DE265255C - - Google Patents
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B35/00—Work-feeding or -handling elements not otherwise provided for
- D05B35/06—Work-feeding or -handling elements not otherwise provided for for attaching bands, ribbons, strips, or tapes or for binding
- D05B35/062—Work-feeding or -handling elements not otherwise provided for for attaching bands, ribbons, strips, or tapes or for binding with hem-turning
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- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— M 265255 KLASSE 52«. GRUPPE
THE SINGER MANUFACTURING COMPANY in ELIZABETH, N.J., V. St. A.
Die Erfindung betrifft eine Einfaßvorrichtung für Nähmaschinen. Es sind schon früher
Einfaßvorrichtungen für Nähmaschinen bzw. Führungsvorrichtungen für Einfaßbänder bei
Nähmaschinen bekannt geworden, bei denen durch die einzelnen Teile die Tiefe der in der
Stoffvorschubvorrichtung verlaufenden Führung verändert wird. Bei diesen Führungsvorrichtungen wurde zur Veränderung der
ίο Tiefe der in der Stoffvorschubvorrichtung
verlaufenden Führung der äußere Mantel, der den das Einfaßband führenden Block umgab,
verstellt. Man war also gezwungen, für jedes einzelne neue Band die ganze Führungsvorrichtung
samt dem führenden Mantel stets wieder umständlich bezüglich der arbeitenden Nadel neu einzustellen und zu regeln. Diese
offenbaren Nachteile werden gemäß der neuen Erfindung dadurch vermieden, daß zur Ver-
ao änderung der Tiefe der in der Stoffvorschubvorrichtung
verlaufenden Führung nicht der äußere Mantel, sondern der von diesem umgebene Block verstellt wird. Bei jeder Stellung
des Führungsblockes, d. h. bei beliebiger Breite der durch die Führung gezogenen Bänder,
bleiben die Ränder derselben dementsprechend stets im bestimmten Lagenverhältnis zu
der arbeitenden Nadel, ohne daß eine neue Einstellung der ganzen Führung bzw. des führenden
Mantels erforderlich ist. Die Einstellung der Führung für ein neues Band geschieht
also durch einfache neue Einstellung des Führungsblockes.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist f d Zi
35
auf der Zeichnung veranschaulicht.
In der Tischplatte 1 der Nähmaschine sind in gewöhnlicher Weise der vordere Gleitschieber
2, die Stichplatte 3, die durch Schrauben 4, 4 befestigt ist, und die Vorschubzähne 5
angeordnet. Ferner ist auf der Tischplatte 1 die Spannplatte 6 für das Einfaßband durch
eine Schraube 7 befestigt. Diese Spannplatte 6 trägt den im folgenden zu beschreibenden Einfasser.
Der Einfasser besteht aus dem Führungskopf 8, der an seinem Ende 9 schräg abgeschnitten
ist und hier eine Gabel 10 bildet. An dem Kopf ist eine Platte 11 (Fig. 5 und 6) befestigt,
die mitFührungszapfeni2 und Löchern 13 für den Durchgang der Befestigungsschrauben
14 versehen ist. Mit Hilfe der letzteren ist die Platte 11 auf der Spannplatte 6 festgeschraubt
(Fig. 1). Eine Öffnung 15 der Platte 11 dient zur Aufnahme des Schraubenzapfens
16. Der Führungskopf 8 besitzt eine Führung 17 von gekrümmtem Querschnitt, die
quer zu der Stoffvorschubrichtung verläuft.
Den Boden der Gabel 10 bildet ein Block 18
mit gekrümmter Oberfläche (Fig. 2, 3, 4 und 6), der sich in der Richtung des Stoffvör-Schubes
erstreckt. Der Block 18 sitzt an dem einen Ende einer Rippe 19, die von einer Platte
20 getragen wird und sich in einer Führung 19' des Einfassers verschieben läßt. Die Platte
20 ist mit Öffnungen 21 versehen, durch die die Schrauben 14 lose hindurchgehen, und mit
einer Öffnung 22, durch die der Schraubenzapfen 16 lose hindurchgeht. Ferner trägt die
Platte 20 einen Stift 23, der in eine Öffnung 24 des Stellhebels 25 eingreift, der um den
Schraubenzapfen 16 drehbar ist und dazu dient, den Führungsblock 18 in der Gabel 10
zu verstellen.
Die Spannplatte 6 besitzt die üblichen Spannstifte 26 und den durch Schrauben 28
befestigten Führungsklotz 27 für das Einfaßband. Die Zapfen 12 der Platte 11 greifen in
Schlitze 29 auf der Unterseite der Platte 20 und sichern dadurch die Führung des Blockes
18 bei seiner Verstellung. Eine Aushöhlung 30 auf der Unterseite der Platte 20 erleichtert
den Zusammenbau der Teile.
Die beim Gebrauch unten liegende Seitenwand der Gabel 10 ist mit einer Führungsrippe
31 für die Unterkante des Einfaßbandes ausgestattet, um das Einfaßband genau in der
richtigen Beziehung zur Naht zu führen. Obgleich diese Führungsrippe nicht unbedingt
nötig ist, erweist sie sich doch als zweckmäßig, besonders wenn es darauf ankommt, die Naht
ganz dicht an der Kante des Einfaßbandes entlang laufen zu lassen.
Beim Gebrauch wird der Führungsblock 18 zunächst ganz nach rechts verschoben, so daß
also die Führungsgabel 10 ihre größte Tiefe hat. Alsdann läßt man das Einfaßband von
dem Vorrat durch die Spannstifte 26 und den Führungsklotz 27 hindurchgehen und führt es
durch die gekrümmte Führung 17, an deren Ende es rechtwinklig umgebogen und in die
Richtung des Stoffvorschubes gebracht wird.
Dies geschieht in der Weise, daß der mittlere gekrümmte Teil des Einfaßbandes in den Führungsblock
18 läuft, und daß sein freies Ende durch den gewöhnlichen Drückerfuß der Nähmaschine
auf die Vorschubzähne aufgedrückt wird. Alsdann wird die Maschine in Gang gesetzt, wobei es sich zeigt, ob die eingestellte
größte Tiefe der Führungsgabel 10 erforderlich ist, oder ob der Führungsblock 18 zur Verkleinerung
der Führungsgabel weiter nach links gestellt werden muß. Die Führungsrippe
sichert dabei eine richtige Führung der Unterkante des Einfaßbandes in bezug auf die
Naht.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Einfaßvorrichtung für Nähmaschinen mit einer Führung für das Einfaßband, die gekrümmten Querschnitt besitzt und am Ende derart schräg abgeschnitten ist, daß das Führungsband aus einer quer zum Stoffvörschub verlaufenden Richtung in eine in Richtung des Stoffvorschubes verlaufende Führung von veränderlicher Tiefe übergehen kann, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden der sich an die erwähnte Führung von gekrümmtem Querschnitt anschließenden, in der Richtung des Stoffvorschubes verlaufenden Führung derart verschiebbar ist, daß dadurch die Tiefe der in der Stoffvorschubrichtung verlaufenden Führung unter Aufrechterhaltung der Lage der Kante des Bandes bezüglich der arbeitenden Nadel verändert werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE265255C true DE265255C (de) |
Family
ID=522504
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT265255D Active DE265255C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE265255C (de) |
-
0
- DE DENDAT265255D patent/DE265255C/de active Active
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