DE2649776A1 - Vorrichtung und verfahren zum vorschieben und schneiden von baendern - Google Patents
Vorrichtung und verfahren zum vorschieben und schneiden von baendernInfo
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Description
PATENTANWÄLTE
MANITZ. FINSTERWALD & G R Ä M IC O
München, 29- Oktober 1976
S/3/w - P 3049
Pako Corporation
6300 Olson Memorial Highway
Minneapolis, Mn. 5544-0, USA
Vorrichtung und Verfahren zum Vorschieben und Schneiden
von Bändern
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Vorschieben und Schneiden von Bändern, xrobei mehrere einzelne Abschnitte
oder Felder des Bandes bei jedem Verfahrensschritt vorgeschoben werden. Das Band muß bei jedem
Betätigungsablauf in genauer Beziehung zwischen den Feldern und der Schneidevorrichtung vorgeschoben und angehalten
werden. Im besonderen betrifft die Erfindung ein Film-Vorschub
sys tem für eine Filmschneideeinrichtung, wie sie in professionellen Entwicklungslabors benutzt werden, um
Kundenfilme in Streifen mit mehreren einzelnen Bildern zu zerschneiden, damit diese- nach dem Herstellen von Abzügen
verpackt werden können.
Bei der professionellen Entwicklung von Filmen und dem
Herstellen von Abzügen müssen hohe Verarbeitungsge-
θ MÖNCHEN 22. ROBERT-KOCH-STRASSE 1 7 STUTTGART SO (BAD CANNSTATT) MÖNCHEN. KONTO-NUMMER 7270
schwindigkeiten erreicht und aufrechterhalten werden, damit
eine wirtschaftliche Arbeitsweise gewährt ist. Gleichermaßen müssen die Verarbeitungsqualität und die Sorgfalt beim
Umgang mit den Kundenf ilmen auf außerordentlich hohem Hive au
gehalten werden. Dies gilt besonders für das Schneiden der vom Kunden eingesandten Filmrollen in Streifen vor dem
Verpacken. Dabei müssen Streifen hergestellt werden, die in die Umschläge passen, in denen die Kundenaufträge versandt
werden. Bei der professionellen Filmverarbeitung xferden anfänglich etwa 5OO bis 1000 Filmrollen mit jeweils
12, 20 oder 36 Aufnahmen zum Entwickeln und zum Herstellen von Abzügen zusammengefügt. So verlieren die einzelnen
Filmrollen während der Verarbeitung ihre Identität und sind Teil einer einzigen großen Rolle. Nachdem die Abzüge
hergestellt wurden, müssen die einzelnen Kundenfilme von der großen Rolle getrennt werden und in Streifen von
jeweils einigen einzelnen Bildfeldern so geschnitten werden, daß die Streifen zusammen mit den Abzügen flach in einen
Versandumschlag gesteckt x^erden können.
Dieses Schneiden der Filme an den Verbindungsstellen, um die einzelnen Kundenaufträge zu trennen und das Schneiden der
Aufträge in verpackungsfähige Streifen muß genau zwischen
den Bildfeldern vor sich gehen, so daß kein Bild beschädigt wird. Typischerweise müssen in einer großen Verarbeitungsanlage
bis zu 20000 Bildfelder pro Stunde verarbeitet xirerden. Eine frühere Anlage für diesen Zweck wird in der US-PS
3 656 673 beschrieben.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Bandvorschub- und -Schneidevorrichtung zu schaffen, die eine Vielzahl von
Feldern eines Bandes wiederholt zu einer Abschneidstellung vorschiebt, diese Vielzahl von Feldern abstoppt
und abschneidet und dann das Band zur nächsten
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Abschneid-Betätigung vorschiebt . Eine grundlegende Anforderung
an die Vor schub betätigung ist, daß der Film
schnell auf Arbeitsgeschwindigkeit gebracht wird, daß er vorgeschoben und dann auf eine genaugelegene Haltstelle
verlangsamt wird, damit der Schnitt zwischen den Feldern durchgeführt wird.
Der Filmantrieb besteht aus einem Digital-Schrittmotor, der über einen Reibantrieb den Film durch die Schneidvorrichtung
bewegt. Der Reibantrieb verringert die Wahrscheinlichkeit einer Beschädigung des Filmes, da die Ausschnitte
an der Filmkante nicht benutzt werden. Diese Ausschnitte dienen bei dieser Vorrichtung als Anzeigemarken, um den Film
in die richtige Lagebeziehung zu der Schneidvorrichtung zu bringen. Der Digital-Schrittmotor wird durch eine Motorantriebseinheit
gesteuert, die wiederum durch andere Elemente des Verarbeitungssystems gesteuert wird. Die Motorsteuerungseinheit
umfaßt einen Oszillator mit variabler Frequenz und einen Verstärker, die so geschaltet sind, daß sie den
Schrittmotor weiterschalten. Wenn ein Arbeitsablauf eingeleitet wird, wird der Schrittmotor mit beispielsweise
500 Hz gestartet und auf eine Arbeitsgeschwindigkeit von beispielsweise 2000 Hz gebracht.
Der Film wird genügend weit vorgeschoben, so daß der dem vorletzten vorzuschiebenden Feld zugeordnete Ausschnitt
einen photoelektrischen Ausschnitt-Sensor passiert hat. Das wird dadurch erreicht, daß man den Schrittmotor
eine vorbestimmte Anzahl von Arbeitsschritten antreibt, um sicherzustellen, daß die gewünschte Anzahl von Feldern
vorgeschoben wurde. Damit bleibt nur das letzte Feld übrig, das das Anhalten im Bereich des Ausschnitt-Sensors einleiten
soll.
Zu dies.er Zeit wird der Ausschnitt-Sensor zum Steuern der Stopp-Folge für den Schrittmotor aktiviert. Wenn der Aus-
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schnitt durch das photoelektrische Gerät erfaßt wird, fällt
der den Schrittmotor steuernde variable Frequenzoszillator rasch und kontinuierlich in seiner Frequenz ab, so daß der
Film allmählich und nicht abrupt oder sprunghaft angehalten wird.
Eine vorteilhafte Eigenschaft der Erfindung besteht darin, daß die Energieversorgung dadurch bedeutend weniger belastet
wird und der Energiebedarf gesenkt wird, daß die dem Schrittmotor in der Haltstellung zugeführte Leistung
während der Betätigung des Schneidmessers herabgesetzt ist. Der Schrittmotor wird als Bremse benutzt, um den Film in
seiner Lage festzuhalten, wenn er angehalten ist. Dies wird
dadurch erreicht, daß die zuletzt eingeschaltete Wicklung des Motors eingeschaltet bleibt, wodurch der Motor in seiner
zuletzt erreichten Stellung magnetisch festgehalten wird. Der Motor verbraucht jedoch bei gleicher Spannung mehr
Leistung, wenn er eingeschaltet bleibt und angehalten ist, als wenn er xfeiterschreiten kann. Der Elektromagnet, der
das Filmschneidmesser betätigt, nimmt, xfährend der Motor .
angehalten ist, eine beträchtliche Energiemenge auf und auf diese Weise müßte ein für die maximalen Strommengen
ausgelegter Stromversorgungsteil viel größer sein, als der Stromaufnahme des Schrittmotors während seiner Betätigung
entspricht. Um hier einen Ausgleich zu schaffen, wird die dem Schrittmotor zugeführte Spannung beträchtlich
vermindert, wenn der Schrittmotor angehalten wird und während der Schneidmagnet betätigt wird, wodurch die
Leistungsspitze herabgesetzt wird.
Die Erfindung wird im folgenden an einem Beispiel beschrieben, bei dem verschiedene Filmgrößen durch Verwendung
untereinander durch Schalter austauschbarer, vielfacher,photoelektrischer Sensoren verarbeitet werden
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können. In der Zeichnung zeigt:
Figur 1 ein Blockechalfbild der erfindungsgemäCen Vorrichtung,
Figur 2 eine perspektivische Darstellung der erfindungsgemäßen Vorrichtung, und
Figur 3 einen Längsschnitt durch einen Teil der in Fig. gezeigten Vorrichtung.
In der in Figur 1 dargestellten Ausführung des erfindungsgemäßen
Filmschneidgerätes sind fünf optische Ausschnittsensoren als Ausschnittsensoreinheit 10 gezeigt. Eine
Vielzahl von Sensoren ist notwendig, um die verschiedenen Filmgrößen (z. B. Typ 110, Typ 126 und Typ 135) zu erfassen
und die verschiedene Lage der Ausschnitte auszugleichen, die davon abhängt, ob das letzte Bildfeld
einer Filmrolle als erstes oder als letztes Filmield der Reihe durchwandert. Diese Sensoren sind so angebracht,
daß sie der Reihe nach den 126er Film mit erstem Bild voran, den 126er Film mit letztem Bild voran, den
110er Film mit erstem Bild voran, den 110er Film mit letztem Bild voran und den 135er Film verarbeiten können ,wob ei die
Bedienungsperson mit den Schaltern 12 die Filmart, also 110, 126, 135, und mit dem Schalter 14 die Filmlage, also
erstes Bild zuerst oder letztes Bild zuerst,einstellt,
wobei die Schalter 12 und 14 der Ausschnittsensoreinheit 10 zugeordnet sind. Es besteht kein wesentlicher elektrischer
Unterschied zwischen den genannten Arbeitsweisen, nur die Lage der optischen Sensoren in bezug auf den durch
die Einheit hindurchtretenden Film und die Benutzung der Bildfeldzähler 20 für jede Filmgröße wird durch die einzelnen
Schalter geändert.
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Ein Einschalter 16, der mit der Steuereinheit 18 verbunden ist, wird eingedrückt, um einen Filmvorschub einzuleiten.
Dadurch wird der Bildfeldzähler 20 eingeschaltet und die Filmbewegung begonnen. Der Bildfeldzähler
blockt die Signale der Ausschnittsensoreinheit 10 ab, wenn Filme der 110er und 126er Größe verarbeitet
v/erden, so daß die Aus schnitt zähl er-Signale den Filmanhalt
ekreislauf nicht beeinflussen können. Ein dem Zähler
20 zugeordnetes Flip-Flop, das den Schnell- oder Langsamlauf des Motors beeinflußt, bestimmt, ob der Schrittmotor
24 mit normaler Laufgeschwindigkeit oder mit der zum Starten und zum Abstoppen benutzten langsameren Geschwindigkeit
arbeitet. Der Motor wird durch die Lauf/Ealtsteuerung
für den Schrittmotor 28 erregt und wird graduell beschleunigt, damit der Film nicht sprunghaft
eingeschaltet wird, was Risse oder ähnliche Schäden hervorrufen würde. Wenn eine vorherbestimmte Anzahl von
Motorschritten durch den Zähler 20 gezählt wurden, wird die Ausschnittsensoreinheit 10 aktiviert. Der erste nach
der Aktivierung des Ausschnittsensors auftretende Ausschnitt triggert das Langsamlauf/Schnellauf-Flip-Flop im Zähler 20,
wodurch der Schrittmotorantrieb 22 die Geschwindigkeit des Schrittmotors 24 fortschreitend herabsetzt. Ein Auslaufzählerteil
im Zähler 20 wird durch das Erfassen des letzten Filmausschnitts angeregt und zählt die Schritte des Motors
24 während der Abbremsung. Wenn der Auslaufzähler eine vorbestimmte Zahl erreicht, die je nach Filmgröße variiert
und durch den Auslaufschalter 26 eingestellt wird, wird
die Haltseite der Lauf/Haltsteuerung des Schrittmotors 28 getriggert. Dies triggert wiederum einen Messer-Zeitschalter
in einer Logik für Kessersteuerung 30· Die
Messer-Zeitschaltung bestimmt durch die Logik für Me s s er steuerung 30 ·>
wann und wie lange die Kesserbetätigung 32 eingeschaltet wird, damit das Messer 34 den Film abschneidet.
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Der Schrittzähler 20 und die Lauf/Halt-Steuerung für den Schrittmotor 28 sind mit einem spannungsgesteuerten
Oszillator 21 verbunden, der die Antriebsfrequenz des
Schrittmotors 24 und damit die Geschwindigkeit der Filmbewegung
bestimmt. Der Oszillator 21 erhält von einer Vielzahl damit verbundener üblicher RC-Kippkreise eine
variierende Spannung. Die im Zähler 20 und in der Lauf/ Halt-Steuerung 28 befindlichen Flip-Flops schalten
die Kippkreise so, daß die Frequenz allmählich wechselt, so daß der Film ohne abrupten Geschwindigkeitswechsel
bewegt wird. Der spannungsgesteuerte Oszillator 21 erregt eine übliche Anordnung von Flip-Flops zur Phasenerzeugung
23, die die jeweiligen Signale für den Schrittmotor
erzeugen.
Der Antrieb für den Schrittmotor 22 besteht aus üblichen Leistungstransistoren, die so angeordnet sind, daß sie
mit Hilfe der durch die Flip-Flop-Anordnung 23 erzeugten
Signale den Schrittmotor 24 antreiben. Zusätzlich sind in dem Antrieb 22 Leistungstransistoren angeordnet, die den ·
Energiefluß zu den Motorantriebs-Leistungstransistoren steuern. Diese Transistoren sind so geschaltet, daß sie
auf ein Eingangssignal auf den Schrittmotorantrieb 22 von einer Leistungs-Beschränkungseinheit für den Schrittmotor,
z. B. von einer Zeitsteuerung für Spannungsherabsetzung 25»reagieren, die mit der Logik für Messersteuerung
30 verbunden ist. Nachdem die Ausschnitt-Sensoreinheit
10 den dem letzten Bildfeld zugeordneten Ausschnitt erfaßt hat, jedoch bevor die Hesserbetätigung
32 eingeschaltet wird, wird von der Logik für Messersteuerung 30 ein Signal an die Zeitsteuerung 25 abgegeben,
damit das an den Schrittmotor 24 weiterzugebende Leistungsniveau herabgesetzt wird. Dieses Signal kann die
Art eines Impulses annehmen, der einem Flip-Flop eingegeben
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wird, das eine Kippschaltung erregt. Diese Kippschaltung
führt eine niedrige Leistungsabgabe an den Schrittmotor 24 herbei, nachdem das Messer betätigt wurde, indem sie
die Leistungstransistoren in die Sättigung treibt und damit die an den Motor 24 gelieferte Spannung herabsetzt.
Damit wird die Spitzenleistung der Einheit herabgesetzt, da das Messer 34 und der Schrittmotor 24 niemals zur gleichen
Zeit die volle Leistung aufnehmen. Auf diese V/eise kann die Leistungsversorgung für die Anordnung kleiner gehalten
werden.
Wenn die Logik für die Messersteuerung 30 eine Betätigung
des Messers 34 durchgeführt hat, wird die Steuereinheit 18 neu eingeschaltet. Durch die Steuereinheit 18 erhält
das Messer 34 eine kurze Zeit, um in seine Ruhelage zurückzukehren,
darauf wird der Schrittzähler 20 gelöscht und neu gesetzt und die Lauf/Handsteuerung für den Schrittmotor
28 neu geschaltet". Gleichzeitig wird dem Schrittmotor 24 wieder die volle Leistung zugeführt. Die Vorrichtung
führt eine Reihe weiterer Durchgänge aus, bis eine Filmklebestelle erfaßt wird.
Typischerweise werden Filme der 110er und 126er Art in Streifen mit 4 Bildfeldern zerteilt, und der Ausschnittsensor
wird' nach j'edem dritten Bildfeld aktiviert. Falls der zu schneidende Film an der Filmklebestelle so
zusammengeklebt ist, daß der Bildabstand/wieder gewährleistet
ist, befindet sich bei dem letzten Bildfeld eines Filmstreifens kein Ausschnitt für den Ausschnittsensor.
In diesem Fall muß ein Ausschnitt simuliert werden. Ein Simulierzähler 36 zählt die Schritte des Schrittmotors
24 und wird bei Jedem, einem Bildfeld zuzuordnenden, erfaßten Ausschnitt neu gesetzt. Der Zähler ist so eingestellt,
daß er einen etwas größeren Zählinhalt besitzt, als einer Bildfeldlänge beim letzten Bildfeld eines
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Streifens entspricht. Wenn in diesem Abstand kein Ausschnitt erfaßt wird, wird ein solcher simuliert und die Vorrichtung
arbeitet so weiter, als ob tatsächlich ein Ausschnitt erfaßt worden wäre. Hier ist wiederum für einen 110er und einen
126er je ein getrennter Simulierzähler vorhanden. Wenn die
Klebestelle so ausgeführt ist, daß der Filmabstand gewährleistet ist, dann befindet sich bei jeder Klebestelle
ein Ausschnitt und die Simulierschaltung wird nicht gebraucht.
Ein 135er ITiIm (d. h. ein 35 ™ Film) ergibt eigene Probleme
und erfordert deshalb eine andere Schaltung als die für 110er und 126er Filme. Die Bildfelder sind bei 110er und
126er Filmen immer in fester Beziehung zueinander, während die Aufnahmen auf 135er Filmen um einige Zentimeter voneinander
getrennt sein oder überlappt sein können, je nach dem Film-Vorschubmechanismus der entsprechenden Kleinbildkamera.
Die Ausschnitte für 110er und 126er Filme sind bei der Herstellung des Filmes bereits angebracht, während
die Ausschnitte im 135er Film nach seiner Entwicklung angebracht
vier den.
Aus diesem Grund unterdrückt der Zähler 20 bei der Behandlung von 135er Filmen die Signale der Ausschnittsensoreinheit
10 nicht, sondern erfaßt jedes von der Einheit 10 kommende Ausschnittsignal. Der Zähler 20 wird, sobald er
durch die Steuereinheit 18 eingeschaltet ist, den Schrittmotor 2A- eine vorgewählte Anzahl von Schritten machen lassen.
Wenn nur drei fertiggestellte Aufnahmen innerhalb einer
vorgewählten Anzahl von Schritten (bei dieser Ausführung entsprechend einer Länge von 165 mm) erfaßt v/erden, hält
der Zähler 20 den Schrittmotor 24 an und läßt das Messer 34-den
Film direkt unter dem letzten erfaßten ,belichteten BiId-.feld
schneiden. Dadurch wird sichergestellt, daß kein Streifen
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eines 135er Films zu lang gerät, daß er in normale Rücksend
everpackungen eingelegt werden kann.
Falls der Sensor 10 zx-rei Ausschnitte erfaßt, "bevor der
Zähler 20 eine zweite vorgewählte Anzahl von Schritten erreicht, die einem Abstand von wenig mehr als der Länge
einer Aufnahme auf einem 135©^ Film entsprechen, dann zeigt
dies an, daß zvrei Aufnahmen überlappt sind und der Zähler 20 kann wahlweise, d. h. nach Auswahl der Bedienungsperson,
die Lauf/Halt-Steuerung 28 dazu bringen, daß der Mechanismus
angehalten wird, oder er kann den Film weiterlaufen lassen.
Wenn innerhalb eines Filmstreifens von 165 nun Länge weniger
als drei fertiggestellte Aufnahmen erfaßt werden, läßt der Zähler 20 den Motor 24 anhalten und läßt das Messer 34- einen
165 mm langen Streifen des Filmes abschneiden. Ohne die
grundsätzliche Schaltung zu verändern, können die zwei erwähnten Vorwahlzahlen geändert werden,um verschiedene Sorten
von Bildfeldern auf 135©r Filmen aufzunehmen oder verschiedene
Ausschnitt-Systeme su verarbeiten.
Die Bedienungsperson kann auswählen, ob die Klebestelle ein Teil des letzten Filmstückes in dieser !Reihenfolge sein
soll, oder ob sie ein Teil des ersten Filmstückes in der nächsten Heihenfolge sein soll. Diese Entscheidung x^ird
mit dem Wahlschalter 38 erreicht, der die Schnittstelle nach oder vor der Klebestelle erfolgen läßt und der der Klebestellenlogik
40 zugeordnet ist, die die Information über die Klebestellen von dem Klebestellensensor 42 empfängt.
Die Klebestelle kann auch so ausgeschnitten werden, daß auf ihren beiden Seiten ein Schnitt erfolgt, wenn erforderlich.
Die Klebestellenlogik mit Schnittstellenschalter funktioniert folgendermaßen: Wenn eine Klebestelle durch den Klebestellen-
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sensor 42 erfaßt wird, gibt dieser ein Sperrsignal in die
Klebestellenlogik 40. Der Sensor 42 ist ein Photosensorgerät, das die geringere Lichtd-urchlässigkeit der Klebestelle
im Vergleich mit Normalfilm erfaßt. Wenn auf ein Signal &r Lauf/Halt-Steuerung für den Schrittmotor 28 hin
der Schrittmotor 24 seine Verlangsamung beginnt, wird die Klebestellen-Sperrinformation auf ein Flip-Flop im Logikkreis
40 übertragen, das einen Schnitt vor der Klebestelle einleiten soll. Palis der Schalter 38 in Stellung "Schnitt
nach Klebestelle"steht, wird zu dieser Zeit das Flip-Flop im Logikreis 40 gesetzt, das vor der Klebestelle keinen
Schnitt ansteuert. Wenn dieses Flip-Flop gesetzt ist, wird die Messersteuerlogik 30 so beeinflußt, daß das
zu schneiden Steuersignal, den Film/nach_dem die Klebestelle erfaßt
wird ist ,nicht durchgeführt wird,und es /verhindert, daß die
Lauf/Halt-Steuerung für den Schrittmotor 28 getriggert wird und den Motor 24 anhält. Daraufhin wird bei dem
nächsten erfaßten Ausschnitt, der der erste Ausschnitt der nächsten Reihe ist, die Klebestellen-Sperrinformation
von dem letztgenannten Flip-Flop auf das Flip-Flop in der Klebestellenlogik 40 übertragen, das den Schnitt
nach der Klebestelle einleitet. Dadurch wird der Ablauf des Abstopp-ens des Filmes und des Abschneidens,wie oben
beschrieben, eingeleitet. Falls der Schalter 38 in der Stellung ist, in der ein Schnitt vor der Klebestelle durchgeführt
wird, wird die Klebestelle nach dem letzten Bildfeld des Streifens abgeschnitten und der Film wird dann vorgeschoben,
bis der zum ersten Bildfeld gehörende Ausschnitt mit der Sensoreinheit 10 korrespondiert, und dann wird der Ablauf
Vorschieben und Schneiden,wie oben beschrieben wiederholt.
Falls der Schalter 38 in der Stellung ist, in der er sowohl
vor wie nach der Klebestelle einen Schnitt einleitet, wird das oben erwähnte Flip-Flop nie getriggert. Auf diese Weise
schneidet das Messer an beiden Seiten der Klebestelle,
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so daß die Klebestelle als getrenntes Stück abfällt. Die Bedienungsperson hat dann die Wahl, ob sie dieses Extra-Filmstück
als letztes Stück des abgeschnittenen Streifens oder als erstes Stück des nächstbeginnenden Streifens zurücksenden
will.
In Figur 2 ist eine erfindungsgemäße Einheit mit einer Filmführung
50 gezeigt, durch welche ein Film 5I zum Messer 34-hin
durchläuft, wobei er durch einen Schrittmotor 24- über eine Eeibrolle angetrieben wird. Die Photozellen 52, 53 5
54-, 56 und 57 sind Teil des Ausschnittsensorgerätes 10
und sind am besten in Figur 3 zu sehen. Der Klebestellensensor 4-2 ist so angebracht, daß er eine Klebestelle dadurch
erfaßt, daß er die geringere Lichtdurchlässigkeit des Materials der Klebestelle, verglichen mit dem sonstigen
Filmmaterial, mißt.
Eine einstellbare Filmführung 60 ist zur Anpassung an die verschiedenen Filmbreiten vorgesehen, indem sie die mit
Ausschnitten versehene Seite des Films 51 gegen die feste
Filmführung 62 in der richtigen Beziehung zu den optischen Sensoren hält.
Es wurde ein wirksames Verfahren, einen Film in Streifen genau zu zerschneiden, dadurch gebildet, daß ein Ablauf
des Filmvorschubs begonnen wird, wobei der Film um eine vorbestimmte Entfernung vorgeschoben wird, indem die Anzahl von
Schritten des Digital-Schrittmotors gezählt wird, der den
una
Film antreibt / indem der Ausschnittsensor auf das Zahlen einer vorbestimmten Anzahl von Schritten hin aktiviert wird, worauf der Film ein weiteres Stück ohne Halt vorgeschoben wird, worauf dann der Film gestoppt wird, wenn der Sensor die Marke erfaßt, die das letzte vorzuschiebende Feld bezeichnet, und worauf die gewünschte Filmlänge abgeschnitten
Film antreibt / indem der Ausschnittsensor auf das Zahlen einer vorbestimmten Anzahl von Schritten hin aktiviert wird, worauf der Film ein weiteres Stück ohne Halt vorgeschoben wird, worauf dann der Film gestoppt wird, wenn der Sensor die Marke erfaßt, die das letzte vorzuschiebende Feld bezeichnet, und worauf die gewünschte Filmlänge abgeschnitten
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wird, während der Film angehalten ist. Zusätzlich zu diesem erklärten Verfahren wird ein Hechanisinus zur Erzeugung eines
simulierten Ausschnitts geschaffen, der ein Haltsignal erzeugt, nachdem der Film eine vorbestimmte Anzahl von Schritten
nach Aktivierung des Ausschnittsensors vorgeschoben x-mrde, worauf
das so erzeugte Haltsignal den Film zum Halten bringt.
Die Erfindung schafft also ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Vorschieben und Abschneiden eines Streifens,
der in gleichförmige Abschnitte oder Felder unterteilt ist, Vielehe jeweils eine Erfassungsmarke umfassen. Es xfird dabei eine
Vielzahl von Feldern oder Abschnitten durch einen Schneidmechanismus vorgeschoben und bei jedem Verfahrensablauf
von dem Band abgeschnitten. Bei jedem Ablauf bewirkt ein Antrieb für den Digital-Schrittmotor und ein Zähler ein
Vorschieben des Streifens um eine vorbestimmte Anzahl von Schritten, die im allgemeinen dem Bewegen von allen bis
auf einen der Vielzahl von vorzuschiebenden Feldern über die Schneidebene eines Schneidmechanismus hinaus entspricht,
und der Mechanismus schiebt dann, ohne anzuhalten, das Band weiter, bis ein optischer Sensor die Marke des letzten,
durch den Schneidmechanismus vorzuschiebenden Feldes erfaßt. Der Schrittmotor wird angehalten und die Vielzahl von Feldern
von dem Band abgeschnitten. Es ist auch eine Einrichtung vorgesehen, um den Energieverbrauch des Schrittmotors herabzusetzen,
während der Schneidmechanismus betätigt ist. Die Erfindung wurde im vorstehenden im Zusammenhang mit
einer professionellen Filmverarbeitungs- und Schneideeinrichtung beschrieben, die einen Kundenfilm in Streifen mit
verschiedenen Bildfeldern zerschneidet, damit er nach der Verarbeitung verpackt werden kann. Die Schneideeinrichtung
kann verschiedenen Filmarten und Kundenwünschen dadurch angepaßt
werden, daß die mit dem Schrittmotor-Vorschiebemechanismus verbundenen Digitalzähler entsprechend angepaßt
werden. ,
Patentansprüche;
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Claims (8)
1. Filmvorschubmechanismus für einen Film in einem Filmverarbeitungsgerät,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine mit dem Filmverarbeitungsgerät verbundene Einschalteinrichtung einen Ablauf des Filmvorschubs
durch den Hechanismus einleitet, daß ein Digital-Schrittinotor
den U1Um in dem Verarbeitungsgerät vorschiebt,
daß ein Schrittmotorantrieb auf ein Signal der Einschalteinrichtung hin die Antriebsfrequenz des Schrittmotors
am Anfang eines Ablaufs eines Filmvorschubs allmählich erhöht, den Schrittmotor durch einen Ablauf des
Filmvorschubs hindurch antreibt und dann allmählich die Antriebsfrequenz des Schrittmotors am Ende des Ablaufs
des Filmvorschubs abbremst, daß eine Markenerfassungseinrichtung
zum Erfassen von in fester Beziehung zu einzelnen Filmfeldern angebrachten Marken während des FiImvorschubs
in dem Mechanismus vorhanden ist, daß ein erster Zähler auf ein Signal der Einschalteinrichtung
hin die Schritte des Schrittmotors zählt, um die dieser den Film.in einem Ablauf des Filmvorschubs vorschiebt, bis
eine vorbestimmte Zahl erreicht ist, und daß er dann den Markensensor aktiviert, und daß ein zweiter Zähler
auf ein Signal des Markensensors hin die Antriebseinrichtung so steuert, daß der Schrittmotor eine vorbestimmte
Anzahl von Schritten nach Erfassung einer Marke vorschiebt, dann allmählich abbremst und anhält.
2. "Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Filmschneidemesser und
eine Messerbetätigung vorhanden sind, und daß eine Einrichtung auf ein Signal des zweiten Zählershin die Messer-
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betätigung das Hesser betätigen läßt, wenn die Filmbewegung angehalten ist, und daß eine Einrichtung einen
neuen Ablauf des Filnvorschubs nach der Betätigung des
Messers einleitet.
3- Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schrittmotorantrieb und die
Messerbetätigung mit derselben Energiequelle verbunden sind, und daß eine mit dem Schrittmotorantrieb verbundene
Einrichtung auf ein Signal der Mesnerbetätigung hin, die dem Schrittmotor zugeführte Leistung während der Betätigung
des Messers herabsetzt, wobei sie dem Schrittmotor genügend Leistung zuführt, daß er als Filmbremse
wirkt, während das Messer betätigt wird, so daß die deia Schrittmotor und dem Kesser während der Messerbetätigung
sugeführte Leistung wesentlich geringer ist, als die Gesamtsumme der Leistung, die normalerweise
für den gleichzeitigen Antrieb sowohl des Messers als auch des Motors nötig ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß eine Zähleinrichtung zur
Simulierung von Marken vorhanden ist, die die Schritte des Schrittmotors zählt , nachdem der Markensensor
aktiviert worden ist, um den Schrittmotor anzuhalten, falls nach einer vorbestimmten Anzahl von Vorschubschritten
keine Marke erfaßt ist.
5- Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , daß die Marken aus Ausschnitten im
Film bestehen, die in fester Beziehung zu den auf dem Film enthaltenen Feldern stehen.
6. Filmvorschub- und -Schneidemechanismus für photographischen Film zum Zerschneiden des Filmes in
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Streifen mit einer vorgewählten Anzahl "belichteter Felder,
dadurch gekennzeichnet, daß eine einstellbare
Filmleiteinrichtung einen Vorschubweg für den Film durch den Hechanismus "bildet und zum Transport
von Film mit vorbestimmten,verschiedenen Breiten durch den Mechanismus einstellbar ist, daß eine Einrichtung
einen fortlaufenden Filmstreifen der Filmführungseinrichtung
eingibt, daß der Film in fester Beziehung zu den belichteten Filmfeldern Erfassungsmarken besitzt, daß eine
Vielzahl von Sensoren in fester Beziehung zu dem Filmweg angebracht ist, um die Marken an Filmstreifen mit
verschiedenen Feldlängen und -Lagen zu erfassen, daß ein Aus\fahlschalter mit den Sensoren verbunden ist, um
die Auswahl eines vorbestimmten Sensors in Übereinstimmung
mit der zu verarbeitenden Filmgröße zu steuern, daß ein Schrittmotorantriebsmechanismus den Film durch den Filmweg
hindurch antreibt, daß mit dem Schalter und dem Antriebsmechanismus verbundene Steuereinrichtungen die Anzahl
der Filmvorschubschritte und die Anhaltestelle für jeden durch den Mechanismus abzuschneidenden Filmstreifen
bestimmen, daß die Einrichtungen auf eine von einem ausgewählten Sensor erfaßte Information hin eine vorgewählte
Haltstelle für die zu verarbeitende Filmgröße wählen, daß eine, mit der Steuereinrichtung verbundene Betätigungseinrichtung
für die Filmschneidevorrichtung auf eine vorbestimmte Anzahl von Film-Vorschubsschritten hin und auf
das Anhalten des Schrittmotor-Antriebsmechanismus hin eine mit der Betätigungseinrichtung verbundene und in
dem Filmweg montierte Filmschneideeinrichtung betätigt, um den Film in Streifen zu schneiden.
7· Verfahren zum genauen Zerschneiden eines Films in verschiedene Felder umfassende Streifen, dadurch
gekennzeichnet , daß ein Filmvorschub-
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ablauf eingeleitet wird, daß der Film dadurch, um eine vorbestimmte
Strecke vorgeschoben wird, daß die Anzahl der Schritte eines den Film vorschiebenden Digital-Schrittmotors
gezählt werden, daß auf das Zählen einer vorbestimmten Anzahl von Schritten hin ein Markensensor aktiviert
wird, damit der Sensor mit dem letzten PeId des vorzuschiebenden Filmes verbundene Marken erfassen kann,
daß der Film ohne anzuhalten, nach dem Aktivieren des Sensors eine weitere Strecke vorgeschoben wird, daß der
Film angehalten wird, wenn der Sensor die Marke in dem letzten vorzuschiebenden Feld erfaßt, und daß eine vorbestimmte
Filmlänge abgeschnitten wird, wenn der Film angehalten wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet , daß nach der Aktivierung des Sensors
weiterhin eine Anzahl von Schritten eines den Film vorschiebenden Digital-Schrittmotors gezählt werden, daß
auf eine zweite vorbestimmte Anzahl von Schritten des Filmvorschubs nach der Aktivierung des Sensors hin ein
simuliertes Markensignal erzeugt wird, wenn der Sensor bis dahin keine Marke in dem Film erfaßt hat, und daß
der Film auf das durch die zweite vorbestimmte Zählmenge
erzeugte simulierte Markensignal hin angehalten wird.
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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