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DE2651480A1 - Restseitenband-modulationsverfahren - Google Patents

Restseitenband-modulationsverfahren

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Publication number
DE2651480A1
DE2651480A1 DE19762651480 DE2651480A DE2651480A1 DE 2651480 A1 DE2651480 A1 DE 2651480A1 DE 19762651480 DE19762651480 DE 19762651480 DE 2651480 A DE2651480 A DE 2651480A DE 2651480 A1 DE2651480 A1 DE 2651480A1
Authority
DE
Germany
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data bits
channel
channels
sine
filter
Prior art date
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Application number
DE19762651480
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English (en)
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DE2651480C2 (de
Inventor
Ralf Dipl Ing Esprester
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Systemtechnik AG
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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Publication of DE2651480A1 publication Critical patent/DE2651480A1/de
Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L27/00Modulated-carrier systems
    • H04L27/02Amplitude-modulated carrier systems, e.g. using on-off keying; Single sideband or vestigial sideband modulation
    • H04L27/04Modulator circuits; Transmitter circuits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Digital Transmission Methods That Use Modulated Carrier Waves (AREA)

Description

  • "Restseitenband-Modulationsverfahren'
  • Die Erfindung betrifft ein Restseitenband-Modulationsverfahren mit einem Sinus- und einem dazu orthogonalen Kosinuskanal, bei dem die Signale in beiden Kanälen über je ein Filter geführt werden, das Ausgangssignal des einen Filters direkt, dasjenige des anderen Filters dagegen mit einem um 900 in der Phase verschobenen Signal eines Oszillators multipliziert wird und die Aussangssignale beider Kanäle zueinander addiert werden.
  • Die Erfindung betrifft ferner Anordnungen zur Durchführung des Verfahrens.
  • Bislang sind drei Verfahren für die Restseitenband-Modulation bzw. Einseitenband-Modulation bekannt geworden: 1. Das Filterverfahren, 2. das Phasenverfahren, 3. das Verfahren nach Weaver.
  • Io Falle, daß die zu übertragenden Daten einen Gleichspannungsanteil enthalten, sind alle diese Verfahren sehr aufwendig, wobei dann im Grunde nur das Phasenverfahren unter Verwendung digitaler Filter anwendbar ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs genannten Art sowie Anordnungen zur Durchführung dieses Verfahrens anzugeben, die es ermöglichen, die Anzahl der erforderlichen Rechenoperationen und damit den Aufwand zu verringkern.
  • Diese Aufgabe wird bei dem Verfahren nach der Erfindung dadurch gelöst, daß Datenbits mit geradzahligem Index immer einem1 Datenbits mit ungeradzahligem Index dagegen stets den anderen der beiden Kanäle zugeführt werden, daß in beiden Kanälen die einlaufenden Datenbits mit einem jeweils von Datenbit zu Datenbit alternierenden Vorzeichen versehen werden, daß die besatten Filter in der Weise identisch aufgebaut sind, daß sie die Daten mit demselben Elementarzeichen z(t), das eine gerade reelle Funktion der Zeit ist, falten, und daß die Frequenz des besagten Oszillators gegen die eigentliche Trägerfrequenz fT um αB verschoben ist, wobei B die Bandbreite des El-sentar-2 zeichens z(t) bzw. des Übertragungssystems und α ein wählbarer Parameter ist.
  • Bei einer ersten bevorzugten Anordnung zur Durchführung des Verfahrens ist vorgesehen, daß die Datenbits einer Datenquelle über einen Umschalter einem Vorzeichenuikehrer im Sinus- bzw.
  • Kosinuskanal zuführbar sind, daß dem Vorzeichenuikehrer im Sinus- und demjenigen im Kosinuskanal jeweils ein digitales Filter nachgeschaltet ist, das aus einem Schieberegister mit Registergliedern besteht, die zur Bildung der Gewichtsfaktoren ausgangsseitig in einer Spannungsteilerschaltung über je einen ohmschen Widerstand zusammengeschaltet und über einen weiteren, allen Registergliedern gemeinsamen ohmschen Widerstand, an dem das Signal des Sinus- bzw. Kosinuskanal abgreifbar ist, an Nasse angeschlossen sind, daß die besagten digitalen Filter im Sinus- und Kosinuskanal identisch aufgebaut sind und daß der Oszillator eine Uberlagerungsfrequenz von T + T liefert.
  • Dabei ist dem digitalen Filter im Sinus- und im Kosinuskanal je ein Entkopplungsverstärker nachgeschaltet. Zur Glättung der Filteraussangssignale ist in beiden Kanälen zwischen dem digitalen Filter und einem Mischer für die Multiplikation mit dem Signal des Oszillators jeweils ein Tiefpaß angeordnet.
  • Die Schieberegister der digitalen Filter sind so aufgebaut, daß sie die Werte 't+1, "O" und -1" zu speichern vermögen.
  • Zu diesem Zweck sind die Schieberegister jeweils aus zwei binären Schieberegistern - vorzugsweise in NOS-Technolog -aufgebaut. Die Taktfrequenz der Schieberegister ist gleich einem ganzzahligen Vielfachen der Taktfrequenz der Datenquelle.
  • In jedem Schieberegistertakt, in dem in ein Schieberegister gerade kein Datenbit eingespcichert wird, wird in das betreffende Schieberegister der Wert "O" eingegeben.
  • Eine zweite bevorzugte Anordnung zur Durchführung des Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, daß die Datenbits einer Datenquelle einem Prozessor zuführbar sind, der die einlaufenden Datenbits mit geradzahligen Indizes in einer ersten und diejenigen mit ungeradzahligen Indizes in einer zweiten Gruppe erfaßt und Jeweils mit dem richtigen Vorzeichen versieht, daß in einem fest programmierten Speicher (z. B. einem ROM-Speicher) das Elementarzeichen z(t) als Folge zeitlich äquidistanter Werte aus einem vorgegebenen Zeitintervall abgespeichert ist, daß mittels des Prozessors die Datenbits der ersten und der zweiten Gruppe jeweils für sich getrennt mit dem gespeicherten Elementarzeichen z(t) rechnerisch faltbar sind und daß die mit dem Elementarzeichen z(t) gefalteten Datenbits der ersten/zweiten Gruppe über einen Speicher mit nachgeschaltetem Digital/Analog-Wandler und Tiefpaß einem Mischer des einen/anderen Kanals zuleitbar sind, in dem sie direkt bzw. über einen 90°-Phasenschieber mit einem Signal des Oszillators mit der Frequenz fT + αB multiplizierbar sind.
  • 2 Das bevorzugte Elementarzeichen hat im Zeitbereich die Form z(t) = sin2#Bt , wobei T = 1 die Bit-Schrittdauer 2#Bt (1-4B²t²) ist. Für den wählbaren Parameter a wird vorzugsweise der Wert a = 0,7 gewählt.
  • Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher erläutert.
  • Fig. 1 zeigt eine Anordnung gemäß dem bekannten Phasenverfahren.
  • Ein zu übertragender binärer Datenstrom m(t) = D + D1 + 0 + Di + ... + DM (Di = Datenbits) einer Datenquelle 1 wird zum einen einem Filter 2 im Sinuskanal und zum andern einem Filter 2' im Kosinuskanal zugeführt. Im Filter 2 des Sinuskanals wird die Nachricht m(t) mit dem Elementarzeichen x(t) dieses Filters gefaltet, wobei das Signal f(t) = m(t)*x(t) = Do . x(t) + D1 . x(t-T) + D2 . x (t-2T) + D3 . x (t-3T) + entsteht (das Symbol * kennzeichnet die Faltung zweier zeitabhängiger Größen). Durch eine entsprechende Faltung mit dem Elementarzeichen y(t) des Filters 2' wird im Kosinuskanal das Signal f(t) = m(t)*y(t) = D . y(t) + D1 . y (t-T) + D2 . y y 0 (t-2T) + D3 . y (t-3T) + ... gebildet (T = Bitschrittdauer).
  • Die Elementarzeichen x(t) und y(t) der Filter 2 und 2' stellen zueinander orthogonale Signale dar. Das Faltungsprodukt f(t) des Sinuskanals wird in einem Mischer 3 mit einem Signal Tt multipliziert (wT = 2# . fT ; fT = Trägerfrequenz), das aus dem Signal cos»Tt eines Oszillators 5 mit Hilfe eines 900 -Phasenschiebers 6 abgeleitet ist, während drs Faltungsprodukt f(t) des Kosinuskanals in einem Mischer 3' direkt mit dein y Signal cos#Tt des Oszillators 5 multipliziert wird. Bei einer anschließenden Addition der Ausgangssignale der beiden Mischer 3 und 3' in einem Addierer 4 erhält man dann das Summensignal: Mit den Definitionen x(t) = z(t) . cosasBt und y(t) = z(t) sinawBt, wobei B die Bandbreite (-6 dB) des Elementarzeichens im Frequenzbereich ist und a ein wählbarer Parameter ist, läßt sich stattdessen schreiben: sich wobei definitionsgemäß asBT ~ 2 ist, so daß/daraus die folgen-2 de Beziehung 1 ergibt Fig. 2 zeigt ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Die Datenbits Di der Datenquelle 1 werden mittels eines Umschalters 7 in der Weise auf die beiden Kanäle verteilt, daß dem Sinuskanal beispielsweise alle Datenbits mit geradzahligem Index, dem Kosinuskanal dagegen die Datenbits mit ungeradzahligei Index zugeführt werden. Dabei weist jeder Kanal einen Vorzeichenumkehrer 8 bzw. 8' auf, mittels dessen die einlaufenden Datenbits mit einem von Datenbit zu Datenbit wechselnden Vorzeichen versehen werden. Die Filter im Sinus- und im Kosinuskanal sind hier identisch aufgebaut. Sie bestehen jeweils aus einem Schieberegister 9 bzw. 9' mit Registergliedern 9 bis 9N 9 bzw. 9 bis 9 , die zur Bildung der Gewichtsfaktoren des Filters ausgangsseitig über je einen ohmschen Widerstand ' ' R1 bis RN bis R1, bis RN zusammengeschaltet und über einen weiteren, allen Registergliedern eines Filters gemeinsamen ohmschen Widerstand R bzw. Rt, an dem das mit dem Elementarzei-0 chen des Filters gefaltete Signal des betreffenden Kanals abgreifbar ist, an Masse angeschlossen sind. Die Schieberegister 9 bzw. 9' sind so ausgelegt, daß sie die Werte "+1", "O" und t'-1" speichern können. Sie bestehen jeweils aus zwei binären Schieberegistern vornehmlich in MOS-Technik. Die Taktfrequenz der Schieberegister 9 bzw. 9' ist gleich einem ganzzahligen Vielfachen der Taktfrequenz der Datenquelle 1. In jedem Schieberegistertakt, in dem in ein Schieberegister gerade kein Datenbit eingespeichert wird, wird in das betreffende Schieberegister der Wert "O" eingegeben. So sind gemäß der Darstellung in Fig. 2 beispielsweise in den Registergliedern 91 und 97 des Schieberegisters 9 im Sinuskanal gerade die Datenbits -D2 und D ein-0 gespeichert (geradzahliger Index) und in den dazwigchenliegenden Registergliedern 92 bis 96 desselben Registers jeweils der Wert "O", während im Registerglied 94' des Schieberegisters 9' im Kosinuskanal - d. h. in der Mitte zwischen den von -D2 und D 0 belegten Registergliedern im Sinuskanal - gleichzeitig das Datenbit -D1 (ungeradzahliger Index') gespeichert ist und in den davorliegenden Registergliedern 91 bis 92 jeweils der Wert "O". Die beiden identischen Filter falten die ihnen zugewiesenen Datenbitfolgen mit demselben Elementarzeichen z(t), das eine gerade reelle Funktion der Zeit ist, wobei man im Sinus- und im Kosinuskanal folgende Faltungsprodukte erhält: f(t) sin = Do . z(t) - D2 . z(t-2T) + D4 . z(t-4T)- D6.z(t-6T) + und f(t) cos = -D1. z(t-T) + D3. z(t-3T) - D5 . z(t-5T) + D7.z(t-7T) -+ .
  • Wie sich dieser Darstellung unmittelbar entnehmen läßt, besteht der Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens zum einen darin, daß nur noch ein Elementarzeichen verwendet wird und somit die Filter beider Kanäle identisch aufgebaut werden können, und zum andern darin, daß durch die Aufteilung des Datenstromes in Datenbits mit geradzahligem und solche mit ungeradzahligem Index die Anzahl der in jedem Kanal erforderlichen Rechenoperationen gegenüber dem bekannten Verfahren halbiert wird (d. h. die Filz. B.
  • ter werden einfacher), wodurch/eine noch zu erläuternde Ausführungsform unter Verwendung eines Prozessors realisierbar wird.
  • Dem digitalen Filter im Sinus- und im Kosinuskanal ist jeweils ein Entkopplungsverstärker V bzw. V' nachgeschaltet, dessen Ausgang über einen Tiefpaß TP bzw. TP' (zur Signalglättung) mit einem Mischer 3 bzw. 3' verbunden ist. Im Mischer 3 bzw.
  • 3' wird das Signal des Sinus- bzw. Kosinuskanalfilters mit einem von einem Oszillator 5' (zuzüglich eines 90 -Pharenschiebers 6 im Falle des Sinuskanals) bereitgestellten Signal sintVT + α#B)t bzw. cos(caT + «xB)t multipliziert, die Modulations-Trägerfrequenz ist hier also gegenüber dem bekannten Verfahren um +## verschoben (während die empfangsseitig zur Demodulation erforderliche Trägerfrequenz mit fT übereinstimmt).
  • Die Ausgangssignale der Mischer 3 und 3' werden in einem Addierer 4 zueinander addiert und über einen weiteren Tiefpaß TP" geführt, wobei am Ausgang des Addierers folgendes Summensignal anfällt (Beziehung 2): Wie ein Vergleich dieser Beziehung 2 mit der Beziehung 1 zeigt, ist das Summensignal f(t , nach dem vorliegenden Verfahren identisch mit dem Summensignal f(t)e des bekannten Phasenverfahrens. Das neue Verfahren ist also - obwohl einfacher - gleich leistungsfähig. Von Bedeutung ist dabei folgender Zusammenhang zwischen den Elementarzeichen der beiden Verfahren: Fig. 3 zeigt ein zweites bevorzugtes Ausführungsbeispiel, dessen Besonderheit in dem Einsatz eines Prozessors zu sehen ist. Der Datenstrom m(t) einer Datenquelle wird hier einem Prozessor 10 zugeleitet. Der Prozessor versieht die einlaufenden Datenbits Di mit dem richtigen Vorzeichen und ordnet sie ia eine erste Gruppe mit geradzahligen und in eine zweite Gruppe mit ungeradzahligen Indizes. In einem in Fig. 3 nicht mit dargestellten fest programmierten Speicher (ROM) ist das Elementarzeichen z(t) als Folge zeitlich äquidistanter Werte aus einem vorgegebenen Zeitintervall abgespeichert, worauf später im Zusammenhang mit Fig. 4a näher eingegangen wird. Mittels des Prozessors 10 werden die Datenbits der ersten und der zweiten Gruppe jeweils für sich getrennt mit dem gespeicherten Elementarzeichen z(t) rechnerisch gefaltet. Dabei berechnet der Prozessor 10 in einem Zeitraster, das demjenigen des abgespeicherten Elementarzeichens z(t) entspricht, zunächst alle im jeweiligen Zeitpunkt t relevanten Produkte Di . z(t-iT) mit geradzahligem Index i, summiert diese Produkte zum erwähnten Faltungsprodukt f(t)in = D . z(t) - D2 . z(t-2T) + D4 0 z(t-4T) - D6 . z(t-6T) + ... - für den Sinuskanal auf und leitet dieses Faltungsprodukt einem Speicher 11 im Sinuskanal zu.
  • Dann berechnet der Prozessor entsprechend alle Produkte Di . z(t-iT) mit ungeradzahligem Index i und daraus das Faltungsprodukt f(t) cos = -D1 . z(t-T) + D3 . z(t-3T) - D5 . z(t-5T) + D7 . z(t-7T) - ... + für den Kosinuskanal, das einem Speicher 11' im Kosinuskanal übermittelt wird. Die den Speichern 11 und 11' vom Prozessor 10 zugeleiteten Faltungsprodukte f(t) sin und f(t)¢08 für den jeweiligen Zeitpunkt t des vorgegebenen Zeitrasters werden über je einen Digital/Analog-Wandler 12 bzw.
  • 12' und je einen (Glättungs-)Tiefpaß TP bzw. TP' einem Mischer 3 bzw. 3' im Sinus- bzw. Kosinuskanal zugeführt. Der weitere Ablauf entspricht genau demjenigen bei der Anordnung gemäß Fig. 2.
  • Fig. 4a zeigt ein besonders vorteilhaftes Elementarzeichen sin2#Bt in Gestalt der Zeitfunktion z(t) = 2#Bt(1-4B²t²) . Die Bandbreite B ist dabei über die Beziehung T = 1 mit der Tele-2αB graphie-Bit-Schrittdauer T und einem wählbaren Parameter a verknüpft. In der Darstellung gemäß Fig. 4a ist für den Parameter CL der Wert CL = 0,7 gewählt, bei dem das Elementarzeichen optimale Eigenschaften aufweist. Da das Elementarzeichen als gerade Funktion (z(t) = z(-t)) einen zur Ordinate symmetrischen Verlauf hat, ist in Fig. 4a lediglich der Teil mit t-O dargestellt. Diese Funktion z(t) nimmt bereits ab /B.t/ = 1,4 nur noch vernachlässigbare Werte an (( 10 ). Wie sich ihrem in Fig. 4b dargestellten Frequenzspektrum entnehmen läßt, ist sie bandbegrenzt. Das Frequenzspektrum zeigt einen cos²-Verlauf: mit Die Trägerfrequenz fT ist - im Unterschied zu den bekannten Restseitenband-Modulationsverfahren - bewußt nicht auf die Mitte der Nyquist-Flanke (vgl. gestrichelte Linie) abgestimmt, CLB sondern auf eine Frequenz im Abstand 2 von der Mitte des Spektrums (vgl. durchgezogene Linie). Damit wird - in Verbindung mit der speziellen Form des Elementarzeichens - erreicht, daß das auszusendende geträgerte Signal nur eine minimale Amplitudenmodulation aufweist. Dieses bringt zwei besondere Vorteile mit sich, indem es zum einen die Optimierung der mittleren Signalleistung der Senderendstufe gestattet und zum andern die Verwendung einer Endstufe ermöglicht, an die nur geringe Anforderungen hinsichtlich der Linearität der Verstärkung zu stellen sind. Es sei noch darauf hingewiesen, daß bei Verwendung dieses bevorzugten Elementarzeichens empfangsseitig ein an das Zeichen angepaßtes Filter (sog. Matched-Filter) erforderlich ist.
  • Im folgenden sollen anhand der Fig.4a noch einige Details der Anordnung gemäß Fig. 3 näher erläutert werden. Wie bereits erwähnt, werden die Werte z(t-iT) zur Berechnung der Produkte D. . z(t-iT) einem fest programmierten Speicher (ROM) entnommen. Da~das Elementarzeichen z(t) eine gerade Funktion ist (z(t) = z(-t)) brauchen die Werte mit tK O nicht mit tabelliert zu werden. Es werden daher in dem Speicher nur Werte von z(0) bis z(nT) gespeichert, wobei n eine positive ganze Zahl ist.
  • Die Zahl n bestimmt sich dadurch1 daß die Funktion z(t) für /t/ # nT vernachlässigbare Werte - beispielsweise kleiner als 10 - annehmen soll. Beim Elementarzeichen gemäß Fig. 4a ist n=2, d. h. es werden in diesem Fall in den Speicher Werte von z(O) bis z(2T) aufgenommen.
  • Bei einer Telegraphiegeschnindigkeit von 3000 Baud beträgt die Bit-Schrittdauer T gerade 333µsec. Dieses Zeitintervall T wird beispielsweise in 16 gleiche Abschnitte der Länge T unterteilt und für jeden Abschnitt jeweils ein Wert der Funktion z(t) im Speicher festgehalten. Insgesamt enthält der Speicher also für den Bereich O # t # 2T die Werte z(O), T z(Çy) bis z(-Ty). Werden bei der Faltung jeweils vier aufeinanderfolgende Datenbits D. berücksichtigt (davon Je zwei im Sinus-und im Kosinuskanal), so muß der Prozessor in jedem Tz-Abschnitt jeweils vier Produkte D. . z(t-iT) bilden und jeweils die Produkte mit geradzahligem und diejenigen mit ungeradzahligem Index i für sich getrennt aufsummieren. Aufgrund des gewählten Zeitrasters wiederholt sich diese Prozedur pro Bit-Schrittdauer 16-mal (nämlich bei 16 aufeinanderfolgenden T Zeitabschnitten).
  • 16 Wie sich Fig. 4a entnehmen läßt, werden dabei bei der Produktbildung Di . z(t-iT) die Datenbits D. und D. ein und des-1 i+2 selben Kanals jeweils mit um 2T zeitlich auseinanderliegenden Werten der Funktion z(t) multipliziert (dabei wird z(t) für /t/> 2T der Einfachheit halber gleich Null gesetzt, weil dort ohnehin jz(t)/C10 ist). Die genannten Operationen sind bereits mit Standard-Prozessoren realisierbar. Die Anzahl der Operationen läßt sich noch reduzieren, falls mit einer weniger feinen Auflösung des Elementarzeichens z(t) gearbeitet werden T kann. Beim 16 Zeitraster beträgt die Abweichung des jeweiligen gespeicherten Funktionsnertes vom augenblicklichen Funktionswert im zugehörigen 5 4C. T + Zeitabschnitt maximal weniger als - 5 ,.
  • Diese weniger als - 5 % betragende Stufung der gespeicherten z(t)-Werte wird mittels einfacher Tiefpässe wieder geglättet (vgl. Tiefpässe TP und TP' in Fig. 3). Auf die Tiefpässe folgt in jedem Kanal ein multiplikativer Mischer 3 bzw. 3', von denen der eine mit einem in Phase, der andere mit einem in Quadraturphase stehenden Oszillatorsignal eines Oszillators 5' gespeist wird, wobei das Oszillatorsignal ein kohärentes Signal der Frequenz fT + CLB ist. Das Ausgangssignal am Ausgang des Addie-2 rers 4 ist ein geträgertes Restseitenband der Trägerfrequenz fT.
  • Wird beispielsweise aus Gründen der Kompatibilität mit üblichen Sende geräten für das Ausgangssignal ein Spektrum von 300 bis 3300 Hz gewählt, so wird dieses Ausgangssignal mit einem Oszillatorsignal der Frequenz fo = fT + ## = 1000 + 0,714 . 2,1 . 10³ = 1749,7 Hz ermischt.
  • 2

Claims (2)

  1. Patentansprüche 1J Restseitenband-Modulationsverfahren mit einem Sinus- und einem dazu orthogonalen Kosinuskanal, bei dem die Signale in beiden Kanälen über je ein Filter geführt werden, das Ausgang signal des einen Filters direkt, dasjenige des anderen Filters dagegen mit einem um 900 in der Phase verschobenen Signal eines Oszillators multipliziert wird und die Ausgangssignale beider Kanäle zueinander addiert werden, dadurch gekennzeichnet, daß Datenbits mit geradzahligem Index immer einem, Datenbits mit ungeradzahligem Index dagegen stets dem anderen der beiden Kanäle zugeführt werden, daß in beiden Kanälen die einlaufenden Datenbits mit einem jeweils von Datenbit zu Datenbit alternierenden Vorzeichen versehen werden, daß die besagten Filter in der Weise identisch aufgebaut sind, daß sie die Daten mit demselben Elementarzeichen z(t), das eine gerade reelle Funktion der Zeit ist, falten, und daß die Frequenz des besagten Oszillators zeigen die e^igentliche,Trägerfrequenz fo um an verschoben (-6 dB)- X ist, wobei B die/Bandbreite des Elementarzeichens z(t) bzw. des Übertragungssystems und a ein wählbarer Parameter ist.
  2. 2. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Datenbits einer Datenquelle (1) über einen Umschalter (7) einem Vorzeichenumkehrer (8 bzw. 8') im Sinus- bzw. Kosinuskanal zuführbar sind, daß dem Vorzeichenumkehrer im Sinus- und demjenigen im Kosinuskanal jeweils ein digitales Filter nachgeschaltet ist, das aus einem Schieberegister (9 bzw. 9') mit Registergliedern (91 bis 9N bzw.
    9 9 bis 9 ) besteht, die zur Bildung der Gewichtsfaktoren ausgangsseitig in einer Spannungsteilerschaltung über je einen ' ' ohmschen Widerstand (R1 bis RN bzw. R1 bis RN) zusammengeschal tet und über einen weiteren, allen Registergliedern gemeinsamen ohmschen Widerstand (Ro bzw. R ), an dem das Signal des Sinus-0 bzw. Kosinuskanal abgreifbar ist, an Masse angeschlossen sind, daß die besagten digitalen Filter im Sinus- und Kosinuskanal identisch aufgebaut sind und daß der Oszillator (5') eine Überlagerungsfrequenz von fT + aB liefert (Fig. 2).
    2 3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß dem digitalen Filter im Sinus- und im Kosinuskanal jeweils ein Entkopplungsverstärker (V bzw. V') nachgeschaltet ist (Fig. 2).
    4. Anordnung nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Sinus- und im Kosinuskanal zwischen dem digitalen Filter und einem Mischer (3 bzw. 3') zur Multiplikation mit dem Signal des Oszillators (5') jeweils ein Tiefpaß (TP bzw. TP') angeordnet ist (Fig. 2).
    5. Anordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schieberegister (9 bzw. 9') so aufgebaut sind, daß sie die Werte "+1", "O" und -1 zu speichern vermögen (Fig. 2).
    6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schieberegister (9 bzw. 9') jeweils aus zwei binären Schieberegistern, vorzugsweise in MOS-Technologie, aufgebaut sind (Fig. 2).
    7. Anordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekeanzeichnet, daß die Taktfrequenz der Schieberegister (9 bzw. 9') gleich einem ganzzahligen Vielfachen der Taktfrequenz der Datenquelle (1) ist und daß in jedem Takt der Schieberegister, in dem in ein Schieberegister gerade kein Datenbit eingespeichert wird, in dieses Schieberegister der Wert "O" eingegeben wird (Fig. 2).
    8. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Datenbits einer Datenquelle (1) einem Prozessor (10) zuführbar sind, der die einlaufenden Datenbits mit geradzahligen Indizes in einer ersten und diejenigen mit ungeradzahligen Indizes in einer zweiten Gruppe erfaßt und jeweils mit dem richtigen Vorzeichen versieht, daß in einem fest programmierten Speicher das Elementarreichen z(t) als Folge zeitlich äquidistanter Werte aus einem vorgegebenen Zeitintervall abgespeichert ist, daß mittels des Prozessors (10) die Datenbits der ersten und der zweiten Gruppe jeweils für sich getrennt mit dem gespeicherten E1-mentarzeichen z(t) rechnerisch faltbar sind und daß die mit dem Elementarzeichen z(t) gefalteten Datenbits der ersten bzw.
    zweiten Gruppe über einen Speicher (11 bzw. ii') mit nachgeschaltetem Digital/Analog-Wandler (12 bzw. 12') und Tiefpaß (TP bzw. TP') einem Mischer (3 bzw. 3') des einen bzw. des anderen Kanals zuleitbar sind, in dem sie direkt bzw. über einen 900-Phasenschieber (6) mit einem Signal des Oszillators (5') mit der Frequenz fT + αB multiplizierbar sind (Fig. 3).
    2 9. Verfahren nach Anspruch 1 oder Anordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Elementarzeichen im Zeitbereich die Form z(t) ~ sin 2itBt hat, 2#Bt (1-4B²t²) wobei T = 1 die Bit-Schrittdauer ist (Fig. 4a).
    2αB 10. Verfahren oder Anordnung nach Anspruch 9, dadurch gekenazeichnet, daß für den wählbaren Parameter a vorzugsweise der Wert a 8 0,7 gewählt ist (Fig. 4a).
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EP0676880A3 (de) * 1994-04-05 1999-11-10 Cable Television Laboratories Inc. Modulator/Demodulator mit Basisbandfilterung
WO2002056585A1 (en) * 2001-01-16 2002-07-18 Sony Corporation Receiver

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DE2201391A1 (de) * 1971-01-27 1972-08-03 Philips Nv Anordnung fuer Frequenzumsetzung von analogen Signalen

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