DE264855C - - Google Patents
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- DE264855C DE264855C DENDAT264855D DE264855DA DE264855C DE 264855 C DE264855 C DE 264855C DE NDAT264855 D DENDAT264855 D DE NDAT264855D DE 264855D A DE264855D A DE 264855DA DE 264855 C DE264855 C DE 264855C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05C—EMBROIDERING; TUFTING
- D05C11/00—Devices for guiding, feeding, handling, or treating the threads in embroidering machines; Machine needles; Operating or control mechanisms therefor
- D05C11/16—Arrangements for repeating thread patterns or for changing threads
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 264855 KLASSE 52 b. GRUPPE
WALTER KOLLER in PARIS.
Die Erfindung betrifft eine Buntstickmaschine mit mehreren auswechselbaren Nadelreihen
und besteht darin, daß ein senkrecht verschiebbarer Rahmen mehrere übereinander liegende
Nadelreihen trägt, welche mit verschiedenen hin und her beweglichen, die Nadeln der verschiedenen
Rapporte je einer bestimmten Nadelreihe gruppenweise miteinander verbindenden Leisten versehen sind, die einzeln oder zu mehreren
mit einer vor- und rückwärts beweglichen Schiene verkuppelt werden können. Auf diese
Weise können durch Heben oder Senken des Rahmens die verschiedenen übereinander angeordneten
Nadelreihen abwechselnd vor die Stickstelle gebracht werden.
Wesentlich bei der Erfindung ist der senkrecht verstellbare Rahmen, der beispielsweise
vier senkrecht übereinander liegende Nadelreihen besitzt. Es kann durch senkrechte
Verschiebung dieses Rahmens je nach Bedarf irgendeine der vier übereinander angeordneten
Nadelreihen vor die Stichplatte geführt werden. Außerdem kann innerhalb jeder Nadelreihe
mit verschiedenen Nadelgruppen gearbeitet werden. Jede einzelne Nadelreihe kann mit
einem anderen Garn versehen sein, oder es können die Nadelgruppen innerhalb jeder Nadelreihe
andere Garne haben. Auf diese Weise können mannigfaltigere Muster als bei den bekannten
Buntstickmaschinen angefertigt werden.
Statt verschiedener Farben können bekannterweise auch Garne von verschiedener
Stärke und Beschaffenheit verwendet werden, um Mannigfaltigkeit in der Stickerei herbeizuführen.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Fig. ι zeigt eine von der Seite der Spulen aus betrachtete Teilansicht der Stickmaschine.
Fig. 2 stellt dieselbe von der Seite der Nadeln aus gesehen dar.
Fig. 3 zeigt einen Grundriß der Einrichtung gemäß Fig. 1 und 2.
Fig. 4 ist ein teilweiser senkrechter Schnitt, der in einem etwas größeren Maßstabe die Art
des Antriebes der Nadel zeigt.
Fig. 5 und 6 veranschaulichen Antrieb der Nadeln bei zwei verschiedenen Rapporten; bei
Fig. 5 sind vier Abstände zwischen den Nadeln, bei Fig. 6 nur deren zwei.
Fig. 7 zeigt die Mechanismen zu Verkupplung der Nadelleisten mit der darunter befindlichen
Schiene.
Fig. 8 und 9 veranschaulichen die Verkupplung bei zwei verschiedenen Rapporten.
Auf der Zeichnung bedeutet 1 das starre Gestell einer Stickmaschine beliebiger Bauart,
die als Schiffchen- oder Handstickmaschine ausgebildet sein kann. Der einen wesentlichen
Teil der Erfindung bildende Rahmen für die Sticknadeln 3 kann in senkrechter Richtung
an den Führungen 2, 2 entlang bewegt werden, die einen Teil des Gestells der Maschine bilden.
Auf der einen Seite des Rahmens 3 (Fig. 4) sind die Spulen 4 angeordnet, die den Fadenvorrat
tragen, der zur Herstellung der Stickereien dienen soll. Auf dem Rahmen 3 sind ebenfalls die Fadenspanner 5 sowie ihre Zubehörteile
und Träger befestigt. Auf der
anderen Seite des Rahmens 3 befinden sich die Nadeln 6, die dazu bestimmt sind, die
Stickereistiche zu erzeugen. Die Spitze dieser Nadeln liegt bekannterweise gegenüber dem
zu bestickenden Stoff 7 (Fig. 3 und 4), hinter dem die Schiffchen 8 sich befinden, die für
gewöhnlich mit weißem Faden beschickt sind, gleichgültig, welche Farbe der von den Spulen 4
gelieferte Stickfaden hat. Die Nadeln 6 sind in Röhren 9, 9', 9" befestigt, durch welche der
Faden frei hindurchgeht. Diese Röhren werden von dem Rahmen 3 getragen, in welchem sie
frei hin und her gleiten können; sie sind in übereinander liegenden Reihen angeordnet.
Einer jeden dieser Reihen entspricht eine verschiedene
Farbe oder Stärke des Fadens, der von den entsprechenden Reihen von Spulen 4, 4', 4", 4'" (Fig. 4) abgegeben wird. Außerdem
sind die Nadelträgerröhren 9, 9', 9" unter Vermittlung starrer Stangen 10, 10', 10" gegenseitig
verbunden, und zwar in der Weise, daß mit der Stange 10 die Nadelträgerröhren 9
(Fig. 5), mit der Stange 10' die Röhren 9' und mit der Stange 10" die Röhren 9" verbunden
sind.
Andererseits ist ein Lineal 11 (Schiene) angebracht,
dessen Stellung in senkrechter Richtung mit Bezug auf den Rahmen 3 eine feststehende
ist; dieses Lineal ist aber einer Hin- und Herbewegung unterworfen in einer wagerechten
Ebene, die gemäß den Pfeilen F, F' (Fig. 5) verläuft. Dabei wird die Bewegung
des Lineals 11 auf die Nadelträgerröhren übertragen, die mit dem Lineal 11 unter Vermittlung
der Stangen 10, 10', 10" durch geeignete
Befestigung verbunden sind. Die auf diese Weise den Nadeln 6 unter Vermittlung des Lineals 11 erteilte Bewegung veranlaßt
das Einstechen der Nadeln.
Indem man nun an den Führungen 2 entlang das ganze soeben beschriebene System in
senkrechter Richtung in Bewegung bringt, kann man mittels des Lineals 11 irgendeine
der Nadelreihen 6, 6', 6", 6'" (Fig. 4) antreiben.
.45 Zur Verkupplung der Nadelleisten 10, 10', 10"
mit der Schiene 11 dient je ein senkrecht beweglicher, federnder Zapfen 16, der durch
eine Exzenterscheibe 15 verstellt werden kann, welche auf eine Welle 14 aufgekeilt ist, die
ihrerseits durch eine Kurbel 13' in Umdrehung gesetzt werden kann.
Es- ist auf diese Weise möglich, einen bestimmten gegenseitigen Abstand zwischen den
Nadeln herbeizuführen, wenn man beispielsweise mit dem Lineal 11 nur die Leiste 10"
(Fig. 9) verbindet, die lediglich die Röhrennadelträger 9" steuert, wodurch ein 8/4"-Rapport
entsteht, indem jetzt 2 Abstände zwischen den einzelnen Nadeln vorhanden sind (Fig. 6). Gewünschtenfalls kann man
aber die Abstände verändern, indem man die Stangen 10 und 10' mit dem Lineal 11 (Fig. 5)
verkuppelt. Verkuppelt man endlich alle drei Stangen 10. 10', 10" mit dem zum Antriebe
bzw. zur Steuerung dienenden Lineal 11, so arbeiten sämtliche Nadeln zusammen (Fig. 8).
Genau so kann man durch senkrechte Verschiebung des Rahmens 3 jede andere Nadelreihe
in die Stichhöhe bringen und den Rapport durch entsprechende Verkupplung von Nadelleisten
10, io', 10" mit dem Lineal (Schiene 11)
je nach Bedarf einstellen.
Die Träger 12 der Spulen oder Knäuel 4 sind scharnierartig angeordnet, wodurch. das Auseinandernehmen
und Reparieren erleichtert wird. Werden beispielsweise, wie aus Fig. 1
und 4 ersichtlich, die Träger, wie bei 12' veranschaulicht, angehoben, so wird der Raum
zwischen der Spule und der Nadelträgerröhre leicht zugänglich gemacht, so daß man einen 80
Faden, der etwa in dem erwähnten Zwischenraum reißen würde, leicht reparieren kann.
Es ist bekannt, daß die Stickmaschinen mit einer Vorrichtung versehen sind, um die Stickereimuster
zu lochen. Diese Vorrichtung besteht aus einer Anzahl Bohrer, die der Anzahl Nadeln,
mit welchen die Maschine versehen ist, entspricht, und ist dabei der gegenseitige Abstand
der Bohrer derselbe wie derjenige der Nadeln. Bei den gebräuchlichen Maschinen ist es jedoch
erforderlich, diese Bohrer gleichzeitig mit den Nadeln bei jedem. Rapportwechsel zu entfernen,
was sehr umständlich ist.
Nun ist aber die beschriebene Einrichtung ebensogut auf die Bohrer wie auf die Nadeln
übertragbar. Wendet man daher die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende
Anordnung bei Stickmaschinen an, so empfiehlt es sich, die Verbesserung auch bei Bohrern
anzubringen. Diese werden dann in derselben Weise wie die Nadeln angeordnet.
Wenn unter diesen Umständen ein. Rapportwechsel erfolgen und infolgedessen nur eine Anzahl
Bohrer in Betrieb bleiben soll, die genau der Anzahl der tätigen Nadeln entspricht, so
erfolgt die Ausschaltung der Bohrer, die augenblicklich nicht in Wirkung treten sollen, mit
derselben Leichtigkeit und Ersparnis an Zeit und Arbeitsaufwand, als mit Bezug auf die
Nadeln.
Es ist selbstverständlich, daß eine Stickmaschine nur mit einer einzigen Reihe Bohrer
versehen zu sein braucht, wie groß auch die Anzahl Reihen von Nadeln, die den verschiedenen
Arten von Fäden entsprechen, sein mag.
Claims (1)
- Patent-An SPRU ch:Buntstickmaschine mit mehreren auswechselbaren Nadelreihen, dadurch gekenn-zeichnet, daß ein senkrecht verschiebbarer Rahmen (3) mehrere übereinander liegende Nadelreihen (6) trägt, welche mit mehreren hin und her beweglichen, die Nadeln der verschiedenen Rapporte je einer bestimmten Nadelreihe gruppenweise miteinander verbindenden Leisten (10, 10', 10") versehen sind, die einzeln oder zu mehreren mit einer vor- und rückwärts beweglichen Schiene (11) verkuppelt werden können, so daß durch Heben oder Senken des Rahmens (3) die verschiedenen übereinander angeordneten Nadelreihen abwechselnd vor die Stickstelle gebracht werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE264855C true DE264855C (de) |
Family
ID=522131
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT264855D Active DE264855C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE264855C (de) |
-
0
- DE DENDAT264855D patent/DE264855C/de active Active
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