Sicherungsringes (18) abgestimmten stirnseitigen Absatz aufweist.
  13. 13. Spannzangenfutter nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das stillstehende Zuführteil (42) zumindest mitteils Radiallager, vorzugsweise auch mittels Axiallager, und zwar bevorzugt mittels radial und axial wirkender Wälzlager (46; 47), am Grundkörper, geführt ist.
  14. 14. Spannzangenfutter nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das stillstehende Zuführteil (42) beiderseits des Druckmittelübertragungsorgans (33) und der Übergangsstelle (38) des Druckmittels zwischen dem Druckmittelübertragungsorgan (33) und dem Grundkörper (1), vorzugsweise mittels Gleitdichtungen, gegenüber dem Grundkörper (1) abgedichtet ist.
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