DE2648773B2 - Verfahren und Vorrichtung zum Prüfen von fertiggestellten Zigaretten oder ähnlichen Produkten - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Prüfen von fertiggestellten Zigaretten oder ähnlichen ProduktenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren sowie auf eine Vorrichtung zum Prüfen von fertiggestellten
Zigaretten oder ähnlichen Produkten, insbesondere Filterzigaretten, zum Aussortieren von fehlerhaften
Zigaretten.
Der Ausdruck »fehlerhafte Zigaretten« bezeichnet hier Zigaretten, deren Umhüllung etwa wegen eines
ungenügend befestigten Mundstücks, eines Lochs oder einer schlecht geklebten Naht undicht ist, oder welche
ungenügend mit Tabak gefüllt sind, so daß etwa an einem oder dem anderen Ende ein Hohlraum vorhanden
ist.
Die modernen Maschinen für die Zigarettenherstellung arbeiten derart schnell, daß die Prüfung der
Zigaretten nicht mehr von Hand vorgenommen werden kann, sondern stückweise mit der von der Herstellungsmaschine
vorgegebenen Geschwindigkeit maschinell durchgeführt werden muß, um fehlerhafte Zigaretten
auszusortieren, so daß nur einwandfreie Zigaretten weiter verarbeitet werden.
Es gibt bereits zahlreiche Verfahren und Vorrichtungen zum Durchführen dieser Prüfung, bei denen zumeist
Luft mit einem vorbestimmten Druck oder in einer vorbestimmten Menge durch jede Zigarette hindurchgeblasen
und der Druck bzw. die Menge der am anderen Ende der Zigarette entweichenden Luft gemessen wird.
In anderen Verfahren wird in einer die Zigarette umgebenden Kammer ein Unter- oder Überdruck
erzeugt und der Druck im Inneren der Zigarette gemessen.
Ein bekanntes Prüfverfahren für Zigaretten wird in der Weise durchgeführt, daß die Zigarette in kontinuierlicher
Folge und gleichmäßigen Abständen quer zu ihren Längsachsen an einer Prüfstation vorübertransportiert
werden, daß beim Passieren der Prüfstation ein von einer Druckgasquelle geliefertes Druckgas in jede
Zigarette eingeblasen wird, wobei das Gas zunächst einer Kammer zugeführt wird, welche mit einem Ende
der jeweiligen Zigarette in Strömungsverbindung steht, während deren anderes Ende kurzzeitig zugehalten
wird, daß der Druck des in die Zigarette eingeblasenen Gases gemessen wird, daß ein dem gemessenen Druck
proportionales Signal erzeugt wird, daß das Signal mit einem Grenzwert verglichen wird, welcher Jem für eine
ordnungsgemäße Zigarette annehmbaren Mindestdruck entspricht, und daß ein Auswerfsignal erzeugt wird,
wenn der momentane Wert des gemessenen Drucks unter dem gegebenen Mindestdruck liegt In einer
bekannten Vorrichtung zum Durchführen dieses Verfahrens ist die Kammer fortlaufend mit einem
gasförmigen Strömungsmittel, insbesondere Druckluft gespeist und während der Zwischenzeiten, in denen sie
nicht mit dem einen Ende einer Zigarette strömungsverbunden ist, zur freien Umgebung hin offen. Erst wenn
die Kammer mit dem Ende einer Zigarette in Strömungsverbindung kommt, wird ihre Verbindung
mit der freien Umgebung unterbrochen, so daß dann der Druck in der Kammer ansteigt Fails die Zigarette
keinen Fehler ausweist, steigt der Druck in der Kammer dabei über den erwähnten Mindestdruck ai«, so daß kein
Auswerfsignal erzeugt wird Ist die Zigarette jedoch fehlerhaft, so steigt der Druck in der Kammer nur auf
einen unter dem Mindestdruck liegenden Wert an, so ίο daß ein Auswerf signal erzeugt wird.
Im praktischen Betrieb hat es sich jedoch herausgestellt,
daß bekannte Prüfeinrichtungen häufig eine gewisse Anzahl Zigaretten aussortieren, ohne daß man
sicher sein kann, daß die aussortierten Zigaretten tatsächlich alle fehlerhaft sind oder daß tatsächlich alle
fehlerhaften Zigaretten aussortiert wurden. Die Gründe für diese unzuverlässige Arbeitsweise sind zwar nicht
völlig klar, sie rührt jedoch möglicherweise daher, daß bei einer fehlerhaften Zigarette in vielen Fällen nur eine
sehr geringe Menge des gasförmigen Strömungsmittels entweicht Da die Kammer dauernd mit dem Strömungsmittel
gespeist ist, kann das bei einer fehlerhaften Zigarette entweichende Gas ganz oder wenigstens
teilweise durch den fortlaufenden Zustrom des Gases ausgeglichen werden, so daß der Druck in der Kammer
auf einen über dem Mindestdruck liegenden Wert ansteigt und die Zigarette, obgleich fehlerhaft, nicht
aussortiert wird. Die fortlaufende Speisung der Kammer
beeinträchtigt somit die Empfindlichkeit und damit die Zuverlässigkeit der Prüfvorrichtung.
Ferner wird in bekannten Prüfvorrichtungen der vorstehend beschriebenen Art der in der Kammer
gemessene Druck in ein elektrisches Signal umgewandelt, dessen Größe in Abhängigkeit vom Druck
veränderlich ist und welches mit dem dem Mindestdruck entsprechenden Grenzwert verglichen wird. Eine dazu
verwendete Vergleichseinnchtung erzeugt nur dann ein Ausgangssignal, wenn der gemessene Druck den
Mindestdruck übersteigt. Das Ausgangssignal der Vergleichseinrichtung zeigt also an, daß die jeweils
geprüfte Zigarette fehlerfrei ist, und kann daher nicht direkt das Auswerfen von fehlerhaften Zigaretten
steuern. Dazu muß vielmehr eine Synchronisiereinrichtung vorhanden sein, welche für jede Zigarette einen
-n Impuls abgibt, sowie eine mit dem Ausgangssignal der
Vergleichseinnchtung und den Impulsen der Synchronisiereinrichtung
gespeiste logische Schaltungsanordnung, welche an ihrem Ausgang ein Auswerfsignal
erzeugt, wenn über eine vorbestimmte Zeitspanne kein
"i<> Ausgangssignal der Vergleichseinrichtung erscheint.
Die Anordnung zum Steuern des Auswerfens von fehlerhaften Zigaretten muß also zunächst das Ausgangssignal
der Vergleichseinnchtung auibereiten und ist dementsprechend kompliziert.
Die Erfindung schafft ein verbessertes Verfahren zum Prüfen von fertiggestellten Zigaretten oder ähnlichen
Produkten unter Beseitigung der angeführten Mangel bekannter Verfahren und Vorrichtungen.
Gemäß der Erfindung ist bei einem Verfahren der
ι·'1 genannte^ Art vorgesehen, daß die Kammer zunächst
mit dem Druckgas gefüllt wird, so daß darin ein den für eine fehlerfreie Zigarette annehmbaren Mindestdruck
übersteigender Druck herrscht, daß die Verbindung zwischen der Kammer und der Druckgasquelle
■ > unterbrochen wird, daß die Kammer mit einem Ende
einer zu prüfenden Zigarette strömungsverbunden wird, daß der dadurch in der Kammer eintretende Druckabfall
gemessen wird und daß ein Auswerfsignal erzeugt
wird, wenn der momentane Wert des gemessenen Drucks unter den Mindestdruck absinkt.
Die Erfindung schafft ferner eine Vorrichtung zum Durchführen des vorstehend beschriebenen Verfahrens,
mit einer Fördereinrichtung zum Transportieren einer fortlaufenden Folge von in gleichmäßigen Abständen
angeordneten Zigaretten lotrecht zu ihren Längsachsen, und einer am Transportweg der Zigaretten angeordneten
Prüfstation mit einem feststehenden Meßkopf, welcher eine einen Einlaß und einen Auslaß aufweisende,
feststehende Kammer, eine mit dem Einlaß der Kammer verbundene Druckgasquelle, einen Druckgasverteiler
zum Herstellen einer Strömungsverbindung zwischen dem Auslaß der Kammer und einem Ende
jeweils einer die Prüfstation passierenden Zigarette, eine Einrichtung zum Verschließen des anderen Endes
der die Prüfstation passierenden Zigarette, einen in der feststehenden Kammer angeordneten Wandler, einen
Signalgenerator zum Erzeugen eines Bezugssignals und eine an ihren Eingängen elektrisch mit dem Signalgenerator
und dem Wandler verbundene Vergleichseinrichtung aufweist, wobei die Vorrichtung gemäß der
Erfindung gekennzeichnet ist durch einen zweiten, zwischen der Druckgasquelle und dem Einlaß der
Kammer angeordneten Druckgasverteiler, welcher die Kammer jeweils zwischen den Zeitspannen, während
welcher sie mit dem einen Ende einer die Prüfstation passierenden Zigarette strömungsverbunden ist, mit der
Druckgasquelle verbindet.
Bei einer solchen Anordnung ergibt sich ein äußerst kurzer Verbindungsweg zwischen der Meßkammer und
den einzelnen Zigaretten, was für eine schnelle Messung besonders wichtig ist, insbesondere im Hinblick auf die
hohe Arbeitsgeschwindigkeit moderner Fertigungsmaschinen, welche bis zu 4000 Zigaretten pro Minute oder
mehr fertigstellen. Darüber hinaus ist mit der vorliegenden Erfindung eine erhöhte Empfindlichkeit erzielbar,
da das Verfahren, zunächst die Kammer ohne Strömungsverbindung mit der Zigarette mit Druckluft
zu speisen und sie erst danach mit der zu prüfenden Zigarette zu verbinden, die Entdeckung auch der
kleinsten Undichtigkeit der Zigarette ermöglicht. Bei bekannten Vorrichtungen mit fortlaufender Druckspeisung
der Kammer bewirken demgegenüber kleinere Undichtigkeiten der Zigaretten keinen für eine Messung
ausreichenden Druckverlust. Die erfindungsgemäße Prüfvorrichtung kann in Verbindung mit jedem
beliebigen Trommelförderer verwendet werden, welcher die Zigaretten quer zu ihren Längsachsen
transportiert. Dabei kann das Prüfen und Aussortieren der Zigaretten an ein und derselben Fördertrommel vor
sich gehen, was bei bekannten Prüfvorrichtungen gewöhnlich nicht der Fall ist. Da schließlich die
Prüfvorrichtung in eine sehr gedrängte Bauweise ausgeführt sein kann, ist es möglich, mehrere Prüfvorrichtungen
an einer Fördertrommel anzuordnen, so daß eine entsprechende Anzahl von Prüfstationen an einer
und derselben Fördertrommel vorhanden ist
Im folgenden sind die Erfindung erläuternde Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnung beschrieben. Es
zeigt
F i g. 1 eine schematische Vorderansicht einer Prüfvorrichtung in einer ersten Ausführungsform an einer
Trommei-Fördereinrichtung einer Anlage für die
Fertigung von Zigaretten,
Fig.2 eine vergrößerte Ansicht im Schnitt entlang
der Linie H-II in Fi g. 1,
F i g. 3 eine Ansicht im Schnitt entlang der Linie IH-HI
in F i g. 2,
F i g. 4a bis 4c Teilansichten in noch weiter vergrößertem Maßstab zur Darstellung der relativen Stellungen
einzelner Teile der Vorrichtung zu drei aufeinander ■s folgenden Zeitpunkten während des Betriebs der
Vorrichtung,
Fig.5 eine grafische Darstellung der zeitlichen
Druckänderungen in einer feststehenden Meßkammer der Prüfvorrichtung sowie des Ausgangssignals einer
ι» Vergleichseinrichtung beim Absinken des Drucks unter einen vorbestimmten Wert,
F i g. 6 ein Schaltbild einer logischen Schaltungsanordnung zum Steuern des Auswerfens von fehlerhaften
Zigaretten,
ii F i g. 7 eine Teüansieht einer Prüfvorrichtung in einer
anderen Ausführungsform in axialem Schnitt und
Fig.8 eine Ansicht im Schnitt entlang der Linie VIlI-VHI in Fig. 7.
In Fig. 1 erkennt man drei Saugluft-Fördertrommeln 1, 2, 3 einer Anlage für die Fertigung von Zigaretten,
welche dazu dienen, eine fortlaufende Folge von Zigaretten 5 mit hoher Geschwindigkeit lotrecht zu
ihren Längsachsen zu transportieren, sowie eine der Fördertrommel 2 zugeordnete Prüfvorrichtung 6 für die
Zigaretten.
Die Saugluft-Fördertrommeln 1, 2,3 sind auf diesem Gebiet allgemein bekannt und brauchen deshalb nicht
im einzelnen beschrieben zu werden.
Die Fördertrommel 2 führt die Zigaretten 5 .«> nacheinander an einer der Prüfvorrichtung 6 zugeordneten
Prüfstation 7 vorüber.
Wie man insbesondere in F i g. 2 und 3 erkennt, hat die Prüfvorrichtung 6 einen an sich bekannten feststehenden
Meßkopf 8 mit einer einen Inh?'t von einigen cm3
« aufweisenden Kammer 9, in welcher ein Wandler 10 angeordnet ist und welche über einen drehend
angetriebenen Verteiler 11 mit den nacheinander an die Prüfstation 7 geführten Zigaretten 5 in Strömungsverbindung
bringbar ist. Die Kammer 9 ist zu aufeinander Ί" folgenden Zeitabschnitten, während welchen sie nicht
mit einrr Zigarette 5 strömungsverbunden ist, über einen zweiten Verteiler 13 mit einer in Fig. 1
dargestellten Druckgasquelle 12, beispielsweise einer Druckluftquelle, verbindbar und wird von dieser mit
·»"> Luft unter einem vorbestimmten Druck von beispielsweise
150 p/cm2 gespeist.
Wie man in F i g. 2 und 3 erkennt, sind die beiden Verteiler 11, 13 Teile einer drehbaren Trommel 14,
deren Achse lotrecht zur Drehachse der Fördertrommel ■"'» 2 verläuft, und welche mittels (nicht gezeigter)
Einrichtungen so angetrieben ist, daß ihre Umfangsgeschwindigkeit gleich der Transportgeschwindigkeit der
von der Fördertrommel 2 transportierten Zigaretten 5 ist Die Trommel 14 hat eine zu ihrer Achse lotrechte
ebene Radialwand 146 und eine entlang deren Rand verlaufende zylindrische Umfangswand 14a. Der Verteiler
11 weist eine Anzahl von zylindrischen Bohrungen 15 auf, welche die Umfangswand 14a der Trommel 14 in
denen der Zigaretten 5 an der Fördertrommel 2 hn entsprechenden Abständen durchsetzen. An der Außenseite
sind die Bohrungen 15 durch ein schmiegsames Band 16 etwa aus Gummi od. dgL abgedeckt, welches
um den Umfang der Trommel 14 geschlungen ist und an der Stelle jeder Bohrung 15 einen Durchlaß 17 von ca.
·■■ · 3 mm Durchmesser aufweist An der Innenseite münden
die Bohrungen 15 Ober jeweils einen senkrechten Schlitz
18 in das Innere der Trommel.
Der feststehende Meßkopf 8 ist in gleitender Anlage
an der Innenseite der Umfangswand 14a der Trommel
14 gehalten und stützt sich über eine beispielsweise aus Graphit geformte Dichtung 19 an dieser ab. Die
Dichtung 19 hat einen den Auslaß der Kammer 9 darstellenden senkrechten Schlitz 20. Der feststehende
Meßkopf 8 ist so angeordnet, daß die Schlitze 18 der Trommel 14 bei deren Drehung nacheinander dem
Schlitz 20 der Dichtung 19 gegenüberstehen. Über ein im folgenden beschriebenes Einlaßelement 30 befindet
sich der Meßkopf 8 außerdem in gleitender Anlage an der Oberseite der Radialwand 146 der Trommel 14.
Der zweite Verteiler 13 weist einen feststehenden Verteilerring 21 auf, welcher durch mehrere Federn 22
unter Zwischenlage einer ringförmigen Gleitdichtung 23 etwa aus Graphit in gleitende Anlage an der >5
Unterseite der Radialwand 14fc der Trommel 14 belastet ist. In der Oberseite hat der Verteilerring 21 einen
Ringkanal 24, welcher über einen Anschluß 25 und eine Leitung 26 mit der Druckluftquelle 12 verbunden ist Die
Dichtung 23 hat einen Durchlaß 27, welcher einem Einlaß 28 der Kammer 9 wenigstens teilweise
gegenüberliegt
Neben dem feststehenden Verteilerring 21 hat der zweite Verteiler 13 eine Reihe von die Radialwand 146
der Trommel 14 durchsetzenden Durchlässen 29, deren Anzahl gleich der der Schlitze 18 ist und welche in
Umfangsrichtung der Radialwand 146 die gleichen Winkelabstände untereinander aufweisen wie die
Schlitze 18. Wie man in F i g. 3 erkennt haben die Durchlässe 29 einen in Radialrichtung langgestreckten M
Querschnitt jnd sind gegenüber den Schlitzen 18 jeweils um einen halben Winkelabstand versetzt
Im Einlaß 28 der Kammer 9 ist ein hohles Einlaßelement 30 verdrehbar angeordnet Dieses hat
eine Eintrittsöffnung 31 von einer der der Durchlässe 29 entsprechenden verlängerten Querschnittsform. Die
Neigung der Eintrittsöffnung 31 gegenüber den Durchlässen 29 ist durch Verdrehen des Einlaßelements
einstellbar. Der Innenraum des Einlaßelements 30 ist über Durchlässe 32 mit dem Inneren der Kammer 9
verbunden.
Eine an sich bekannte Einrichtung 33 dient dazu, die
aufeinander folgenden Zigaretten 5 beim Passieren der Prüfstation 7 mit einem Ende, beispielsweise mit einem
Filtermundstück, in Anlage an dem schmiegsamen Band 16 zu bringen und sie gleichzeitig am anderen Ende zu
verschließen. Die Einrichtung 33 enthält beispielsweise eine auf der Welle 35 der Fördertrommel 2 befestigte
und gemeinsam mit dieser drehbare Scheibe 34, entlang deren Umfang in denen der Zigaretten 5 an der x
Fördertrommel 2 entsprechenden Winkelabständen radial hervorstehende Finger 36 angelenkt sind. Die
Finger 36 sind durch jeweils eine Blattfeder 37 in eine in F i g. 2 gestrichelt gezeichnete zurückgezogene Stellung
belastet und werden durch einen gegenüber der55
Prüfstation 7 angeordneten feststehenden Nocken 38 in eine in Fig.2 ausgezogen gezeichnete Arbeitsstellung
bewegt, um die ihnen jeweils zugeordneten Zigaretten 5 beim Passieren der Prüfstation 7 in Anlage an dem
schmiegsamen Band 16 zu bringen. Ein elastisches m
Verschlußelement 39 etwa in Form eines am freien Ende der einzelnen Finger befestigten Plättchens oder eines
die freien Enden der Finger 36 miteinander verbindenden elastischen Rings ermöglicht ein leichtes Andrücken
der Zigaretten 5 an dem elastischen Band 16 ohne Beschädigung derselben.
Der Wandler 10, beispielsweise ein piezoelektrischer Widerstands-Druckgebcr, erzeugt ein elektrisches Signal,
dessen Größe sich mit dem in der Kammer 9 herrschenden Druck ändert. Wie man in F i g. 6 erkennt,
ist der Wandler 10 mit dem einen Eingang einer Vergleichseinrichtung 40 verbunden, an deren zweiten
Eingang ein Bezugssignalgenerator 41 angeschlossen ist Dieser erzeugt beispielsweise ein konstantes und
vorzugsweise einstellbares Spannungssignal, welches einem für eine fehlerhafte Zigarette annehmbaren
Mindestdruck entspricht Die Vergleichseinrichtung 40 kann so eingerichtet sein, daß sie die Ausgangssignale
des Wandlers 10 und des Signalgenerators 41 direkt miteinander vergleicht. In einer anderen Ausführungsform kann die Vergleichseinrichtung 40 so ausgebildet
sein, daß sie zunächst das Bezugssignal des Signalgenerators 4i vom Äusgangssignal des Wandlers subtrahiert
und das resultierende Signal mit einem Bezugspotential 0 vergleicht. In jedem Falle gibt die Vergleichseinrichtung
40 ein das Vorhandensein einer fehlerhaften Zigarette anzeigendes Ausgangssignal ab, wenn der in
der Kammer 9 herrschende, normalerweise über dem Mindestdruck liegende Druck von beispielsweise
150 p/cm2 unter den genannten Mindestdruck absinkt. Während der zwischen der Prüfung aufeinander
folgender Zigaretten liegenden Zeitspanne wird das Ausgangssignal der Vergleichseinrichtung in einem
Speicher 42 gespeichert und in die erste Stufe eines Schieberegisters 43 überführt Ein Taktsignalgenerator
44 erzeugt drei Taktimpulsfolgen φ 1, φ 2, φ 3, deren
Frequenz gleich dem Takt ist in welchem die Zigaretten 5 die Prüfstation 7 passieren. Jeder Impuls des
Taktsignals φ 1 bewirkt eine Verschiebung der in den Stufen des Schieberegisters 43 gespeicherten Signale
um jeweils eine Stufe. Die Impulse des Taktsignals φ 2
bewirken das Zurückstellen des Speichers 42 auf Null nach Überführung des gespeicherten Signals zur ersten
Stufe des Schieberegisters 43 in Vorbereitung auf den Empfang des Ausgangssignals der Vergleichseinrichtung
40 bei der Prüfung der jeweils folgenden Zigarette. Der Ausgang des Schieberegisters 43 liegt an dem einen
Eingang eines UND-Verknüpfungsglieds 45, dessen zweiter Eingang mit dem Taktsignal φ 3 des Taktsignalgenerators
44 gespeist ist Dabei dient das Taktsignal φ 3 als Synchronisationssignal zum Steuern des
Auswerfens von fehlerhaften Zigaretten. Der Ausgang des Verknüpfungsglieds 45 liegt an einem Leistungsverstärker
46, dessen Ausgangssignal eine Einrichtung 47 zum Auswerfen von fehlerhaften Zigaretten steuert Die
Auswerfeinrichtung 47 kann in bekannter Weise als Magnetventil ausgeführt sein, welches in einer zu einer
Düse zum Abblasen von fehlerhaften Zigaretten führenden Druckluftleitung angeordnet ist Bei Verwendung
eines Schieberegisters 43 mit beispielsweise acht Stufen ist die Abblasdüse in einer dem Gesamtabstand
von acht Zigaretten entsprechenden Entfernung hinter der Prüfstation 7 an der Fördertrommel 2 angeordnet
Die vorstehend beschriebene Prüfvorrichtung für Zigaretten arbeitet folgendermaßen: Die Zigaretten
werden quer zu ihren Längsachsen mittels der Fördertrommel 2 kontinuierlich an der Prüfstation 7
vorübertransportiert und dabei Stück für Stück geprüft Die Prüfung einer einzelnen Zigarette ist in Fig. 4a bis
4c dargestellt Darin bezeichnen die Pfeile Fund G die
Bewegungsrichtung der Zigaretten 5 bzw. die Umlaufrichtung der Trommel 14. In F i g. 4a bis 4c erkennt man
ferner den Durchlaß 27 des Verteilers 13, die Eintrittsöffnung 31 der Kammer 9 und den Auslaßschlitz
20 der Kammer. Diese Offnungen sind räumlich feststehend. In Fig.4a befindet sich der eine Durchlaß
29a der Trommel 14 in einer Stellung, in welcher die von der Druckluftquelle über den Verteiler 13 zugeführte
Druckluft in die Kammer 9 des Meßkopfs einzuströmen beginnt, während deren Auslaß geschlossen ist, da der
Schlitz 18 der Trommel dem Schlitz 20 nicht gegenübersteht Die Kammer 9 wird nun mit der unter
vorbestimmtem Druck stehenden Luft gefüllt, bis der Durchlaß 29a die in Fig. 4b gezeigte Stellung erreicht.
In dieser Stellung ist die Verbindung zwischen dem Durchlaß 29a und der Eintrittsöffnung 31 unterbrochen,
so daß keine weitere Druckluft in die Kammer 9 gelangt. In diesem Augenblick beginnt der Schlitz 18 sich vor den
ί:; Auslaß 20 der Kammer 9 zu schieben und die Zigarette 5
!;· wird in Anlage an dem schmiegsamen Band 16 gebracht,
p so daß die in der Kammer 9 enthaltene Druckluft durch
die Zigarette hindurch entweichen kann. In Fig.4c
B fluchten die beiden Schlitze 18, 20 miteinander und die
ρ Zigarette 5 befindet sich in der Mitte der Prüfstation.
& Die Prüfung wird dann beendet, bevor der nächste
Durchlaß 296 des Verteilers 13 die Eintrittsöffnung 31 der Kammer erreicht
Bei dem in Fig.5 gezeigten Schaubild stellt die Abszisse die Zeit und die Ordinate den in der
Meßkammer 9 herrschenden Druck dar, wobei der atmosphärische Druck am Nullpunkt liegt. Die Abschnitte
Al-Bt, C1 — B2 und A3—B3 der dargestellten
Kurve entsprechen dem Füllen der Kammer 9, bc'i welchem der Druck auf einen vorbestimmten Wert
Po von beispielsweise 150/p/cm2 ansteigt Die Abschnitte
Bl-Cl, B2-C2 und B3-C3 der Kurve entsprechend dem Prüfen jeweils einer Zigarette. Auf
dem Abschnitt Bt-Ct sinkt der Druck bis auf Null ab.
Dies bedeutet daß an der entsprechenden Stelle der Fördertrommel 2 keine Zigarette vorhanden ist Der
Abschnitt B2—C2 deutet auf das Vorhandensein einer fehlerfreien Zigarette, bei welchem der Druck bis auf
einen Wert Pt absinkt Der Abschnitt B3—C3 schließlich deutet auf das Vorhandensein einer fehlerhaften
Zigarette, bei welchem der Druck auf einen unter dem Wert P1 liegenden Wert P 2 absinkt Dementsprechend
wird als dem annehmbaren Mindestdruck entsprechender Bezugswert ein zwischen den Drücken
Pt und P2 liegender Druck Pr angesetzt Alle Zigaretten, bei deren Prüfung der Druck auf den Wert
Pr oder darunter absinkt, sind dann als fehlerhaft zu betrachten. Da das Ausgangssignal des Wandlers 10 mit
dem Druck P veränderlich ist kann seine Größe in der in F i g. 5 gezeigten Weise auf dem gleichen Diagramm
wie der Druck dargestellt werden. Die von dem Bezugssignalgeber 41 abgegebene konstante Spannung
braucht nun lediglich so eingestellt zu werden, daß sie dem Bezugsdruck Pr entspricht Dabei gibt dann die
Vergleichseinrichtung 40 für jede als fehlerhaft erwiesene Zigarette oder für jede nicht mit einer Zigarette
besetzte Stelle der Fördertrommel 2 einen in F i g. 5 mit /2 bzw. /1 bezeichneten Impuls ab, welcher dann zur
Steuerung des Auswerfens der fehlerhaften Zigaretten verwendet wird. Gegebenenfalls können (nicht gezeigte)
Zusatzeinrichtungen vorhanden sein, welche bei Abgabe eines eine unbesetzte Stelle an der Fördertrommel
anzeigenden Signals /1 durch die Vergleichseinrichtung 40 eine Betätigung der Auswerfeinrichtung
verhindern.
Da die Zigaretten bei der vorstehend beschriebenen Prüfvorrichtung aufgrund der zylindrischen Form der
Umfangswandlung der Trommel 14 nur in dem Augenblick in vollständig abdichtende Anlage an der
ίο Umfangswand kommen, in welchem sie dem Auslaß 20
der Kammer 9 genau gegenüberstehen, entweicht zunächst in der in Fig.4b gezeigten Stellung eine
gewisse Menge Druckluft, wie durch den Pfeil H dargestellt Um diesen Druckluftverlust, welcher die
Prüfung der Zigaretten beeinträchtigen könnte, auszugleichen,
muß der Kammer 9 über einen kurzen Zeitraum länger Druckluft zugeführt werden. Andererseits
soll der Verteiler 13 die Verbindung zwischen der Kammer 9 und der Druckluftquelle unterbrechen, bevor
die beiden Schlitze 18,20 miteinander fluchten. Um dies zu erreichen, läßt sich die Neigung der länglichen
Eintrittsöffnung 31 durch Verdrehen des Einlaßelements 30 entsprechend einstellen.
In F i g. 7 und 8 ist eine andere Ausführungsform dargestellt, bei welcher die vorstehend beschriebene Einstellung nicht notwendig ist und die Speisung der Kammer 9 unterbrochen wird, bevor diese in Strömungsverbindung mit einer zu prüfenden Zigarette kommt In F i g. 7 und 8 sind denen die Ausführungsform nach F i g. 1 und 4 gleiche oder entsprechende Teile mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
In F i g. 7 und 8 ist eine andere Ausführungsform dargestellt, bei welcher die vorstehend beschriebene Einstellung nicht notwendig ist und die Speisung der Kammer 9 unterbrochen wird, bevor diese in Strömungsverbindung mit einer zu prüfenden Zigarette kommt In F i g. 7 und 8 sind denen die Ausführungsform nach F i g. 1 und 4 gleiche oder entsprechende Teile mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
Die zweite Ausführungsform der Vorrichtung unterscheidet sich von der ersten in der Hauptsache dadurch,
daß die Trommel 14 auf der Welle 35 der Fördertrommel 2 befestigt und gemeinsam mit dieser drehbar ist
Dementsprechend sind die Bohrungen 15 und Schlitze 18 des ersten Verteilers hier nicht in der Umfangswand
14a, sondern in der Radialwand 14i>
der Trommel 14 angeordnet, und die Durchlässe 29 nunmehr in der
Umfangswand 14a anstatt in der Radialwand IAb. Die Zigaretten 5 sind mittels einer der in F i g. 2 gezeigten
Einrichtung 33 entsprechenden (nicht gezeigten) Einrichtung in Anlage an der ebenen Außenseite der
Radialwand 146 bewegbar. Das feststehende Element 21 des zweiten Verteilers 13 hat hier nicht die Form
eines Verteilerrings, sondern ist als ein Klotz ausgeführt, welcher in einer Gleitführung 48 beweglich und durch
eine Feder 22 in Anlage an der Außenseite der Umfangswand 14a der Trommel 14 belastet ist
Die übrigen Teile der zweiten Ausführungsform der Prüfvorrichtung entsprechen denen der ersten, mit
Ausnahme des Einlaßelements 30, welches hier nicht vorhanden ist, da Druckluftverluste nicht auszugleichen
sind. Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist in der zweiten Ausführungsfonn die gleiche wie in der ersten
und braucht deshalb nicht erneut beschrieben zu werden.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Verfahren zum Prüfen von fertiggestellten Zigaretten oder ähnlichen Produkten, insbesondere
Filterzigaretten, zum Aussortieren von fehlerhaften Zigaretten, bei welchem eine kontinuierliche Folge
von Zigaretten in gleichmäßigen Abständen quer zu ihren Längsachsen an einer Prüfstation vorübergeführt wird, beim Passieren der Prüfstation ein von
einer Druckgasquelle geliefertes Druckgas in jede Zigarette geleitet wird, zu welchem Zweck die
Zigarette mit einem Ende in Strömungsverbindung mit einer mit dem Druckgas gespeisten Kammer
gebracht und am anderen Ende kurzzeitig verschlossen wird, der Druck des in die Zigarette geleiteten
Gases gemessen wird, ein dem gemessenen Druck entsprechendes Signal erzeugt wird, das Signal mit
einem für dem für eine fehlerfreie Zigarette annehmbaren Mindestdruck entsprechenden Grenzwert verglichen wird und ein Auswerfsignal erzeugt
wird, wenn der momentane Wert des gemessenen Drucks unter dem Mindestdruck liegt, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kammer zunächst mit dem Druckgas gefüllt wird, so daß darin ein den
für eine fehlerfreie Zigarette annehmbaren Mindestdruck übersteigender Druck herrscht, daß die
Verbindung zwischen der Kammer und der Druckgasquelle unterbrochen wird, daß die Kammer mit
dem einen Ende einer zu prüfenden Zigarette strömungsverbunden wird, daß der dadurch in der
Kammer eintretende Druckabfall gemessen wird und daß ein Auswerfsignal erzeugt wird, wenn der
momentane Wert des gemessenen Drucks unter den Mindestdruck absinkt
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer mit dem einen Ende der
Zigarette strömungsverbunden wird, kurz bevor die Verbindung zwischen der Kammer und der Druckgasquelle vollständig unterbrochen ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer erst nach vollständiger
Unterbrechung der Verbindung zwischen ihr und der Druckgasquelle mit dem einen Ende der
Zigarette strömungsverbunden wird. «
4. Vorrichtung zum Prüfen von Zigaretten oder ähnlichen Produkten, insbesondere Filterzigaretten,
zum Aussortieren von fehlerhaften Zigaretten, mit einer Fördereinrichtung zum Transportieren einer
kontinuierlichen Folge von Zigaretten in gleichmä- >o ßigen Abständen quer zu ihren Längsachsen und
einer am Transportweg der Zigaretten angeordneten Prüfstation mit einem feststehenden Meßkopf,
welcher eine einen Einlaß und einen Auslaß aufweisende, feststehende Kammer aufweist, sowie
mit einer mit dem Einlaß der Kammer verbundenen Druckgasquelle, einem Druckgasverteiler zum Herstellen einer Strömungsverbindung zwischen dem
Auslaß der Kammer und einem Ende jeweils einer die Prüfstation passierenden Zigarette, einer Ein- wi
richtung zum Verschließen des anderen Endes der die Prüfstation passierenden Zigarette, einem in der
feststehenden Kammer angeordneten Wandler, einem Signalgenerator zum Erzeugen eines Bezugssignals und einer an ihren Eingängen elektrisch mit «>
dem Signalgenerator und dem Wandler verbundenen Vergleichseinrichtung, gekennzeichnet durch
einen zweiten, zwischen der Druckgasquelle (12) und
dem Einlaß (28) der Kammer (9) angeordneten
Druckgasverteiler (13), welcher die Kammer zu den Zeiten, während welcher ihr Auslaß (20) nicht mit
dem Ende einer die Prüfstation (7) passierenden Zigarette (5) verbünden ist, mit der Druckgasquelle
verbindet
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, bei welcher der erste Verteiler ein synchron mit der Fördereinrichtung drehbares Element aufweist, mit einer sich nahe
den einen Enden der transportierten Zigaretten erstreckenden Wandung, welche entlang einer
Kreislinie in denen der transportierten Zigaretten entsprechenden, gleichmäßigen Abständen von
einer ersten Gruppe zugehörigen öffnungen durchsetzt ist die Einrichtung zum Verschließen des
anderen Endes der Zigaretten zum Verschieben der die Prüfstation passierenden Zigarette eingerichtet
ist, so daß diese mit dem einen Ende auf einem Durchlaß der ersten Gruppe an der einen Seite des
drehbaren Elements in Anlage kommt und sich der feststehende Meßkopf in gleitender Anlage an der
anderen Seite der Wandung des Elements befindet dadurch gekennzeichnet daß der zweite Durckgasverteiler (13) ein feststehendes Element (21) mit
einem mit der Druckquelle (12) verbundenen Einlaß (25) und einem dem Einlaß (28) der feststehenden
Kammer (9) in gewissem Abstand wenigstens teilwiise gegenüberliegenden Auslaß (27), und eine
zweite Gruppe von Durchlässen (29) aufweist, weiche eine zwischen dem Auslaß des feststehenden
Elements (21) und dem Einlaß der feststehenden Kammer (9) angeordnete, in gleitender Anlage an
dem feststehenden Element (21) und dem feststehenden Meßkopf (8) befindliche Wandung (Ua) des
drehbaren Elements entlang einer Kreislinie in gleichmäßigen, denen der Durchlässe (15, 18) der
ersten Gruppe entsprechenden Winkelabständen durchsetzen und gegenüber den Durchlässen (15,18)
der eisten Gruppe um jeweils einen halben Winkelabstand versetzt sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das drehbare Element eine Trommel
(14) ist, welche eine lotrecht zu ihrer Achse verlaufende, ebene Radialwand (i4b) und eine
entlang deren Umfang verlaufende zylindrische Umfangswand (\4a) aufweist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, bei welcher die Fördereinrichtung eine sich drehende, zylindrische
Fördertrommel ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel (14) mit ihrer Achse lotrecht zur
Drehachse der Fördertrommel (2) angeordnet ist, daß die erste Gruppe der Durchlässe (15,18) in der
Umfangswand (Ua) der Trommel (14) gebildet ist und daß die Durchlässe (29) der zweiten Gruppe die
Radialwand (14tyder Trommel (14) durchsetzen.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslaß (27) des feststehenden
Elements (21) des zweiten Druckgasverteilers (13) und der Einlaß (28) der Kammer (9) zueinander
versetzt, jedoch einander teilweise überschneidend angeordnet sind, daß die Durchlässe (29) der zweiten
Gruppe eine in radialer Richtung der Radialwand (14b) verlängerte Querschnittsform haben und daß
in den Einlaß (28) der Kammer (9) ein hohles Einlaßelement (30) mit einer der Form der
Durchlässe der zweiten Gruppe entsprechenden verlängerten Eintrittsöffnung (31) drehbar eingesetzt ist so daß die Neigung der Eintrittsöffnung
relativ zu den verlängerten Durchlässen einstellbar ist
9. Vorrichtung nach Anspruch 6, bei welcher die Fördereinrichtung eine zylindrische Fördertrommel
ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel (14) koaxial mit der Fördertrommel un J gemeinsam mit
ihr drehbar angeordnet ist, daß die Durchlässe (15,
18) der ersten Gruppe in der Radialwand (\4b)der
Trommel gebildet sind und daß die Durchlässe (29) der zweiten Gruppe die Umfangswand (14a^ der
Trommd durchsetzen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR7536338A FR2332715A1 (fr) | 1975-11-27 | 1975-11-27 | Procede et dispositif pour verifier des cigarettes finies ou autres produits similaires |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2648773A1 DE2648773A1 (de) | 1977-06-08 |
| DE2648773B2 true DE2648773B2 (de) | 1979-01-18 |
| DE2648773C3 DE2648773C3 (de) | 1979-09-20 |
Family
ID=9162989
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2648773A Expired DE2648773C3 (de) | 1975-11-27 | 1976-10-27 | Verfahren und Vorrichtung zum Prüfen von fertiggestellten Zigaretten oder ähnlichen Produkten |
Country Status (10)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4034600A (de) |
| JP (1) | JPS5270098A (de) |
| BE (1) | BE848735A (de) |
| DD (1) | DD127747A5 (de) |
| DE (1) | DE2648773C3 (de) |
| FR (1) | FR2332715A1 (de) |
| GB (1) | GB1529000A (de) |
| LU (1) | LU76261A1 (de) |
| NL (1) | NL7613108A (de) |
| SU (1) | SU753345A3 (de) |
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- 1976-11-15 SU SU762421004A patent/SU753345A3/ru active
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- 1976-11-25 GB GB49228/76A patent/GB1529000A/en not_active Expired
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- 1976-11-26 DD DD7600195994A patent/DD127747A5/de unknown
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
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