[go: up one dir, main page]

DE2653973A1 - Heizaggregat fuer warmwasserheizung - Google Patents

Heizaggregat fuer warmwasserheizung

Info

Publication number
DE2653973A1
DE2653973A1 DE19762653973 DE2653973A DE2653973A1 DE 2653973 A1 DE2653973 A1 DE 2653973A1 DE 19762653973 DE19762653973 DE 19762653973 DE 2653973 A DE2653973 A DE 2653973A DE 2653973 A1 DE2653973 A1 DE 2653973A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
heating
heat exchanger
heating unit
pipe
unit according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19762653973
Other languages
English (en)
Other versions
DE2653973B2 (de
DE2653973C3 (de
Inventor
Paul Hipp
Gottfried Mueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schako KG
Original Assignee
Schako Metallwarenfabrik Ferdinand Schad KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schako Metallwarenfabrik Ferdinand Schad KG filed Critical Schako Metallwarenfabrik Ferdinand Schad KG
Priority to DE2653973A priority Critical patent/DE2653973C3/de
Publication of DE2653973A1 publication Critical patent/DE2653973A1/de
Publication of DE2653973B2 publication Critical patent/DE2653973B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2653973C3 publication Critical patent/DE2653973C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28DHEAT-EXCHANGE APPARATUS, NOT PROVIDED FOR IN ANOTHER SUBCLASS, IN WHICH THE HEAT-EXCHANGE MEDIA DO NOT COME INTO DIRECT CONTACT
    • F28D21/00Heat-exchange apparatus not covered by any of the groups F28D1/00 - F28D20/00
    • F28D21/0001Recuperative heat exchangers
    • F28D21/0003Recuperative heat exchangers the heat being recuperated from exhaust gases
    • F28D21/0005Recuperative heat exchangers the heat being recuperated from exhaust gases for domestic or space-heating systems
    • F28D21/0007Water heaters
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D12/00Other central heating systems
    • F24D12/02Other central heating systems having more than one heat source
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D2200/00Heat sources or energy sources
    • F24D2200/04Gas or oil fired boiler
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D2200/00Heat sources or energy sources
    • F24D2200/16Waste heat
    • F24D2200/18Flue gas recuperation
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02BCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO BUILDINGS, e.g. HOUSING, HOUSE APPLIANCES OR RELATED END-USER APPLICATIONS
    • Y02B10/00Integration of renewable energy sources in buildings
    • Y02B10/70Hybrid systems, e.g. uninterruptible or back-up power supplies integrating renewable energies
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02BCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO BUILDINGS, e.g. HOUSING, HOUSE APPLIANCES OR RELATED END-USER APPLICATIONS
    • Y02B30/00Energy efficient heating, ventilation or air conditioning [HVAC]

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Steam Or Hot-Water Central Heating Systems (AREA)

Description

  • Heizaggregat für Warmwasserheizungen
  • BESCHREIBUNG Die Erfindung betrifft ein Heizaggregat für Warmwasserheizungen.
  • Unter Warmwasserheizung soll hier åede Heizung verstanden werden, bei welcher ein flüssiger Wärmeträger in einer geschlossenen Rohranlage in einem ständigen Kreislauf umgewälzt und Heizkörpern zugeführt wird.
  • Der Wärmeträger ist im allgemeinen Wasser, kann aber ebenso auch Oel oder eine andere geeignete Flüssigkeit sein.
  • Bei den bekannten Heizungen besteht ein wesentlicher Nachteil darin, dass ein grosser Deil der in der Heizungsfeuerung erzeugten Wärmeenergie ungenutzt mit den Abgasen der Feuerung entweicht. Dieser Nachteil besteht in gleicher Weise bei Sammelheizungen, bei welchen durch eine zentrale Feuerung ein den Wärmeträger enthaltender Kessel für die Versorgung eines ganzen Hauses erhitzt wird, und bei Einzelheizungen, bei welchen für jeden zu beheizenden Raum eine gesonderte Seuerung vorgesehen ist. Ebenso ist dieser Nachteil unabhängig davon, ob in der Feuerung Kohle, Oel, Gas oder ein sonstiger Brennstoff verwendet wird.
  • Das ungenutzte Entweichen der Abgase der Feuerung mit hoher temperatur bedeutet eine unnötige Energieverschwendung, die im Hinblick auf die hohen Energiekosten und die beschränkten Energievorräte äusserst unwirtschaftlich ist. Ausserdem führen die mit hoher Temperatur entweichenden Abgase insbesondere in Ballungszentren zu einer bedenklichen Umweltbeeinflussung.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Energieverschwendung zu vermeiden und die in der Heizungsfeuerung erzeugte Wärmeenergie in wirtschaftlicher Weise vollständiger auszunützen.
  • Diese Aufgabe wird durch ein Heizaggregat für Warmwasserheizungen gelöst, das erfindungsgemäss gekennzeichnet ist durch einen Wärmetauscher, der mit den heissen Abgasen einer Heizungsfeuerung in Berührung bringbar ist, und einen an diesen angeschlossenen Ausgleichbehälter, wobei der Wärmetauscher und der Ausgleichbehälter in Reihe in die geschlossene Heizungsrohranlage der Warmwasserheizung einsetzbar sind.
  • Vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den Patentansprüchen angegeben.
  • Erfindungsgemäss wird die Wärmeenergie der heissen Abgase einer herkömmlichen Heizungsfeuerung durch ein zusätzliches Heizaggregat ausgenützt, welches den heissen Abgasen über den Wärmetauscher die Wärme entzieht. Das zusätzliche Heizaggregat betreibt ein von dem- übrigen Heizungssystem vollständig getrenntes Warmwasserheizungssystem mit eigener Rohranlage und eigenem Heizkörpern. Der Ausgleichbehälter dient dabei gewissermassen als Kessel, um ein ausreichendes Warmwasserreservoir für dieses gesonderte Heizungssystem zur Verfügung zu haben.
  • Für die Anordnung des Wärmetauschers sind einerseits baulich-konstruk*ive und andererseits wärmeteckische Gesichtspunkte bestimmend. So kann der Wärmetauscher, der z.B. in vorteilhafter Weise aus einer Eupferrohrschlange bestehen kann, in den Verbrennungsraum der Feuerung oder in das Abgasrohr hineinragen, so dass er allseitig mit den heissen Verbrennungsgasen in Berührung kommt. Dadurch ergibt sich einerseits zwar eine gute Wärmeübertragung von den heissen Gasen auf den Wärmetauscher, andererseits eignet sich diese Anordnung aber weniger gut für eine nachträgliche Installation und der Wärmetauscher kann den Querschnitt des Abgasrohres in nachteiliger Weise verkleinern.
  • Wird der Wärmetauscher auf den Aussenumfang des Abgase rohEs angebracht, vorzugsweise als schraubenlinienförmig auf das Abgasrohr gewickelte Kupferrohrschlange, so wirdder Strömungsquerschnitt des Abgasrohres nicht verkleinert und eine nachträgliche Anbringung bei einer bereits vorhandenen Heizungsanlage ist ohne weiteres möglich. Wird das Kupferrohr zusätzlich noch mit dem Abgasrohr verlötet, so ergibt sich ausserdem auch ein sehr guter Wärmeübergang von dem Abgasrohr zu dem Wärmetauscher, der eine gute Ausnützung der Wärmeenergie der Abgase ermöglicht.
  • Diese Ausführungsform hat auch den Vorteil, dass das erfindungsgemässe Heizaggregat bereits vollständig vorgefertigt vom Hersteller geliefert werden kann.
  • Dazu wird der Wärmetauscher und gegebenenfalls auch der Ausgleichbehälter bereits fest auf einem Rohrabschnitt angebracht geliefert und zur Montage des Heizaggregates ist es nur erforderlich, ein entsprechendes Stück des Abgasrohres durch den mit dem Wärmetauscher versehenen Rohrabschnitt zu ersetzen.
  • Das in dem Wärmetauscher erhitzte Wasser wird in dem Ausgleichbehälter gesammelt und gelangt von dort durch Schwerkraft oder mittels einer Pumpe über die Rohranlage zu den Heizkörpern. Der Ausgleichbehälter liegt vorzugsweise ebenfalls an dem Abgasrohr an, so dass dieses auch an den Ausgleichbehälter noch Wärme übertragen kann, um ein Absinken der Temperatur des Wassers zu verhindern. Das abgekühlte Rücklaufwasser von den Heizkörpern gelangt über den Wärmetauscher erwärmt wieder in den Ausgleichbehälter. Durch eine den Wärmetauscher überbrükende Leitung kann das abgekühlte Rücklaufwasser auch direkt, mittels eines Ventils dosiert, in den Ausgleichbehälter geleitet werden.
  • Dadurch kann der Ausgleichbehälter auch als Mischbehälter zur Einstellung der Temperatur des Vorlaufwassers für die Heizkörper verwendet werden.
  • Das erfindungsgemässe Heizaggregat kann in Verb in dung mit weder üblichen Heizungsfeuerung verwendet werden. Wird das Heizaggregat an dem Abgasrohr der Kesselfeuerung einer Sammelheizung angebracht, so können mit diesem Nachheizaggregat zwei bis drei Heizkörper durchschnittlicher Grösse versorgt werden.
  • Versuche haben gezeigt, dass auf diese Weise eine Wohnraumfläche von 40 bis 45 qm bei normaler Raumhöhe gut beheizt werden kann. Wird das erfindungsgemässe Heizaggregat bereits bei der Installation des herkömmlichen Heizsystems eingeplant, so kann dieses herkömmliche Heizsystem dementsprechend kleiner dimensioniert werden. Wird das erfindungsgemässe Heizaggregat dagegen erst nachträglich installiert, so kann dementsprechend die Heizleistung des herkömmlichen Systems reduziert werden. In jedem Falle ist eine Einsparung von ca. 15 bis 30% der Heizkosten möglich, wie Versuche zeigten.
  • Auch die nachträgliche Montage des erfindungsgemässen Heizaggregates ist äusserst einfach. Es wird lediglich in der oben beschriebenen Weise ein Teil des Abgasrobes des vorhandenen Heizungssystems herausgenommen und der entsprechende mit dem Wärmetauscher und dem Ausgleichbehälter versehene Rohrabschnitt eingesetzt. Die Zulauf- und Rücklau2Dhre der zwei bis drei durch das erfindungsgemässe Heizaggregat zu versorgenden Heizkörper werden von dem vorhandenen Heizungskreislauf abgetrennt und an das erfindungsgemässe Heizaggregat angeschlossen.
  • Das erfindungsgemässe Heizaggregat kann auch in äusserst vorteilhafter Weise in Verbindung mit einer Einzelheizung zur Beheizung einer Etagenwohnung verwendet werden. Dazu wird ein Kohle-, Oel- oder Gasofen so angeordnet, dass er gleichzeitig zwei oder drei aneinander angrenzende Räume direkt beheizt. Dieser Ofen wird mit einem erfindungsgemässen Heizaggregat versehen, dessen Wärmetauscher das Abgasrohr dieses Ofens umschliesst und ausserdem auch auf diesem Ofen angebracht sein kann. Selbstverständlich kann der Wärmetauscher auch im Verbrennungsraum des Ofens angeordnet sein. Dieses Heizaggregat versorgt Warmwasserheizkörper, die in den nicht an den Ofen angrenzenden Räumen vorgesehen sind. Auf diese Weise können neben den zwei bis drei von dem Ofen direkt beheizten Räumen noch weitere drei bis vier Räume mit einer Grösse von jeweils etwa 15 bis 18 qm beheizt werden. Diese Kombination eines Ofens, der zwei bis drei Räume direkt durch Stahlungswärme beheizt,und und eines Heizaggregates, das die restlichen Räume mit einer Warmwasserheizung versorgt, ermöglicht die Beheizung einer gesamten Etagenwohnung von einer einzigen Feuerstelle aus.
  • Die Montage dieser Art von Etagenheizung ist wesentlich einfacher und billiger als bei einer Warmwasseretagenheizung der bisher bekannten Art. Ausserdem wird durch die optimale Ausnutzung der Abgaswärme auch hierbei eine erhebliche Reduzierung der Heizkosten erreicht. Schliesslich können auf diese Weise die Vorteile einer Warmwasserheizung mit denen einer Ofenheizung vereinigt werden. Insbesondere in den tbergangszeiten genügt es nämlich häufig, den Ofen nur kurzzeitig zu befeuern, was zu einem schnellen Aufheizen der durch diesen Ofen beheizten Räume durch Strahlungswärme führt. Ein -solches schnelles kurzzeitiges Aufheizen ist mit den herkömmlichen Warmwasserheizungen nicht möglich.
  • Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen'unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 ein Heizaggregat gemäss der Erfindung, das an der Feuerung einer Sammelheizung angebracht ist, Fig. 2 eine andere Ausführungsform des Heizaggregates gem. der Erfindung, das an der Feuenng einer Einzelheizung angebracht ist, und Fig. 3 schematisch die Beheizung einer Etagenwohnung mit Heizaggregaten gemäss der Erfindung.
  • In Fig. 1 ist schematisch die Verwendung eines Heizaggregates in Verbindung mit der Kesselfeuerung einer Sammelheizung dargestellt.
  • Mit 10 ist der Feuerungsraum einer herkömmlichen Sammelheizung bezeichnet, der beispielsweise durch einen Oelbrenner 12 befeuert wird. Die heissen Abgase der Feuerung ziehen durch ein Abgasrohr 14 ab. Der Wärmeträgerkessel sowie die Rohranlage dieser herkömmlichen Sammelheizung sind in der Zeichnung nicht dargestellt.
  • An dem Abgasrohr 14 ist ein zusätzliches Heizaggregat angebracht. Dieses besteht aus einem Wärmetauscher 16 in Form eines schraubenlinienförmig um das Abgasrohr 14 gewickelten Kupferrohres und einem Austeichbehälter 18. Das Kupferrohr 16 ist mit der Oberfläche des Abgasrohres 14 verlötet, um einen guten Wärmekontakt herzustellen. Vorzugsweise ist das Kupferrohr 16 auf einem gesonderten Abschnitt des Abgasrohres 14 angebracht, so dass das Heizaggregat auch nachträglich in einfacher Weise in eine bestehende Heizanlage eingesetzt werden kann.
  • Der Ausgleichbehälter 18 legt sich als Halbschale in Form eines in Avialrichtung halbierten Zylindermanteis an das Abgasrohr 14 an.
  • Der Wärmetauscher 16 und der Ausgleichbehälter 18 sind in Reihe in eine geschlossene Rohranlage einer Warmwasserheizung eingesetzt. Diese Rohranlage besteht aus einem von Ausgleichbehälter 18 ausgehenden Vorlaufrohr 20, in welches im Bedarfsfalle eine Umwälzpumpe 22 eingesetzt sein kann. Durch das Vorlaufrohr 20 werden zwei Warmwasser-Radiatoren 24 gespeist. Ein Rücklaufrohr 26 führt zu dem Wärmetauscher 16. Weiter ist die Warmwasser-Rohranlage in üblicher Weise mit einem Ausdehnungsgefäss 28, einem Manometer 30, einem Sicherheitsventil 32 und einem Ablasshahn 34 ausgestattet.
  • Uber einen zusätzlichen Einlassstutzen 36 kann das Rücklaufwasser aus dem Rücklaufrohr 26 direkt unter Umgehung des Wärmetauschers 16 in den Ausgleichbehälter 18 eingeleitet werden. Ein nicht dargestellt es Mischventil ermöglicht die Dosierung ds direkt über den Einlassstutzen 36 in den Ausgleichbehälter 18 eingeleiteten kalten Rücklaufwassers.
  • Schliesslich ist an dem Ausgleichbehälter 18 noch ein nicht dargestellter Einlass vorgesehen, der ein Nachfüllen von Frischwasser in die RohEnlage erlaubt.
  • Die Arbeitsweise des Heizaggregates ist folgende Die heissen Abgase der Feuerung 1o, die durch das Abgasrohr 14 in den Kamin geleitet werden, erhitzen das Wasser in dem Wärmetauscher 16. Das erhitzte Wasser gelangt in den Ausgleichbehälter 18, der als Speicherbehälter für die Rohranlage dient.
  • Durch den Kontakt des Ausgleichbehälters 18 mit dem Abgasrohr 14 wird ein Abkühlen des Wassers in dem Auseichbehälter 18 verhindert. Vom Ausgleichbehälter 18 werden die Heizkörper 24 über das Vorlaufrohr 20 gespeist. Das in den Heizkörpern 24 abgekühlte Wasser gelangt über das Rücklaufrohr zurück zum Wärmetauscher 16, wo es wieder aufgeheizt wird.
  • Ein Teil des abgekühlten Rücklaufwassers kann dosiert über den Einlassstutzen 36 direkt dem Ausgleichbehälter 18 zugeführt werden, um die Temperatur des Vorlaufwassers einzustellen. Das Umwälzen des Wassers in der Rohranlage kann durch Schwerkraft oder durch die Pumpe 22 erfolgen.
  • Fig. 2 zeigt ein anderes Anwendungsbeispiel des Heizaggregates. Soweit die Einzelteile der in Fig.2 dargestellten Anlage mit denen der in Fig. 1 dargestellten Anlage übereinstimmen, sind sie mit den gleichen Bezugszeichen versehen und auf die Beschreibung der Fig. 1 wird verwiesen.
  • Der wesentliche Unterschied der in Fig. 2 dargestellten Anlage gegenüber der Anlage in Fig. 1 besteht darin, dass das Heizaggregat nicht an der Feuerung einer herkömmlichen Sammelheizung angebracht ist sondern an einer Einzelheizungsfeuerung. Die Einzelheizung besteht aus einem Heizeinsatz 38, der mit einem Oe-l- oder Gasbrenner 40 befeuert wird.
  • Selbstverständlich ist auch eine Kohlebefeuerung des Einsatzes 38-möglich. Der Wärmetauscher 16 des Heizaggregates ist direkt in den Heizeinsatz 38 eingesetzt.~Der Wärmetauscher 16 kommt daher unmittelbar mit den heissen Verbrennungsgasen in dem Heizeinsatz in Berührung.
  • Der Heizeinsatz 38 wird zur direkten Beheizung von Räumen überwiegend durch Strahlungswärme benutzt.
  • Der Heizeinsatz 38 kann bis auf den eingesetzten Wärmetauscher 16 weitgehend mit he@kömmlichen Einzelöfen übereinstimmen. Vorzugsweise ist der Einsatz mit einer Verkleidung versehen, die beispielsweise gitterförmig ausgebildet sein kann, um ein möglichst ungehindertes Durchtreten der Stahlungswärme zu ermöglichen und ein Berühren der heisen Einsatz oberfläche zu verhindern. Anstelle eines gitterförmigen Stahlbleches kann auch eine Verkleidung aus Schmiedeeisenstäben gewählt werden. Schliesslich kann der Einsatz auch mit einer wärme speichernden Verkleidung beispielsweise aus Kacheln oder dergl. versehen werden.
  • Selbstverständlic'- muss bei einem solchen Heizeinsatz 38 der Wärmetauscher 16 nicht direkt im Feuerungsraum angebracht sein. Der Wärmetauscher 16 kann selbOverständlich auch in der in Fig. s dargestellten Weise das Abgasrohr 14 des Heizeinsatzes 38 umschliessen.
  • Da der Heizeinsatz 38 den umgebenen Raum überwiegend durch die seitlich abgestrahlte Wärme beheizt, ist es ausserdem auch möglich, den Wärmetauscher des Heizaggregates unmittelbar auf der oberen Oberfläche des Heizeinsatzes 38 anzubringen.
  • In Fig. 3 ist ein Beispiel dargestellt, wie eine Etagenwohnung in optimaler Weise unter Verwendung des erfindungsgemässen Heizaggregates beheizt werden kann. Es wird ein Heizeinsatz 38 verwendet, welcher vom Flur 42 der Wohnung aus befeuert wird. Dieser Einsatz ragt in zwei Räume, beispielsweise das Wohnzimmer 44 und ein Kinderzimmer 46. Diese zwei Räume 44 und 46 sowie der Flur 42 werden somit durch den Einsatz 38 direkt durch Strahlungswärme beheizt.
  • Die übrigen Räume der Wohnung werden durch Warmwasserheizung beheizt, die von erfindungsgemässen Heizaggregaten gespeist werden. Im Beispiel der Fig. 3 sind zwei solche Heizaggregate vorgesehen. Der Wärmetauscher 16 des einen Heizaggregates kann beispielsweise im Inneren des Verbrennungsraumes des Heizt in satzes 38 angebracht sein, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist. Dieses Heizaggregat versorgt beispielsweise die Heizkörper 24 von zwei weiteren Kinderzimmern 48.
  • Der Wärmetauscher 16 des zweiten Heizaggregates kann beispielsweise das Abgasrohr 14 umschliessen, wie dies in Fig. 1 dargestellt ist, oder an der oberen Oberfläche des Heizeinsatzes 38 angebracht sein. Durch dieses zweite Heizaggregat werden die Heizkörper 24 der restlichen Räume beheizt, beispielsweise von SchlaS-zimmer 50, Esszimmer 52 und Küche 54.
  • Auf diese Weise ist es möglich, die gesamte in Pig.3 dargestellte Etagenwohnung mit einer einzigen Einzelheizung zu beheizen, die ausserdem vom Flur aus befeuert werden kann.
  • L e e r s e i t e

Claims (12)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E 1. Heizaggregat für Warmwasserheizungen, gekennzeichnet durch einen Wärmetauscher (16), der mit den heissen Abgasen einer Heizungsfeuerung (lo, 12; 38, 40) in Berührung bringbar ist, und einen an diesem angeschlossenen Auseichbehälter (18), wobei der Wärmetauscher und der Ausgleichsbehälter in Reihe in die geschlossene Heizungsrohranlage (20, 26) der Warmwasserheizung einsetzbar sind.
  2. 2. Heizaggregat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Wärmetauscher (1 aus einer Rohrschlange vorzugsweise aus Kupfer besteht.
  3. 3. Heizaggregat nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Wärmetauscher (16) in die heissen Gase des Brennraumes (38) oder des Abgasrohres (14) einer Heizungsfeuerung hineinragt.
  4. 4. Heizaggregat nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Wärmetauscher (16) das Abgasrohr (14) einer Heizungsfeuerung (1o, 12) an dessen Aussenumfang umschliesst.
  5. 5. Heizaggregat nach den Ansprüchen 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Wärmetauscher (16) aus einem das Abgasrohr (14) schraubenlinienförmig umschliessenden Rohr besteht.
  6. 6. Heizaggregat nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr fest mit dem Aussenumfang eines in das Abgasrohr (14) einsetzbaren Rohrabschnittes verbunden, z.B. verlötet ist.
  7. 7. Heizaggregat nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass auch der Ausgleichbehälter (18) mit dem in das Abgasrohr (14) einsetzbaren Rohrabschnitt fest verbunden ist.
  8. 8. Heizaggregat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausgleichbehälter (18) halbschalenförmig an dem Abgasrohr (14) anliegend ausgebildet ist.
  9. 9. Heizaggregat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausgleichbehälter (18) mit einem Einlassstutzen (36) für das Rücklaufwasser der Rohranlage (26) versehen ist.
  10. 10. Heizaggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Ileizungsfeuerung (10, 12) die Kesselfeuerung einer Sammelheizung ist.
  11. 11. Heizaggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizungsfeuerung (38, 40) die Feuerung einer Einzelheizung ist.
  12. 12. Ileizaggregat nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelheizung (38) zwei oder drei Räume (42, 44, 46) einer Etage beheizt und die restlichen Räume (48, 50, 53, 54) über die Rohranlage- (20, 26) mit Warmwasser-Heizkörpern (24) beheizt werden.
DE2653973A 1976-11-27 1976-11-27 Rauchgasbeheizter Wassererhitzer Expired DE2653973C3 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2653973A DE2653973C3 (de) 1976-11-27 1976-11-27 Rauchgasbeheizter Wassererhitzer

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2653973A DE2653973C3 (de) 1976-11-27 1976-11-27 Rauchgasbeheizter Wassererhitzer

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2653973A1 true DE2653973A1 (de) 1978-06-01
DE2653973B2 DE2653973B2 (de) 1980-02-07
DE2653973C3 DE2653973C3 (de) 1980-10-02

Family

ID=5994141

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2653973A Expired DE2653973C3 (de) 1976-11-27 1976-11-27 Rauchgasbeheizter Wassererhitzer

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2653973C3 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2452679A1 (fr) * 1979-03-29 1980-10-24 Hepp F Dispositif pour utiliser la chaleur perdue d'installations de chauffage
AT398349B (de) * 1983-02-10 1994-11-25 Vaillant Gmbh Leitungsanordnung für die be- und entlüftung eines raumes
GB2473030A (en) * 2009-08-28 2011-03-02 David John Farrant Fluid heating apparatus and method comprising a heat exchanger adjacent a flue

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2452679A1 (fr) * 1979-03-29 1980-10-24 Hepp F Dispositif pour utiliser la chaleur perdue d'installations de chauffage
AT398349B (de) * 1983-02-10 1994-11-25 Vaillant Gmbh Leitungsanordnung für die be- und entlüftung eines raumes
GB2473030A (en) * 2009-08-28 2011-03-02 David John Farrant Fluid heating apparatus and method comprising a heat exchanger adjacent a flue
GB2473030B (en) * 2009-08-28 2014-03-26 David John Farrant Apparatus and method for generating heat

Also Published As

Publication number Publication date
DE2653973B2 (de) 1980-02-07
DE2653973C3 (de) 1980-10-02

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2187145B1 (de) Latentspeicherofen
DE2653973A1 (de) Heizaggregat fuer warmwasserheizung
DE3126186A1 (de) "offener kamin zur verfeuerung insbesondere von festem, aber auch gasfoermigem oder fluessigem brennstoff"
DE2803403A1 (de) Vorrichtung zur ausnutzung der abwaerme bei kesselheizoefen
WO1997041395A1 (de) Niedertemperatur-heizungssystem
CH626153A5 (en) Heating aggregate for hot-water heating systems
AT411390B (de) Heizeinsatz für biogene brennstoffe mit integriertem feststoffspeicher und heizungswärmetauscher
DE19804093C2 (de) Wasser-Wärmetauscher für Öfen und Kleinfeuerungsanlagen für feste, rieselfähige Brennstoffe
DE19810002C2 (de) Verfahren zur gleichzeitigen Erzeugung von Heizluft und Heizwasser sowie Heizaggregat zur Durchführung des Verfahrens
DE3004601A1 (de) Durchbrandofen
DE2724353C3 (de) Warmwasserheizanlage
DE29801743U1 (de) Wasser-Wärmetauscher für Öfen und Kleinfeuerungsanlagen für feste, rieselfähige Brennstoffe
DE102010011573A1 (de) Umlauf-Heizungsanlage mit einem Brennwertkessel
EP0079980B1 (de) Warmwasser-, Heisswasser- oder Dampfkessel mit Gas- oder Ölfeuerung
EP0833113B1 (de) Heizkessel
DE9419506U1 (de) Wärmespeicherofen
DE3537704C2 (de)
WO1998030843A1 (de) Speicherofen für eine zentralheizung
DE3300608C2 (de) Einrichtung zur Gewinnung und Speicherung von Wärmeenergie aus Rauchgasen
DE908185C (de) Heizofen mit Fuellschacht
DE3310343A1 (de) Niedertemperaturkessel mit zylindrischer feuerraumzarge
EP2902713B1 (de) Wärmepumpe und Heizeinrichtung
AT373060B (de) Heizungs- und waermespeicheranlage fuer feste brennstoffe
DE1952211A1 (de) Heisswassererzeuger
AT222851B (de) Einrichtung zur Beheizung von Räumen

Legal Events

Date Code Title Description
OD Request for examination
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
AG Has addition no.

Ref country code: DE

Ref document number: 2706922

Format of ref document f/p: P

8339 Ceased/non-payment of the annual fee