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DE2651688A1 - Schaltungsanordnung fuer sprachgesteuerte freisprechgeraete - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer sprachgesteuerte freisprechgeraete

Info

Publication number
DE2651688A1
DE2651688A1 DE19762651688 DE2651688A DE2651688A1 DE 2651688 A1 DE2651688 A1 DE 2651688A1 DE 19762651688 DE19762651688 DE 19762651688 DE 2651688 A DE2651688 A DE 2651688A DE 2651688 A1 DE2651688 A1 DE 2651688A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
digital
clock
speech
controlled
memory
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19762651688
Other languages
English (en)
Inventor
Gernot Dipl Ing Lanz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE19762651688 priority Critical patent/DE2651688A1/de
Publication of DE2651688A1 publication Critical patent/DE2651688A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M9/00Arrangements for interconnection not involving centralised switching
    • H04M9/08Two-way loud-speaking telephone systems with means for conditioning the signal, e.g. for suppressing echoes for one or both directions of traffic
    • H04M9/085Two-way loud-speaking telephone systems with means for conditioning the signal, e.g. for suppressing echoes for one or both directions of traffic using digital techniques

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Control Of Amplification And Gain Control (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für sprachgesteuerte Freisprechgeräte.
  • Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für sprachgesteuerte Freisprechgeräte mit Sende- und Empfangsverstärkern und einer zur Erkennung der Sprechrichtung vorgesehenen, durch jeweils im Sende- und im Empfangskanal angeordnete digitale Modulationsstufen gesteuerten digitalen Sprechrichtungserkennung, wobei die durch die digitalen Modulationsstufen abgegebenen Steuerkriterien aus Sprechspannungspegeln im Sende-bzw. Empfangskanal gewonnen werden und wobei die digitale Sprechrichtungserkennung im Sende- bzw. im Empfangskanal angeordnete Dämpfungsglieder zu- oder abschaltet und wobei weiterhin eine ein am Eingang des Sendekanals vorliegendes, dem Sprechspannungspegel überlagertes Geräusch erkennende und mit dem Sprechspannungspegel im Sendekanal vergleichende und mit Hilfe des Vergleichsergebnisses die Ansprechschwelle für das Zu- und Abschalten von Dämpfungsgliedern in der Sprechrichtungserkennung steuernde Pegelvergleichseinrichtung parallel zur Verbindung zwischen der Modulationsstufe im Sendekanal und der Sprechrichtungserkennung angeordnet ist.
  • Es ist bereits eine Schaltungsanordnung für sprachgesteuerte Freisprechgeräte bekannt, bei der eine die Sprechrichtung erkennende Einrichtung vorgesehen ist, die entsprechend der erkannten Sprechrichtung Dämpfungsglieder abschaltet und stufenweise zuschaltet (DOS 2 439 740). Diese Ab- bzw. Zuschaltung von Dämpfungsgliedern erfolgt in Abhängigkeit der auf den Sprechkanälen befindlichen Spannungspegel.
  • Diese Schaltungsanordnung hat jedoch den Nachteil, daß durch ein auf einer Teilnehmerseite befindliches Geräusch, z. B.
  • ein ständiges Raumgeräusch mit der Stärke eines normalen Sprachpegels, die Freisprecheinrichtung ständig so gesteuert werden kann, daß sie dämpfungsmäßig am Ort des Geräusches ständig auf "Senden" eingestellt bleibt.
  • Es ist eine weitere Schaltungsanordnung bekannt, (Bell System Volumen 40, Mai 1961, Seite 663 bis 665) in der eine Einrichtung vorgesehen ist, die den konstanten Spannungsanteil eines Raumgeräusches mit dem oszillierenden Spannungsanteil eines Sprechspannungspegels auf einem Sprachkanal vergleichen kann. Diese Einrichtung kann also feststellen, ob außer Sprechspannungen ein Geräusch im entsprechenden Sprechkanal vorliegt, und durch den Vergleich kann sie auch das Größenverhältnis des Geräuschpegels zum dem Sprechspannungspegel ermitteln. Aufgrund dieser Ermittlung kann sie die Ansprechschwelle der Sprechrichtungserkennung und damit die Sprechrichtungsumschaltung beeinflussen. Diese Schaltungsanordnung hat jedoch den Nachteil, daß sie wegen der notwendigen Verstärkerspeisespannungen für leitungsgespeiste Verbindungen ungünstig ist und daß sie bei dem vorgeschlagenen Aufbau nur in analoger Bauweise zu verwirklichen ist.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung für sprachgesteuerte Freisprechgeräte mit Sprechrichtungserkennung zu schaffen, wobei die Sprechrichtungserkennung in Abhängigkeit von einem vorliegenden Geräuschpegel mit Hilfe einer, mit digitalen, bekannten Bausteinen realisierten Schaltungsanordnung korrigiert werden kann.
  • Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß in der Pegelvergleichseinrichtung ein von der digitalen Modulationsstufe im Sendekanal und von einem ersten und einem zweiten Takt einer digitalen Takteinrichtung und von einer ersten programmierbaren digitalen Takteinrichtung angesteuerter er- ster digitaler Vergleichszähler und ein von dem ersten digitalen Vergleichszähler und dem ersten, dem zweiten und einem dritten Takt der digitalen Takteinrichtung gesteuerter, seine Zählergebnisse an einen von dem dritten Takt der digitalen Takteinrichtung gesteuerten ersten digitalen Speicher abgebender zweiter Vergleichszähler angeordnet ist und daß in der Pegelvergleichseinrichtung eine die Speicherwerte des ersten digitalen Speichers auswertende, von dem dritten Takt der digitalen Takteinrichtung angesteuerte, die erste programmierbare digitale Takteinrichtung einstellende erste digitale Taktprogrammierung vorgesehen ist und daß weiterhin eine die Speicherwerte eines von dem ersten digitalen Speicher und von dem dritten Takt der digitalen Takteinrichtung angesteuerten zweiten digitalen Speichers auswertende, ebenfalls von dem dritten Takt der digitalen Takteinrichtung angesteuerte und eine zweite programmierbare digitale Takteinrichtung zwecks Einstellung der Ansprechschwelle der Sprechrichtungserkennung einstellende zweite digitale Taktprogrammierung angeordnet ist.
  • Daraus ergibt sich der Vorteil, daß eine sehr genaue, stufig sich anpassende Korrektur der Ansprechschwelle der Sprechrichtungserkennung und damit der Sprechrichtungsumschaltung erreicht werden kann, daß eine solche Schaltung auch für energiearme, über lange Leitungen gespeiste Freisprechgeräte brauchbar ist und daß diese Schaltungsanordnung raumsparend in moderner digitaler Technik (MOS) aufgebaut werden kann.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausführung der Erfindung liegt darin, daß in dem zweiten digitalen Speicher jeweils mindestens die zwei letzten Informationen aus dem ersten digitalen Speicher gespeichert werden.
  • Daraus ergibt sich die Möglichkeit, die notwendige Steuertendenz für den Ansprechpegel der Sprechrichtungserkennung über einen größeren Bereich zu erkennen.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausführung der Erfindung liegt darin, daß die erste und die zweite digitale Taktprogrammierung über eine deren Funktion bei Empfangsrichtung unterbindende Steuerleitung mit der Sprechrichtungserkennung verbunden sind.
  • Daraus ergibt sich der Vorteil, daß die Korrektur der Ansprechschwelle der Sprechrichtungserkennung nicht durch Spannungspegel auf dem Empfangskanal verfälscht wird.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausführung der Erfindung liegt darin, daß die zweite digitale Taktprogrammierung nur wirksam wird, wenn im zweiten digitalen Speicher hintereinander zwei gleiche Informationen eingespeichert sind.
  • Daraus ergibt sich der Vorteil, daß ein ständiges Korrigieren der Ansprechschwelle der Sprechrichtungserkennung bzw. ein ständiges Hin- und Herschalten zwischen zwei Korrekturstufen bei kleinen schwankenden Geräusch- und Pegeländerungen vermieden wird (Kurve H in Fig. 3).
  • Der Gegenstand der Erfindung wird anhand der Figuren 1 bis 5 erklärt, die nur die für das Verständnis der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung notwendigen Einzelheiten enthalten.
  • Die Fig. 1 zeigt das Prinzipschaltbild der Schaltungsanordnung.
  • Sie enthält ein Mikrofon M, eine im Sendekanal befindliche die Verstärker und Dämpfungsglieder enthaltende Baugruppe VDS, eine digitale Modulationsstufe MS im Sendekanal, eine Sprechrichtungserkennung SRE und eine Pegelvergleichseinrichtung PVE.
  • Die Pegelvergleichseinrichtung PVE besteht aus den Vergleichszählern VZ1 und VZ2, den Speichern SP1 und SP2, den Taktprogrammierungen TP1 und TP2, den programmierbaren Takteinrichtungen PTE1 und PTE2 und der Takteinrichtung TE, wobei alle Baugruppen als digital ausgeführt zu betrachten sind.
  • Die Fig. 2 enthält ein Zeitdiagramm, aus welchem die Abtast-und Auswertezeiten t1, t2 und t3 (die den Takten T1, T2 und T3 entsprechen) für die Messung eines Geräuschanteils an einer Sprechspannung zu entnehmen sind.
  • Die Fig. 3 zeigt mit der Kurve H (Hüllkurve der Kurve K) die wirkliche Korrektur der Ansprechschwelle der Sprechrichtungserkennung aufgrund der Wirkungsweise der programmierbaren Takteinrichtung PTE2 im Gegensatz zum Meßergebnis für den Geräuschpegel nach Kurve G, welche durch die Auswertung der Vergleichszähler VZ1 und VZ2 in Fig. 1 entstehen würde.
  • Die Fig. 4 zeigt einen stilisierten Vergleichszähler VZ1 mit den Eingängen El und E2 und den Zählbereichen z1, z2 und z3.
  • Die Fig. 5 zeigt einen stilisierten Vergleichszähler VZ2 mit den Zählbereichen z4 und z5.
  • Bei der nachfolgenden Erklärung der Schaltungsanordnung nach dem Gegenstand der Erfindung wird die Funktion einer Freisprecheinrichtung mit Sende- und Empfangsverstärkern und mit Modulationsstufen im Sende- und im Empfangskanal, die die dort vorhandenen Sprechspannungen hinsichtlich ihrer Pegel abtasten und in PZM-Signale (Pulszahl-Modulationssignale) umsetzen und einem Vergleichszähler einer Vergleichereinrichtung zum Steuern einer die Dämpfungsglieder im Sende- bzw. Empfangskanal zu- und abschaltenden Sprechrichtungserkennung zuführen als bekannt vorausgesetzt. Es ist also bekannt, daß einem bestimmten Signalspannungspegel in einem Sprachkanal eine bestimmte Anzahl von amplitudenmäßig gleich starken Impulsen pro Zeiteinheit entsprechen und daß bei einer vorstehend geschilderten Freisprecheinrichtung die Sprechrichtungserkennung bewirkt, daß dem Sprachkanal mit der geringeren Anzahl von Impulsen pro Zeiteinheit Dämpfungsglieder zugeschaltet werden und daß der Sprachkanal mit der größeren Anzahl von Impulsen pro Zeiteinheit als der gerade notwendige Ubertragungskanal erkannt wird, das heißt, daß in diesem Sprachkanal Dämpfungsglieder abgeschaltet werden, bzw. eine Verstärkung zugeschaltet wird.
  • Ergibt sich nun auf einer Seite der Freisprechverbindung ein Dauergeräuschpegel, z. B. ein Raumgeräusch durch laufende Motoren, dann wird der in der bisher bekannten Schaltungsanordnung vorhandene Vergleichszähler aufgrund einer ständig anliegenden erhöhten Spannung ständig viele Impulse für die Richtung "Senden" zählen und di e die Sprechrichtungserkennung wird dieser Seite ständig als Sprechrichtung die Senderichtung zuordnen und daher ein Umschalten auf Empfangsrichtung auch bei Nichtbesprechen des Mikrofons verhindern. Es ist daher notwendig, die Umgebungsgeräusche einer Freisprechstation so in die Ansprechschwelle einer Sprechrichtungserkennung einzubeziehen, daß trotz vorliegendem ständigem Geräuschpegel eine Umschaltung in Empfangsrichtung bei Sprechen des fernen Teilnehmers mit normaler Lautstärke erfolgen kann.
  • Als Grundlage für die Schaltungsanordnung nach dem Gegenstand der Erfindung wird davon ausgegangen, daß bei der Sprache zwischen den Silben, Worten und Sätzen kleinere und größere Pausen auftreten, bei einem Geräusch jedoch nicht. Man spricht bei Geräuschen von einem periodischen Charakter im Gegensatz zu dem nichtperiodischen Charakter der Sprache. Man kann also bei Geräuschen von einem näherungsweise konstanten Pegel ausgehen, der einem in der Sprechrichtungserkennung vorhandenen Vergleichszähler in der zuvor angedeuteten Weise ständig Impulse pro Zeiteinheit zuführt. Geht man also davon aus, daß ein bestimmter, nur als Vergleichsmöglichkeit festgelegter Schwellwertpegel mit dem auf einem Sprachkanal liegenden Signalpegel verglichen wird und daß dieser Schwellwertpegel ständig überschritten wird, so kann man annehmen, daß in dem von dem Mikrofon an der Freisprechstation abgegebenen Signal zu wenig Pausen und damit Geräusche enthalten sind. Erhöht man nun den als Vergleichsmöglichkeit festgelegten Schwellwertpegel, dann läßt sich ein Pegel finden, der entweder nicht mehr oder nur noch zeitweise überschritten wird. Legt man an den einen Eingang (z. B. El von VZ1) eines Vergleichszählers die Impulse pro Zeiteinheit, die dem festgelegten Schwellwertpegel entsprechen und legt man an den anderen Eingang (z. B.
  • E2 von VZ1) des Vergleichszählers die Impulse, die dem Signalpegel auf dem Sprachkanal (Sendekanal) entsprechen, so wird der Vergleichszähler (z. B. VZ1) Je nach Sprachrhythmus einmal nach rechts (Zählbereich Z3) und einmal nach links (Zählbereich Z1) zählen. Je weiter er in den Bereich Z3 zählt, um so mehr "Pausen" sind in dem Signalpegel enthalten. Das bedeutet, daß in dieser Weise Pausen im Signal auf dem Sprachkanal registriert und gezählt werden können. Zählt der Zähler im Bereich Z1, dann bedeutet dies, daß ein Geräusch dem Sprachpegel überlagert ist. Den Bereich Z2 in der Fig. 4 könnte man als Setzgröße bezeichnen. In diesem Bereich des Vergleichs zählers ist keine Korrektur des Schwellwertpegels angezeigt. Dieses Prinzip, Geräusche von der Sprache zu unterscheiden, basiert auf der Lücken- oder Pausenerkennung und ist unter dem Namen "NOGAD" bekannt. Tastet man das vom Mikrofon abgegebene Signal zu bestimmten Zeitpunkten ab, so kann festgestellt werden, ob ein bestimmter Schwellwert ständig über- oder unterschritten wird.
  • Erfolgt die Abtastung in regelmäßigen Abständen, so erhält man nach einer gewissen Zeit mehrere Entscheidungen, die-eine Aussage über die Zusammensetzung des momentanen Spannungspegels auf dem Sprachkanal liefern können. In Fig. 2 ist z. B. mit t1 die Zeit bezeichnet, während der die Signalspannung abgetastet wird. Sie beträgt z. B. 10 Millisekunden und ist von dem Sprachrhythmus, das heißt, von der Länge der Pausen, die noch erfaßt werden sollen, abhängig. Die Zeit t2 ist die Zeitkonstante, nach der die Abtastung auf eine Dauer von t1 wiederholt wird. Sie beträgt als Beispiel 100 Millisekunden und ist ebenfalls von der Charakteristik der Sprache abhängig. Die Zeit t3, die z. B. gleich t3 = 10 x t2 sein kann, ist die Zeit, nach der mit Sicherheit erkannt werden kann, daß es sich nach Auftreten einer bestimmten Anzahl von Pausen um Sprache oder Geräusch handelt. Um die Wahrscheinlichkeit einer Falschaussage gering zu halten, darf die Zeit t3 nicht zu klein gewählt werden. Andererseits bringt eine lange Zeit t3 eine zu große Verzögerung in der Anpassung der Ansprechschwelle in der Sprechrichtungserkennung mit sich. Je nachdem, ob aufgrund der Anzahl der Pausen Sprache oder Geräusch erkannt worden ist, wird in der Sprechrichtungserkennung die Ansprechschwelle (Voreinstellen des in der Sprechrichtungserkennung vorhandenen Vergleichszählers) dem Raumgeräusch angepaßt.
  • Wie eine solche Anpassung mit Hilfe einer in digitaler Bauweise ausgeführten erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung erfolgen kann, wird im nachstehenden erklärt. Hierzu wird Bezug auf die Fig. 1 genommen. Zunächst werden in bekannter Weise die von dem Mikrofon M erzeugten Signale über die Verstärker bzw. Dämpfungseinheit VTS im Sendekanal durch die Modulationsstufe MS im Sendekanal in digitale Impulse umgewandelt. Diese digitalen Impulse werden in nicht dargestellter, aber bekannter Weise einem ersten Eingang eines Vergleichszählers in der Sprechrichtungserkennung SRE zugeführt. Einem zweiten Eingang dieses Vergleichszählers werden ebenfalls digitale Impulse zugeführt, die über eine im Empfangskanal befindliche zweite nicht dargestellte Modulationsstufe aus Sprache und Geräusch des fernen Teilnehmers gewonnen werden.
  • Die letztgenannten digitalen Impulse wirken den durch die Modulationsstufe MS erzeugten Impulsen entgegen und die Einstellung des Vergleichszählers wird je nach Anzahl der Impulse auf den Zählereingängen auf Senden oder Empfangen erkennen und entsprechend im Sende- oder Empfangskanal Verstärkungs-oder Dämpfungsglieder zu- bzw. abschalten.
  • Ist nun sendeseitig zusätzlich zur Sprache des Teilnehmers ein kontinuierliches Geräusch vorhanden, so erkennt die Sprechrichtungserkennung ständig auf Senden und es kann nicht auf Empfang umgeschaltet werden. Um dies zu verhindern, muß dem in der Sprechrichtungserkennung SRE vorhandenen nicht dargestellten Vergleichszähler zusätzlich eine dem auf der Sendeseite erkannten Geräusch ständig anzupassende entsprechende Impulsfrequenz zugeführt werden, die den durch die Modulationsstufe MS erzeugten Impulsen entgegenwirkt, so daß mit auf dem Empfangskanal befindlichen durch den fernen Teilnehmer er- zeugten Signalspannungen nach deren Umwandlungen digitale Impulse eine Umsteuerung auf Empfang durch die Sprechrichtungserkennung erfolgen kann. Zu diesem Zweck werden einem Vergleichszähler VZ1 ebenfalls die durch die Modulationsstufe MS erzeugten digitalen Impulse zugeführt. Diesem Vergleichszähler VZ1 werden außerdem von einer ersten digitalen Taktprogrammierung TP1 Impulse mit einer bestimmten Taktfrequenz zugeführt, wobei diese Taktfrequenz - wie schon vorstehend angeführt - als Vergleichsmöglichkeit d. h. als Vergleichsfrequenz dienen soll.
  • Befinden sich auf dem Sendekanal nur Sprachsignale, dann werden die über die Modulationsstufe MS gewonnenen und dem Vergleichszähler VZ1 zugeführten Impulse gegenüber den durch die digitale Taktprogrammierung PTE1 gewonnenen kontinuierlichen Impulsen bestimmte Pausen aufweisen, und es erfolgt eine Zählung im Bereich Z2 oder Z3 des Vergleichszähler VZ1 (Fig. 4). Befindet sich auf dem Sendekanal zusätzlich ein Geräusch, welches im allgemeinen kontinuierliche Impulse erzeugt, dann wird die Anzahl der registrierbaren Pausen in den durch die Modulationsstufe MS erzeugten Impulsen abnehmen bzw. nicht mehr meßbar sein, der Vergleichszähler VZ1 wird also im Bereich z1 eine Anzeige abgeben. Der Vergleichszähler VZ1 wird außerdem noch von einer Takteinrichtung TE angesteuert, die in mit den Taktfrequenzen T1 und T2 versorgt. Mit Hilfe dieser Taktfrequenzen wird die Länge des Impulsvergleiches und die Zeit der Wiederholung des Impulsvergleiches bestimmt. Z. B. bestimmt die Taktfrequenz T1- wie schon vorstehend erwähnt - eine Impulsvergleichszeit von zehn Millisekunden und die Taktfrequenz T2 bestimmt eine Intervallzeit zwischen zwei Anfängen eines Impulsvergleichers von 100 Millisek. Die Ergebnisse des Vergleichszählers VZ1 werden nun mit einem zweiten Vergleichszähler VZ2 zugeführt, der von der Takteinrichtung TE ebenfalls mit den Taktfrequenzen Tl und T2 und zusätzlich mit einer dritten Taktfrequenz T3 versorgt wird. Die Taktfrequenz T3 bestimmt eine Zeit von einer Sekunde, nach der eine endgültige Auswertung der Impulse auf Geräusch oder Sprache erfolgen kann. Der Vergleichszähler VZ2 zählt die von dem Vergleichszähler VZ1 registrierten Pausen, und zwar über die gesamte der Taktfrequenz T3 entsprechende Zeit, also über eine Sekunde, das heißt, über 10 x 10 Millisekunden im Ablauf von Je 100 ms. Nach insgesamt 1 sec beginnt eine erneute Zählung. Oberhalb einer bestimmten, vorgegebenen Pausenzahl (Zählbereich Z4) entscheidet jetzt der Vergleichszähler VZ2, daß die auf dem Sendekanal befindlichen Signale von keinem Geräusch beaufschlagt sind und unterhalb dieser bestimmten vorgegebenen Pausenzahl (Zählbereich Z5) wird von dem Vergleichszähler VZ2 auf Geräuschüberlagerung erkannt. Am Ausgang des Vergleichszahlers VZ2 liegt dementsprechend entweder ein Wert für "Geräusch" oder ein Wert für Sprache an. Der Jeweilige Wert wird an einen Speicher SP1 weitergegeben. Durch den Speicher SP1 wird die Entscheidung Sprache oder Geräusch für die dem Takt T3 entsprechende Zeit (eine Sekunde) festgehalten. Nach dieser Zeit erhält der Speicher SP1 eine neue Entscheidung vom Vergleicher VZ2 und übernimmt diese wieder für die dem Takt T3 entsprechende Zeit. Von einer dem Speicher SP1 nachgeschalteten Taktprogrammierung TP1 wird die im Speicher SP1 enthaltene Information ausgelesen und aufgrund dieser Information entscheidet die Taktprogrammierung TP1, ob die Vergleichsfrequenz (Schwellwert) in Vergleichszähler VZ1 herauf- oder herabgesetzt werden soll, (erfolgt stufenweise) bzw. ob sie ihren Wert behalten soll. Ein Herauf- oder Herabsetzen der Vergleichsfrequenz erfolgt durch Ansteuern einer digitalen Takteinrichtung PTE1, die ihren Grundtakt von der Takteinrichtung TE erhält und die die Vergleichsfrequenz zur Einstellung der Ansprechschwelle des Vergleichszählers VZ1 abgibt. Damit die Taktprogrammierung TP1 synchron arbeiten kann, wird sie ebenfalls von der Takteinrichtung TE mit dem Takt T3 angesteuert.
  • Das Vorgenannte besagt, daß sich die Vergleichsfrequenz jede Sekunde einmal um je eine Stufe ändert, letzten Endes also zwischen zwei Stufen hin und her oszilliert.
  • Die Taktprogrammierung TP1 ist außerdem noch direkt mit der Sprechrichtungserkennung verbunden. Uber diese Verbindung kann die Taktprogrammierung TP1 erkennen, wann der Sendekanal und wann der Empfangskanal durchgeschaltet ist. Ist der Empfangskanal durchgeschaltet, dann muß die Taktprogrammierung TP1 unwirksam geschaltet sein, damit die sendeseitige Geräusch-und Sprachenpegeleinstellung nicht durch über den Empfangskanal ankommende Geräuschsignale verfälscht werden kann. In diesem Falle bleibt also die von der digitalen Takteinrichtung PTE1 abgegebene Vergleichsfrequenz unverändert. Die in dem Speicher SP1 enthaltene Information wird noch an einen zweiten digitalen Speicher SP2 abgegeben, welcher jeweils die beiden letzten Informationen des Speichers SP1 festhält. Zur Synchronisierung ist dieser Speicher SP2 ebenfalls durch den Takt T3 angesteuert. Die Informationen des Speichers SP2 werden von einer zweiten digitalen Taktprogrammierung TP2 ausgelesen, wobei die Taktprogrammierung TP2 ähnlich wie zuvor die Taktprogrammierung TP1 eine zweite digitale programmierbare Takteinrichtung TE2 ansteuert. Die Taktprogrammierung TP2 wird Jedoch erst dann wirksam, wenn die beiden im Speicher SP2 enthaltenen Aussagen gleich sind. Dadurch wird verhindert, daß die endgültige Auswirkung der Schaltungsanordnung auf die Sprechrichtungserkennung nicht ein ständiges Aus- und Einschalten von Dämpfungsgliedern zwischen zwei benachbarten Stufen zur Folge hat und daß die Beeinflussung der Ansprechschwelle in der Sprechrichtungserkennung mit einer vernünftigen Trägheit erfolgt. Die Korrektur der Ansprechschwelle der Sprechrichtungserkennung SRE erfolgt dadurch, daß die digitale programmierbare Takteinrichtung PTE2 nach Ansteuerung durch die Taktprogrammierung TP2 zusätzliche Impulse an den Vergleichszähler der Sprechrichtungserkennung SRE abgibt, und zwar auf den Eingang des Vergleichszähler, an dem die aus den Signalspannungen des fernen Teilnehmers erzeugten Zählimpulse anliegen. Je größer also das Geräusch im Sendekanal den dort vorliegenden Sprachsignalen überlagert ist, um so mehr Impulse werden den den Signalspannungen im Empfangskanal abgeleiteten Impulsen zusätzlich zugeschaltet, so daß sich der Zählerstand des dortigen Vergleichszählers in in der Nähe der gewünschten Ansprechschwelle bewegt und im Empfangskanal befindliche Sprechspannungen bei normaler Lautstärke eine Umschaltung von Senden auf Empfangen bewirken können.
  • Nach Auslösen einer Verbindung stellt sich der Schwellwert des Vergleichszählers in der Sprechrichtungserkennung und die Vergleichsfrequenz in dem Vergleichszähler VZ1 wieder auf einen der Sprache mit geringem Geräusch angepaßten Mittelwert ein.
  • 5 Patentansprüche 5 Figuren Leerseite

Claims (5)

  1. patentansprüche 1. Schaltungsanordnung für sprachgesteuerte Freisprechgeräte mit Sende- und Empfangsverstärkern und einer zur Erkennung der Sprechrichtung vorgesehenen, durch jeweils im Sende- und im Empfangskanal angeordnete digitale Modulationsstufen gesteuerten digitalen Sprechrichtungserkennung, wobei die durch die digitalen Modulationsstufen abgegebenen Steuerkriterien aus Sprechspannungspegeln im Sende- bzw. Empfangskanal gewonnen werden und wobei die digitale Sprechrichtungserkennung im Sende- bzw. im Empfangskanal angeordnete Dämpfungsglieder zu- oder abschaltet und wobei weiterhin eine ein am Eingang des Sendekanals vorliegendes, dem Sprechspannungspegel überlagertes Geräusch erkennende und mit dem Sprechspannungspegel im Sendekanal vergleichende und mit Hilfe des Vergleichsergebnisses die Ansprechschwelle für das Zu- und Abschalten von Dämpfungsgliedern in der Sprechrichtungserkennung steuernde Pegelvergleichseinrichtung parallel zur Verbindung zwischen der Modulationsstufe im Sendekanal und der Sprechrichtungserkennung angeordnet ist, d a d u r c h g e k e n n z e i c hn e t , daß in der Pegelvergleichseinrichtung (PVE) ein von der digitalen Modulationsstufe (MS) im Sendekanal und von einem ersten (T1) und einem zweiten Takt (T2) einer digitalen Takteinrichtung (TE) und von einer ersten programmierbaren digitalen Takteinrichtung (PTE1) angesteuerter erster digitaler Vergleichszähler (VZ1) und ein von dem ersten digitalen Vergleichszähler (VZ1) und dem ersten (T1), dem zweiten (T2) und einem dritten Takt (T3) der digitalen Takteinrichtung (TE) gesteuerter, seine Zählergebnisse an einen von dem dritten Takt (T3) der digitalen Takteinrichtung (TE) gesteuerten ersten digitalen Speicher (sps) abgebender zweiter Vergleichszähler (VZ2) angeordnet ist und daß in der Pegelvergleichseinrichtung (PVE) eine die Speicherwerte des ersten digitalen Speichers (SP1) auswertende, von dem dritten Takt (T3) der digitalen Takteinrichtung (TE) angesteuerte, die erste programmierbare digitale Takteinrichtung (PTE1) einstellende erste digitale Taktprogrammierung (TP1) vorgesehen ist und daß weiterhin eine die Speicherwerte eines von dem ersten digitalen Speicher (SP1) und von dem dritten Takt (T3) der digitalen Takteinrichtung (TE) angesteuerten zweiten digitalen Speichers (SP2) auswertende, ebenfalls von dem dritten Takt (T3) der digitalen Takteinrichtung (TE) angesteuerte und eine zweite programmierbare digitale Takteinrichtung (PTE1) zwecks Einstellung der Ansprechschwelle der Sprechrichtungserkennung (SRE) einstellende zweite digitale Taktprogrammierung (TP2) angeordnet ist.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die erste und die zweite programmierbare digitale Takteinrichtung (PTE1/PTE2) zur Gewinnung des programmierbaren Grundtaktes mit der digitalen Takteinrichtung (TE) verbunden sind.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß in dem zweiten digitalen Speicher (SP2) Jeweils mindestens die zwei letzten Informationen aus dem ersten digitalen Speicher (SP2) gespeichert werden.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die erste und die zweite Taktprogrammierung (TP1/TP2) über eine deren Funktion bei Empfangsrichtung unterbindende Steuerleitung mit der Sprechrichtungserkennung (SPE) verbunden sind.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die zweite digitale Taktprogrammierung (TP2) nur wirksam wird, wenn im zweiten digitalen Speicher (SP2) hintereinander zwei gleiche Informationen eingespeichert sind.
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EP0120325A1 (de) * 1983-03-01 1984-10-03 Alcatel N.V. Schaltungsanordnung für einen Freisprechapparat
FR2566980A1 (fr) * 1984-06-28 1986-01-03 Int Standard Electric Corp Circuit d'attenuation des trajets d'emission et de reception pour appareil telephonique et appareil l'incluant
DE3613972A1 (de) * 1985-05-10 1986-11-13 Mitel Corp., Kanata, Ontario Digitales lautsprechertelefon

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DE2439740A1 (de) * 1974-08-19 1976-03-04 Siemens Ag Schaltungsanordnung fuer sprachgesteuerte freisprechgeraete mit von den sprechspannungen abhaengigem unterschiedlichem daempfungshub je sprachkanal und je sprechrichtung

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US-Z.: The Bell System Technical Journal, Vol.40, Mai 1961, S.663-665 *

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