DE2648846A1 - Gitterelektrode - Google Patents
GitterelektrodeInfo
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Classifications
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-
- H—ELECTRICITY
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Description
PATENTANWÄLTE
MANITZ, FINSTERWALD & GRÄM KOW
München , 2?. Oktober 1976 P/3/w - E 2092
English Electric Valve Company Limited 106 V/at er house Lane
Chelmsford, Essex England
Gitterelektrode
Die Erfindung betrifft eine Gitterelektrode, die besonders, jedoch nicht ausschließlich zur Verwendung
bei Anzeigeröhren geeignet ist, die in den DT-PA P 26 20 697-3, P 26 40 632.6 und P 26 M-O 879-7 beschrieben
sind. In diesen Anzeigegeräten ist es erforderlich, eine in Segmente unterteilte Gitterelektrode
so anzubringen, daß sie den Durchfluß von Elektronen durch die verschiedenen Segmente wahlweise
beeinflussen kann und um dies zu ermöglichen, ist es nötig, die Segmente gegeneinander elektrisch zu isolieren.
Diese Notwendigkeit ergibt Herstellungsschwierigkeiten,
da die Segmente dünn und zerbrechlich sind und in ihrer Lagebeziehung zueinander außerordentlich
genau angebracht sein müssen. Die Erfindung hat die Aufgabe, eine einfach herzustellende Gitterelektrode
zu schaffen.
809809/0614
OR. G. ΜΑΝΙΓΖ · DlPU-ING. M. FINSTERWALD DIPL.-rNG. W. GRÄMKOW ZENfRALKASSE BAYER. VOLKS3 V.Kf!
β MÜNCHEN 22. ROBERT-KOCH-S TRASSE 1 7 STUTTGART 50 (BAD CANNSTATT) MÜNCHEN. ΚΟΝΓΟ-NUM'Uil 7 -2 '
TEL. (Od9) 22 42 H. TELEX 5-29672 PATMF SEELBERGSTR. 23/25. TEL. (0711)56 72 OI POSTSCHECK ; Mi MCHEN 7 7 O "j 2 · a O j
Erfindungsgemäß wird eine Gitterelektrode mit einer Vielzahl
elektrisch, gegeneinander isolierter Segmente an einem Halteteil mittels einer hitzebeständigen Verbindung befestigt,
die Teilchen enthält, die größer als die Haschenweite des Gitters sind, so daß sie die Gitterelektrode von dem Halteteil
entfernt halten.
Üblicherweise bestellt das Halteteil aus Metall und in diesem Fall sind sowohl die hitzebeständige Verbindung, als auch die
Teilchen aus elektrisch isolierendem Material zusammengesetzt.
Die liitzebeständige Verbindung wird als Paste oder als
Flüssigkeit aufgetragen, die die feston Teilchen enthält,und
vorzugsweise ist die hitzebeständige Verbindung ein Glassement.
Geeignete Glaszemente werden von der Firma Corning Glass Works unter dem Handelsnamen Pyroceram
in den Handel gebracht.
Vorzugsweise bestehen die Teilchen axis hitzefestem Material
wie Siliciumdioxid oder Aluminiumoxid. Alternativ können sehr kleine Glaskügelchen verwendet werden.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung beispielsweise
ηälier erläutert. In der Zeichnung zeigt:
Figur 1 eine erfindungsgemäße Gitterelektrode in Draufsicht,
und
Figur 2 einen Schnitt nach Linie X-Y der Figur 1.
Die Gitterelektrode besteht aus einer metallischen Trägerplatte 1 mit sieben Öffnungen 2, die in Form einer stilisierten
Acht angeordnet sind. Die Platte 1 trägt eine Schicht aus Gittermaterial 3, die durch eine dünne Schicht
809809/06U
aus elektrisch, isolierendem Zement 4- angebracht wurde. Der
Zement 4 enthält (nicht getrennt gezeigte) Teilchen, die größer als die Maschenweite des Gitterinaterials 3 sind und
auf diese V/eise dazu dienen, das Gittermaterial 3 "von der Platte Λ getrennt zu halten. Es ist nicht nötig, daß alle
Teilchen größer als die Maschenweite des Gitters sind, liachdem
das Gittermaterial 3 an der Platte befestigt ist, wird
das Gittermaterial 3 in sieben voneinander elektrisch isolierte Abschnitte 7A bis 37 unterteilt, indem Rillen 5
erzeugt werden, die sich bis in die Zementschiclit hineinerstrecken.
Ein Verfahren zur Herstellung der Gitterelektrode ist folgendermaßen beschaffen:
Die Öffnungen 2 werden in einer rechteckigen Metallplatte 1 durch einen üblichen Bearbeitungsvorgang, z. B. durch
Stanzen ausgebildet. Das hitzebeständige Material mit Namen Pyroceram (Handelsmarke der Corning Glass Works), das als
feines Pulver angeliefert wird, wird mit einem Binder aus in Amylazetat gelöster Nitrozellulose gemischt. Teilchen aus
mit der Mischung nicht reagierendem,isolierendem,hochschmelzendem Material, z. B. Siliciumdioxid, Aluminiumoxid
oder mikroskopische Glaskugeln werden zu der Mischung hinzugefügt. Die'Teilchen haben Durchmesser, die die Ausmaße der
Löcher in dem Gittermaterial· 3 übertreffen und biiden typischerweise
etwa 20 % des Gemisches. Das Gemisch wird dann dick auf die Platte 1 aufgetragen und angetrocknet. Das
Gitter 3 wird aufgelegt und eine Druckplatte wird über dem Gitter angebracht, während die Mischung bei einer Temperatur
von etwa 4-50° C einige Stunden lang eingebrannt wird. Der
Binder zersetzt sich und das Pyroceram wird anfangs glasig und bildet dann ein keramisches Material,das nicht mehr
aufgeschmolzen werden kann. Die ^eilige Pyroceramsorte
809809/06U
wird so ausgewählt, daß sie einen Ausdehnungskoeffizienten
besitzt, der mit dem der Platte und des Gittermaterials übereinstimmt. Während des Einbrennens halten die hitzebeständigen
Teilchen das Gitter so von der Platte 1 entfernt, daß, wenn das Pyroceram hart ist, das Gitter elektrisch isoliert ist.
Während des Einbrennvorgangs kann einiges Pyroceram durch die Löcher in dem Gittermaterial, wie bei 6 angedeutet,
hindurchtreten und dies verstärkt die Bindung zwischen dem Gittermaterial 3 und der Platte 1.
Die einzelnen Segmente 31 bis 37 v/erden danach aus dem anfangs
zusammenhängenden Gittermaterial 3 unter Benutzung eines schmalen Schleifrädchens mit hoher Umdrehungsgeschwindigkeit
ausgebildet, indem die Rillen 5 ausgeschliffen v/erden, die
die einzelnen Segmente voneinander und von der Platte 1 elektrisch isolieren.
Die Erfindung ermöglicht die Herstellung in Segmente unterteilter· Gitterelektroden, die straff in einer Ebene gehalten
werden, die sich parallel zu und dicht an der Ebene der Trägerplatte erstreckt.
Patentansprüche:
809809/06U
L e e r s e
ι re
Claims (6)
- Patentansprüche(1. j Gitterelektrodenaufbau mit "einer Vielzahl elektrisch gegeneinander isolierter Segmente, dadurch gekennzeichnet , daß die Segmente (31 "bis 37) an einem Träger (1) mittels einer hitzefesten Verbindung (4) angebracht sind, welche Teilchen enthält, die größer sind als die Haschenweite des Gitters, um die Gitterelektrode (3) auf Abstand von dem Trägerteil (1) zu halten.
- 2. Gitterelektrodenaufbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß das Trägerteil aus Metall besteht und sowohl die hitzefeste Verbindung, als auch die Teilchen aus elektrisch isolierenden Materialien zusammengesetzt sind.
- 3- Gitterelektrodenaufbau nach Anspruch Ί oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß die hitzefeste Verbindung ein Glaszement ist.
- LY. Gitterelektrodenaufbau nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennze-ichnet , daß die Teilchen aus einem hitzefesten Material bestehen.
- 5- Gitter elektrodenauf bau nach Anspruch 4-, dadurch gekennzeichnet , daß das hitzefeste Material Siliciumdioxid oder Aluminiumoxid ist.
- 6. Gitterelektrodenaufbau nach Anspruch 2 oder 35 dadurch gekennzeichnet , daß die Teilchen Glaskügelchen sind.8Ü9809/06HORIGINAL INSPECTED
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