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DE2652162A1 - Maehdrescher der axialflussbauart - Google Patents

Maehdrescher der axialflussbauart

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Publication number
DE2652162A1
DE2652162A1 DE19762652162 DE2652162A DE2652162A1 DE 2652162 A1 DE2652162 A1 DE 2652162A1 DE 19762652162 DE19762652162 DE 19762652162 DE 2652162 A DE2652162 A DE 2652162A DE 2652162 A1 DE2652162 A1 DE 2652162A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rotors
threshing
combine harvester
screw conveyors
threshing chambers
Prior art date
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Granted
Application number
DE19762652162
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English (en)
Other versions
DE2652162C2 (de
Inventor
Edward William Rowland-Hill
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Unisys Corp
Original Assignee
Sperry Rand Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sperry Rand Corp filed Critical Sperry Rand Corp
Publication of DE2652162A1 publication Critical patent/DE2652162A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2652162C2 publication Critical patent/DE2652162C2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F7/00Threshing apparatus
    • A01F7/02Threshing apparatus with rotating tools
    • A01F7/06Threshing apparatus with rotating tools with axles in line with the feeding direction ; Axial threshing machines

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Threshing Machine Elements (AREA)
  • Outside Dividers And Delivering Mechanisms For Harvesters (AREA)

Description

Dlr-L.-i'NG. VYlLFRiD RAECK
PATENTANWALT 9 R 5 9 1 R 2
7 STUTTGART 1, MOSERSTRASSE 8 ■ TELEFON (0711) 244003
SPERRY RAND CORPORATION New Holland, Pennsylvania 17557 / USA
Mähdrescher der Axialflußbauart
Die Erfindung bezieht sich auf Mähdrescher der Axialflußbauart, insbesondere auf solche, bei denen eine Zwillingsanordnung von Dreschrotoren vorgesehen ist, wobei auf den Rotoren Dresch- oder Schlagleisten angeordnet und innerhalb zylindrischer Gehäuse drehbar sind. Ein Teil der zylindrischen Gehäuse wird durch Dreschkörbe gebildet, die mit den Schlagleisten zusammenwirken. Vor den Dreschrotoren sind Einzugseinrichtungen vorgesehen für das vom Schrägaufzug herangeführte Dreschgut.
Bei Mähdreschern der Axialflußbauart wird als allgemeines Ziel verfolgt, wie zum Ernteeinsatz möglichst vielseitig für eine große Anzahl verschiedener Arten von Erntegut anwenden zu künen, wobei das Erntegut in der Größe der auszudreschenden Körner, in der Art der Blätter oder Halme und dadurch in der Verarbeitung durch die Vorschub- und Drescheinrichtungen variiert und wobei auch die Art des
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Mähens und des Verdichtens des Erntegutes zu berücksichtigen ist, die auf die Zuführung des Dreschgutes zur Drescheinrichtung Einfluß hat. Mähdrescher der Axialflußbauart besitzen eine verhältnismäßig junge Konstruktion und werden in zwei grundsätzlichen Bauweisen angeboten. Bei einer Bauweise ist ein einzelner in Längsrichtung angeordneter Dreschrotor mit zugeordneten Drescheinrichtungen in der Maschine vorgesehen. Ein Beispiel dieser Bauweise ist in der US-PS 3 827 443 gezeigt. Bei einer zweiten Bauweise der Axialfluß-Mähdrescher sind in Längsrichtung nebeneinander zwei Dreschrotoren vorgesehen, die mit ortsfesten Drescheinrichtungen zusammenwirken. Beispielsweise in den üS-PSen 3 626 472, 3 648 710, 3 742 und 3 848 609 sind diese beschrieben.
Mit der zunehmenden Ingebrauchnahme solcher Mähdrescher der Axialflußbauart hat sich herausgestellt, daß häufig schon verhältnismäßig geringfügige Unterschiede zu erheblichen Verbesserungen und Vorteilen gegenüber bekannten Vorschlägen führen können. Beispiele solcher Verbesserungen und Vorteile ergeben sich aus der vorangehenden Aufzählung von Patentschriften, die auf den gleichen Erfinder zurückgehen.
Es läßt sich somit absehen, daß für die Schaffung bzw. Entwicklung elne-s Mähdreschers, der zur wirksamen und erfolgreichen Verarbeitung einer Vielzahl verschiedener Arten von Erntegut in der Lage ist, beispielsweise zur Maisernte mit Maisstroh, Sojabohnen, Weizen und anderer Körnerfrucht, beispielsweise Reis, und zur Zuführung dieser Dreschgutarten in die Dreschvorrichtung beträchtliche Probleme aufwirft. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die vorgenannten Schwierigkeiten bei der Verarbeitung unterschiedlicher Dresch-
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gutarten in ein und derselben Maschine weitgehend zu beseitigen und vor allem den Wirkungsgrad der Zuführungskapazität zum Mähdrescher in einem beträchtlich höheren Ausmaß zu verbessern, als dies in den aus dem vorgenannten Stand der Technik bekannten Vorschlägen möglich war.
Nach dem Grundgedanken der vorliegenden Erfindung enthält ein Mähdrescher nach der Axialflußbauart zwei gleiche Rotoren, die in Abteilen angeordnet sind, welche durch gebogene oder gekrümmte Abdeckungen und Dreschkörbe gebildet werden, wobei am vorderen Ende der Rotoren Einzugsschnecken angeordnet sind, die untereinander in einer wenigstens teilweise überlappenden Beziehung so zusammenwirken, daß die Einzugskapazität bezüglich des zur Verfügung stehenden Raumes, in dem die Zuführung bzw. der Stroheinzug erfolgt, erhöht wird und außerdem die Totzonen verringert werden, die häufig in Förderschnecken auftreten, die bei Axialflußmähdreschern angewendet werden.
Gemäß einem weiteren Vorschlag nach der Erfindung werden zwei sich in Förderrichtung verjüngende Förderschnecken vorgesehen, deren größere Enden auswärts weisen bzw. den Dreschrotoren abgekehrt sind, wobei mindestens die äußersten Flügelabschnitte der Förderschnecken miteinander in überlappender Beziehung arbeiten und dadurch die verbesserte Einzugsfunktion gewährleisten.
Weiterhin wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß für die Dreschrotoren derartige sich überlappende Einzugsschnecken angewendet werden, um die Zuführung des Dreschgutes verhältnismäßig dicht über den Boden durchzuführen, von dem das Dreschgut geerntet worden ist, wobei die Dreschrotoren, an denen die Einzugsschnaken befestigt sind, vorzugsweise
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einen genormten oder gleichmäßigen Dunhmesser aufweisen, der kleiner ist als der größte EUrchmesser der Förderschnecken.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung sind anhand von Ausführungsbeispielen in Verbindung mit den Zeichnungen nachfolgend näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine schematische, teilweise geschnittene Seitenansicht eines Mähdrescher der Axialflußbauart, bei dem insbesondere die zum Dreschwerk gehörenden Bauteile im Schnitt gezeigt sind.
Fig. 2 einen vergrößerten waagerechten Teilschnitt durch den vorderen Abschnitt der Zuführungs- und Dreschvorrichtung nach Fig. 1 entsprechend der Schnittlinie 2-2, mit einem Teil der oberen Gehäuseabschirmung, und
Fig. 3 ein vertikaler Teilschnitt nach der Linie 3-3 in Fig. zur weiteren Erläuterung der in Fig. 1 und 2 gezeigten Einzugsbereiche des Mähdreschers.
Entsprechend dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel eines Mähdreschers der Axialflußbauart ist ein Maschinengehäuse 10 vorgesehen, das zum Teil einen Hauptrahmen umfaßt, der auf zwei größeren vorderen Antriebsrädern 12 und auf zwei kleineren rückwärtigen Lenkrädern 1*1 abgestützt ist. Die Lenkung erfolgt über ein Lenkrad 16 auf dem Fahrerstand Der gezeigte Mähdrescher enthält außerdem einen Körnertank 20, in den die geernteten und ausgedroschenen Körner von einem Kornelevator 22 gefördert werden.
Vor dem Mähdrescher ist beim gezeigten Ausführungsbeispiel eine Mäh- und Aufnaheeinheit 24 angeordnet, die eine Schneideinrichtung und eine Querförderschnecke 26 aufweist, von
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der das geschnittene Erntegut einem Schrägaufzug 28 zugeführt wird, der sich zwischen den Antriebsrädern 12 erstreckt. Die zu diesem Schrägaufzug gehörenden Förderbänder und querverlaufenden Mitnehmerschienen, die mit unterbrochenen Linien angedeutet sind, werden in Pfeilrichtung gemäß Fig. 1 angetrieben, um das geerntete Dreschgut unterschüssig bzw. mit dem unteren Trum des Schrägförderers auf eine untere Zuführungsrampe an der Unterseite des Einzugsschnecken-Abteils 30 heranzubringen, das zum Gegenstand der vorliegenden Anmeldung gehört und dessen Einzelheiten nachfolgend näher beschrieben sind.
Das Erntegut wird zwischen den Rotoren 32 ausgedroschen, die eine Mehrzahl von in Längsrichtung verlaufenden Dreschoder Schlagleisten 34 aufweisen.Entsprechend Fig. 2 und 3 sind die Rotoren 32 rohrförmig ausgeführt und mit ihren Enden auf Wellen 36 abgestützt, die im Bereich ihrer Enden durch Lager abgestützt sind, wobei die vorderen Lager in einer vorderen Rahmenplatte 38 sitzen, die sich quer zwischen den Seitenteilen des Hauptrahmens 40 der Maschine erstreckt.
Der im einzelnen in Fig. 2 und 3 angedeutete Schrägaufzug umfaßt eine oberste Zylinderrolle 42, um die eine Mehrzahl endloser Ketten 44 herumgeführt ist und in Richtung des in Fig. 1 eingezeichneten Pfeiles angetrieben wird, wobei diese Förderketten sich auch um die vordere Zylinderrolle 46 gemäß Fig. 1 herumerstrecken. Eine Folge von querverlaufenden Mitnehmerschienen 48, deren Länge etwa der halben Breite des Schrägaufzuges 28 entspricht, erstrecken sich zwischen den äußersten Ketten 44 und der mittleren Kette 4'4 in gestaffelter Beziehung zueinander entsprechend Fig. 2. Die Antriebsrolle des Schrägaufzuges wird über ein Kettenrad 50 angetrieben,
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das über eine nicht gezeigte Kette an den Hauptantrieb angeschlossen ist, der beispielsweise aus einem Hochleistungs-Dieselmotor besteht.
Die Dreschrotoren 32 mit den darauf angeordneten Schlagoder Dreschleisten 34 laufen entsprechend Pig. 3 mit entgegengesetztem Drehsinn entsprechend Pfeilrichtung um. Die Schlagleisten wirken mit den Dreschkörben 54 zusammen, die vorzugsweise im unteren Abschnitt der länglichen Gehäuse untergebracht sind, die durch längliche obere Abschirmungen oder Abdeckungen 56 gpnäß Fig. 3 und die Dreschkörbe 54 gebildet werden und gekrümmt sind und die unteren Abschnitte der Abteile oder Dreschkammern bilden. Die Dreschkörbe 54 enthalten öffnungen, durch die das aus gedros chene GetKd.de, Bohnen oder Kerne anderer Körnerfrüchte hindurchfallen und auf der Körnerpfanne 58 gemäß Fig. 1 aufgefangen werden, die in herkömmlicher Art und Weise durch einen nlchtgezeigten Antrieb betätigt wird, um. das Körnergut zu sißben und an das untere Ende des Kornelevators 22 abzugeben. Die Spreu wird durch ein Gebläse 60 in Richtung auf das rückwärtige Ende des Mähdreschers weggeblasen, wo sie zuvor noch durch die ebenfalls in Fig. 1 gezeigten Spreu- oder Häckselsiebe 62 aufgefangen wird.
Aus Fig. 2 ergibt sich, daß die im oberen Bereich durch die Abdeckungen 56 gebildeten Dreschkammern in Querrichtung unter einem vorbestimmten Abstand zueinander stehen, wobei in Erwägung gezogen worden ist, daß der erfindungsgemäße Mähdrescher vorzugsweise Rotoren, Abdeckbleche und Dreschkörbe einer weitgehend genormten Baugröße verwenden kann, die in der Lage sind, ein größeres Volumen von Dreschgut zu verarbeiten, als normalerweise durch herkömmliche
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Zuführungs- und Einzugseinrichtungen gemäß den vorbekannten Maschinen herangeführt wird. Das grundlegende Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine größere Menge von Dreschgut der Dreschvorrichtung zuzuführen, als dies mit den bisher üblichen, für diesen Zweck bekannten Vorrichtungen möglich war. Erfindungsgemäß werden dazu (in ihren Umrissen) konische Förderschnecken 64 und 66 angewendet, die in Axialrichtung verjüngte Schraubenförmige Schneckenflügel oder Schneckenbleche 68 und 70 aufweisen. Die Schneckenflügel 68 und 70 haben einander entgegengesetzte Steigungsrichtungen entsprechend Fig. 2. Die Schnecken sind fest mit den vorderen Enden der Dreschrotoren 32 verbunden und werden in entgegengesetzter Drehrichtung angetrieben, beispielsweise mit Hilfe der in Fig. 1 angedeuteten Kegelrädern 72, die auf den inneren Enden der Wellen befestigt sind, die sich zentrisch in den rohrförmigen Rotoren 32 befinden, wie dies in Fig. 1 mit unterbrochenen Linien angedeutet ist. Am rückwärtigen ABschnitt des Gehäuses des Mähdreschers erstreckt sich in Querrichtung eine Antriebswelle 74, auf der zwei einander zugekehrte Kegelräder 76 sitzen, von denen in Fig. 1 nur eines geslgt ist. Durch Antrieb der Welle 74 mit Hilfe der in Fig. 1 angedeuteten endlosen Antriebsketten 78 und 79 werden somit die Rotoren 32 und damit auch die Einzugsschnecken 64 bzw. 66 in einander entgegengesetzte Richtungen in Drehung versetzt.
Um die zusätzliche Einzugäapazität nach der Erfindung herbeizuführen, sind gemäß Fig. 2 und 3 die äußersten Abschnitte der Schneckenflügel 68 und 70 mit etem größeren Radius ausgestattet als der halbe Abstand zwischen den Achsen der Wellen 36 beträgt. Demzufolgen überlappen oder überdecken sich die äußersten Abschnitte der Schneckenflügel ohne jedoch miteinander in Eingriff oder aar ANlage zu kommen, was auf die
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Art der Befestigung der Innenseiten der Schneckenflügel auf den zylindrischen Schneckenkern 80 zurückzuführen ist. Die Schneckenflügel sind beispielsweise auf die Schneckenkerne aufgeschweißt, wobei die ineinandergreifende Beziehung der Schnecken durch den Eingriff der Kegelräder 72 und 76 gemäß Fig. 1 eingerichtet werden kann. Die zylindrischen Schneckenkerne 80 bilden vorzugsweise eine Portsetzung der ebenfalls rohrförmigen Rotoren 32 und sind mit Hilfe von Scheiben oder Armkreuzen 82 auf der inneren Tragkonstruktion der zylindrischen Rotoren 32 befestigt, wobei die eigentlichen Stützwellen 36 der Rotoren und Schnecken sich durch entsprechende öffnungen der Scheiben oder Armkreuze 32 hindurcherstrecken und dort entsprechend Fig. 1 starr angeschlossen sind·
Um einen engen Kontakt zwischen den gewendelten Flügeln 68 und 70 der konischen Förderschnecken 64 und 66 mit dem entsprechend Fig. 1 an der Unterseite der Einzugsvorrichtung ankommenden Dreschgut herzustellen, sind zwi gleiche teilweise konisch verlaufende Verlängerungen 84 vorgesehen, die von der querverlaufenden Rahmenplatte 86 (Fig. 6) anschließend nach vorn weisen und sich in Richtung auf die vorderere vertikale Rahmenplatte 38 aufweiten. Die Kegelsteigung der Wandansätze oder Verlängerungen 84 verläuft etwa komplementär zum Kegelstumpfumriß der Förderschnecken 64 und 66, Jedoch unter einem geringfügigen nach außen versetzten Abstand von den Umrissen der Flügel der Förderschnecken, um einen metallischen Kontakt zwischen den Schneckenflügeln und den Bandverlängerungen 84 zu vermeiden, die eine Verlängerung der oberen Abdeckbleche 56 der Preschkammern bilden. Die unteren Abschnitte der Verlängerungen 84 sind jedoch fest an eine nach oben und einwärts geneigte querverlaufende Führungsplatte 88 angeschlossen und angepaßt,
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die im Querschnitt nach Fig. 1 und auch in Fig. 3 sichtbar ist, und zwar in dem unterbrochenen Abschnitt zwischen den Enden der Antriebsrolle 42 für die Ketten 44 des Schrägaufzuges. Die Führungsplatte 88 bildet eine Zuführungsrampe an der Unterseite der Einzugsschnecken und ist vorzugsweise im wesentlichen flach und erstreckt sich aischen den beiden Seitenwänden des Einzugsschneckenabteils 30 und wird beispielsweise durch die Seitenplatten 40 des Maschinenrahmens ab-gestützt.
Entsprechend Fig. 2 und 3 sind die benachbarten inneren Abschnitte 90 der teilweise konischen Verlängerungen 84 in einem etwa vertikal verlaufenden Scheitel 92 zusammengeführt, der sich aus der Winkelbeziehung zwischen den benachbarten Abschnitten 90 entsprechend Fig. 2 ergibt. Der Scheitel 92 unterteilt die hereingeführte Menge des Erntegutes oder Dreschgutes, die den vorderen Enden der Förderschnecken 44 und 46 zugeführt wird, wobei aufgrund der sich iterdeckenden Beziehung wenigstens der vorderen Abschnitte der Förderschnecken eine größere Dreschgutmenge wirksam und zwangsläufig von den Förderschnecken erfaßt und in die Dreschkammern hereingezogen wird, die durch die Abdeckungen 56 und Dreschkörbe 54 gebildet werden, wobei die Dreschgutmenge durch den Scheitel 92 geteilt und verdichtet wird. Man erkennt ferner, daß zwei wendeiförmige Schneckenflügel 68 und 70 auf den zylindrischen Kernen 80 der Förderschnecken 64 und 66 befestigt sind und dazwischen einen Schraubenwendel-Raum bilden, der in Richtung auf die inneren Enden der Schnecken zunehmend kleiner wird und im Zusammenwirken mit dem Innenflächen der teilweise konischen Wandverlängerungen 84 das Dreschgut zusammendrücken und verdichten und es dabei in das Dreschwerk befördern.
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Aufgrund der besonderen Ausführung der konischen Förderschnecken 64 und 66 und den begrenzenden Wandflächen der Verlängerungen 84 der Dreschkorb-Abdeckungen 56 und der geneigten Führungsplatte 88 ist jede Gefahr einer rückwärtigen Führung von Dreschgut beseitigt; vielmehr wird das gesamte Dreschgut zwangsläufig dem Einführungsende der oberen beschriebenen Dreschvorrichtung voran zugefürt. Die Dreschrotoren und die zugeordneten Abdeckbleche 56 und Dreschkörbe 54 der Dreschkammern haben zusammen ienen wesentlich kleineren Durchmesser als die Querabmessung zwischen den gegenüberliegenden Seitenwänden 40 des Mähdreschergehäuses. Die äußersten oder vordersten Endabschnitte der konischen Förderschnecken 64 und 76 besitzen einen wesentlich größeren Durchmesser als die Querabmessung zwischen den gegenüberliegenden Seitenwänden 40 des Mähdreschergehäuses und zeigen somit deutlich die Fähigkeit der Einzugsvorrichtung gemäß der Erfindungt Dreschgut in einer größeren Zuführungsmenge heranzuführen als dies bei herkömmlichen Mähdreschern möglich ist, in denen die Einzugsschnecken beispielsweise keinen nennenswert größeren Durchmesser aufweisen als derjenige der Dreschkammern. Obwohl die zusammengesetzten Durchmesser der größeren Enden der Förderschnecken 64 und 66 größer ist als die Breite zwischen den gegenüberliegenden SEitenwänden 40, ermöglicht die überdeckende Beziehung der äußeren Abschnitte der Förderschnecken nicht nur die Aufnahme größerer Förderschnecken innerhalb des MÄhdreschers sondern führt auch zu einem zwangsläufigeren Eingriff d.h. bzw. Erfassen des Dreschgutes durch die Förderschnecken, wobei durch das äisammenwirken der beiden konischen Förderschnecken in der einander überlappenden Beziehung die Möglichkeit mit sich bringt, erhöhte Volumen von Dreschgut im Verhältnis zu den Volumen zu verarbeiten und zu dreschen, die sonst mit herkömmlichen Mähdreschern verarbeitet werden.
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Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf die gezeigten Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern umfaßt auch zahlreiche weitgehende Abänderungen im Rahmen des Grundgedankens der Erfindung. Beispielsweise können die Wandverlängerungen an die zylindrischen Flügelabschnitte einer Förderschnecke angebracht werden, um die gleiche verbesserte Einzugsqualität zu erreichen, indem bei einer solchen Ausgestaltung der Verlängerungen eine Überlappung und ein konvergierender Verlauf gewährleistet ist.
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Claims (1)

  1. Dipl.-!ng. Wilfrid RAECK
    PATENTANWALT O R R 9 1 R 7
    7 STUTTGART 1, MOSERSTRASSE 8 · TELEFON (0711) 244003 ** **
    SPERRY RAND CORPORATION,
    New Holland, Penns., USA - S 451 -
    Patentansprüche
    IJ Mähdrescher der Axialflußbauart, mit einem Maschinengehäuse und dirin angeordneten Dreschkammern in Zwillingsanordnung, mit in den Dreschkammern angeordneten Rotoren, die auf zueinander parallelen Wellen in entgegengesetzten Drehrichtungen angetrieben sind, wobei auf den Rotoren Schlag- oder Dreschleisten angeordnet sind, ferner mit dem Umfang der Rotoren zugeordneten Dreschkörben in den Dreschkammern und mit Zuführungseinrichtungen, die das geschnittene Dreschgut dem vorderen Ende des Gehäuses zuführen, dadurch gekennzeichnet, daß vor den Dreschkammern an der Vorderseite der Rotoren (32) Förderschnecken (64, 66) mit in Richtung auf die Dreschkammern konvergierenden Flügeln (68, 70) angeordnet sind und so bei Drehung der Rotoren zusammenwirken, daß das Dreschgut zwangsläufig den Rotoren zugeführt wird, wobei die nebeneinander angeordneten konischen Förderschnecken einander überdeckende Flügelabschnitte aufweisen und daß Einrichtungen (72 - 76) vorgesehen sind, welche die Drehbewegung der Rotoren miteinander koordinieren, um die überdeckenden Abschnitte der Förderschnecken in der Betriebsmäßig passenden Eingriffsstellung zueinander zu halten.
    2. Mähdrescher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderschnecken (64, 66) einen kegelstumpfförmigen Umriß aufweisen.
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    ?. Mähdrescher nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß von den vorderen Enden der Dreschkammern Wandverlängerungen (84) ausgehen, deren "Verlauf dem Umfangsverlauf wenigstens der seitlichen und oberen Bereichen der von den Förderschnecken beschriebenen Umfangsflächen komplementär zugeordnet sind.
    4. Mähdrescher nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß eine aufwärts und nach innen geneigte Führungsplatte (88) für Dreschgut sich quer über das vordere Ende des Gehäuses zwischen den Einzugseinrichtungen und den unteren vorderen Enden der Dreschkammern des Gehäuses erstreckt, wobei die Neigung der Führungsplatten (88) dem verjüngten Winkel der konischen Förderschnecken entspricht.
    5. Mähdrescher nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel zwischen den einander gegenüberliegenden Seiten der konischen Schneckenförderer im wesentlichen im Bereich zwischen 70° und 80° liegt, und daß die inneren Enden der Förderschnecken einen Durchmesser aufweisen, der im wesentlichen gleich dem Durchmesser der, vorzugsweise rohrförmig ausgeführten Rotorwellen entspricht.
    6. Mähdrescher nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dreschkörbe (5*0 in den unteren Abschnitten der Dreschkammern des Gehäuses angeordnet sind, während die oberen Abschnitte längliche in Querrichtung gekrümmte Abdeckbleche (56) aufweisen, deren Krümmung dem Umkreis der Schlagleisten auf den Rotoren angepaßt ist, wobei die Abdeckbleche (56) und die Dreschkörbe (5^0 der nebeneinander liegenden Dreschkammern in Querrichtung einen unter einem Abstand zueinander liegen und daß der Mähdrescher außerdem eine zentrische Führungseinrichtung $92) für Dreschgut aufweist, die sich vor und zwischen den vorderen Enden der Abdeckbleche und
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    Dreschkörbe erstreckt und nach vorn unter einem Winkel zueinander laufende und sich in einem Scheitel (92) treffende Seitenwände (90) aufweist, um das Dreschgut von den Förderschnecken aus in Richtung af die Dreschkammern abzulenken.
    7. Mähdrescher nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Förderschnecken (64^ 66) nach vorn über den senkrechten Scheitel (92)der Trenneinrichtung bzw. der mittleren Führungseinrichtung erstrecken, und daß die sich einander überlappenden Abschnitte der Schneckenflügel in dem vor dem Scheitel der Trenneinrichtung liegenden Bereich angeordneten sind.
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DE19762652162 1975-11-17 1976-11-16 Maehdrescher der axialflussbauart Granted DE2652162A1 (de)

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