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DE2655503A1 - Verbundgiessverfahren - Google Patents

Verbundgiessverfahren

Info

Publication number
DE2655503A1
DE2655503A1 DE19762655503 DE2655503A DE2655503A1 DE 2655503 A1 DE2655503 A1 DE 2655503A1 DE 19762655503 DE19762655503 DE 19762655503 DE 2655503 A DE2655503 A DE 2655503A DE 2655503 A1 DE2655503 A1 DE 2655503A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
molded part
boron
alloy
casting
insert
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19762655503
Other languages
English (en)
Other versions
DE2655503B2 (de
Inventor
Lawrence Donald Graham
Constantine Vishnevsky
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Northrop Grumman Space and Mission Systems Corp
Original Assignee
TRW Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by TRW Inc filed Critical TRW Inc
Priority to DE19762655503 priority Critical patent/DE2655503B2/de
Publication of DE2655503A1 publication Critical patent/DE2655503A1/de
Publication of DE2655503B2 publication Critical patent/DE2655503B2/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D19/00Casting in, on, or around objects which form part of the product
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D27/00Treating the metal in the mould while it is molten or ductile ; Pressure or vacuum casting
    • B22D27/04Influencing the temperature of the metal, e.g. by heating or cooling the mould
    • B22D27/045Directionally solidified castings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

Description

  • Verbundgie ßverfahren
  • Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung von Metallgegenständen mittels eines Verbundgießverfahrens, bei dem ein Formteil in einer Form angebracht wird und das damit zu verbind dende Metall um ausgewählte Abschnitte dieses Formteils gegossen wird. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf die Verwendung einer Zwischenschicht zwischen dem Formteil und dem gegossenen Metall, wobei diese Zwischenschicht als Hilfsmittel beim Verbinden des Formteils und dem Metall während des Gießens auf Grund ihrer speziellen Eigenschaften wirkt, was zu einer Verbesserung der Festigkeit der Verbindung nach einer anschliessenden Wärmebehandlung beiträgt.
  • Verbundgießverfahren sind an sich in der Literatur und in Patentschriften bereits beschrieben. Im Großen und dienen diese Verfahren jedoch der Erzeugung metallurgischer Verbindungen zwischen dem Formteil und dem darumgegossenen Metall. Dazu wird beispielsweise auf die USA-Patentschriften 3 279 006 und 3 342 564 verwiesen. In diesen Patentschriften ist die Herstellung von zusammengesetzten Metallgegenständen durch Vakuumschmelzen eines metallischen Materials beschrieben, das eine gewünschte Eigenschaft im gegossenen Bereich aufweist, wobei eine feuerfeste Form mit einem zur Aufnahme von geschmolzenem metallischem Material geeigneten Hohlraum im Vakuum erhitzt wird, in dem wenigstens ein Teil der Oberfläche des Metallgegenstandes freiliegt, wonach das geschmolzene metallische Material unter Aufrechterhaltung einer inerten Atmosphäre eingegossen wird. Die Verbindung zwischen dem erstarrten geschmolzenen Metall und dem Formteil resultiert aus der Legierungsbildung zwischen dem Formteil und dem angegossenen Metall unter Erzeugung eines metallurgisch verbundenen Bereichs.
  • Eine metallurgische Verbindung ist zwar ein wirksames Mittel zum Verbinden der zwei Teile zu einem Verbundgußgegenstand, doch lassen sich solche Verbindungen nur mit Schwierigkeiten zuverlässig und reproduzierbar erzielen.
  • In der Praxis ist ein sehr hohes Vakuum oder eine extrem inerte Atmosphäre zur Verhinderung von Verunreinigungen am Grenzflächenbereich erforderlich, damit Verunreinigungen am Grenzflächenbereich, die die Festigkeit der Verbindung herabsetzen könnten, verhindert werden. Die Temperatur des anfänglich im Gießhohlraum vorhandenen Formteils und des geschmolzenen Metalls müssen solche Werte haben, daß weder eine zu rasche Abkühlung des angegossenen Metalls eintritt, was die Verbindungsfestigkeit durch Verhinderung einer ausreichenden Legierungsbildung herabsetzen könnte, noch eine zu langsame Abkühlung erfolgt, was zu völligem Schmelzen des anfänglich festen Formteils führen könnte. Der physische Kontakt zwischen den beiden zu verbindendenMaterialen kennzeichnet sich dadurch, daß eine extreme Annäherung nicht nur durch die Fähigkeit von geschmolzenem Metall, sogar mikroskppisch kleine Hohlräume in dem anfänglich festen Formteil auszufüllen, sondern auch dadurch gefördert wird, daß in dem angegossenen Material infolge seiner Erstarrung und seiner anschliessenden Abkühlung von einer höheren Temperatur aus als die des anfänglich festen Materials eine relativ größere Kontraktion auftritt. Der dabei entstehende physische Kontakt schließt die zerstörungsfreie Untersuchung des Gegenstandes auf die Güte seiner Verbindung aus, es sei denn, es wird eine vollständige Trennung vorgenommen.
  • Es hat sich gezeigt, daß die bei der Herstellung eines Verbundgussgegenstandes herrschenden Bedingungen während der Vorerhitzung der Form und während des Vergießens so sein können, daß in dem Verbindungsbereich Zonen mit einer metallurgischen Verbindung und Zonen ohne metallurgische Verbindung nebeneinander existieren können. Wenn die Ausgestaltung des Gegenstandes im Hinblick auf einen zufriedenstellenden Betriebseinsatz ausschließlich auf einer metallurgischen Verbindung beruht, dann können nichtfeststellbare Bereiche mit einer unzureichenden Verbindung zu einem vorzeitigen Ausfall führen.
  • Es sei auf den vorveröffentlichten Artikel von U.Okapuu und G.S. Calvert mit dem Titel " An Experimental Cooled Radial Turbine" in Agard Conference Proceedings Nr. 73 über Hochtemperaturturbinen, Agard-CP-73-71, Papier Nr.10, Januar 1971 verwiesen, wo die Herstellung des Rotors einer Gasturbine durch Verbundgießen einer Nabe aus einer Nickelsuperlegiertmg um die Fußteile von vorhergegossenen Schaufeln aus einer Nickelsuperlegierung beschrieben ist. Die Ausgestaltung basierte dabei auf der Erzielung einer metallurgischen Verbindung, obwohl einige wenige kleine Ausnehmungen vorgesehen waren, die einen gewissen mechanischen Halt geben sollten. Die Fußteile waren dabei so abgeschrägt, daß ohne die Ausnehmungen und ohne eine metallurgische Verbindung die Turbinenschaufeln ohne weiteres aus dem Nabenteil entfernt werden konnten. Die Anwendung von Vakuumvorheiz-und Vakuumgießbedingungen, die auf vorher durchgeführten Tests an Gußstücken bewirkt, die ein Modell der Verbindung lieferten, führten in der Praxis dazu, daß die metallurgische Verbindung auf einen einzigen Bereich des Fußteils begrenzt war.
  • Die sich dabei ergebende Leistungsfähigkeit des Verbundgußteils war nicht voll ausreichend, da sich die Verbindung an nicht vollständig metallurgisch gebundenen Stellen löste.
  • Der zur Erzielung der erforderlichen Integrität im metallurgischen Sinn erforderliche Grad der Verbindung ist so, daß eine Legierungszone infolge örtlichen Schmelzens oder einer örtlichen Diffusion ohne eine deutliche, schwächende Bestandteile enthaltende Grenzfläche auftritt. Selbst die Anwesenheit eines dünnen Films aus einem die Verbindung schwächenden Bestandteilmit einer Dicke von nur 0,25 m (0,00001 inch) oder sogar weniger, kann zur Verhinderung der Verbindung ausreichen. In einigen Metallen und Legierungen sind ausgeprägte Abnahmen der mechanischen Festigkeit und der Duktilität bekannt, wenn zwischen den einzelnen Körnern Filme mit einer Dicke von nur einigen wenigen Atomschichten vorhanden sind. Zu diesen Folgen können Verunreinigungen der Zusammensetzung, unrichtige Metallbearbeitungs-oder Metallgießverfahren, Wärmebehandlungen oder Kombinationen dieser Einflüsse führen.
  • Mit Hilfe der Erfindung wird die metallurgische Verbindung zwischen den Teilen eines Verbundgußgegenstandes aus wärmebeständigen Materialien verbessert, während die Verfahrensbedingungen weniger streng werden. Beim erfindungsgemäßen Verfahren wird ein festes metallisches Formteil, beispielsweise eine Tragfläche mit anisotropen metallurgischen Eigenschaften, mit einer Beschichtung aus einer Legierung versehen, die auf Grund der Anwesenheit kleiner Mengen eines oder mehrerer Elemente, beispielsweise Bor, einen herabgesetzten Schmelzpunkt hat. Die für die Beschichtung verwendete Legierung hat einen Schmelzpunkt, der unter dem Schmelzpunkt des Formteils und des mit diesem zu verbindenden Gießmetalls liegt. Die Beschichtung wird im Vakuum oder in einer anderen geeigneten Schutzumgebung bei einer Temperatur aufgebracht, die gerade zur Erzielung einer Verschmelzung mit der Formteiloberfläcne ausreicht; ferner erfolgt die Beschichtung in einer minimalen Zeitdauer, damit eine merkliche Zwischenlegierung mit der Legierung des Formteils vermieden wird.
  • Das beschichtete Formteil wird dann in einer Form angebracht, die einen Gießhohlraum aufweist, der die gewünschte Form des mit dem Formteil zu verbindenden gegossenen Metalls hat.
  • Bei der Vorbereitung zum Gießen wird die Form im Vakuum erhitzt, damit eine Verunreinigung der beschichteten Oberfläche verhindert wird. Das geschmolzene Metall wird im Vakuum in den Gießhohlraum eingegossenen, und es verfestigt sich um diejenigen Abschnitte des Formteils, an denen eine Verbindung erwünscht ist. Während des Gießens kann die Beschichtung in einem gewissen Ausmaß schmelzen, wenn das relativ heiße Gießmetall Wärme auf das Formteil überträgt. Die Verbindung zwischen den zwei Materialien wird daher auf Grund der Anwesenheit der einen relativ niedrigeren Schmelzpunkt aufweisenden Beschichtung verbessert. Im Anschluß an das Gießen wird der Verbundgußgegenstand, der aus dem Formteil, dem angegossenen Metall und der Zwischenbeschichtung zusammengesetzt ist, einer Wärmebehandlung bei erhöhter Temperatur ausgesetzt, damit eine zusätzliche Verbindung bewirkt wird, indem eine Kombination eines Rückschmelzens in der Beschichtungszone, einer Diffusion des oder der den Schmelzpunkt herabsetzenden Elemente aus der Beschichtung in die angrenzenden>zu verbindenden Legierungen und einer Diffusion andrer Elemente in die oder aus der Beschichtung zur Verbesserung der Verbindungshomogenität bewirkt . Bei dem Vorgang wird der Schmelzpunkt der Beschichtungszone durch Absenkendder Menge des oder der den Schmelzpunkt herabsetzenden,in ihr enthaltenen Elemente wesentlich angehoben. Die Beschichtung, die die Zwischenzone bildet, wirkt als Hartlot, das so ausgewählt werden kann, daß es zusammensetzungsmässig dem umgebenden Metall ausreichend ähnlich ist, so daß die sich nach der Wärmebehandlung ergebende Verbindung mechanische Eigenschaften aufweist, die den Eigenschaften des umgebenden Metalls angenähert sind.
  • Die Erfindung wird nun an Hand der Zeichnung beispielshalber erläutert. Es zeigen: Fig.1 eine perspektivische Ansicht eines Formteils in Gestalt eines Tragflügelprofils, das mit zwei Versteifungsbändern unter Anwendung des erfindunsgemäßen Verfahrens verbunden werden soll, Fig.2 eine Darstellung, die veranscháulicht, wie das Formteil von Fig.1 in einem Wachsmodell für die Herstellung der Präzisionsgußform aufgenommen wird, und Fig.3 eine Darstellung der Anordnung nach dem Bilden der Präzisionsgußform um das Modell und dem Entfernen des Modells unter Erzeugung eines Gießhohlraums zur Aufnahme von geschmolzenem Metall.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren eignet sich besonders zur Herstellung von Bauelementen für Gasturbinen aus wärmebeständigen Legierungen, insbesondere wenn das Bauelement anisotrope metallurgische Eigenschaften aufweist.
  • Unter dem Begriff "anisotrope metallurgische Eigenschaften" ist zu verstehen, daß das Bauteil parallel zur Hauptbeanspruchungsachse verbesserte Festigkeitseigenschaften aufweist. Im Fall einer Tragflügelform wurde diese Struktur durch eine gerichtete Erstarrung eines Guß stücks zur Erzielung säulenförmiger Körner erzeugt, die parallel zur Hauptachse des Tragflügels ausgerichtet sind. Diese Kornorientierung führt zu einer beträchtlichen Verbesserung des Widerstandes gegen Intergranularbrüche bei erhöhten Temperaturen, so daß auch die Kriechfestigkeit, die Duktilität und insbesondere die Beständigkeit gegen Wärmeermüdung verbessert werden.
  • Ein weiteres Material mit anisotropen metallurgischen Eigenschaften ist ein zusammengesetztes, aus einer faserverstärkten Metallmatrix bestehendes Gebilde . Dabei werden Fasern, beispielsweise Borfasern, Siliziumhorfasern oder Graphitfasern in eine Metallmatrix, beispielsweise Aluminium, in Form dünner Lagen eingebettet, und die Lagen werden in die gewünschte Tragflügelform eingelegt und dann durch Diffusion miteinander verbunden, wobei die Fasern in Richtung der Achse der Hauptbeanspruchung verlaufen. Diese Verbundteile zeigen stark gerichtete, d.h. anisotrope Eigenschaften; sie können auch durch Verwendung von Kombinationen aus hitzebeständigen Materialien erzeugt werden.
  • Ein weiteres Beispiel für Bauteile mit anisotropen metallurgischen Eigenschaften sind gerichtet erstarrte eutektische Legierungen. Diese eutektischen Legierungen erstarren zur lamellaren oder stabförmigen Strukturen, die zusammengesetzten faserverstärkten Teilen in so fern gleichen, als ein verhältnismässig starkes stab- oder blattförmiges Material die schwächere Matrix verstärkt.
  • Es gibt weitere Beispiele für metallurgische Strukturen, die eine ausgeprägte mikrostrukturelle Gerichtetheit und eine Anisotropie der mechanischen Eigenschaften zeigen.
  • Stark gedehnte und in Längsrichtung ausgerichtete Körner, wie sie für Hochtemperaturlegierungen charakteristisch sind, die aus verdichtetem Metallpulver nach dem sogenannten mechanischen Legierungsverfahren oder nach einem Verfahren mit gerichteter Rekristallisation von geschmiedetem Material erhalten werden, sind weitere Beispiele für anisotrope metallurgische Strukturen, in dem Sinne, wie sie hier angewendet werden.
  • Die Herstellung von Gegenständen mit solchen anisotropen Strukturen ist mit Problemen verbunden, die in der Regel auf Querschnittsänderungen zurückzuführen sind. So kann beispielsweise bei der Herstellung gegossener, für den Betrieb be hoher Temperatur bestimmten Schaufeln für Gasturbinen die gerichtete Erstarrung Schwierigkeiten bereiten, wenn dabei große Abmessungenänderungen auftreten.
  • Die abruptesten und störendsten Änderungen treten dabei an den Ubergängen des Profilteils und dem massiveren Befestigungsteil oder Fußteil der Schaufeln und dem sogenannten Schaufelversteifungsband auf. Diese Stellen neigen oft zu inneren Defekten und/oder Zusammensetzungsänderungen, die in der Gießereitechnik als Schrumpfporosität bezeichnet werden und di durch Änderungen der Erstarrungsgeschwindigkeit verursacht werden. Außerdem können die durch die Fußteile oder Schaufelversteifungsbänder gebildeten Absätze als Haftstellen für nichtmetallische Verunreinigungen, beispielsweise für Einschlüsse oder Schlacke wirken.
  • Im Fall von Schaufeln oder Flügeln wird die gerichtete anisotrope Gußstruktur in der Regel in dem Profilteil des Gegenstandes erwünscht, der der den schärfsten Temperaturbedingungen und Umgebungsbeanspruchungen ausgesetzte Bereich ist. Das Gießverfahren ist jedoch so gestaltet, daß der ganze Gegenstand nach dem mit gerichteter Erstarrung arbeitenden Verfahren gegossen wird, das bei komplizierten Teilen die Schwierigkeiten bei der Herstellung eines den Betriebsanforderungen Rechnung tragenden Gegenstandes unverhältnismässig vergrößert.
  • Es gibt weitere Strukturen, bei denen die Herstellung von gerichtet erstarrten Tragflügelprofilteilen auf Grund der vorliegenden geometrischen Einschränkungen mit Schwierigkeiten verbunden ist. Ein Beispiel hierfür sind einstückig gegossene Turbinenlaufräder, die aus einem Nabenteil bestehen, der an der Felge mehrere Tragflügelprofilteile trägt.
  • Solche Räder können in gegossener Form mit einer gleichachsigen gegossenen Konstruktur nach dem Präzisionsgießverfahren hergestellt werden. Das erhaltene Produkt zeigt sowohl im Tragflügelprofilteil als auch im Nabenteil im wesentlichen die gleiche Mikrostruktur der gegossenen Körner, und die Eigenschaften sind mehr oder weniger isotrop. Die Korngröße kann zwar etwas variieren, doch liegt in der Längsrichtung der Tragflügelprofilteile keine bevorzugte Ausrichtung oder Anisotropie vor. In der Praxis wird das Problem der Erzielung eines Rades mit gerichtet erstarrten Tragflügelprofilteilen so angegangen, daß das Rad aus getrernft gegossenen Schaufeln zusammengebaut wird, die mechanisch auf der Felge einer ge-trennt hergestellten Scheibe mit gleichachsigen Körnern befestigt werden, wobei die Scheibe üblicherweise durch Schmieden hergestellt wird.
  • In der Felge der Scheibe angebrachte Nuten dienen der Verankerung der Fußteile der einzelnen Schaufeln. Diese Art des Zusammenbaus ist im Vergleich mit einem einstückigen Guß extrem teuer. Die technische Anwendung dieses Verfahrens zeigt jedoch, wie günstig die selektive Verbindung anisotroper metallurgischer Strukturen und deren Kombination mit anderen metallurgischen Strukturen zu einem Gesamtgegenstand, beispielsweise einem Turbinenrad, ist.
  • Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird ein Formteil mit anisotropen metallurgischen Eigenschaften hergestellt, und Abschnitte der Vorform, die mit dem Gußmetall zu verbinden sind, werden mit einer Legierung beschichtet, die Bor enthält, damit ihr Schmelzpunkt bezüglich des Formteils und der zu gießenden Legierung erniedrigt wird; die Beschichtungslegierung ist dabei sowohl mit dem Formteil als auch mit dem erstarrten geschmolzenen Metall verträglich. Abhängig vom gewünschten Festigkeitsgrad der mit Hilfe des erfindungsgemäßen Verfahrens zu erzielenden metallurgischen Verbindung kann die Zusammensetzung der Beschichtungslegierung in Bezug auf die Legierungen des Formteils und des angegossenen Metalls variiert werden; von der Variation ist lediglich der Anteil an Bor ausgenommen, der wesentlich höher als im Formteil oder im erstarrten Metall ist.
  • Wenn beispielsweise zwei Materialien aus im wesentlichen ähnlichen Superlegierungsverbindungen für das Formteil und die angegossenen Metallabschnitte mit einem hohen erforderlichen Festigkeitsgrad der Verbindung verwendet werden sollen, dann kann die Zusammensetzung der Beschichtungslegierung so ausgewählt werden, daß sie der Zusammensetzung der angrenzenden Legierungen sehr nahe kommt. Wenn jedoch die Festigkeit der metallurgischen Verbindung der Festigkeit des Formteils oder des angegossenen Metalls nicht sehr nahe kommen muß, wie es beispielsweise bei Bauteilen der Fall ist, die im Betrieb relativ geringen Belastungen ausgesetzt sind, wird eine relativ einfache Beschichtungslegierung bevorzugt, die den zu verbindenden Legierungen hinsichtlich einiger ehemischer Hauptbestandteile gleicht. In jedem Fall sollte der Hauptbestandteil der Beschichtung gleich dem Hauptbestandteil wenigstens eines der zu verbindenden Metalle sein.
  • Wenn das Formteil und das mit ihm verbundene erstarrte Metall aus Nickellegierungen bestehen, wird beispielsweise die Verwendung einer Legierung vorgezogen, die vorwiegend eine Nickelzusammensetzung ist und Chrom im Bereich von 5 bis 25%, Kohlenstoff im Bereich von 0,05 bis 0,2% und etwa 1 bis 4% Bor zur Erzielung einer Schmolzpunktreduzierung enthält. Besonders bevorzugt ist eine Bor enthaltende Legierung mit 15% Chrom, etwa 3,5so Bor, etwa 0,1% Kohlenstoff und einen Rest aus Nickel. Diese Legierung hat einen Schmelzpunkt von etwa 10540C (19300F), der niedriger als der Schmelzpunkt einer der zwei zu verbindenden Supvrlegierungen liegt. Nickelsuperlegierungen haben beispielsweise Schmelzpunkte im Bereich zwischen etwa 123O0C bis 16500C (2250 bis 30000F). Die Bor enthaltende Verbindung kann auf dem Formteil als Beschichtung mittels eines beliebigen Verfahrens aufgebracht werden, beispielsweise durch Galvanisieren, durch Abscheidung aus der Dampfphase oder durch Auftragen in Form eines Sprühnebels, eines Pulvers oder einer Paste. Wenn eines der beiden zuletzt genannten Aufbringungsverfahren angewendet wird, dann sollte die Begierung mit den Beschichtungsbereichen verschmolzen werden, damit eine kontinuierliche Schicht der borhaltigen Legierung entsteht. Das Aufbringen der Beschichtung erfolgt vorzugeweise im Vakuum oder in einer anderen schützenden Umgebung, damit die Verbindung mit dem Formteil unterstützt wird.
  • Die spezielle Umgebung kann im Hinblick auf die Erfordernisse der Formteillegierung und der Beschichtungszusammen -setzung variiert werden; sie könnte beispielsweise zusätzlich zum Vakuum eine Wasserstoff- oder Argonatmosphäre enthalten. Für den Fachmann auf dem Gebiet des Hartlötens im Brennofen ist offensichtlich, daß die Auswahl einer falschen Umgebung zum Verschmelzen der Beschichtung ein leicht erkennbares schlechtes Fließen und schlechtes Benetzen des Formteils mit der Beschichtung ergibt und zur Durchführung einer korrigierenden Änderung des Verfahrens Anlaß gibt.
  • In gleicherWeise können die Temperaturen, bei denen die Beschichtung aufgeschmolzen wird, abhängig von der Beschichtungslegierung verändert werden. Für die oben erwähnte spezielle Beschichtungslegierung hat sich gezeigt, daß eine Schmelztemperatur von 70660C (19500F) im Vakuum die gewünschte Beschichtungsverschmelzung und Beschichtungshaftung am Formteil in einer Zeitdauer von 5 Minuten bei der Schmelztemperatur ergibt. Allgemein muß die Beschichtungslegierung ohne Rücksicht auf ihre Zusammensetzung bei der niedrigstmöglichen Temperatur und in der kürzesten Zeitperiode aufgebracht werden, damit eine Reduzierung ihres Borgehalts durch Diffusion in das Formteil und somit eine Anhebung ihres Schmelzpunkts vermieden wird.
  • Auf Grund der Art der Aufbringungsverfahren sind die Abmessungen der Beschichtungszone nach dem Verschmelzen klein.
  • Vorzugsweise wird die Beschichtungsdicke auf weniger als 125 /um (0,005 inch) begrenzt.
  • In Fig.1 ist ein mit anisotropen metallurgischen Eigenschaften ausgestattetes Formteil 20 in Form eines Tragflügelprofils dargestellt, das saulenförmige, längs der Hauptbeanspruchungsachse verlaufende Körner 11 aufweist.
  • An beiden Enden des Formteils 10 befinden sich zwei Vorsprünge 12 und 13 , die so angeordnet sind, daß sie das Formteil mit dem anschließend angebrachten Metallgußteil mittels einer metallurgischen Verbindung verankern. Die Bereiche, in denen am Formteil 10 zuvor die Bor enthaltende Beschichtungslegierung aufzubringen ist,liegen in den Zonen 14 und 15, die die Vorsprünge 12 und 13 einschließen.
  • Anschließend wird nach Fig.2 ein verlorenes Modell aufgebaut. Das Formteil 10 wird zwischen zwei Nachbildungen 16 und 17 von Versteifungsbändern gehalten, mit denen das Formteil 10 verbunden werden soll. Das Modell kann aus Wachs, Polystyrol oder aus Mischungen der beiden Materialien bestehen. Die Versteifungsbänder-Nachbildungen 16 und 17 sind mit Angußkanäle bildenden Teilen 18 bzw. 29 verbunden, die von einem Angußtrichter 20 gespeist werden; alle diese Teile bestehen aus dem Material des verlorenen Modells.
  • Wie bereits erwähnt wurde, kann das Formteil 10 aus einem beliebigen Material mit anisotropen metallurgischen Eigenschaften bestehen. Gerichtet erstarrte Legierungen aus Nickel und Kobalt sind für diese Zwecke besonders geeignet.
  • Die Chemie dieser Legierungen ist im Laufe der Jahre entwickelt worden; sie bildet kein besonderes Merkmal der Erfindung. Zur Erläuterung der chemischen und anderen Eigenschaften von Nickel- und Kobaltsuperlegierungen wird auf die Tabelle 1 im Anhang der Arbeit mit dem Titel "The Superalloys von Sims et al., veröffentlicht bei John Wiley & Sons, verwiesen. Die Tabelle 1 erscheint auf den Seiten 596 und 597; in ihr sind viele handelsübliche Nickel- und Kobaltsuperlegierungen aufgezählt.
  • Auf die an der genannten Stelle enthaltene Beschreibung wird hier Bezug genommen.
  • Die in Fig.2 dargestellte Anordnung wird dann einem üblichen Präzisionsgießverfahren unterworfen. Es gibt zwar viele Möglichkeiten zur Herstellung von Gie13formen nach diesem Verfahren, doch wird erfindungsgemäß bevorzugt die in der USA-Patentschrift 2 932864 beschriebene Methode angewendet. Bei der dort beschriebenen Methode wird ein zerstörbares Modell des herzustellenden Gegenstandes bei Raumtemperatur durch Eintauchen in eine hochschmelzende Teilchen und ein Bindemittel enthaltende wässrige Aufschlämmung überzogen. Der Überzug wird dann isotherm getrocknet, so daß die Temperatur des Modells konstant bleibt. Das Trocknen erfolgt durch Überleiten von Luft mit kontrollierter Feuchtigkeit über das überzogene Modell, wobei die Luft soviel Feuchtigkeit enthält, daß eine etwa konstante Temperatur der feuchten Thermometerkugel aufrechterhalten wird, die etwa der Ausgangstemperatur des Modells entspricht, und wobei die Temperatur der trocknen Thermometerkugel um mindestens 5,6 0C (100F) höher liegt als die der feuchten. Das Modell wird dann in weitere wässrige Aufschlämmungen aus dem hochschmelzenden Stoff zur Bildung aufeinanderfolgender Schichten auf dem Modell getaucht. Jede nachfolgende Schicht wird wie vorstehend beschrieben isotherm getrocknet, während die Temperatur im wesentlichen konstant gehalten wird. Schließlich wird das Modell entweder in einem Ofen oder in einem Autoklav herausgeschmolzen.
  • Die dabei erhaltene Form ist in Fig.3 der Zeichnung dargestellt. Sie enthält einen Angußtrichter 21, durch den zwei AngußkanGle 22 und 25 gespeist werden, die wiederum zwei Gießhohlräume 24 und 25 speisen, die die Versteifungsbänder des Tragflügel-Profilteils bilden sollen.
  • Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird die das beschichtete Formteil enthaltende Form vor dem Gießvorgang im Vakuum auf eine Temperatur von etwa 8700C vorgeheizt, so daß die Gießform dann bereit ist, das geschmolzene und im Vakuum gegossene Metall aufzunehmen.
  • Ein Merkmal der Erfindung bestrebt darin, das das geschmolzene Metall bei einer relativ niedrigen Temperatur gegossen werden kann, also bei Bedingungen, die normalerweise nur eine mechanische Verbindung erzeugen würden, da das Schmelzen der borhaltigen Beschichtung in diesen Stadium nicht erforderlich ist.
  • Nachdem das Gießmetall dann erstarrt ist, wird der Verbundgußgegenstand aus der Form herausgenommen und einer ausreichenden Wärmebehandlung unterzogen, damit ein Wandern von Bor aus der Zwischenschicht sowohl in das Formteil als aia=hin das erstarrte geschmolzene Metall verursacht wird.
  • Allgemein kann die Wärmebehandlung bei Temperaturen im Bereich zwischen 10100C und 123000 ausgeführt werden, wobei ein Bereich von 11200C bis 119000 bevorzugt ist.
  • Die Ausführung der Wärmebehandlung erfolgt vorzugsweise unter inerten Bedingungen, beispielsweise in einem Vakuum von 10 bis 15ßm. Die Zeitdauer der Wärmebehandlung kann stark variieren;sie kann nur eine halbe Stunde dauern oder bis zu 20 Stunden oder mehr verlängert werden. Während dieser Wärmebehandlung erhöht das Wandern von Bor aus der Zwischenschicht die Schmelztemperatur dieser Schicht.
  • Die Bordiffusion dient auch dazu, die erzielte Verbindung zu verbessern.
  • Eine Analyse des Zwischenbereichs ergibt, daß quer zur Breite dieses Bereichs keine plötzlichen Zusammensetzungsänderungen auftreten, so daß der Zwischenbereich physikalische Eigenschaften aufweist, die denen der umgebenden Bereiche sehr ähnlich sind, was insbesondere dann gilt, wenn die Zusammensetzung der borhaltigen Beschichtung so ausgewählt war, daß sie eng an die zu verbindenden Legierungen angenähert war.
  • Es war zu beobachten, daß das Gußteil in unmittelbarer Nähe der Grenzfläche zur Zwischenschicht relativ kleine säulenartige Körner aufweist, die senkrecht zur Grenzfläche zwischen den zwei Superlegierungen verlaufen, was auf die von dem relativ kalten Formteil abgezogene Wärme zurückzuführen ist.
  • Bor stellt 2war das besonders bevorzugte Diffusionsmittel zur Verbesserung der Verbindung dar, doch ist es auch möglich, beträchtliche Siliziumanteile in die Zwischenschicht in einem Anteilsbereich zwischen 2 und 80,b einzubringen. Silizium diffundiert jedoch relativ langsam in das umgebende Metall. Auch Bor mit einem anteiligen Bereich von 1 bis 4% kann als Zusatz in der Verbindungsschicht verwendet werden, jedoch weist dieser Stoff keine so große Wirksamkeit wie Bor auf.
  • Mit Hilfe des erfindungsgemäßen Verfahrens wird somit eine verbesserte metallurgische Verbindung gewährleistet, ohne daß ein Grenzflächenschmelzen während des Gießens zur Erzielung einer metallurgischen Verbindung notwendig ist.
  • Die Diffusion des Bors bei der Wärmebehandlung führt zu einer stabilen Zusammensetzungsbedingung an der Grenzfläche, die eine beträchtliche Ähnlichkeit zwischen der Verbindungszone und dem angrenzenden festen Formteil sowie den angegossenen Abschnitten ergibt.Die sich ergebende Verbindung weist somit mechanische Eigenschaften auf, die denen der verbundenen Superlegierungen angenähert sind.
  • Der Fachmann kann erkennen, daß im Rahmen der Erfindung ohne weiteres auch Abwandlungen vorgenommen werden können.

Claims (1)

  1. P a t e~n~t an sp~rr ü c h e 1. Verbundgießverfahren zur Herstellung eines Verbundgußgegenstandes, bei dem ein festes metallisches Formteil in einer Form angebracht wird und dann ein geschmolzenes Metall um in der Form freiliegende Abschnitte des Formteils gegossen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die freiliegenden Abschnitte vor dem Gießvorgang mit einer borhaltigen Legierung beschichtet werden, die einen Schnelztemperaturbereich unter dem Schmelztemperaturbereich des Formteils und des Gießmetalls hat, wobei diese Legierung den gleichen Hauptbestandteil wie wenigstens eines der zu verbindenden Metalle hat, und daß der sich ergebende Verbundgußgegenstand nach der Erstarrurgdes geschmolzenen Metalls bei einer Temperatur unterhalb des Schmelztemperaturbereichs des Formteils oder des erstarrten Metalls einer Wärmebehandlung zur Erzielung einer Bordiffusion in das Formteil und in das erstarrte Metall unterzogen wird 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Formteil anisotrope metallurgische Eigenschaften hat.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorform eine längliche Kornstruktur aufweist.
    4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Formteil aus einem gerichtet erstarrten Gußstück mit säulenförmiger Kornstruktur besteht.
    5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Formteil aus einem gerichtet erstarrten Guß stück mit etwa eutektischer Zusammensetzung besteht.
    6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Formteil aus einer Zusammensetzung mit einer faserverstärkten Metallmatrix besteht.
    7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Formteil die geometrische Form eines Tragflügelprofils hat.
    8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Formteil aus einer Nickelsuperlegierung besteht.
    9. Verfahren nach Anspruch dadurch gekennzeichnet, daß das Formteil aus einer Kobaltsuperlegierung besteht.
    10. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die borhaltige Legierung eine Nickellegierung ist.
    II. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmebehandlung bei einer Temperatur im Bereich zwischen 10100C (185o0F) und 1230°C (22L500F) ausgeführt wird.
    12. Verfahren nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß die borhaltige Legierung zwischen 1 und 4% Gewichtsanteile Bor enthält.
    13. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die borhaltige Legierung zwischen 5 und 25 Chrom, zwischen 1 und 4% Bor, zwischen 0,05 und 0,2% Kohlenstoff enthält, während der Rest im wesentlichen aus Nickel besteht.
    14. Metallischer Verbundgußgegenstand, dadurch gekennzeichnet, daß eine erste Nickelsuperlegierung über eine Zwischenverbindungszone aus einer borhaltigen Nickellegierung mit einer zweiten Nickelsuperlegierung verbunden ist, daß die erste und die zweite Nickelsuperlegierung aus der Verbindungszone eindiffundiertes Bor enthalten und daß die Grenzfläche zwischen der ersten und der zweiten Superlegierung mit der Verbindungszone kleine säulenartige Körner mit senkrechtem Verlauf zu der Grenzfläche enthält.
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