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DE2650539A1 - Tauchausguss fuer stranggiessanlagen - Google Patents

Tauchausguss fuer stranggiessanlagen

Info

Publication number
DE2650539A1
DE2650539A1 DE19762650539 DE2650539A DE2650539A1 DE 2650539 A1 DE2650539 A1 DE 2650539A1 DE 19762650539 DE19762650539 DE 19762650539 DE 2650539 A DE2650539 A DE 2650539A DE 2650539 A1 DE2650539 A1 DE 2650539A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
immersion nozzle
argon
continuous casting
stopper
bore
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19762650539
Other languages
English (en)
Inventor
Joachim Dipl Ing Hedderich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kloeckner Werke AG
Original Assignee
Kloeckner Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kloeckner Werke AG filed Critical Kloeckner Werke AG
Priority to DE19762650539 priority Critical patent/DE2650539A1/de
Priority to FR7725371A priority patent/FR2369894A1/fr
Priority to BE182288A priority patent/BE860411A/xx
Priority to IT2938177A priority patent/IT1087308B/it
Publication of DE2650539A1 publication Critical patent/DE2650539A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D41/00Casting melt-holding vessels, e.g. ladles, tundishes, cups or the like
    • B22D41/50Pouring-nozzles
    • B22D41/58Pouring-nozzles with gas injecting means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Continuous Casting (AREA)

Description

• a·
KLÖCKNER-WERKE AKTIENGESELLSCHAFT,
41 Duisburg 1, Mülheimer Straße 50 26 500
Tauchausguß für Stranggießanlagen
Die Erfindung "betrifft einen Tauchausguß für Stranggießanlagen mit einer Zuführung für Argon.
Für die Verbesserung des Reinheitsgrades des zu gießenden Stahles ist es bekannt, während des Gießens durch den Stahl Argon zu leiten. Zu diesem Zwecke weisen der im Verteiler angeordnete Stopfen und die mit dem Stopfen verbundene Stopfenstange eine durchgehende axiale Bohrung auf. Die Stopfenstange kann durch ein Gestänge oberhalb der Stranggießkokille in ihrer Höhe verstellt werden, wodurch die Abgabe des Stahls an die Stranggießkokille gesteuert wird. Der Stopfen ist über eine Schraubenmutterverbindung mit der Stopfenstange verbunden. Abgesehen von den erheblichen thermischen Belastungen treten auch sehr starke mechanische Beanspruchungen während des öffnens bzw. Schließens des Stopfens auf. Es zeigte sich, daß die häufig festgestellte Verschlechterung des Reinheitsgrades des Stahls trotz der Argon-Spülung dadurch bewirkt wird, daß an der Schrauben-Mutterverbindung infolge des stets auftretenden Spiels und der Wärmedehnungen die gasdichte Verbindung aufgehoben wird. Infolge der hohen Strömungsgeschwindigkeit des eingespeisten Argons an dieser undichten Verbindungsstelle wird infolge des Unterdrucks (Bernoulli'sehe Gleichung) Luftsauerstoff (Falschluft) aus der Umgebung angesaugt, der das im flüssigen Stahl vorhandene Aluminium oxydiert, was gerade durch das Argon verhindert werden soll.
Es zeigte sich, daß es nicht möglich ist, eine während längerer Betriebszeiten unter sämtlichen Betriebsbedingungen absolute gasdichte Verbindung an der Schrauben-Mutterverbindungsstelle zwischen Stopfenstange und Stopfen ohne aufwendige konstruktive Maßnahmen herzustellen.
809819/0273
Klöckner-Werke AG Akte 1751
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Argonzuführung so auszubilden, daß auch nach längeren Betriebszeiten und bei extrem hohen Durchsatzgeschwindigkeiten des Argongases ein Ansaugen von Falschluft sicher vermieden wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine in der Wandung des Tauchausgusses oberhalb des Spiegels des zu gießenden Stahls befindliche seitliche Bohrung und einen in ihr angeordneten, komplementär ausgebildeten gasdurchlässigen Stopfen, durch den das Argon zugeführt wird. Es zeigte sich hierbei überraschenderweise, daß es nicht erforderlich ist, das Argon konzentrisch dem Tauchausguß zuzuleiten, um eine gleichmäßige Abgabe durch die Austrittsbohrungen des Tauchausgusses zu erzielen. Vielmehr ist es völlig ausreichend, zur Erzielung des gleichen Effektes ohne Inkaufnahme der eingangs erwähnten Rachteile erfindungsgemäß das Argon durch die seitliche Bohrung über den gasdurchlässigen Stopfen einzuspeisen.
Prinzipiell kann der gasdurchlässige Stopfen, der aus einem feuerfesten Material besteht, in die Bohrung des Tauchaus- . gusses eingemauert werden.
Es ergibt sich jedoch hierdurch der Nachteil, daß der Einbau des Stopfens mit erheblichem Aufwand verbunden ist.
Aus diesem Grunde ist in einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung der Stopfen in einer Hülse (Blechummantelung) angeordnet, wobei diese eine koaxiale Zuleitung für das Argon aufweist. Die Hülse bildet eine Einfassung für den gasdicht eingepaßten Stopfen und sitzt in der seitlichen Bohrung des Tauchausgusses .I: I-,
Damit der Stopfen mit seiner Stirnseite nach dem Einpassen in der Innenwandung des Tauchausgusses zu liegen kommt, verjüngen sich ia einer iveiteren Ausgestaltung der Erfindung Bohrung und Stopfen zum Inneren des Tauchausgusses hiru Sie sind konisch ausgebildet. 8 0 9819/ 0273
Klöckn^r-Werke AG Akte 1751
Vorteile und Merkmale der Erfindung werden anhand eines Ausführungsbeispieles in der Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 in schematischer Darstellung die Anordnung eines Tauchausgusses und
Fig. 2 das Ausführungsbeispiel im Längsschnitt.
Gemäß Figur 1 ist unterhalb der Gießpfanne 1 das Verteilergefäß 2 angeordnet, in dessen Boden der Tauchausguß 3 eingesetzt ist, der mit seinem unteren Ende in die Stranggieß- , kokille 4- ragt. Unterhalb der Stranggießkokille ist das Strangführungsgerüst der Stranggxeßanlage angeordnet, das schematisch durch die Rollen 5 und 6 dargestellt ist, die den Gießspalt begrenzen. Der flüssige Stahl gelangt aus der Gießpfanne 1 über einen in ihrem Boden befindlichen Ausguß 7 im freien Strahl über einen weiteren, mit 8 bezeichneten und in das Verteilergefäß 2 eingesetzten Gießtrichter 8 und über dessen seitliche Bohrungen 9 in den im Boden des Verteilergefäßes eingesetzten Tauchausguß 3 und gelangt über dessen ebenfalls seitliche Austrittsbohrungen 10 (Fig. 2) in die Stranggießkokille. Der flüssige Stahl tritt aus der Kokille aus, der aus einer erstarrten Außenhaut und dem von dieser umschlossenen flüssigen Sumpf besteht. Der Strang wird von dem Führungsgerüst übernommen und aus der vertikalen Richtung in die horizontale Richtung vor seinem Erstarren geführt und gelangt in die nicht dargestellten weiteren Stationen der Stranggxeßanlage. An einem oberhalb des Verteilergefäßes angeordneten und in der Fig. 1 nicht dargestellten Gestänge ist die Stopfenstange 11 befestigt, an die der Stopfen 12 angeschraubt ist. Je nach der Stellung des Stopfens wird infolge der konischen Ausbildung des Tauchausgusses ein mehr oder weniger größter Ringspalt freigegeben, durch den der flüssige Stahl in die Stranggießkokille gelangt.
809819/0273
Flöokaer-Werke AG Akte
Der Tauchausguß ist in Fig. 2 in vergrößerter Darstellung gezeigt, aus der ohne weiteres sich die konische Verjüngung des Innenquerschnittes des Tauchausgusses ergibt. In ihr ist nur die hintere seitliche Austrittsbohrung 10 ersichtlich. Die Wandung 13 des Tauchausgusses weist eine sich in Richtung zu seiner Achse AA1 verjüngende konische Bohrung 17 auf. In diese Bohrung ist"eine topfförmige, komplementär ausgebildete Hülse 14 eingesetzt, deren Boden eine Zulei-tung 15 aufweist. In der Hülse ist der gasdurchlässige Stopfen 16 gasdicht eingesetzt. Die Argonzufuhr erfolgt über nicht weiter dargestellte Einrichtungen über die Zuleitung 15- Es zeigte sich überraschenderweise, daß das Argon, obwohl es seitlich eingespeist wird, die beiden Austrittsbohrungen 10 völlig gleichmäßig verteilt verläßt und den austretenden Stahl mit einer Schutzgasatmosphäre umhüllt.
Dadurch, daß die Zufuhr von Argon nicht mehr über den Stopfen und die Stopfenstange erfolgt, ergibt sich erfindungsgemäß eine einfach zu bewirkende gasdichte Argonzufuhr.
Die erfindungsgemäße Maßnahme kann auch auf anderen Gebieten überall dort eingesetzt werden, wo Abdichtprobleme bei der Zufuhr eines Schutzgases auftreten.
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Lee'rseite

Claims (2)

Klöckmar-Werke AG Akte 1751 Ansprüche
1. Tauchausguß für Stranggießanlagen mit einer Zuführung für Argon, gekennzeichnet durch eine in der Wandung des Tauchausgusses (3) oberhalb des Spiegels des zu gießenden Stahls befindliche seitliche Bohrung (17) und einen in dieser Bohrung angeordneten, komplementär ausgebildeten gasdurchlässigen Stopfen (16), durch den das Argon zugeführt wird.
2. Tauchausguß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stopfen in einer Hülse (14-) angeordnet ist und diese eine Zuleitung (15) für das Argon aufweist.
3- Tauchausguß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung und der Stopfen (Hülse) sich zum Innern des Tauchausgusses konisch verjüngen.
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ORiGINAL. Mi
DE19762650539 1976-11-04 1976-11-04 Tauchausguss fuer stranggiessanlagen Pending DE2650539A1 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19762650539 DE2650539A1 (de) 1976-11-04 1976-11-04 Tauchausguss fuer stranggiessanlagen
FR7725371A FR2369894A1 (fr) 1976-11-04 1977-08-19 Canal plongeur de sortie pour installations de coulee continue
BE182288A BE860411A (fr) 1976-11-04 1977-11-03 Busette de coulee immergee pour installations de coulee continue
IT2938177A IT1087308B (it) 1976-11-04 1977-11-07 Dispositivo di scarico immerso per impianti di colata ad estrusione

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DE2650539A1 true DE2650539A1 (de) 1978-05-11

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IT (1) IT1087308B (de)

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FR2369894A1 (fr) 1978-06-02
BE860411A (fr) 1978-03-01
IT1087308B (it) 1985-06-04

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