DE2655879A1 - Katalysatormasse sowie deren herstellung und verwendung - Google Patents
Katalysatormasse sowie deren herstellung und verwendungInfo
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Description
Dipl.-Chem. Bühling
2655879 Dipl.-lng. Kinne
Dipl.-lng. Grupe
Λ *
Bavarlaring 4, Postfach 20 24
8000 München 2
Tel.: (0 89) 53 96 53 -
Telex: 5 24 845 tipat
cable. Germaniapatent München
9. Dezfcmber 1976
B 7'809-ici case B. 28404
Imperial Chemical Industries Limited London/Großbritannien
Katalysatormasse sowie deren Herstellung und Verwendung
Die Erfindung bezieht sich auf einen Katalysator und insbesondere auf einen Katalysator, der Verbindungen der
Metalle der Gruppen V-VIII des Periodensystems enthält sowie auf ein Verfahren zur Herstellung dieses Katalysators
und ein Verfahren, bei dem ein derartiger Katalysator zur Anwendung kommt.
Demzufolge bezieht :sich die Erfindung auf eine Katalysatormasse bzw. -mischung, die gekennzeichnet ist
durch einen Gehalt an Pseudoböhmit-Aluminiumoxid und/oder Pseudo- 'ζ-Aluminiumoxid, an 0 - 80% eines Tonminerals, an
einem Oxid wenigstens eines zweiwertigen Metalls - fakultativ in teilweiser oder vollständiger chemischer Kombination
mit dem Aluminiumoxid - und an einem Oxid wenigstens eines mehrwertigen Metalls der Gruppen VA, VIA und VIIA
des Periodensystems und durch die Form eines Extrudats oder näherungsweise kugeliger Körner von mindestens 0^5
Durchmesser.
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.ς. 2 6 b 5 β 7
Bei dem Periodensystem, auf das in dieser Beschreibung Bezug·genommen wird, handelt es sich um das,
das in dem Register des vom Britischen Patentamt herausgegebenen "Abridgments of Specifications" genannt wird.
Alle Prozentangaben beziehen sich - sofern nicht anders angegeben - auf eine Gewichtsangabe und sind bei der
Masse für die in Luft bei 6500C nicht flüchtigen Bestandteile
berechnet.
Der Ausdruck "Katalysatormasse" bzw. "Katalysatormischung",
der hier für oxidische Mischungen verwendet wird, erfaßt sowohl Massen, die selbst eine katalytisch^
Wirksamkeit bei chemischen Reaktionen zeigen, als auch Massen, die Vorstufen von Katalysatoren darstellen, wobei
z.B. Oxide bis zu einem gewissen Ausmaß in das freie Metall oder zu einem Sulfid oder beiden umgesetzt werden
müssen, bevor sie irgendeine oder das gewünschte Ausmaß katalytischer Wirksamkeit ausüben. Gewöhnlich wird die
oxidische Mischung im Handel geführt und wird durch das Betriebspersonal bei katalytischen Prozessen sulfidisiert
oder reduziert oder beides. Der Ausdruck "mehrwertig" bedeutet
nicht irgendein besonderes Wertigkeitsniveau in der Masse.
Pseudoböhmit ist ein hydratisiertes Aluminiumoxid,
das im Hinblick auf den Wassergehalt und die Kristallitgroße zwischen dem amorphen Aluminiumoxidhydrat und dem
<£ -Aluminiumoxidmonohydrat (Böhmit) liegt. Sein Wassergehalt
liegt gewöhnlich zwischen 20 und 35%. Sein charakteristischer Kristallxtdurchmesser liegt in dem Bereich von
20 bis 50 Ängström-Einheiten, was mit mindestens 150 und möglicherweise über 1000 beim c£-Aluminiumoxidmonohydrat
zu vergleichen ist. Die spezifische Oberfläche des Pseudo-
böhmits liegt typisch in einem Bereich von 200 bis 400 m /g,
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was mindestens etwa zwei bis viermal so viel ist, wie bei dem CG -Älumxnxumoxidmonohydrats; beim Calcinieren
geht Wasser verloren und ein wasserfreies Aluminiumoxid hoher spezifischer Oberfläche verbleibt, sofern die
Calcinierungstemperatur zur Herstellung von cC -Aluminiumoxid
nicht hoch genug ist. Eine typische spezifische Oberfläche liegt in dem Bereich von 200 bis 600 (z.B. 350) m2/g
für Pseudoböhmit, das 6 Stunden lang bei einer Temperatur in einem Bereich von 300 bis 8000C calciniert worden ist.
Bei Temperaturen bis zu etwa 8500C fällt als Calcinierungsprodukt
Pseudo-ψ-Aluminiumoxid (Pseudo-gamma-Aluminiumoxid)
an, darauf bis zu etwa 1000°C das cT-Aluminiumoxid (Delta-Aluminiumoxid) und bis zu etwa 12000C das "υ -Aluminiumoxid
(Theta-Aluminiumoxid). (Pseudo- Ϋ~ -Aluminiumoxid
ist ein "Übergangs-Aluminiumoxid", das sich auf ^"-Aluminiumoxid
bezieht, ähnlich wie Pseudoböhmit auf cC -Älumxnxumoxidmonohydrat bezogen wird.
Das Röntgendiagramm des Pseudoböhmits ist
charakteristisch und unterscheidet sich von dem des kristallinen Böhmits einer Kristallitgröße von 150 Angström-Einheiten
und darüber und zeigt eine 0,5-1°-Verschiebung
zu kleineren Braggschen Winkeln und verbreiterte Beugungspeaks, was auf den geringeren Grad der Kristallinität wie
auch auf die Verschiebung der ersten Röntgenstrahlenindifferenz von etwa 6,11 zu einem Wert in dem Bereich von
6,3 bis 6,8 Ängström-Einheiten zurückgeht.
Es muß bemerkt werden, daß Pseudoböhmit anderswo genauer definiert worden ist und daß daher der das
Pseudoböhmit beim erfindungsgemäßen Katalysator bildende Te71 Modifikationen des Aluminiumoxids erfassen kann, die
außerhalb derartiger Definitionen liegen. Jedoch hat min-
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destens 30% des Aluminiumoxids in der Masse einen Kristallitdurchmesser m dem Bereich von 25 bis 50 Angström-Einheiten
wie bei einem eng definierten Pseudoböhrait.
Eine bevorzugte Form des Pseudoböhmits als Träger hat ein Rontgenbeugungsmaximum (Kr-Strahlung des
Cu) von 6,3-6,8, 3,1-3,2 und 2,3 - 2,35 Angström-Einheiten.
Vorzugsweise hat es bei leichtem Schütteln eine Schüttdichte ("tapped bulk density") von 0,2 - 0,7 g/ml.
Vorzugsweise wird es dadurch charakterisiert, daß es nach einer Calcinierung bei 2500C eine Porenvolumenverteilung
aufweist, die nachfolgend wiedergegeben wird:
Porendurchmesser Porenvolumen
Angström-Einheiten ml/g
unter 60 0-0,2
60 - 120 0,02 - 0,5
120 - 800 0,05 - 0,5'
800 - 2000 0,03 - 0,2
über 2000 0,1 - 3,0
gesamt 0,2 - 4,4
Nützliche Übersichten und Definitionen verschiedener Aluminiumoxide sind in dem Heft von Osment (Nr. 730276
des International Automotive Engineering Congress, Detroit, 8.-12. Januar 1973) und in der Broschüre
"Alumina Properties" zweite Auflage, 1972, Alcoa Research Laboratories, zu finden.
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Das zweiwertige Metall der Katalysatormasse ist vorzugsweise ein Übergangsmetall oder umfaßt dieses, insbesondere
ein oder mehrere von denen, die im metallischen oder sulfidischen Zustand katalytische Wirksamkeit zeigen,
z.B. Eisen, Kobalt, Nickel, Kupfer oder Zink. Der Anteil des zweiwertigen Metalls - berechnet als Monoxid - liegt
zweckmäßigerweise in dem Bereich von 1 bis 25%, insbesondere von 2 bis 8% der Gesamtmenge eines derartigen Oxids, des
Oxids des mehrwertigen Metalls, des Aluminiumoxids und Tonminerals, ausschließlich des Tonminerals im Überschuß
von 25% (siehe unten). Das Ausmaß des chemischen Kombinierens' des Metalloxids des zweiwertigen Übergangsmetalls
mit Aluminiumoxid liegt geeigneterweise in dem Bereich von 5 bis 5 0% des Oxids in der Katalysatormasse. Wenn kein
Übergangsmetalloxid alternativ oder zusätzlich zu dem Oxid des zweiwertigen Übergangsmetalls vorliegt, stammt
es vorzugsweise aus der Gruppe HA des Periodensystems und es handelt sich insbesondere um Magnesiumoxid, wovon
1 bis 25%, z.B. etwa 10%, geeigneterweise vorhanden sind. (Hierbei handelt es sich um einen Zusatz zu irgendeinem
Magnesiumoxid, das in kombinierter Form in dem Tonmineral enthalten ist).
Bei einer bevorzugten Katalysatormasse ist das Oxid des zweiwertigen Metalls in engste Assoziation mit
dem Pseudoböhmit gebracht worden, in dem ein entsprechendes lösliches Salz mit ihm vor dem Zusatz einer Verbindung
des mehrwertigen Metalls zur Reaktion gebracht worden ist. Eine Möglichkeit hierzu besteht in dem gemeinsamen
Ausfällen mit Aluminium unter den Bedingungen, unter denen sich Pseudoböhmit bildet.
Der Anteil des Oxids des mehrwertigen Metalls liegt zweckmäßigerweise in dem Bereich von 5 bis 25%, insbesondere
zwischen 8 bis 17% - berechnet als das äquivalente
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tatsächliche oder rein spekulative Oxid M03 und bezogen
auf die Gesamtmenge eines solchen Oxids, des Oxids des zweiwertigen Metalls, des Aluminiumoxids und auschließlich
des Tonminerals in einem Überschuß von 25% (siehe unten). Von höchster Bedeutung ist es, wenn das vorliegende
Oxid des mehrwertigen Metalls auf Molybdän oder Wolfram oder auf diese beiden Metalle zurückgeht, insbesondere
wenn sich das Oxid des zweiwertigen Metalls von Kobalt oder Nickel oder beiden ableitet.
Zusätzlich zu den Metalloxiden und dem Pseudoböhmit kann die Katalysatormasse des weiteren Aluminiumoxid
enthalten, zweckmäßxgerwexse bis zu einer Menge von 0,5 bis 10% der Summe des Pseudoböhmits und des Pseudoft--Aluminiumoxids.
Dieses weitere Aluminiumoxid stellt vorzugsweise einen solchen Typ dar, der unter sauren Bedingungen
gebildet wird, wie durch thermische Zersetzung eines Aluminiumsalzes, wie Aluminiumnitrat oder basisches
Aluminiumnitrat, wobei dieses Salz als solches oder durch eine in-situ-Reaktion der Säure mit Aluminiumoxid, z.B.
mit PseudobÖhmit, eingeführt werden kann.
Das Tonmineral bietet verschiedene Vorteile. Ein Vorteil besteht darin, daß die Extrudate oder Körner der Katalysatormasse
mechanisch fester sind. Wenn ein Tonmineral vorliegt, kann der PseudobÖhmit in Form relativ großer Teilchen,
die nachfolgend definiert werden, eingebracht werden, die bequemer zu handhaben sind als feines zerteiltes
Material. Ein anderer Vorteil besteht darin, daß der Ton eine Säurefunktion einführen kann, wenn dies erforderlich
ist, wie es bei der Wasserstoffbehandlung kohlenstoffhaltiger
Materialien hohen Molekulargewichts, wie Rückstandsöl, der Fall sein kann. Unter den Tonen, die
verwendet werden können, befinden sich Kaolinite, Mont-
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morillonite, Attapulgite (einschließlich Sepiolith),
Hüte und Allophane und andere Tone, wie Bleicherde, Chlorite und Serpentin. Modifizierte Tone, z.B. säuregewaschene
Tone oder Tone, die z.B. mittels Calcium- oder Magnesiumoxid neutralisiert worden sind, können anwesend
sein. Wenn die Katalysatormasse für ein Verfahren zur Anwendung kommen soll, bei dem ein Kohlenwasserstoff behandelt
wird und die Bildung von freiem Kohlenstoff auf ein Minimum zurückzuführen ist, handelt es sich bei dem
Ton vorzugsweise um Sepiolith.
Anstelle des Tonminerals oder auch zusätzlich zu diesem kann die Masse synthetische Silicate, z.B.
Magnesiumsilicat oder saures Aluminiumsilicat, wie amorphe oder kristalline Zeolithe, enthalten. Bei besonderen Anwendungsfällen
kann es Halogenionen oder hydraulischen Mörtel enthalten.
Um eine vorteilhafte mechanische Festigkeit zu erzielen, liegt der Anteil des Tonminerals zweckmäßiger weise
in dem Bereich von 10 bis 25%. In Abhängigkeit von dem jeweils verwendeten Tonmineral und von dem Verfahren
bei dem der Katalysator eingesetzt werden soll, kann der Anteil höher sein, z.B. in dem Bereich von 25 bis 80%,
insbesondere 45 bis 65%, wenn z.B. das Tonmineral Magnesiumsilicat, wie Sepiolith, darstellt. Ein Überschuß
über 25% wird als ein Streck- bzw. Verdünnungsmittel aufgefaßt, jedoch hat der so gestreckte Katalysator dennoch
eine ausreichende Wirksamkeit bei der Hydrodesulfurierung ("hydrodesulphurising") von Kohlenwasserstoffen eines
Siedepunkts bis zu 2000C. Auch ist er besonders geeignet,
wenn ein billiger Katalysator als Ergebnis einer kurzen Verfahrensdauer gebraucht. ird.
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Die Extrudate oder Körner der Katalysatormasse haben vorzugsweise ihre längste Abmessung bis zu 25, insbesondere
bis zu 2 bis 12 mm. Die Extrudate sind zweckmäßigerweise angenähert zylindrisch, aber sie können
auch im Querschnitt von der Kreisform abweichen und z.B. elliptisch oder gelappt sein. Die Körner können nach
irgendeinem geeigneten Verfahren geformt worden sein, z.B. durch Sprühkristallisation oder Naßgranulieren.
Die mittlere diametrale Druckfestigkeit liegt typischerweise über 2 kg, z.B. bei 20 bis 25 kg bei zylindrischen
Extrudaten und bei 3 bis 10 kg bei Körnern, wenn deren Durchmesser in dem Bereich von 2 bis 5 mm liegt und mit
entsprechender Festigkeit bei anderen Durchmessern. Die Schüttdichte liegt typisch im Bereich von 0,4 bis 1,0 g/ml
für Extrudate und von 0,3 bis 0,8 g/ml bei Körnern.
Die Masse hat vorzugsweise ein hohes Porenvolumen, insbesondere über 0,2, z.B. in dem Bereich von 0,5 bis
1,5 ml/g, wovon mindestens 0,03 ml/g auf Poren eines
Durchmessers von größer als 2000 Angström-Einheiten entfällt.
Der Oberflächenbereich liegt vorzugsweise in dem Bereich von 100 bis 400 m2/g. Diese mikrokristallinen
Daten gelten für eine Masse in calcinierter Form, die für das Einbringen in einen katalytischen Reaktor gebrauchsfertig
ist.
Bei bevorzugten Massen wird die Verteilung der Partikeldurchmesser des Pseudoböhmits so gewählt, daß
das oben genannte Hochporenvolumen an großen Poren in Kombination mit einer hinlänglichen Partikelfestigkeit
gegeben ist. Bei einer Verteilung, die vorzugsweise in Gegenwart eines Tonminerals angewandt wird, liegen die
Gewichtsprozentangaben wie folgt:
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- Sr-
Durchmesser o
■s
(Mikrometer)
über 600 0,0
300 - 600 0-15
105 - 300 5-45
75 - 105 0-20
40 - 75 15 - 30
20 - 40 10 - 30
10-20 0-30
unter 10 0-30
Bei einer anderen Verteilung, bei der die Gegenwart des Tonminerals weniger vorteilhaft ist, ist der
maximale Durchmesser kleiner und wie folgt:
Durchmesser
(Mikrometer)
(Mikrometer)
über 105 0,0
40 - 105 0-15
20 - 40 15 - 25
10 - 20 20 - 40
unter 10 30-50
Die Erfindung erfaßt davon abgeleitete Katalysatormassen, soweit sie mittels Reduktion von mindestens
einem Teil des Oxidgehalts zum freien Metall oder durch die Umsetzung zu Sulfiden oder beides beschrieben werden, und
ebenfalls Massen, bei denen das Pseudoböhmit teilweise oder vollständig durch Wärmebehandlung zum Pseudo- /- -Aluminiumoxid
oder S-Aluminiumoxid oder, was weniger bevor-
70 9 8 2 5/0994 oRiialHAL -^spectted
zugt wird, zum 'V-Aluminiumoxid umgesetzt wird.
Ferner bezieht sich die Erfindung auf ein Verfahren zur Herstellung der Katalysatormasse, das dadurch
gekennzeichnet ist> daß man mindestens zwei der folgenden Verbindungen
(a) Pseudoböhmit,
(b) Oxid oder Oxide eines zweiwertigen Metalls, und
(c) Oxid oder Oxide mehrwertiger Metalle und/oder Verbindungen, die zu solchen Oxiden thermisch
zersetzbar sind,
mit einem oder mehreren der anderen fakultativ oder bevorzugt
in der Masse enthaltenen, vorstehend genannten
Bestandteilen zusammenbringt, die erhaltene Mischung mittels Extrusion oder mittels Granulieren zu näherungsweise kugeligen Körnern formt, die noch nicht bereits zugefügten Komponenten beifügt .und das gewonnene Produkt trocknet
und calciniert.
Bestandteilen zusammenbringt, die erhaltene Mischung mittels Extrusion oder mittels Granulieren zu näherungsweise kugeligen Körnern formt, die noch nicht bereits zugefügten Komponenten beifügt .und das gewonnene Produkt trocknet
und calciniert.
Bei der bevorzugten Reihenfolge des Mischens
der Bestandteile wird das Oxid des zweiwertigen Metalls
oder die dazu thermisch zersetzbare Verbindung vor irgendeiner Verbindung des mehrwertigen Metalls oder der mehrwertigen Metalle mit dem Pseudoböhmit in Kontakt gebracht. Ein derartiges Inkontaktbringen kann z.B. durch gemeinsames Ausfällen einer zu einem Oxid des zweiwertigen Metalls oder der zweiwertigen Metalle thermisch zersetzbaren Verbindung mit einer Aluminiumverbindung unter den Bedingungen erfolgen, die Pseudoböhmit entstehen lassen.
Alternativ kann eine lösliche Verbindung des zweiwertigen Metalls oder der zweiwertigen Metalle mit bereits gebildetem Pseudoböhmit gemischt werden, was vor oder während oder - was weniger bevorzugt wird - nach der formgebenden
der Bestandteile wird das Oxid des zweiwertigen Metalls
oder die dazu thermisch zersetzbare Verbindung vor irgendeiner Verbindung des mehrwertigen Metalls oder der mehrwertigen Metalle mit dem Pseudoböhmit in Kontakt gebracht. Ein derartiges Inkontaktbringen kann z.B. durch gemeinsames Ausfällen einer zu einem Oxid des zweiwertigen Metalls oder der zweiwertigen Metalle thermisch zersetzbaren Verbindung mit einer Aluminiumverbindung unter den Bedingungen erfolgen, die Pseudoböhmit entstehen lassen.
Alternativ kann eine lösliche Verbindung des zweiwertigen Metalls oder der zweiwertigen Metalle mit bereits gebildetem Pseudoböhmit gemischt werden, was vor oder während oder - was weniger bevorzugt wird - nach der formgebenden
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Maßnahme erfolgen kann. Bei dem Verfahren handelt es sich bei der Verbindung vorzugsweise um ein Salz oder eine starke
Säure, z.B. ein Nitrat und Überschußsäure, oder ein lösliches Aluminiumsalz kann anwesend sein. Die Extrudate und
angenäherten Kugeln, die durch die formgebende Maßnahme gewonnen werden, können getrocknet werden, vorzugsweise
bis zu einem relativen Wassergehalt in dem Bereich von 50 bis 90%, da dieser zu einer größeren Festigkeit führt.
Alternativ können sie mit Dampf behandelt werden. Vorzugsweise werden sie bei z.B. 500 bis 9000C calciniert, um
mindestens etwas die Spinell-Bildung zu bewirken. Wenn das gemeinsame Ausfällen zur Anwendung kommt, wird das
Fällungsprodukt getrocknet und calciniert, vorzugsweise innerhalb 48 Stunden nach dessen Bildung.
Nach dem Zusatz des Oxids des zweiwertigen Metalls und nach einem derartigen Trocknen und/oder Bedampfen und/
oder Calcinieren wird das Oxid des mehrwertigen Metalls oder der mehrwertigen Metalle vorzugsweise als lösliches
Salz, das zu dem Oxid thermisch zersetzbar ist, zur Anwendung gebracht. Das Salz kann das Metall als Kation oder
als Anion enthalten. Molybdän und Wolfram werden zweckmäßigerweise in Form des Ammoniummolybdats oder Ammoniumwolf
ramats eingeführt. Eine weitere Calcinierung bei z.B. 400 bis 8500C wird vorzugsweise durchgeführt.
Wenn ein Tonmineral· anwesend ist, wird es vorzugsweise mit dem Pseudoböhmit vor oder während der fornugebenden
Maßnahme gemischt. Das gleiche gilt für a^e
anderen wasserunlöslichen Bestandteile. Wenn eine starke Säure oder ein wasserlösliches Aluminiumsalz während des
Formens vorliegt, bezieht es sich zweckmäßigerweise auf 0,1 bis 10% - berechnet als HNO., - des als Pseudoböhmit
eingeführten Aluminiumoxids.
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Das bevorzugte Verfahren zum Formen ist das Naßgranulieren,
insbesondere in einem Schalengranulator (dish-granulator), obwohl ein Paddelrührer oder ein Quirl
benutzt werden kann. Die Körner werden üblicherweise gesiebt, um den erforderlichen Porendurchmesserbereich auszuwählen,
wonach die Körner des Siebrückstands zerstoßen und zurückgeführt werden und die Körner des Siebdurchlaufs
ohne oder mit Zerstoßen zurückgeführt werden.
Die Katalysatoren sind bei einer Vielzahl von chemischen Prozessen nützlich, insbesondere bei der Entfernung
von Heteroatomen in Kohlenwasserstoffderivaten
mittels Wasserstoff, wie z.B. bei der Reindarstellung von Kohlenwasserstoffeinsatzprodukten für katalytische oder
Verbrennungsprozesse durch den Entzug von Schwefel, Halogenen, Stickstoff, Sauerstoff und/oder Metallen mittels
Wasserstoff. Bei derartigen Verfahren wird das Heteroatom zum Schwefelwasserstoff oder Halogenwasserstoff, Ammoniak
oder Wasser, wobei diese Verbindungen leicht physikalisch oder chemisch abgetrennt werden können, oder zu Metallen
bzw. Metallverbindungen, die sich absetzen, umgesetzt. Diese Art der Reindarstellung ist zur Entfernung von
Schwefel aus normalerweise flüssigen Kohlenwasserstoffeinsatzstoffen ("Naphtha") bedeutsam, die mit Dampf katalytisch zur
Reaktion gebracht werden sollen, um Gase zu liefern, die entsprechend der Temperatur, dem Druck und dem Dampf verhältnis
Wasserstoff, Kohlenmonoxid, Kohlendioxid und Methan in verschiedenen Anteilen enthalten. Als ein Ergebnis der
hohen Aktivität und der besonderen Porengrößenverteilung des bevorzugten erfindungsgemäßen Katalysators zeigte es
sich, daß es praktisch ist, die "schweren" Naphthas und Kerosine eines Siedebereichs von 200 bis 3500C zusätzlich
mit den Naphthas eines Siedepunkts bis zu 200°C# die unter Verwendung verfügbarer Katalysatoren hydrodesulfuriert
werden, sorgsam zu hydrodesulfurieren. Wenn der Katalysator
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durch die Bildung von Kohlenstoff desaktiviert ist, kann
er durch Behandlung mit Dampf und Luft regeneriert werden.
Andere bedeutende Anwendungsfälle des Katalysators
umfassen die katalytische Kohlenoxid-Konvertierung mit Dampf, um Kohlendioxid und Wasserstoff zu bilden, wobei
Schwefel enthaltende Einsatzgase verwendet werden, so daß der Katalysator in dem sulfidischen Zustand vorliegt.
Auch kann der Katalysator zur Zersetzung von Stickstoffoxiden in Kohlenmonoxid enthaltenden Gasen im Hinblick auf
die katalytische Kohlenoxid-Konvertierung verwendet werden.
Eine Lösung von Natriumaluminat, die Na„O, Al3O3
und Wasser in den molaren Anteilen von 1,25, 1,0 bzw. 54,5 enthält, und eine Lösung von Aluminiumsulfat und
Kobaltnitrat, die Al3O3, SO3, Co, NO3 und Wasser in den
molaren Anteilen von 1,0, 3,0, 0,13, 0,26 bzw. 127 enthält, wurde bei 6O0C und mit einer Zufuhrgeschwindigkeit
von 3 0 Litern jeder Lösung pro Stunde in einen kontinuierlich arbeitenden Mischer geleitet, bis von jeder 12,5
Liter benützt worden sind. Der Abfluß wurde in einem Alterungstank gesammelt und ohne Rühren bis zu 5 Minuten
nach Beendigung des Mischens gealtert: so wurde der zuerst gebildete Niederschlag 3 0 Minuten lang gealtert und der
zuletztgebildete 5 Minuten lang. Die Aufschlämmung wurde
während der nächsten 25 Minuten gefiltert und dann auf einem kontinuierlich arbeitenden Vakuumfilter mit Wasser in einer
Menge von 120 Litern pro Stunde so lange gewaschen, bis sie im wesentlichen frei von Natrium war. Der Filterkuchen
wurde wieder in eine Aufschlämmung überführt, erneut gefiltert
und dann mit einer 10%igen Ammoniumnitrat-Lösung in einer Menge von 50 Litern pro Stunde gewaschen. Der
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Filterkuchen wurde dann über Nacht bei 900C getrocknet.
Mittels eines Röntgendiagramms wurde gezeigt, daß er im wesentlichen aus Pseudoböhmit mit einer Kristallitgröße
von etwa 32 und Hauptpeaks bei 6,44, 3,15 und 3,3 2 Angström-Einheiten
besteht. Eine Versuchsprobe davon wurde bei 7500C 6 Stunden lang erhitzt und im Hinblick auf
mikrokristalline Eigenschaften untersucht, wobei die folgenden Ergebnisse herhalten wurden:
Oberflächenbereich 28 5 m /g
Schüttdichte des Pulvers 0,5 g/cm
Verteilung des Porenvolumens:
Porendurchmesser Porenvolumen (Angström-Einheiten) ml/g
unter 60 0,11
60 - 120 0,12
120 - 800 0,15
800 - 2000 0,12
- 20000 0,11
gesamt 0/61
Verteilung der Partikeldurchmesser: Durchmesser g.
(Mikrometer)
150 - 600 40,5
105 - 150 10
75 - 105 12
40 - 75 15,2
20 - 40 13
10-20 5 5-10 1
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Eine Menge des getrockneten, jedoch nicht calcinierten
Trägerpulvers wurde in einen 45 ,72 cm-Schalengranulator
eingebracht, der mit 4 0 Upm und mit einem Neigungswinkel von 45° rotierte. Zur Bildung von Körnern bis zu
etwa 5 mm wurde langsam Wasser eingeleitet. Die Menge an eingebrachtem Material wurde so geregelt, daß Körner hergestellt
wurden, die in einer Menge von etwa 6 kg pro Stunde überliefen. Diese enthielten etwa 60% eines Materials,
das bis zu 10000C flüchtig war. Sie wurden bei 1200C
6 Stunden lang getrocknet und bei 7500C 6 Stunden lang calciniert.
Eine Menge der calcinierten Körner wurde in einer rotierenden Trommel plaziert und mit einer ausreichenden
Ammoniummolybdatflüssigkeit (17,3% MoO3) besprüht, um auf
die Körner 11,5% MoO3 aufzutragen. Das Produkt wurde bei
1200C 6 Stunden lang getrocknet und bei 5500C 6 Stunden
2 lang calciniert. Der Oberflächenbereich betrug 285m /g und
die Verteilung des Porenvolumens lag wie folgt:
Porendurchmesser π , , Ί , .
Porenvolumen (ml/g)
(Angström-Einheiten)
unter 60 0,13
60 - 120 0,01
120 - 800 0,025
800 - 2000 0,015
2000 - 20000 0,06
Eine Fraktion des Größenbereichs von 2,4 bis 4,75 mm (ASTM 4-8), der Schüttdichte von 0,72 g/ml und
der Druckfestigkeit von 3,6 kg wurde ausgewählt, um für
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den vorstehend beschriebenen Verfahrensablauf der Entschwefelung
mittels Wasserstoff eingesetzt zu werden.
Der Träger und der Katalysator zeigten ein tiefes Blau, was auswies, daß sich verschiedene Prozent des Kobaltoxids
mit Aluminiumoxid kombiniert hatten, um ein Spinell zu bilden.
Herstellung des Katalysators aus dem sprühgetrockneten
Das verwendete Pseudoböhmit hatte die folgenden Eigenschaften:
Verlust bei 1000°C 35%
Struktur des Röntgendiagramms: ungeordnetes Pseudoböhmit mit einer Kristallgröße von etwa 45 und
Hauptpeaks bei 6,45, 3,14 und 2,32 Angström-Ein-Einheiten,
Oberflächenbereich nach der Calcinierung bei 25O0G: 280m2/g,
Dichte des Pulvers nach dem Calcinieren bei 2500C: 0,28 g/ml,
Verteilung des Porenvolumens:
| Porendurchmesser | Porenvolumen |
| (Ängström-Einheiten | (ml/g) |
| unter 6 0 | 0,1 |
| 60 - 120 | 0,15 |
| 120 - 800 | 0,28 |
| 800 - 2000 | 0,04 |
| 2000 -20000 | 0,60 |
| gesamt | 1,17 |
709825/0994
| -W- | - 600 | % | |
| - 150 | 24 | ||
| Verteilung des | Partikeldurchmessers: | - 105 | 10 |
| Durchmesser (Mikrometer) | - 75 | 7 | |
| 150 | - 40 | 15 | |
| 105 | - 20 | 25 | |
| 75 | - 10 | 10 | |
| 40 | unter 5 | 10 | |
| 20 | 5 | ||
| 10 | |||
| 5 |
Hundert Gewichtsteile dieses Pseudoböhmit-Aluminiumoxids wurden in trockenem Zustand mit 15,3 Gewichtsteilen
Sepiolith in einem Mischer 5 Minuten lang vermischt; bei einer verlustfreien Basis betrug das Verhältnis von Aluminiumoxid
zu Sepiolith 5:1. Die Mischung wurde kontinuierlich in einer Menge von 35-45 kg/Stunde in einen Schalengranulator
eingeleitet, der einen Durchmesser von 1 m aufwies und bei einem Neigungswinkel von 38° zur Vertikalen
und mit einer Geschwindigkeit von 18 üpm arbeitete. Zur
gleichen Zeit wurde eine Lösung von Kobaltnitrat (8,7%) und
Aluminiumnitrat (4,6%) in einer solchen Menge aufgesprüht, daß 3,4% CoO bezogen auf die Gesamtmenge an Aluminiumoxid
plus Sepiolith und 3,75% äquivalente Salpetersäure bezogen auf das Gesamtaluminiumoxid anfielen. Die von der
Schale abgezogenen Körner enthielten 59,5% des bis zu 10000C flüchtigen Materials. Sie wurden in einem Rotationstrockner unter Verwendung eines Gases von anfangs 2500C
getrocknet, 6 Stunden lang bei 55 00C calciniert und in
eine rotierende Trommel überführt, in der sie mit einer ausreichenden Ammoniummolybdatflüssigkeit (17,3% MoO3)
besprüht wurden, um 12,5% MoO3 aufzutragen. Die beladenen
Körner wurden bei 8O0C bei hoher relativer Feuchtigkeit
getrocknet und bei 5500C 6 Stunden lang calciniert. Der
Oberflächenbereich der Körner betrug 244 m /g. Ihre Ver-
709825 /099A
teilung des Porenvolumens war wie folgt:
Porendurchmesser Porenvolumen
(Angström-Einheiten) (ml/g)
unter 6 0 0,1
60-120 0,13
120 - 800 0,34
800 - 2000 0,09
2000 - 20000 0,03
Eine Fraktion einer Größe von 3± 0,8 mm, einer mittleren Druckfestigkeit von 2,3 kg und einer Schüttdichte
von 0,4 9 wurde ausgewählt, um bei dem vorstehend beschriebenen Verfahrensablauf der Entschwefelung mittels Wasserstoff
zur Anwendung zu kommen. Die Farbe des Katalysators war tiefblau.
Das Pseudoböhmit hatte die folgenden Eigenschaften: Verlust bei 10000C 4 0%
Struktur des Röntgendiagramms: Pseudoböhmit mit Kristallitgröße
von etwa 45 und Hauptbeugungsintensitäten bei 6,40, 3,18 und 2,33 Angström-Einheiten,
Oberflächenbereich nach der Calcinierung bei 2500C: 268 m2/g,
Dichte des Pulvers nach der Calcinierung bei 2500C: 0,25 g/ml,
Verteilung des Porenvolumens: Porendurchmesser Porenvolumen
(Angström-Einheiten) (ml/g)
unter 60 0,01
60 - 120 0,30
120 - 800 ' 0,25
800 - 2000 0,08
2000 - 20000 0,43
gesamt 709825/0994 1 '07
Verteilung des Partikeldurchmessers:
| Durchmesser (Mikrometer) | Gew |
| 40 - | 1,5 |
| 20 - | 20 |
| 10 - | 39 |
| 5 - | 20 |
| - 105 | 17 |
| - 40 | |
| - 20 | |
| - 10 | |
| 5 und darunter |
Es wurde in einer Menge von 5 kg pro Stunde einem 45,72 cm-Schalengranulator zugeführt, der mit einem Neigungswinkel
von 33° zur Vertikalen und mit einer Geschwindigkeit von 40 Upm betrieben wurde. Zur gleichen Zeit wurde eine
Lösung von Kobaltnitrat (8,1%) und Aluminiumnitrat (40%)
in einer solchen berechneten Menge aufgesprüht, daß auf dem Aluminiumoxid 3,6% CoO und 3,75% äquivalente Salpetersäure
anfielen. Die Körner wurden in einer Menge von 8 kg pro Stunde abgezogen und enthielten 58,5% eines bis zu
10000C flüchtigen Materials. Sie wurden über Nacht bei
800C unter den Bedingungen hoher relativer Feuchtigkeit
getrocknet, dann 6 Stunden lang bei 5500C calciniert. Sie
wurden in eine rotierende Trommel überführt und mit 11,2% MoOo beladen, indem die berechnete Menge an Ammoniummolybdatflüssigkeit
(17% MoO.,) aufgesprüht wurde. Die beladenen
Körner wurden während 17 Stunden bei 800C getrocknet, dann 6 Stunden bei 5500C calciniert. Ihr Oberflächenbereich
und die Verteilung des Porenvolumens waren die gleichen wie bei den Körnern nach dem Beispiel 2. Eine
Fraktion des Körnungsbereichs von 2,4 bis 4,75 mm (ASTM 4-8), der mittleren Druckfestigkeit von 3,6 kg und der
Schüttdichte von 0,55 wurde ausgewählt, um bei dem vorstehend beschriebenen Verfahrensablauf der Entschwefelung
mittels Wasserstoff eingesetzt zu werden. Die Farbe der Körner war tiefblau.
709825/0994
halt unter 50%
Das eingesetzte Pseudoböhmit entsprach dem des
Beispiels 2. Das verwendete Sepiolith hatte die folgende Verteilung des Partikeldurchmessers:
Durchmesser (Mikrometer) %
150 und mehr NULL
105 - 150 - 50
75 - 105 29
40 - 75 20
20 - .40 1
20 und weniger 0
Zweiundfünfzig Gewichtsteile des Pseudoböhmits
wurden trocken mit 69 Gewichtsteilen Sepiolith während 5 Minuten in einem Mischer vermischt; auf einer verlustfreien
Basis lag der Anteil von Aluminiumoxid zu Sepiolith bei 2:3. Diese Mischung wurde in einer Menge von 5 kg pro
Stunde in einen 45,72 cm-Schalengranulator eingebracht,
der mit einem Neigungswinkel von 33° zur Vertikalen und einer Geschwindigkeit von 38 Upm arbeitete. Zur gleichen
Zeit wurde eine Lösung von Kobaltnitrat (8,5%) und Aluminiumnitrat (4,0%) in einer Menge aufgesprüht, die 3,1%
CoO auf dem Aluminiumoxid plus Sepiolith und 2,6 Gew.% einer äquivalenten Salpetersäure (vom Aluminiumnitrat)
auf dem Aluminiumoxid plus Sepiolith lieferte. Körner wurden in einer Menge von 7,5 kg pro Stunde entnommen,
die 51% bei 10000C flüchtiger Materie enthielt. Sie wurden
während 17 Stunden bei einer hohen relativen Feuchtigkeit
getrocknet, 6 Stunden lang bei 5500C calciniert und in eine rotierende Trommel überführt und mit 11,6% MoO.,
mittels Aufsprühen einer berechneten Menge an Ammoniummolybdatflüssigkeit (17% MoO_) beladen. Die beladenen
709825/0994
Körner wurden während 17 Stunden bei 12 00C getrocknet und
6 Stunden lang bei 5500C calciniert. Ihr Oberflächenbe-
reich betrug 136 m /g. Eine Fraktion eines Körnungsbereichs
von 2,4 bis 4,75, einer mittleren Druckfestigkeit
von 4 kg und einer Schüttdichte von 0,52 wurde für das vorstehend beschriebene Verfahren zur Entschwefelung
mittels Wasserstoff ausgewählt. Aufgrund der tiefblauen Farbe der Körner war es offensichtlich, daß mehrere Prozent
Kobalt-Spinell vorlagen.
In einen Laborreaktor eines Katalysatorbettvolumens von 100 ml wurden die Katalysatoren der Beispiele
bis 4 mit einem kommerziell erhältlichen Kobaltmolybdat-Katalysator (Comox 471) unter den folgenden Bedingungen
verglichen:
Ausgangskohlenwasserstoff Gasöl eines Kochpunktes
von 174-349°C, anfänglicher Schwefelgehalt 0,2% Gew./Gew. als S
Temperatur 3700C
Druck 31,6 atü (450 psig)
H2/öl-Verhältnis 240 Liter/Liter Flüssig
keit
Raumgeschwindigkeit des Öls 2 Liter Flüssigkeit/Liter
Katalysator/Stunde
Jeder wurde 5 Tage lang einem Betrieb unterzogen, um die Sulfurierung des Katalysators abzuschließen und so
eine stabile Wirksamkeit zu erreichen. Danach wurde der Schwefelgehalt des Auslasses in Intervallen über eine
709825/0994
Periode von bis zu 55 Tagen insgesamt gemessen. Es wurde beobachtet, daß jeder Katalysator während der Betriebsdauer
seine Aktivität beibehielt. Folglich wird das Mittel der gemessenen Werte wiedergegeben. Die charakteristischen
Eigenschaften eines jeden Katalysators und die Verfahrensergebnisse werden in der Tabelle 1 wiedergegeben.
| Katalysatorwerte | 11,5 12,5 11,2 11,6 11,6 |
Schütt dichte |
Körner Durchmesser (mm) |
Verfahrenswerte | Tage 5-10 |
lange Periode |
|
| Ver- suchs- Nr. |
%CoO | 0,70 0,49 0,54 0,52 0,74 |
2,4-4,75 3 ± 0,8 2,4-4,75 2,4-4,75 2,6 |
Relative Aktivität "A" am Auslaß | 19(14,5] 25(19) 26(20) 12(9) 11(9,5) |
30*(23) 14* (9,5) |
|
| Beisp.1 Beisp.2 Beisp.3 Beisp.4 Comox47 |
2,2 2,9 3,2 2,7 13,3 |
S. ppm Gew/Gew |
|||||
| 70 40 50 88 100 |
|||||||
* 5 bis 55 Tage
i 15 bis 50 Tage
i 15 bis 50 Tage
** Die relative Aktivität "A" ist das Verhältnis des Schwefelgehaltes
der flüssigen Beschickung zu dem des Kohlenwasserstoffproduktes.
Die in Klammern gesetzten Zahlen stammen von nachfolgenden Versuchen, bei denen andere Chargen des Gasöls
verwendet wurden. Es wird angenommen, daß sie repräsentativer als die zuerst genannten Zahlen sind.
709825/0994
Eine trockene Mischung vom in Beispiel 2 beschriebenen Pseudoböhmit (1600 g), dem in Beispiel 4 beschriebenen
Sepiolith (400 g) und dem vorgekochten Stärkepulver Kordek (registriertes Warenzeichen) wurde mit einer
Lösung (1800 ml) Kobaltnitrat (äquivalent zu 66 g CoO) und Alumxniumnitratnonahydrat (142 g) befeuchtet. Die feuchte
Mischung wurde in einer Schlägermühle behandelt und durch eine 3,2 mm Kreisform extrudiert. Die Extrudate wurden bei
900C und hoher relativer Feuchtigkeit getrocknet, 6 Stunden
lang bei 5500C calciniert und in zweckmäßig kurze Längen gebrochen (bis zu 10 mm). Die gebrochenen Extrudate
wurden in eine rotierende Trommel überführt und mit einer Lösung von Ammoniumheptamolybdat (25,6% MoO-,) besprüht,
um 12,2% MoO-. bereitzustellen. Sie wurden dann bei 900C getrocknet und bei 45 0 bis 5500C calciniert. Ihre
Zusammensetzung und ihre physikalischen Eigenschaften werden von der Tabelle 2 erfaßt.
Die erhaltenen Extrudate wurden bei dem in Beispiel 5 beschriebenen Verfahren als Katalysator zur Entschwefelung
mittels Wasserstoff erprobt. Ein kommerziell erhältlicher Katalysator (Ketjen 124-3ELD) und ein kugelförmiger
Katalysator gemäß dieser Erfindung wurden in gleicher Weise getestet. Die Wirksamkeit des Katalysators
nach Abschluß der Sulfurierung wird in der Tabelle 2 als Verhältnis "A" und 1Og1„A angegeben. Die wiedergegebenen
Wirksamkeiten waren zur Zeit der schriftlichen Abfassung dieses Beispiels 10 Tage lang aufrechterhalten gewesen
und der Betrieb wurde fortgeführt.
709825/0994
| Katalysator | dieses Beispiel | kugelig | kommerziell |
| Zusammensetzung in % | |||
| CoO | 3,8 | 4,1 | 4,0 |
| MoO3 | 12,3 | 13,0 | 12,2 |
| Verlust bei 6500C | .2,7 | 1,6 | 5,5 |
| Größe: Durchmesser in mn | 2,5 | 2,4 - 4,75 | 3,0 |
| durchschnittliche Länge in im | bis zu 1O | - | 6,0 |
| Schüttdichte in g/ml | 0,59 | 0,52 | 0,63 |
| mittlere diametrale Druckfest! keit in kg |
-g- 60(6 mm Länge) |
3,9 | 26 |
| Verschleißverlust in % | unter 0,5 | 0,4 | unter 0,5 |
| 2 Oberflächenbereich in m /g |
230 | 219 | 294 |
| He Dichte in g/ml | 3,28 | 2,891 | 2,825 |
| Hg Dichte in g/ml | 1 ,07 | 0,869 | 1 ,124 |
| Porenvolumen in ml/g | 0,632 | 0,805 | 0,536 |
| mittlerer Porenradius Angström-Einheiten |
55 | 74 | 36 |
| Anfangsaktivität | |||
| A | 13,2 | 16,2 | 13,5 |
| log10A | 1,12 | 1,21 | 1,13 |
709825/0994
Claims (10)
- PatentansprücheKatalysatormasse gekennz eichnet durch einen Gehalt an Pseudoböhmit-Aluminiumoxid und/oder Pseudof~-Aluminiumoxid, an 0 - 80% eines Tonminerals, an einem Oxid wenigstens eines zweiwertigen Metalls und an einem Oxid wenigstens eines mehrwertigen Metalls der Gruppen VA, VIA oder VIIA des Periodensystems und durch die Form eines Extrudats oder näherungsweise kugeliger Körner von mindestens 0,5 mm Durchmesser.
- 2. Katalysatormasse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie auch Aluminiumoxid, das unter sauren Bedingungen gebildet worden ist und bis zu 0,5 bis 10% des Pseudoböhmits und Pseudo- /~-Aluminiumoxids ausmacht, enthält.
- 3. Katalysatormasse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie das Tonmineral Sepiolith, das bis zu 10 bis 25% oder 45 bis 65% der Gesamtmasse ausmacht, enthält.
- 4. Katalysatormasse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Körner eine größte Abmessung im Bereich von 2 bis 5 mm, eine mittlere diametrale Druckfestigkeit von 3 bis 10 kg, eine Schüttdichte im Bereich von 0,3 bis 0,8 g/ml und ein Porenvolumen im Bereich von 0,5 bis 1,5 ml/g, wovon mindestens 0,03 ml/g auf Poren eines Durchmessers von mehr als 2 000 Angström-Einheiten en'tfall-en, aufweisen.INSPECTED709825/0994
- 5. Katalysatormasse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie in Form eines zylindrischen Extrudats vorliegt, das eine größte Abmessung im Bereich von 2 bis 12 min, einen Durchmesser im Bereich von 2 bis 5 mm, eine mittlere diametrale Druckfestigkeit von 2 0 bis 75 kg, eine Schüttdichte im Bereich von 0,4 bis 1,0 g pro ml und ein Porenvolumen im Bereich von 0,5 bis 1,5 ml pro g, wovon mindestens 0,03 ml/g auf Poren eines Durchmessers von mehr als 2 000 Angström-Einheiten entfallen, aufweist.
- 6. Verfahren zur Herstellung einer Katalysatormasse nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß man mindestens zwei der folgenden Verbindungen(a) Pseudoböhmit,(b) Oxid oder Oxide eines zweiwertigen Metalls und(c) Oxid oder Oxide mehrwertiger Metalle und/oder Verbindungen, die zu solchen Oxiden thermisch zersetzbar sind,mit einem oder mehreren der anderen fakultativ oder bevorzugt in der Masse enthaltenen Materialien mischt, die erhaltene Mischung mittels Extrusion oder durch Formen zu näherungsweise kugeligen Körnern formt, die noch nicht bereits zugefügten Bestandteile hinzufügt und das gewonnene Produkt trocknet und calciniert.
- 7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß man ein starkes Säuresalz eines zweiwertigen Metalls oder von zweiwertigen Metallen vor der Maßnahme des Formens mit dem Pseudoböhmit in Kontakt bringt.709825/0994
- 8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß man die Extrudate oder näherungsweise kugeligen Körner vor dem Zusatz der Verbindungen des mehrwertigen Metalls oder der mehrwertigen Metalle bei 5 00 bis 9000C calciniert.
- 9. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchmesserverteilung der Pseudoböhmit-Teilchen wie folgt liegt:
Durchmesser (Mikrometer) 600 0 % über 600 5 0,0 300 - 300 0 - 15 105 - 105 15 - 45 75 - 75 10 - 20 40 - 40 0 - 30 20 - 20 0 - 30 10 - 10 - 30 unter - 30 - 10. Verwendung der Katalysatormassen nach einem der Ansprüche 1 bis 5 bzw. der nach dem Verfahren der Ansprüche 1 bis 6 erhältlichen Produkte zur katalytischen Entfernung von Heteroatomen aus Kohlenwasserstoffderivaten mittels Wasserstoff nach einer Reduktion und/oder SuIfidisierung der Katalysatormassen.709826/0994
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