DE2652162A1 - Maehdrescher der axialflussbauart - Google Patents
Maehdrescher der axialflussbauartInfo
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Description
Dlr-L.-i'NG. VYlLFRiD RAECK
PATENTANWALT 9 R 5 9 1 R 2
7 STUTTGART 1, MOSERSTRASSE 8 ■ TELEFON (0711) 244003
SPERRY RAND CORPORATION New Holland, Pennsylvania 17557 / USA
Mähdrescher der Axialflußbauart
Die Erfindung bezieht sich auf Mähdrescher der Axialflußbauart, insbesondere auf solche, bei denen eine Zwillingsanordnung von Dreschrotoren vorgesehen ist, wobei auf den
Rotoren Dresch- oder Schlagleisten angeordnet und innerhalb zylindrischer Gehäuse drehbar sind. Ein Teil der
zylindrischen Gehäuse wird durch Dreschkörbe gebildet, die mit den Schlagleisten zusammenwirken. Vor den Dreschrotoren
sind Einzugseinrichtungen vorgesehen für das vom Schrägaufzug herangeführte Dreschgut.
Bei Mähdreschern der Axialflußbauart wird als allgemeines Ziel verfolgt, wie zum Ernteeinsatz möglichst vielseitig
für eine große Anzahl verschiedener Arten von Erntegut anwenden zu künen, wobei das Erntegut in der Größe der
auszudreschenden Körner, in der Art der Blätter oder Halme und dadurch in der Verarbeitung durch die Vorschub- und
Drescheinrichtungen variiert und wobei auch die Art des
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Mähens und des Verdichtens des Erntegutes zu berücksichtigen ist, die auf die Zuführung des Dreschgutes zur
Drescheinrichtung Einfluß hat. Mähdrescher der Axialflußbauart besitzen eine verhältnismäßig junge Konstruktion
und werden in zwei grundsätzlichen Bauweisen angeboten. Bei einer Bauweise ist ein einzelner in Längsrichtung
angeordneter Dreschrotor mit zugeordneten Drescheinrichtungen in der Maschine vorgesehen. Ein Beispiel dieser
Bauweise ist in der US-PS 3 827 443 gezeigt. Bei einer zweiten Bauweise der Axialfluß-Mähdrescher sind in Längsrichtung
nebeneinander zwei Dreschrotoren vorgesehen, die mit ortsfesten Drescheinrichtungen zusammenwirken. Beispielsweise
in den üS-PSen 3 626 472, 3 648 710, 3 742 und 3 848 609 sind diese beschrieben.
Mit der zunehmenden Ingebrauchnahme solcher Mähdrescher der Axialflußbauart hat sich herausgestellt, daß häufig
schon verhältnismäßig geringfügige Unterschiede zu erheblichen Verbesserungen und Vorteilen gegenüber bekannten
Vorschlägen führen können. Beispiele solcher Verbesserungen und Vorteile ergeben sich aus der vorangehenden Aufzählung
von Patentschriften, die auf den gleichen Erfinder zurückgehen.
Es läßt sich somit absehen, daß für die Schaffung bzw. Entwicklung
elne-s Mähdreschers, der zur wirksamen und erfolgreichen Verarbeitung einer Vielzahl verschiedener Arten
von Erntegut in der Lage ist, beispielsweise zur Maisernte
mit Maisstroh, Sojabohnen, Weizen und anderer Körnerfrucht, beispielsweise Reis, und zur Zuführung dieser Dreschgutarten
in die Dreschvorrichtung beträchtliche Probleme aufwirft.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die vorgenannten Schwierigkeiten bei der Verarbeitung unterschiedlicher Dresch-
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gutarten in ein und derselben Maschine weitgehend zu beseitigen und vor allem den Wirkungsgrad der Zuführungskapazität zum Mähdrescher in einem beträchtlich höheren
Ausmaß zu verbessern, als dies in den aus dem vorgenannten Stand der Technik bekannten Vorschlägen möglich war.
Nach dem Grundgedanken der vorliegenden Erfindung enthält ein Mähdrescher nach der Axialflußbauart zwei gleiche
Rotoren, die in Abteilen angeordnet sind, welche durch gebogene oder gekrümmte Abdeckungen und Dreschkörbe gebildet
werden, wobei am vorderen Ende der Rotoren Einzugsschnecken angeordnet sind, die untereinander in einer wenigstens
teilweise überlappenden Beziehung so zusammenwirken, daß die Einzugskapazität bezüglich des zur Verfügung stehenden
Raumes, in dem die Zuführung bzw. der Stroheinzug erfolgt, erhöht wird und außerdem die Totzonen verringert werden,
die häufig in Förderschnecken auftreten, die bei Axialflußmähdreschern angewendet werden.
Gemäß einem weiteren Vorschlag nach der Erfindung werden zwei sich in Förderrichtung verjüngende Förderschnecken
vorgesehen, deren größere Enden auswärts weisen bzw. den Dreschrotoren abgekehrt sind, wobei mindestens die
äußersten Flügelabschnitte der Förderschnecken miteinander in überlappender Beziehung arbeiten und dadurch die verbesserte
Einzugsfunktion gewährleisten.
Weiterhin wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß für die Dreschrotoren derartige sich überlappende Einzugsschnecken
angewendet werden, um die Zuführung des Dreschgutes verhältnismäßig dicht über den Boden durchzuführen, von dem
das Dreschgut geerntet worden ist, wobei die Dreschrotoren, an denen die Einzugsschnaken befestigt sind, vorzugsweise
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einen genormten oder gleichmäßigen Dunhmesser aufweisen,
der kleiner ist als der größte EUrchmesser der Förderschnecken.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung sind anhand von Ausführungsbeispielen in Verbindung mit den
Zeichnungen nachfolgend näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine schematische, teilweise geschnittene Seitenansicht
eines Mähdrescher der Axialflußbauart, bei dem insbesondere die zum Dreschwerk gehörenden
Bauteile im Schnitt gezeigt sind.
Fig. 2 einen vergrößerten waagerechten Teilschnitt durch den vorderen Abschnitt der Zuführungs- und Dreschvorrichtung
nach Fig. 1 entsprechend der Schnittlinie 2-2, mit einem Teil der oberen Gehäuseabschirmung,
und
Fig. 3 ein vertikaler Teilschnitt nach der Linie 3-3 in Fig. zur weiteren Erläuterung der in Fig. 1 und 2 gezeigten
Einzugsbereiche des Mähdreschers.
Entsprechend dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel eines Mähdreschers der Axialflußbauart ist ein Maschinengehäuse
10 vorgesehen, das zum Teil einen Hauptrahmen umfaßt, der auf zwei größeren vorderen Antriebsrädern 12 und auf
zwei kleineren rückwärtigen Lenkrädern 1*1 abgestützt ist.
Die Lenkung erfolgt über ein Lenkrad 16 auf dem Fahrerstand Der gezeigte Mähdrescher enthält außerdem einen Körnertank 20,
in den die geernteten und ausgedroschenen Körner von einem
Kornelevator 22 gefördert werden.
Vor dem Mähdrescher ist beim gezeigten Ausführungsbeispiel eine Mäh- und Aufnaheeinheit 24 angeordnet, die eine Schneideinrichtung
und eine Querförderschnecke 26 aufweist, von
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der das geschnittene Erntegut einem Schrägaufzug 28 zugeführt wird, der sich zwischen den Antriebsrädern 12 erstreckt.
Die zu diesem Schrägaufzug gehörenden Förderbänder und querverlaufenden Mitnehmerschienen, die mit unterbrochenen
Linien angedeutet sind, werden in Pfeilrichtung gemäß Fig. 1 angetrieben, um das geerntete Dreschgut
unterschüssig bzw. mit dem unteren Trum des Schrägförderers auf eine untere Zuführungsrampe an der Unterseite
des Einzugsschnecken-Abteils 30 heranzubringen, das zum Gegenstand der vorliegenden Anmeldung gehört und dessen
Einzelheiten nachfolgend näher beschrieben sind.
Das Erntegut wird zwischen den Rotoren 32 ausgedroschen, die eine Mehrzahl von in Längsrichtung verlaufenden Dreschoder
Schlagleisten 34 aufweisen.Entsprechend Fig. 2 und 3
sind die Rotoren 32 rohrförmig ausgeführt und mit ihren Enden auf Wellen 36 abgestützt, die im Bereich ihrer Enden
durch Lager abgestützt sind, wobei die vorderen Lager in einer vorderen Rahmenplatte 38 sitzen, die sich quer zwischen
den Seitenteilen des Hauptrahmens 40 der Maschine erstreckt.
Der im einzelnen in Fig. 2 und 3 angedeutete Schrägaufzug
umfaßt eine oberste Zylinderrolle 42, um die eine Mehrzahl endloser Ketten 44 herumgeführt ist und in Richtung des in
Fig. 1 eingezeichneten Pfeiles angetrieben wird, wobei diese Förderketten sich auch um die vordere Zylinderrolle 46 gemäß
Fig. 1 herumerstrecken. Eine Folge von querverlaufenden Mitnehmerschienen 48, deren Länge etwa der halben Breite des
Schrägaufzuges 28 entspricht, erstrecken sich zwischen den äußersten Ketten 44 und der mittleren Kette 4'4 in gestaffelter
Beziehung zueinander entsprechend Fig. 2. Die Antriebsrolle des Schrägaufzuges wird über ein Kettenrad 50 angetrieben,
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das über eine nicht gezeigte Kette an den Hauptantrieb angeschlossen ist, der beispielsweise aus einem Hochleistungs-Dieselmotor
besteht.
Die Dreschrotoren 32 mit den darauf angeordneten Schlagoder Dreschleisten 34 laufen entsprechend Pig. 3 mit
entgegengesetztem Drehsinn entsprechend Pfeilrichtung um. Die Schlagleisten wirken mit den Dreschkörben 54 zusammen,
die vorzugsweise im unteren Abschnitt der länglichen Gehäuse untergebracht sind, die durch längliche obere
Abschirmungen oder Abdeckungen 56 gpnäß Fig. 3 und die
Dreschkörbe 54 gebildet werden und gekrümmt sind und die
unteren Abschnitte der Abteile oder Dreschkammern bilden. Die Dreschkörbe 54 enthalten öffnungen, durch die das
aus gedros chene GetKd.de, Bohnen oder Kerne anderer Körnerfrüchte
hindurchfallen und auf der Körnerpfanne 58 gemäß Fig. 1 aufgefangen werden, die in herkömmlicher Art und
Weise durch einen nlchtgezeigten Antrieb betätigt wird, um. das Körnergut zu sißben und an das untere Ende des
Kornelevators 22 abzugeben. Die Spreu wird durch ein Gebläse 60 in Richtung auf das rückwärtige Ende des Mähdreschers
weggeblasen, wo sie zuvor noch durch die ebenfalls in Fig. 1 gezeigten Spreu- oder Häckselsiebe 62
aufgefangen wird.
Aus Fig. 2 ergibt sich, daß die im oberen Bereich durch
die Abdeckungen 56 gebildeten Dreschkammern in Querrichtung
unter einem vorbestimmten Abstand zueinander stehen, wobei in Erwägung gezogen worden ist, daß der erfindungsgemäße
Mähdrescher vorzugsweise Rotoren, Abdeckbleche und Dreschkörbe einer weitgehend genormten Baugröße verwenden
kann, die in der Lage sind, ein größeres Volumen von Dreschgut zu verarbeiten, als normalerweise durch herkömmliche
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Zuführungs- und Einzugseinrichtungen gemäß den vorbekannten Maschinen herangeführt wird. Das grundlegende Ziel der vorliegenden
Erfindung besteht darin, eine größere Menge von Dreschgut der Dreschvorrichtung zuzuführen, als dies mit
den bisher üblichen, für diesen Zweck bekannten Vorrichtungen möglich war. Erfindungsgemäß werden dazu (in ihren Umrissen)
konische Förderschnecken 64 und 66 angewendet, die in Axialrichtung verjüngte Schraubenförmige Schneckenflügel
oder Schneckenbleche 68 und 70 aufweisen. Die Schneckenflügel
68 und 70 haben einander entgegengesetzte Steigungsrichtungen entsprechend Fig. 2. Die Schnecken sind fest
mit den vorderen Enden der Dreschrotoren 32 verbunden und werden in entgegengesetzter Drehrichtung angetrieben, beispielsweise
mit Hilfe der in Fig. 1 angedeuteten Kegelrädern 72, die auf den inneren Enden der Wellen befestigt sind,
die sich zentrisch in den rohrförmigen Rotoren 32 befinden, wie dies in Fig. 1 mit unterbrochenen Linien angedeutet ist.
Am rückwärtigen ABschnitt des Gehäuses des Mähdreschers
erstreckt sich in Querrichtung eine Antriebswelle 74, auf der zwei einander zugekehrte Kegelräder 76 sitzen, von
denen in Fig. 1 nur eines geslgt ist. Durch Antrieb der
Welle 74 mit Hilfe der in Fig. 1 angedeuteten endlosen
Antriebsketten 78 und 79 werden somit die Rotoren 32 und damit auch die Einzugsschnecken 64 bzw. 66 in einander
entgegengesetzte Richtungen in Drehung versetzt.
Um die zusätzliche Einzugäapazität nach der Erfindung herbeizuführen,
sind gemäß Fig. 2 und 3 die äußersten Abschnitte der Schneckenflügel 68 und 70 mit etem größeren Radius ausgestattet
als der halbe Abstand zwischen den Achsen der Wellen 36 beträgt. Demzufolgen überlappen oder überdecken
sich die äußersten Abschnitte der Schneckenflügel ohne jedoch miteinander in Eingriff oder aar ANlage zu kommen, was auf die
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Art der Befestigung der Innenseiten der Schneckenflügel auf den zylindrischen Schneckenkern 80 zurückzuführen ist.
Die Schneckenflügel sind beispielsweise auf die Schneckenkerne aufgeschweißt, wobei die ineinandergreifende Beziehung
der Schnecken durch den Eingriff der Kegelräder 72 und 76 gemäß Fig. 1 eingerichtet werden kann. Die zylindrischen
Schneckenkerne 80 bilden vorzugsweise eine Portsetzung der ebenfalls rohrförmigen Rotoren 32 und sind mit Hilfe
von Scheiben oder Armkreuzen 82 auf der inneren Tragkonstruktion der zylindrischen Rotoren 32 befestigt, wobei
die eigentlichen Stützwellen 36 der Rotoren und Schnecken
sich durch entsprechende öffnungen der Scheiben oder Armkreuze 32 hindurcherstrecken und dort entsprechend Fig. 1
starr angeschlossen sind·
Um einen engen Kontakt zwischen den gewendelten Flügeln 68 und 70 der konischen Förderschnecken 64 und 66 mit dem
entsprechend Fig. 1 an der Unterseite der Einzugsvorrichtung ankommenden Dreschgut herzustellen, sind zwi gleiche
teilweise konisch verlaufende Verlängerungen 84 vorgesehen, die von der querverlaufenden Rahmenplatte 86 (Fig. 6) anschließend
nach vorn weisen und sich in Richtung auf die vorderere vertikale Rahmenplatte 38 aufweiten. Die
Kegelsteigung der Wandansätze oder Verlängerungen 84 verläuft etwa komplementär zum Kegelstumpfumriß der Förderschnecken
64 und 66, Jedoch unter einem geringfügigen nach
außen versetzten Abstand von den Umrissen der Flügel der Förderschnecken, um einen metallischen Kontakt zwischen den
Schneckenflügeln und den Bandverlängerungen 84 zu vermeiden, die eine Verlängerung der oberen Abdeckbleche 56 der Preschkammern
bilden. Die unteren Abschnitte der Verlängerungen 84 sind jedoch fest an eine nach oben und einwärts geneigte
querverlaufende Führungsplatte 88 angeschlossen und angepaßt,
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die im Querschnitt nach Fig. 1 und auch in Fig. 3 sichtbar
ist, und zwar in dem unterbrochenen Abschnitt zwischen den Enden der Antriebsrolle 42 für die Ketten 44 des Schrägaufzuges.
Die Führungsplatte 88 bildet eine Zuführungsrampe an der Unterseite der Einzugsschnecken und ist vorzugsweise
im wesentlichen flach und erstreckt sich aischen den beiden Seitenwänden des Einzugsschneckenabteils 30 und
wird beispielsweise durch die Seitenplatten 40 des Maschinenrahmens ab-gestützt.
Entsprechend Fig. 2 und 3 sind die benachbarten inneren
Abschnitte 90 der teilweise konischen Verlängerungen 84 in einem etwa vertikal verlaufenden Scheitel 92 zusammengeführt,
der sich aus der Winkelbeziehung zwischen den benachbarten Abschnitten 90 entsprechend Fig. 2 ergibt.
Der Scheitel 92 unterteilt die hereingeführte Menge des Erntegutes oder Dreschgutes, die den vorderen Enden der
Förderschnecken 44 und 46 zugeführt wird, wobei aufgrund der sich iterdeckenden Beziehung wenigstens der vorderen
Abschnitte der Förderschnecken eine größere Dreschgutmenge wirksam und zwangsläufig von den Förderschnecken
erfaßt und in die Dreschkammern hereingezogen wird, die durch die Abdeckungen 56 und Dreschkörbe 54 gebildet
werden, wobei die Dreschgutmenge durch den Scheitel 92 geteilt und verdichtet wird. Man erkennt ferner, daß zwei
wendeiförmige Schneckenflügel 68 und 70 auf den zylindrischen Kernen 80 der Förderschnecken 64 und 66 befestigt
sind und dazwischen einen Schraubenwendel-Raum bilden, der in Richtung auf die inneren Enden der Schnecken zunehmend
kleiner wird und im Zusammenwirken mit dem Innenflächen der teilweise konischen Wandverlängerungen 84 das
Dreschgut zusammendrücken und verdichten und es dabei in das Dreschwerk befördern.
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Aufgrund der besonderen Ausführung der konischen Förderschnecken 64 und 66 und den begrenzenden Wandflächen der
Verlängerungen 84 der Dreschkorb-Abdeckungen 56 und der
geneigten Führungsplatte 88 ist jede Gefahr einer rückwärtigen Führung von Dreschgut beseitigt; vielmehr wird das gesamte
Dreschgut zwangsläufig dem Einführungsende der oberen
beschriebenen Dreschvorrichtung voran zugefürt. Die Dreschrotoren und die zugeordneten Abdeckbleche 56 und Dreschkörbe
54 der Dreschkammern haben zusammen ienen wesentlich
kleineren Durchmesser als die Querabmessung zwischen den gegenüberliegenden Seitenwänden 40 des Mähdreschergehäuses.
Die äußersten oder vordersten Endabschnitte der konischen Förderschnecken 64 und 76 besitzen einen wesentlich größeren
Durchmesser als die Querabmessung zwischen den gegenüberliegenden Seitenwänden 40 des Mähdreschergehäuses und zeigen
somit deutlich die Fähigkeit der Einzugsvorrichtung gemäß der Erfindungt Dreschgut in einer größeren Zuführungsmenge
heranzuführen als dies bei herkömmlichen Mähdreschern möglich ist, in denen die Einzugsschnecken beispielsweise keinen
nennenswert größeren Durchmesser aufweisen als derjenige der Dreschkammern. Obwohl die zusammengesetzten Durchmesser
der größeren Enden der Förderschnecken 64 und 66 größer ist als die Breite zwischen den gegenüberliegenden
SEitenwänden 40, ermöglicht die überdeckende Beziehung der äußeren Abschnitte der Förderschnecken nicht nur die
Aufnahme größerer Förderschnecken innerhalb des MÄhdreschers sondern führt auch zu einem zwangsläufigeren Eingriff d.h.
bzw. Erfassen des Dreschgutes durch die Förderschnecken, wobei durch das äisammenwirken der beiden konischen Förderschnecken
in der einander überlappenden Beziehung die Möglichkeit
mit sich bringt, erhöhte Volumen von Dreschgut im Verhältnis zu den Volumen zu verarbeiten und zu dreschen, die sonst mit
herkömmlichen Mähdreschern verarbeitet werden.
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Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf die gezeigten Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern umfaßt auch zahlreiche
weitgehende Abänderungen im Rahmen des Grundgedankens der Erfindung. Beispielsweise können die Wandverlängerungen
an die zylindrischen Flügelabschnitte einer Förderschnecke angebracht werden, um die gleiche verbesserte Einzugsqualität zu erreichen, indem bei einer solchen Ausgestaltung
der Verlängerungen eine Überlappung und ein konvergierender Verlauf gewährleistet ist.
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Claims (1)
- Dipl.-!ng. Wilfrid RAECKPATENTANWALT O R R 9 1 R 77 STUTTGART 1, MOSERSTRASSE 8 · TELEFON (0711) 244003 ** **SPERRY RAND CORPORATION,New Holland, Penns., USA - S 451 -PatentansprücheIJ Mähdrescher der Axialflußbauart, mit einem Maschinengehäuse und dirin angeordneten Dreschkammern in Zwillingsanordnung, mit in den Dreschkammern angeordneten Rotoren, die auf zueinander parallelen Wellen in entgegengesetzten Drehrichtungen angetrieben sind, wobei auf den Rotoren Schlag- oder Dreschleisten angeordnet sind, ferner mit dem Umfang der Rotoren zugeordneten Dreschkörben in den Dreschkammern und mit Zuführungseinrichtungen, die das geschnittene Dreschgut dem vorderen Ende des Gehäuses zuführen, dadurch gekennzeichnet, daß vor den Dreschkammern an der Vorderseite der Rotoren (32) Förderschnecken (64, 66) mit in Richtung auf die Dreschkammern konvergierenden Flügeln (68, 70) angeordnet sind und so bei Drehung der Rotoren zusammenwirken, daß das Dreschgut zwangsläufig den Rotoren zugeführt wird, wobei die nebeneinander angeordneten konischen Förderschnecken einander überdeckende Flügelabschnitte aufweisen und daß Einrichtungen (72 - 76) vorgesehen sind, welche die Drehbewegung der Rotoren miteinander koordinieren, um die überdeckenden Abschnitte der Förderschnecken in der Betriebsmäßig passenden Eingriffsstellung zueinander zu halten.2. Mähdrescher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderschnecken (64, 66) einen kegelstumpfförmigen Umriß aufweisen.70 9821/0723 original inspectedS 451 -?. Mähdrescher nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß von den vorderen Enden der Dreschkammern Wandverlängerungen (84) ausgehen, deren "Verlauf dem Umfangsverlauf wenigstens der seitlichen und oberen Bereichen der von den Förderschnecken beschriebenen Umfangsflächen komplementär zugeordnet sind.4. Mähdrescher nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß eine aufwärts und nach innen geneigte Führungsplatte (88) für Dreschgut sich quer über das vordere Ende des Gehäuses zwischen den Einzugseinrichtungen und den unteren vorderen Enden der Dreschkammern des Gehäuses erstreckt, wobei die Neigung der Führungsplatten (88) dem verjüngten Winkel der konischen Förderschnecken entspricht.5. Mähdrescher nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel zwischen den einander gegenüberliegenden Seiten der konischen Schneckenförderer im wesentlichen im Bereich zwischen 70° und 80° liegt, und daß die inneren Enden der Förderschnecken einen Durchmesser aufweisen, der im wesentlichen gleich dem Durchmesser der, vorzugsweise rohrförmig ausgeführten Rotorwellen entspricht.6. Mähdrescher nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dreschkörbe (5*0 in den unteren Abschnitten der Dreschkammern des Gehäuses angeordnet sind, während die oberen Abschnitte längliche in Querrichtung gekrümmte Abdeckbleche (56) aufweisen, deren Krümmung dem Umkreis der Schlagleisten auf den Rotoren angepaßt ist, wobei die Abdeckbleche (56) und die Dreschkörbe (5^0 der nebeneinander liegenden Dreschkammern in Querrichtung einen unter einem Abstand zueinander liegen und daß der Mähdrescher außerdem eine zentrische Führungseinrichtung $92) für Dreschgut aufweist, die sich vor und zwischen den vorderen Enden der Abdeckbleche und709821/0723S 451 - *4 -Dreschkörbe erstreckt und nach vorn unter einem Winkel zueinander laufende und sich in einem Scheitel (92) treffende Seitenwände (90) aufweist, um das Dreschgut von den Förderschnecken aus in Richtung af die Dreschkammern abzulenken.7. Mähdrescher nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Förderschnecken (64^ 66) nach vorn über den senkrechten Scheitel (92)der Trenneinrichtung bzw. der mittleren Führungseinrichtung erstrecken, und daß die sich einander überlappenden Abschnitte der Schneckenflügel in dem vor dem Scheitel der Trenneinrichtung liegenden Bereich angeordneten sind.709821/0723
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: SPERRY CORP., 17557 NEW HOLLAND, PA., US |
|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8128 | New person/name/address of the agent |
Representative=s name: WALLACH, C., DIPL.-ING. KOCH, G., DIPL.-ING. HAIBA |
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| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |