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DE2651563C2 - Verfahren zum Polieren von Glasoberflächen und Polierwerkzeug zu seiner Durchführung - Google Patents

Verfahren zum Polieren von Glasoberflächen und Polierwerkzeug zu seiner Durchführung

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Publication number
DE2651563C2
DE2651563C2 DE2651563A DE2651563A DE2651563C2 DE 2651563 C2 DE2651563 C2 DE 2651563C2 DE 2651563 A DE2651563 A DE 2651563A DE 2651563 A DE2651563 A DE 2651563A DE 2651563 C2 DE2651563 C2 DE 2651563C2
Authority
DE
Germany
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polishing
tool
liquid
polishing tool
proportion
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2651563A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2651563A1 (de
Inventor
Norimichi Shiojiri Nagano Aoki
Fumio Kagawa
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Resonac Holdings Corp
Original Assignee
Showa Denko KK
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Publication date
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Priority claimed from JP50134735A external-priority patent/JPS6013794B2/ja
Priority claimed from JP13473475A external-priority patent/JPS6013793B2/ja
Application filed by Showa Denko KK filed Critical Showa Denko KK
Publication of DE2651563A1 publication Critical patent/DE2651563A1/de
Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D3/00Physical features of abrasive bodies, or sheets, e.g. abrasive surfaces of special nature; Abrasive bodies or sheets characterised by their constituents
    • B24D3/02Physical features of abrasive bodies, or sheets, e.g. abrasive surfaces of special nature; Abrasive bodies or sheets characterised by their constituents the constituent being used as bonding agent
    • B24D3/20Physical features of abrasive bodies, or sheets, e.g. abrasive surfaces of special nature; Abrasive bodies or sheets characterised by their constituents the constituent being used as bonding agent and being essentially organic
    • B24D3/28Resins or natural or synthetic macromolecular compounds
    • B24D3/32Resins or natural or synthetic macromolecular compounds for porous or cellular structure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)
  • Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Polieren von Glasoberflächen, bei dem ein Polierwerkzeug, ein Poliermittel, wie beispielsweise Zirkonoxid, Ceroxid oder rotes Eisenoxid, und eine im wesentlichen neutrale Flüssigkeit, wie beispielsweise Wasser oder Schneidöl, verwendet sino, und der Flüssigkeitsanteil während des Poliervorganges durch Regulierung der äußeren Flüssigkeitszufuhr herabgesetz: wird. Die Erfindung betrifft ferner ein Polierwerkzeug zum Durchführen dieses Verfahrens.
Ein derartiges Verfahren ist in der DE-PS 6 64 250 beschrieben. Dort wird, um eine gleichmäßige Verteilung des Poliermittels auf einem dabei verwendeten, aus einem dichten, nichtsaugfähigen Werkstoff, wie beispielsweise Gummi, hergestellten Polierwerkzeug zu erreichen, zunächst das Poliermittel mit viel Wasser zugeführt und die Flüssigkeitszufuhr dann während des Poliervorganges gedrosselt. Durch die beim Polieren erzeugte Reibungswärme verdampft dann, beschleunigt durch beispielsweise zusätzliches Erwärmen von Werkzeug und Werkstück, das überschüssige Wasser teilweise, so daß sich die Konzentration des Poliermittels erhöht, was zu einer bereits dort angestrebten höheren Polierleistung führt. Trotzdem bleibt aber dieses Verfahren immer noch sehr zeitaufwendig.
Aufgabe der Erfindung ist es daher auch hier, das bekannte Verfahren weiter auf das Ziel kürzerer Bearbeitungszeiten hin zu entwickeln.
Diese Aufgabe ist bei dem anmeldungsgemäßen Verfahren durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs I angegebenen Merkmale gelöst.
Die Leistungssteigerung wird dabei im wesentlichen durch die Verwendung eines gegenüber dem aus der DE-PS 6 64 250 andersartigen Polierwerkzeuges erzielt, das es jedoch auch erforderlich macht, die Zufuhr der Polierflüssigkeit erst dann zu drosseln, wenn der Poliervorgang sich bereits seinem Ende nähert. Dies deshalb, weil das Polieren mit dem anmeldungsgemäßen Werkzeug so lange rasch vorangeht und dabei einer ausreichenden Kühlung und Schmierung bedarf, wie die zu polierende Glasoberfläche noch rauh ist. Wenn der Poliervorgang jedoch ein Stadium erreicht hai, in dem die während des Poliervorganges zunächst auf der Glasoberfläche auftretenden sogenannten Streifen wieder verschwinden, nimmt die Poliergeschwindigkeit merklich ab, wenn weiterhin unter fortwährender Zugabe von Flüssigkeit gearbeitet wird. Deshalb wird, um eine wirtschaftliche Poliergeschwindigkeit auch gegen Ende des Poliervorganges aufrecht zu erhalten, die Zufuhr der Flüssigkeit erst zum angegebenen Zeitpunkt gedrosselt, wobei dann die in die foren des ίο Politrwerkzeuges eingedrungene Flüssigkeit wieder an dessen Oberfläche tritt, so daß die erforderliche Mindestmenge von Schmierflüssigkeit an der Trennfläche zwischen Glasoberfläche und Werkzeug bis zur Beendigung des Poliervorganges noch vorhanden ist.
ι* Außerdem ergibt sich bei dem verwendeten Polierwerkzeug der Vorteil, daß der bei hohen Poliergeschwindigkeiten vermehrt anfallende Abrieb von Werkstück und Werkzeug, soweit er nicht rechtzeitig seitlich abfließt, von den Poren des Werkzeugs aufgenommen werden kann, so daß auch bei hohen Poliergeschwindigkeiten keine Kratzspuren auf der bearbeiteten Glasoberfläche auftreten.
Aus der US-PS 39 15 671 läßt sich nun zwar bereits ein poröses, harzgebundenes Werkzeug entnehmen, das aus einem ausgehärteten, ungesättigten Polyesterharz und einem abrasiv wirkenden Bestandteil, wei beispielsweise aufgeschmolzenes bzw. amorphes Aluminiumoxid, Siliciumcarbid, Diamantstaub, Korund, Granat bzw. Silikatschleifmasse oder Glaspulver, besteht. Dabei JO handelt es sich entsprechend den angegebenen abrasiven Bestandteilen jedoch um ein Schleifwerkzeug, daß zum Polieren von optischen Glasoberflächen nicht geeignet ist.
Zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfah-
J5 rens wird ein Polierwerkzeug verwendet aus porösem, ausgehärteten, ungesättigten Polyesterharz und 40 bis 90%, bezogen auf das Gesamtgewicht des Gemisches.
eines in dem Polyesterharz verteilten Poliermittels, das mindestens eine der Verbindungen Zirkonoxid, Ceroxid
■to und rotes Eisenoxid enthält.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnungen und Beispiele näher beschrieben. In den Zeichnungen zeigen
Fig. I bis 5 bevorzugte Formen für die beim erfindungsgemäßen Verfahren verwendeten Polierwerkzeuge.
Das Werkzeug enthält Poren von 0.1 bis 50 μιτι
Durchmesser, wobei die Porosität in dem Bereich von 20 bis 70% liegt (die Porosität wird unter der Annahme berechnet, daß das Werkzeug 100%ig entwässert
M wurde).
Das Werkzeug kann in einstückiger oder zusammengesetzter Form verwendet werden, wobei in letzterem Fall, wie aus den Fig. 1 bis 5 ersichtlich, eine Vielzahl geformter Einzelpolierstücke mit regelmäßigen Abständen über einen kreisförmigen Träger verteilt sind.
Das Werkzeug kann außerdem in seiner Arbeitsfläche ein Netzwerk von Rillen enthalten, die während des Poliervorganges als eine Art Fliissigkeitsvorratsbehälter dienen, und durch Abgabe der in ihnen gespeicherten Flüssigkeit dem sog. Fressen entgegenwirken.
Die Werkzeuge gemäß den Fig. 1—5 besitzen eine Vielzahl einheitlich geformter Polierstücke 1, die in Abständen voneinander auf der Oberfläche eines entsprechend der Form des zu bearbeitenden Werkh5 slücks geformten Trägers 3, 3a, 3b, 3c, 3d verteil! sind, wobei die Unterflächen der Polierstücke 1 unbeweglich an der Oberfläche der Träger 3 bis 3rfbefestigt sind. Die Träger 3 bis 3d können aus Metall, /.. B. Gußeisen, oder
js einem Kunstharz bestehen und sind der Oberfläiengestalt des jeweils zu bearbeitenden Werkstücks ltsprechend angepaßt. Die Unterflächen der Polierücke 1 sind beispielsweise mittels eines Klebemittels ι der Oberfläche der Träger 3 bis 3d befestigt
Hierzu 2 Dlatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche;
1. Verfahren zum Polieren von Glasoberflächen, bei dem ein Polierwerkzeug, ein Poliermittel, wie beispielswiese Zirkonoxid, Ceroxid oder rotes Eisenoxid, und eine im wesentlichen neutrale Flüssigkeit, wie beispielsweise Wasser oder Schneidöl, verwendet sind, und der Flüssigkeitsanteil während des Poliervorganges durch Regulierung der äußeren Flüssigkeitszufuhr herabgesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das verwendete Polierwerkzeug aus einem porösen, ausgehärteten, ungesättigten Polyesterharz besteht, mit dem das Poliermittel vor der Aushärtung des Harzes gleichmäßig vermischt worden ist, und daß der Flüssigkeitsanteil erst dann herabgesetzt wird, wenn die zu bearbeitende Glasoberfläche bereits klar durchsichtig ist
2. Polierwerkzeug zum Durchführen des Verfahrens nach \nspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anteil des Poliermittels am Gesamtgewicht des Polierwerkzeuges 40 bis 90% beträgt.
DE2651563A 1975-11-11 1976-11-11 Verfahren zum Polieren von Glasoberflächen und Polierwerkzeug zu seiner Durchführung Expired DE2651563C2 (de)

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Publications (2)

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DE2651563C2 true DE2651563C2 (de) 1982-03-11

Family

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US (1) US4106915A (de)
DE (1) DE2651563C2 (de)
FR (1) FR2331421A1 (de)
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