DE2648795A1 - Vorgefuellte, leicht betriebsfertig zu machende injektionsspritze - Google Patents
Vorgefuellte, leicht betriebsfertig zu machende injektionsspritzeInfo
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Description
Patentanwalts:
Dr. Ing. Walter Abitz
Dr. Ing. Walter Abitz
Dr. HahS-äÄ: Bräüris
IS, Panzer*. 28
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ABBOTT LABORATORIES North Chicago, Illinois 6OO6M, V. St. A.
Vorgefüllte, leicht betriebsfertig zu machende In j ektionsspritze
Die Erfindung betrifft eine vorgefüllte Einweg-Injektionsspritze
und insbesondere eine derartige Injektionsspritze, bei welcher das in ihr enthaltene Medikament unter optimalen
sterilen Bedingungen aufbewahrt wird, bis es mit einem Fluid vorgeaischt wird, worauf die Injektionsspritze in vorgegebener
Eolge einen Durchstossvorgang mittels eines Durchstosselementes
zuerst bezüglich des Medikaments und ansehliessend bezüglich des Verdünnungsmittels ermöglicht, wobei nur sehr wenige Bauteile
erforderlich sind.
Gegenwärtig sind viele Einweg-Injektionsspritzen verfügbar,
bei welchen ein Medikament in einem Injektionsspritzenzylinder verschlossen ist, um später mit einem Verdünnungsmittel für
das im Injektionsspritzenzylinder befindliche Material kombiniert zu werden. Ferner sind als Einheit aufgebaute Behälter
verfügbar, die ein Medikament und ein dafür bestimmtes Verdünnungsmittel in zwei verschiedenen Kammern enthalten, wobei
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vor der Verwendung eine Vermischung erfolgt. Viele dieser Vorrichtungen
gestatten jedoch entweder keine zwangsläufige Mischung zwischen den beiden Stoffen, sind wegen der Verwendung
vieler Bauteile kostspielig in der Fertigung oder wegen der grossen Anzahl von Teilen kompliziert in der Anwendung oder
aber erfordern nach dem Vermischen in einem Behälter noch
eine Injektionsspritze zur Vornahme des Ingektionsvorgangs.
Beispielsweise sind in den ÜS-PSen 2 684 068, 3 098 483 und
3 327 710 Kombinationsanordnungen von Injektionsspritzen und Mischbehältern beschrieben. Diese Anordnungen gestatten
keine vollständige Trennung eines der zu mischenden Stoffe gegenüber dem Durchstosselement, so dass Sterilität und vollständige
Mischung Schwierigkeiten bereiten können. Schliesslich ermöglichen viele dieser Anordnungen wie auch eine der in der
US-PS 3 542 023 beschriebenen Vorrichtungen keine zwangsläufige
Arbeitsweise und Arbeitsfolge, um einen Mischvorgang sicherzustellen. Eine zwangsläufige Vermischung stellt auch ein
Problem bei der Anordnung der US-PS 3 724 460 dar, die ungeachtet
der Verwendung einer Vielzahl von Einzelteilen keine zwangsläufige Arbeitsfolge sicherstellt. In den US-PSen
3 489 147 und 3 477 432 sind Injektionsspritzen beschrieben,
die den Mischvorgang und den Injektionsvorgang kombinieren und eine Vielzahl von Bauteilen enthalten. Jedoch müssen bei diesen
Anordnungen verschiedene Handhabungsvorgänge vorgenommen werden und es ist ein ungünstiger Kostenfaktor bei der Herstellung
einer mit zwei Spritzenzylindern versehenen Injektionsspritze vorhanden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine neue Injektionsspritze
zur Durchführung des Mischvorgangs und der Injektion zu schaffen, bei welcher eine optimale Isolierung und Sterilität
der beiden Stoffe vorhanden sind, die schliesslich miteinander vermischt werden, sowie eine zwangsläufiger Ablauf des
Mischvorgangs. Weitere Vorteile der Injektionsspritze sind ein Mindestmass an Bauteilen, an benötigten Handhabungsvorgängen,
Vormontage gewisser Bauteile,ohne die Gefahr unbeabsichtigter Betätigung und ein geringer Platzbedarf der verpackten
Anordnung.
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Die vorausgehend genannten Vorteile werden unter Überwindung der bisher bestehenden Schwierigkeiten durch eine vorgefüllte,
leicht betriebsfertig zu machende Einweg-Injektionsspritze erhalten, welche den üblichen In jektionsspritzenzylinder mit
der zugehörigen Austrittsöffnung aufweist, wobei jedoch der InJektionsspritzenzylinder sehr kurz bemessen ist. Ein durchstossbares
Abdichtelement verschliesst eine bestimmte Menge eines Fluids im Injektionsspritzenzylinder, welcher ein gleitbar
angeordnetes Durchstosselement im Abstand von dem durchstossbaren
Abdichtelement aufnimmt. Das Durchstosselement und das durchstossbare Abdichtelement weisen Einrichtungen auf,
um die Spitze des gleitbaren Durchstosselements im Abstand von dem Abdichtelement zu halten und zu einem späteren Zeitpunkt
eine Einwirkung dieser Teile aufeinander zu ermöglichen. Bei Bewegung des gleitbar angeordneten Durchstosselements
in Richtung zum Abdichtelement wird das letztere durchstossen
und es tritt ein bestimmter Eingriff zwischen dem durchstossbaren
Abdichtelement und dem gleitbaren Durchstosselement auf.
Anschliessend wird ein mit einem Verschlussstopfen versehenes Fläschchen in Verbindung mit dem entgegengesetzten Ende des
gleitbaren Durchstosselements gebracht und gelangt in Strömung sverbindung mit dem als Fluid vorliegenden Medikament,
welches vorausgehend durch das durchstossbare Abdichtelement
abgeschlossen war. Die Austrittsöffnung der Injektionsspritze
und das verschiebbare Durchstosselement sind zur Erzielung einer optimalen Sterilität jeweils mit einer lösbaren Kappe
abgeschlossen. Die Kappe bleibt an der Austrittspffnung der
Injektionsspritze, wenn das Fläschchen in den Injektionsspritzenzylinder hineinverschoben wird, um eine Vermischung
des im Fläschchen enthaltenen Fluids mit dem fluidförmigen Medikament zu erzielen. Nach gründlicher Vermischung wird die
Kappe von der Austrittsöffnung abgenommen und eine Injektionskanüle anstelle der Kappe aufgesetzt, worauf die Injektionsspritze
in üblicher Weise eingesetzt werden kann. Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist eine gewisse Verriegelung an
den gegenüberliegenden Enden des verschiebbaren Durchstosselements vorgesehen, um eine formschlüssige Verbindung sowohl
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mit dem durchsto ssb area Abdichtelement wie auch mit dem Verschluss-stopfen.
des ?3Lf.schQh,ens zu
Die Erfindung wird anschliessend anhand der Zeichnungen beschrieben.
Es zeigen:
Mg. 1 einen Vertikal schnitt durch einen Teil der erfindungsgemässen
Injektionsspritze in einem vorgepackten Betriebszustand,
Fig. 2 eine der Fig. 1 ähnliche Darstellung, wobei die Anordnung
beim nächsten Betätigungsschritt dargestellt ist und das verschiebbare
Durchstosselement das Abdichtelement durchstossen
hat und ferner die Kappe abgenommen ist, um die Verbindung mit einem mit einem Verschlussstopfen versehenen Pläschehen
zu gestatten,
Pig. 3 eine den vorausgehenden Figuren ähnliche Darstellung,
in welcher das mit dem Verschlussstopfen versehene Pläschchen in Verbindung mit dem verschiebbaren Durchstosselement
steht,
Pig. 4 eine ähnliche Darstellung, die den nächsten Betätigungsschritt veranschaulicht, wobei sich das Pluid im Pläschchen
mit dem Medikament im Injektionsspritzenzylinder vermischt und
Hg. 5 eine der Pig. 4· ähnliche Darstellung, in welcher die
Injektionsspritze mit einer Injektionskanüle gebrauchsfertig "
gemacht wurde.
Die vorgefüllte, leicht betriebsfertig zu machende Injektionsspritze
10 besteht aus dem üblichen Spritzenzylinder 11, welcher eine rohrförmige Kammer 12 mit einer Innenwand 14 bildet.
Ein an einem Ende des Spritzenzylinders angeordnetes Austrittselement 16 wird durch eine abnehmbare Kappe 17 abgeschlossen.
Wie am besten aus Pig. 5 hervorgeht, wird die Kappe 17 nach
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ihrer Entfernung durch eine Injektionskanüle 19 ersetzt, die
mit Hilfe eines Adapters 18 am Austrittselement 16 angebracht wird. Im Injektionsspritzenzylinder 11 ist ein durchstossbares
Abdichtelement 20 im Abstand vom Austrittselement 16 angeordnet, um eine Kammer 22 zur Aufnahme eines fliessfähigen
Medikaments 23 zu bilden, welches vorzugsweise als Pulver vorliegt.
Wie am besten aus Fig. 1 ersichtlich ist, weist ein verschiebbares Durchstosselement 25 mit einem mittigen Durchstossrohr
26 einen Abschnitt 35 mit einem Ringelement 32 auf,
der neben einer kreisförmigen Öffnung 36 eines durchstossbaren
Abdichtselements 20, aber im Abstand hierzu liegt. Die Spitze 29 des Durchstosselements ist derart angeordnet,
dass es den Membranbereich 38 nicht durchdringt, bis das Ringelement 32 durch die öffnung 36 hindurchtritt.
Wie am besten aus Pig. 2 ersichtlich ist, dringt die Spitze
durch den Membranbereich 38, wenn das verschiebbare Durchstosselement 25 weiter in den Spritzenzylinder 11 hineinbewegt
wird, so dass die Führung 4-5 in Anlage an das durchstossbare
Abdichtelement 20 kommt, wobei gleichzeitig das Eingelement 32 am Abschnitt 35 des verschiebbaren Durchstosselements "^
durch die öffnung 36 tritt und an der gegenüberliegenden Seite
derselben zur Anlage kommt, wie dies .bei 39 ersichtlich ist. Das äussere Ende des verschiebbaren Durchstosselements 25
hat einen mit Innengewinde 40 versehenen Abschnitt, welcher von einer abnehmbaren Kappe 33 umschlossen ist.
Wie Fig. 3 zeigt, ist das mit einem Verschlussstopfen 31 versehene
Flaschchen 30 mit einem Aussengewinde 41 ausgestattet,
das in Eingriff mit dem Innengewinde 40 des verschiebbaren Durchstosselements 25 gebracht werden kann. Greifen diese Gewindeabschnitte
vollständig ineinander ein, so befindet sich die Spitze 28 des Durchstossrohrs ·, 26 innerhalb des Fläschchens
30, so dass eine Verbindung .zwischen dem Innern des Fläschchens 30 und der Kammer 22 hergestellt wird. Ein widerhakenartiger
Flansch 47 erstreckt sich von der Innenwand 14 des Injektionsspritzenzylinders 11 am offenen Ende desselben
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nach innen, um einen zeitweiligen Anschlag für die Führung
und deren Flanschabschnitt 46 zu bilden. Der Injektionsspritzen-Zylinder
11 ist sehr kurz und kurzer als das Fläschchen 30»
wodurch die Verpackung der Anordnung im Hinblick auf ihren geringen Raumbedarf sehr einfach ist.
Die Vorteile der leicht betriebsfertig zu machenden, vorgefüllten Injektionsspritze 10 ergeben sich besonders augenfällig
durch eine Beschreibung der Betriebsweise derselben. Die Einheit 10 ist entsprechend der Anordnung nach Fig. 1
verpackt, wobei vorzugsweise das vorgefüllte, mit einem Verschlussstopfen versehene Fläschchen 30 in der gleichen Pakkung
enthalten ist. Das Medikament 23 ist bei diesem Ausführungsbeispiel ein pulverförmiges fliessfähiges Material, wie
beispielsweise ein Anästhetikum. Das Medikament 23 wird mittels
eines durchsto ssbaren Abdichtelements 20 und einer Kappe 17
in einem sterilen Zustand gehalten. Ein weiterer Schutz der Sterilität der Anordnung erfolgt durch eine Kappe 53, welche
die Spitze 28 des Durchstossrohrs ■ 26 umgibt und ferner dadurch,
dass das Durchstossrohr 26 ausser Berührung mit der Kammer 22 steht, die das sterile Pulver 23 enthält. Ferner
wird die Sterilität dadurch gewährleistet, dass das Ringelement
32 in Anlage mit der Öffnung 36 des durchstossbaren Dichtelements
20 steht, so dass die Spitze 29 keine Berührung mit der Umgebungsatmosphäre hat.
Zum Einsatz der Einheit 10 ist lediglich eine Bewegung des verschiebbaren Durchstosselements 25 in den Injektionszylinder
11 durch Finger-und Daumendruck auf den äusseren Flansch 48 und die Kappe 33 erforderlich, wobei das verschiebbare Durchstosselement
25 in die in Fig. 2 dargestellte Lage gelangt, in welcher die Führung 45 gegen das durchstοssbare Abdichtelement
20 anliegt, was durch den Durchtritt des Ein^-ements
30 durch die öffnung 36 und Anordnung des Ringelements 32
an der Innenseite der öffnung 36 ermöglicht wird, wie dies
bei 39 gezeigt ist. In dieser Stellung steht die Spitze 29 des Durchstosselements in Verbindung mit der Kammer 22 und
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dem Medikament 23, wobei das Abdicktelement 20 mit dem Durchstosselement
25 verriegelt ist. Anschliessend wird die Kappe
33 entfernt und das Fläschchen 30 wird mit Hilfe des Aussengewindes
4-1 des Abschlusspfropfens 3"K welches in Eingriff
mit dem Innengewinde des verschiebbaren Durchstosselements 25
gelangt, mit dem Durchstosseiement 25 verbunden. Die Anordnung
befindet sich damit im Betriebszustand, wie in Fig. 3 gezeigt
ist, wobei die Spitze 28 des Durchstosselements in Verbindung mit dem Inhalt des Fläschchens 30 und dem Fluid 24- steht,
welches vorzugsweise ein Lösungsmittel oder Verdünnungsmittel für das pulverförmige Medikament 23 darstellt. Der nächste
Schritt besteht in einer Bewegung des Fläschchens 30 über das
verschiebbare Durchstossiement 25, wodurch das Fluid 24 durch
das Durchstossrohr 26 und in die Kammer 22 zur Erzielung
einer Mischung des Verdünnungsmittels 24- mit dem Medikament 23 gebracht wird. Diese Bewegung wird fortgesetzt, bis der
Verschlussstopfen 31 des Fläschchens in Anlage an die Stirnwand
4-9 des Fläschchens 30 gelangt, wie dies aus Fig. 4- hervorgeht.
Eine Mischung des Verdünnungsmittels 24- mit dem Pulver 23 kann durch Schütteln der Anordnung 10 gefördert werden,
wobei die Kappe 17 sich auf ihrem Platz befindet. Bei einem
Vergleich der Fig. 3 und 4- ist ersichtlich, dass in Fig. 4- das
Abdichtelement 20 sich ein kurzes Stück von der Austrittsöffnung 16 weg bewegt, und zwar als Folge des erhöhten Materialvolumens
in der Kammer 22. Der nächste Schritt besteht in der Abnahme der Kappe 17 und dem Aufbringen einer Injektionskanüle 19
mittels des Adapters 18 auf die Austrittsöffnung 16. Das Indizieren des Medikaments 23 kann dann in bekannter Weise
erfolgen.
In der vorausgehenden Beschreibung wird ein Ringelement 32 dazu verwendet, um die Spitze 29 des Durchstosselements 26
von einem frühzeitigen Durchstossen des Membranbereichs 38
und einem Eintritt in die das Medikament enthaltende Kammer 22 zu hindern. Jedoch wird durch eine beabsichtigte Druckausübung
dieses Eingelement 32 durch die verkleinerte Öffnung 36
gedrückt. Jedoch könnte auch ein anderer Reibungssitz verwendet
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werden, beispielsweise eine Vielzahl von Widerhaken zur Erzielung eines engen Reibungssitzes zwischen dem verschiebbaren
Durchstosselement 25 und dem Abdichtelement 20, welcher wirksam
werden würde, nachdem die Spitze 29 durch den Membranbereich 38 hindurchgetreten ist. Ferner wird die durch Gewinde 40
und 41 angegebene Gewindeverbindung dazu verwendet, um das Pläschchen 30 auf dem verschiebbaren Durchstosselement 25
anzuordnen. Diese Anordnung ist zwar eine bevorzugte Anordnung, könnte jedoch durch einen Eeibungssitz zwischen dem Verschlussstopfen
31 und einem Endabschnitt des verschiebbaren Darchstosselements
25 ersetzt werden, wobei ein Abschnitt des Durchstossrohres 26 freiliegt. Ferner könnte die Kanüle 19
mit ihrem Adapter 18 an der Austrittsöffnung 16 angeordnet sein, wenn die Einheit gemäss Fig. 1 verpackt wird. Jedoch
muss daher die Kanüle 19 eine eng anliegende Verschlusskappe aufweisen und es ist die Gefahr vorhanden, dass pulverförmiges
Medikament Zutritt zur Kanüle erlangt und nicht
gleichmässig mit dem Verdünnungsmittel oder Lösungsmittel vermischt wird, bevor die Injektion erfolgt.
Der bevorzugte Stoff für den Injektionsspritzenzylinder 11
und das BLäschchen 30 ist Glas. Das Gehäuse 43 für das Durchstossrohr
26 und die Kappen 17 und 33 bestehen aus Kunstharz, während die Verschlussstopfen 20 und 31 aus biegsamem, durchstossbarem
Gummi oder Kunststoff bestehen. Gegebenenfalls könnten der Injektionsspritzenzylinder 11 und das Häschchen
30 aus einem durchsichtigen oder durchscheinenden Kunststoff bestehen.
Durch die Erfindung wird eine vorgefüllte, leicht betriebsfertig zu machende sterile InjektionsSpritzenanordnung geschaffen,
welche eine sehr geringe Anzahl von Bauteilen und eine geringe Anzahl von Betätig-ungsschritten zu ihrem Einsatz
erfordert. Eine zwangsläufige Betätigungsfolge des zweiphasigen Injektionsspritzensystems ist dabei sichergestellt, während
gleichzeitig eine nicht beabsichtigte Betätigung vermieden wird. Die Injektionsspritzenanordnung kann mit vorhandenen Teilen
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ohne ins Gewicht fallende Spritzvorgänge gefertigt werden.
Weitere Abänderungen der Erfindung sind im Rahmen der anliegenden
Patentansprüche möglich.
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Claims (10)
1.) Vorgefüllte, leicht betriebsfertig zu machende Injektionsspritze,
gekennzeichnet durch einen Injektionsspritzen-Zylinder (11), welcher eine im wesentlichen rohrförmige
Kammer mit einem Innenwandabschnitt bildet, mit einer an der rohrförmigen Kammer angeordneten düsenförmigen Austrittsöffnung
(16), die in einem Betriebszustand mit einer Kappe (17) und in einem weiteren Betriebszustand mit einer
Injektionskanüle (19) verbindbar ist, durch ein durchstossbares Abdichtelement (20), welches dichtend mit dem
Innenwandbereich des Injektionsspritzenzylinders verbunden und im Abstand von der Austrittsöffnung liegt, um eine
Kammer (22) für ein Medikament (23) zu bilden, durch ein verschiebbares Durchstosselement (25), welches im Injektionsspritzenzylinder
liegt und im Abstand von dem durchstossbaren
Abdichtelement (20) angeordnet ist, wobei das
Durchstosselement ein Durchstossrohr (26) mit zwei endseitigen
Spitzen (28, 29) aufweist und das Durchstosselement und das durchstossbare Abdichtelement eine Anordnung
aufweisen, um eine der Spitzen (29) ausser Anlage mit dem Abdichtelement (20) zu halten und bei Bewegung des verschiebbaren
DuiTchstosselements gegen das durchstossbare Abdichtelement das Durchstosselement (25) im Durchstosszustand
und in Verbindung mit der Kammer zu verriegeln, wobei ein mit einem Abschlusspfropfen versehener Behälter
(30) ein Fluid enthält und in Eingriff mit der anderen Spitze (28) des Durchstosselements (25) gebracht werden
und davon durchstossen werden kann, um Verbindung mit dem
Inhalt des Behälters herzustellen, Schutzkappen (17* 33) sowohl an der Austrittsöffnung (16) wie an der genannten
Spitze (28) des Durchstosselements (25) vorhanden sind undjWenn sich das Durchstossolemeht und die eine Spitze
(28) im Abstand vom durchstossbaren Abdichtelement (20)
befinden, eine Bewegung des verschiebbaren Durchstosselements (25) gegen das Abdichtelement zu ein Durchstossen
des durchstossbaren Abdichtseiements verursacht, sowie
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eine Verriegelung mit dem Abdichtelement und eine Verbindung
mit der genannten Kammer und ferner beim Durchstossen
mit dem"\ferschlusstopfen versehenen Behälter (30) durch
die andere Spitze (28) des Durchstosselements (25) eine
Fluidverbindung zwischen dem Behälter (30) und der Kammer
(22) bei Bewegung des Behälters gegen das Durchstosselesient
hergestellt und eine Strömung des Fluid in die Kammer mit entsprechender Vermischung verursacht wird
und eine weitere Bewegung des Behälters gegen das durchstossbare Abdichtelement ein Ausstossen der Mischung aus
der Austrittsöffnung erzeugt.
2. Injektionsspritze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vom Durchstosselement (25) und vom durchstossbaren
Abdichtelement (20) getragene Anordnung um eine der beiden Spitzen (29) ausser Anlage mit dem Abdichtelement
zu halten und das Durchstosselement und das Abdichtelement miteinander zu verriegeln, aus einem verlängertem
Abschnitt des Durchstosselements (25) besteht, welcher das Durchstossrohr (26) umgibt und welcher mit
einem vorstehenden Ringelement (32) versehen ist, wobei
eine Kammer im durchstossbaren Abdichtelement einen Abschnitt
des Ringelements aufnimmt, wobei die Kammer durch
einen Ringvorsprung gebildet wird, welcher eine Anlagefläche
bildet, wenn sich das Ringelement des genannten Abschnitts in der Kammer befindet.
3· Injektionsspritze nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
dass das durchstossbare Abdichtelement (20) einen durchstossbaren
Membranbereich (38) aufweist, welcher ein Ende
der Kammer zur Aufnahme des verlängerten Abschnitts des Durchstosselements (25) bildet.
4. Injektionsspritze nach Anspruch 3i dadurch gekennzeichnet,
dass das Durchstosselement im Bereich der anderen Spitze und der Abschlusstopfen des Behälters (30) eine Anordnung
zur Verriegelung des Durchstosselements und des schluss-
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Stopfens aufweisen«
5. Injektionsspritze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mit dem Verschlusstopfen versehene Behälter (30)
aus einem Fläschchen besteht und der Injektionsspritzen-Zylinder
(11) eine kürzere Längsabmessung als das Fläschchen hat.
6. Injektionsspritze nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
dass das verschiebbare Burchstosselement (25) ein Gehäuse
aufweist, welches das Durchstossrohr (26) teilweise umschliesst, wobei das Durchstossrohr (26) stationär
vom Gehäuse aufgenommen wird und aas Gehäuse vom Behälter
(30) umschlossen werden kann.
7« Injektionsspritze nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
dass das verschiebbare Durchstosselement (25) ein
dichtendes Führungselement zur Anlage am durchstossbaren
Abdichtelement (20) aufweist.
8. Injektionsspritze nach Anspruch 7>
dadurch gekennzeichnet, dass das dichtende Führungselement (45) und das vorstehende
Ringelement (32) des Durchstosselements (25) derart angeordnet
sind, dass sie an den beiden gegenüberliegenden Seiten des Eingvorsprungs des durchstossbaren Abdichtelements
zur Anlage kommen.
9· Injektionsspritze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass der Behälter (30) starre Wände aufweist.
10. Injektionsspritze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die düsenförmige Austrittsöffnung (16) einen Kanülenadapter
zur Anordnung der Injektionskanüle an der Austritt söffnung aufnimmt.
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US05/626,020 US4014330A (en) | 1975-10-28 | 1975-10-28 | Disposable two-compartment syringe |
Publications (1)
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|---|---|
| DE2648795A1 true DE2648795A1 (de) | 1977-11-03 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Families Citing this family (37)
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