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DE2650781A1 - 1,2,3,4-tetrahydro-2,3-naphthalindiole und diese verbindungen enthaltende arzneimittel - Google Patents

1,2,3,4-tetrahydro-2,3-naphthalindiole und diese verbindungen enthaltende arzneimittel

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Publication number
DE2650781A1
DE2650781A1 DE19762650781 DE2650781A DE2650781A1 DE 2650781 A1 DE2650781 A1 DE 2650781A1 DE 19762650781 DE19762650781 DE 19762650781 DE 2650781 A DE2650781 A DE 2650781A DE 2650781 A1 DE2650781 A1 DE 2650781A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
general formula
tetrahydro
cis
naphthalenediol
radical
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19762650781
Other languages
English (en)
Inventor
Michael Edward Condon
Rita Theresa Fox
Frederic Peter Hauck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ER Squibb and Sons LLC
Original Assignee
ER Squibb and Sons LLC
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ER Squibb and Sons LLC filed Critical ER Squibb and Sons LLC
Publication of DE2650781A1 publication Critical patent/DE2650781A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Acyclic And Carbocyclic Compounds In Medicinal Compositions (AREA)

Description

" l,2,3,4-Tetrahydro-2,3-naphthalindiole und diese Verbindungen enthaltende Arzneimittel "
Priorität: 6.11.1975, V.St.A., Nr. 629 335
Die Erfindung betrifft den in den Ansprüchen gekennzeichneten Gegenstand. In den Verbindungen der allgemeinen Formel I bedeuten die niederen Alkyl- und Alkoxyreste vorzugsweise Reste mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen. Als Halogenatome kommen Fluor-, Chlor-, Brom- und Jodatome in Frage. Der Cycloalkylrest kann ein Rest mit 3 bis 6 Kohlenstoffatomen sein. Spezielle Beispiele für Acylreste sind die Acetyl-, Propionyl-, Butyryl-, Isobutyryl-, Trimethylacetyl-, Hexanoyl-, Heptanoyl", Decanoyl-, Dodecanoyl-, Benzoyl-, o-Tolyl-, p-Nitrobenzoyl-, Phenylacetyl-, 3-Ph.enylpropionyl- und 3-(p-Chlorphenyl)-butanoylgruppe,
Die Salze der Verbindungen der allgemeinen Formel I können sich von· anorganischen und organischen Säuren ableiten. Beispiele
709820/1057 "
für die zur Salzbildung verwendeten Säuren sind Halogenwasserstoff säuren, insbesondere Salzsäure und Bromwasserstoffsäure, Schwefelsäure, Salpetersäure, Phosphorsäure, Borsäure, Essigsäure, Oxalsäure, Weinsäure, Maleinsäure, Citronensäure, Bernsteinsäure, Benzoesäure, Ascorbinsäure, Salicylsäure, Methansulf onsäure, Benzolsulfonsäure und Toluolsulfonsäure.
Die Verbindungen der allgemeinen Formel I sind wertvolle Arzneistoffe. Sie blockieren die ß-Receptoren im Myocard und können zur Behandlung von Herzarrhythmien eingesetzt werden. Die Arzneimittel werden in üblichen Darreichungsformen oral oder parenteral verabfolgt.
In den Verbindungen der allgemeinen Formel I können die R1O-Gruppen in der eis- und trans-Konfiguration stehen. Sie können aus den entsprechenden eis- oder trans~l,2,3»ii-Tetrahydro-5- ^2-hydroxy-3-(alkylamino)-propoxy_7-2,3-naphthalindiolen der allgemeinen Formel II
O - CH0 - CH - CH„ -N-R
(ID
hergestellt werden. Der Rest Rf- kann ein Wasserstoffatom oder einen Aryl-nieder-alkylrest bedeuten. Die Verbindungen der allgemeinen Formel II sind in der US-PS 3 935 267 beschrieben.
Die 2,3-trans-(oder cis)-l,2,3,it-Tetrahydro-5-Z2-hydroxy-3-(alkylaiiino >-propoxy7-2,3-naphthalindiole der allgemeinen For-
709820/1057
mel II werden folgendermaßen hergestellt: Zunächst wird ein Naphthol der allgemeinen Formel III
OH
(III)
mit einem Alkalimetall, wie Natrium oder Lithium^in flüssigem Ammoniak, das einen Alkohol, wie Äthanol, Isopropanol oder tert, Butanol enthält, nach dem beispielsweise in Organic Synthesis Coll., Bd. 4 (1963), S. 887 beschriebenen Verfahren reduziert. Es wird das entsprechende 5,8-Dihydronaphthol der allgemeinen Formel IV
OH
(IV)
erhalten, das mit Essigsäureanhydrid in Gegerorart einer organischen Base, wie Pyridin, in das entsprechende Acetat der allgemeinen Formel V
(V)
überführt wird.
Das Acetat der allgemeinen Formel V wird in Essigsäure gelöst und mit etwa' 2 bis 4 Äquivalenten Silberacetat und etwa 1 bis
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Äquivalenten Jod versetzt. Das Gemisch wird etwa 1 bis 2k Stunden unter Stickstoff als Schutzgas auf etwa 80 bis 120°C erhitzt· Nach alkalischer Hydrolyse wird ein trans-5»6,7»8-Tetrahydro-l,6,7-naphthalintriol der allgemeinen Formel YI
(VI)
erhalten. Die Verbindung der allgemeinen Formel VI wird sodann durch Behandlung mit einem Alkalimetallalkoxid, wie Natriummethoxid, in einem unterhalb etwa 1000C siedenden Alkohol, wie Methanol, und unter Stickstoff als Schutzgas behandelt.Danach wird das Lösungsmittel abdestilliert, der Rückstand in einem polaren aprotischen Lösungsmittel, wie Dirnethylsulfoxid, Hexamethylphosphorsäuretriamid oder Dimethylformamid,verrührt und mit Epichlorhydrin unter Stickstoff als Schutzgas versetzt. Es entsteht ein 2,3-trans-l,2,3,/i-Tetrahydro-5-Z~2,3-(epoxy)-propoxjL7-2,3-naphthalindiol der allgemeinen Formel VII
(VII)
O - CH„- CH CH
Die Verbindung der allgemeinen Formel VII wird sodann mit einem Alkylamin der allgemeinen Formel VIII
HN-R4R5 (VIII)
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zum 2,3-trans-l,2,3J 1*-Tetrahydro-5-/r2-hydroxy-3-(alkylamino)-propoxy7-2,3-naphthalindiol der allgemeinen Formel II umgesetzt .
Das entsprechende cis-Isomer der allgemeinen Formel II wird folgendermaßen hergestellt: Das Dihydronaphthalinacetat der . allgemeinen Formel V wird in 92 bis 98prozentiger, vorzugsweise 96prozentiger, Essigsäure gelöst. Die Lösung wird mit Silberacetat und Jod versetzt und unter Stickstoff als Schutzgas erhitzt. Nach alkalischer Hydrolyse wird das cis-5,6,7»8-Tetrahydro-l,6,7-naphthalintriol der allgemeinen Formel IX
(IX)
erhalten. Diese Verbindung kann auf die vorstehend beschriebene Weise in die cis-Verbindung der allgemeinen Formel VII und die cis-Verbindung der allgemeinen Formel II überführt werden.
Die träns-Verbindungen der allgemeinen Formel II können auch aus einem 5,8-Dihydro-l-naphthol folgendermaßen hergestellt werden: Eine auf unterhalb etwa 300C gekühlte Lösung des 5,8-Dihydro-1-naphthols der allgemeinen Formel IV in Äthylacetat wird mit m-Chlorperbenzoesäure versetzt?und die erhaltene Aufschlämmung wird mit einem Gemisch von Diäthylather und wäßriger Natriumbicarbonatlosung versetzt. Es bildet sich ein 5,6,7,8-Tetrahydro-6,7-epoxy-l-naphthol der allgemeinen Formelx
L 709820/1057
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(X)
Eine Lösung der Verbindung der allgemeinen Formel X in Tetrahydrofuran wird bei einer Temperatur von 0 bis 60°C mit wäßriger Perchlorsäure umgesetzt. Es entsteht das trans-5,6,7,8-Tetrahydro-1,6,7-naphthalintriol der allgemeinen Formel VI, das auf die vorstehend beschriebene Weise in die trans-Verbindung der allgemeinen Formel VII und in die trans-Verbindung der allgemeinen Formel II überführt wird.
Die Verbindungen der allgemeinen Formel I, in der PL ein Wasserstoffatom bedeutet, d. h. die Verbindungen der allgemeinen Formel XI
(XI)
werden folgendermaßen hergestellt: Zunächst werden die benachbarten Hydroxylgruppen in einer Verbindung der allgemeinen Formel II, in der R5 einen Aryl-nieder-alkylrest bedeutet, nach dem in der US-PS 3 856 8l3 beschriebenen Verfahren blokkiert. Es wird eine Verbindung der allgemeinen Formel XII
CH0- N-R. 2 , 4
R,-
(XII)
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erhalten. Diese Verbindung kann mit einem Acylierungsmittel, beispielsweise einem Carbonsäureanhydrid der allgemeinen Formel XIII
(R2CO)2O (XIII)
oder einem Säurechlorid der allgemeinen Formel XIV
R2COCl (XIV)
acyliert werden. Es wird eine Verbindung der allgemeinen Formel XV
alkyl •\/\ /W OR R
O - CH7- CH - CH9- N-R l 2
erhalten. Die Verbindung der allgemeinen Formel XV wird durch Behandlung mit Säure hydrolysiert. Es wird eine Verbindung der allgemeinen Formel XVI
O - CH0- CH - CH_- N - R.
2I 2I4
R5 (XVI)
erhalten. Die katalytische Hydrierung der Verbindung der allgemeinen Formel XVI in Gegenwart eines Katalysators, wie Palladium, liefert die entsprechende Verbindung der allgemeinen Formel XI. Die Acylierung erfolgt nach an sich bekannten Methoden in einem organischen Lösungsmittel und in Gegenwart einer organischen Base, beispielsweise Pyridin.
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Wenn der Rest R2 einen raumerfüllenden Acylrest, beispielsweise eine Trimethylacetylgruppe, darstellt, können die Verbindungen der allgemeinen Formel XI in einem einstufigen Verfahren hergestellt werden. Bei diesem Verfahren wird eine Verbindung der allgemeinen Formel II, in der R1- ein Wasserst off atom bedeutet, acyliert« Vorzugsweise wird das Äcylierungsmittel in einer Menge von i Äquivalent verwendet, um den Monoester in maximaler Ausbeute zu erhalten.
Diejenigen Verbindungen der allgemeinen Formel I, in der R1 und R~ gleiche Acylreste bedeuten, werden folgendermaßen hergestellt: Zunächst wird ein Amin der allgemeinen Formel II, in der Rj- ein Wasserstoffatom bedeutet, mit einer Säure in das entsprechende Salz überführt, um eine Acylierung der Äminogruppe zu vermeiden. Sodann wird das Salz in an sich bekannter Weise acyliert. Diejenigen Verbindungen der allgemeinen Formel I, in der R^ und Rp verschiedene Acylreste bedeuten, werden folgendermaßen hergestellt: Zunächst wird ein Monoester der allgemeinen Formel XI durch Umsetzung mit einer Säure in das Salz überführt und sodann das Salz auf die vorstehend beschriebene Weise acyliert.
Die vorstehend beschriebenen Verfahren können auch abgewandelt werden. Beispielsweise kann eine Verbindung der allgemeinen Formel XI aus einer Verbindung der allgemeinen Formel II hergestellt werden, in der Rj- ein Wasser stoff atom bedeutet. Die Aminogruppe wird durch Behandlung mit einer Säure in die Ammon- ■ iumgruppe überführt und dadurch gegen Acylierung geschützt. Die Verbindungen der allgemeinen Formel I, in der R^ und R2 Acyl-
ORIGINAL INSPECTED
reste bedeuten, können aus den Verbindungen der allgemeinen Formel II hergestellt werden, in der R1- einen Aryl-nieder-alkylrest bedeutet. In diesem Fall muß das tertiäre Arnin noch katalytisch zum sekundären Amin hydriert werden.
Die Beispiele erläutern die Erfindung.
Beispiel 1
cis-5-Z3-Z(l,l-Dimethyläthyl)-a.Tiino7-2-(2>2-dimethyl-l-oxo- propoxy)-propoxy7 -1 , 2,3 % 4-tetrahydro-2,3-naphthalindiol
Eine Lösung von 6,0 g Trimethylessigsäureanhydrid und 2,5 g 2,3-cis-l,2,3,z»-Tetrahydro-5-r2-hydroxy-3-^(l,l-dimethyläthyl)-amino7-propoxx7-2,3-naphthalindiol in 70 ml wasserfreiem Pyridin wird 18 Stunden bei Raumtemperatur und 4 1/2 Stunden bei 50 bis 650C unter Feuchtigkeitsausschluß gerührt. Danach wird die Lösung auf Raumtemperatur abgekühlt, mit 5 nil Methanol verdünnt und 15 Minuten gerührt. Hierauf wird das Lösungsmittel unter vermindertem Druck abdestilliert, der Rückstand in Chloroform aufgenommen, die Chloroformlösung mit gesättigter wäßriger Natriumbicarbonatlösung und Kochsalzlösung gewaschen, über Magnesiumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck eingedampft. Es werden 4,5 g eines halbfesten .Produkts erhalten. Das Produkt wird in Diäthylather suspendiert und filtriert. Die Kristalle : werden mit Diäthyläther gewaschen und unter vermindertem Druck getrocknet. Ausbeute 1,6 g weiße Kristalle. Eine weitere Kristallausbeute von 0,15 g wird aus dem Filtrat erhalten. Die Gesamtausbeute' beträgt 1,75 g. Nach Umkristallisation aus Benzol
7G982Ö/1Ö57 J
werden 1,2 g der Titelverbindung vom P. 1^5 bis 1490C erhalten.
Beispiel 2
5»/f3-£Hi.l-Di^ethyläthyl)-aminQ7~2-(2t2-dimethyl-l-oxopropoxy)-propoxy_7-l, 2^3i^-tetrahydro-cis-2^3-naphthalindiol-diacet■at- ι hydrochlorid (1 ; 1)
Eine Lösung von 1,37 g der in Beispiel 1 hergestellten Verbindung in 150 ml Benzol wird mit einem geringen Überschuß einer . Lösung von wasserfreiem Chlorwasserstoff in Isopropanol angesäuert. Sodann wird die Lösung unter vermindertem Druck eingedampft. Es hinterbleibt ein weißer, schaumiger Rückstand, der in 25 ml kalter Trifluoressigsäure gelöst wird. Die Lösung wird in einem auf -10°C eingestellten Kühlbad abgekühlt und unter Feuchtigkeitsausschluß tropfenweise mit 1,5 ml Acetylchlorid versetzt. Sodann wird die Lösung zunächst 30 Minuten bei -100C und 1 Stunde bei Raumtemperatur gerührt. Danach wird das Lösungs mittel unter vermindertem Druck abdestilliert und der Rückstand in 200 ml Äthylacetat aufgenommen. Die Äthylacetatlösung wird mit gesättigter wäßriger Natriumbicarbonatlösung und Kochsalzlösung gewaschen, über Magnesiumsulfat und Natriumsulfat getrock net und unter vermindertem Druck eingedampft. Es hinterbleiben 1,7 g eines Öls. Das öl wird in 100 ml Hexan gelöst. Die Hexanlösung wird von einer geringen Menge unlöslicher Stoffe dekantiert. Sodann wird das Hexan unter vermindertem Druck abdestilliert. Es hinterbleiben 1,55 g Rohprodukt. Das Rohprodukt wird in einem Gemisch von Diäthyläther und Hexan (100 : 20) gelöst und mit eindr Lösung von wasserfreiem Chlorwasserstoff in Iso-
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-ja -
propanol angesäuert. Sodann wird das Lösungsmittel unter vermindertem Druck, abdestilliert. Es hinterbleiben 1,6 g eines schaumigen Produkts. Nach Umkristallisation aus einem Gemisch von Diäthyläther und Diisopropyläther werden 1,36 g der Titelverbindung vom F. 177 bis l83°C erhalten.
Beispiel3
2t 3-cis-5-/2-(Acetyloxy) -3-/^1»l-dimethyläthyl) -amino_7-propoxy7-Ii2>3,4-tetrahydro-213-naphthalindiol-diacetat-hydrochlorid (1 ,:' 1)
3,09 g 2,3-cis-l,2,3,zl-Tetrahydro-5-Z2-hydroxy-3-Zr(l,l-di-' methyläthyl)-amino_7-propoxy7-2,3-naphthalindiol werden in einer gesättigten Lösung von Chlorwasserstoff in Isopropanol gelöst. Die Lösung wird sodann unter vermindertem Druck zur Trockene eingedampft. Das erhaltene Salz wird mit 50 ml Trifluoressigsäure versetzt und die entstandene Lösung bei 0 bis 5°C unter Rühren tropfenweise mit 6,4 ml Acetylchlorid versetzt. Nach beendeter Zugabe wird die Lösung 1 Stunde bei Raumtemperatur stehengelassen, sodann unter vermindertem Druck eingedampft, der Rückstand mit wäßriger Natriumbicarbonatlösung versetzt und das Gemisch mit Äthylacetat extrahiert. Der Äthylacetatextrakt wird mit gesättigter Kochsalzlösung gewaschen, getrocknet und unter vermindertem Druck eingedampft. Der Rückstand wird in wasserfreiem Diäthyläther gelöst und in der Kälte mit einer mit Chlorwasserstoff gesättigten Lösung von Isopropanol versetzt. Die entstandene Fällung wird abfiltriert und aus einem Gemisch von Isopropanol und Diäthyläther umkristallisiert. Ausbeute 1,7 g
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der Titelverbindung vom F. 150 bis 156°C.
Beispiel 4
cis-5-./^-"(Acetyloxy)-3-Zr(lil-dlniethyläthyl)-aniinQ7propoxyJrl,i2»3,A-tetrahydro-213-naphthallndiol
Eine Lösung von 20 mMol 3a,9a-cis-l-£(l,l-Dimethyläthyl)-(phenylmethyl)-araino7-3-£'(3a,il>9>9a-tetrahydro-2i2-diniethyl-2H-naphthoZ2,3-d7dioxol-5-yl)-oxy_7-2-propanol in 70 ml Pyridin und 30 ml Essigsäureanhydrid wird etwa lö Stunden bei Raumtemperatur stehengelassen. Sodann werden das Pyridin und überschüssiges Essigsäureanhydrid unter vermindertem Druck abdestilliert. Der Rückstand wird in einem auf 0 bis 5°C abgekühlten Gemisch von 225 ml 5prozentiger Salzsäure und 25 nil Methanol aufgenommen und das Gemisch 2 Stunden bei 0 bis 5°C gerührt. Sodann wird der größte Teil des Methanols unter vermindertem Druck abdestilliert und die Lösung mit 5prozentiger wäßriger Natriumbicarbonatlösung alkalisch gemacht und mit Diäthyläther extrahiert. Der Ätherextrakt wird über Magnesiumsulfat getrocknet und unter, vermindertem Druck eingedampft. Der erhaltene Rückstand wird in 250 ml Eisessig aufgenommen, mit 1 Äquivalent konzentrierter Salzsäure versetzt und in Gegenwart von 5 g lOprozentigem Palladium-auf-Kohlenstoff bei 3,5 bis 4 at hydriert. Nach Aufnahme von 1 Äquivalent V/asserstoff wird der Katalysator abfiltriert und das Piltrat unter vermindertem Druck eingedampft. Es hinterbleibt die Titelverbindung.
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Beispiele 5 bis 11
Gemäß Beispiel 4, jedoch unter Verwendung der in Spalte 1 aufgeführten Verbindungen, werden die in Spalte 2 aufgeführten Produkte erhalten.
Beispiel
II
10
11
Laurinsäureanhydrid
Benzoesäureanhydrid
o-Toluy1säureanhydrid
p-Nitrobenzoesäure· anhydrid
p-Chlorbenzoesäure· anhydrid
o-Methoxybenzoesäure· anhydrid
Phenylessigsäure cis-5-/3-£i 1,1-Dimethyläthyl) · amino_7-2- (dodecanoyloxy) -propoxy7-l,2,3,4-tetrahydro-2,3- naphthalindiol
cis-5-£2-(Benzoyloxy)-3-£"(l,ldimethyläthyl)-aminoj-propoxy7-1,2,3,4-tetrahydro-2,3-naphthalindiol
cis-5-C-/"(l,l-Dimethyläthyl)-amino7-2-(o-tolyloxy)-propoxy7-1,2,3,4-tetrahydro-2,3-naphthalindiol
cis-5-£3-£U,l-Dimethyläthyl)-amino7-2-(p-nitrobenzoyloxy)-propoxyj-l,2,3,4-tetrahydro-2,3-naphthalindiol
cis-5-£2-(p-Chlorbenzoyloxy)-3-/"(l ,l-diinethyläthyl)-amino7-propoxy7 -1,2,3,4-tetrahydro-2,3-naphthalindiol
cis-5-/2-(o-I4ethoxybenzoyloxy)-3-ZU,l-dimethyläthyl)-amino7 -propoxy7-l ,2,3,4-tetrahydro-2,3-naphthalindiol
cis-5-£3-ZT(l,l-Dimethyläthyl)-amino7-2-(phenylacetyloxy)-propoxy7 -1,2,3,4-tetrahydro-2,3-naphthalindiol
Beispiele 12 bis 15
Gemäß Beispiel 2, jedoch unter Verwendung der in Spalte I aufgeführten Verbindungen, werden die in Spalte II aufgeführten
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Produkte erhalten.
Beispiel
12 II
Butyrylchlorid
13
BenzoylChlorid
p-Toluylchlorid
15
3-Phenylpropionyl-Chlorid , 1-Dimethyläthyl)-amino? · 2-(2,2-dimethyl-l-oxopropoxy)-propoxy7-l,2,3,4-tetrahydro-eis-2,3-naphthalindiol-dibutyrathydrochlorid
5-Z3-Z~( 1,1-Dimethyläthyl) -amino7· 2- (2,2-diniethyl-l-oxopropoxy) propoxy7-l,2,3,4-tetrahydro-cis-2,3-naphthalindiol-dibenzoathydrochlorid
5-£3-Λΐ,1-Dimethyläthyl)-amino? ■ 2-(2,2-dimethyl-l-oxopropoxy)-
propoxy7-l,2,3J il-tetrahydro-cis-
2,3-naphthalindiol-di-(p-toluat)-hydrochlorid
5-Z3-ZT(l,l-Diniethyläthyl)-aTiino7· 2-(2,2-di.iiethyl-l-oxopropoxy)-propoxy7-l,2,3,1l-tetrahydro-cis-2,3-naphthalindiol-di-(3-phenylpropionat)-hydrochlorid
Beispiele 1 6 bis 18
Gemäß Beispiel 3, jedoch unter Verwendung der in Spalte I aufgeführten Verbindungen, werden die in Spalte II aufgeführten Produkte erhalten.
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Beispiel
Caproylchlorid
Benzoylchlorid
p-Chlorbenzoyl· chlorid
II
2,3-cis-5-£2-(Hexanoyloxy)-3- £X 1,1-dimethyläthyl) -aminoj-propoxyj -1,, 2,3»4 -tetrahydro- 2,3-naphthalindiol-dihexanoat-hydro- chlorid
2,3-cis-5-Z"2-(Benzoyloxy)-3-/"(llldimethyläthyl)-aniinoJ7-propoxy7-1 1 2»3,4-tetrahydro-2,3-napnthalindiol-dibenzoat-hydrochlorid
2,3-cis-5-/^-(p-Chlorbenzoyloxy)-3-£l 1,1-dimethyläthyl )-amino_7-prop· oxy7-l, 2,3, 1I-tetrahydro-2,3-naphthalindiol-di-(p-chlorbenzoat)· hydrochlorid
Beispiel 19
trans-5-Z"3-ZTl,l-Diniethyläthyl)-aniino7-2-(212-dimethyl-l-oxopropoxy)-PrOPOXyZ-I32,3i^-tetrahydro-2,3-naphthalindiol
Gemäß Beispiel 1, jedoch unter Verwendung von 2,3-trans-l,2,3i^- Tetrahydro-5-ZT2-hydroxy-3-ZT(l, 1-dimethyläthyl )-arnino7-2,3-naphthalindiol, wird die Tite!verbindung erhalten.
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Claims (1)

  1. Patent ans prüche
    Ι· l,2,3,4-Tetrahydro-2,3-naphthallndlole der allgemeinen Formel I
    O - CH9-CH-CK9-NH-R.
    in der R1 ein Wasserstoffatom oder einen Acylrest, Rp einen Acylrest, R, ein Wasserstoffatom, einen niederen Alkyl- oder Alkoxyrest, einen Aryl-nieder-alkyl- oder Cycloalkylrest oder eine Carboxylgruppe und R2. einen niederen Alkylrest darstellt und die Acylreste die allgemeine Formel
    O
    X-C-
    haben, in der X einen unverzweigten oder verzweigten Alkylrest mit 1 bis 11 Kohlenstoffatomen oder eine gegebenenfalls durch ein oder zwei niedere Alkyl- oder Alkoxyreste, Halogenatome oder Nitrogruppen substituierte Phenyl- oder Phenyl'-nieder-alkylgruppe bedeutet und sämtliche genannten Alkyl- und Alkoxyreste 1 bis 3 Kohlenstoffatome enthalten, und ihre Salze mit Säuren.
    2. Verbindungen nach Anspruch 1 der allgemeinen Formel I, in der R, ein Wasserstoffatom bedeutet.
    3. Verbindungen nach Anspruch 2 der allgemeinen Formel I, in der R, ein Wasserstoffatom bedeutet.
    ORIGINAL INSPECTED
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    1I. Verbindungen nach Anspruch 2 der allgemeinen Formel I, in der R1 einen Acylrest bedeutet.
    5« Verbindungen nach Anspruch 4 der allgemeinen Formel I, in der R. und Rp die gleiche Bedeutung haben.
    β» Verbindungen nach Anspruch H der allgemeinen Formel I, in der R^ und Rp eine verschiedene Bedeutung haben.
    7. Verbindungen nach Anspruch 2 der allgemeinen Formel I, in der R^j eine Isopropyl- oder tert.-Butylgruppe bedeutet.
    8. cis-5-Zr3-Z"(l,l-Dimethyläthyl)-amino7-2-(2,2-dimethyl-loxopropoxy)-propoxy.7-1, 2,3,^-tetrahydro-2l3-naphthalindiol.
    9. 5-Z3-/(l,l-Diniethyläthyl)-aminoJ-2-(2l2-dimethyl-loxopropoxy)-propoxyy-1,2,3,^-tetrahydro-cis-2,3-naphthalindiol diacetat-hydrochlorid.
    10. 2,3-cis-5-/2-(Acetyloxy)-3-Z'(l,l-dimethyläthyl)-amino7-propoxy/-l,2,3,2l-tetrahydro-2,3-naphthalindiol-diacetat-hydrochlorid.
    11. Arzneimittel mit ß-Receptorenblocleerwirkung, enthaltend
    eine Verbindung nach Anspruch 1 bis 10.
    709820/1057
DE19762650781 1975-11-06 1976-11-05 1,2,3,4-tetrahydro-2,3-naphthalindiole und diese verbindungen enthaltende arzneimittel Withdrawn DE2650781A1 (de)

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US62933575A 1975-11-06 1975-11-06

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DE19762650781 Withdrawn DE2650781A1 (de) 1975-11-06 1976-11-05 1,2,3,4-tetrahydro-2,3-naphthalindiole und diese verbindungen enthaltende arzneimittel

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GB (1) GB1559987A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0028940A1 (de) * 1979-11-13 1981-05-20 E.R. Squibb & Sons, Inc. Antiarrhythmische Tetrahydronaphthalinderivate

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FR2330388B1 (de) 1980-10-17
JPS5259144A (en) 1977-05-16
GB1559987A (en) 1980-01-30
FR2330388A1 (fr) 1977-06-03

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