DE2658940A1 - Elektronische regelvorrichtung mit geschlossener regelschleife zur regelung eines luft-brennstoff-verhaeltnisses - Google Patents
Elektronische regelvorrichtung mit geschlossener regelschleife zur regelung eines luft-brennstoff-verhaeltnissesInfo
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Description
TER MEER - MÜLLER - STEINMEISTER
Triftstraße 4 . Siekerwall 7
PG 23-76274
St/Hb
St/Hb
Nissan Motor Company, Limited No. 2, Takara-machi, Kanagawa-ku,
Yokohama City, Japan
Elektronische Regelvorrichtung mit geschlossener Regelschleife zur Regelung eines Luft-Brennstoff-Verhältnisses
Die Erfindung betrifft eine elektronische Regelvorrichtung mit geschlossener Regelschleife zur Regelung eines Luft-Brennstoff-Verhältnisses
entsprechend dem Oberbegriff des Hauptanspruchs. Insbesondere befaßt sich die Erfindung mit
einer derartigen Vorrichtung für eine Brennkraftmaschine zur optimalen Steuerung des der Brennkraftmaschine zugeführten
Luft-Brennstoff-Gemisches unabhängig von der Charakteristik eines verwendeten Auspuffgas-Sensors.
Es sind verschiedene Systeme für die Zufuhr eines optimalen Luft-Brennstoff-Gemisches bei einer Brennkraftmaschine entsprechend
dem Betriebszustand der Maschine vorgeschlagen worden. Bei einem dieser Systeme wird das Prinzip einer
elektronischen geschlossenen Regelschleife auf der Grundlage einer abgetasteten Konzentration eines Bestandteils der Auspuffgase
der Maschine verwendet.
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TER MEER -MÜLLER - STEINIGSTER 2658940
Bei dem herkömmlichen System ist ein Auspuffgas-Sensor,
etwa ein Sauerstoff-Analysator, in einem Auspuffrohr angeordnet.
Der Sensor tastet einen Bestandteil der Auspuffgase der Brennkraftmaschine ab und erzeugt ein elektrisches
Signal, das für diesen Bestandteil repräsentativ ist. Ein anderer Signal-Generator ist mit dem Sensor
verbunden und erzeugt ein elektrisches Signal, das für
eine Differenz zwischen dem Signal des Sensors und einem Vergleichssignal repräsentativ ist. Das Vergleichssignal
wird vorher festgelegt unter Berücksichtigung beispielsweise eines optimalen Verhältnisses des Luft-Brennstoff-Gemisches
für die Maschine zur Maximierung der Leistung der Maschine und der Wirksamkeit einer Auspuffgas-Reinigungseinrichtung.
Eine sogenannte Proportional-Integral-Steuerschaltung
(Pl-Schaltung) ist mit dem Differenzsignal-Generator
verbunden und nimmt dessen Signal auf.Ein Impulsgenerator steht mit der Pl-Schaltung in Verbindung
und erzeugt eine Impulsreihe, die an eine Regeleinrichtung für das Luft-Brennstoff-Verhältnis, wie etwa elektromagnetische
Ventile, gelangt, so daß ein Luft-Brennstoff-Gemisch mit einem optimalen Luft-Brennstoff-Verhältnis der Maschine zugeführt wird.
Bei dem zuvor beschriebenen herkömmlichen Regelsystem
tritt jedoch folgendes Problem auf. Wenn ein Auspuffgas-Sensor, wie etwa ein CL-Sensor verwendet wird, ist es
sehr schwierig, den Mittelwert einer Integrationsschaltung
der Pl-Schaltüng zu verändern. Dies beruht darauf,
daß das Ausgangssignal des Sensors plötzlich bei einem bestimmten Luft-Brennstoff-Verhältnis geändert wird. Folg
lich kann, wenn eine Maschine ein bestimmtes Luft-Brennstoff-Verhältnis
für eine wirksame Reduktion eines oder mehrerer schädlicher Bestandteile benötigt, das herkömmliche
System nicht dieser Anforderung entsprechen.
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TER MEER-MÜLLER-STEINMEISTER 265894
Die Erfindung ist daher darauf gerichtet, eine verbesserte elektronische Regeleinrichtung mit geschlossener
Regelschleife zu schaffen, bei der die obenerwähnten Nachteile überwunden sind.
Die Erfindung ergibt sich im einzelnen aus dem kennzeichnenden Teil des Hauptanspruchs.
Erfindungsgemäß ist eine Verzögerungsschaltung zur optimalen Steuerung des Luft-Brennstoff-Verhältnisses unabhängig
von der Charakteristik eines Auspuffgas-Sensors vorgesehen. Eine logische Schaltung dient zur optimalen
Steuerung des Luft-Brennstoff-Verhältnisses.
Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert.
Fig. 1 zeigt schematisch eine herkömmliche elektronische Regelvorrichtung mit geschlossener
Regelschleife zur Regelung des Luft-Brennstoff-Verhältnisses eines einer Brennkraftmaschine
zugeführten Gemisches;
Fig. 2 ist ein Blockdiagramm zur Veranschaulichung eines Elements des Systems der Fig.1;
Fig. 3 ist ein Diagramm zur Veranschaulichung der Ausgangsspannung eines 02~Sensors als Funktion
des Luft-Brennstoff-Verhältnisses;
Fig. 4 ist ein weiteres Diagramm und veranschaulicht die ümwandlungs-Wirksamkeit eines katalytischen
Dreiwege-Konverters als Funktion des Luft-Brennstoff-Verhältnisses;
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TER MEER-MÜLLER-STEIN Vlfc'S-TER
Fig. 5 ist ein Schaltdiagramm und zeigt eine erste
bevorzugte Ausführungsform der Erfindung;
Fig.6A-6B1sind Diagramme zur Veranschaulichung der
Wellenform von Signalen an verschiedenen Teilen der Fig.5;
Fig.7A-7B1sind Diagramme zur Veranschaulichung des
Prinzips einer zweiten bevorzugten Ausführungsform;
Fig. 8 ist ein Schaltdiagramm einer zweiten bevorzugten Ausführungsform;
Fig.9A-9E1sind Diagramme der Wellenform von Signalen
• an verschiedenen Punkten der Fig.8.
Fig.1 zeigt schematisch eine herkömmliche elektronische
Regelvorrichtung mit geschlossener Regelschleife, auf die sich die vorliegende Erfindung bezieht. Der Zweck dieser
Vorrichtung der Fig.1 besteht darin, das Luft-Brennstoff-Verhältnis
eines einer Brennkraftmaschine 6 über einen nicht näher bezeichneten Vergaser zugeführten Gemisches
elektrisch zu regeln. Ein Auspuffgas-Sensor 2, etwa ein Sauerstoff-, CO-, HC-, NO - oder CO.,-Analysator, ist in
einem Auspuffrohr 4 angeordnet und tastet die Konzentration eines Bestandteils der Auspuffgase ab. Ein elektrisches
Signal des Sensors 2 gelangt an eine Steuereinheit 10, in der das Signal mit einem Vergleichssignal verglichen und
ein Signal erzeugt wird, das für die Differenz zwischen beiden Signalen repräsentativ ist. Die Größe des Vergleichssignals wird zuvor festgelegt unter Berücksichtigung eines
optimalen Luft-Brennstoff-Verhältnisses des der Brennkraftmaschine
6 zugeführten Gemisches zur Maximierung der Leistungsfähigkeit eines katalytischen Konverters 8. Die Steuereinheit
10 erzeugt sodann ein Steuersignal oder eine Reihe von Befehlsimpulsen auf der Basis des für die Diffe-
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renz repräsentativen Signals. Das Steuersignal dient zur Betätigung zweier elektromagnetischer Ventile 14 und 16.
Die Steuereinheit 10 soll im einzelnen im Zusammenhang mit Fig.2 erläutert werden.
Das elektromagnetische Ventil 14 ist in einem Luftkanal 18 angeordnet, der in eine Misehrohrkammer 22 mündet. Das
Ventil steuert den Luftdurchsatz, der in die Mischrohrkammer 22 eintritt, entsprechend den Befehlsimpulsen der
Steuereinheit 10. Die Mischrohrkammer 22 ist mit einem Brennstoffkanal 26 verbunden und dient zum Mischen von
Luft mit Brennstoff, der aus einer Schwimmerkammer 30 abgegeben wird, und zum Zuführen des Luft-Brennstoff-Gemisches
zu einem Venturi-Rohr oder Lufttrichter 34 durch eine Abgabe- oder Hauptdüse 32. Das andere elektromagnetische
Ventil 16 ist in einem weiteren Luftkanal 20 angeordnet und mündet in eine andere Misehrohrkammer 24. Das
Ventil steuert den Luftdurchsatz, der in die Mischrohrkammer 24 eintritt, entsprechend den Befehlsimpulsen der
Steuereinheit 10. Die Misehrohrkammer 24 ist mit dem
Brennstoffkanal 26 über eine Zweigleitung 27 verbunden und dient zum Mischen von Luft mit Brennstoff aus der
Schwimmerkammer 30 und zum Zuführen des Luft-Brennstoff-Gemisches zu einem Ansaugrohr 33 über eine Langsamlaufdüse
36 angrenzend an eine Drosselklappe 40.
Gemäß Fig.1 ist der katalytische Konverter 8 in dem Auspuffrohr
4 stromabwärts des Sensors 2 angeordnet. Wenn beispielsweise ein katalytischer Dreifach- oder Dreiwege-Konverter
verwendet wird, ist das elektronische Regelsystem mit geschlossener Regelschleife so ausgelegt, daß das
Luft-Brennstoff-Verhältnis des Gemisches etwa bei dem stöchiometrischen
Wert liegt. Dies beruht darauf, daß der katalytische Dreiwege-Konverter nur dann zugleich besonders
wirksam Stickoxide (NO ), Kohlenmonoxid (CO) und Kohlenwasserstoffe (HC) reduziert, wenn das Luft-Brennstoff-Verhältnis
etwa bei dem stöchiometrischen Wert liegt.
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TER MEER-MÜLLER-STEINMEI--3TER 2 6 5 8 9 Λ Π
Andererseits liegt es auf der Hand, daß bei Verwendung
eines anderen katalytischen Konverters, etwa eines oxidierenden oder desoxidierenden Typs fallweise das Luft-Brennstoff-Verhältnis
in anderer Weise eingestellt werden kann, wenn der oder die schädlichen Bestandteile wirksam
reduziert werden sollen.
In Fig»2 sind einige Einzelheiten der Steuereinheit 10
schematisch in einem Beispiel dargestellt. Das Signal des Auspuffgas-Sensors 2 gelangt zu einer Differenzabtastschaltung
42 der Steuereinheit 10. Die Differenzabtastschaltung vergleicht das Signal mit einem Vergleichssignal und erzeugt ein für die Differenz repräsentatives
Signal. Das Signal der Differenzabtastschaltung 42 wird
übertragen an zwei Schaltungen, und zwar eine Proportionalschaltung 44 und eine Integralschaltung 46. Der Zweck der
Verwendung von zwei Schaltungen 44 und 46 liegt bekanntlich darin, die Ansprechcharakteristika des Systems zu
steigern und die Arbeitsweise des Systems zu stabilisieren.
Die Integralschaltung 46 erzeugt ein integriertes Signal, das zur Bildung der Befehlimpulse in einem Impulsgenerator
50 verwendet wird. Die Signale der Schaltungen 44 und 46 werden sodann an eine Addierschaltung 48 übertragen,
die die beiden Signale addiert. Das Signal der Addierschaltung 48 gelangt an den Impulsgenerator 50, der
zugleich ein Zittersignal eines ZitterSignalgenerators
empfängt. Das Steuersignal, das in der Form von Impulsen vorliegt, gelangt an die Ventile 14 und 16 und schaltet
diese auf "ein" oder "aus".
In Fig.1 und 2 ist das elektronische Regelsystem mit geschlossener
Regelschleife zusammen mit einem Vergaser dargestellt. Selbstverständlich kann es jedoch auch zusammen
mit Brennstoffeinspritzsystemen verwendet werden.
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TEH MEER-MÜLLER-STEINMfclS-ER O r- Γ q q /
Fig.3 zeigt ein Diagramm der Ausgangsspannung eines 0~-
Sensors als Funktion eines Luft-Brennstoff-Verhältnisses Λ. , wobei λ gleich 1 einem stöchiometrisehen Verhältnis
entspricht. Wie aus Fig.3 hervorgeht, ändert sich die Ausgangsspannung des 0_-Sensors in der Nähe des stöchiometrischen
Verhältnisses schlagartig. Dies bedeutet, daß das Signal des Differenzsignalgenerators 42 stets anzeigt,
ob das Gemisch im Bereich des stöchiometrischen Verhältnisses liegt, und zwar unabhängig von der Größe des Vergleichssignals.
Fig.4 ist eine graphische Darstellung zur Veranschaulichung
der Umwandlungsfähigkeit eines katalytischen Dreiwege-Konverters
als Funktion des Luft-Brennstoff-Verhältnisses. Der katalytische Dreiwege-Konverter kann wirksam
und gleichzeitig drei schädliche Bestandteile im Bereich des stöchiometrischen Wertes reduzieren. Es ist jedoch
häufig der Fall, daß ein bestimmter Typ einer Brennkraftmaschine eine bestimmte Reduktion eines Bestandteils von
NO in bezug auf die anderen erfordert. In diesem Falle ist es nicht möglich, sofern ein O^-Sensor als Auspuffgas-Sensor
verwendet wird, das gewünschte Luft-Brennstoff-Verhältnis nach links in bezug auf den stöchiometrischen
Wert (\ gleich 1) zur Anpassung an diese Anforderungen
zu ändern. Die obenerwähnte Problemstellung bezieht sich auf den Fall, bei dem ein anderer Maschinentyp eine besondere
Reduktion der Komponenten von HC und/oder Co erfordert. Insgesamt ist es bei den bisher bekannten Lösungen
nicht möglich, das Luft-Brennstoff-Verhältnis unabhängig von der Charakteristik eines Auspuffgas-Sensors zur Anpassung
an einen beliebigen Typ einer Brennkraftmaschine zur wirksamen Reduktion eines oder mehrerer schädlicher
Bestandteile zu ändern.
Die Erfindung befaßt sich mit der Beseitigung dieses Nachteils.
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"M "
Fig.5 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung.
Bei dieser Ausführungsform ist eine Verzögerungsschaltung
152 zwischen dem Differenzsignalgenerator 42 und einer Integrationsschaltung 153 vorgesehen. Eine nicht-umkehrende
Eingangsklemme 149 eines Operationsverstärkers 150 ist über
eine Klemme 144 mit dem Auspuffgas-Sensor 2 (Fig.2) verbunden.
Eine umkehrende Klemme 144 des Operationsverstärkers 150 ist mit einem Verbindungspunkt 147 zwischen Widerständen
146 und 148 verbunden. Die Widerstände 146 und 148 sind in Reihe zwischen eine Klemme 168 und Masse geschaltet
und liefern eine geteilte Spannung an die Klemme 145. Die Klemme 168 ist mit einer nicht gezeigten Gleichstromquelle
verbunden, deren Spannung mit V bezeichnet ist. Die Ausgangsklemme
151 des Operationsverstärkers 150 ist mit der Anode einer Diode 154 verbunden, deren Kathode mit einer
Klemme eines Kondensators 158 in Verbindung steht. Die andere Klemme des Kondensators 158 ist geerdet. Ein Widerstand
156 überbrückt die Diode 154. Der Widerstand 156, die
Diode 154 und der Kondensator 158 bilden eine Integrationsschaltung. Der Kondensator 158 wird durch den Operationsverstärker
150 überwiegend über die Diode 154 geladen,
während der Operationsverstärker 150 ein logisches Signal
"1" abgibt. Die gespeicherten Ladungen werden sodann über den Widerstand 156 abgegeben, während der Operationsverstärker
150 ein logisches Signal "0" erzeugt. In diesem Falle ist der Durchgangswiderstand der Diode 154 wesentlich
geringer als derjenige des Widerstandes 156, so daß die Zeitkonstante beim Laden wesentlich kleiner als diejenige
beim Entladen ist. Dies bedeutet, daß eine Spannung, die sich an einem Verbindungspunkt 155 zwischen der Diode
154 und dem Kondensator 158 bildet, schnell zunimmt und
sodann langsam abnimmt. Der Verbindungspunkt 155 ist über
einen Widerstand 160 mit der Basis eines Transistors 162
verbunden. Der Kollektor des Transistors 162 steht mit der Klemme 168 über einen Widerstand 164 in Verbindung, und der
Emitter ist auf Masse geschaltet. Der Transistor 162 wird
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? R R ft Q / Π
leitend, wenn der Operationsverstärker 150 ein logisches Signal "1" erzeugt, und er bleibt leitend, bis die Spannung
an dem Verbindungspunkt 155 unter einen vorbestimmten Wert fällt,"" und zwar auch dann, wenn das Signal des
Operationsverstärkers 150 auf ein logisches Signal "0" geändert wird. Der Kollektor des Transistors 162 ist über
einen Widerstand 174 mit einer Umkehr-Klemme 180 eines Operationsverstärkers 186 verbunden, der durch einen Kondensator
184 überbrückt ist. Eine nicht-umkehrende Klemme 182 des Operationsverstärkers 186 ist mit einem Verbindungspunkt
188 zwischen Widerständen 176 und 178 verbunden. Die Widerstände 176 und 178 liegen in Reihe zwischen der
Klemme 168 und Masse und liefern eine konstante Spannung an die nicht-umkehrende Klemme 182. Eine Ausgangsklemme
187 des Operationsverstärkers 186 ist über eine Klemme mit der Addierschaltung 48 (Fig.2) verbunden.
Im folgenden soll diese erste Ausführungsform unter Bezugnahme
auf Fig.6A bis 6B1 näher erläutert werden. Fig.6A und 6B zeigen Diagramme zur Veranschaulichung der Wellenformen
der Ausgangssignale der Operationsverstärker 150 und 186 (Klemme 190). In der Darstellung bezeichnen T,
eine Zeitverzögerung aufgrund der Verwendung der Verzögerungsschaltung 152, 7* eine Verzögerungszeit des Systems
und a ein Gradient einer ansteigenden und abfallenden Flanke, der durch den Widerstandswert des Widerstandes 156 und die
Kapazität des Kondensators 158 bestimmt wird. Wenn die Verzögerungsschaltung 152 nicht verwendet wird, beträgt der
Mittelwert des Ausgangssignals des Operationsverstärkers 186 a T" + OL , wobei CL der Ausgangswert ist. CL soll jedoch
im folgenden vernachlässigt werden, und der Mittelwert soll zur Vereinfachung der Darstellung als a V bezeichnet
werden. Wie am besten aus Fig.6B hervorgeht, steigt der Spitzenwert der ersten Ausführungsform um aT, an, so daß
ein neuer Wert (2aT* + aT,)/2 gebildet wird. Daher ist die
Abweichung des neuen Mittelwertes von "a f "
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2aT
Aus der Gleichung (1) geht hervor, daß bei konstantem a und T, die entstehende Abweichung konstant ist. Beispielsweise
geht aus Fig.6A' hervor, daß auch bei einer Verdoppelung der Maschinendrehzahl die Abweichung nicht geändert
wird.
Gemäß Fig.5 ist die Diode 154 so angeordnet, daß bei Umkehren
liegt.
liegt.
kehrung ihrer Polarität der Mittelwert um aT,/2 unter "aT"
Daraus ergibt sich, daß sich der Mittelwert mit Änderungen der Zeitverzögerung T, ändern kann.
Nunmehr soll auf Fig.7A-7B" Bezug genommen werden, die sich
mit dem Prinzip einer zweiten Ausführungsform der Erfindung
in Vergleich zu einer bekannten Lösung befassen. Fig.7A zeigt die Wellenform des Ausgangssignals des Differenzsignalgenerators
42 in Fig.2, und Fig.7B zeigt diejenige der Integrationsschaltung 46 in Fig.2. Bei bekannten Lösungen
sind die Gradienten der ansteigenden und abfallenden Flanken einander gleich, so daß der Mittelwert des Ausgangssignals
der Integrationsschaltung 46 nicht veränderlich ist. Wie aus Fig.7B im einzelnen hervorgeht, soll unter der Voraussetzung
von Gradienten "a" der Mittelwert als aT angenommen werden, wie zuvor angegeben wurde. Jedoch sind bei
der zweiten Ausführungsform die Gradienten der aufsteigenden und abfallenden Flanke unterschiedlich und in Fig.7B
beispielsweise mit b und a bezeichnet. Folglich beträgt der Mittelwert (a + b)X /2, und die Abweichung von "aT" beträgt
. 2ΐ „ (2)
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- tr -
Aus Gleichung 2 geht hervor, daß wegen der Änderung des Wertes I- mit der Änderung der Maschinendrehzahl oder der
Menge der angesaugten Luft bei konstanten Gradienten a und b die Abweichung unerwünschterweise wechselt. Wie
beispielsweise aus Fig.7A' hervorgeht, beträgt bei Verdoppelung der Maschinendrehzahl die Abweichung des Mittelwertes
zwischen (b - a) X /2 und (b - a)T /4. Zur Ausschaltung dieser unerwünschten Abweichung werden entsprechend
der zweiten Ausführungsform die Gradienten a und b mit der Änderung von Ί. geändert, so daß sich die ersteren
in umgekehrtem Verhältnis zu dem letzteren befinden. In der Praxis werden die Gradienten a und b in Abhängigkeit
von der Maschinendrehzahl geändert, wobei das Verhältnis von a zu b konstant gehalten wird.
Gemäß Fig.7B und 7B1 ist der Gradient b größer als a. Wenn
jedoch der Mittelwert um aT,/2 unter "at " liegen soll,
wird der Gradient b kleiner als der Gradient a gewählt.
Im folgenden soll auf Fig.8 und 9A-9E1 Bezug genommen werden,
wobei sich Fig.8 auf die zweite Ausführungsform bezieht
und Fig.9A-9E! Diagramme zeigt, die die verschiedenen Wellenformen der Signale an verschiedenen Punkten der Schaltung
der Fig.8 veranschaulichen. Die zweite Ausführungsform beruht auf der Verwendung einer verbesserten Schaltung 100
zwischen Differenzsignalgenerator 42 und Integralschaltung
46 zur Änderung der Gradienten a und b in Abhängigkeit von der Maschinendrehzahl. Da der Differenzsignalgenerator 42
und die Integrationsschaltung 46 (153) bereits erläutert
worden sind, soll auf diese Schaltungen nicht näher eingegangen werden.
Fig. 9A-9H zeigen Wellenformen von Signalen an den Punkten A-H
in Fig.8.
Die Schaltung 100 nimmt ein pulsierendes Signal über eine Klemme 118 auf, das für die Maschinendrehzahl repräsentativ
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TER MEER-MÜLLER-STEINVeiSTER ? R R P Q / Π
ist. Die Wellenform des aufgenommenen Signals ist in Pig.9A
gezeigt. Das Signal gelangt sodann an zwei UND-Schaltungen 110 und 116. Andererseits liefert der Operationsverstärker
150 sein Ausgangssignal an die UND-Schaltung 116 und eine
Umkehrschaltung 108. Die Wellenform des Ausgangssignals des Operationsverstärkers 150 ist in Fig.9B gezeigt. Die Umkehrschaltung
108 kehrt die Polarität des empfangenen Signals um und überträgt das umgekehrte Signal an die UND-Schaltung
110. Die UND-Schaltung 110 führt eine logische Multiplikation durch und erzeugt ein Signal gemäß Fig.9D.
Das Signal der UND-Schaltung 110 gelangt an eine Umkehrschaltung
112, in der das empfangene Signal umgekehrt wird. Die Umkehrschaltung 112 erzeugt ein Signal gemäß Fig.9E,
das über einen Widerstand 114 an die Basis eines Transistors
120 gelangt. Der Transistor 120 wird leitend, wenn das Signal der Umkehrschaltung 112 ein logisches Signal "1"
ist, so daß das an dem nicht näher bezeichneten Kollektor
auftretende Signal die Wellenform gemäß Fig.9F aufweist. Der Emitter des Transistors 120 ist über einen Widerstand
124 mit Masse verbunden, und der Kollektor steht mit der Klemme 168 über einen Widerstand 122 und mit der Klemme
des Operationsverstärkers 186 über Widerstände 134 und
in Verbindung. Die nicht näher bezeichnete Ausgangsklemme der UND-Schaltung 116 ist mit der Basis eines Transistors
130 über einen Widerstand 126 verbunden. Die Basis ist über einen Widerstand 128 auf Masse geschaltet. Der Emitter des
Transistors 130 ist ebenfalls auf Masse geschaltet, und der Kollektor ist mit der Klemme 168 über einen Widerstand
und mit Masse über einen Widerstand 138 sowie mit der Umkehr-Klemme
180 des Operationsverstärkers 186 über einen Widerstand 136 verbunden. Die Schaltungen 100 und 46 sind
so gestaltet, daß (1) bei nicht leitendem Transistor 120,
das heißt bei hoher Kollektorspannung, das Ausgangssignal
des Operationsverstärkers 186 gemäß Fig.9H abnimmt und (2) bei leitendendem Transistor 130, das heißt bei niedriger
Kollektorspannung das Ausgangssignal des Operationsverstärkers 186 gemäß Fig.9H zunimmt. ;
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In Fig.9H ist ein Gradient b1 einer aufsteigenden Flanke
zuvor durch den Widerstandswert des Widerstandes 136 und die Kapazität des Kondensators 184 festgelegt. Solange
das Signal, das repräsentativ für die Maschinendrehzahl ist (Fig.9A),-ein logisches Signal "O" ist, ändert sich
die Ausgangsspannung der Klemme 190 nicht, so daß sie
eine stufige Wellenform gemäß Fig.9H aufweist.
Bei der zweiten Ausführungsform sind die Gradienten a1 und
b1 so festgelegt, daß die Gradienten der absteigenden und
aufsteigenden Flanken der Hüllkurve, die in Fig.9A gestrichelt
dargestellt ist, b und a sind.
Wie aus Fig.9A' hervorgeht, ist bei Verdoppelung der Maschinendrehzahl
gemäß Fig.9A das Ausgangssignal der Klemme 190 mit einer Wellenform gemäß Fig.9E' versehen, wobei die
Gradienten b1 und a' konstant sind, die Gradienten der Hüllkurve jedoch verdoppelt sind. Dies beruht darauf, daß
die Verweilzeitperioden in Fig.9E' halbiert sind. Fig.9B",
9C und 9D1 entsprechen Fig.9B, 9D und 9G.
Gemäß Fig.9H ist der Gradient b größer als der Gradient a.
Dies bedeutet, daß der Widerstandswert des Widerstandes 134 größer als derjenige des Widerstands 136 ist. Wenn daher
das Gegenteil erwünscht ist, sollte der Widerstand 134 kleiner als der Widerstand 136 sein.
Die erste und zweite Ausführungsform können mit oder ohne
Proportionalschaltung 44 verwendet werden.
Erfindungsgemäß kann daher das Luft-Brennstoff-Verhältnis
ohne weiteres zur Anpassung an die Anforderungen einer Brennkraftmaschine unabhängig von den Charakteristika eines
verwendeten Auspuffgas-Sensors geändert werden.
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Claims (8)
1.j Elektronische Regelvorrichtung mit geschlossener
~~^ Regelschleife zur Regelung eines Luft-Brennstoff-Verhältnisses
eines einer Brennkraftmaschine zugeführten Gemisches, mit einem Zufuhrsystem für
ein Luft-Brennstoff-Gemisch, einem Auspuffrohr,
einem Auspuffgas-Sensor in dem Auspuffrohr zum
Abtasten der Konzentration eines Bestandteils der Auspuffgase und zur Erzeugung eines für diese repräsentativen
Signals, einem Differenzsignalgenerator in Verbindung mit dem Auspuffgas-Sensor, der
dessen Signal aufnimmt und ein Signal erzeugt, das repräsentativ für die Differenz zwischen dem Signal
des Auspuffgas-Sensors und einem Vergleichssignal ist, einer Integrationsschaltung in Verbindung
mit .dem Differenzsignalgenerator, die dessen Signal aufnimmt und integriert, und einer Betätigungseinrichtung
in dem Zufuhrsystem für das Luft-Brennstoff-Gemisch,
das das Signal der Integrationsschaltung aufnimmt und das Luft-Brennstoff-Verhältnis
des der Maschine zugeführten Gemisches regelt, g e k en η zeichnet durch eine Einrichtung
(152,100) zur Änderung des Mittel- oder Zentralwertes
des Signals der Integrationsschaltung (46,153) zur optimalen Regelung des Luft-Brennstoff-Verhältnisses
zwischen dem Differenzsignalgenerator (42)und der Integrations schaltung (46,153).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η zeich
η e t , daß die Einrichtung zur Änderung des Mittel- oder Zentralwertes eine Verzögerungsschaltung (152) ist, die eine weitere Integrationsschaltung
(154,156) in Verbindung mit dem Differenzsignalgerierator (42), die dessen Signal aufnimmt und
ein integriertes Signal erzeugt, und eine Schaltein-
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TER MEER-MÜLLER-STEINMFISTER
richtung (162) zwischen den beiden Integrationsschaltungen (154,156;153) zur Aufnahme des integrierten
Signals der weiteren Integrationsschaltung (154,156) und zur öffnung und Schließung entsprechend
einem vorbestimmten Wert des aufgenommenen Signals umfaßt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die weitere Integrationsschaltung eine Reihenschaltung aus einem Widerstand
(156) und einem Kondensator (158), deren Verbindungspunkt (155) mit der Schalteinrichtung (162) verbunden
ist und die mit dem entgegengesetzten Ende des Widerstandes (156) mit dem DifferenzSignalgenerator
(42) in Verbindung steht, und eine den Widerstand (156) überbrückende Diode (154) umfaßt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet , daß die Schalteinrichtung
einen Transistor (162) umfaßt, dessen Basis mit der anderen Integrationsschaltung (154,156) in Verbindung
steht und dessen eine Elektrode mit der ersten Integrationsschaltung (153) verbunden ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Einrichtung zur Änderung
des Mittel- oder Zentralwertes zwei Schalteinrichtungen (120,130), die mit der Integrationsschaltung
(46,153) verbunden sind und die jeweiligen Gradienten einer aufsteigenden und abfallenden Flanke des
Signals der Integrationsschaltung durch Ein- und Ausschalten steuern, und eine logische Schaltung (100,
110,116) zwischen dem Differenzsignalgenerator 42 und den beiden Schalteinrichtungen umfaßt, die die Ein-
und Aus-Stellung der beiden Schalter aufgrund wenigstens einer Betriebsbedingung steuern.
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6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Schalteinrichtungen
einen Transistor (120,130) umfaßt, dessen Basis mit der logischen Schaltung (100) und dessen eine gesteuerte
Elektrode mit der Integrationsschaltung (46,153) über einen Widerstand (134,136) verbunden
ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die logische Schaltung (100)
folgende Teile umfaßt: eine Umkehrschaltung (108)
mit einer Ausgangs- und einer Eingangsklemme, deren Eingangsklemme mit dem Differenzsignalgenerator 42
verbunden ist und deren Signal aufnimmt, eine Klemme (118), die ein wenigstens für einen Betriebszustand
der Maschine repräsentatives Signal aufnimmt, eine UND-Schaltung (110) mit zwei Eingangsklemmen und einer
Ausgangsklemme, deren eine Eingangsklemme mit der Ausgangsklemme der Umkehrschaltung (108) und
deren andere Eingangsklemme mit der Klemme (118) verbunden ist, eine weitere Umkehrschaltung (112) mit
einer Eingangsklemme und einer Ausgangsklemme, deren Eingangsklemme mit der Ausgangsklemme der UND-Schaltung
(110) und deren Ausgangsklemme mit der Basis eines der Transistoren(120)verbunden ist, und eine weitere
UND-Schaltung (116) mit zwei Eingangsklemmen und einer Ausgangsklemme, deren beide Eingangskiemmen mit
dem Differenzsignalgenerator (42) und der Klemme (118) und deren Ausgangsklemme mit der Basis des anderen
Transistors (130) verbunden sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet , daß die Widerstände (134,
136) der beiden Schalteinrichtungen (120,130) unterschiedlich
sind.
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Applications Claiming Priority (2)
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| JP15576875A JPS5281434A (en) | 1975-12-27 | 1975-12-27 | Air fuel ratio controller |
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